Schützenwesen im NWDSB

  • Ich halte die ganze Diskussion zu diesem Thema in diesem Forum zum gegenwärtigen Zeitpunkt sowieso für etwas festgefahren.

    Das Thema an sich lässt mich keineswegs kalt, da es meinen Verband betrifft, aber richtig weiter geht's hier nicht. Es ist eher so 'was wie sich im Kreis drehen.

    stimmt; dennoch, solange man sich zu dem Thema austauscht und diskutiert, wird es nicht einfach zu den Akten gelegt, und ich hege die Hoffnung, dass sich daraus vielleicht Lösungen ergeben. ...und vielleicht werfen die Verantwortlichen des NWDSB ja mal ein Blick in dieses Forum und erkennen worum es geht. Letzteres bezweifel ich allerdings.

  • Hallo Urtica,
    zunächst mal ein frohes gute Neues Jahr.
    Ich gebe dir Recht die Sache ist fest gefahren und wir müssen abwarten. Gegen etwas Spott oder Ironie ist auch nichts einzuwenden, doch es sollte im Rahmen bleiben.

    Gruß Kogge

  • Nun, ich bin sicher, dass hier Präsidiumsmitglieder angemeldet sind. Auf jeden Fall gibt es hier Mitleser aus den diversen Bezirks Präsidien, erw. Präsidium, usw. Davon gehe ich fest aus. Ob dem so ist, entzieht sich meiner Kenntnis, mindestens Erzwo hat ja Kontakt zum Präsidium. Von daher bin ich überzeugt, dass bekannt ist, was hier diskutiert wird.

    Und übrigens an alle Leser und das Moderatoren Team: ein gutes und erfolgreiches neues Jahr für euch alle.

  • Hallo Karl,
    ein Verband darf nach meiner Auffassung keine Geheimnisse gegenüber seinen Mitgliedern haben – im Gegenteil. Informationen für die Mitglieder sind eine Bringschuld, wenn es darum geht, Geldmittel von ihnen einzufordern. Da die aktuelle NWDSB-Führung aber davon ausgeht, dass die Mitglieder schon zahlen werden, wenn der laufende Beitrag nur unmerklich klein ist – 1,50 Euro pro Jahr - muss auch nicht viel erläutert werden.

    Die Masse der Vereinsmitglieder und Beitragszahler macht es der NWDSB-Führung ja auch sehr einfach und ist mit einer gehörigen Portion Desinteresse unterwegs. Schlimmer noch, ihnen kann von oben mitgeteilt werden, dass der Grund für den aktuellen Missstand „die Gegner des LLZ“ sind – und sie glauben und kommunizieren es.

    Diese Art der Kommunikation hat natürlich gar nichts mit den Sachfragen zu tun und lenkt von den eigentlichen „Trouble-Shootern“ ab.

    Der gesamte Themenkomplex ist zudem systemisch abgesichert durch die NWDSB-Satzung,

    http://www.nwdsb.de/fileadmin/temp…_2011-04-09.pdf da die demokratische Plattform, der Delegiertentag

    § 14 Delegiertentag
    1. Der Delegiertentag setzt sich zusammen aus
    a) den Mitgliedern des Gesamtpräsidiums,
    b) den von den Bezirken entsandten Delegierten,
    c) den weiteren Referenten des NWDSB,
    d) mit beratender Stimme aus den Ehrenpräsidenten und den Ehrenmitgliedern des NWDSB,

    handverlesen ist, dadurch keine Kritik und ungewollte Abstimmungsergebnisse erwartet werden.

    Selbst die Kassenprüfer sollen darauf hinwirken, dass dem geschäftsführenden Präsidium Entlastung für die letzte Periode erteilt wird.

    § 15 Aufgaben des DelegiertentagesDem Delegiertentag obliegt insbesondere:
    a) die Entgegennahme der Jahresberichte,
    b) die Beschlussfassung über die Jahresrechnung und den Haushaltsplan,
    c) die Entlastung des Präsidiums und des Gesamtpräsidiums,
    d) die Wahl der Mitglieder des Präsidiums und ihrer Stellvertreter,
    e) die Wahl der Rechnungsprüfer und der stv. Rechnungsprüfer,
    f) die Beschlussfassung über Beiträge, Umlagen und sonstige Leistungen,
    g) die Beschlussfassung über vorliegende Anträge,
    h) den Ausschluss von Bezirken,
    i) die Änderung oder Neufassung der Satzung,
    j) die Auflösung des NWDSB,
    k) die Wahrnehmung aller sonstigen Aufgaben, soweit sie sich aus dieser Satzung ergeben oder durch das Präsidium oder das Gesamtpräsidium zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

    Der lieblos (Prüfling!) verfasste § 22 Rechnungsprüfer sieht dann im Ergebnis auch die Aufgabe vor, im Rahmen des Delegiertentages den Antrag auf Entlastung des Präsidiums und des Gesamtpräsidiums zu stellen.

    In diesem Kontext ist somit kein Platz für eine generelle Abrechnung. Kritiker in der Sache, die es wagen, diese Selbstzufriedenheit zu stören, dadurch, dass sie mehr Transparenz zu den aktuellen Themen und Arbeit des Präsidiums/Gesamtpräsidiums bringen, die Basis informieren, sind böse, müssen ausgegrenzt werden.

    Durch den Schützenwaldfunk werden dann auch wieder "Gutschützen“ gefunden, die sich oft frei von jeder Kenntnis der Sachlage, emotional nicht zu schade sind, z. B. den Rücktritt von Jürgen Wintjen zu fordern oder einen ganzen Bezirk der Falschabrechnung von Mitgliedermeldungen – und das über Jahre – zu bezichtigen. Vergessen wir nicht die dunklen Gestalten, die anonyme Briefe verschicken.

    Wie kann es sein, dass die, die den Schlamassel vorausgesagt haben, gewarnt haben, jetzt die Bösen sein sollen, die ihren Hut nehmen sollen?

    Für mich ist das der Stoff für Albträume, in dem sich der NWDSB im freien Fall ins schwarze Loch befindet.

    Ehrlich gesagt, verstehe ich die Welt (der Schützen) nicht mehr.

    Andererseits möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass ich persönlich nichts davon halte, Abspaltungen im Verbandswesen vorzunehmen. Damit schwächt man das Schützenwesen insgesamt nicht minder, wie durch fehlerhafte, oberflächliche, konzeptlose Verbandsarbeit.

    Soweit aus dem NWDSB austretende Vereine sich einem anderen DSB-Verband anschließen, weil sie sich dort besser aufgehoben fühlen, ist das für mich noch i. O.

    Bei Abspaltungen und Neugründungen außerhalb des DSB habe ich sehr große Zweifel ob deren Sinnhaftigkeit. Dort kommt dann zwar der Wille der Basis zum Ausdruck, nur ist bei derartigen Vorhaben der Begriff von „Schützenbrüderlichkeit“ aus pekunären Gründen auf der Strecke geblieben.

    Auf der anderen Seite, frage ich mich auch, wie es mit der gelebten, oft eingeforderten Schützenbrüderlichkeit aussieht, wenn die offene, ehrliche Kommunikation über wichtige, zukunftsweisende Themen von oben geblockt wird, nicht einmal innerhalb des Gesamtpräsidiums fair gelebt wird.

    Ich bin sehr auf das neue Jahr 2014 gespannt und wünsche mir dafür Sachverstand und Schützenbrüderlichkeit.

  • Wilhelm,

    dass in diesem Zusammenhang auch ein Anbieter noch berechtigte Interessen scheint hier niemand zu kümmern, nur wichtig dass unsere Rechte geschützt werden.

    Sind die Angaben im Link von Erzwo richtig dass der Bau von den Gremien beschlossen wurde und dass die Unterlagen von den Bezirken eingesehen werden können?

    Woraus schließt Du dass hier verschiedene Forenmitglieder qualifizierter wären? Warum verweigern dann diese Wissenden den üblichen Weg der Mitarbeit, d. h. auch sie stellen sich der demokratischen Wahl?

    Karl

  • Sind die Angaben im Link von Erzwo richtig dass der Bau von den Gremien beschlossen wurde und dass die Unterlagen von den Bezirken eingesehen werden können?

    Ja, Karl, das sind sie. Darüber gibt es Sitzungsprotokolle, außerdem war ich auch auf den Delegiertentagungen anwesend und kann's bestätigen.

    Im übrigen werden von jeder Sitzung Protokolle angefertigt, die dann auch allen, die zu dem entsprechendem Gremium ( Präsidium, Gesamtpräsidium, Sportausschuss, etc.) gehören, zugänglich sind. Damit wissen dann auch diejenigen, die, aus was für Gründen auch immer, an einer Sitzung nicht teilnehmen konnten, worüber gesprochen und evtl. auch abgestimmt wurde.
    Wenn z.B., wie aus dem Link von Erzwo hervorgeht, der Bezirk Bremerhaven-Wesermünde zeitweilig keine Stimme hatte, weil Präsident und Stellvertreter nicht teilnehmen konnten, ist das schade. Dennoch hätte sicherlich ein anderer aus dem Bezirkspräsidium geschickt werden können. Es kann m.M. nach nicht sein, dass aus diesem ganzen Bezirksverband niemand in der Lage sein soll, diesen Bezirk zu vertreten.

    Zitat

    ...die demokratische Plattform, der Delegiertentag

    ...

    handverlesen ist, dadurch keine Kritik und ungewollte Abstimmungsergebnisse erwartet werden...

    @Wilhelm, woraus schliesst du DAS denn?
    Bist du ernsthaft der Meinung, dass jeder Delegierte nur nach Gesinnung bestimmt wird?

  • Hallo Erzwo,

    das Verständnis deines Schützenbruders von Demokratie ist schon etwas seltsam.

    Generell ist es doch so, dass das (Schützen-)Volk entscheidet und das jeder jederzeit die Möglichkeit hat, (s)eine Endscheidung zu revidieren. Dieses kann auch bedeuten, dass er/sie den Verein/Verband verlassen können, wenn es wollen. Oder gibt es einen Unterschied zwischen der Demokratie in einem Verein und einem Verband. In jedem Verein kann jedes Mitglied zum Ende eines Jahres seine Mitgliedschaft kündigen, ohne auf die restlichen Mitglieder Rücksicht nehmen zu müssen. Oder ist es in Euren Vereinen anders? Wenn nicht, warum dürfen dann Vereine/Kreise oder Bezirke diese Recht nicht in Anspruch nehmen?? So weit ich informiert bin, hat doch auch Euer Südkreis schon bei einem anderes Bezirk angefragt, ob einige Vereine ggf. dorthin wechseln könnten. Wie passt denn so was in Argumentation Deines Schützenbruders???

    Was die Einsichtnahme in die Unterlagen beim NWSDB betrifft, wie sollen diese Informationen denn ans "gemeine" Schützenvolk weitergegeben werden, wenn man keine Unterlagen. Erzählen kann man viel, nur geschriebenes kann jedem zur Verfügung gestellt werden. Wovor hat der NWDSB denn Angst???

    Was die finanziellen Auswirkungen auf Euren Bezirk - Kreise betrifft, so sind diese doch höchst spekulativ, da, so glaube ich, z. Zt. noch niemand bei Euch weis, wie es überhaupt weiter geht. Die Ausführungen dienen meiner Meinung nach einig und allein der Stimmungsmache gegen einzelne, unbequeme Personen in Eurem Verband .

    Was die bisherigen Auswirkungen auf die Finanzen des NWDSB für 2014 betrifft, so braucht man doch nur den Zahlen hier im Forum folgen und ein wenig rechnen, den die Verbandsbeiträge sind ja im Netz verfügbar.
    Wenn man der Sache dienen möchte, sind solch einseitige Gedanken wenig förderlich.

  • Deine Frage:
    @Wilhelm, woraus schliesst du DAS denn?
    Bist du ernsthaft der Meinung, dass jeder Delegierte nur nach Gesinnung bestimmt wird?[/quote]

    Ja. In einigen Bezirken ist das durchaus üblich.

  • Das habe ich befürchtet. Extrem demokratisch!
    Da frag' ich mich doch, wie es oben klappen soll, wenn's unten schon schräg läuft.

  • Das habe ich befürchtet. Extrem demokratisch!
    Da frag' ich mich doch, wie es oben klappen soll, wenn's unten schon schräg läuft.

    Wobei ich mich bei derartigen Antworten frage sind die Schützen wirklich solche leeren Hosen mit denen man alles machen kann oder wird hier wieder mal die hohe Kunst jegliche Aussage falsch zu verstehen gepflegt.

    Was spricht dagegen jemanden zu wählen der meine Gesinnung die sich verständlicher Weise auch weit mit denen der Dachorganisation deckt vertritt?

    Karl

  • Hallo Karl,

    welchen Anbieter meinst Du?

    Auf der ao DelTagung in Neubruchhausen im August 2013 hat mein Gegenüber - ein Delegierter aus Bremen – unter Aufsicht Einsicht nehmen können in das Gutachten zum Asbestdach. Nur ist das der richtige Weg, die die Fragen stellen, nach Bassum einzuladen um dort unkommentierte Akteneinsicht zu nehmen?

    M. E. ist es Pflichtaufgabe der Verantwortlichen auf Fragen aus dem Arbeitsgremium Präsidium, Gesamtpräsidium, Bau- und Finanzausschuss auch eine offene und ehrliche Antwort zu geben, auch aus dem Aspekt heraus, dass man sich mit der Materie beschäftigt haben sollte! Wer dann nicht antwortet verweigert in diesem Augenblick die Mitarbeit und Zusammenarbeit, die über Kommunikation gesteuert wird. Wenn man dann die Fragen in das höchste Gremium, dem Delegiertentag, einbringt, dort kalt überstimmt wird, was die Antworten betrifft, bleiben die Fragen immer noch unbeantwortet.

    Die Abstimmung hat aus fachlicher Sicht keine Bedeutung, außer den Hinweis an die Fragenden, dass eine Mitarbeit und inhaltliche Aufarbeitung nicht gewollt ist.

    Deine Frage nach den qualifizierteren Forenmitglieder musst Du ggf. noch genauer beschreiben:

    Qualifizierter in welchem Bereich:
    Führungsarbeit?
    Team- und Projektarbeit?
    Buchführung/Finanzen?
    Konzeptionelle Arbeit?
    usw?

    Was spricht dagegen jemanden zu wählen der meine Gesinnung die sich verständlicher Weise auch weit mit denen der Dachorganisation deckt vertritt?

    Es spricht auch nichts dagegen, den oder die zu wählen, der/die transparenter, nachhaltiger und erfolgreicher agiert. Ich bevorzuge eher bewertbare Fakten anstelle von Gesinnungen und Gefühlsduseleien!




    @Urtica
    Natürlich bin ich nicht ernsthaft der Meinung, dass jeder Delegierte nur nach Gesinnung bestimmt wird!
    In meinem BSV Lüneburg werden die NWDSB-Delegierten pro Schützenkreis (fünf) gewählt oder /und benannt. Was meinen Kreispräsidenten betrifft, würde der sich als Demokrat an das Votum seines Schützenkreises Bleckede halten. Hätte sich der Schützenkreis gegen die Nachfinanzierung von 3x1,50 entschieden, wäre dieses Votum auch in Neubruchhausen eingeflossen, trotz des Bemühens des Bezirkes, ein einheitliches Abstimmverhalten zu zeigen.

    Gleiches, sprich demokratisches, Verhalten hat auch mein Gegenüber aus Bremen praktiziert, indem er genau das Abstimmverhalten aus der vorherigen Bremer Info-Veranstaltung hat einfließen lassen.

    Bei den Delegierten, die einheitlich im Block gegen die Beantwortung von Fragen aus Osnabrück und Bremerhaven/Wesermünde gestimmt haben, hat die Information der Delegierten nur durch die jeweiligen Bezirkspräsidenten stattgefunden. Sollte es nicht so sein, würde ich mich freuen, über die meinungsbildenden Prozesse in den Bezirken, Kreisen und Vereinen etwas zu erfahren.

  • Was spricht dagegen jemanden zu wählen der meine Gesinnung die sich verständlicher Weise auch weit mit denen der Dachorganisation deckt vertritt?

    Waren denn Wahlen?

    Hallo Karl,
    welchen Anbieter meinst Du?

    Noch nicht gemerkt, dass er einer Antwort ausweicht.

    Axel

  • Hallo Axel,

    warten wir mal ab, das Jahr 2014 ist noch lang. Mehr als die Antwort von Karl aus dem erfolgreicheren Süden sind wir alle auf die Antworten des NWDSB gespannt.

    Ich bin mir aber auch sicher, dass einige Wahrheiten 2014 schon zwangsläufig - auch ohne Kommunikation - an das Tageslicht kommen.


    Interessant ist im Forum des Schützenkreises Wesermünde Süd http://73696.forumromanum.com/member/forum/forum.php?action=ubb_tindex&USER=user_73696&threadid=2

    wie man dort mit der Informationsbeschaffung umgeht und welche Reihenfolge man dort anstrebt?

  • Waren denn Wahlen?

    Genau dass meinte ich ja mit meiner Frage ob Ihr "leere Hosen" seid denen man die Delegierten bestimmt oder eure Vertreter wählt, deine Frage lässt nicht auf die zweite Alternative schließen.


    Zitat

    Noch nicht gemerkt, dass er einer Antwort ausweicht.

    Axel

    [/Quote]
    Wir haben bei unserem Nichtschützenverein im Süden schon Anbieter die günstig für den Verein arbeiten sich aber weigern Angebote die dann offengelegt werden abzugeben, einfach weil z. B. der Bauunternehmer der bei uns einen fünfstelligen Umsatz macht dem Heimwerker der einen Sack Zement holt nicht die gleichen Liefer- und Rabattkonditionen zubilligen kann.

  • Wir haben bei unserem Nichtschützenverein im Süden schon Anbieter die günstig für den Verein arbeiten sich aber weigern Angebote die dann offengelegt werden abzugeben, einfach weil z. B. der Bauunternehmer der bei uns einen fünfstelligen Umsatz macht dem Heimwerker der einen Sack Zement holt nicht die gleichen Liefer- und Rabattkonditionen zubilligen kann.

    Dir ist der Unterschied zwischen einem Gutachten und einem Angebot aber schon klar?

    Axel

  • Zitat

    Dir ist der Unterschied zwischen einem Gutachten und einem Angebot aber schon klar?

    Axel

    Mir schon, wobei Wilhelm nach einem Anbieter fragte und ich darauf auch antwortete.
    Allerdings wurde auf den mittlerweile 29 Seiten doch klar das die erforderlichen Auskünfte ja erteilt wurden.

    Karl

  • Hallo Karl,

    Auf der ao DelTagung in Neubruchhausen im August 2013 hat mein Gegenüber - ein Delegierter aus Bremen – unter Aufsicht Einsicht nehmen können in das Gutachten zum Asbestdach. Nur ist das der richtige Weg, die die Fragen stellen, nach Bassum einzuladen um dort unkommentierte Akteneinsicht zu nehmen?

    Ich vermute hier mal dass damit die rechtlich und in der Satzung verankerte Informationspflicht erfüllt wurde.
    Für jemanden der etwas von der Sache versteht genügt das, wer eine Erklärung braucht muss sich halt selbst darum kümmern, oder wie stellst Du dir das vor?

    Ein Angehöriger der Geschäftsstelle oder des Präsidiums erklärt Einzelheiten, dann ist die Einrede dass der ja von der Sache keine Ahnung hat. Oder du lässt einen Fachmann kommen der für ~ 100 € dann versucht dem Fragesteller die Sache zu erklären, da kommt dann der zu Recht Hinweis dass dafür Geld verschwendet wird.

    Zitat


    ......Wenn man dann die Fragen in das höchste Gremium, dem Delegiertentag, einbringt, dort kalt überstimmt wird, was die Antworten betrifft, bleiben die Fragen immer noch unbeantwortet.

    auch wenn es hart klingt, das ist nun mal das Leben.

    Es ging mir um den folgenden Beitrag der bei mir den Eindruck vermittelt hier wären Leute die, die Probleme eher oder besser lösen könnten.

    stimmt; dennoch, solange man sich zu dem Thema austauscht und diskutiert, wird es nicht einfach zu den Akten gelegt, und ich hege die Hoffnung, dass sich daraus vielleicht Lösungen ergeben. ...und vielleicht werfen die Verantwortlichen des NWDSB ja mal ein Blick in dieses Forum und erkennen worum es geht. Letzteres bezweifel ich allerdings.


    Zitat


    Was spricht dagegen jemanden zu wählen der meine Gesinnung die sich verständlicher Weise auch weit mit denen der Dachorganisation deckt vertritt?

    Es spricht auch nichts dagegen, den oder die zu wählen, der/die transparenter,
    nachhaltiger und erfolgreicher agiert. Ich bevorzuge eher bewertbare Fakten anstelle von Gesinnungen und Gefühlsduseleien!

    Derartige Aussagen meinte ich mit dem Hinweis auf die in Foren gepflegte Kunst des Nichtverstehenwollen.
    .......nachhaltiger und erfolgreicher agiert..... das erwarte ich grundsätzlich nur eben auch in meinem Sinne.

    Karl

    2 Mal editiert, zuletzt von Karl (2. Januar 2014 um 14:09)

  • Kanns sein, dass der DSB den NWDSB schon aufgegeben hat?
    Es werden wohl mitlerweile Gespräche direkt mit den Bezirken geführt, möglicherweise zur Gründung eines neuen Landesverbands oder der Übernahme der NWDSB Vereine durch den NSSV. Dem geht es ja finanziell auch nicht so gut und er könnt einen Mitgliederzuwachs durchaus gebrauchen, nicht zu vergessen dass Fischer seinen Stammverband vieleicht so unterstützen könnte.