Mitgliederentwicklung im Deutschen Schützenbund

  • Hallo Dingo,

    interessanter Beitrag. Welche Argumente Für und Wider mag es noch geben? Ich denke, alle sind bereits mehrfach genannt. Wir haben uns heißgeredet, weil wir eben heiß um die Betrachtungsweise kämpfen, die nach unserer subjektiven Sicht richtig ist.

    Dein Beitrag zeigt, dass wir mit den Für und Wider aufhören sollten, jetzt ist die Zeit des Handelns gekommen und auch dieses Handeln wird nur subjektiv als ausreichend oder nicht ausreichend wahrgenommen werden können.

    Es ist zu erklären, wenn auch nicht einfach. Der eigendliche Entscheider tief in uns stellt immer die gleichen beiden Fragen: 1) Bringt es Freude und/oder 2) Vermeidet es Ärger (Lust/Schmerz-Prinzip). Der Entscheider antwortet dann subjektiv aufgrund seiner Erfahrungen in der Kindheit und seiner Prägung im sozialen Umfeld als Erwachsener (vereinfacht). Beispiel: Die Frage: "Willst Du für Deine Haltung sterben? würde ein überzeugter Christ im Rom im ersten Jahrhundert anders beantwortet haben als ein bezahlter Söldner im Dienst irgendeines Kriegsherrn.

    Bei Nietzsche könnte man das genauer nachlesen aber wollen wir soviel Philosophie überhaupt konsumieren? Ich meine NEIN. Es würde uns zwar verstehen helfen warum wir reagieren wie wir reagieren aber wir würden kaum anders reagieren. Unser innerer Schweinehund (einer der vielen Namen des eigendlichen Entscheiders) wird mit zunehmendem Alter immer unbelehrbarer.

    Dingo, es gibt nur selten ein absolutes Richtig oder Falsch. Die Frage wie der Schießsport zu erhalten sei beantwortest Du aufgrund Deiner Erwartung an das was Dir der Schießsport geben soll und aufgrund Deiner Erfahrung wie Du bisher Probleme gelöst bekamst eben anders als ein anderer Teil von uns.

    Es gibt keine neuen Argumente. So wie Du auch selbst schreibst, bleibt nur die aufmerksame und stetige Analyse der vorhandenen Argumente. Wäre die IANSA (und andere) nicht im Hintergrund, würde ich mit Freude eine philosophische Diskussion über den "richtigen" Weg führen. Allein, dafür gibt es keine Zeit mehr. Die Zeit des Streits über das richtige Vorgehen ist vorüber. Jeder versuche (ein wenig Alter Fritz zum Schluß) den nach seiner Auffassung richtigen Weg zu gehen. In dem Sinn, viel Erfolg auf Deinem Weg, den ich nicht für falsch aber für unzureichend halte.

    Ceterum censeo IANSAm esse delendam

  • Hallo,

    aber das ist doch genau das was ich in einer meiner letzten Berichte sagte. Dan More wenn wir auf den Vorschlag eingehen einen Euro für PR auszugeben, dann sollte ein guter PR Manager uns in der die überregionale Presse vertreten und jegliche Angriffe gegen uns entschärfen. Da wäre der Euro gut angelegt, unseren Sport und die Tradition ins rechte Licht zu rücken. Aber genauso sollten wir in unseren Regionen unser Schützenwesen vertreten und die Presse eines besseren belehren wenn sie zum Teil aus Unwissenheit und zum Teil auch großer Dummheit Blödsinn verbreitet. Wenn wir einen guten Draht in unseren Kreisen zur Presse haben, können wir auch dazu beitragen das Falschmeldungen gerade gerückt werden.

    Kogge


    Du hast damit recht und nichts anderes sage ich.

    Das Problem ist aber eher, dass gefühlt mehr versucht wird, alles Regional und im Verein zu behalten, anstelle die Verbandschefs in eine Bringpflicht zu buxieren.
    Wir können hier einen Vorschlag, nach dem anderen bringen, es wird aber nicht bringen und eine Änderung oder Verbesserung herbeiführen, wenn keiner den erforderlichen Kontakt und die erforderliche Nähe zu den Verbandschefs hat, um diese Vorschläge an den richtigen Mann zu bringen.
    Den 1€ Vorschlag habe ich an Herrn Kohlheim per Mail geschickt. Leider habe ich nur eine Out of Office Antwort erhalten, die bis November geht. Also ein wenig seltsam.

  • Alle Berichte, die Ihr in die Medien bringen könnt, so gut und sinnvoll sie auch sind, enden spätestens an der jeweiligen Kreisgrenze. Was in Eurem Verein passiert, wie da die Wettkämpfe ausgegangen sind, wie Eure Jugendarbeit Früchte trägt, kommt im benachbarten Landkreis nichth mal an, geschweige denn bei mir in Hessen, oder in irgendeinem anderen Bundesland. Es ist rein Regional wenn nnicht sogar nur rein Lokal.

    Richtig. Und hinter der Kreisgrenze ist bereits der nächste Schützenverein bzw. Schützenverband.

    Und genau da muss das Umdenken ansetzen. Weg von nur Lokal und Regional und mehr hin zu Überregional. Aber das geht eben nur mit den Verbandsspitzen! Und selbst wenn Ihr es mal tatsächlich in eine der großen Zeitungen schaffen solltet, dann auch wieder nur im Lokalteil, der im nächsten Bundesland nicht mit beiliegt.

    Mich verwundert diese bedingungslose Verbandsgläubigkeit. Die lokale Begrenztheit der Öffentlichkeitsarbeit auf Vereinsebene heißt vor allem: Selbst aktiv werden und sich nicht auf andere verlasssen! Wenn bei euch der Schießsport einen positiven oder negativen Ruf besitzt, dann seid auch ihr dafür verantwortlich und nicht ein ferner Schützenverband.

    Gerhard Seemüller

    „Great minds discuss ideas;
    average minds discuss events;
    small minds discuss people.“

  • Geronimo, ich kann dir hier komplett recht geben!! So wie Dan More es bringt, immer nur nach den Verbänden zu rufen und selbst nicht aktiv zu werden, kommt mir als Ablenken vom eigenen Nichtstun vor. Versteh es bitte nicht falsch, ich weiß, dass du engagiert bist, aber das Nichtstun bezieht sich hier auf das Einsetzen für die positive Außenwirkung unseres Sports.

    Du sagst, wir sind nur regional bekannt? Das stimmt, aber wie Geronimo es schon sagt: Dort, wo unser Wirkungsbereich aufhört, beginnt der nächste der anderen Schützenvereine. So bekommt jeder, der in Bayern will, auch mit, dass es fast überall engagierte Schützenvereine gibt. Nicht umsonst sind unsere Landespolitiker (vornehmlich CSU, aber auch FDP) fast alle pro Schützensport gestimmt und viele sind sogar Mitglieder in Schützenvereinen. Das ist Basisarbeit in Zusammenwirkung mit den Gesprächen der Verbandsspitzen geschuldet.

    Wen schießsportlich Uninteressierten interessiert eine Gegendarstellung irgendeines "Schützenfutzis" in einer überregionalen Zeitung? Eher wenig!!
    Viel mehr lässt sich erreichen, wenn JEDER von uns raus geht und Leute in seinem Umfeld vom Schützenwesen überzeugt. Da brauchen wir keine PR-Spezialisten, keine großen PR-Aktionen, keine teuren Artikel, etc. Da reicht es, wenn jeder aus seiner Überzeugung heraus seine Mitmenschen von seinem tollen Schützenverein, seinem tollen Sport erzählt und diese mit seinem Enthusiamus überzeugt!! Und das kann kein für viele unbekannter Funktionär leisten, das kann nur der Freund, der Kumpel von nebenan leisten, der selbst Sportschütze ist!!

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • @ dingo,

    zu berhaupten, ich würde vom Nichtstun ablenken wollen, ist eine bodenlose frechheit.

    Ich weis ehrlich gesagt nicht, ob Ihr es nicht verstehen wollt, oder einfach nur das allerletzte Wort behalten wollt, um Eure eigene Meinung als des Weisheits letzter Schluss stehen zu lassen.

    Mehfach schon sagte ich, dass die regionale und lokale Bereichterstattung richtig und wichtig ist.
    Aber irgendwo, da weder die Vereine noch die Gauen oder Kreise überregional gleichwertig medial Präsent sind, enden die Möglichkeiten der Vereine, Gauen und Kreise. Und genau da müssen die Verbände aufgreifen.

    Mich wundert eigentlich viel mehr, dass Ihr so vehement ablehnt, dass die Verbände Aktiv werden müssen.

    Aber die Diskussion darüber mit Euch ist wirklich müßig, da Ihr entweder diese Diskussion nur künstlich antreiben wollt, mit Eurer eher ablehnenden Haltung, oder Ihr wollt einfach nur Recht haben.

  • Bin einfach nur überzeugt die Vereine können deutlich mehr bewirken als Verbände. Klar, zumeist eher regional, aber regional ist überall. Und jeder unserer Politiker ist regional verwurzelt.

    Gerhard Seemüller

    „Great minds discuss ideas;
    average minds discuss events;
    small minds discuss people.“

  • Hallo,

    Dingo Du schreibst wir sollen deinen Bericht richtig lesen um nicht auf dich einzudreschen. Was machst Du ? mit verlaub Du redest in einigen Dingen Unsinn. !. Wir wohnen nicht alle in Bayern, ist nicht abwertend gemeint, denn in Bayern gehört der Schießsport zum Leben. Ich glaube wenn man bei euch den Schießsport verbieten würde gäbe es eine Revulution. 2. Eben weil bei euch alles zum größten teil schwarz und gelb-blau ist stehen die Politiker hinter euch. würden sie es nicht tun wäre ihre Karriere zu Ende.

    bei uns Nordländern sieht das ganz anders aus. Da unsere Republick nicht nur aus dem sonnigen Süden besteht, ist es schon richtig, professionell PR für unsere Sportart zu machen.

    Gruß Kogge

  • Sorry, ich sehe das anders.

    Die Gesetze und somit auch die Verschärfungen und Verbote, werden auf Bundesebene gemacht und nicht regional oder auf Landesebene.
    Und die Bundespolitiker sind Mediengesteuert. Dorther holen sie ihre Informationen und bekommen die suggerierte Meinung mitgeteilt.

    Wir sehen doch alleine schon anhand von BW, was uns blühen wird.
    Die Budnespartei will ein Verbot von GK und letztlich dem gesamten Schützensport. Mit BW sind sie erstmals in einer Landesregierung eingetreten und stellen den Ministerpräsidenten, der zufällig selber Sportschütze ist!
    Und der hat nichts besseres zu tun, als im Koalitionsvertrag ein Verbort per Bundesratsinitiative zu fordern.

    Da kann ich nur sagen: Tolle regionale Arbeit der Vereine, Gauen, Kreise und Landesverbände. Nicht mal das können sie abwenden.
    Ganz im Gegenteil!

    Wenn Wowi in Berlin mit den Grünen koalieren sollte, wird genauso einSchei$$ im Koalitionsvertrag reinkommen. Da gebe ich Dir Brief und Siegel drauf.

  • Hallo Freunde und hier speziell dingo und Geronimo,

    selbst wenn wir es schaffen sollten, einen Großteil der Bevölkerung von den positiven Seiten unseres schönen Sports zu überzeugen, was illusorisch ist, da sich der größte Teil der Bevölkerung nun mal nicht für Schießsport interessiert, würde uns das ganz bestimmt nicht vor weiteren Verschärfungen bis hin zum Verbot schützen. Politik wird heutzutage durch Lobbyarbeit und im Wechselspiel mit den Medien gemacht, aber nicht von der Bevölkerung. Die Bevölkerung war nie unser wirkliches Problem, denn der größte Teil der Bevölkerung steht den Schießsport neutral bis uninteressiert gegenüber. Der Schießsport hatte auch nie ein wirklich schlechtes Image. Die Kampagnen haben zwar Wirkung gezeigt, aber hauptsächlich auch bei dem Teil der Bevölkerung, der eh nie viel mit Schießsport anfangen konnte.

    Ihr glaubt doch wohl nicht wirklich, dass weite Teile der Bevölkerung ihr Stimmchen erheben würden, wenn weitere durch geschickte Kampagnen anstehende Verschärfungen durch die Bundespolitik anstehen würden. Selbst die für das Volk wirklich wichtigen Entscheidungen wurden in den letzten Jahren (Jahrzehnten) fast immer gegen den Willen der Mehrheit durchgedrückt.

    In meinem Umkreis kennen mich auch alle als (vermutlich netten) Schützen. Meine Region ist eine Schützenhochburg. Trotzdem würde selbst hier wohl eine Mehrheit der Bevölkerung für Verschärfungen sein, weil sie die Zusammenhänge und Fakten nicht kennen. Die kann man ihnen aber auch nicht erklären, weil sie das nicht interessiert. Und das Bauchgefühl und das "Bild in den Köpfen" würde sich erst dann ändern, wenn Bild jeden zweiten Tag eine positive Reportage über den Schießsport bringen würde. Das ist aber wohl kaum zu erwarten.

    Mit Imagepflege kann man sicher viel für den Schießsport tun, insbesondere auch neue Mitglieder bekommen, einen direkten Einfluss auf die Politik hat das aber nicht und die Gegner beeindruckt das noch viel weniger. Wirklicher Einfluss auf die Politik geht nur über gezielte Lobbyarbeit und dazu bedarf es auch der Auseinandersetzung auf Augenhöhe.

    Imagepflege vor Ort schließt Lobbyarbeit auf Bundesebene nicht aus. Beides ist sinnvoll und nötig. Aber nur durch die Lobbyarbeit kann in Bezug auf die Gesetzgebung und auch in Bezug auf die Kampagnen wirklich etwas erreicht werden.

    Das positive Image in Bayern und zum Teil auch in NRW hat aber auch in diesen Ländern das verschärfte, handwerklich grottenschlecht gemachte, uns gängelnde Waffengesetz nicht verhindert. Auch in Bayern wird dieses Gesetz restriktiv und oft auch unverhältnismäßig angewendet. Auch sahen sich hier bei uns in NRW, aber auch bei euch in Bayern auch Politiker der CDU/CSU genötigt, Sturm gegen die Schulstände zu laufen. Und Konsequenzen haben diese geistigen Amokläufe für uns Schützen leider auch gehabt.

    dingo

    Dein vorletzter Beitrag war mit Verlaub wirklich etwas daneben. Wen meinst Du denn genau mit "Ihr" und "Eure"? Was verstehst Du unter Phrasendreschen? Ich bilde mir schon ein, recht handfeste Argumente zu bringen und die erkenne ich auch in den anderen Beiträgen. Dein Beitrag dagegen liest sich für mich eher wie unbestimmtes Bauchgefühl und "Dagegen sein". Warum siehst Du dich genötigt, hier PL oder das FWR in die Diskussion zu bringen, wo es hier doch um die Entwicklung des DSB geht? Warum der Hinweis auf das Zerfleischen? Du forderst Argumente, baust hier aber wieder selbst eine künstliche Front auf, die gar nicht zum Thema passt.

    Gerade bei diesem Beitragstrang hatte ich bisher den Eindruck, wir hätten hier diese künstlichen und herbeigeredeten Fronten überwunden und wären hier auf der Suche nach gemeinsamen Lösungen für die Zukunft und den Erhalt unseres Sports. Scheint aber wohl doch nicht so zu sein.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

  • Zitat von Geronimo

    Die lokale Begrenztheit der Öffentlichkeitsarbeit auf Vereinsebene heißt vor allem: Selbst aktiv werden und sich nicht auf andere verlasssen! Wenn bei euch der Schießsport einen positiven oder negativen Ruf besitzt, dann seid auch ihr dafür verantwortlich und nicht ein ferner Schützenverband.

    Sag mal hältst du uns für wirklich so blöd? Wir reden von Themen mit bundesweiter Bedeutung und nicht von der bayrischen Provinz. Wir verlassen uns nicht auf ferner Schützenverbandsfunktionäre. Sie sollen ihren verdammten Job machen, oder zur Seite treten denn dafür wurden sie gewählt. Zu ihrem Job gehört das Entgegentreten gegen die verleumderischen Äußerungen von AAW und Konsorten. Leute mit deiner Auffassung symbolisieren für mich den Mief und das Buckeln weshalb mich der DSB nur noch angewidert. Dein von dir präferiertes Konzept hat uns in vierzig Jahren dahin gebracht wo wir jetzt sind. Es vermittelt einem nur eines: Maul halten, Pöstchen sichern und auf Gott hoffen.

    In diesen Zeiten erinnert mich der DSB an die Katholische Kirche und Herr Ambacher an den Papst. Menschen mit viel Macht, die nicht in der Lage sind die Zeichen der Zeit zu erkennen. Und oh Wunder, beide kämpfen mit sinkenden Mitgliederzahlen :thumbup: , denn beide haben es nicht besser verdient.

    BBF

  • Wir reden von Themen mit bundesweiter Bedeutung und nicht von der bayrischen Provinz. Wir verlassen uns nicht auf ferner Schützenverbandsfunktionäre. Sie sollen ihren verdammten Job machen, oder zur Seite treten denn dafür wurden sie gewählt. Zu ihrem Job gehört das Entgegentreten gegen die verleumderischen Äußerungen von AAW und Konsorten.

    Wir sprechen von Problemen mit starker Bedeutung für regionale Vereins- und Verbandsarbeit. Du siehst da unsere Verbandsfunktionäre in der Pflicht solchen Anschuldigungen ganz entschieden entgegenzutreten. Verstanden. Wir sollten den gewählten Vertretern allerdings auch zugestehen nach eigenem Ermessen zu handeln und ggf. auch einzelne Äußerungen zu ignorieren. Ist sicher keine einfache Aufgabe angesichts des teilweise recht stürmischen Gegenwindes einzelner Interessensgruppen. Die stehen aber offensichtlich nicht für die große Mehrheit aller Sportschützen.

    Gerhard Seemüller

    „Great minds discuss ideas;
    average minds discuss events;
    small minds discuss people.“

  • So so, der stürmische Gegenwind kommt also von Seiten bestimmter oder unbestimmter Interessengruppen innerhalb der Sportschützen und darin siehst Du unser Hauptproblem?

    Sorry, aber dazu fällt mir nun überhaupt nichts mehr ein.


    Mit mittlerweile etwas frustriertem Schützengruß

    Frank

  • So so, der stürmische Gegenwind kommt also von Seiten bestimmter oder unbestimmter Interessengruppen innerhalb der Sportschützen und darin siehst Du unser Hauptproblem?
    Sorry, aber dazu fällt mir nun überhaupt nichts mehr ein.
    Mit mittlerweile etwas frustriertem Schützengruß

    Dies nennt man in einem anderen Kontext: Linientreuer Parteifunktionär
    :cursing:
    BBF

  • ich sehe keinen Grund hier irgendjemand zu beleidigen. Für einige hört das Sportschießen bei KK auf. Das ist eben so, es ist aus Sicht der GK-Schützen frustrierend, aber es leitet sich für sie kein Recht zur Beleidigung ab. Geronimos Verhalten ist aus meiner Sicht absolut integer, für GK-Sport hat er kein Interesse und er setzt sich dafür auch nicht ein. Ich, als GK-Schütze kann das bedauern aber nicht das Recht daraus ableiten ihn zu diffamieren.

    Bei Herrn Ambacher sehe ich das anders, er vertritt die GK-Sportler, wenn auch nur in der Theorie. Er ist nicht integer und ich scheue mich nicht dies auszusprechen.

    Die Meisterschützen sind alles aber kein GK-Förderverein und das ist letztlich zu respektieren. Ich denke, in der Sache ist alles gesagt, Dingo hatte bereits darauf hingewiesen.

    Wenn das Pferd tot ist, musst Du absteigen.

    Ceterum censeo IANSAm esse delendam

  • vorneweg: Ich bin in einem Schützenverein mit großen GK-Erfolgen (Finalteilnahmen auf der DM) und bin dem GK-Sport auch aufgeschlossen. Nur damit kein falsches Bild hier entsteht.

    Ihr kritisiert Geronimo und meine Einstellung und sagt, dass das total daneben und falsch ist. Auf der anderen Seite sagt ihr, dass die "bayerische Provinz" nicht mit dem Rest der Republik zu vergleichen ist. Aber wie haben wir wohl die Verhältnisse in Bayern erreicht? Genau, mit einem ähnlichen Verhalten, wie Geronimo und ich es darstellen und beschreiben.

    Ich genieße meinen Schießsport in Bayern und bin kein Schwarzseher. Jetzt werden wieder einige mit dem "Wach-endlich-auf"-Argument daherkommen, aber ich kann dazu nur sagen: Ich bin hellwach, nur habe ich eine andere Grundeinstellung. Aus diesem Grund werde ich mich nicht mehr mit dem Schwarzsehen beschäftigen und mich im Forum auf sportliche Themen beschränken, denn ich betreibe SPORTschießen und nicht Toddiskutier-Schießen. Wenn ihr Probleme bei euch seht, so tretet denen entschieden entgegen! Unsere Probleme können wir mit unserem Verhalten bereits im Keim ersticken!! (jaja, in Bayern - aber hier lebe ich nun mal)

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Hallo dingo,

    kann es sein, dass Du Dir jetzt gar nicht mehr die Mühe machst, andere Beiträge zu lesen?

    Ihr habt in Bayern das gleiche Bundesrecht wie wir und es wird auch gerade bei euch restriktiv und oft unverhältnismäßig angewendet. Ein Verbot bestimmter Disziplinen würde auch für euch gelten. Der Hinweis ist zwar jetzt eine Binsenweisheit, aber hier scheinbar doch wohl nötig

    Was soll denn jetzt schon wieder dieses "Ihr" und die Pauschalisierungen bezüglich Schwarzmalerei? Das ist doch schon fast diffamierent. Nochmal, Ich gehöre hier keiner Gruppierung an, bin weder ein GK-Schütze noch ist SV für mich ein wirkliches Thema. Aber ich sehe sehr deutlich den Schießsport in großer Gefahr. Nicht nur das, auch mein Recht auf Selbstbestimmung und Eigentum als freier und unbescholtener Bürger wird bedroht. So sehe wohl nicht nur ich das, sondern viele Schützen in diesem Land, auch wenn sie hier nicht mitdiskutieren.

    Es gab hier gerade zarte Ansätze eines Konsens und es zeichnete sich ein durchaus möglicher und gangbarer Weg zur Verbesserung der Probleme ab. So schien es mir jedenfalls. Leider habt ihr beiden Moderatoren mit eurem hier aus meiner Schicht völlig unnötigen "Dazwischenhauen" die Sache wieder verschärft.

    Eigentlich ist es ja schon haarsträubend. Da wird nicht nur das weiterhin die Hände in den Schoss legen und mit "Friede, Freude, Eierkuchen" weitermachen postuliert, da werden auch noch die wenigen Schützen, die sich mit der Situation nicht abfinden wollen und versuchen, sich zu engagieren, als Schwarzseher und als Störer und sogar als der Sache nicht dienlich betrachtet.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

  • Halt genau das, wofür das FWR und der DSB uns sehen will. Als Störenfriede, die eben nicht zu allen Ja und Amen sagen, was die da oben verzapfen.
    Die nicht mit der Einstellungen in den Verien gehen: "Och das können die doch gar nicht mit uns machen!" oder "Das iwrd schon so schlimm nicht kommen!"

    Sie können und sie werden es mit uns machen und es wird schlimmer kommen, als es jetzt schon ist.
    Aber was solls, man redet hie rnur gegen eine Wand.

    ich weis, ich weis, jetzt kommt wieder von Geronimo oer dingo der Spruch: "Wenn Du hier schon aufgibst, wie soll das erst bei einem Gespräch mit einem Politker oder Verbandsfunktionär werden?" Also last den Spruch lieber gleich stecken.