Lichtschießen - eine latente Bedrohung?

  • Warum? Weil wir sind Schützenvereine schlicht und einfach. Noch einmal, einige Leut haben den Hang alles zu vefälschen oder zu verniedlichen. Mir würde nie einfallen zu einer Riesendogge Hündchen zu sagen. Warum muss alles veniedlicht oder mit anderen Namen gesagt werden. Wenn man sich für unsere Sportart schämt, dann ist man im falschen Verein. Wo soll das noch hinführen , Zielsportverein.
    Kogge

  • Und gestern noch dachte ich, schön, dass wir hier doch immer noch irgendwie gemeinsam die Kurve kriegen. Zu früh gefreut. :wacko:

    Was für eine Kurve willst du den kriegen? Die Meinungen bezüglich der Risiken im Verhältnis zum Nutzen des Ziel lampenleuchten gehen auseinander und nur die Zukunft wird zeigen wer mit seiner Einschätzung richtig lag.

    BBF

  • Carcanos „Versuch einer Zusammenfassung“ kann zu erstens bis fünftens schon als Plädoyer für das Lichtschießen durchgehen. Vielen Dank!

    Bei sechstens ( Lösungsvorschlag Schießsportgemeinschaften von sich auflösenden kleinen GK-Vereinen) und siebtens („Mehrkampf Luftpistole“) kann ich allerdings nicht den Zusammenhang zum Lichtschießen erkennen. Ich vermute, mit diesen Einlassungen sollten Möglichkeiten genannt werden, wie Mitglieder gehalten, bzw. wie durch neue Angebote neue Mitglieder für den Schießsport gewonnen werden können. Diese Punkte wären demnach besser im Thread Maßnahmen - Ziel im Visier - Zukunft Schützenverein - Öffentlichkeitsarbeit - meisterschuetzen.net
    aufzuführen gewesen.

    Kurze Anmerkungen dazu:
    Ich bin 1971 zum Schießsport gekommen, da hatte bis auf die GK-Vereine, jeder Schützenverein Jugendabteilungen, die bis zu 30% des Mitgliederbestandes ausgemacht haben.
    Die zunehmende Mobilität, das wachsende Freizeitangebot, die Spaß- und Konsumgesellschaft haben als wesentliche Faktoren dazu geführt, dass die Menschen nunmehr eher dazu neigen, individuellen Interessen ohne Eingehung von Pflichten nachzugehen, als dass sie Vereinen beitreten. Nimmt man noch die demographische Entwicklung hinzu, ist es sehr schwer geworden auch im Wettbewerb der Freizeit- und Sportangebote untereinander neue Mitglieder für den Schießsport zu gewinnen. Die Mitgliederentwicklung im Nachwuchsbereich wird in der jüngsten Zeit zudem noch durch weniger Freizeit durch den Besuch von Ganztagsschulen und finanzielle Einschnitte in den unteren und mittleren Einkommensschichten erschwert. Um trotzdem „am Ball zu bleiben“ ist das Lichtschießen eine wirklich einfache Möglichkeit im vorwaffenrechtlichen Bereich wieder zu einer Nachwuchsarbeit zu kommen. Es gibt hier bereits Vereine die keine aktive Nachwuchsarbeit mehr betreiben. Vereine und Verbände in denen es noch nicht so schlecht um die Nachwuchsarbeit bestellt ist, können und werden auf das Lichtschießen natürlich verzichten.

    Dort wo bei uns das Lichtschießen eingesetzt wird, werden mit der ersten Einführungsstunde die gleichen bzw. analogen Sicherheitsregeln wie für den verantwortungsvollen Umgang mit Schusswaffen angewandt. Auch beim Lichtschießen geht der Schuss also immer vorne raus.


    Zur Geschichte und Entwicklung des Modernen Fünfkampfes, der sich mittlerweile auch mit dem Laserschießen befasst hat, sei ein Nachlesen unter Wikipedia empfohlen:

    Moderner Fünfkampf – Wikipedia


    Geschichte
    Der Moderne Fünfkampf wurde speziell als Olympischer Wettbewerb konzipiert und erstmals während der Sommerspiele 1912 in Stockholm ausgetragen. Er lehnt sich nur grob an das antike Pentathlon an, das sich aus den vier Leichtathletik-Wettbewerben Diskuswurf, Weitsprung, Speerwurf, Stadionlauf und einem Ringkampf zusammensetzte.
    Bei den Olympischen Sommerspielen 1952 wurde erstmals ein Teamwettbewerb veranstaltet, 2000 auch ein Wettbewerb für Frauen. Seit 1949 finden in den nichtolympischen Jahren Weltmeisterschaften statt. Der Teamwettbewerb wurde zuletzt 1992 ausgetragen.
    Bei den Olympischen Sommerspielen 1968 wurde der Schwede Hans-Gunnar Liljenwall wegen Drogenmissbrauchs disqualifiziert. Bei den Olympischen Sommerspielen 1976 wurde der Ukrainer Boris Onischtschenko wegen Betruges disqualifiziert. Der ehemalige Weltmeister hatte seinen Degen mit einem Kontaktknopf präpariert, um bei der elektronischen Trefferanzeige beim Gegner Treffer anzeigen zu lassen, obwohl dieser nicht getroffen wurde.
    Bereits zweimal war der Fortbestand des Modernen Fünfkampfs als Olympische Disziplin gefährdet. 1994 plante die Programm-Kommission des IOC die Streichung aus dem Olympischen Programm ab den Spielen 2000, der Antrag wurde jedoch von der IOC-Vollversammlung abgelehnt. 2002 schlug IOC-Präsident Jacques Rogge erneut die Abschaffung der Fünfkampf-Wettbewerbe für 2008 vor, da der hohe Aufwand für die Wettkampfstätten in ungünstigem Verhältnis zum relativ geringen öffentlichen Interesse an dieser Sportart stehe. Die IOC-Session entschied am 29. November 2002 allerdings für einen Verbleib im Programm. Um die Attraktivität des Fünfkampfs zu steigern, wurde auf dem UIPM-Kongress in Kyoto 2006 eine Änderung der Disziplinenfolge beschlossen. Ab 2009 werden die Disziplinen Schießen und Laufen nach dem Reiten als Kombination ähnlich einem Sommerbiathlon durchgeführt. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London wird dieses Reglement zur Anwendung kommen. Der UIPM wurde von Seiten des IOC eine Bestandsgarantie für den Modernen Fünfkampf bis zu den Olympischen Sommerspielen 2016 zugesagt.

  • Lichtschießen hin und Lichtschießen her.

    In dem Moment, wo zum einen die Schützenvereine bzw. Verbände diese Teile propagieren und ggf. auch anfangen Wettkämpfe damit zu kreieren und zum anderen wenn die Antis und der Gesetzgeber auf die Teile als Ersatz anspringt, dann wird das Lichtschießen zu einer latenten Gefahr für den Schießsport werden.

    Wenn das Lichtschießen aber, wie es bisher der Fall gewesen ist, zu rein zu PR zwecken verwendet wird, dann ist es eher als harmlos anzusehen.

    Und das ist nicht von der Hand zu weisen. Egal wie sehr man das System beführwortet oder ablehnt.
    Es ist eine Gradwanderung und eine Gefahr, wenn diese Teile zu oft ihren Weg in die Vereine finden, weil dann auch ruck zuck die Eltern der Jugend sagen können: "Seht Ihr, es geht auch ohne Knall, Bumm Peng.....!"

    Ich kann nur dazu raten, äusserst vorsichtig und behutsam mit diesen Teilen umzugehen und nicht zuviel PR damit zu betreiben, denn je mehr mitbekommen, dass es diese Systeme gibt und wie sie funktionieren, umso eher werden die ersten Forderungen nach Wettkämpfen kommen.

  • Ich kann nur dazu raten, äusserst vorsichtig und behutsam mit diesen Teilen umzugehen und nicht zuviel PR damit zu betreiben, denn je mehr mitbekommen, dass es diese Systeme gibt und wie sie funktionieren, umso eher werden die ersten Forderungen nach Wettkämpfen kommen.

    Wir werden es nicht verhindern können, dass hoch motivierte Vereins- und Landesfunktionäre die Taschenlampe als Zukunft unseres Sports verkaufen. Von daher ist doch alles geschrieben/gesagt.

    BBF

  • Vor vielen Jahren war ich in den USA in einem Freizeitpark. Da gab es so eine art Schießbude, nur das es da keinen gab, der Luftgewehre geladen und herausgegeben hatte.
    Da waren nur Lichtgewehre.

    Um es für mich auf einen Punkt zu bringen: So etwas langweiliges habe ich noch nie vorher gemacht. Da ist sogar Chricket aufregender.....

  • Hallo Dan More,

    ich finde das Lichtschießen auch nicht besonders aufregend. Fragst du jedoch Kinder und Jugendliche, die Du auf Marktplätzen, in Schulen, Kaufhäusern, Sportfesten usw. ansprichst, erhältst Du sehr oft eine andere Antwort und großes Interesse am Schießsport.

    "Ein Versuch macht klug" - hast Du es schon einmal versucht, Deinen Sport über diese Schiene der Öffentlichkeit näher zu bringen? Hast Du schon resigniert, neue Mitglieder für Deinen Verein zu werben?

  • "Ein Versuch macht klug" - hast Du es schon einmal versucht, Deinen Sport über diese Schiene der Öffentlichkeit näher zu bringen? Hast Du schon resigniert, neue Mitglieder für Deinen Verein zu werben?

    Du lässt kleine Kinder auf die heiße Herdplatte fassen? Den ein Versuch macht klug, oder? Also ich nehme lieber Papa mit auf den Stand um pöse Mordsportwaffen zu schießen, wenn der dann Spaß hat bringt er den Junior mit.

    BBF

  • Wie kann man sich nur immer an solchen Begriffen aufhängen? Ich glaube für 99 Prozent der Öffentlichkeit ist der Unterschied unbedeutend oder schlicht nicht vorhanden. Die restlichen 1 Prozent finden „Schießsport“ oder „Zielsport“ treffender. Zielen und Schießen sind schlicht eine Einheit. Es scheint auch nationale Unterschiede zu geben wie ich gerade mal ergoogelt habe: Für den Begriff „Zielsport“ gibt's 15.400 Treffer aus Österreich (~ 8,4 Millionen Einwohner), 13.200 Treffer aus der Schweiz (~ 7,8 Millionen Einwohner) und nur 3.950 Treffer aus Deutschland (~ 81,7 Millionen Einwohner).

    Hallo Gerhard,

    Du hast vollkommen Recht mit Deinem Kommentar.

    Der von Katja vorgestellte "Querschuss" von Dr. Z. ist bei genauer Betrachtung nur ein Beitrag für Stammtischbrüder, die sich als Gutmenschen des wahren Schießsports sehen

    Zielen und Schießen
    Zielen kommt zuerst und erst wenn man anständig gezielt hat, kann man schießen. Beides (Zielen und Schießen) gehört untrennbar zusammen, aber das Schießen ist immer das Ergebnis von beiden. Hier fehlt wohl das Basiswissen vom Schießsport. Wer sich nur mit Querschüssen abgibt hat es entweder nie verstanden oder ist über die verbale Beschreibung des Schießsports nicht wirklich hinausgekommen. Vielleicht lag es aber auch nur an der Tagesform und Urlaubszeit.


    Seit Jahrhunderten gibt es einen Schießsport. Gemeint ist hier die Entwicklung zum Schießsport, der heute in vielfältiger Form vorkommt.
    Man mißt sich im Schießen, wer besser und genauer schießt hat gewonnen. Spätestens hier müsste die Eingangsformel Zielen + Schießen = Schießen korrigiert werden: Zielen + Treffen = Schießen.
    Womit man schießt, ist gleichgültig. Was mit dem Speer, dem Diskus, der Kugel, mit dem Bogen, mit der Armbrust begonnen hat, findet heute mit modernen Gewehren und Faustfeuerwaffen statt. Das heißt auch, dass die Zeit die beim Schießen verwendeten Geschosse entwickelt und bestimmt und dies einem ständigen Veränderungsprozess unterliegt.
    Es wird geschossen und darum heißt das Ganze Schießsport oder Sportschießen. Sehr gut und treffend formuliert! So könnte es weitergehen!
    Keiner ist bis heute auf die Idee gekommen, das zu ändern. Oder doch? (endlich :) )

    Seit einiger Zeit gibt es Schützenvereine oder schießsportliche Vereine, die „Zielsport“ betreiben, die sich auch so nennen.
    Das muss der Invasion der Teufel geschuldet sein:
    + Oberösterreichischer Landesschützenverband +
    TRR - DIE ZIELSPORTZEITUNG - Top - News
    Zielsport Website
    Laser-Zielsport

    Welcher Teufel diese Leute geritten hat, den Schießsport aufzugeben und ihn in einen „Zielsport“ umzuwandeln, weiß ich nicht. Wissen muss man sich im Zweifel aneignen.


    Das heißt, ich weiß das schon. Oh, ich war zu schnell, Entschuldigung!

    Es ist die Anpassung und das würdelose Kriechen vor dem Zeitgeist, das feige Verstecken der eigenen Ideale zugunsten einer rückgratlosen Verbeugung vor den Gegnern des Schießens, des Sports, des legalen privaten Waffenbesitzes. Es geht überhaupt nicht um den Schießsport, die feigen Gegner unseres Sports sind die Adressaten dieses Querschusses. Wir haben es hier mit einem würdevollen Gutmenschen des wahren Legalwaffenbesitzers zu tun, der der breiten Öffentlichkeit etwas mitzuteilen hat.

    Das ist eine falsche Philosophie. Welche Philosophie ist gemeint? Verbales winseln um Beachtung nach jahrelangem Tiefschlaf oder die Arbeit an der Basis?

    Diese Feigheit (welche, eine bessere Beschreibung des Schießsports? - oder sich in der Vergangenheit nicht für Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit aktiv eingesetzt zu haben, die Entwicklung des Zeitgeistes zu ignorieren?) wird niemanden nützen und schon gar nicht dem Schießsport.

    Es (dieser Kommentarversuch?) ist Wasser auf die Mühlen der Waffengegner. Es schwächt die eigene Position (das kann durchaus sein, wenn der Querschuss im eigenen Knie landen sollte), bedeutet die Aufgabe des eigenen Standpunktes, es ist Verrat am gemeinsamen Sport, der so lange alle Wirrnisse der Geschichte und der Politik überdauert hat. Ja, da ist was wahres dran, wenn der gemeinsame Sport als ichbezogene alters- und entwicklungsgerechte Freizeitaktivität und nicht als Chance für Kinder- und Jugendliche gesehen wird, den Ziel- und Konzentrationssport Sportschießen näher zu bringen.

    Wer zielt, schießt noch nicht, aber wer nur zielt, schießt nicht mehr und ich sehe schon die Zeit kommen, in der uns nur mehr das Zielen erlaubt und das Schießen verboten sein wird. Mal ehrlich, wer schon in der Vergangenheit „geschlafen hat“ bzw. sich noch in dieser Zeitstufe befindet, sollte sich nicht selbst als Hellseher sehen und seinen Gegnern noch das Wort reden.

    Wer sich selbst zum „Zielsportler“ macht wird es hinnehmen müssen, daß man ihm in Zukunft das Schießen verbietet und nur mehr das Zielen gestattet. Wir werden mit Gewehr- und Pistolen-Attrappen auf virtuelle Ziele zielen, vielleicht sind dann noch Laser oder andere Beleuchtungsgeräte drauf, ein lustiges Lichterlspiel. Es wird alles wunderbar lautlos vonstatten gehen und all die guten Menschen, werden das sehr schön und friedlich finden. Oh je hier lebt jetzt die Vergangenheit wieder auf, die „Wirrnisse der Geschichte und der Politik“ kommen wieder durch.
    Vielleicht freut das unsere Zielsportler, echte Schützen wird das nicht freuen.
    Da echte Schützen als Sportler sicherlich auch die richtige Formel anwenden: Konzentration * (Zielen + Abziehen + Treffen) = Sport, wird es ihnen bekannt vorkommen, da Zielen eine Grundvoraussetzung für den Sport bedeutet.

    Aber wir haben das geschehen lassen. Allein dieser Satz verdient in diesem Beitrag das Prädikat „wertvoll“ da ehrlich.

    Man sollte aber jetzt, solange noch Zeit ist, seine Stimme erheben und den Funktionären, denen das eingefallen ist, endlich sagen, daß sie Verrat üben. Perfiden Verrat an unserem schönen, ehrwürdigen Sport.
    Mit der Zeit und dem Zeitgeist gibt es hier schon die o.g. Probleme. Das nenne ich verbale Entschlossenheit, den Funktionären und möglichen Schöpfern des Zielsportbegriffes als Verräter zu bezeichnen. Echt klasse wie schnell ein Schreiber von den „BIL Dung“ -Journalisten deren Technik zur allgemeinen Verdummung übernehmen kann. Ehre und Würde im Spiegel betrachtet regt zum Nachdenken an!

    Unser Sport ist nämlich der Schießsport und nicht der Zielsport. Damit das klar ist.

    Damit das klar ist. Mir ist klar geworden, dass ein Querschuss niemals ein Volltreffer werden kann. Auch wenn er hier als Kommentar angelegt ist und eigentlich auf Sachverstand gegründet, der Leserschaft sachliche Informationen liefern sollte, ist hiermit noch nicht einmal „Stammtisch-Qualität“ erzielt worden. Wer „Zielsport“ als eine Beschreibung des Schießsports nicht versteht, damit auch nicht die Formel für den Schießsport, sollte lieber weiter die Welt auf Stammtischebene verbal verbessern. Das ist wenigstens auf die Lokalität und dem Kreis gleichaltriger beschränkt und schadet nicht denen, die durch aktive Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit an der Basis dafür sorgen, dass der Schießsport von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird und sich gegen ein von der Medienwelt geschaffenes Vorurteil vom Schießsport wendet.

    Dieser Querschuss ging vollständig nach hinten los.
    Ich hoffe, die Verletzung ist beim Schreiber nicht so stark, dass noch eine Möglichkeit zur Heilung besteht.

    Mit Schützengruß

  • Dieser Querschuss ging vollständig nach hinten los. Ich hoffe, die Verletzung ist beim Schreiber nicht so stark, dass noch eine Möglichkeit zur Heilung besteht.

    Also wenn ich lese wie sich so ein DSB Funktionär erregt, dann empfinde ich diesen Querschuss als Volltreffer. Ich habe es mir, mit deinen Kommentaren, extra ausgedruckt. Weiter so Dr. Zakrajsek :thumbup:

    BBF

  • Wilhelm

    dein erster link geht auf die Österreichische Schützenzeitung und nicht zum Oberösterreichischen Schützenbund.

    vom Zielsport halte ich selber auch nichts gebe aber Wilhelm recht mit Zielen + Treffen = Schießen

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Der Begriff "Zielsport" und dessen Verwendung kommt tatsächlich eher aus Österreich und der Schweiz.
    In Zeitungsartikeln und anderen Medien kann der Begriff bei der Vorstellung des Schießsports erläuternd eingesetzt werden. Wenn "Zielsport" verwendet wird, beschreibt es nur eine besondere Teilsicht des Schießsports, ähnlich wie bei der Verwendung "Konzentrationssport".

  • Das Lichtpunktschießen ist eine ideale Möglichkeit im vorwaffenrechtlichen Alter auf die vielfältigen Möglichkeiten im Schießsport aufmerksam zu machen, sei es durch Wettkämpfe, bei denen es um Ringzahlen geht oder aber auch in Verbindung mit Ausdauersportarten.

    Das gemeinsame Projekt "Supercup 2011 - 4 x Hallenbiathlon mit den Lichtpunktgewehren" zwischen dem Schützenkreis Bleckede und dem Schützenverband Nordheide und Elbmarsch hat auch beim Bundeswettbewerb der Volks- und Raifeisenbanken gepunktet. Nachzulesen in den aktuellen DSB-News.

    Sterne des Sports: Lichtpunkt-Biathlon überzeugt die Jury - Deutscher Schützenbund e.V.

    Während der Veranstaltungsreihe wurde deutlich, dass auch reine Sportvereine das "Angebot Lichtschießen" in das bestehende Sportangebot sinnvoll integrieren können.

  • Das Lichtpunktschießen ist eine permanente Bedrohung des Schießsports mit jeglicher Waffe bei der ein Projektil durch einen Lauf bewegt wird. Schützenvereine die dies unterstützen verraten ihren Sport und ihre Mitglieder ab 12 Jahren.

    BBF

  • Hallo,

    BBf dein Kommentar ist so überflüssig wie ein Kropf. Du forderst von uns allen Verständnis, für das GK schießen und die volle Gleichbehandlung im Schießsport. Auch ich habe zu Anfangs das GK schießen nicht so Ernst genommen und dieses damals so geäussert. Inzwischen sehe ich die Dinge etwas anders und sage, alle Schießsportarten müßen gleich behandelt werden. Dieses habe ich auch hier im Forum so geschrieben. Dazu gehört auch das Lichtpunktschießen, deine Äusserungen hier darüber zeigen doch das Du das alles nicht für voll nimmst und nur provozieren willst und unter uns Schützen einen Keil treibst. Was Du machst ist unseren Gegnern Munition zu liefern um auf uns zu schießen. Das Du für GK einstehst und dafür kämpfst, ist in Ordnung aber Du solltest den Anderen gegenüber fair sein, aber da fehlt es bei dir.

    Gruß Kogge

  • Mein Beitrag ist nichts weiter als meine Antwort auf die Preissungen des Lichtgewehres durch Wilhelm unter dem billigendem Aspektes das _echte_ Schießsportdisziplinen (bei denen ein Projektil von A nach B transportiert wird) geschädigt werden. Solange Wilhelm hier ohne Rücksichtnahme weiter agiert, werde ich dagegen halten.

    BBF

  • Mein Beitrag ist nichts weiter als meine Antwort auf die Preissungen des Lichtgewehres durch Wilhelm unter dem billigendem Aspektes das _echte_ Schießsportdisziplinen (bei denen ein Projektil von A nach B transportiert wird) geschädigt werden. Solange Wilhelm hier ohne Rücksichtnahme weiter agiert, werde ich dagegen halten.

    BBF


    Was gibt es für eine bessere Bestätigung und Werbung fürs Schießen, wenn Sportvereine, die keiner Schießsportorganisation als Dachverband angegliedert diesen Sport mit in ihr Programm aufnehmen? In Wassertrüdingen hat der TSV eine eigene Bogenabteilung mit der er sich dem DSB angegliedert hat. Dadurch, dass das Schießen hier nicht über einen reinen Schützenverein angeboten wird, haben einige Personen weniger Vorbehalte und probieren den Sport aus. Sie müssen dazu nicht in einen weiteren Verein eintreten oder sich mit den Strukturen auseinander setzen. Sie können nach dem Training in ihrer Sportart einfach hingehen und schnuppern.

    Aus meiner Sicht hat der Schießsport nur dann eine Zukunft, wenn er auch weiterhin von Personen ausgeübt wird. Von daher ist für mich die Mitgliederwerbung sehr wichtig und die funktioniert nur in wenigen Fällen direkt über Großkaliber. Das Lichtgewehrschießen ermöglicht es Zielgruppen anzusprechen, die bisher auf Grund des Mindestalters nicht erreichbar waren. Zeiten, in denen eine gute Luftgewehrmunition 4 Cent (Qiang Yuan Excellent-) kostet macht es nicht leichter neue begeisterte füs Schießen zu finden. Die scharfen Waffen werden aus meiner Sicht auf Grund der momentanen Preisentwicklung die nächste Jahre immer mehr an Popularität einbüßen und sich schließlich mangels Interesse der Athleten und sinkender Teilnehmerzahlen an Meisterschaften selbst auflösen. Der Gesetzgeber braucht derzeit keine weiteren Verschärfungen in diese Richtung anstoßen. Die Zeit wird das von alleine regulieren.

  • Das Lichtpunktschießen ist eine permanente Bedrohung des Schießsports mit jeglicher Waffe bei der ein Projektil durch einen Lauf bewegt wird. Schützenvereine die dies unterstützen verraten ihren Sport und ihre Mitglieder ab 12 Jahren...

    BBF


    ...und sorgen so dafür, dass deutlich weniger Jugendliche unter 12 Jahren an den Schießsport herangeführt werden bevor sie sich für eine andere Sportart entscheiden. So viel zum Thema "Den Schützenvereinen fehlt es an Jugendlichen".