Orientierungswerte (Ringe) 10m LP freistehend

  • Eine Lösung des Optikers zur Vermeidung einer unwillkürlichen Fixierung der Zielscheibe durch den Pistolenschützen besteht darin, daß der Schießbrillenzuschlag nicht nach der Entfernung zwischen Auge und Korn bemessen wird, sondern nach der Entfernung zwischen Auge und Kimme. Im ersten Fall würde der Schießbrillenzuschlag 1,0 dpt betragen, im zweiten Fall 1,25 dpt oder sogar von 1,5 dpt. Der größere Zuschlag des Schießbrillenglases erschwert das scharfe Sehen der Zielscheibe. In jedem Fall sollte die Entfernung zwischen Auge und Korn bzw. Auge und Kimme in Betracht genommen werden. Das Ergebnis hängt stark von der Akkomodationsfähikeit des Auges ab. Es gibt Pistolenschützen, die ihre Lesebrille zum Schießen benutzen.

    Auf jeden Fall wäre der häufig empfohlener Schießbrillenzuschlag von 0,75 dpt - als Kompromiß zwischen dem scharfen Sehen der Kimme (+1,5 dpt) und dem scharfen Sehen der Scheibe (+0,0dpt) - hier kontraproduktiv.

    Ich habe auch nochmal intensiv mein neues Brillenglas getestet. Leider stört es mich, dass ich die Kimme scharf sehe und das Korn nur mit „Anstrengung“ scharf bekomme. Bei einer klassischen Kurzwaffe mit einem Kimme/Kornabstand von 10-20cm mag das gut zu kompensieren sein, aber bei einer LP sind es 35-40 cm. Und das ist wirklich anstrengend (für mich). Werde also nochmal ein weiteres Glas anfertigen lassen müssen, das meinen Fokus zwischen Kimme und Korn und eher auf das Korn legen lässt. Das Projekt „richtiges“ sehen ist leider das bisher Zeit und Geld intensivste… :-/ Hoffe sehr, dass es nur noch einer kleinen Anpassung bedarf und ich dann endlich den Fokus richtig habe…

  • Werde also nochmal ein weiteres Glas anfertigen lassen müssen, das meinen Fokus zwischen Kimme und Korn und eher auf das Korn legen lässt. Das Projekt „richtiges“ sehen ist leider das bisher Zeit und Geld intensivste… :-/ Hoffe sehr, dass es nur noch einer kleinen Anpassung bedarf und ich dann endlich den Fokus richtig habe…

    Wäre dann nicht die Lösung vom „Schweizer" in Wiesbaden der bessere Weg wo er mehrere verschiedene Korrekturgläser/Filter jeweils einfach einstecken konnte? Glaub die "kleine" Lösung hab ich auch in einem Onlineshop gefunden

  • äre dann nicht die Lösung vom „Schweizer" in Wiesbaden der bessere Weg wo er mehrere verschiedene Korrekturgläser/Filter jeweils einfach einstecken konnte? Glaub die "kleine" Lösung hab ich auch in einem Onlineshop gefunden

    Das ist die Mega Idee!!! Danke!!! Das Problem mit der Sehkraft wird ja nicht besser werden…

  • Ich habe auch nochmal intensiv mein neues Brillenglas getestet. Leider stört es mich, dass ich die Kimme scharf sehe und das Korn nur mit „Anstrengung“ scharf bekomme. Bei einer klassischen Kurzwaffe mit einem Kimme/Kornabstand von 10-20cm mag das gut zu kompensieren sein, aber bei einer LP sind es 35-40 cm. Und das ist wirklich anstrengend (für mich). Werde also nochmal ein weiteres Glas anfertigen lassen müssen, das meinen Fokus zwischen Kimme und Korn und eher auf das Korn legen lässt. Das Projekt „richtiges“ sehen ist leider das bisher Zeit und Geld intensivste… :-/ Hoffe sehr, dass es nur noch einer kleinen Anpassung bedarf und ich dann endlich den Fokus richtig habe…

    Wenn die Kimme scharf ist, passt das Glas nicht. Dann ist es etwas zu viel des Guten. Sowas wie negative Akkomodation ist schwierig bis gar nicht machbar. Ich kenne es aus meiner Erfahrung, dass das Glas so eingestellt wird dass der Fokus immer hinter dem Korn liegt. Die Linse muss also immer noch in einem gewissen Maße akkomodiert werden. Mit zunehmendem Alter wird das wegen der etwa ab dem 40. Lebensjahr eingeschränkten Flexibilität der Linse immer schwieriger. Das engt die Spielräume ein. Dennoch darf der Fokus nicht vor dem Korn liegen. Hier ist also in dem Fall weniger mehr. Grds. kann ich zum Testen einen Testgläsersatz mit Gläser von -0,5 über -0,25, +0,25 und +0,5 Dioptrien empfehlen. Das macht jeder Optiker für rund 30 EUR.

  • Mit zunehmendem Alter wird das wegen der etwa ab dem 40. Lebensjahr eingeschränkten Flexibilität der Linse immer schwieriger.

    Ich bin ja immer froh das es nicht nur mir so geht. Ich habe neue Gläser für die Schießbrille bekommen, für Kimme Korn bei SpoPi super, Korn scharf, Kimme noch ok, Scheibe verschwommen, da passt alles.

    Nehme ich dann die GK Pistole beidhändig muss ich mich schon wieder quälen das Korn scharf zu stellen.
    Mit dem Rotpunkt ist dann auch nicht optimal. Das geht mit der Gleitsicht am besten ^^
    Daher danke für den Tip mit den Wechselbaren Gläsern, danach werde ich mal ausschau halten.

    Es muss mehr geschossen werden!
    Schießsport ist Vielfalt: Mitglied im DSB, BDS, BDMP

  • Testgläsersatz mit Gläser von -0,5 über -0,25, +0,25 und +0,5 Dioptrien empfehlen. Das macht jeder Optiker für rund 30 EUR.

    Hab gestern noch bei dem großen Onlinehändler mit dem A etwas gefunden. Sucht dort mal nach „Healifty 2 runde optische Kreuzzylinder-Werkzeug, Dioptrien für optische Instrumente, Dioptrien (0,25/0,5)“. Kostet 12€… hab’s direkt zum Testen bestellt.

  • Hab gestern noch bei dem großen Onlinehändler mit dem A etwas gefunden. Sucht dort mal nach „Healifty 2 runde optische Kreuzzylinder-Werkzeug, Dioptrien für optische Instrumente, Dioptrien (0,25/0,5)“. Kostet 12€… hab’s direkt zum Testen bestellt.

    ... und dann ? hab mir die Gläser angesehen ... basteln?

    Feinwerkbau P8X

    SigSauer P 226 X-Six Club 30

    Pardini SP22 High-Tech in grün :D

    Ruger 10/22

  • Auf dem Schießstand vor meine Brille halten und den Sweet-Spot der Dioptrinveränderung bestimmen. Beim Optiker unter Zeitdruck ohne echten Schießstand ist das nie optimal. Danach lasse ich mir das Glas neu fertigen…

    Das funktionierte heute mal GARNICHT. Die Linsen davor halten verbessert nix, sondern verschlechtert nur. Egal ob +\-… Naja, war ein Versuch wert. Dann doch wieder zum Optiker :(

  • Bei der Refraktion der Augen werden der Wert der Sphäre in dpt, die Stärke des Zylinders in dpt und die Achse des Zylinders in Winkelgrad des linken und des rechten Auges getrennt bestimmt. Die anzufertigenden Brillengläser setzen sich aus zwei Komponenten zusammen: einer sphärischen und eine zylindrischen Linse. Die sphärische Komponente bestimmt, in welcher Entfernung Objekte scharf gesehen werden. Die zylindrische Komponente soll die Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) ausgleichen. Sie verhindert, daß die Objekt verzerrt wahrgenommen werden.

    Wenn der Schütze durch die Schießbrille das Korn nicht scharf sieht, kann es an einem ungünstigen Wert der Sphäre liegen, aber auch an dem ungenügenden Ausgleich der Hornhautverkrümmung liegen. Bei einer stärkeren Hornhaufverkrümmung macht sich eine unpräzise Refraktion der zylindrischen Gegebenheiten in einer Unschärfe bemerkbar. Der Schütze kann die Ursachen der Unschärfe nicht ohne Weiteres auseinanderhalten. Die Testgläser bringen m.E. nur eine Erkenntnis, wenn die Hornhautverkrümmung sehr gering ist.

    Wenn die Schießbrille nicht das erstrebte scharfe Sehen des Kornes - ohne eine besondere Anstrengung - ermöglicht, hilft nur eine weiterer Besuch beim Opitiker. Der Optiker verfügt über Meßvorrichtungen (Meßbrille, Phorpter), mit denen er die sphärischen und die zylindrischen Werte separat variieren kann. Die subjektve Refraktion wird durch verschiedene, z.T. tagesabhängige Faktoren beeinflußt, so daß jede Messung einen Informationsgewinn bringt.

    Was den Schießbrillenzuschlag (Addition) angeht, so kann es sinnvoll sein, unterschiedliche Brillengläser - je nach Einsatzzweck. SP, LP oder FP - zu verwenden. Als Anhaltspunkt kann die Entfernung zwischen dem zielenden auge und dem Korn genommen weren. Bei einer Entfernung von 80 cm würde der Zuschlag 1/0,80 = 1,25 dpt, bei einer Entfernung von 1m würde er 1/1 = 1,0 dpt betragen.

  • Hallo liebes Tagebuch, Hallo liebe Mitleser,

    nun ist es fast genau 1 Jahr her seit dem ich mich hier mal ins Forum gewandt habe um rauszufinden ob ich das mit der Luftpistole mal ernsthafter betreiben sollte.

    Nach dem schnellen Einstieg bei der SG Hehn in die Landesoberliga im Oktober 2024 hab ich nun seit Januar den Wechsel zu Pier vollzogen und bin nun „Trommelwirbel“ für die Saison 2025/26 in das Team der Rheinlandliga aufgenommen worden. Freue mich wirklich sehr darüber!

    Das mit dem „in die Mitte“ treffen passiert auch nun deutlich häufiger…

    Letzten Sonntag mal auf Papier:

    Am letzten Dienstag habe ich gegen einen der Pierer Bundesliga-Schützen 10er Duelle gemacht. Leider 4 Mal verloren. Aber in Summer wären es 366 Ringe auf 40 Schuss geworden. Ist ok, aber da geht noch was. :) Kaum hat mein Duell-Partner eine Pause gemacht und ich mich mal wieder etwas mehr konzentriert habe: 99 Ringe im 5. Set. Wie schön und ärgerlich zu gleich :-).

    Das nächste Duell fand dann am nächsten Abend statt im DSB Pokal. Wieder leider nur 357 Ringe. Mir spukte viel zu viel im Kopf rum und ich hab noch etwas Probleme mit meiner Brilleneinstellung. Diese habe ich dann direkt danach korrigiert und siehe da: 380 Ringe. Wieder schön und ärgerlich zu gleich. Zumal die 2x 8er hätten nicht sein müssen in der letzten Runde.


    Am Donnerstag im nächsten Training dann wieder ein Live-Duell geschossen und es wurden 371 Ringe.

    Fazit es wird immer besser, wenn ich es schaffe mich voll zu konzentrieren.

    Meine Brille habe ich nun soweit ganz gut im Griff, nun kommt das Handgelenk dran. Ich merke, dass ich zu oft „weich“ im Handgelenk bin und dann beim Abziehen verziehe. Also geht es nun ans Haltekraft & Handgelenkstraining… Da müsste doch noch was zu holen sein in den kommenden 3 Monaten bis die Liga losgeht. :)

    Freue mich sehr über die Fortschritte und ich merke das intensive Training macht sich immer mehr bezahlt. :)

    LG

  • Liebes Tagebuch, liebe Mitlesende,

    Vorweg für alle „neuen“ Leser:
    Ich habe vor ca. 2 Jahren die Lust am Luftpistole schießen entdeckt und nach einem Jahr Training alleine in einem Großkaliberverein dann hier in dem Forum mal die Frage gestellt, ob das was ich als Ringzahlen treffe für Wettkämpfe taugt. Und zack war ich in einem Verein in der Landes-Oberliga gelandet und musst in kurzer Zeit als Stammschütze Wettkämpfe bestreiten.

    Da ich zu dem Zeitpunkt noch nie einen Trainer hatte, hab ich mir angefangen hier im Forum, in Büchern, erfahrenen Schützen und Trainern Tipps zu holen. Daraufhin ist diese Art „Tagebuch“ entstanden in dem ich versuche meine Erlebnisse und Erkenntnisse an andere Neueinsteiger wie mich weiterzugeben… Also: wenn Du ein aufstrebender Neuling an der Luftpistole bist, könnte das hier ggf. Interessant für Dich sein :)


    Es ist daher mal wieder Zeit für ein Update:

    Nun sind genau ein Jahr und 8 Tage seit meinem ersten Eintrag rum und ich hab wie beschrieben bereits eine Menge erleben und vorallem lernen dürfen.

    Letzteres habe ich auch wieder in meinem 2. DSB Workshop Luftpistole Mental vom 18-20.07. in Wiesbaden machen dürfen. Diesmal war nicht die Technik, sondern der Kopf (naja, beides ist ja eng verbunden) dran. Trainieren war diesmal nicht Margit Höller (war leider kurzfristig verhindert), sondern Sandra Reitz. Nach minimaler Enttäuschung Margit nicht wie erhofft wieder zu sehen, überwog dann doch die Freude eine weitere Top-Schützin kennenzulernen. Eine weitere Chance von den Besten zu lernen.

    Es war Sandras erster Workshop dieser Art, aber ich finde sie hat diesen perfekt gemeistert. Sehr motiviert, engagiert und vorallem auf die Vermittlung der Mentraltrainingsgrundlagen bedacht. Daher wurde zu Beginn auch weniger geschossen als beim Workshop davor, aber deswegen bucht man ja auch keinen Mental-Workshop… Ich finde es war ein Top-Workshop, der vor allem an Tag 2 und 3 die Theorie und die Praxis super miteinander verknüpft hatte.

    Da ich mich im Vorfeld schon viel in Metal-Coaching eingelesen hatte, war für mich nicht viel neues aus der Theorie dabei, aber vor allem die Nebeninfos und Tipps von Sandra waren für mich sehr wertvoll.

    Für mich die wertvollste Übung & Erkenntnisse: Der Ratschlag jeden Schuss zu trainieren als müsste es der EINE perfekte Schuss sein. Und jede einzelne Abweichung vom optimalen Schussablauf erkennen, bewerten und aufschreiben…. Jeden Einzelnen… Ich habe mir daraufhin einmal meinen perfekten Schussablauf (äußere und innerer Anschlag + Mental) niedergeschrieben. Das ist noch mäßig detailliert und ich kam auf bereits 56 einzelne Schritte. Dann habe ich mir ein Trainingstagebuch erstellt: Von den 10 wichtigsten Schritten habe ich mir eine Checkliste erstellt. Daneben ein leeren LP-Spiegel.

    Die Idee: Beim Training den Monitor verdecken. Der erste Schuss wird nur Mental im Kopf gemacht. Der zweite Schuss wird Trocken gemacht und erst der Dritte wird scharf ausgeführt. Nachdem Schuss inkl. Nachzielen markiere ich dann den Treffer wie ich ihn gefühlt habe und gehe meine Checkliste durch. Was lief gut und was lief mies um das beim nächsten Schuss mehr zu beachten. Danach decke ich den Monitor auf und vergleiche den gefühlten treffe mit dem echten Treffer und schau mir an was es denn für ein Treffer in der Wertung wurde.

    Gestern im Training angewendet und Wow. Eine neue Art des Trainings… Und das ist auch mental sehr fordernd.

    ABER das Beste: Wahnsinn was ein Unterschied im Trefferbild… Die ersten 7 Schuss wurden eine 10. Dann fing ich mich an zu freuen und bekam eine Acht als Quittung. Dann wieder mental gefangen und es wurden wieder Zehner und gute 9er. Das hat mir irgendwie gut getan.

    Ich merke aber, desto mehr ich mich auf meinen Schussablauf konzentriere, desto schwerer fällt es mir dann im entscheidenden Moment voll auf dem Korn und fest im Handgelenk zu sein . Aber es funktioniert wirklich gut…

    Mal ein paar Impressionen:


    49 Ringe waren schon recht ordentlich…


    In einem Durchlauf wurden es sogar 98 Ringe…


    Und mir ist wirklich 2Mal der „perfekte Schuss“ mit 10,9 hintereinander gelungen

    Mein intensives Halte- und Griffkrafttraining macht sich mehr und mehr bezahlt. Auch wenn ich es in meinen Sehnen recht ordentlich spüre, dass ich eben erst seit einem Jahr „ernsthaft“ trainiere und nicht bereits seit 20 Jahren. Hier mal als Inspiration für „Leidenswillige“: Das ist mein liebstes Foltergerät!

    Das ist eine Gewichtsstange für Unterarmtraining. Hierzu gibt es auch eine Rolle mit Seil, mit dem man das Gewicht dann auf. Und abrollt für das Unterarm-Training. Ich habe mir hier als Alternative einen Griffkraft-Ring befestigt. So kann man gleichzeitig Griff und Haltekraft trainieren. Anstrengend und Praktisch :) Kann ich wirklich empfehlen…

    Es gibt eine tolle motivierende Rede von einem der Besten Football-Player der Welt Tom Brady. Er erzählt darin, dass er nicht der Beste der Besten wurde, weil er mit unglaublichem Talent gesegnet wurde… Denn viele konnten schneller rennen, weiter werfen oder waren kräftiger als er… Sondern weil er einen echten Willen zum Sieg und eine bedingungslose Disziplin im Training entwickelt hat. Er hat jeden Tag mehr trainiert als die meisten seiner Klasse. Das gleiche findet man von Larry Bird, von Kobe Bryant, Michael Jordan… Es war der unbedingte Wille zum Sieg und das Commitment alles dafür zu tun…

    Also liebe motivierten Luftpistolen Neuein- oder Aufsteiger… Rann an die LP, bewusst und ernsthaft Trainieren, die tollen DSB Workshops besuchen, echtes und regelmäßiges Haltekrafttraining machen… Und dann läuft es immer besser! Einfach dran bleiben und sein Bestes geben.

    Bei mir klappt es immer besser… und ich wünsche Euch das auch!

  • Ich bewundere diesen Ehrgeiz. Mega!

    Ich schieße seit über 30 Jahren SpoPi und für mich war das nie Leistungssport, sondern Ausgleich inkl. der tollen Gesellschaft und der entspannten Gespräche mit den "Gegnern" - die sich aber immer eher wie Freunde anfühlen.

    Gewinnen oder verlieren, das gemeinsame Erleben war immer der Gewinn 😉.

    Aber ich verneige mich vor dieser inneren Disziplin und wünsche viele weitere Whow-Erlebnisse bei all den Tipps und Trainingserfolgen (Wettkampf natürlich auch) die hoffentlich noch folgen mögen 👏👏👏

    Wenn früher alles besser war, dürfte morgen heute also gut gewesen sein.

  • Es läuft immer besser. Nicht immer, aber immer Öfter…

    Ich habe mich jetzt nochmal intensiver mit meinem Abzug beschäftigt und glaube dass es mir helfen würde, wenn ich das Druckpunktgewicht weiter reduzieren könnte. Nur: ich kann an der LP500e Meister nicht unter 130/120 Gramm.
    Die Schraube ist schon ganz rausgedreht.

    Ich glaube ein Druckpunktgewicht unter 100g würde mir eine noch ruhigere Schussabgabe ermöglichen. Die Handruhe dafür glaube ich zu haben.

    Hat jemand eine Idee für eine Alternative? Ich habe dazu auch einen neuen Eintrag gestartet:

    Hawkeyes.177
    9. August 2025 um 09:09

    Wäre dankbar wenn jemand eine Idee hätte mit welcher LP-Alternative ich unter die 100g auf dem Druckpunkt kommen könnte.
    Auch wen das Thema schon häufiger hier aufkommt, verzetteln sich die Beiträge immer rasend schnell und verlassen das Thema…

    Z.b: würde mich das minimal erreichbare Druckpunktgewicht ein FWB P8x oder eine Steyr 10e EVO interessieren. Oder doch was anderes?

    Wer hätte einen Rat für mich?

    LG & Danke



  • Z.b: würde mich das minimal erreichbare Druckpunktgewicht ein FWB P8x oder eine Steyr 10e EVO interessieren. Oder doch was anderes?

    ... und ... wie stelle ich es ein :/:attentive::coffee:

    Feinwerkbau P8X

    SigSauer P 226 X-Six Club 30

    Pardini SP22 High-Tech in grün :D

    Ruger 10/22

  • Hi zusammen,

    zur Steyr LP10e Evo SX hab ich jetzt die Antwort von Michael Pehböck (Leiter des Servicebereiches): Man bekommt das Druckpunktgewicht bis auf 60-70 Gramm reduziert.

    Aber auch er gab den Hinweis, dass es nur wenige internationale Top-Schützen gibt, die dauerhaft sauber unter 100g Druckpunktgewicht bleiben können, da die Muskulatur des Zeigefingers zu schnell ermüdet. Vorteil bei der LP10e Evo SX: Man kann das dann in der Auswertung sehen.

    Ob mir das die erneute Investition wert ist muss ich mir jetzt nochmal gut überlegen.

    VG

  • Liebes Tagebuch, liebe Mitleser,

    ich hatte gestern ein doofes Erlebnis, von dem ich berichten kann. Das dient vor allem wieder dazu allen „Neulingen“ eine weiter Fehlerquelle vor Augen zu führen..

    Ich hab gestern also mein Training begonnen und meinen Stand aufgebaut. Die ersten 4 10er Serien waren gut bis teilweise sehr gut.

    Dann stellte ich fest, dass ich immer mehr tiefe 10er, dann 9er hatte als sonst. Also wieder mehr auf den Halteraum konzentriert. Und dennoch wurde es nicht besser sondern stetig schlechter.

    Habe zu erst vermutet dass ich zu viel Haltekraft und Unterarmtraining gemacht habe. Aber eigentlich fühlte sich die Kraft ok an. Also immer etwas die Visierung verstellt, bis mir die Abweichung immer seltsamer vor kam. Das wussten einfach zu viel Klicks für schlappe Arme, müde Augen oder fehlender Fokus. Es gingen immer mehr Schüsse in eine tiefe 9 oder sogar 8.

    Was war es: die Kartusche war fast leer! Ich Depp hab vergessen die vor dem Training zu Hause (was ich zu 99,9% mache) mit dem Kompressor aufzufüllen…

    Nach dem Kartuschenwechsel lief es wieder… Oh Mann, da glaubt man nach 1 Jahr hätte man eine gewisse Routine und dann vergesse ich den Ladestand der Kartusche zu prüfen.

    Also kleiner Tipp an Alle: Immer vor dem Training auf die Kartusche schauen :) Das schlechte Trefferbild muss nicht an Euch liegen… :)

  • Das bringe ich immer den Neuen bei.

    Verschluß auf, Sicherheitsschnur rein und erst dann auf die Druckanzeige schauen.


    Die häufigsten Themen: Kimme und Korn immer nach vorn und NACHHALTEN.

    Linksschütze
    P8X
    GSP Atlanta
    FWB 800 Wood Basic
    Anschütz 8002
    Anschütz1903