Schützenwesen im NWDSB

  • Delegiertentag des NWDSB – in Selsingen. Über den Haushalt LLZ wird nicht entschieden. Es wird hier ohne Genehmigung gearbeitet. Auf Antrag des NWDSB-Präsidenten wird darüber abgestimmt, ob die Entscheidung des Präsidiums, die SSG aus dem Bezirk Bremerhaven-Wesermünde nicht zuzulassen ok ist. Erläuterungen zum Sachverhalt gibt es nicht. Abstimmung ergibt mehrheitliche Zustimmung zum Präsidiumsbeschluss. Geschäftshaushalt 2014 - Verlust € 55.000,- - Keine Erklärung wie dieser zustande kommt. Beitragserhöhung ab 2015 um € 1,00 pro Mitglied – wohl wissend, dass dies nicht ausreichend ist.Vorschlag den Beitrag um € 2,00 zu erhöhen wird abgelehnt. Vorgezogener Sonderbeitrag (2027 bis 2029) € 1,50 pro Mitglied für die Jahr 2014, 2015 und 2016 - obwohl der Finanzplan, den man der Commerzbank vorgelegt hat, Beitragszahlungen für 2027 bis 2029 vorsieht. Privatdarlehn damit der Finanzplan erfüllt werden kann sind in Höhe von € 340.000,-- erforderlich. Zusage Fa. Meyton € 90.000,-- zu 4 % - zweckgebunden für Einbau von elektronischen Schiessanlagen. Zusagen von 7 Personen für € 98.000,-- Keine Angabe zu den Darlehnsgebern und ob alle Darlehnsverträge unterzeichnet sind. Geld soll schon geflossen sein. Schatzmeister – Restbedarf Privatdarlehn € 110.000,-- € 340.000,--Minus € 90.000,--Minus € 98.000,-- = Rest € 152.000,-- Drei Fragen von einem Delegierten die er dem NWDSB-Präsidenten Jonny Otten vorab zugesandt hatte: a)Wie hoch sind die Gesamtkosten b)Gibt es Rückstellungen für Reparaturen usw. c)Kosten/Nutzenrechnung. Keine Antwort des Präsidenten. Erst auf Nachfrage beantwortet der Schatzmeister die Fragen, aber nur teilweise. Alles Klar ? :thumbup:

  • Somit ist hier für weitere Unterhaltung gesorgt.

    Karl

    Ja, Karl,
    einer der Bezirkspräsidenten kam sich auf der Veranstaltung des Delegiertentages am 25.10. in Selsingen wie bei einer Theateraufführung vor. Dazu hat er auch einen Beitrag geleistet.

    Der Spannungsbogen hat mit der Art und Weise der Durchführung und den gefassten Beschlüssen - sh. oben die teilweise Zusammenfassung von Erzwo - an Intensität zugenommen.

    Wechselnde Szenen aus Drama, Krimi oder Slapstick wurden und werden sicherlich noch geboten.

    Meine Erwartungen auf eine letzte Chance auf Sachlichkeit, Zahlen und Fakten wurden nicht erfüllt.

  • Die Aussage ist doch wohl, dass die Leute gehen.
    Es gibt nichts neues. Der Status quo ante bellum (bzw llz) ist nicht wiederhergestellt. Auch wenn manche das so sehen wollen.
    Der NWDSB zersetzt sich.

    Einmal editiert, zuletzt von NordWest (26. Oktober 2014 um 22:11)

  • @Deichschütze
    - Wenn Darlehensgeber ihre Identität nicht veröffentlicht haben wollen, dann ist dem Wunsch zu entsprechen.

    - M.M. nach ist durchaus gesagt worden, dass Verträge schon unterzeichnet wurden, außerdem nur auf guten Glauben hin wird keiner solche Summen ohne Vertrag zahlen - das unterstelle ich jetzt mal.

    - Wir haben fähige Kassenprüfer, wenn die bestätigen, dass die Kasse ordentlich geführt wurde, dann vertraue ich deren Aussage auch. Klar ist es unschön, wenn ein Minus erwirtschaftet wurde, aber auch das muss belegt sein und ich weiss, dass 1. weiter gespart wird und 2. auch bekannt ist, wer/was die Ursache für das Minus ist. Das ist dem Bericht der Kassenprüfer zu entnehmen.

    - Es ist ebenfalls erwähnt worden, warum die SSGs nicht aufgenommen werden, es entspricht nicht der Satzung des NWDSB. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, dann wurde auch gesagt, dass der DSB/J. Kohlheim, die Ansicht des NWDSB dazu teilen.

    - Der Schatzmeister hat deutlich gemacht, dass es keinen Haushalt LLZ gibt, es gibt lediglich eine Kostenaufstellung dazu. Und diese Aufstellung ist ja auch in den letzten Monaten reichlich publik gemacht worden auf den diversen Veranstaltungen im NW-Land.

    Einen Gruß an alle und ich steh immer noch zum Verband! :)

  • Die Delegiertentagung fand mit den im Anhang enthaltenen Themen/Anträgen statt.

    Unter TOP 7 wurde auf Antrag des Präsidenten die Zustimmung von den Delegierten eingeholt, dass das Präsidium
    mit seinem Schriftverkehr - Ablehnung der SSGen im Bezirk Bremerhaven-Wesermünde - richtig gehandelt hat. Ohne Unterlagen und Erläuterungen im Detail haben die Delegierten abgestimmt:
    127 x ja
    13 x nein
    30 x keine Stimmabgabe.

    Auffällig, auch bei anderen Abstimmungen war die hohe zahl der Enthaltungen.

  • Auf Antrag des NWDSB-Präsidenten wird darüber abgestimmt, ob die Entscheidung des Präsidiums, die SSG aus dem Bezirk Bremerhaven-Wesermünde nicht zuzulassen ok ist. Erläuterungen zum Sachverhalt gibt es nicht. Abstimmung ergibt mehrheitliche Zustimmung zum Präsidiumsbeschluss.

    Den verbandspolitischen Aspekt lasse ich mal außen vor, den kann mensch durchaus so und so sehen. Auch die Sichtweise des Präsidiums dazu ist durchaus nachvollziehbar. Ich habe erläutert, warum.

    Der rechtliche Aspekt dagegen ist ziemlich klar. So konnte man es von Rechts wegen nicht machen. Und das bedeutet, dass einer der Effekte dieser Abstimmung (im übrigen hätten Delegierte ja dazu auch ums Wort bitten können) es ist, die HAFTUNG für die drohenden Ordnungsgelder (und de Prozesskosten) von den Präsidiumsmitgliedern abzuwenden, und dem Verband insgesamt aufzubürden. Ich denke, das war den Abstimmenden auch klar. Nun gut, wenn sie es so sehen...

    Post scriptum:
    Fals die Wettkampfpässe inzwischen noch nicht erteilt worden wären (was wir nicht wissen - kann jemand hier das verbindlich mit ja oder nein beantworten?), dann darf man gerne die Annahme in den Raum stellen, dass der Anwalt des verfügungsklagenden Bezirksschützenverbandes unmittelbar nach der Delegiertenversammlung den bis dahin sinnvollerweise aufgeschobenen Vollstreckungsauftrag erhielt... :)
    Aber auch das muss allen Delegierten bewusst gewesen sein, die sind ja nicht dumm.

    4 Mal editiert, zuletzt von Carcano (27. Oktober 2014 um 01:29)

  • Hallo Carcano,

    sie, die Delegierten, mögen nicht dumm sein. Sie waren wohl nicht informiert und haben nach ihrem Gefühl abgestimmt. Nachfragen gab es keine. Vielleicht sollten die Delegierten ja nur nicht beunruhigt werden, schließlich drohen für jeden nicht ausgestellten Sportpass 5000 Euro Ordnungsgeld.

    Auch in diesem Fall konnte der Bezirkspräsident, der sich im Theater wähnte, sich bestätigt fühlen - glaube ich.

  • Nachfragen gab es keine. Vielleicht sollten die Delegierten ja nur nicht beunruhigt werden, schließlich drohen für jeden nicht ausgestellten Sportpass 5000 Euro Ordnungsgeld.

    Ach, das sind doch insgesamt gerade einmal 465.000,- Ordnungsgeld. So viel Geld hat der Verband in seiner Portokasse,

    Carcano

  • Na, dann steht die Finanzierung des LLZ ja auf einem sicheren Fundament. :D Wenn der Herr Brunken was anderes als heiße Luft produzieren würde, dann hätte er einen entsprechenden Ausschlussantrag gestellt.

    Warum erzwo die Abstimmungsergebnisse entfernt ist zwar verdächtig, aber was soll man machen, als Außenstehender erhält man ja sowieso ziemlich schlecht belastbare Informationen.

    BTW: Waren die Abstimmungen eigentlich geheim oder offen?

    Axel

    Einmal editiert, zuletzt von AxelA (27. Oktober 2014 um 14:12)

  • Die Abstimmungsergebnisse habe ich entfernt weil die hier schon bekanntgegeben wurden, ganz einfach.

    Es gab einen Antrag auf geheime Wahlen, der wurde aber mit der mehrheit der Stimmen der Delegierten abgelehnt, daher offene Wahlen

  • Die Abstimmungen waren alle offen. Ein Antrag geheim (schriftlich) abzustimmen wurden eingangs abgelehnt.

    Ebenso wie im August 2013 (Zustimmung der Commerzbank) hat auch der aktuelle Beschluss nichts endgültig geregelt, da die Gesamtfinanzierung im Teil Privatdarlehen noch 110.000 Euro Darlehenssumme erfordern.

  • Die Abstimmungsergebnisse habe ich entfernt weil die hier schon bekanntgegeben wurden, ganz einfach.

    Und eine Redundanz hätte wie geschadet? Na egal, warten wir auf die nächste Folge der Seifenoper.

    Axel

  • Häufiger stattfindende Delegiertentagungen können ja auch etwas Gutes haben.

    Die Organisatoren und Verantwortlichen können sich häufiger mit der Satzung des Verbandes und dessen Auslegung beschäftigen. Der Schulungseffekt ist nicht zu vernachlässigen.

    In der jüngsten Folge kamen somit die Referenten B zu einem Stimmrecht, welches es in der April-Folge nicht gab.

    Insgesamt zählte der Versammlungsleiter am vergangenen Samstag 182 mögliche Stimmberechtigte (+10)!