Elektronische Schießanlage contra Scheibenauswertemaschine

  • Ich hatte das Thema schon in einem anderen Fred angesprochen.

    Zur Info:

    Piringa
    29. Januar 2023 um 14:58

    Wir haben relativ viele gute Auflageschützen die im Schnitt 10,6 bis 10,7 haben. Da gibt es gelegentlich Beschwerden wegen plötzlicher Treffpunktverlagerung. Zum Beispiel 5 Schuss 10,6 und besser dann plötzlich 10,4 unten rechts. Nächster Schuss 10,3 ebenfalls unten rechts. Obwohl sauber abgekommen. Das geht dann ein paar Schuss so weiter bis wieder 10,6 und besser kommen. Kann natürlich auch an was anderem liegen. Mittlerweile korrigieren die Schützen das selber indem sie den Anhaltepunkt geringfügig verschieben. Wenn wieder ein abweichender Schuss auftritt. Solange bis wieder ein abweichender Schuss vorkommt dann wieder entgegen gesetzt. Das sind natürlich Nuancen die ein Freihändig Schütze nicht bemerkt. Aber bei sehr guten Auflageschützen kann sich das schon bemerkbar machen. Bei Meytonanlagen sagen die immer das diese großzügiger Werten

  • Ich hatte das Thema schon in einem anderen Fred angesprochen.

    Zur Info:

    Piringa
    29. Januar 2023 um 14:58

    .... Mittlerweile korrigieren die Schützen das selber indem sie den Anhaltepunkt geringfügig verschieben. Wenn wieder ein abweichender Schuss auftritt. Solange bis wieder ein abweichender Schuss vorkommt dann wieder entgegen gesetzt. ...

    :stunned:

  • Hmm, dröseln wir das doch mal auf, was kommt den da alles zusammen und kann sich gegenseitig Beeinflussen.

    Streuung Munition u. Lauf

    Messtoleranz

    Kleinstmöglicher Schießfehler Schütze

    Nimmt man alles zusammen, dann kann sich das bestenfalls ausgleichen, im schlechtesten Fall addieren. Daher halte ich Schwankungen von 0,2/0,3 für normal. Vor allem gibt es ja keine Möglichkeit das einzeln zu messen.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • ich hatte auch schon das Problem, dass plötzlich die Treffer seitlich oder in der Höhe abwandern, teils bis zu 0,7 Ringe. Wenn ich das mit der Visierung korrigiere, kann es nach 10 Schuss wieder zurücklaufen... Ich hatte da immer meine Augen im Verdacht. Eine Lösung ist mir dazu noch nicht eingefallen.

  • Ich bin immer noch der Meinung, dass das ein Problem davon ist, dass der Kopf nicht identisch aufgelegt wird und dadurch Paralaxefehler entstehen.

    Gruß Mike

    ohne Training kein Vorankommen ;)

    Erfolg muss man sich erarbeiten, Neid kommt von allein :)

    KK 500 E Auflage, LG500itec E Auflage :)

  • Ich bin immer noch der Meinung, dass das ein Problem davon ist, dass der Kopf nicht identisch aufgelegt wird und dadurch Paralaxefehler entstehen.

    Dass sehe ich genauso.

    Auch bei mir falle ich mitten in der 30er Serie , mit einmal 4-5 Zehntel nach unten.

    Dann drehe ich 5 Knacken bei tief und alles wieder ok.

    Aber auf die Anlage schiebe ich es nicht. Eher auf mich oder die Waffe.

    Ich musste aber beobachten, dass diese Schußverlagerung nach unten immer dann kommt, wenn ich mich auf die 150 bar zu bewege.

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • Wenn meine letzten 5 Probeschüsse > 10,6 dann wird bei mir nicht mehr am Diopter gedreht. Wenn dann bei den Wertungsschüssen Abweichungen kommen suche ich nach Veränderungen in meiner Zielerfassung und meistens sind es Nachlässigkeiten beim Zielen oder Einsetzen,. mit drehen am Diopter tu ich mir da keinen gefallen erfahrungsgemäß müßte ich wenig später zurück drehen.

    Aber ich hab mir auch schon Gedanken gemacht wieso nach 5-6 guten 10ern 3 Treffer im nahezu gleichen Loch bei 10,3 / 10,4 landen ob es nicht doch Messfehler der Anlage sind.

    Auch die modernste und teuerste Waffe trifft nicht allein,

    ein altes FWB LG P 70 tuts auch.

    Aber, ohne Training geht nix.

  • Ich drehe fast jeden Schuss. Auch Reinkemeyer empfiehlt das. Mein erster Trainer sagte immer „alles unter 10,5 wird gedreht“. Daran halte ich mich immer. Seit den 48 Klicks drehe ich mehr als früher.

    Gruß Mike

    ohne Training kein Vorankommen ;)

    Erfolg muss man sich erarbeiten, Neid kommt von allein :)

    KK 500 E Auflage, LG500itec E Auflage :)

  • Ich drehe fast jeden Schuss. Auch Reinkemeyer empfiehlt das. Mein erster Trainer sagte immer „alles unter 10,5 wird gedreht“. Daran halte ich mich immer. Seit den 48 Klicks drehe ich mehr als früher.

    Das Drehen ist dann mehr etwas für den Kopf als zur Korrektur der Treffer

    Auch die modernste und teuerste Waffe trifft nicht allein,

    ein altes FWB LG P 70 tuts auch.

    Aber, ohne Training geht nix.

  • Wenn meine letzten 5 Probeschüsse > 10,6 dann wird bei mir nicht mehr am Diopter gedreht. Wenn dann bei den Wertungsschüssen Abweichungen kommen suche ich nach Veränderungen in meiner Zielerfassung und meistens sind es Nachlässigkeiten beim Zielen oder Einsetzen,. mit drehen am Diopter tu ich mir da keinen gefallen erfahrungsgemäß müßte ich wenig später zurück drehen.

    Aber ich hab mir auch schon Gedanken gemacht wieso nach 5-6 guten 10ern 3 Treffer im nahezu gleichen Loch bei 10,3 / 10,4 landen ob es nicht doch Messfehler der Anlage sind.

    Wer im Wettkampf nicht früh genug anfängt zu drehen, hat schon verloren. 🤔

    Bei zwei 10,3 Infolge könnte ich einpacken.

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • Btw:

    Hat das Ganze schon mal jemand mit den Laserzielen von DISAG getestet?

    Ich habe den Eindruck, dass es Ziele gibt, in denen zwischen Vorsatzbild und Schußerkennung bis zu 1cm Entfernung liegen.
    (z.B.: Man sieht ganz deutlich, dass der Schütze exakt die Mitte getroffen hat, es wird aber eine 8 Rechts angezeigt und ähnliche Ergebnisse bei jedem weiteren Schuss)

    Ich habe meinen Schützen darum gesagt: Wenn ihr euer Visier einstellt, dann NICHT nach dem roten Punkt auf der Scheibe, sondern nach der Anzeige auf dem Miniview! (Darum müssen schon unsere U12 alle lernen, wie man eine Visierung richtig verdreht).

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Wer im Wettkampf nicht früh genug anfängt zu drehen, hat schon verloren. 🤔

    Mußt du immer in die gleiche Richtung drehen während eines Wettkampfs? Aber egal trotzdem bist mit Drehen immer einen Schuß hinterher womöglich drehst nach dem nächsten Schuß wieder zurück.

    Auch die modernste und teuerste Waffe trifft nicht allein,

    ein altes FWB LG P 70 tuts auch.

    Aber, ohne Training geht nix.

  • drehen während eines Wettkampfs

    Bei den statischen Disziplinen LP und LG hat man ja 15 min Probezeit.
    Das dürfte zum Drehen wirklich reichen.

    Bei den Disziplinen, in denen man nur eine Serie / 5 Schuss Probe hat, muss man eben wesentlich schneller sein.

    Und ja, man ist immer mindestens einen Schuss zu spät. Aber das geht der Konkurrenz genau so.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • darum "mindestens".

    Bei 40 oder 60 Schuss ist das nicht so schlimm, bei 20 tödlich.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Ich bin immer noch der Meinung, dass das ein Problem davon ist, dass der Kopf nicht identisch aufgelegt wird und dadurch Paralaxefehler entstehen.

    Ich schließe mich dem ebenfalls an, da ich das in letzter Zeit auch vermehrt bei mir feststellen kann. Hinzu kommt noch die 25mm Regel mit der Schaftkappe. Wenn diese leicht unten rutscht und ich es nicht korrigiere, dann gucke ich durch einen anderen Punkt der Schießbrille und erhalte trotz zentralem Spiegel und Nachhalten eine Trefferverlagerung.

    Bei Nichtbrillenträgern dürfte es theoretisch kaum zu parallaxen Trefferverlagerungen kommen, oder?

    Ich hatte vor kurzem deshalb über ein Monocle nachgedacht, mein Optiker und auch MEC haben mir aufgrund zu hoher Dioptrien abgeraten. Das Auge würde zu schnell ermüden, wenn man ihm andauernd das Glas klaut und immer wieder neu fokussieren muss.

  • Btw:

    Hat das Ganze schon mal jemand mit den Laserzielen von DISAG getestet?

    Ich habe den Eindruck, dass es Ziele gibt, in denen zwischen Vorsatzbild und Schußerkennung bis zu 1cm Entfernung liegen.
    (z.B.: Man sieht ganz deutlich, dass der Schütze exakt die Mitte getroffen hat, es wird aber eine 8 Rechts angezeigt und ähnliche Ergebnisse bei jedem weiteren Schuss)

    Ich habe meinen Schützen darum gesagt: Wenn ihr euer Visier einstellt, dann NICHT nach dem roten Punkt auf der Scheibe, sondern nach der Anzeige auf dem Miniview! (Darum müssen schon unsere U12 alle lernen, wie man eine Visierung richtig verdreht).

    ja. devinitiv.
    stört mich aber nicht weiter, weil es sich im rahmen hält.

    bei meinem selbst gemachten LP-Trichter ist es sehr deutlich, aber den habe ich auch krumm zusammengeklebt :)

  • Interessant, wie hast du denn die Scheibe hergestellt?

    fand noch ein stück plexiglas mit weißer schutzfolie drauf.
    und roten edding.
    :)

    musste für ein spaßschießen auch die laserziele mit der Disag-Dartscheibe ausrüsten.

    die dartscheibe im bildbearbeitungsprogramm auf "rasterdruck-effekt" umgestellt und dann auf schnödes kopierpapier hat am besten funktioniert.
    overheadfolie oder und seidenpapier brachten keinen erfolg.

    rasterdruck deshalb, damit die tonerschicht nicht deckend ist, und etwas vom laser auch bis zum papier selbst durchdringen kann