Lichtschießen - eine latente Bedrohung?


  • Diskussionen sind ja schön und gut und sinnvoll und bringen vielleicht auch mal was - aber die Kollegen nerven :wacko: langsam nur noch..!

    1. Du brauchst dich ja nicht daran beteiligen, wenn du so über den Dingen stehst.
    2. Du kannst einfach die Foren-Software richtig benutzen.

    Und jetzt noch einmal, ihr könnt euch das Zielleuchten so schön reden wie ihr wollt. Ich als GKler fühle mich von derartigen Artikeln und Beiträgen in die Schmuddelecke gedrängt und von meinen Sport-Kameraden verraten. Das mit der Rambo-Titulierung begegnet einem immer wieder als BDS/BDMP Mitglied. Es sind immer die Vertreter der "olympischen" Disziplinen welche diese Arroganz an den Tag legen. Nun, ihr könnt euch natürlich ganz locker zurück lehnen, müsst ihr doch keine Verantwortung für euer Tun übernehmen und werdet mit einem Schulterzucken zur Tagesordnung übergehen sobald es zu einem GK Kurzwaffen Verbot kommt.

    Ich hoffe nur, dass es dann so kommt wie ich denke, dass ihr euch damit langfristig selbst das Grab geschaufelt habt. Leider wird es bestimmt nicht so schnell gehen , dass jeder noch miterleben darf wie sein Hobby und sein Verein welches er mit Herzblut betrieben und unterstützt hat, den Bach hinunter geht. :cursing:

    BBF


    BBF

  • Diskussionen sind ja schön und gut und sinnvoll und bringen vielleicht auch mal was - aber die Kollegen nerven :wacko: langsam nur noch..!


    Ich kann dem leider nur zustimmen!
    Es macht bei all dem rumgehacke auf anderen einfach langsam keinen Spaß mehr hier mit zuwirken- es ist schon famos wie es einzelne User schaffen die ganze Stimmung eines Forums und einer Community zu zerstören!

    1. Du brauchst dich ja nicht daran beteiligen, wenn du so über den Dingen stehst.


    Der einzige der denkt über allem zu stehen bist du!
    Du wiederholst deine Argumentation (sofern man es so nennen mag) wie ein Mantra- überlege vllt. einmal wie es wäre wenn DU dich etwas zurück hälst?!?
    Das ganze klingt bei dir langsam wie eine Selbstbestätigung- ich wiederhole es soooolang bis alles es glauben, nicht mehr mit lesen- oder bis ich (DU es selbst glaubst) es selbst glaube??? ?(

    Ich habe hier noch nie mitbekommen wie du- oder andere GK Schützen- wegen ihrer Disziplin in die Schmuddelecke gestellt wurden...
    Die hatte immer andere Gründe, z.B. das Auftreten im Forum...

    MfG
    Joker


  • Ich kann dem leider nur zustimmen!
    Es macht bei all dem rumgehacke auf anderen einfach langsam keinen Spaß mehr hier mit zuwirken- es ist schon famos wie es einzelne User schaffen die ganze Stimmung eines Forums und einer Community zu zerstören!


    Der einzige der denkt über allem zu stehen bist du!
    Du wiederholst deine Argumentation (sofern man es so nennen mag) wie ein Mantra- überlege vllt. einmal wie es wäre wenn DU dich etwas zurück hälst?!? Das ganze klingt bei dir langsam wie eine Selbstbestätigung- ich wiederhole es soooolang bis alles es glauben, nicht mehr mit lesen- oder bis ich (DU es selbst glaubst) es selbst glaube???

    Natürlich glaube ich als Betroffener daran. Ich wiederhole es so ziemlich genau so oft, wie mir andere zu verstehende geben, dass ihnen das Risiko völlig egal ist. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass einer der Leuchtenvertreter einen Lösungsansatz vorgeschlagen hätte dieses Risiko zu minimieren. Oder, dass in einer Publikation im Kontext des Lichtschießen die Existenzberechtigung der KK und GK Disziplinen erwähnt würde. Ich halte euch zu gute, dass ihr es vielleicht gar nicht bemerkt welche Argumentationskette ihr da unterstützt, weil ihr implizit von einer Existenzberechtigung des KK und GK Schießsport ausgeht und euch nicht vorstellen könnt oder wollt was der "Feind" daraus macht.

    BBF

  • Ich kann mich nicht daran erinnern, dass einer der Leuchtenvertreter einen Lösungsansatz vorgeschlagen hätte dieses Risiko zu minimieren. Oder, dass in einer Publikation im Kontext des Lichtschießen die Existenzberechtigung der KK und GK Disziplinen erwähnt würde.

    Wozu denn auch? Als würde man beispielsweise bei Fußballübertragungen ständig darauf hinweisen, dass es auch Basketball, Handball, Football und Volleyball gibt und diese Disziplinen ebenfalls eine Existenzberechtigung haben und müsste sich empören, dass Rugby hier wiedermal tot geschwiegen wird. Ich find's albern. 8|

    Gerhard Seemüller

    „Great minds discuss ideas;
    average minds discuss events;
    small minds discuss people.“

  • Wozu denn auch? Als würde man beispielsweise bei Fußballübertragungen ständig darauf hinweisen, dass es auch Basketball, Handball, Football und Volleyball gibt und diese Disziplinen ebenfalls eine Existenzberechtigung haben und müsste sich empören, dass Rugby hier wiedermal tot geschwiegen wird. Ich find's albern. 8|

    Alles Sportarten deren Regelwerke nicht vom Staat genehmigt werden müssen. Es als albern zu bezeichnen, wenn ein Sportkammrad (ja ich übe die gleiche Sportart wie du aus) dir seine Sorgen und Ängste mitteilt finde ich ... (schreibe ich nicht, wegen des guten Tons nicht). Was außer einem Zorn soll man den da bekommen?

    ich kann auf deine Argumente bezüglich Jugend und Lichtschießen sehr gut nachvollziehen. Ich habe es ja schon an andere Stelle geschrieben, dass ich kurz davor war dem Verein ein solches Lichtgewehr zu spenden. Aber im Anbetracht der möglichen Nebenwirkungen dies eben nicht getan habe.

    BBF

    Einmal editiert, zuletzt von BBF (30. Juli 2011 um 21:12)

  • Alles Sportarten deren Regelwerke nicht vom Staat genehmigt werden müssen. Es als albern zu bezeichnen, wenn eine Sportkammrad (ja ich übe die gleiche Sportart wie du aus) dir seine Sorgen und Ängste mitteilt finde ich ... (schreibe ich nicht, wegen des guten Tons nicht). Was außer einem Zorn soll man den da bekommen?

    Nein, das finde ich absolut nicht albern. Ich find's albern Jugendtrainer aufzufordern auf interessante Neuerungen zu verzichten. Die selbe Berechtigung haben Lichtpunktschützen oder Luftdruckschützen den Verzicht auf Großkaliberschießen oder beispielsweise auch IPSC-Schießen zu fordern. Du empfändest das sicherlich als Skandal. Und völlig zurecht!

    Gerhard Seemüller

    „Great minds discuss ideas;
    average minds discuss events;
    small minds discuss people.“

  • Ich find's albern Jugendtrainer aufzufordern auf interessante Neuerungen zu verzichten. Die selbe Berechtigung haben Lichtpunktschützen oder Luftdruckschützen den Verzicht auf Großkaliberschießen oder beispielsweise auch IPSC-Schießen zu fordern. Du empfändest das sicherlich als Skandal. Und völlig zurecht!

    Nun, ich werde es nicht verhindern können, dass er diese Neuerung verwendet. Ich fordere auch kein Verbot. Ich teile nur diesen Personen mit, dass dies von mir (und einigen anderen) als Verrat und Bedrohung der KK und vor allem der GK Disziplinen betrachtet wird. Nicht mehr und nicht weniger.

    BBF

  • @ BBF
    Während du das Lichtschießen als "Verrat und Bedrohung für das KK- und GK-Schießen" bezeichnest, sehe ich darin eine Chance und Zuführdisziplin für LG-/LP-, KK- und GK-Schießen, nämlich mit neuen, jungen Mitgliedern in den Vereinen mit einer Jugendarbeit, die darauf ausgerichtet ist, die Zukunftsfähigkeit des Vereins mit einem neuen Medium zu erhalten.

  • @ BBF
    Während du das Lichtschießen als "Verrat und Bedrohung für das KK- und GK-Schießen" bezeichnest, sehe ich darin eine Chance und Zuführsisziplin für LG-/LP-, KK- und GK-Schießen, nämlich mit neuen, jungen Mitgliedern in den Vereinen mit einer Jugendarbeit, die darauf ausgerichtet ist, die Zukunftsfähigkeit des Vereins mit einem neuen Medium zu erhalten.

    Ist doch akzeptiert und ich kann es auch nicht verhindern, dass du diesen Weg bestreitest. Ich hoffe, dass du erlebst die Konsequenzen deines Tun noch.

    BBF

  • Ist doch akzeptiert und ich kann es auch nicht verhindern, dass du diesen Weg bestreitest. Ich hoffe, dass du erlebst die Konsequenzen deines Tun noch.

    Du meinst wenn es wieder mehr Nachwuchsschützen gibt ?

  • Du meinst wenn es wieder mehr Nachwuchsschützen gibt ?

    Nein, weil die Vereine eingehen. Weil du mit LD und Licht nicht die 35 Jährigen wieder in den Verein zurück bringst, welche dann die nächste Generation der Vorstände bildet welche die Arbeit machen. (Das dies nicht 100 Prozent sind ist mir auch klar, aber es werden Dimensionen sein welche den Schießsport im Kern erschüttern).

    BBF

  • Nein, weil die Vereine eingehen.

    Auch wenn BBF's Wortwahl des öfteren zu Wünschen übrig lässt, ist er nicht polemisch, sondern nur sehr, sehr direkt.

    Die Gefahr besteht einfach, dass Lichtschießen - obwohl nicht notwendig für 8-jährige - aufgrund des Einsatzes bei unter 12-jährigen das Gesetz verwässern und Realität auch für über 18-jährige wird.

    WENN wir uns nicht alles bieten lassen, gegen die Restriktionen der Alterszulassungen vorgehen würden, DANN wäre Lichtschießen ein Übergangsmodell bis das Waffenrecht wieder auf das rechte Maß zurückgestutzt ist.

    WENN wir uns aber alles bieten lassen, DANN wird Lichtschießen in Zukunft die einzige Möglichkeit des Sportschießens werden.

    Auch wenn ich wieder der Panikmache verschrieen werde: Wehret den Anfängen!

    Wer sich mit Lichtschießen für Minderjährige zufrieden gibt, hat den Kampf schon verloren.
    Wer Lichtschießen für einen Übergang empfindet und trotzdem für LG/KK für Minderjährige kämpft, hat meine vollste Zustimmung.

    Die Grundgedanken und die Haltung ist hierbei entscheidend. Und leider wird diese durch Usus oft verwässert. Funktioniert etwas hinreichend, wird für Verbesserungen keine Energien mehr aufgewendet. Und genau gegen diese Einstellung kämpfen wir Panikmacher.

  • Hallo Katja,

    das Lichtschießen, so wie wir es für Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit einsetzen, betrifft im Altersbereich der Minderjährigen nur den vorwaffenrechtlichen Altersbereich. Dafür wurde das Lichtschießen ursprünglich gedacht und eingeführt.

    Wenn Lichtschießen darüber hinaus in Öffentlichkeitsveranstaltungen angeboten wird,
    1.) wir also dort Öffentlichkeitsarbeit betreiben, wo wir nicht auf Sicherheitsbestimmungen angewiesen sind,
    2.) auf die Öffentlichkeit zugehen um unseren vielseitigen Sport vor Ort - mit seinen Einschränkungen ausserhalb der Sportstätten - präsentieren -
    3.) dann haben wir die Möglichkeit, den Schießsport direkt vorzustellen. Wir kommen mit der Öffentlichkeit in Kontakt und können uns austauschen.
    4.) Meinungsbildung in der Öffentlichkeit findet statt.
    5.) Wir erreichen mit den Informationen über unseren Sport, der Faszination Sportschießen aber auch den offen angesprochenen Restriktionen mehr Verständnis unter dem Wählervolk als durch Angst- und Panikmacherei in den kleinen Foren.

    PS
    Einige mögen es nicht glauben, aber dabei werben wir für den Erhalt des Schießsports als Ganzes, unseren vielseitigen Sport mit anderen Sportarten in Verbindung bringen,
    In den sich entwickelnden Gesprächen können wir z. B. eingehen auf:
    Sicherheitsfragen der Leute,
    auf das jetzt schon an vielen Stellen überzogene Waffenrecht,
    auf das Gesellschaftsproblem der Amoktaten,
    auf die Falschdarstellungen der Sensationspresse,
    auf die Vorteile bei der körperlichen und geistigen Entwicklung der Kinder, die Schießsport betreiben,
    usw.

    PS2: Katja, und sollte jemand von den Waffenhändlern/innen kommen und das Lichtschießen als "Spielkram" bezeichnen, werden wir ihn fragen, mit welchen Kunden er denn in Zukunft seine Umsätze erzielen möchte. Unsere Erfahrungen dazu sind, sobald sich jemand für das Sportschießen entschieden hat, er in Vereinen durch gute Nachwuchsarbeit sportlich gefördert wird, positiv: Dem Wunsch nach einer eigenen Luftdruckwaffe folgt in der Regel der nach einem eigenen KK-Gewehr/einer eigenen Sportpistole. Und wer danach auch Spaß am GK-Schießen findet, wird sich auch dafür ein Sportgerät anschaffen.

    Anders: Wer sich nicht für Nachwuchsarbeit einsetzt, darf sich nicht wundern, wenn sich diese Sportart selbst abschafft.

  • Hallo Wilhelm,

    Du hast viellecht an meinen Beiträgen gemerkt, dass ich Lichtschießen für Werbung gut finde, aber nicht für den generellen Schützenbetrieb.
    Ich habe einfach Angst, dass Lichtschießen für Minderjährige zum Usus wird, anstatt dagegen anzukämpfen.

    Die Aktion des DSB 2008, die Alterszugänge wieder herabzusetzen, verdient meine vollstes Einverständnis.

    Lichtschießen ist ein Kompromiss, aber keine Lösung.

    Wenn wir uns auf dieses Argument verständigen könnten, wäre uns allen gedient.

    Es gibt faktisch keinen Grund, das Schießen mit LG/LP/KK/GK für Minderjährige unter Aufsicht zu verbieten. Es gibt sehr wohl Gründe, insbesondere für Werbungsveranstaltungen oder für die individuelle Eignung einiger minderjährigen Vereinsmitglieder, Lichtschießen zu nutzen.

  • Nein, weil die Vereine eingehen. Weil du mit LD und Licht nicht die 35 Jährigen wieder in den Verein zurück bringst, welche dann die nächste Generation der Vorstände bildet welche die Arbeit machen. (Das dies nicht 100 Prozent sind ist mir auch klar, aber es werden Dimensionen sein welche den Schießsport im Kern erschüttern).

    BBF


    Ich weiß ja nicht wie bei euch die Strukturen sind, aber bei uns können von 60 Vereinen sechs Kleinkaliber und von denen wiederum drei Großkaliber schießen. Ich versteh jetzt nicht wie die anderen 54 Vereine, die nur Luftdruck schießen können sich nach Außen präsentieren und darstellen sollen? Für diese ist Lichtgewehrschießen eine tolle Möglichkeit und eröffnet neue Perspektiven. Du kannst es dir vielleicht nicht vorstellen, aber in diesen Vereinen schießen auch 35 jährige und sie haben Spaß dabei! Und das in statischen Disziplinen, die ja hier im Forum an anderer Stelle auch schon als langweilig bezeichnet wurden.

    Die größte Gefahr für dsa GK schießen liegt aus meiner Sicht nicht an Lichtgewehren, sondern an den sich nach oben bewegenden Preisen für Munition und Waffen. Ein Verein in unserem Gau darf seit kurzem nicht mehr GK schießen, weil die Auflagen für den Stand nicht mehr erfüllt werden können und der Verein mangels Interesse der Mitglieder diesen auch nicht mehr dafür herrichten lässt. Die Auflagen und die damit verbundenen Kosten für Lüftung und Kugelfänge sind in den letzten Jahren stark gestiegen, so dass einige Vereine kein Interesse mehr daran haben.

  • Hallo Katja,

    für mich ist jedes neue Vereinsmitglied ein Gewinn für unseren Sport und für das Schützenwesen insgesamt.

    Eine Lösung für unsere Zukunftsprobleme ist das Lichpunktschießen natürlich nicht - das habe ich auch so nicht behauptet.

    Eine Lösung unserer Zukunftsprobleme kann nur durch gemeinsames Handeln/Arbeiten aller Betroffenen und auf allen Ebenen angegangen werden. Deine Arbeit halte ich für sehr effektiv, professionell und informativ für jeden Schützen.

    Ich/wir werden viele der von dir/euch zusammengetragenen Argumente, Informationen , Gegendarstellungen zukünftig bei unserer Öffentlichkeitsarbeit mit einsetzen.
    .

  • Ich weiß ja nicht wie bei euch die Strukturen sind, aber bei uns können von 60 Vereinen sechs Kleinkaliber und von denen wiederum drei Großkaliber schießen. Ich versteh jetzt nicht wie die anderen 54 Vereine, die nur Luftdruck schießen können sich nach Außen präsentieren und darstellen sollen? Für diese ist Lichtgewehrschießen eine tolle Möglichkeit und eröffnet neue Perspektiven. Du kannst es dir vielleicht nicht vorstellen, aber in diesen Vereinen schießen auch 35 jährige und sie haben Spaß dabei! Und das in statischen Disziplinen, die ja hier im Forum an anderer Stelle auch schon als langweilig bezeichnet wurden.

    Wenn er keine Alternative hat was soll er sonst machen, außer ganz auf den Schießsport zu verzichten? Bei uns im Kreis mit 15 Vereine davon haben 10 eine GK Stand und 12 nehmen an den GK Rundenkämpfen teil. Bei den benachbarten Kreisen sieht es teilweise nicht anders aus (wobei mir ein Kreis mit schwächere Teilnehmeranzahl und Ständen einfällt, allerdings sind die auch im LD und Jugendbereich schwach)

    BBF

  • Hallo Gerhard und Freunde,

    Ich find's nervig, dass neuerdings einige versuchen hier künstliche Fronten aufzubauen, was bezweckt ihr damit? Ob Armbrustschießen, Bogenschießen, Großkaliberschießen, Kleinkaliberschießen, Lichtpunktschießen, Luftgewehrschießen oder Kombinationen wie Sommerbiathlon und Winterbiathlon:


    mit Verlaub und falscher Tonfall hin und her, ich kann hier in diesen Beitragsstrang keine künstliche Frontenbildung erkennen. Ich sehe hier nur Schützen, welche befürchten, dass die weitere Propagierung des Zielsports durch diese Lichtgewehre unter den jetzigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu einem gesetzlichen Verbot der jetzt noch bestehenden Disziplinen führen kann. Dieses Argument kann man einfach nicht von der Hand weisen, egal wie sehr man sich dreht und wendet. Wer das Problem nicht erkennen will, der muss sich auch gefallen lassen, dass man von ihm annimmt, er könne sich auch eine Art "Schießsport" ganz ohne Schusswaffen vorstellen. Manchmal habe ich sogar den Eindruck, da könnte auch etwas dran sein. So eine Art schöne neue Welt, völlig ungefährlich, keine Angriffe mehr und man gehört auch wieder zu den "guten" Sportlern. Bis dann wieder neue Angriffe kommen so ala paramilitärische Ausbildung, simuliertes Töten üben, Amok trainieren usw. Ja, Zielsport müsste man verbieten.

    Ich hätte bestimmt kein Problem mit diesen Lichtgewehren, außer dass ich die vermeintlichen Chancen für überbewertet halte, wenn nicht der Schießsport schon seit längerer Zeit einer massiven Bedrohung bis hin zu Forderungen nach Totalverbot ausgesetzt wäre.


    Wir reden hier nicht über einen Verband, sondern über einen sehr vielseitigen Schützenverein der von Lichtpunktschießen bis Großkaliberschießen so ziemlich alles anbietet.


    Wir reden hier über einen, mit Verlaub, völlig unbedeutenden Verein, der nach meinem Kenntnisstand weder über eigene KK- noch GK-Bahnen verfügt. Auch HTML ist oft sehr geduldig. Über den Hinweis mit dem WSB wird sich auch nicht jeder im WSB freuen, einige wenige aber vermutlich schon.

    Lichtgewehre sind ungefährliche Trainigsgeräte ohne waffenrechtliche Beschränkungen und nebenbei noch kostensparend.


    Genau. Wenn das jetzt kein Grund ist, den ach so gefährlichen Rest komplett abzuschaffen, dann weiß ich es auch nicht. Genau so und nicht anders wird das Lichtpunktzielen hier dem mehr oder weniger unbedarften Leser präsentiert und den Verbotsfordern wird hier die Lösung gleich frei Haus geliefert.


    Ich empfinde das durchaus als bemerkenswert. Der offensichtlich sehr aufgeschlossene Verein ergänzt die älteren Disziplinen wie Luftdruck, Kleinkaliber und Großkaliber gekonnt um moderne Disziplinen wie das Lichtpunktschießen.


    Siehe weiter oben. Ich sage nur HTML.


    So langsam wird's lächerlich welche Anforderungen an solche eher simplen Zeitungsberichte gestellt werden. Da müssen Vereinsleben, Schießsport und Verbandsarbeit umfassend politisch korrekt dargestellt werden damit ja Öffentlichkeit und gerade die eigenen Sportkollegen keinen Stolperstein entdecken und in den Angriffsmodus schalten. Beschämend.


    Lächerlich und Beschämend? Man sollte sich als Schützen- oder Schießsportverein heutzutage schon überlegen, was man so in die Zeitung setzt. In diesem Fall gehe ich auch von Absicht aus, so gerade eine Woche nach der Sache in Norwegen. So nach dem Motto: "Seht her, wir haben die Lösung". Na ja, Pyrrhussiege soll es ja auch schon öfter gegeben haben.


    Wozu denn auch? Als würde man beispielsweise bei Fußballübertragungen ständig darauf hinweisen, dass es auch Basketball, Handball, Football und Volleyball gibt und diese Disziplinen ebenfalls eine Existenzberechtigung haben und müsste sich empören, dass Rugby hier wiedermal tot geschwiegen wird. Ich find's albern. 8|


    Wieder so ein rhetorisches Spielchen. Basketballer, Handballer usw, finden die einseitige Berichterstattung in den Medien auch ungerecht und fordern auch oft mehr Aufmerksamkeit für ihre Sportarten. Aber über keiner dieser Sportarten schwebt das Damoklesschwert des gesetzlichen Totalverbots zu Gunsten von nur noch Fußball. Auch bietet niemand Fußball als Ersatz für Handball, Basketball usw. an.


    Wie war das noch: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten". Liebe Kinder, wenn ihr dieses Zitat nicht kennen solltet, das hat 1961 ein gewisser Herr Walter Ulbricht gesagt. Der war damals der Chef der DDR und verfügte über eine sehr hübsche Stimme. Zwei Monate später rotierten dann die ersten Zementmischer.


    Ach ja, ich gehöre hier keinem Lager an. Ich schieße noch nicht einmal GK. Wer also möchte, kann sich gerne mit dem Inhalt meines, meiner Beiträge auseinandersetzen und diese auch bei Bedarf auf den Tonfall hin untersuchen. Halte ich auch für zweckmäßiger, als irgendwann zum großen Pauschalschlag auszuholen. Ich nehme auch billigend in Kauf, das ich hiermit wohl wieder einige der Leser schwer enttäuschen werde und die dann vermutlich auch nicht mehr mit mir kommunizieren wollen bzw. werden. Aber irgendwie finde ich die Sache doch zu wichtig, als jede vermutete Befindlichkeit zu berücksichtigen. Ob ich jetzt auch ein Krawallmacher bin? Liegt wohl im Auge des jeweiligen Betrachters. Fähnchen im Wind sollen sich ja bekanntlich auch manchmal drehen.

    Apropos Zensur. Das könnt ihr total knicken. Wer das jetzt nicht glaubt, kann sich ja mal schlau machen, was Zensur bedeutet. Beiträge löschen? Benutzer aussperren? Warum sich denn nicht mal zur Abwechslung mit den Inhalten und Ansichten beschäftigen. Bei verbalen Entgleisungen kann man dann ja immer noch gezielt dagegen halten. Mein ja nur.


    Einen habe ich noch, damit das hier in der Aufregung nicht auch noch vergessen wird. "Wozu brauchen wir denn diese Sportschützen überhaupt?" Diese Frage hat Frau Renate K. MdB schon vor zwei Jahren gestellt und sie war ausnahmsweise mal nicht rhetorisch gemeint.


    Wilhelm

    Deine Argumente sind alle redlich und ich begrüße auch den Engagement. Nur solltest Du bedenken, dass das Wahlvolk keine Gesetze macht und das Kreuzchen auch sicher nicht wegen dem tollen Erlebnis bei der Vereinsveranstaltung an der richtigen Stelle macht. Ein paar Kampagnen weiter schreien dann nicht wenige trotzdem wieder nach Verschärfungen.

    Es ist jetzt aber auch nicht so, dass man nicht auch mit Druckluft agieren und werben kann. Es ist zwar deutlich aufwendiger, aber es gibt die Sondererlaubnisse, sogar nach § 3 (3) WaffG auch pauschal, also nicht nur wie bisher individuell nach § 27 zur Leistungsförderung. Auch können mobile Schießstätten errichtet werden, zwar wie gesagt, aufwendig, aber es geht. Und für ein SCATT bekommt man normalerweise auch immer eine Sondererlaubnis. Da braucht es nur ein klein wenig guten Willens von Seiten der Behörde.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

  • Ich sehe das ganze, wie bereits mehrfach erwähnt so:

    Die Mitgliederentwicklung (ob hoch oder runter) ist sehr von der Region abhängig.
    Wo z.B. scheinbar in Bayern noch richtig Jugendarbeit läuft und weniger Vorbehalte der Eltern am Schießsport vorhanden sind, läuft die Nachwuchsarbeit. In meiner Region, Hochtanus in Hessen, sieht es aber anders aus. Da ist der überwiegende Teil des Nachwuchs es im Alter von 30 Jahren und älter. Im absoluten Anti Ländle dürfte es ähnlich aussehen.

    Und ein Erwachsener wird kaum oder gar nicht mit einer Taschenlampe in einen Verein zu locken sein.
    Ich freue mich für diejenigen, die eine funktionierende Jugend haben und wenn Ihr der Meinung seid, Ihr kommt mit den geschafteten Taschenlampen weiter, dann sei es drum. Aber es das Beste, seit es geschnittenes Brot gibt, zu verkaufen, ist falsch.
    Richtig wäre es, gemeinsam mit allen Verbänden dafür zu Kämpfen, dass das Mindestalter, für das Schießen mit Luftdruckwaffen herabgesetzt wird, damit die Jugend wieder in jüngeren Jahren als 12 damit den Sport lernen können.

    Katja hat damit, recht, dass Lichtgewehre keine Alternative, sondern ein Kompromiss sind. Nur baut das gesamte Waffenrecht mittlerweile auf Kompromisse auf, die wir Sportschützen mittlerweile eingehen müssen, um unseren Sport weiter ausüben zu können.

  • ich habe mich in letzter Zeit etwas zurückgehalten da ich auf Funktionärsebene tätig bin, seit 37 Jahren fast alles schieße oder Schießen lasse in meiner Funktion als Jugend-/Kadertrainer und möchte nun einmal meinen Standpunkt darlegen obwohl ich auf die meisten meiner bisher gestellten Fragen, Theorien... meistens keine Antwort erhalten habe. Zugegeben ich habe mich bis auf die zum Teil Provokativen Beiträge welche in meinen Augen wachrütteln sollen/können die ganze Sache eher auch naiver gesehen. Jetzt muss man nicht gleich hinter jedem Busch einen bösen Politer vermuten, aber zu denken gibt es mir doch etwas. Leider sind 98 % der Forenmitglieder aus dieser Diskussion ausgestiegen aus welchen Gründen auch immer. Vielleicht wollen Sie einfach das Sportschießen ausüben -gleich in welchen Disziplinen- und mit diesem Hobby in Ruhe ihre Freizeit gestalten. Meinen Standpunkt hierzu habe ich schon geschrieben und weniger wäre vielleicht echt mehr. Bevor wir uns auf 2 oder wenige Politiker beschränken, die im Bezug auf Sportschützen nur dummes oder das was gewisse Leute hören wollen von sich geben sollten wir doch das Sportschiessen ausüben und immer das Ohr am rechten Draht haben. Wenn wir uns das Sportschiessen vermiesen tun wir genau das intern was die anderen nicht erreichen oder erreichen können.
    Zur Mitgliederentwicklung in Württemberg kam in der letzten Ausgabe des WLSB (Württ. Landessportbund) eine Statistik über Alter/Struktur und Mitgliederzahlen aller Sportarten in Württemberg. Die Schützen haben einen der geringsten Rückgänge und andere -selbst große Sportarten- wie Tennis oder Leichtathletik müssen sich nicht mit 1 % sondern fast 6 % zufrieden geben. Falls gewünscht werde ich diese hier im Forum einstellen.
    Letztendlich haben wir dieses Jahr wieder eine Kooperation mit der Schule, im 2. Anlauf eine Sondergenehmigung für diese Veranstaltung erhalten wobei mir die Dienstanweisung aus dem Forum rechtzeitig zu Hilfe kam in der geschrieben stand es gäbe für diese Art von Ausnahmegenehmigung keine gesetzliche Altersuntergrenze. 8 Jahre seinen aber vernünftigerweise anzusetzen. DANKE Forum für diese Info.
    Wir haben eine Funktionierende Jugendarbeit mit 30 % Jugendlichen unter 20 Jahren in den Disziplinen LG, KK, Lupi und Sommerbiathlon.
    Wir benutzen um das Training abwechslungsreich zu gestalten eine Scatt-Anlage, Laser-biathlon Gewehre usw. Aber ohne Wettbewerbe eben nur als Ergänzung für alle und nicht nur für die unter 12. Diese Kann ich damit nicht halten, ist aber trotzdem als ERGÄNZUNG eine Interesannte Alternative. Einzelne Veranstaltungen (1 oder 2x pro Jahr) sind zwar süß, ist aber kein Training und keine Alternative. Auch wir haben bei der Einweihung Biathlon-Anlagen mit Laser genutzt um Laien schießen zu lassen. Was will ich mitten in einer Stadt einen wöchentlichen Schießbetrieb mit Laser einrichten, das macht doch keinen Sinn -Mal im Ernst....???-
    So und nun Schlußendlich würde ich auch mal gerne was von den 98 % anderen was erfahren. Wie wäre es mit einer Umfrage unter ALLEN Forumsmitgliedern (nicht unter uns 6 oder 7) was die meinen zum Thema Lichtschießen und GK. z.B.
    Was hällst du vom Laserschießen?
    schon mal geschossen
    wären Wettbewerbe sinnvoll
    ....

    So und nun noch was in eigener Sache: Als Mannschaftführer von Lupi und LG im Stammschiessen würde ich bitten die Diskussionen kurz einzustellen und an mich die Ergebnisse vom Juli einzureichen... DANKE

    Grüßle
    Dieter