P. S. Müller in Ulm verlangt für 100 m 28€ für die erste halbe Stunde jede weitere kostet 25€. Das es hier durchaus größere Unterschiede gibt, war mir schon klar. Ich hatte ja geschrieben „schnell mal 50€“, wie gesagt, es geht um Beiträge vs. Standgebühren.
"Neue" ISSF Regeln zum 01.01.2026
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wegi82 -
10. Dezember 2025 um 20:23
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Habe ich getan. Auf der weithin bekannten und kommerziell betriebenen Schießstandanlage in Philippsburg zum Beispiel bezahlt man wie folgt:
50m-Stand 12 EUR pro Person/Stunde
Mir sind Preise wie die von Dir angegebenen 50 EUR bislang gänzlich unbekannt.
Aber wenn ich KK trainiere, kommen immer 3-4 Stunden zusammen.
Da bin ich auch ganz schnell bei 50€.🤔
Bei uns auf dem KK Stand gibt es eine Tagesgebühr von 10€.
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Aber wenn ich KK trainiere, kommen immer 3-4 Stunden zusammen.
Da bin ich auch ganz schnell bei 50€.🤔
Bei uns auf dem KK Stand gibt es eine Tagesgebühr von 10€.
So ist es. Wir verlangen von Mitgliedern nichts. Wir wollen ja, dass mehr geschossen wird.
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So ist es. Wir verlangen von Mitgliedern nichts. Wir wollen ja, dass mehr geschossen wird.
Sorry, da habe ich mich wohl etwas falsch ausgedrückt.
Vereinsmitglieder bezahlen auch keine Standgebühr.
Die 10€ pro Tag sind nur für Gastschützen
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Ich hab in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass nicht alle Vereine die Kurve kriegen. Da haben welche den Zenit überschritten, die Zukunft sieht auf wackeligen Füßen. Einzelne sind der Auflösung näher als dem Fortbestehen.
Es krankt meist nicht so sehr am Geld, mehr am Nachwuchs und daran Leute für die Vereinsarbeit zu finden.Das Problem mit dem Nachwuchs haben nicht nur Schützenvereine sondern alle Vereine und auch Ausbildungsbetriebe. Es liegt nicht mehr an der Entlohnung, die für Auszubildende dann noch durch 4 Tage Woche im Bauhandwerk, kostenlosen Führerschein usw. aufgepolstert wird. Man findet nicht mal für viel Geld Nachwuchs., weil einfach keiner da ist. Die Boomer gehen mit Masse in den Ruhestand und es folgt kaum die Hälfte nach. Eher 1/3.
Man wird Vereine so aufstellen müssen, daß sie mit minimalem Personaleinsatz laufen können - nahezu "mannlos". Sonst bleiben nach einer Konzentration nur ganz wenige übrig und auch die werden an Personalmangel zu kauen haben.
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So pauschal kann ich das nicht bestätigen. Es gibt Vereine, die wachsen. Unserer gehört zum Glück dazu. Andere, die Mehrheit, stagnieren oder schrumpfen.
Ingesamt müssen wir uns damit auseinandersetzen, dass die Mitgliederzahlen rückläufig sind und bleiben. Mit dem Problem haben aber alle, nicht nur Schützenvereine zu kämpfen.
Seit Jahren überfällig ist hier ein selbstbewusster, öffentlicher Auftritt der Verbände. Mit dem Ziel der Imagewerbung, hier stecken wir immer noch in der Selbstverzwergung.Gerade die Generation Ü60 ist hier gefordert. Wir haben vieles geschafft, die Kinder sind groß, ggf. das Haus gebaut. Also was hindert uns dran was zu tun? Entlastung der Jugendleiter beim Training, Aufsicht beim Schießbetrieb, mal Hausmeisterarbeiten rund ums Schützenhaus machen usw. Einfach den jüngeren unter die Arme greifen.
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Bei uns funktioniert das, ich bin Ü60 und mache Betreuung und Aufsicht für die Neuen.
Wir haben jetzt eine stabile Mannschaft LP Freihand auf Kreis-Ebene.
Und heute hatten wir im Kreis einen Mixed Wettkampf.
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Ingesamt müssen wir uns damit auseinandersetzen, dass die Mitgliederzahlen rückläufig sind und bleiben.
In der Schweiz werden insbesondere Pistolenvereine von Neumitgliedern überrannt. Diese möchten meistens zweihändig mit viel Bums Hülsen leer machen. Es ist an den Vereinen, das vernünftig zu kanalisieren.
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Ich bin in DSb Vereinen. Das geht es mit Luftpistole los.
Wenn da die Schüsse überwiegend im schwarzen sind, dann geht es mit der KK Pistole weiter.
Das dauert meist ein halbes Jahr.Das wird nicht geballert, wir betreiben einen Sport.
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In der Schweiz werden insbesondere Pistolenvereine von Neumitgliedern überrannt. Diese möchten meistens zweihändig mit viel Bums Hülsen leer machen. Es ist an den Vereinen, das vernünftig zu kanalisieren.
Ja, da reden wir von einem anderen Typus von Schützen. Im sportlichen Bereich ist man ja mehr mit kleineren Kalibern unterwegs.
Die Klientel, welche alles unter .357 Magnum (sieht ja bei Dirty Harry so geil aus) nicht ernst nimmt und bei Langwaffe am liebsten mit .50 BMG anfangen würden, die sind ja eher nicht unsere Zielgruppe.
Ob von denen, mit dem Drang zu viel Bums, viele dabeibleiben bezweifle ich.Aber die demographische Entwicklung geht an den Landesverbänden und am DSB nicht vorbei.
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Bei uns funktioniert das, ich bin Ü60 und mache Betreuung und Aufsicht für die Neuen.
Wir haben jetzt eine stabile Mannschaft LP Freihand auf Kreis-Ebene.
Und heute hatten wir im Kreis einen Mixed Wettkampf.
Gut, freut mich. Ich fang auch wieder bei den Anfängern mit Betreuung an, hab jetzt mehr Zeit und brauche Auslauf. Sonst wird es zu langweilig.
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In der Schweiz werden insbesondere Pistolenvereine von Neumitgliedern überrannt. Diese möchten meistens zweihändig mit viel Bums Hülsen leer machen. Es ist an den Vereinen, das vernünftig zu kanalisieren.
Bei uns auch, so steht es jedenfalls in den Foren, halt nicht unter den DSB, das muss aber kein Problem sein.
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Wenn da die Schüsse überwiegend im schwarzen sind, dann geht es mit der KK Pistole weiter.
Das dauert meist ein halbes Jahr.Ja, das kennt man. Ich kam mit 25 zu so einem Verein, hörte dasselbe, obwohl ich mit der LuPi bereits im zweiten Training um die 300 schoss. Bin da nicht wieder hingegangen, war mir zu langweilig. Mit 40 dann in einen GK-Verein eingetreten, fleißig KK trainiert, dann GK...und dann irgendwann mal von alleine zu LuPi gekommen. Kenne viele, die sich durch LuPi zu Beginn vom Schiesssport abwenden würden. Ich vermute mal, dass der Umstieg auf elektronische Anlagen auch einen Teil daran haben. Bei euch gibt's ja, soweit ich weiß, nur elektronische.
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Ich bin im letzten Jahr in einem Verein Abteilungsleiter Psitole geworden.
Ich kann und darf einen Schützen ohne Vorbereitung nicht direkt KK Pistole oder GK schießen lassen.
Da muss erst Mal ein Grundvertrauen aufgebaut werden und wir haben im Verein das Prinzip, LP dann Spopi dann GK.Ich habe einen Kompromiss eingeführt, wer gut genug LP schiesst, der darf KK Pistole probieren.
Das ist bisher gut gegangen, weil die erfahrenen Schützen ihre Erfahrung weitergeben.
Wir haben jetzt eine LP Mannschaft und nächstes Jahr vielleicht eine Spopi Mannschaft.Da ist noch ein Verein in Niedersachsen, 'das gallische Dorf' da wird noch auf Pappe geschossen.
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Wenn da die Schüsse überwiegend im schwarzen sind, dann geht es mit der KK Pistole weiter.
Das dauert meist ein halbes Jahr.Diese Gängelei ist kontraproduktiv. Lassen das viele mit sich machen?
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Diese Gängelei ist kontraproduktiv. Lassen das viele mit sich machen?
bestimmt nicht alle, aber wenn jemand, der noch nie Pistole geschossen hat, nach 5 scharfen Schuss 50€ Schaden am Stand verursacht hat (und die auch bezahlen muss) kommt der auch nicht wieder.
Ausserdem hat sich schon mancher, der mit GK angefangen hat, angewöhnt den Rückstoss mit vorherigem Waffe über die Handgelenke absenken zu "kompensieren", und das dann wieder los zu werden ist auch kein Spaß...
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Diese Gängelei ist kontraproduktiv. Lassen das viele mit sich machen?
Das ist keine Gängelei, ich versuche Mal einen Vergleich zu finden.
Im Motorsport steigt man mit Kart, Formel 3 oder ähnlichem ein.
Welches Team würde Dich ohne Vorbereitung in einen Formel 1 Rennwagen setzen?Ein Verein ist kein Schieß-Kino, man fängt mit den Grundlagen an und steigert sich dann.
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Ich habe einen Kompromiss eingeführt, wer gut genug LP schiesst, der darf KK Pistole probieren.
Das ist kein "Kompromiss", sondern eine bare Selbstverständlichkeit.
Carcano
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Carcano , ich muss meine Aussage ergänzen und präzisieren.
Meine Vorgänger waren sehr streng, sie haben Mindest-Zeiträume vogegeben.
Ich bin kein Trainer, ich beobachte die Ergebnisse und achte auf die Sicherheit.
Wer vor Ablauf des Zeitraums gut genug ist, darf mit den Vereins-Spopis trainieren.
Ich vertrete die Interessen der Schützen und muss die Vorgaben des Vorstands und des Schießsportleiters umsetzen.
Das kann schwierig werden, wenn es um Befürwortungen für die erste WBK geht oder die 3. Kurzwaffe. -
Ich kann und darf einen Schützen ohne Vorbereitung nicht direkt KK Pistole oder GK schießen lassen.
Lassen wir GK außen vor (obwohl das natürlich bei jedem Jochen Schweizer Partner geht - sind die bessere Trainer?). Was soll so schlimm an KK sein? So beim dritten Besuch/Training?
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