Im Luftgewehr beim Wettkampf (ja Wettkampf und nicht ein 60 Schuss-Training) den MQS treffen.
was ist ein MQS?
Im Luftgewehr beim Wettkampf (ja Wettkampf und nicht ein 60 Schuss-Training) den MQS treffen.
was ist ein MQS?
Minimum Qualify Score
Immer dieses Neudeutsch……..
Immer dieses Neudeutsch……..
nennt sich Englisch - Die Sprache des internationalen Schießsports.
Meine Ziele sind, jeden Wettkampf, den ich teilnehmen kann genießen und schauen ob es fürs Treppchen reicht. DM in München ist kein muss.
Eine Motivation ist dieses Jahr für meine Frau und mich das Liga Schiessen in einem anderen Landesverband da es bei uns sowas nicht gibt bei Auflage also absolutes Neuland. Für einen Heimkampf haben wir 170 km Anfahrt
Ja, so ging es uns auch. Die Plandemie schloss alle Sportstätten - und unsere bisherige Arbeit war extrem gefährdet. Darum suchten wir alle Schlupflöcher, um halbwegs legal unsere Arbeit = Schießsport für möglichst viele Mitglieder - weiter aufrecht zu erhalten. Das hieß zum Teil jede Woche ein neues "Hygienekonzept" zu erlassen, wir erfanden den "Vereinskader" (als Kadersportler noch sporteln konnten) usw. usf. - wir waren wendig wie eine Blindschleiche und versuchten den Eindruck einer Klapperschlange zu vermitteln.
Als rundrum absolut nichts mehr ging - auf unserem Schießstand wurde weiter geschossen. Weniger, mit mehr Aufwand, aber wir haben nur ganz kurze Zeit gar nicht geschossen. Alle sogenannten Hygienekonzepte, die ich zu verantworten hatte, waren wasserdicht. Und es funktionierte.
Man kann an verschiedenen Fronten kämpfen, das ist eben meine Art.
habe ich 1:1 genau so durchgezogen.
als seine Durchlaucht Markus I erlies, dass nur mehr Geimpfte "beaufsichtigen" dürfen, der ungeimpfte Gastronom aber weiterhin seine Gaststätte betreiben darf, wurde jene flügeltür - die bei uns "Wirtshaus" und Schützenstand trennt, zur imaginären Grenzlinie. Während ein - gottseeliger - Freund aufsicht führte, kam das Coaching vom Gastronom .-)
Habe gehört, in Berlin gibts wieder Strom
Mich würde interessieren ob der eine oder andere hier seine Ziele definiert, sprich ob sich konkrete Ziele gesetzt werden oder ist die Motivation einfach um des Schießens Willen zu schießen ?
Für mich war es noch nie eine Option, "nur zum Spaß" etwas zu tun. Mein Ziel ist es, deutscher Meister in meiner Altersklasse zu werden. Ich weiß, dass jetzt einige denken: der hat ja einen an der Waffel, gerade erst angefangen und schon solche Vorstellungen....
Aber das ist absolut in Ordnung. Jeder kann ja seine Ziele selbst definieren. Wie lange ich dafür brauche, ist zweitrangig. Auf jeden Fall aber arbeite ich kontinuierlich auf dieses Ziel hin.
Alles anzeigenEingangs hatte ich mir beim Schießen niemals Ziele gesetzt, die auf die Teilnahme an irgendwelchen Bewerben oder das Übertrumpfen anderer Sportler gezielt hatten. Ich wollte einfach für mich selbst lernen, die Mitte der Scheibe zu treffen. Getrieben hat mich die Neugier, wie gut ich im Schießen werden könnte. Das hält den Kopf völlig frei vom Ringezählen oder vom Konkurrenzdruck und läßt Raum für die Freude am Treffen an sich.
Ich schoß nicht gegen die Anderen sondern für mich. Wenn man das durchzieht, halbwegs gut sieht und dranbleibt, landet man irgendwann vorne. Die Kunst dabei ist, auch dann den Kopf frei zu halten für die wichtigste Sache auf der Welt: Den nächsten Schuß.
Vielleicht überlegst Du mal, ob der nächste Schuß für Dich so wichtig ist, daß alles Andere dahinter weit zurücksteht.
Falls nicht, stellt sich die Frage, was diesen Schuß wieder in das Zentrum Deines Wollens bringen könnte und ob Du das wirklich willst.
Die plandemischen Maßnahmen hatten mir gezeigt, wie fragil die Pläne für die eigene Entwicklung im Vereinssport Schießen sein können. Wenn man Betretungsverbote für die Sportstätten erlassen werden, muß man umdenken und mal zur Seite sehen. ob nicht andere lohnende Aktivitäten das Leben bereichern können. Ich mag in einer mir wirklich wichtigen Sportart (Schießen) nicht von Willkürmaßnahmen abhängen. Damit habe ich mich umentschieden.
Eigentlich habe ich das ja immer so gemacht. Ich wollte die Wettkämpfe, also mein Ergebnis immer so gut wie möglich schieße.Wenn ich ein in meinen Augen gutes Ergebnis erreicht hatte war ich erstmal relativ zufrieden unabhängig von der erreichten Plazierung, obgleich man eigentlich nie wirklich zufrieden mit sich ist, da man den Wettkampf reflektierend, immer vermeidbare Fehler entdeckt.
Aber vielleicht ist das ein falscher Ansatz sich nie ein konkretes Ziel zu setzen. Ich tue mich hinsichtlich der Motivation Wettkämpfe zu schiessen momentan etwas schwer, aber wenn ich am Stand stehe kämpfe ich um jeden Schuß.
Und die Leistung mit dem LG z.B. ist ja noch da. 405 +/- als Wettkampfergebnis geht da schon noch.
Für mich war es noch nie eine Option, "nur zum Spaß" etwas zu tun. Mein Ziel ist es, deutscher Meister in meiner Altersklasse zu werden. Ich weiß, dass jetzt einige denken: der hat ja einen an der Waffel, gerade erst angefangen und schon solche Vorstellungen....
Aber das ist absolut in Ordnung. Jeder kann ja seine Ziele selbst definieren. Wie lange ich dafür brauche, ist zweitrangig. Auf jeden Fall aber arbeite ich kontinuierlich auf dieses Ziel hin.
Sehr ambitioniert aber ok. Dann solltest du allerdings etwas systematisch vorgehen.
1. dir einen Verein suchen der höherklassig schießt, dementsprechend gute Schützen am Start sind und möglicherweise einen Trainer hat der auch weis was er tut.
2. unvoreingenommen sein was dir von guten erfahrenen Schützen empfohlen wird.
3. ggf. einen Lehrgang besuchen (der DSB bietet in Wiesbaden Breitensportlehrgänge an)
Für mich war es noch nie eine Option, "nur zum Spaß" etwas zu tun. Mein Ziel ist es, deutscher Meister in meiner Altersklasse zu werden. Ich weiß, dass jetzt einige denken: der hat ja einen an der Waffel, gerade erst angefangen und schon solche Vorstellungen....
Aber das ist absolut in Ordnung. Jeder kann ja seine Ziele selbst definieren. Wie lange ich dafür brauche, ist zweitrangig. Auf jeden Fall aber arbeite ich kontinuierlich auf dieses Ziel hin.
Mein Ziel waren und sind die gleichen. Mich hat man 2019 als ich angefangen habe, auch für verrückt gehalten, als ich nach einem 1/2 Jahr gesagt habe ich möchte nächste Jahr auf die Deutsche. Dann kam Corona und ich sagte ich möchte 2021 aufs Treppchen. 50m wurde es Silber 😊. Das nächste Jahr wurde es Gold beim LG😊 Wer einmal oben steht, wird es immer wieder wollen. Wer was anderes sagt, belügt sich selbst.
Mir fehlt noch Gold bei KKa 50m im Einzel (Mannschaft abgehakt), das ist mein zweithöchstes Ziel. Das höchste Ziel ist gesund zu bleiben 😉😊
Sehr ambitioniert aber ok. Dann solltest du allerdings etwas systematisch vorgehen.
1. dir einen Verein suchen der höherklassig schießt...
Ist hier bei uns eher unmöglich, wenn ich nicht gerade zig Kilometer fahren will 3x die Woche.
....und möglicherweise einen Trainer hat der auch weis was er tut.
Wir haben einen Schützen, der einen Trainerschein hat.
2. unvoreingenommen sein was dir von guten erfahrenen Schützen empfohlen wird.
Das bin ich sowieso. Schließlich bin ich hier der Rookie ![]()
3. ggf. einen Lehrgang besuchen (der DSB bietet in Wiesbaden Breitensportlehrgänge an)
Genau das habe ich auch mal vor. Aber zuerst mal die Grundlagen erlernen und sehen, wie Wettkämpfe bestritten werden.
Da schießen für mich Ausgleich und Hobby ist, ist mein einziges Ziel den Spaß und die Freude am Schießen zu behalten.
Natürlich leidet der Spaß wenn die Ergebnisse unter den selbstgesetzten "Zufriedenheitswert" sinken. Da ich aber nur Breitensportler mit Spaß an der Breite bin (SpoPi, GK KW, KK LW ,Ordonanzgewehr, Trap, PCC usw.) sind die gesteckten Ziele nicht so wahnsinnig hoch. Da wo ich RWK schieße ist mein Ziel natürlich in Ringen zu messen, weil da die ganze Mannschaft mit dran hängt. Aber solange da das Mannschaftsmittel locker erreichbar bleibt, mache ich mir auch da keinen Kopf.
Ein Grund nicht beim Stammschießen mitzumachen (das ich super finde) ist, dass ich keine Lust habe meine Beiträge im Verhältnis zu meiner Schießleistung bewerten zu lassen wenn ich in der 2.40 nicht mindestens 280 anzubieten habe. Und da fallen mir hier genügend Kunden ein, sorry.
Motivation / Ziele.....
Die Motivation war erst einmal, den Schießsport und das Schießen kennen zu lernen und den ganzen Kram richtig zu handhaben. Die Ziele kamen erst danach...
Ich finde, das Schießen hat was von Autogenem Training, ist etwa vergleichbar mit einer Meditation.
Volle Fokussierung habe ich normalerweise nur beim Motorradfahren, wobei ich knapp 18.000km und mehr im Jahr auf Zwei Rädern verbringe.
Beim Schießen hast du einfach keinen Platz mehr für störende Gedanken sondern bist einzig und allein mit dir selbst, und deinem Schießvorgang beschäftigt....
Die Ziele kommen meist von alleine, und die steckt man sich selbst.
Mein Hauptziel ist die eigene Verbesserung des Stands, des Abzugs, der Treffgenauigkeit, der Atmung und allem was noch dazugehört.
Durch die Erfolge (Messbar in der Ringzahl) kommen dann Ziele hinzu, die sich mit dem Ranking auseinandersetzen, wie z.B. Meisterschaften oder Rundenwettkämpfen. Ich schaue, wie weit ich kommen kann, habe aber eine DM nicht im Visier... Wenn's klappt, dann ist gut. Wenn nicht, auch nicht schlimm ![]()
(...) obgleich man eigentlich nie wirklich zufrieden mit sich ist, da man den Wettkampf reflektierend, immer vermeidbare Fehler entdeckt.
Und so lange man die selbst entdeckt und sich daran macht, die auszubessern, ist das Interesse am Schießen an sich gegeben und entwickelt man sich weiter.
Aber vielleicht ist das ein falscher Ansatz sich nie ein konkretes Ziel zu setzen.
Was ist ein konkretes Ziel? Ist es eine Ringzahl oder eine Platzierung oder eine Qualifizierung?
Die Frage ist am Ende, ob man für sich selbst oder gegen Andere schießt.
Volle Fokussierung habe ich normalerweise nur beim Motorradfahren, wobei ich knapp 18.000km und mehr im Jahr auf Zwei Rädern verbringe.
Volle Fokussierung am Motorrad bedeutet, daß man knapp an der Grenze des eigenen Könnens fährt, was die vollkommen ungeteilte Aufmerksamkeit erzwingt. Das ist der schönste Bereich, in dem man ein Motorrad bewegen kann, finde ich. Für mich waren so ein paar morgendliche Stunden am Limit die beste Methode, vor der Arbeit meinen Kopf frei von störenden Gedanken zu bekommen.
Aber man entwickelt sich weiter. Es kommt irgendwann der Punkt wo man die Grenzen der eigenen Maschine entspannt ausnutzen kann. Dann schleichen sich wieder Gedanken aus dem Alltag auch bei bei sehr zügigem Fahren ein. Damit ist man abgelenkt und es wird plötzlich wieder gefährlich, weil man von einer Kurve überrascht wird.
Mich würde interessieren ob der eine oder andere hier seine Ziele definiert, sprich ob sich konkrete Ziele gesetzt werden oder ist die Motivation einfach um des Schießens Willen zu schießen ?
mal BTT:
Ja, ich habe Ziele definiert:
Am Ende des Jahres sagen zu können: "Das hast Du richtig gut gemacht!"
Natürlich versuche ich, in meinen wichtigsten Disziplinen 2.10 und 2.40 die Qualifikation für München zu erreichen und dort ein ordentliches Ergebnis abzuliefern. Hat ja in den letzten 3 Jahren auch geklappt
, zweimal SpoPi, einmal LuPi.
Bei 2.40 bin ich zuversichtlich, bei 2.10 schwächel ich aktuell. Woran es hängt, habe ich noch nicht herausgefunden.
An Wettkämpfen mangelt es bei LuPi jedenfalls nicht, Landesoberliga haben wir jetzt (schlecht) abgeschlossen. Daneben nehme ich alles an Wettkämpfen bei der Bruderschaft mit (30 Schuss) und setze ausgiebig einzelne Schwerpunkte beim Training (7er Serien ohne Ringwertung mit jeweils neuem Einrichten, reines Abzugstraining, reines Haltetraining, ...)
Ich habe erst als alter Sack vor 6 Jahren überhaupt mit diesem Sport angefangen.
Es gab am Anfang eine enorm steile Erfolgskurve, die dann auf recht hohem Niveau aber jetzt stagniert, bzw. auch einbricht. Das sehe ich aber als Ansporn.
Euch Allen wünsche ich für dieses Jahr spannende Wettkämpfe und tolle Veranstaltungen.
Bleibt gesund!