Evaluierung Waffenrecht

  • Aber Du dichtest mir jetzt kein schlechtes Gewissen an, weil ich mit den gültigen Regelungen (relativ) zufrieden bin ;). Aber ich gehe durchaus mit, dass es komisch wäre, wenn es bei Jägern diese Begrenzung nicht gäbe (Konjunktiv weil ich bei Jägern komplett offen bin).

    Und ich bin zu 0% LP/LG Schütze.

    Dichten, nein natürlich nicht. Ich gestehe hier auch jedem seine eigene Meinung zu, die muss sich nicht mit meiner decken.

    Für Jäger gibt es diese Grenze nicht, nur Kurzwaffen sind ebenfalls auf 2 beschränkt. Gleichzeitig ist der Waffenerwerb auf Jagdschein deutlich einfacher. Keine Schießnachweise etc.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Grundsätzlich ist es doch so:


    Das aktuelle WaffG ist Schrott in allen Ebenen.

    Verhindert das aktuelle WaffG aber die Ausübung des Schießsports in seiner Vielfältigkeit? Nein, nicht wirklich. Je nach Verbandszugehörigkeit, Geldbeutel und persönliche Ambitionen kann man schon einiges an Waffen für die sportliche Betätigung erwerben.

    Wir können weitestgehend unserem Sport nachgehen, wie wir es wollen.

    Dennoch ist das WaffG Schrott!

    Die Debatte zwischen Sportschützen und Jägern ist eine reine Neiddebatte, auch wenn die waffenrechtlichen Unterschiede, persönliche Sichtweise, eine klare Ungleichbehandlung darstellen, zu lasten der Sportschützen.

    Die gesellschaftliche Sichtweise von Sportschützen und Jägern ist auch nicht hilfreich, da zu sehr regional abhängig.

    Dennoch gehört das WaffG überarbeitet. Meine Befürchtung ist aber, dass es nicht in unserem Sinne passieren wird.

  • Oberflächlich wie immer in der Pirsch. Immerhin konnte ich hier in BW jetzt in der Hinsicht etwas erreichen und die Spitzen kappen. Natürlich nicht über die CDU, sondern (wer hätte das gedacht? nun, jeder der die *hiesigen* politischen Verhältnisse kennt) über die Grünen. 🤗🫡

  • ....Was verbessert das an deiner Situation.

    Auf die Sportschützen kann die Gesellschaft verzichten, auf Jäger auch?

    ....

    Hab ich mich über meine Situation beschwert? Du solltest aufhören Dinge zu lesen die nirgends stehen, mehr lesen was da wirklich steht wird und weniger interpretieren. Oder einfach nur nett fragen wenn was unklar ist. Schaffen alle anderen doch auch.

    Natürlich kann man sich fragen, warum ausgerechnet Jäger mehr als 10 Langwaffen brauchen. Für jedes Reh ne eigene Büchse?

    Jetzt hab ich ganz klar zu verstehen gegeben dass ich in Sachen Jäger nicht auf Stand bin - und sogar das wird jetzt von Dir kritisiert? Da kann ich jetzt auch nicht mehr helfen :rolleyes:

    Wenn früher alles besser war, dürfte morgen heute also gut gewesen sein.

  • Oberflächlich wie immer in der Pirsch. Immerhin konnte ich hier in BW jetzt in der Hinsicht etwas erreichen und die Spitzen kappen. Natürlich nicht über die CDU, sondern (wer hätte das gedacht? nun, jeder der die *hiesigen* politischen Verhältnisse kennt) über die Grünen. 🤗🫡

    :peaceful: In der Tat überraschend, aber im Ergebnis dann anscheinend doch sehr positiv. Passt :)

    Wenn früher alles besser war, dürfte morgen heute also gut gewesen sein.

  • Jetzt hab ich ganz klar zu verstehen gegeben dass ich in Sachen Jäger nicht auf Stand bin - und sogar das wird jetzt von Dir kritisiert? Da kann ich jetzt auch nicht mehr helfen :rolleyes:

    Deswegen schreibst Du über die Jäger.

    Natürlich kann man sich fragen, warum ausgerechnet Jäger mehr als 10 Langwaffen brauchen. Für jedes Reh ne eigene Büchse?

    Weil Du gefragt hast:

    Natürlich können auch Jäger mit wenigen Waffen Jagen, früher selbst Förster und Berufsjäger mit dem Drilling und ohne KW. Heute können sie sich wie Schützen auch mehr leisten und brauchen nicht mehr nur eine Waffe für alles. Der kapitale (schwere) Keiler wird sinnvoller mit einem groberen Kaliber gejagt als das Kitz oder der Fuchs dessen Balg noch verwertet weden soll. Auch benötigt bleifreies Schrot gelegentlich stärkere Kaliber als die vom Opa geerbte Flinte mit 65er Patronenlager. Der Schalldämpfer braucht evtl. auch andere geeignetere Kaliber als schon vorhanden sind. Auslandsjagt ist vielleicht auch mal geplant. Üben soll der Jäger auch sogar sportlich darf er in seinem Verband schießen. Wie beim Schützen gibt es also da auch ausreichend Gründe für viele Waffen.

  • Es geht nicht darum eine Neiddebatte zu führen, dass wäre auch nicht hilfreich. Aber man muss einfach die Gegebenheiten benennen.

    Das in manchen Bundesländern versucht wird, eine Begrenzung durch die Hintertür einzuführen, lässt tief blicken und man kann über die dahinter stehenden Gründe fröhlich spekulieren.

    Zu einem vernünftigen Gesetz zu kommen ist jetzt möglich. Nur müssen die Verbände in die Offensive gehen und auch ihre Mitglieder mit einbeziehen.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^


  • Zu einem vernünftigen Gesetz zu kommen ist jetzt möglich. Nur müssen die Verbände in die Offensive gehen und auch ihre Mitglieder mit einbeziehen.

    Was wollen die Mitglieder?

    Was sind die Ziele der Sportschützenverbände?

    Wo gibt es da Gemeinsamkeiten wo nicht?

    Verhindert das aktuelle WaffG aber die Ausübung des Schießsports in seiner Vielfältigkeit? Nein, nicht wirklich. .....

    Wir können weitestgehend unserem Sport nachgehen, wie wir es wollen.

    Ein Zustand mit dem sogar die Älteren, die sich noch an die gute Alte Zeit erinnern, gut leben können.

  • Was wollen die Mitglieder?

    Was sind die Ziele der Sportschützenverbände?

    Wo gibt es da Gemeinsamkeiten wo nicht?

    Genau darum geht es doch! Nur was hört man denn vom DSB, BSSB usw.? Genau NICHTS!

    Wenn ich mir die Beiträge so ansehe, dann scheinen sich viele der Tragweite nicht oder nicht richtig bewusst zu sein. Es ist ja nicht nur das WaffG, es kommen ja noch die zusätzlichen Einschränkungen durch die Verwaltung und Gerichte dazu. Da drängt sich oft der Eindruck auf, dass immer wieder mal versucht wird das Ganze möglichst restriktiv, gegen den Legalwaffenbesitzer, auszulegen.

    Man muss eigentlich immer von der Sichtweise ausgehen, als Waffenbesitzer ist man durchleuchtet, wird immer wieder überprüft, ohne was angestellt zu haben. Das wurde mit jeder Änderung des WaffG restriktiver. Allerdings ist man immer noch ein unbescholtener Bürger. Da stellt sich schon die Frage muss das sein? Sollte man die Arbeitszeit, die beim BKA für die Begutachtung von Waffen aufgewendet wird, um festzustellen ob die als Sportwaffen eingesetzt werden dürfen nicht lieber für die Kriminalitätsbekämpfung einsetzen?

    Warum müsse Sportordnungen von einem Amt genehmigt werden? Ging doch auch schon mal ohne.

    Oft nur anlassbezogene Änderungen. Diese haben aber keine Auswirkungen auf die innere Sicherheit, verbessern diese nicht. Ob ein Täter mit einem 20 cm langen Küchenmesser, oder einem gleich großen Bajonett zusticht bleibt im Ergebnis egal. Andererseits ist das kleine Schweizer Taschenmesser schnell ein Problem. Damit auf dem Volksfest erwischt zu werden, dass kann neben der Geldbuße auch Auswirkungen auf die Zuverlässigkeit haben.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Was wollen die Mitglieder?

    Was sind die Ziele der Sportschützenverbände?

    Wo gibt es da Gemeinsamkeiten wo nicht?

    Ein Zustand mit dem sogar die Älteren, die sich noch an die gute Alte Zeit erinnern, gut leben können.

    Was die Mitglieder wollen, ist weitestgehend unbekannt, da sie nicht einbezogen werden. Und jetzt bitte nicht wieder mit, schreibt die Verbände an.

    Viele wissen nicht mal, dass eine Evaluierung geplant ist.

    Mir is es relativ egal, ob die Alten mit einem Zustand leben können, oder nicht. Das Thema der Alten, wird sich biologisch lösen.

    Das grundsätzliche Problem ist und bleibt, dass die Verbände, und damit meine ich die schießsportlichen Verbände, kein Interesse daran haben, bei ihren Mitgliedern ein Stimmungsbild zum WaffG einzuholen.

    Und damit entscheiden die Verbandsfürsten eigenmächtig was für sie wichtig ist, nicht für die Mitglieder. Ich weiß aber auch, dass Du anderer Meinung bist.

  • Grumpy

    Ich unterstelle den Verbänden, dass man den Sorgen und Nöten der Mitglieder gar nicht besonders interessiert ist, die Meinung der Mitglieder als störend empfunden wird.

    Wie ich darauf komme? Wenn es nicht so wäre dann würde man sich anders verhalten.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Im Fall des DSB ist nur eines wichtig und relevant, Olympia.

    Alles andere ist nur Mittel zum Zweck, für den Weg dorthin.

    Bei den anderen Verbänden verstehe ich dieses Verhalten jedoch nicht.

    Eigentlich sind sie nicht in der Position, sich derart von ihren Mitgliedern zu distanzieren, da sie bei weitem nicht groß genug sind und so viel eher in die Situation kommen, kein wirkliches Wachstum zu bekommen, was eh schon schwer für sie ist, da sie kaum eigene Schießanlagen in Besitz haben.

    Beim DSB, naja, der ist derart politisch verbandelt, dass sie kaum noch anders können und ich denke auch, wenn sie nicht in fast jedem Dorf einen Schützenverein hätten, analog den normalen Sportvereinen, dass sie kaum nich Mitglieder gewinnen würden.

  • Die politische Verbandelung der Verbände mit der Politik sehe ich auch als großes Problem. Wie will man ernsthaft Forderungen durchsetzen wenn man gleichzeitig gut Freund sein will und die Konfrontation scheut. Hier immer den Konsens zu suchen führt auf den falschen Weg. Wieviele Jahrzehnte müssen wir uns schon anhören, „Wir haben verhindert, dass es noch schlimmer wird.“ Ohne zu wissen was überhaupt passiert ist, gefordert wurde.

    Wir müssen doch nur die einzelnen Ebenen ansehen. Weder auf Kreis- noch auf Bezirksebene besteht ein Problembewusstsein, hier wird im Großen und Ganzen das Tagesgeschäft abgearbeitet. Die Landesverbände müssen keine Rechenschaft ablegen, der DSB als oberste Ebene tut es auch nicht.

    Nicht mal die völlig abwegigen Verschärfungsforderungen von Fr. Faeser haben zu einem großen Aufschrei geführt. Zur Erinnerung, der Anscheinswaffenparagraf sollte wieder eingeführt werden, Beschränkung des Gästeschießens, Kleiner Waffenschein und Sachkunde für Armbrust.

    Man muss immer im Auge behalten, wer sich eine Waffe für kriminelle Zwecke verschaffen will, der macht das nicht über den Weg des legalen Erwerbs. Da ist der Name und das Gesicht bekannt und es dauert zu lange. In den Vereinen gibt es immer noch und hoffentlich auch weiter, eine soziale Kontrolle. Im Regelfall wird nichts leichtsinnig unterschrieben.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Was die Mitglieder wollen, ist weitestgehend unbekannt, da sie nicht einbezogen werden. Und jetzt bitte nicht wieder mit, schreibt die Verbände an.

    Ich meinte mehr was die Mitglieder so bei Gesprächen oder in Foren äußern.

    Mir is es relativ egal, ob die Alten mit einem Zustand leben können, oder nicht. Das Thema der Alten, wird sich biologisch lösen.

    Es ging mir hier um diejenigen die das nicht erlebt haben oder Erinnungslücken haben sonst wünschten sie sich kaum die Bedingungen zurück.

    Das grundsätzliche Problem ist und bleibt, dass die Verbände, und damit meine ich die schießsportlichen Verbände, kein Interesse daran haben, bei ihren Mitgliedern ein Stimmungsbild zum WaffG einzuholen.

    Ich befürchte die kennen die Wünsche nur fallen die nicht unbedingt in den Aufgabenbereich eines Sportverbands.

    Und damit entscheiden die Verbandsfürsten eigenmächtig was für sie wichtig ist, nicht für die Mitglieder.

    Sie sind gewählt für die Interessen des Verbands zu arbeiten. Vielleicht sind ja die unzufriedenen Mitglieder nur im falschen Verband.

  • Ich befürchte die kennen die Wünsche nur fallen die nicht unbedingt in den Aufgabenbereich eines Sportverbands.

    Sehe ich anders.

    Wenn es z.B. um den Bedürfniserhalt und eine bundesweit einheitliche Praxis geht, dann ist das sehr wohl im Aufgabenbereich des Verbandes, oder die sinnbefreite Deckelung der Gelben WBK, oder das Thema der Magazinbegrenzungen und Dual Use Magazine.

    Das sind nur drei von vielen weiteren Themen, die absolut in den Aufgabenbereich der Verbände fallen.

  • Sehe ich anders.

    Wenn es z.B. um den Bedürfniserhalt und eine bundesweit einheitliche Praxis geht, dann ist das sehr wohl im Aufgabenbereich des Verbandes, oder die sinnbefreite Deckelung der Gelben WBK, oder das Thema der Magazinbegrenzungen und Dual Use Magazine.

    Das sind nur drei von vielen weiteren Themen, die absolut in den Aufgabenbereich der Verbände fallen.

    Alles für den DSB, auf den wir hier in erster Linie schimpfen, besonders wichtige Themen, nach dem Motto die anderen zuerst.

    E

  • Alles für den DSB, auf den wir hier in erster Linie schimpfen, besonders wichtige Themen, nach dem Motto die anderen zuerst.

    E

    Du sprichst vom DSB, ich von allen Verbänden.

    Ich sehe aber auch, dass es sinnbefreit ist, mit Dir darüber zu diskutieren, da Du augenscheinlich mit dem WaffG wie es ist, voll einverstanden und zufrieden bist.

  • Du sprichst vom DSB, ich von allen Verbänden.

    Ich werde mich hüten anderen ihr Geschäft zu erklären.

    Ich sehe aber auch, dass es sinnbefreit ist, mit Dir darüber zu diskutieren, da Du augenscheinlich mit dem WaffG wie es ist, voll einverstanden und zufrieden bist.

    Wenn Du meinst, Du bist der Experte.

    Zwischen einverstanden und zufrieden oder einfach realistisch sehe ich einen Unterschied.