Anschütz und Armatix

  • Ich weiß nicht, wieviele von Euch auf anderen Waffenforen mitlesen, aber seit zwei Tagen ist bekannt, daß die Fa. Anschütz mit dem berühmt-berüchtigten Hersteller von Waffensicherungssystemen Armatix kooperiert, um sog. "smart guns" zu produzieren. Die Sache kam ins Rollen, nachdem dieser (PDF) bisher unter Verschluß gehaltene Anschütz-Prospekt publik wurde. Jetzt sucht Jochen Anschütz händeringend nach (unausgegorenen) Ausreden und Begründungen und zeigt dabei seine Naivität, welche ihn die waffenrechtspolitische Lage in Deutschland völlig verkennen läßt.


    Zwecks Vertiefung verweise ich der Einfachheit halber auf zwei Blogbeiträge zum Thema, die auch weitere Verweise enthalten (der erste stammt von mir):


    http://backyard-safari.blogspo…boykottiert-anschutz.html


    Michael Kuhn - privates Waffen-Blog GunTalk.de » Blog Archive » Gier frißt Hirn? Oder nur unüberlegtes Handeln?



    Ich denke, jeder von uns sollte sich nunmehr gut überlegen, ob er eine solche, gegen unsere Interessen gerichtete Firmenpolitik honorieren will, indem er weiterhin Anschütz-Produkte kauft. Vielleicht wäre es besser, auf andere Hersteller auszuweichen. Ich selbst habe vor wenigen Tagen ein Anschütz-LG erworben, was aber gottlob schon ein paar Jahre alt ist und mit dem derzeitigen Management nichts zu tun hatte.

  • So wie es aussieht sind ja dann mal nicht die ganzen deutschen Biathleten vorne mit dabei... :D
    Wenn ich mir denke das die zuerst einen PIN eingeben müssen um dann zu schießen.... :wacko:


    (ist ironisch zu verstehen)

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Hallo Freunde,


    erstmal vielen Dank an Zebo für den Beitrag.


    Die Problematik ist nicht nur auf Biathlon beschränkt. Das ist nur der Einstieg. Die Geschäftsidee der Firma, die jetzt mit Anschütz zusammen arbeitet, beruht auf Gesetzen und Verordnungen im Wechselspiel mit der Politik, mit der die sonst völlig überflüssigen und unsinnigen Produkte zwingend vorgeschrieben werden sollen. Mit Sicherheit hat das überhaupt nichts zu tun, wird aber natürlich so verkauft. Es geht hier nur um Knete machen zu unseren Lasten.


    Sollte diese ganz tolle Idee eines Tages Wirklichkeit werden, wäre das ein weiterer großer Nagel für den Sarg des Schießsports. Abgesehen von den Kosten, die auf die Schützen und Vereine zu käme, wer will schon eine Schusswaffe, bei der nicht mehr der Schütze bestimmt, ob und wann er einen Schuss auslöst, sondern eine Art Big Brother.


    Auf die ganzen Unzulänglichkeiten solcher Systeme in technischer Hinsicht und auch in Bezug auf die menschliche Psyche will ich hier nicht eingehen. Aber ich würde mich freuen, wenn auch hier die vielen Mitleser in eine Diskussion einsteigen würden und ihre Meinung zu dem brisanten Thema kundtun würden.


    Anschütz - oder wie eine Traditionsfirma von Weltruhm ihre Seele verkauft




    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • nicht, dass dieses System mal die letzte Rettung für uns Sportschützen ist....
    Durch den gestrigen Amoklauf einer Sportschützin in Lörrach werden die Medien und verschiedene Organisationen wieder über uns herfallen.
    Immer noch besser DIESES System, als gar keine Sportwaffen mehr (siehe Großbritannien, keine Faustfeuerwaffen mehr in Privathand).
    Und immer noch besser als Lichtschießen....


    Gruß Asterix

    LP Steyr 10e


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  • Wie arbeitet das System? Der rechtmäßige Waffenbesitzer könnte doch weiter damit schießen, oder?

    Gerhard Seemüller


    „Great minds discuss ideas;

    average minds discuss events;

    small minds discuss people.“

  • @ Murmelchen:


    "Mit Sicherheit hat das überhaupt nichts zu tun"
    Wieso nicht? Verstehe ich nicht. Ich finde das System sicher - wenn es denn funktioniert!


    "Auf die ganzen Unzulänglichkeiten solcher Systeme in technischer Hinsicht und auch in Bezug auf die menschliche Psyche will ich hier nicht eingehen. "
    Was hat DAS denn mit der Psyche zu tun???


    @ Geronimo,


    wenn ich das aus dem Flyer von Anschütz richtig entnehme, soll das System nur funktionieren, wenn der Besitzer eine dementsprechend codierte Armbanduhr hat. UND es soll nur funktionieren, wenn das Sportgerät auf das Ziel gerichtet ist. Ausserhalb des Zielbereichs kann kein Schuß ausgelößt werden.
    Meine Meinung: wenn das technisch wirklich geht, hätte ich kein Problem damit (wobei ich hier ausdrücklich betonen will: den finanziellen Aspekt lass ich hier mal komplett aussen vor! - aber vielleicht wird ja dann das System ja auch von denen, die jetzt die "bösen" Sportschützen diskreditieren, gesponsort ;-)))


    Gruß Asterix

    LP Steyr 10e


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    Edited once, last by Asterix ().

  • Hallo Freunde,


    es sind verschiedene teilweise recht obskure Modelle angedacht worden, z. Bsp. Chipkarten zum Schutz der Treiber bei der Jagd. :pinch: Aber wir brauchen uns hier erst gar nicht über diese Möglichkeiten auszutauschen, denn eins ist sicher, auch diese Systemen können das immer vorhandene, aber minimale Risiko des Missbrauchs legaler Schusswaffen nicht verhindern. Diese Systeme würden nur ihre legalen Besitzer noch weiter gängeln und dienen unter dem Mäntelchen der Sicherheit dem Kasse machen. Sozusagen eine tolle Geschäftsidee, bei der man den Gesetzgeber aber zwingend braucht.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Murmelchen:


    hm. Wenn ein Treiber bei der Jagd (und Jagdunfälle sind nun nicht gerade gänzlich selten) durch diese Chipkarte nicht verletzt/getötet wird, hat es sich gelohnt finde ich...
    Richtig ist, dass du immer ein gewisses Restrisiko hast. Aber du minimierst das Risiko. Siehe z.B. Airbag im Auto. Da könnte man ja auch argumentieren, dass es Geldmacherei seitens der Automobilindustrie ist...
    Klar ist, wenn jemand Amok laufen will, macht er/sie das. Egal was für Gesetze bestehen, egal wie schwer oder leicht es ist sich eine Waffe zu besorgen - er/sie wird es tun.
    Aber eins ist doch auch klar: wenn durch so ein System (ich sage nochmal ausdrücklich: wenn es denn technisch funktioniert) nur ein Menschenleben gerettet werden kann (oder vielmehr gar nicht erst in Gefahr kommen kann), hat sich so ein System gelohnt (siehe DM vor vier oder fünf Jahren worauf dann die roten Sicherheitsfahnen im Lauf vorgeschrieben wurden).
    Und wenn ich beobachte, wie selbst auf den Deutschen teilweise mit den Sportgeräten umgegangen wird, wundert es mich nicht, dass Ausenstehende mit Finger auf uns zeigen...


    Und warum sollte so ein System technisch nicht funktioneren?
    Ich kann mich noch gut an die Diskussion erinnern, als die ersten Trefferanzeigesystem aufgekommen sind. Heute kräht kein Hahn mehr danach und viel Vereine haben auf Meyton oder Häring etc umgestellt...(und die Kosten ja bekanntlich auch richtig Asche)


    Deshalb versteh ich die ganze negative Stimmung in Schützenkreisen nicht wirklich.


    Aber ICH lasse mich gerne eines Besseren belehren...


    Gruß Asterix

    LP Steyr 10e


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  • Aber du minimierst das Risiko. Siehe z.B. Airbag im Auto.

    Schlechtes Beispiel. Hier kann ja immer noch einer niedergefahren werden. Den Schutz haben nur die Insassen und auf den Schießsport umgemünzt habe ich ja die Sicherheit das mir nichts passiert und dies schon ohne technisches System.


    Und wenn ich beobachte, wie selbst auf den Deutschen teilweise mit den Sportgeräten umgegangen wird, wundert es mich nicht, dass Ausenstehende mit Finger auf uns zeigen...

    Ganz einfach disqualifizieren!


    Ich kann mich noch gut an die Diskussion erinnern, als die ersten Trefferanzeigesystem aufgekommen sind. Heute kräht kein Hahn mehr danach und viel Vereine haben auf Meyton oder Häring etc umgestellt...(und die Kosten ja bekanntlich auch richtig Asche)

    Hier zahlts einfach der Verein und nicht direkt der Schütze!


    Durch den gestrigen Amoklauf einer Sportschützin in Lörrach werden die Medien und verschiedene Organisationen wieder über uns herfallen.

    Ja und gar nicht darauf eingehen wenn einer diskutieren will.


    Und immer noch besser als Lichtschießen....

    Man gibt ja auch nicht einem Tennisneuling einen unbespannten Schläger in die Hand.


    Muss hier leider wieder einmal sagen, dass sich die Deutschen mit ihrer Regelwut den kompletten Sport kaputt machen lassen bzw. sich selber dagegen gar nicht wehren. Man muss halt seinen Sport hochhalten und nicht den Schwanz einziehen wenn ein Amoklauf passiert ist.

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Asterix, wer möchte nicht liebend gerne Menschenleben retten? Du vermischt allerdings leichtsinniges Verhalten (Schießunfälle) mit vorsätzlichem Verhalten (Massenmorde). Die seltenen Schießunfälle wurden auch immer als Gelegenheit zur Erhöhung der Sicherheit genutzt. Ich finde die Sicherheitsschnüre als Jugendtrainer jedenfalls äußerst beruhigend. Der zweite Vergleich (Airbag) ist einfach unpassend. Ein solcher Autoairbag schützt Autonutzer und nicht mögliche Unfallopfer.

    Gerhard Seemüller


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  • Muss hier leider wieder einmal sagen, dass sich die Deutschen mit ihrer Regelwut den kompletten Sport kaputt machen lassen bzw. sich selber dagegen gar nicht wehren. Man muss halt seinen Sport hochhalten und nicht den Schwanz einziehen wenn ein Amoklauf passiert ist.

    Eben. Schwanz nicht einziehen. Offensiv an die Sache rangehen. Und dazu gehört auch, sich Gedanken um die Sicherheit zu machen...


    Gruß Asterix

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  • Asterix, wer möchte nicht liebend gerne Menschenleben retten? Du vermischt allerdings leichtsinniges Verhalten (Schießunfälle) mit vorsätzlichem Verhalten (Massenmorde). Die seltenen Schießunfälle wurden auch immer als Gelegenheit zur Erhöhung der Sicherheit genutzt. Ich finde die Sicherheitsschnüre als Jugendtrainer jedenfalls äußerst beruhigend. Der zweite Vergleich (Airbag) ist einfach unpassend. Ein solcher Autoairbag schützt Autonutzer und nicht mögliche Unfallopfer.


    Hallo Geronimo,
    Natürlich ist ein Unterschied zwischen leichtsinnigem und vorsätzlichem Verhalten. Das Problem ist nur, dass das Resultat in beiden Fällen ein ausgelöschtes Menschenleben sein kann.
    Und frag mal die Angehörigen eines bei einem Schießunfall oder bei einem Amoklauf Getöteten, ob es für Sie einen Unterschied macht, ob die Handlung leichtsinnig oder vorsätzlich war...
    Sicher sind Schießunfälle selten, aber wenn es ein technisch funktionierendes und preislich für den Einzelnen einigermaßen bezahlbares System gibt, dieses Risiko nochmal zu verringern, ist es die Sache wert. Das ist zumindest meine bescheidene Meinung.
    Thema Sicherheitsschnüre: sehe ich genauso. Das ist ein sinnvoles Tool, um die Sicherheit zu erhöhen (oder vielmehr die Gefahr zu verringern). Aber über die Schnüre hat sich kaum jemand aufgeregt - die kosten ja auch nur ein paar Euro fünfzig. Das Armatix System wird deutlich teurer sein - keine Frage. Und der zu erwartende hohe Preis ist meiner Meinung nach der Grund, warum es gleich von vorneherein von einigen Schützen torpediert wird.
    Wenn wir aber solche Neuerungen gleich von vorneherein abblocken und auf stur stellen, ist die Öffentlichkeit noch mehr gegen uns eingestellt, wie ohnehin schon...
    Weiß jemand schon Preise? Vielleicht ist eine Umrüstung bestehender Waffen ja möglich? Warten wir es doch einfach ab, bis die Sache RICHTIG Spruchreif ist.
    Thema airbag: ja, der schützt den Autonutzer. Aber auch der Autonutzer ist ein potenzielles Unfallopfer. Und wenn ich weiß, das meine UND die Waffen aller anderen Sportschützen mit einem sicheren System ausgestattet sind, haben wir das Risiko doch noch mehr verringert...(siehe Rückgang der Unfallopfer im Straßenverkehr)


    Gruß Asterix

    LP Steyr 10e


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  • Hallo Asterix,


    wenn man den Menschen permanent und suggestiv einredet, dass sie ein Problem haben, dann zeigt das bei den meisten auch irgendwann Wirkung. Der legale Waffenbesitz stellt in Deutschland aber nur ein minimales Risiko dar. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand durch die Waffe eines Sportschützen zu Schaden kommt, ist äußerst gering. Viele andere Bereiche unseres Lebens, die für uns ganz alltäglich sind, stellen ein vielfach größeres Risiko dar. Das ist eine Tatsache, an der auch die tragischen Einzelfälle der letzten Jahre nichts geändert haben. Diese Tatsache wird aber bei den Diskussionen immer komplett ignoriert. Leider wird auch jeder Einzelfall von einer kleinen Minderheit unser Gesellschaft und von Teilen der Presse benutzt, um nahezu gebetsmühlenartig ideologisch und weltanschaulich geprägte Forderungen zu stellen. Dabei wird fast immer die Wahrheit gebeugt oder ausgeblendet.


    Vor diesem Hintergrund glaube ich, Du möchtest, ähnlich wie ein weiterer Schütze hier in diesem Forum, eine Art Opfergabe leisten, um die selbsternannten bösen "Götter" zu beruhigen, um dann wieder deine Ruhe zu haben. Dazu möchtest Du auf ein System von einer Firma zurück greifen, deren Alternativprodukt, ein Blockiersystem, vor laufender Kamera im ZDF innerhalb von 7 Sekunden mittels handelsüblichem Werkzeug geknackt wurde. ;(


    Jedes elektronische System ist manipulierbar. Bedingt durch das Prinzip einer Feuerwaffe ist es sogar sehr leicht, die entsprechende Elektronik zu umgehen oder auszuschalten. Im einfachsten Fall geschieht dieses durch den Austausch kompletter Baugruppen. Eine hunderprozentige Sicherheit gibt es nicht. Aber durch diese vermeintliche Sicherheit neigen einige Menschen dazu, mit dem Gegenstand auch leichtfertiger umzugehen. Es kann ja angeblich nichts mehr passieren, es ist ja jetzt alles so sicher. Das meine ich mit menschlicher Psyche und Risikokompensation. Ich bin sogar der festen Überzeugung, dass durch solche Systeme das Unfallrisiko ansteigen wird. Der Schießsport ist aber auch heute schon sicher. Es gibt so gut wie nie Unfälle. Bei den Versicherungen taucht der Schießsport erst gar nicht in der Liste der Sportunfälle auf.


    Du sagst, dass die Maßnahmen auch dann sinnvoll sind, wenn damit auch nur ein Menschenleben gerettet werden könnte. Aber wäre es denn dann nicht viel sinnvoller, sich erstmal auf solche Bereiche zu konzentrieren, bei denen wirklich ein großes Risiko besteht und wo täglich viele Menschen sterben. Der Straßenverkehr fordert jährlich ca. 4500 Menschenleben. Untersuchungen haben ergeben, dass jährlich durch mangelnde Hygiene ca. 40 000 Menschen in den Krankenhäusern sterben. Das heißt, heute sterben wieder statistisch 12 Menschen durch den Straßenverkehr und die ungeheuer große Zahl von 120 Menden nur durch mangelnde Hygiene in unseren Krankenhäusern. Dahinter verbergen sich auch immer sehr tragische Schicksale. Aber finden diese Toten auch nur ansatzweise ihre Würdigung in der Presse? Es scheint do so zu sein, dass diese Fälle kaum jemanden wirklich interessieren und einfach so hingenommen werden.


    Wenn man den gerade geschilderten Sachverhalt betrachtet, dann stellt sich aber doch sofort die Frage, worum geht es den selbsternannten Menschenrettern denn wirklich und warum konzentrieren diese sich alle ausgerechnet auf einen Bereich, wo das Risiko doch eh schon minimal ist. Durch einfache Maßnahmen im Hygienebereich könnten leicht Tausende von Menschenleben gerettet werden. Wer die Abschaffung des Schießsports fordert, muss sich auch fragen lassen, warum er nicht auch die Abschaffung des Individualverkehrs fordert. Das Resultat wäre doch ungleich effektiver.


    Vor diesem Hintergrund halte ich es auch für ziemlich daneben, wenn wir Sportschützen auch noch selbst Vorschläge für Verschärfungen machen und damit selbst die langfristige Zerstörung des Schießsports fördern.



    Wenn in diesem Land nur noch Entscheidungen aufgrund von Emotionen und Ideologien getroffen werden und Fakten permanent ausgeblendet werden, dann sehe ich schwarz für unsere Zukunft, nicht nur für den Schießsport.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Hallo Frank,


    das die Diskussion, die in der Öffentlichkeit geführt wird meistenteils polemisch und an der Realität vorbei geht, wissen wir beide.
    Eine Opfergabe will ich überhaupt nicht leisten. Ich will ersteinmal wissen, was der ganze Spaß kostet und - wie hier schon mehrfach von mir geschrieben - muss das System natürlich funktionieren. Wie das System heißt, von welchem Hersteller das - wenn überhaupt - sein wird ist mir persönlich egal.
    Und das das Böse dem Guten immer einen Schritt voraus ist, wissen wir auch beide. Kein System der Welt ist unknackbar.
    Aber je höher die Sicherheitsvorkehrung ist, desto kleiner wird der potenzielle "Täterkreis"
    Das es andere Bereiche unseres Lebens gibt, in dem deutlich mehr Sicherheit angebracht wäre, steht ausser Frage. Aber wie heißt es so schön: ein jeder kehre vor seiner eigenen Haustüre.
    Wenn ich nur mit dem Finger auf andere zeige und sage: die sind viiiiel schlimmer wie wir, zeugt das nicht gerade von Weitblick. Dann könnten wir auch z.B. unsere ganzen Umweltschutzmaßnahem in die Tonne kloppen und sagen: die Amis, die Chinesen etc. haben aber einen viel höheren Schadstoffausstoß wie wir...
    Und wie sagte Reinhold Niebuhr so passend: Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann; und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden
    Andere Bereich können wir sicher (oft) nicht ändern. Aber hier könnten wir es (wenn es denn bezahlbar ist und technisch machbar ist)


    Und eben um die NICHTABSCHAFFUNG unserers schönen Sports geht es mir. Weißt du wie das in Großbritannien gelaufen ist? Da gibt es seit einigen Jahren keine FAUSTFEUERWAFFEN mehr in privater Hand - der Staat hat die Schützen dort "enteignet". Und das als Reaktion auf einen Amoklauf...
    Ich habe nur die Befürchtung, dass das bei uns auch irgendwann mal ansteht. Und dann wäre es vielleicht im Nachhinein betrachtet sinnvoller gewesen, über so ein System zu diskutieren und nicht - wie von einigen Sportschützen - generell und gleich von Anfang an zu verteufeln.


    Versteh mich nicht falsch: mir wäre es auch lieber (schon alleine des Geldbeutels wegen), wenn wir uns über solche Sachen nicht einen Kopf machen müssten und unserem Sport "ganz normal" nachgehen könnten wie Schachspieler oder Fußballspieler.


    Vor diesem Hintergrund halte ich es für ziemlich daneben, wenn wir Sportschützen keine Gesprächsbereitschaft zeigen und uns hinterher wundern müssen, die Zerstörung des Schießsports selbst gefördert zu haben.
    Eine Igelstellung einzunehmen und immer nur das "dagegen" Plakat hochzuhalten bringt in meinen Augen überhaupt nichts.


    Gruß Christof


    PS: ich finde es Klasse, dass es in diesem Forum User wie Dich gibt, mit denen man auf recht hohem Niveau über solche Sachen diskutieren kann! :thumbsup:

    LP Steyr 10e


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  • hm. ich glaube, dass hast du falsch verstanden. Als Insasse hast du auch durch den airbag Schutz, wenn dich ein wahnsinnger über den haufen spitzt. Was ich eigentlich damit sagen wollte: die Kosten für einen Airbag trägt doch auch jeder Autokäufer ohne zu murren...

    So wie du argumentierst wären schusssichere Westen für die Allgemeinheit besser.


    häh? und der Verein hat den Geldscheißer im keller stehen? Wer zahlt im Endeffekt durch seinen Mitgliedsbeitrag (oder freiwilligen Kantinendienst etc) dieses System...???

    8 Häringanlagen, €25,- Mitgliedsbeitrag, ca. 120 Mitglieder
    Den Restbetrag haben wir zwar indirekt bezahlt jedoch war der Großteil Spenden, Schießveranstaltungen usw.
    Man muss halt mal was arbeiten für den Verein! Deshalb wurden die Anlagen auch nicht von einzelnen Schützen gekauft sondern vom Verein! Mein Gewehr mit armatix-system muss aber ICH bezahlen und nicht der Verein!


    genau DAS ist das Problem. "gar nicht eingehen" für dazu, dass die Öffentlichkeit noch mehr gegen uns eingestellt ist. Offen mit der ganzen Sache umgehen, das ist die einzig richtige Chance. Der Öffentlichkeit zeigen, dass wir kein haufen von Irren und rummballernden Wahnsinnigen sind. Eine Igelhaltung einnehmen ist die Falsche Reaktion!

    Warum soll ich über was diskutieren was mit meinem Sport gar nichts zu tun hat? Diskutierst du nach einem Autounfall mit Personenschaden mit der FIA bzw. dem ADAC? Man kann nur sagen, dass ein Amoklauf nichts mit unseren Sport zu tun hat. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.


    Stimmt. Aber lieber ein teschnisch ausgereiftes System, dass immer noch richtige Schüsse auf eine Scheibe zulassen, als Lichtschießen. DAS meinte ich damit. [...] Eben. Schwanz nicht einziehen. Offensiv an die Sache rangehen. Und dazu gehört auch, sich Gedanken um die Sicherheit zu machen...

    Unser Sport ist sicher!


    und braucht daher nicht so ein System!


    P.S. Mein Auto hat bis heute keinen Airbag.....

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • So wie du argumentierst wären schusssichere Westen für die Allgemeinheit besser.

    Ich gebe zu, das Beispiel Airbag war ein schlechtes. Es ging aber um die Kosten. Die heutigen Fahrzeuge sind - fast - alle mit Airbag ausgestattet. Und das System bezahlt der Autokäufer mit. Und das ohne zu murren.
    Das sollte nur ein Beispiel sein, dass ein Sicherheitsaspekt einfach Geld kostet und auch von den Leuten scheinbar ohne zu murren bezahlt wird.


    8 Häringanlagen, €25,- Mitgliedsbeitrag, ca. 120 Mitglieder
    Den Restbetrag haben wir zwar indirekt bezahlt jedoch war der Großteil Spenden, Schießveranstaltungen usw.
    Man muss halt mal was arbeiten für den Verein! Deshalb wurden die Anlagen auch nicht von einzelnen Schützen gekauft sondern vom Verein! Mein Gewehr mit armatix-system muss aber ICH bezahlen und nicht der Verein!

    Stimmt. Aber bei der ganzen Diskussion kam noch nicht einmal der Preis für so ein System auf den Tisch. Warten wir es doch einfach ab. Dann kann man über den zu hohen Preis immer noch diskutieren. Ich mache jede Wette: wenn es das System kostenlos gäbe, würden 99% der Schützen es haben wollen. Also liegt es im Endeffekt nur am Preis. Und an nichts anderem. Deshalb verstehe ich auch ehrlich gesagt die Wellen nicht, die deshalb hier deswegen losgetreten werden. Hier wird so getan, als ob die Sache schon beschlossen wäre und wir alle dazu verpflichtet wäre, dieses Systen zu kaufen.


    Warum soll ich über was diskutieren was mit meinem Sport gar nichts zu tun hat? Diskutierst du nach einem Autounfall mit Personenschaden mit der FIA bzw. dem ADAC? Man kann nur sagen, dass ein Amoklauf nichts mit unseren Sport zu tun hat. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

    Also ein Amoklauf, der mit einer eigentlich sportlich genutzten Waffe durchgeführt wurde, hat nichts mit Deinem Sport zu tun??? Sorry, wie ignorrant muss man sein, um solch eine Meinung zu äussern???


    Unser Sport ist sicher!
    und braucht daher nicht so ein System!

    Jep. Siehe DM München. Siehe Winnenden. Siehe Lörrach...kopfschüttel.
    immer schön die Augen vor der Wahrheit verschließen. Auch eine Art durchs Leben zu gehen...


    P.S. Mein Auto hat bis heute keinen Airbag.....

    Da kann ich nur sagen: selber Schuld; Deine Entscheidung. Damit Gefährdest Du aber zum Glück nur Dich selbst. Und ich hoffe für Dich, dass Du nie einen Unfall haben wirst.
    Mit einer Waffe kann aber leider momentan so ziemlich jeder Unfug treiben. Und dann bist nicht nur du gefärdet, sondern jeder.


    Aber lassen wir die Diskussion.
    Die führt zu nichts.
    Du hast Deine Meinung, ich hab meine.
    Over and out.


    Gruß Asterix

    LP Steyr 10e


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  • Ich gebe zu, das Beispiel Airbag war ein schlechtes. Es ging aber um die Kosten. Die heutigen Fahrzeuge sind - fast - alle mit Airbag ausgestattet. Und das System bezahlt der Autokäufer mit. Und das ohne zu murren.
    Das sollte nur ein Beispiel sein, dass ein Sicherheitsaspekt einfach Geld kostet und auch von den Leuten scheinbar ohne zu murren bezahlt wird.

    Meine Sicherheit wird dadurch aber nicht größer nur weil ich so schnickschnack draufhabe!


    Stimmt. Aber bei der ganzen Diskussion kam noch nicht einmal der Preis für so ein System auf den Tisch. Warten wir es doch einfach. Dann kann man über den zu hohen Preis immer noch diskutieren. Ich mache jede Wette: wenn es das System kostenlos gäbe, würden 99% der Schützen es haben wollen. Also liegt es im Endeffekt nur am Preis. Und an nichts anderem.
    Deshalb verstehe ich auch ehrlich gesagt die Wellen nicht, die deshalb hier deswegen losgetreten werden. Warten wir das ganz doch einfach ab.

    Warum sollte ich was haben wollen was mich in der Ausübung meines Sportes hindert? Daher würden es auch nicht 99% haben wollen sondern 1% die auf die Masche der Werbeindustrie reinfallen!


    Also ein Amoklauf, der mit einer eigentlich sportlich genutzten Waffe durchgeführt wurde, hat nichts mit Deinem Sport zu tun??? Sorry, wie ignorrant muss man sein, um solch eine Meinung zu äussern???

    Ignoranz lasse ich mir sicher nicht unterstellen! Die Waffe war seit 1996 nicht mehr genutzt! Kannst dich ja auch bei der Verpackungsindustrie beklagen da die Frau ihr Kind ja mit einem Plastiksack erstickt hat bzw. bei der Firma die die Nitroverdünnung hergestellt hat mit der sie die Explosion herbeigeführt hat!
    Das Sportgerät wurde nicht dem Zweck entsprechend verwendet und daher hat es nichts mit meinem Sport zu tun! Wenn ich mit meinem Gewehr ein Loch grabe und du fällst rein liegst du auch unten aber kein Mensch fragt nach wie ich das Loch gegraben habe. Ich habs dann nicht meinem Sport entsprechend verwendet!


    Jep. Siehe DM München. Siehe Winnenden. Siehe Lörrach...kopfschüttel.
    immer schön die Augen vor der Wahrheit verschließen. Auch eine Art durchs Leben zu gehen...

    Du stellst die DM mit einem Amoklauf gleich? Wieviele Leute sind auf der DM erschossen worden? War Winnenden bzw. Lörrach eine Meisterschaft des DSB? Hier verschließt du deine Augen vor der Realität und nicht ich!


    Da kann ich nur sagen: selber Schuld; Deine Entscheidung. Damit Gefährdest Du aber zum Glück nur Dich selbst. Und ich hoffe für Dich, dass Du nie einen Unfall haben wirst.
    Mit einer Waffe kann aber leider momentan so ziemlich jeder Unfug treiben. Und dann bist nicht nur du gefärdet, sondern jeder.

    Genau ist meine Entscheidung! Der Gesetzgeber hat aber noch nicht von mir verlangt einen nachzurüsten! Ob Airbag oder nicht kann ich trotzdem besoffen Autofahren! Wo sind die Alkomaten in den Autos! Mit meinem Auto kann ich trotz Airbag in eine Menschenmenge rasen! Wo ist da der Airbag auf der Motorhaube?


    Eine Waffe ist nichts schlechtes! ein scharfes Messer ist nicht schlecht! ein geladenes Gewehr ist nicht schlecht! eine geladene Pistole ist nicht schlecht!
    Schlecht ist es wenn man ein Gerät zweckentfremdet! Hier ist einzig und allein der Mensch das größte Problem bzw. Unbekannte! Dies kann man auch nicht mit einem technischen System ausschalten!


    Aber lassen wir die Diskussion.

    Bei so einer Diskussion diskutiere ich gerne!


    Die führt zu nichts.

    und wie das zu was führt!


    Du hast Deine Meinung, ich hab meine.

    Deine Meinung macht den Schießsport kaputt!

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Ich verweise mal dezent auf unsere Zitatfunktion. 8)

    Gerhard Seemüller


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    small minds discuss people.“

  • Hallo,


    ihr habt wirklich schön und kontrovers über das neue System diskutiert. Doch leider verlasst ihr zunehmend die sachliche Ebene und greift euch persönlich an. Das habt ihr doch gar nicht nötig, ihr habt doch beide eine Meinung und diskutiert sonst immer so sachlich!!
    Kommt doch wieder zur sachlichen Ebene zurück, bevors ausartet.


    Ich fasse es mal zusammen, so wie ich es verstanden habe:


    Das System Armatix wird evtl. eingeführt, also noch gar nicht sicher ob es kommt. Es soll den Schießsport noch sicherer machen, indem man nur noch mit einem "Schlüssel" bzw. Armband schießen kann und dann auch nur auf Scheiben gerichtet. Es ist einerseits ein Mehraufwand für den Schützen, aber andererseits auch eine Erhöhung der Sicherheit.
    Es wird sicherlich keinem geschenkt, aber der Preis ist noch nicht raus, daher streiten wir doch erst dann darüber, wenns konkretes gibt.


    Der Waffenbesitz ist nicht für den Amoklauf verantwortlich, aber in der Öffentlichkeit wird doch ein Zusammenhang darüber hergestellt. Es wurde nun mal mit der Waffe einer ehemaligen Sportschützin geschossen, somit betrifft es den Schießsport leider wieder indirekt.
    Lächerlich ist nur, dass jetzt über großkalibrige Waffen diskutiert wird, es war aber eine KK-Pistole.


    Ihr beide habt kontroverse Meinungen, beide machen aber den Schießsport nicht kaputt, sondern tragen dazu bei, dass ich mir als bisher noch Unwissender über das Armatixsystem ein sehr differenziertes Bild davon machen konnte.

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Jep. Siehe DM München. Siehe Winnenden. Siehe Lörrach...kopfschüttel.
    immer schön die Augen vor der Wahrheit verschließen. Auch eine Art durchs Leben zu gehen...


    Lieber Asterix,


    ich kann Dich ja irgendwie verstehen. Auch mir geht das ganze Thema mittlerweile ziemlich auf den Keks, bei aller Tragik. Ich hätte auch gerne eine Lösung, mit der man das Problem aus der Welt schaffen könnte. Nur glaube ich, Du hast dich mittlerweile ziemlich in deine fixe Idee verrannt. Wenn in München bei der DM mit jährlich über 5000 Startern, die alle mit ihren Schusswaffen hantieren, in fast 40 Jahren nur ein tödlicher Unfall passiert ist und nach meinem Kenntnisstand war das bisher der einzige, dann spricht das doch eindeutig für unsere Sorgfalt und nicht dagegen.


    In unserem Land leben 80 000 000 Menschen. Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass 99,9999 % dieser Menschen nie auf die fatale Idee kommen würden, "Amok" zu laufen, dann bleiben immer noch 80 Menschen übrig. Das läuft doch ganz klar unter allgemeines Lebensrisiko. Die Wahrscheinlichkeit, durch andere Bereiche des Lebens zu Schaden zu kommen, ist doch viel, viel größer. Der Prozentsatz der Menschen mit absoluter Matschbirne ist doch schon um Zehnerpotenzen höher.


    Genau diese Tatsache ignorierst Du und nicht nur Du. Aber schaffen wir ruhig den privaten Waffenbesitz und damit auch unseren Sport ab. Ich weiß, dass das nicht deine Absicht ist, aber genau darauf läuft es hinaus. Erst dann werden die ganzen Gutmenschen kapieren, dass es gar nicht an den legalen Waffen gelegen hat, weil eben auch dann noch weiterhin schreckliche Gewalttaten passieren werden, nur eben mit anderen Mitteln. Aber das konnte man ja natürlich nicht vorher wissen. ;(


    Wenn Du jegliches Risiko ausschließen willst, dann musst Du aus ganz Deutschland eine riesige Gummizelle machen, inklusive automatischer Fütterung. Aber selbst dann wird wahrscheinlich jemand solange mit dem Kopf gegen die Gummiwand rennen, bis er doch ernsthaften Schaden davon trägt. Man möge mir hier meinen Sarkasmus verzeihen.


    dingo,


    dein differenziertes Bild würde noch runder, wenn Du dich auch direkt über die Firma Armatix informieren würdest, nicht nur über deren (angedachte) Produkte.



    Mit bestem Schützengruß


    Frank