Pardini SP 22 HI-TECH

  • 1. Die Sp Hitech hüpft signifikant weniger (auch ohne Tungsten Gewichte) als die SSP mit Gewichten und das bei rd. 350 gr. weniger Gewicht.

    Ich hab jetzt die SP Hitech in Grün. Sie liegt nahezu völlig ruhig mit wenig Hochschlag der Mündung und ruckt auch nur recht sanft nach hinten. Aus eigener Erfahrung vergleichen kann ich sie mit der MG2E RF EVO. Die sprang auch nur wenig, war im Vergleich aber richtig grob im Rückstoß.

    Wir hatten kurz nach Erscheinen der EVO vergleichende Zeitlupenaufnahmen zur TESRO Sportpistole gemacht, in denen die ruckartige Druckwelle zu sehen ist, die von der MG2 RR EVO im Arm erzeugt wird. Insofern war sie eine unausgewogene Fehlkonstruktion, die zwar das Springen der Mündung minimierte aber auf Kosten von wellenartigen Schwingungen im Schußarm, denen man als Schütze eigentlich nichts entgegensetzen konnte.

    Wo ich gerade daran denke: Meine MG2E RF EVO befindet sich seit Jahren angeblich repariert beim Importeur. Der möchte noch Geld für die Garantieabwicklung von mir, was ich nicht einsehe. Also blieb sie dort liegen. Falls jemand in DE eine superbillige MG2E RF EVO - jetzt anscheinend perfekt funktionierend haben möchte, bitte PN an mich.

    Früher standen die Menschen einander näher. Was blieb ihnen auch übrig, so ganz ohne Feuerwaffen.

    It’s nice to be a Preiss.
    It’s higher to be a Bayer.
    And it's a Gottesgab to be a Schwab.
    But the highest you ever werden kann, is to be an Austrian!

  • das Pärchen ist komplett.

    Beide mit Hubkorn, Lotte Putter in Pardini Edition und einem Rink S und M Griff. Der S-Griff musste oben am Horn verdickt werden, da die Hand zu schmal.

    Da bei der Schwarzen 1 Plastikmagazin nicht korrekt funktionierte ( meistens würde die zweite Patrone nicht zugeführt) wurde das Magazin umgetauacht. Bei der Aktion wurden noch 2 Stahlmagazine der SP gekauft-die auch passen und funktionieren.

    Ob beide Plastikmagazinen in der Grünen funktionieren wird jetzt getestet.

  • Der S-Griff musste oben am Horn verdickt werden, da die Hand zu schmal.

    Die Verdickung auf dem rechten Bild sieht nicht ganz regelkonform aus. Hier würde ich noch mal nachprüfen, ob der Griff am Handgabelüberstand/Griffhorn den Vorgaben aus der DSB-Sportordnung entspricht. Es schaut so aus als wenn die Anpassung von hinten betrachtet links und rechts weiter nach unten geht als in der Mitte. Das wäre nicht erlaubt.
    Auf einem Foto von hinten bzw hinten/unten wäre es deutlicher zu erkennen.

  • Ich kann den Hinweis von Parallax nachvollziehen. Ausgehend von der Griffmittelachse darf die Unterkante des Handgabelüberstands nicht mehr als 90° nach unten geformt sein. Ich habe nochmal versucht, dass anhand der Skizze aus der Sportordnung zur verdeutlichen.

    Ich habe die Griffachse auf die Beispiele auf der rechten Seite übertragen. Daran ist zu erkennen, das der rot umfasste Teil nicht erlaubt sein sollen. Allerdings hat die ganze Betrachtung ein grundsätzliches Problem. Die Griffachse ist nicht definiert. Die Skizze links auf dem Bild ist die einzige Information, die es dazu gibt. Das ist sehr unbefriedigend, weil das zu unterschiedlichen Betrachtungsweisen führt.

    Variante 1:
    Die Griffmittelachse ergibt sich aus der Waffe. Bezugsgröße könnte der Rahmen oder die Kimme sein. Das lässt sich aber aus der Skizze nicht ableiten. Auch wenn die obere Kante des Griffs den Eindruck erwecken könnte, dass das der Fall sein könnte, wäre das zu weit hergeholt. Wäre das so, dass ergäbe sich bei zur Seite geneigten Griffen für Luftpistolen mit verstellbaren Griffen, dass diese nicht regelkonform wären.

    Variante 2:
    Die obere Kante des Griffs ist die Bezugsgröße. Leider auch keine taugliche Referenz. Damit ließe sich die Achse sehr einfach in die gewünschte Richtung gestalten.

    Variante 3:
    An den beiden Seiten des Griff wird in der Sicht wie in der Skizze an den Seiten jeweils eine Gerade gebildet, die den Griff an seinen beiden äußersten Punkten berührt. Die Griffachse ergibt sich als Winkelhalbierende aus den beiden Geraden.
    Leider auch untauglich. Erstens kann man die Position der Außengeraden durch Griffgestaltung wieder beeinflussen und zweitens wer soll das in der Praxis bestimmen?

    Am Ende ist mir noch keine Variante eingefallen, die praxistauglich wäre. Per Saldo kann die Griffachse nur ein sehr grober Anhalt sein, mit dem man nichts anfangen kann oder man nimmt sie als Erklärung dafür, dass die Oberseite der Handballenauflage die Referenzgröße für die restlichen Winkel quer zur Laufachse ist. Dann könnte auch eine Gestaltung des Handgabelüberstands wie unten rechts auf der Skizze zulässig sein, wenn die Oberkante der Handballenauflage parallel zu der Linie des Handgabelüberstands wäre. Auch die beiden Winkel links für die Daumenauflage und die obere Daumenumfassung müssten dann entsprechend gestaltet sein. Ob sich diese Sichtweise durchsetzt bezweifle ich. Mehr gibt die Skizze aber leider nicht her. Ich habe ein Bild beigefügt, auf dem der Ansatz hoffentlich nachvollziehbar wird.

    Ich kann nur hoffen, dass der DSB den Unsinn, den die ISSF in Sachen Griffanpassung zum 01.01.2026 anwendet wissen will, möglichst lange nicht übernimmt. Anstelle endlich mal solche Fragen wie die Definition der Griffachse, hat sie noch mehr ungeklärte Maßstäbe eingeführt.

    Auch, wenn das auf dem Foto von Lyoner nicht ganz zu erkennen ist, weil die hintere Oberkante der Handballenauflage fehlt, könnte sein Griff diesen Ansatz erfüllen.

    Angesichts der überschaubaren Vorteile der Anpassung des Handgabelüberstands nach unten, würde ich eine Gestaltung wählen, die möglichst wenig bei den Kampfrichtern aneckt.

  • Bist du der Christoph? Liest sich fast so. Der hatte auch immer Probleme mit irgendeiner Achse.

    Hast du den DSB oder die TK dazu mal befragt?

  • Jein. Das hat Heiko geschrieben. Ich bin Christoph. Wir sind das Duo, das die 3D Griffe herstellt. Als Mitglied des DSB Trainerstabes ist er ständig mit dem Thema konfrontiert. Und damit, dass selbst bei der ISSF die Kontrolleure teilweise sehr individuelle Regelauslegungen haben. Ich habe keine Probleme mit irgendeiner Achse. Es ist nur so, dass niemand verbindlich sagen kann, wie diese Achse bestimmt wird, weil sie schlicht nicht definiert ist. Das Lot durch den Rahmen der Waffe wäre z.B. als Referenz geeignet.

    Stell Dir vor, Du fragst beim Händler Deines Vertrauens nach dem Preis eines konkreten Autos und bekommst zur Antwort: 10% teurer, als ein rotes.

    So ist es bei der neuen Regeländerung nun zusätzlich bei der Handballenauflage. Wie sollen die 30 Grad gemessen werden, wenn die Oberfläche nicht plan, sondern gebogen ist. Wie groß darf eine Abrundung am Ende sein? Letztlich könnte man die Regelung mit einer großen Abrundung aushebeln. Aber wo fängt das an? Das könnte man mit Angabe eines Radius klar definieren. Auch ist es ja schön, dass es die Regel erlauben soll, zu sehen, wo die Auflage am Handgelenk aufhört. Aber wo am Handgelenk ist denn der Punkt, wo die Pistole enden muß? Das wird wohl kaum sicher und allgemein definiert werden können. Da wäre die freie Beweglichkeit wenigstens annähernd als Referenz geeignet. Es bleiben also mehr Fragen als Antworten. Das ist nicht nur für die Sportler unbefriedigend, sondern bürdet den Verantwortlichen der TK eine große Last auf, indem sie Entscheidungen treffen müssen, für die sie keine feste Grundlage haben. Sie sind mit der Verantwortung völlig allein gelassen.

    Ich persönlich stelle mir die Frage, ob der Nutzen dieser Regeländerung es rechtfertigt, dass im Prinzip beinahe alle in Gebrauch befindlichen Griffe bearbeitet werden müßten, wenn der DSB das mal so übernehmen sollte. Denn diesen 30 Grad Winkel wird wohl keiner vorweisen können. Im Moment gilt dass international. Die Profis müssen und können damit leben jetzt die Fräse anzusetzen.

  • Jein. Das hat Heiko geschrieben. Ich bin Christoph. Wir sind das Duo, das die 3D Griffe herstellt. Als Mitglied des DSB Trainerstabes ist er ständig mit dem Thema konfrontiert. Und damit, dass selbst bei der ISSF die Kontrolleure teilweise sehr individuelle Regelauslegungen haben. Ich habe keine Probleme mit irgendeiner Achse. Es ist nur so, dass niemand verbindlich sagen kann, wie diese Achse bestimmt wird, weil sie schlicht nicht definiert ist. Das Lot durch den Rahmen der Waffe wäre z.B. als Referenz geeignet.

    Stell Dir vor, Du fragst beim Händler Deines Vertrauens nach dem Preis eines konkreten Autos und bekommst zur Antwort: 10% teurer, als ein rotes.

    So ist es bei der neuen Regeländerung nun zusätzlich bei der Handballenauflage. Wie sollen die 30 Grad gemessen werden, wenn die Oberfläche nicht plan, sondern gebogen ist. Wie groß darf eine Abrundung am Ende sein? Letztlich könnte man die Regelung mit einer großen Abrundung aushebeln. Aber wo fängt das an? Das könnte man mit Angabe eines Radius klar definieren. Auch ist es ja schön, dass es die Regel erlauben soll, zu sehen, wo die Auflage am Handgelenk aufhört. Aber wo am Handgelenk ist denn der Punkt, wo die Pistole enden muß? Das wird wohl kaum sicher und allgemein definiert werden können. Da wäre die freie Beweglichkeit wenigstens annähernd als Referenz geeignet. Es bleiben also mehr Fragen als Antworten. Das ist nicht nur für die Sportler unbefriedigend, sondern bürdet den Verantwortlichen der TK eine große Last auf, indem sie Entscheidungen treffen müssen, für die sie keine feste Grundlage haben. Sie sind mit der Verantwortung völlig allein gelassen.

    Ich persönlich stelle mir die Frage, ob der Nutzen dieser Regeländerung es rechtfertigt, dass im Prinzip beinahe alle in Gebrauch befindlichen Griffe bearbeitet werden müßten, wenn der DSB das mal so übernehmen sollte. Denn diesen 30 Grad Winkel wird wohl keiner vorweisen können. Im Moment gilt dass international. Die Profis müssen und können damit leben jetzt die Fräse anzusetzen.

    Danke

  • Jein. Das hat Heiko geschrieben. Ich bin Christoph. Wir sind das Duo, das die 3D Griffe herstellt. Als Mitglied des DSB Trainerstabes ist er ständig mit dem Thema konfrontiert. Und damit, dass selbst bei der ISSF die Kontrolleure teilweise sehr individuelle Regelauslegungen haben. Ich habe keine Probleme mit irgendeiner Achse. Es ist nur so, dass niemand verbindlich sagen kann, wie diese Achse bestimmt wird, weil sie schlicht nicht definiert ist. Das Lot durch den Rahmen der Waffe wäre z.B. als Referenz geeignet.

    Stell Dir vor, Du fragst beim Händler Deines Vertrauens nach dem Preis eines konkreten Autos und bekommst zur Antwort: 10% teurer, als ein rotes.

    So ist es bei der neuen Regeländerung nun zusätzlich bei der Handballenauflage. Wie sollen die 30 Grad gemessen werden, wenn die Oberfläche nicht plan, sondern gebogen ist. Wie groß darf eine Abrundung am Ende sein? Letztlich könnte man die Regelung mit einer großen Abrundung aushebeln. Aber wo fängt das an? Das könnte man mit Angabe eines Radius klar definieren. Auch ist es ja schön, dass es die Regel erlauben soll, zu sehen, wo die Auflage am Handgelenk aufhört. Aber wo am Handgelenk ist denn der Punkt, wo die Pistole enden muß? Das wird wohl kaum sicher und allgemein definiert werden können. Da wäre die freie Beweglichkeit wenigstens annähernd als Referenz geeignet. Es bleiben also mehr Fragen als Antworten. Das ist nicht nur für die Sportler unbefriedigend, sondern bürdet den Verantwortlichen der TK eine große Last auf, indem sie Entscheidungen treffen müssen, für die sie keine feste Grundlage haben. Sie sind mit der Verantwortung völlig allein gelassen.

    Ich persönlich stelle mir die Frage, ob der Nutzen dieser Regeländerung es rechtfertigt, dass im Prinzip beinahe alle in Gebrauch befindlichen Griffe bearbeitet werden müßten, wenn der DSB das mal so übernehmen sollte. Denn diesen 30 Grad Winkel wird wohl keiner vorweisen können. Im Moment gilt dass international. Die Profis müssen und können damit leben jetzt die Fräse anzusetzen.

    Was mich wundert ist, dass der User Thomas Rink dazu hier im Forum noch nie ein Aussage getätigt hat. Seine Griffe kommen doch zu 99,9% bei jeder Kontrolle durch, sofern nicht nachträglich verändert. Da scheint es keine Interpretationsprobleme zu geben.

    Auch ISSF Jahrhundert Schütze, "SchützenSchumi" Ralf Schumann hat doch bis vor einigen Jahren noch perfekte Maßgriffe in Handarbeit hergestellt. Wer einen hat, darf sich geehrt fühlen. Da scheint die Zeichnung mit den Vorgaben auch verstanden worden zu sein.

  • Ich habe keine Probleme mit irgendeiner Achse. Es ist nur so, dass niemand verbindlich sagen kann, wie diese Achse bestimmt wird, weil sie schlicht nicht definiert ist.

    Offenbar ist man nicht in der Lage, die eigenen Regeln unmißverständlich hinzuschreiben. Wie armselig ist das denn?

    Für die Sportler eigentlich eine Katastrophe in einem Sport, bei dem es grundlegend wichtig ist, im Wettkampf den Kopf freizubekommen von möglichen Zweifeln. Wenn man nicht sicher sein kann, ob man nachträglich bei der Waffenkontrolle noch vom Siegespodest in die Disqualifikation wandert, hört sich doch der Spaß auf.

    Schlußendlich ist man auf die Tagesverfassung (Stimmungslage) der Kampfrichter angewiesen und muß auf ihre Gunst oder Nachsicht hoffen. Wie soll man sich da motivieren?

    Früher standen die Menschen einander näher. Was blieb ihnen auch übrig, so ganz ohne Feuerwaffen.

    It’s nice to be a Preiss.
    It’s higher to be a Bayer.
    And it's a Gottesgab to be a Schwab.
    But the highest you ever werden kann, is to be an Austrian!

  • das Pärchen ist komplett.

    Beide mit Hubkorn, Lotte Putter in Pardini Edition und einem Rink S und M Griff. Der S-Griff musste oben am Horn verdickt werden, da die Hand zu schmal.

    Da bei der Schwarzen 1 Plastikmagazin nicht korrekt funktionierte ( meistens würde die zweite Patrone nicht zugeführt) wurde das Magazin umgetauacht. Bei der Aktion wurden noch 2 Stahlmagazine der SP gekauft-die auch passen und funktionieren.

    Ob beide Plastikmagazinen in der Grünen funktionieren wird jetzt getestet.

    Ist die Hubkornmontage für untalentierte Handwerker ein Problem, ich habe in Erinnerung das da irgendwas angepasst werden muss. Was ich mehr als seltsam finde für ein Korn in der Preisklasse 🫢

  • Nein… das Hubkorn ist in 2 min. für untalentieirte getauscht = kein Problem.In der Präzissionseinstellung muss aber mit Tiefschuss bei 6 Uhr gerechnet werden. Bei 3 Waffen waren alle Schüsse auf 6 Uhr und im Bereich der 1 oder 0. Der Verstellbereich der Kimme war aber bisher immer ausreichend.

  • Zu der Einstellung des Korns, hab ich da gleich mal eine Frage…sind beide Positionen des Korns unabhängig voneinander einstellbar?

    Keine Sorge, es gibt für alles im Leben eine Ausrede !


  • . Ich habe keine Probleme mit irgendeiner Achse. Es ist nur so, dass niemand verbindlich sagen kann, wie diese Achse bestimmt wird, weil sie schlicht nicht definiert ist. Das Lot durch den Rahmen der Waffe wäre z.B. als Referenz geeignet.

    Hallo Christoph, man könnte von der Kimme die obere Kante nehmen.
    Ich denke die muss immer im Winkel stehen.
    Man kann die nicht schränken, weil die Geometrie mit der Höhen und Seitenverstellung dann nicht mehr passen würde.
    Ich muss aber gestehen zu Ende gedacht hab ich das auch noch nicht.
    Ich hab ja über die Jahrzehnte schon viel erlebt an Basteleien aber außer von Moritz Minder an seiner Freien ist mir nicht bekannt das hier einer Kimme und Korn in Schräglage gebracht hat.
    Es müsste eine relativ eindeutige Referenz sein.
    Vielleicht gibt’s dazu ja Meinungen.

    No.Limits

    Steyr EVO/E
    Match Gun MG2E / MG5E
    Felix Team 45 ACP
    SIG 210/6 Full Race Gun, Oschatz

    Ich habe Ecken und Kanten nur eine Null hat keine!