Duell-Cracks vor: Frage zur Muskelspannung

  • no.limits Alles gut und ich finde Deine Ausführungen und Schritte sehr interessant. Es läge mir fern die Leistungen anderer zu schmälern, nur weil mein persönlicher Anspruch und Leistung vielleicht deutlich niedriger ist.

    Ich finde es wichtig unterschiedliche Herangehensweisen, Techniken usw zumindest gehört zu haben. Ob man sie für sich selbst anwenden will, oder kann, kann ja jeder für sich selbst entscheiden. Insofern bitte keinen Satz von mir als Kritik verstehen, weil es das nicht ist nur weil ich in manchen Punkten - zugegeben vielleicht auch zu kurz oder falsch gedacht - mal eine andere Meinung oder Ansicht habe.

    Also von meiner Seite alles gut und ich danke ausdrücklich für die Einblicke in Deine Erfahrungen. Ein paar Dinge bleiben immer hängen, die man dann doch mal ausprobiert :). Davon lebt der Austausch. Im Verein wie auch hier.

    Wenn früher alles besser war, dürfte morgen heute also gut gewesen sein.

  • Davon lebt der Austausch. Im Verein wie auch hier.

    Alles ok, so sehe ich das auch.
    Der wertige Austausch zwischen den Leistungsebenen ist eh viel zu schwach.
    Ich kann Dir aber sagen das ich in den oberen Regionen kein Sonderling bin. Christian besonders und die Jungs drum rum ticken mehr oder minder fast alle so.
    Es lässt nur kaum einer was raus.
    In meinen aktiven Zeiten war ich auch verschlossener.
    Keiner rackert sich ab um mit einer unbedachten Antwort dem Konkurrenten sein Bewusstsein an einer Stelle zu erweitern die der selbst nicht im Focus hatte und ihm Erkenntnisse bringt und die mir letztlich den vielleicht vorhandenen Vorsprung nimmt.
    Der gemeine Schütze hat in der Regel keine Ahnung wie und mit welchen Methoden, Hilfsmittel und Techniken da ,,oben,, trainiert wird, auch nicht wie weit sie in die Waffen eingreifen oder eingreifen lassen.
    Die Rapid Fire Schützen sind hier die absoluten Cracks.
    Die Schwerpunkte ist die Taktung für den Rhythmus der Abläufe und an der Waffe die Eliminierung des Rückstoßes mit Dämpfung.

    Ich bin kein Werkzeugmacher oder ähnliches. (gelernter Heizungsbauer, Schweißer)

    Aber eine kleine Drehbank und Fräsmaschine stehen schon im Keller.
    Wenn eine Idee geboren wurde war ich auf dem direkten Weg in Keller, wenn ich an meine Grenzen kam hatte ich die richtigen Anlaufstellen.
    Wer in der oberen Liga mitspielen will muss den Rahmen dazu schaffen.
    Wobei oft verschiedene Wege zum Ziel führen, Limitierungen, Blockaden jeglicher Art sind es die Wege verlängern oder verschließen.

    No.limits

    Steyr EVO/E
    Match Gun MG2E / MG5E
    Felix Team 45 ACP
    SIG 210/6 Full Race Gun, Oschatz

    Ich habe Ecken und Kanten nur eine Null hat keine!

  • Hi uodalrich,

    .....Dieses verlängerte Züngel ging auch mit einer sehr flachen Griffneigung einher. Ich habe die flache Griffneigung bevorzugt weil das Handgelenk am Anschlag ist und bei souveräner Handhabung das pendeln aus dem Handgelenk unterdrückt.
    ......

    Danke für die Einlassung mit dem vorhandenen Können. Darf ich Dich in meinem Verein zitieren? 😆 (Scherz).

    Thema Griffwinkel: Durch meine Hämmerli 280 schieße ich schon immer mit steilem Winkel, was mir selbst sehr taugt. Es ist absolut richtig, dass das mehr Kraftaufwand im Handgelenk bedeutet und auch die Halteruhe durchaus negativ beeinflusst.

    Aber wenn ich zB eine FWB in den Händen halte, die ich als extrem flach empfinde, will ich am liebsten nach den ersten paar Schuss wieder aufhören. Ist mit Sicherheit reine Gewöhnungssache, aber ich mag es einfach nicht. Die Griffwinkel aktueller SpoPi dagegen, dürften nicht mehr weit von LP entfernt sein und auf lange Frist wird es auch nix anderes mehr geben.

    Zum Ursprungsthema "Duell" ist es für mich einfacher die Kraft im Handgelenk aufzubringen, als die als unangenehm empfundene Spannung im Ellenbogen zu dulden. Aber auch das mag eine Frage des Trainings und der Gewöhnung sein.


    Gibt es überhaupt in dem Bereich verstellbare Griffe bei SpoPi's? Ist bei LP ja längste Standard und hätte ich mir auch bei der 22er schon lange gewünscht. Bei Rink gibt's meines Wissens auch nur die horizontale 7° Variante für links ziehende Rechtsschützen. Sofern ich hier falsch liege bitte gerne und unbedingt korrigieren :) . Persönlich gefertigte Maßgriffe bitte ausklammern, da diese ja auch keine Verstellmöglichkeit bieten.

    Wenn früher alles besser war, dürfte morgen heute also gut gewesen sein.

  • Gibt es überhaupt in dem Bereich verstellbare Griffe bei SpoPi's?

    Ja gab es, die Match Guns MG2, schiesst aber nicht zuverlässig, hat Probleme mit der Zuführung der Munition.
    Die hat innen dieselbe Rahmenkonstruktion wie eine LP, keine Mimig im Griff, ergo freie Griffgestaltung.

    Ist mit Sicherheit reine Gewöhnungssache, aber ich mag es einfach nicht.

    Ja sowas gibt es, ist als solches nicht falsch nur anders. Es erfordert andere Wege nicht mehr nicht weniger.

    No.limits

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  • Bei Walther SSP ist das auch möglich.

    Es sind im Prinzip 2 Faktoren, die die Möglichkeiten einschränken oder gar zuniichte machen. Einmal die Maße des Prüfkastens und zum anderen die Rahmenkonstruktionen.

    Z.B GSP: die Waffe ist durch den Magazinschaft vor dem Abzug schon so lang, dass der Griff zwangsläufig steil und hinten sehr kurz ist. Will ich den noch schwenken, bleibt nichts mehr übrig. Dazu kommt, dass der Schlitten über der Hand läuft und der Griff dadurch tiefer sitzt. Große Hände haben nicht mehr viel Platz für eine Handkantenauflage.

    FWB und ähnliche Konstruktionen sind durch den Magazinschacht schon mehr oder weniger auch einen Winkel festgelegt.

    GSP500 gibt prinzipell etwas Spielraum her. Aber man erkauft sich einen Vorteil durch einen anderen Nachteil. Mache ich den Winkel flacher, geht das zu Lasten der Grifflänge. Und die ist eh schon eher knapp. Mache ich ihn steiler, entferne ich mich mit der Hand von der Visierung. Sonst müßte ich den Mittelfinger durch die Abzugseinheit legen. Ist aber mit einfachen Mitteln selbst umsetzbar, indem man einfach unterfüttert. Das Sollte aber eine gleichmäßige Auflage sein, sinst kann man den Griff auch sprengen, wenn man ihn festzieht.

    Bei Pardini ist es ähnlich. Aber mir ist es unbegreiflich, dass man den Rahmen da, wo man eine stabile Verbindung will, rund macht. Zudem wäre es konstruktiv gar kein Problem, den Rahmen an der Stelle, wo der Mittelfinger ist, weiter auszuschneiden. So ist es leider fast unmöglich, selbst mit dem Winkel zu experimentieren.

  • Klar, du willst die Spannung checken, um besser zu treffen. Mach das mit der Senso App. Hilft wie ein Coach, echt top! Probier mal und ballere besser.

  • Es sind im Prinzip 2 Faktoren

    Hallo 3DGriff.
    Ja es ist richtig das man sich hier einen Vorteil mit anderen Nachteilen einkauft.
    das Magazin im Griff bringt Nachteile und keinen einzigen Vorteil.
    Das Magazin vor dem Abzugsfenster, bringt in der Regel freie Griffgestaltung vom Volumen aber nicht von der Neigung. (Einschränkung nur kurzer Lauf möglich)
    Die Lösung ist das Röhrenmagazin unter dem Lauf ( Morini 102 E oder Match Guns MG 2/E) oder Waffen wo das Magazin von oben eingeführt wird. Walter SSP, Unique DES96U oder Domino.

    Es gibt nur diese beiden Konstruktionen wo man alle optimalen Merkmale einer Sportpistole vereinigen kann.
    Die beiden Hauptmerkmale sind max. Lauflänge, freie Griffgestaltung von XS bis XXL Griffe.
    Die andern Merkmale wie elektronischer Abzug, niedere Visierlinie, Visier Gestaltung, Gewichtsverlagerungen sind nachgeordnet.

    No.Limits

    Steyr EVO/E
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  • Gibt es triftige Gründe die zulässigen Abmessungen nicht etwas zu erweitern? Würde das jemandem weh tun, sich das Leistungsspektrum ändern, oder liegt das auch an internationalen Vorgaben?

    Wenn früher alles besser war, dürfte morgen heute also gut gewesen sein.

  • Die Frage wird wohl kaum jemand beantworten können. Aber ganz sicher macht es keinen Sinn, national andere Maße zu erlauben, als die international festgelegten.

    Noch schwieriger wird es, wenn unter die Spopi noch eine Auflage passen soll. Die muss nämlich die selben Maße einhalten.

  • Gibt es triftige Gründe die zulässigen Abmessungen nicht etwas zu erweitern?

    Außer das die Dinger nachher ausschauen wie Pumpguns vermutlich keine.
    Man müsste die Kastenmaße erweitern, die Lauflänge einfrieren!?
    Ich finde es persönlich schon spannend wie es gerade ist.
    Es ist schade das hier in dem Rahmen nicht mehr Innovation von den Hersteller kommt.
    Speziell mit Magazin von oben oder Röhre und Elektronik.
    Ich persönlich finde es schade das die SSP nicht weiter entwickelt wurde.
    Aber es ist einfach hier Kritik zu üben wenn man über die Wirtschaftlichkeit und Kosten solcher Entwicklungen keine Ahnung hat. 🤷🏼‍♂️

    Cesare war hier auf einem sehr guten Weg, aber leider ging seine Entwicklung auch mit seinem hohen Alter nicht aus. Es war auch der übliche Rattenschwanz einer guten Idee mit mangelnder Wirtschaftlichkeit.
    Man hätte den repetier Problemen vermutlich nur mit einer Highspeed Kamera auf die Spur kommen können.
    So mit 20000-30000 Bilder in der Sekunde. Bis solche Versuche aufgebaut und im Kasten sind ist viel Geld dahin.
    Die MG2E ist eine grandiose Konstruktion mit einem nicht behobenen Fehler leider.

    No.limits

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  • Ich persönlich finde es schade das die SSP nicht weiter entwickelt wurde.
    Aber es ist einfach hier Kritik zu üben wenn man über die Wirtschaftlichkeit und Kosten solcher Entwicklungen keine Ahnung hat. 🤷🏼‍♂️

    Cesare war hier auf einem sehr guten Weg, aber leider ging seine Entwicklung auch mit seinem hohen Alter nicht aus. Es war auch der übliche Rattenschwanz einer guten Idee mit mangelnder Wirtschaftlichkeit.
    Man hätte den repetier Problemen vermutlich nur mit einer Highspeed Kamera auf die Spur kommen können.
    So mit 20000-30000 Bilder in der Sekunde. Bis solche Versuche aufgebaut und im Kasten sind ist viel Geld dahin.
    Die MG2E ist eine grandiose Konstruktion mit einem nicht behobenen Fehler leider.

    Das sehe ich auch so. Die Konstruktion der SSP finde ich sehr spannend. Bei der MG sind es wahrscheinlich einfach zu viele bewegte Teile, die aufeinander abgestimmt werden müssen. Das macht es kompliziert, teuer und es wird immer fehleranfällig bleiben. Auf dem Papier jedenfalls die Konstruktion, die die wenigsten Kompromisse darstellt. Es ist sehr schade um diese geniale Konstruktion!

  • No.limits (der Name ist Programm)

    Danke no.limits.
    Es sind ja immer die Grenzgänger, die den Sport weiterbringen und auf ein neues Niveau heben.
    Wenn alle immer dasselbe machen, geht nichts vorwärts.
    Und wenn die dann noch aus dem Nähkästchen plaudern, haben auch wir Normalos was davon.

    Dass Christian Reitz wirklich alles optimiert sieht man schon daran, wie er sein Magazin lädt.
    Ich schau ihm auch gerne bei der LP zu.
    Er ist ja das personifizierte Technik-Leitbild des DSB.

  • no.limits Ne Langwaffe wirds ja nicht gleich werden wenn der Prüfkasten einen cm in höhe und breite mehr hätte ;). Würde schon Welten ausmachen.

    Die Matchguns hatte ein Mitschütze nach kürzester Zeit wieder zurück gegeben, weil die einfach zu nervig war. Ist dann bei der FWB gelandet. Kenne aber auch jemanden aus dem RWK der an der MG nix zu bemängeln hat. Schussverhalten mega, ebenso wie die Morini CM22 - aber die ist nur für Kinderhände. Die SSP war mal wieder ne ganz neue Idee, aber es wird Gründe geben, warum es die nicht lange gab und Walther jetzt bei einer Mischung aus GSP und SP20 gelandet ist.

    PS: Irgendeine Art von Magazknschacht wird es immer brauchen und ob das jetzt von unten, oder oben wie bei der SSP befüllt wird, ändert halt leider nix am Platzbedarf. Da ist das beim Einzellader LP einfacher.

    Wenn früher alles besser war, dürfte morgen heute also gut gewesen sein.

  • PS: Irgendeine Art von Magazinschacht wird es immer brauchen und ob das jetzt von unten,

    Doch das ist ein großer Unterschied, wenn es von unten eingeführt werden muss, muss der Rahmen vom Schacht auch bis nach unten gehen und schränkt brutal ein. So ein Schacht muss auch stabil sein und das verlangt einen Rahmen der in alle Richtungen aufträgt.
    Ein Magazin von oben kann so klein sein wie von einer GSP, man bringt es unter in einer Rahmengrösse wie von einer LP, es schaut unten so gut wie nicht heraus.
    Das heißt absolut freie Griffgestaltung auch für XXs Griffe mit kippen, schwenken, neigen.

    No.limits

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  • Doch das ist ein großer Unterschied, wenn es von unten eingeführt werden muss, muss der Rahmen vom Schacht auch bis nach unten gehen und schränkt brutal ein. So ein Schacht muss auch stabil sein und das verlangt einen Rahmen der in alle Richtungen aufträgt.
    Ein Magazin von oben kann so klein sein wie von einer GSP, man bringt es unter in einer Rahmengrösse wie von einer LP, es schaut unten so gut wie nicht heraus.
    Das heißt absolut freie Griffgestaltung auch für XXs Griffe mit kippen, schwenken, neigen.

    No.limits

    Der Platzbedarf der 5 Schuss inkl einem wie auch immer ausgeführten Magazin ist eine feste Größe.

    Der einzige Vorteil der SSP gegenüber der FWB und ähnlichen Konstruktionen ist - und da stimme ich Dir zu - dass mir der Griff nicht die Achse vorgibt in der ich das Magazin zuführe, sondern von oben immer gleich ist. Könnte man auch mit von unten offeneren Griffen teilweise heilen (auch wenn das wieder andere Nachteile bringt) - wenn man wollte, da sich auch ein SSP-Griff irgendwie um diesen Schacht schmiegen muss. Aber da scheint der Bedarf wohl doch nicht so gegeben zu sein.

    Jetzt sollte man aber von der Logik her meinen, dass es doch für die Griffgestaltung um Welten einfacher ist, wenn sich da überhaupt kein Magazin mehr befindet. Natürlich begrenzt das Magazin vor dem Abzug die Lauflänge (zB SSP 153 mm, 280 116 mm) aber da scheint es doch wichtigere Faktoren zu geben warum sich das eine durchgesetzt hat und das andere - augenscheinlich bessere - nicht. (Bitte nicht den Vergleich VHS und Video 2000 bringen ;))

    Entsprechend Deiner Präferenz sind die Griffe der aktuellen SpoPi eh schon so flach wie bei der LP, warum nicht die Möglichkeit zur Verstellung? Wenn der Prüfkasten in sachen Gesamtlänge bereits ausgereizt ist halt nicht mehr flacher, aber evtl steiler, querneigung etc. Wenn man eh schon dabei ist alles an persönlicher Leistung auszureizen, könnte doch der eine oder andere mm am Gerät viel bringen. Und wenn es nur Schießkomfort ist der der Konzentration dienlich ist.

    Wenn ich mir vorstelle dass LG nur noch Alu-Geräteträger sind an denen jedes Fitzelchen angebaut und verstellt werden kann, wäre ein "nur" verstellbarer Griff kein unerfüllbarer Wunsch. Ich bräuchte zB ein wenig querachse; bei LP easy, SpoPi nicht möglich, oder nur mit viel Pampe am Griff.

    Aber egal, das ist ein eigenes Thema und wir sind - Entschuldigung an den TE meinerseits 🙏 - von Thema Duell weit abgekommen, so spannend die Diskussion (Danke no.limits ) für mich auch ist.

    Wenn früher alles besser war, dürfte morgen heute also gut gewesen sein.

  • Der Platzbedarf der 5 Schuss inkl einem wie auch immer ausgeführten Magazin ist eine feste Größe.

    Stimmt.
    Aber in meine Hämmerli 208 passen beispielsweise mit etwas Gewalt 10 Schuss.
    Das Magazin, von unten eingeführt, ist natürlich genau so lang wie das Griffstück selber.
    Wird das Magazin von oben eingeführt und entsprechend von der Länge her so gestaltet, dass nur fünf Schuss passen, bleibt unten sehr viel Luft für die Griffgestaltung.

  • Der Platzbedarf der 5 Schuss inkl einem wie auch immer ausgeführten Magazin ist eine feste Größe.

    Zuerst mal ein großes ein großes Danke an Nullinger, kurz und bündig auf den Punkt gebracht.

    Dann gehen wir mal über zum Nachsitzen für Erwachsene.
    uodalrich, da ist do viel Unkenntnis drin, unglaublich.

    Ich habe verwiesen auf ein GSP Magazin allein an dem kann man erkennen wie kurz ein 5 Schüssiges Magazin sein kann.
    Die Magazine von Pistolen (22) die diese im Griff haben fassen in der Regel 8-10 Patronen, nur die sind bei Sportpistolen blockiert auf oft 5 Patronen.
    Die Länge dieser Magazine ist deshalb so lang das diese unten noch zu greifen sind beim einführen bzw. beim entnehmen.
    Ich bin extra in meinen Keller abgetaucht und hab mein Lager auf Links gedreht um die alten Relikte zu suchen.
    Ich habe ein Foto eingefügt wo diese aufgereiht sind.
    Von links GSP, Unique DES 96U, Domino 22kurz, Sako, und Unique DES69.
    An dem Unique 96U Magazin ist hinten ein Träger der nach unten geht nur zum entriegeln, hätte man sicher anders lösen können trotzdem stört er bei einer Gremien Griffgestaltung nicht. Der Hammer ist das mini Magazin der Domino, das lfb Magazin ist nur etwas breiter nicht höher als das 22 kurz. Es demonstriert ganz deutlich was an Kompaktheit geht!
    Mir macht. Auch keiner so schnell was vor wenn es um Waffen geht bis zur vorletzten Generation, ich hab alles analysiert was Kracher können wo die Grenzen sind.
    Zur SSP und warum die vom Markt genommen wurde, ich kann nur mutmaßen aber bei Top Schützen konnte sich das Eisen nicht durchsetzen, die ist gesprungen wie ein Geisbock. Top Schützen tun sich das nicht an, vor allem nicht wenn es Alternativen gibt die nicht springen wie Geisböcke.
    Der gemeine Schütze kauft halt weil es Walther ist.
    Hier sind wir am nächsten Punkt, Lauflange. Das von Dir zitierte Video kenne ich nicht. Was ich kenne ist eine langjährige Erfahrung am Puls der Läufe.
    Die Konstuktion mit dem Magazin vorne begann im Sportpistolen Sektor mit der GSP mit dem Runden Lauf, (erste Generation) die genaue Lauflänge weiß ich nicht mehr, aber etwas länger als die Heutige. Soweit so gut.

    Zum abrunden, es gab in den 70/80iger Jahren bei uns im Großraum Stuttgart- Heilbronn ein führendes Geschäft für Sportschützen, die waren die ersten bei denen man direkt im Keller Munition ausschiessen konnte. Es gab Munition mit eigenem Branding, und 2 Büchsenmacher für Reparaturen und Tuning. Ich hatte Zugang zum Keller und konnte immer selbst und alleine testen aus riesigen Mengen verschiedener Munition und Lose. Auch der fachliche Austausch mit dem Inhaber und den Büchsenmachern war unbezahlbar. Ich hatte auch Kontakte zu Hersteller die Läufe machten.
    Nun zum Kern, Walther kürzte den Lauf der GSP weil viele Klagen der Sportschützen eingingen bezüglich der begrenzten Möglichkeiten am Griff.
    Es war die immer gleiche Diskussion wie Heute noch.
    Ab diesem Zeitpunkt verschlechterten sich die Schussbilder der GSP in der Breite dramatisch. Es gab zwar auch noch Läufe die brauchbare Schussbilder brachten wohl aber nicht mehr viele. Die Griffe waren immer noch begrenzt, die Schussbilder aber auch jetzt.
    Sichtbar wurde das durch die Mengen an Tests die die in diesem Schießkeller gemacht wurden. Walther kam wohl in Zugzwang und verlängerte den Lauf wieder!
    Bei einem Fachgespräch mit einem Meister von einem Laufhersteller fiel einmal der Satz die 3cm Lauflänge im Sportpistolen Bereich sind eklatant wichtig, wir sind hier in einem Grenzbereich der für die Präzision wichtig ist.
    Möglich ist das sich die Rahmenbedingungen über bessere Fertigungsmöglichkeiten im Metallbereich mit CNC und ähnlichem verbessert haben. Eventuell ist heute mit 120mm Läufen etwas mehr und gesicherter Präzision zu erreichen, ich bin nicht mehr am Puls der Zeit, was das anbelangt.
    Ich möchte trotzdem freie Griffgestaltung und 150mm Lauflänge. Jetzt braucht hier keiner Aufschreien mit ,,meine kann 18mm mit dem kurzen,, das gab es immer schon, aber seltener wie mit 150mm Läufen. Es ist auch einfacher mit 150mm Munition zu finden, es sei den man hat einen absoluten Gurkenlauf
    Das dazu, was lernen wir daraus ? Mindestens doch wie manche Erkenntnisse auf die einzelne so bauen und vertrauen sich in Luft auflösen. Das ist aber in der Schießtechnik kein deut anders……….

    No.limits

  • Hier wollte ich noch nach liefern, mal wieder was zum Thema.

    Der Timer, ob der noch gebaut wird kann ich nicht sagen.

    Der hat oben den Schalter für die Modi, und den Anschluss für den klassischen Ohrhörer mit 3,5mm Klinkenstecker.

    No.limits

  • Sowas gab es auch als Mini-Ampel, aber ich fand die Bedienung zu kompliziert und man musste die "Ampel" direkt vor dem Schützen platzieren.

    Im normalen Leben verwende ich einen handelsüblichen IPSC-Timer, der kann auch 3-7, 10 und 20 Sekunden - aber eben noch viel mehr.
    Insbesondere die Dokumentation jedes einzelnen Schusses (wann gefallen). Das ist für Trainer hochinteressant.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Ab diesem Zeitpunkt verschlechterten sich die Schussbilder der GSP in der Breite dramatisch. Es gab zwar auch noch Läufe die brauchbare Schussbilder brachten wohl aber nicht mehr viele. Die Griffe waren immer noch begrenzt, die Schussbilder aber auch jetzt.

    Vor vielen vielen Jahren war ich mit einem Freund Munition aussuchen.
    Er mit einer älteren GSP, ich mit der Hämmerli 208.
    Am Ende war sein bestes Schussbild in etwa so gut wie mein schlechtestes.
    Von da an hab ich mir das bei der Hämmerli geschenkt und nur noch darauf geachtet, dass sie unter allen Umgebungsbedingungen sauber repetiert.
    Das war leider auch das Manko, das die FAS/Domino und später die Morini (die mit dem Röhrenmagazin unter dem Lauf) eines Mannschaftskollegen hatte.
    Super zu schießen, tiefe Visierlinie, flacher Griffwinkel, gute Möglichkeiten zur Griffgestaltung.
    Alles, was die 208er nicht hat.
    Aber im Wettkampf immer für eine Störung gut.