• Eins wollen wir doch gemeinsam, dass es mit den Schützenvereinen aufwärts geht in jeder Kategorie. Daher ist es doch klar, wir müssen uns was einfallen lassen und <NEUE WEGE > gehen sofern man die Möglichkeiten dazu hat. Wichtig ist doch dabei das der Verein die Kapazitäten dazu hat. Mitglieder die sich einbringen, ausgebildete Leute. Ich erinnere mich als das Lichtpunktschießen angeboten wurde, ein Aufschrei bei vielen Sportschützen. Wilhelm ein verfechter des Lichtpunktschießen musste sich vieles anhören. Auch ich gehörte zu den Befürwortern des Lichtpunktschießen und noch mal Danke Wilhelm das Du so standhaft warst und bist. Heute ist das Lichtpunktschießen das Normalste der Welt. Man muss sich trauen raus zu gehen und die Menschen ansprechen, Werbung ist alles. Wir verteilen Flyer, die Eltern der Jugendlichen werden eingeladen, sie sollen Gäste mitbringen und vieles mehr. Wie sagt man, steter Tropfen höhlt den Stein. Wir haben schon kleine Erfolge gehabt und ich denke wir werden noch mehr haben. :)

  • Ich lass jeden jungen und alten "Reinschnupperer" erstmal Lp oder LG mit der Auflage schiessen alles andere ist von vornherein erschreckend und eher demotivierend. Erkläre Sicherheit am Stand, korrigiere Stand, Abzugsverhalten, stelle die Waffen auf Ihn ein......erkläre den Eltern, wenn anwesend alles. Am Schluss bekommt er sein geschossenes Ergebnis ausgedruckt mit nach Hause und bis jetzt kamen alle immer wieder. Klar hat man Schwund, wenn das Moped /der Roller ins Haus steht oder das andere Geschlecht erstmals bewußt wahr genommen wird. Aber, das normalisiert sich nach einiger Zeit auch wieder.

    Sobald es zu einer Mitgliedschaft kommt übernehmen Jugendleiter und Sportleiter das Training. Wobei ich jederzeit weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung stehe und gerne bei der Suche nach der ersten eigenen Luftpistole oder Luftgewehr behilflich bin.

    Auch der Boom des Blasrohrschiessens wird von uns genutzt um Neugierige zum Besuch im Schützenhaus zu motivieren. Die Lichtschiessanlage ebenso.

    Läuft die letzten Jahre ganz gut.

  • Hallo und ein schönes Pfingstwochenende. Auch wir sind auf der Suche nach neuen Mitgliedern und haben uns für die Variante Lichtpunktschießen entschieden. Viel Überzeugungsarbeit mussten wir leisten um unseren " in die Jahre gekommen Vorstand" von dieser Idee zu überzeugen. Es ist uns gelungen und wir können nun eine Disag Anlage unser eigen nennen. Bin mal gespannt wie der Tag der offenen Tür im Lichtpunktschießen in der Bevölkerung ankommt. Da kommen wir auch zu meinem Anliegen, vielleicht kann mal der eine oder andere hier seine Werbeflyer, Werbemittel zur Verfügung stellen um Anhaltspunkte für die eigene Werbung zu bekommen. Euch schon mal danke im voraus.

  • Hallo und ein schönes Pfingstwochenende. Auch wir sind auf der Suche nach neuen Mitgliedern und haben uns für die Variante Lichtpunktschießen entschieden. Viel Überzeugungsarbeit mussten wir leisten um unseren " in die Jahre gekommen Vorstand" von dieser Idee zu überzeugen. Es ist uns gelungen und wir können nun eine Disag Anlage unser eigen nennen. Bin mal gespannt wie der Tag der offenen Tür im Lichtpunktschießen in der Bevölkerung ankommt. Da kommen wir auch zu meinem Anliegen, vielleicht kann mal der eine oder andere hier seine Werbeflyer, Werbemittel zur Verfügung stellen um Anhaltspunkte für die eigene Werbung zu bekommen. Euch schon mal danke im voraus.

    Hallo

    Jeder DSB Landesverband hat sich mit solchen Werbeflyern beschäftigt. Unser TSB hatte auch eine gute Idee.

    Hier mal den vom DSB. Fand ich auch sehr gelungen.

  • Hier mal den vom DSB. Fand ich auch sehr gelungen.

    Auf dem Flyer sind die Elemente der "Faszination Lichtschießen" drauf: Koordination, Geschicklichkeit, Grips und Konzentration.

    Wir richten dieses Jahr das erste Mal die LM Lichtpunkt aus - sowohl mit "Faszination" als auch "wettkampforientiert".

    "Faszination" richtet sich insbesondere an die Kleineren, Jüngeren - Schießen ist aufgelegt und dazu gehen in die Wertung noch sportliche spiele ein wie zum Beispiel Seilspringen (Koordination, Athletik), Käsebrett (Hand-Auge-Koordination, Frustrationstoleranz ...), Puzzle (Geduld, Grips) oder oder oder.

    "Wettkampforientiert" ist im Prinzip das Pendant zu Luftgwehr / Luftpistole Schüler: 20 Schuss freihändig, im Prinzip gleicher Ablauf wie LG/LP.

    Die ganz Kleinen (Schüler 4) dürfen lt. SpoO nur "Faszination". Trotzdem kamen von den Gewehrtrainern fast nur Meldungen für "Wettkampforientiert" - und dann noch mit den falschen Altersklassen. Mal sehen, ob die Teilnahme an der LM bei manchen ein Umdenken in Gang setzen wird. Denn "Kinder trainieren anders". (spielerischer)

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Ich denke, wir alle Vereine sind betroffen wie bekomme ich neue Mitglieder. Vor allem Jugend das ist unsere Zukunft, machen wir es so wie viele von euch Lichtpunkt und Blasrohr wird mit angeboten. Wenn ich die Zeit Revue passieren lasse habe ich eins festgestellt, der Zulauf ist immer Wellenartig. Es gab Zeiten da kam kaum eine Person und dann wieder Zeiten, da könnte man fast sagen, interessierte gaben sich die Klinke in die Hand. Natürlich ist die Werbung das A und O und um die Jugendlichen zu halten, muss man sich schon was einfallen lassen.Wir haben im Moment das Glück, das junge Leute kommen und auch Elten interessiert sind.

  • In meinen Verein stehen 25 Schüler / Jugendliche 17 aktiven, erwachsenen Sportschützen gegenüber. Die Tendenz ist immer noch steigend.

    Sie bringen ihre Freundinnen und Freunde mit was mir zeigt, dass sie sich bei uns sehr wohl fühlen. Bei uns herrscht eine gute Atmosphäre und dabei bieten wir noch nicht einmal so etwas wie Blasrohr- oder Lichtpunktschießen an!

    Leider ist es aber so, dass ich nur fünf der jungen Leute zum richtigen sportlichen Schießen und zur Teilnahme an Wettkämpfe bewegen kann.

    Ich will hier aber nicht so viel Druck aufbauen, die Corona- Jahre, an denen nichts stattfinden konnte, sind auch mit verantwortlich an dieser Situation. Drei Jahre sind ja schon die halbe Jugend, und von einem unser Mädchen weiß ich das sie noch heute darunter leidet.

    Jetzt, wo ich das schreibe, wird mir wieder bewusst wie sensibel man gerade bei der Jugendarbeit sein muss, da geht es doch um mehr als nur um den reinen Sport. Meine alten Säcke sind da pflegeleichter.

  • Ich glaube, dass es für alle Sportvereine in der heutigen Zeit eh sehr schwer ist Nachwuchs zu bekommen. Die Möglichkeiten an Hobbies sind heutzutage so groß, dass nicht jeder etwas vom Kuchen abbekommt. Die einen daddeln nur am PC und wollen Influencer oder Youtuber werden, die anderen sind mit Laufen und Radfahren zufrieden. Bei den meisten Schützenvereinen kommt dann (zumindest bei uns im Landkreis) hinzu, dass die Schützenhäuser meist außerhalb liegen und viele ohne Elterntaxi (das auch nur zeitlich eingeschränkt zur Verfügung steht) gar nicht den Weg dorthin schaffen. Zudem kommt meines Erachtens hinzu, dass der Sport nicht so populär ist weil er in den Medien kaum auftaucht. Ich erinnere mich damals an meine Jugend wo jeder Tennis spielen wollte, weil Steffi Graf und Boris Becker so präsent waren.

    Auch wenn es jetzt nicht der Tradition entspricht: Wenn man in lokalen Zeitungen dann einmal etwas über die Schützenvereine liest und Fotos abgebildet sind, dann wirkt es doch alles relativ altbacken. Die Schützenhäuser mit Ihren Holzverkleidungen aus den 80ern, sowie die Uniformen wirken nicht mehr zeitgemäß. Bei der heutigen Technik in Hinblick auf Schießkleidung, den Sportgeräten aus Aluminium und den digitalen Schießständen, ist der Rest irgendwo hängengeblieben und nicht mit der Zeit gegangen. Hier ist es für uns relativ schwer Überzeugungsarbeit bei den Jugendlichen zu leisten.

    Selbst wenn man im eigenen Verein die Uniformierung auf bedruckte Poloshirts und Fleecejacken umstellen würde, steht man wieder vor dem Problem, dass man von anderen Vereinen nicht mehr akzeptiert wird und von Feierlichkeiten oder gar Wettbewerben ausgeschlossen wird - Teilnahme nur in Schützenuniform. Hier wird das Ganze früher oder später in einer Sackgasse enden. So ist es jedenfalls gefühlt "auf dem Land".

    Hier macht der Titel des Threads "Neue Wege gehen" wirklich sinn, die Wege müssen nur verfolgt und gewollt werden

  • Die Möglichkeiten an Hobbies sind heutzutage so groß, dass nicht jeder etwas vom Kuchen abbekommt.

    Zu meiner Schulzeit (1970 - 1980) waren die Angebote auch schon sehr groß aber man hatte damals um 13 Uhr Schulschluß und da blieb noch genug zeit fürs Freibad und für einen Verein.

    elbst wenn man im eigenen Verein die Uniformierung auf bedruckte Poloshirts und Fleecejacken umstellen würde, steht man wieder vor dem Problem, dass man von anderen Vereinen nicht mehr akzeptiert wird und von Feierlichkeiten oder gar Wettbewerben ausgeschlossen wird - Teilnahme nur in Schützenuniform. Hier wird das Ganze früher oder später in einer Sackgasse enden. So ist es jedenfalls gefühlt "auf dem Land".

    Das mit der Tradition und dem Sport ist ein Riesenthema!

    Unser Schützenhaus liegt zentral in einem ostwestfälischen, 41000 Seelen- Städtchen. Dort sieht die Situation doch anders aus.

    Der Schießsport ist in unserer Gesellschaft ein Eigener Bereich, wobei die meisten Sportschützen auch an den traditionellen Veranstaltungen teilnehmen.

    Wenn man in lokalen Zeitungen dann einmal etwas über die Schützenvereine liest und Fotos abgebildet sind, dann wirkt es doch alles relativ altbacken.

    Das mit der Zeitung kann man doch beeinflussen. Lasst denen doch ein Presseberich über eine Kreis- oder Landesmeisterschaft zukommen.

  • In meinen Verein stehen 25 Schüler / Jugendliche 17 aktiven, erwachsenen Sportschützen gegenüber. Die Tendenz ist immer noch steigend.

    Sie bringen ihre Freundinnen und Freunde mit was mir zeigt, dass sie sich bei uns sehr wohl fühlen. Bei uns herrscht eine gute Atmosphäre und dabei bieten wir noch nicht einmal so etwas wie Blasrohr- oder Lichtpunktschießen an!

    Leider ist es aber so, dass ich nur fünf der jungen Leute zum richtigen sportlichen Schießen und zur Teilnahme an Wettkämpfe bewegen kann.

    Was sollen wir im Süden in einem Sport(Schützen) Verein mit den übrigen 20 anfangen?

    Die können sich doch sicher in anderen Vereinen Gruppen besser einbringen.

  • Hier wird zum Teil tief schwarz gemalen. Natürlich hat sich einiges geändert. Die Leute tragen noch ihre Schützentracht und es wird noch zum Preis und Pokalschießen gegangen, das mehr oder weniger in normaler Kleidung aber zu den Schützenfesten mit Ummarsch in Schützentracht. Man soll die jungem Leute nicht schlechter machen als sind, wir sind die jenigen die anbieten müssen um unseren Sport und unsereTradition. Wir hatten ein tiefes Loch wo kaum was los war und die Schützen ins Abseits gedrängt wurden. Aber es ging doch nicht nur den Schützen so, andere Vereine hatten auch Sorgen um Nachwuchs. Es liegt an uns wie wir uns öffnen und den Interessierten das Gefühl geben hier seit ihr richtig.

  • Selbst wenn man im eigenen Verein die Uniformierung auf bedruckte Poloshirts und Fleecejacken umstellen würde, steht man wieder vor dem Problem, dass man von anderen Vereinen nicht mehr akzeptiert wird und von Feierlichkeiten oder gar Wettbewerben ausgeschlossen wird - Teilnahme nur in Schützenuniform. Hier wird das Ganze früher oder später in einer Sackgasse enden. So ist es jedenfalls gefühlt "auf dem Land".

    Hier macht der Titel des Threads "Neue Wege gehen" wirklich sinn, die Wege müssen nur verfolgt und gewollt werden

    Das geht uns in den Thüringer Vereinen so ähnlich.

    Bei uns gliedern sich die Vereine in drei Abteilungen. Tradition - Sport und die Mitläufer .

    Ich habe mal versucht unter den Parteien etwas zu vermitteln. Ging vollkommen schief. :stunned:

    Die einen "Warum tragen die Sportler keine Uniform" und die anderen "Warum beteiligt sich die Tradition nicht am Schießen".

    Sinnlos - jeder hatte seinen eigenen Kopf. Die beste Lösung für uns im Verein war eine Parallelwelt .

    Jeder macht seins und mischt sich bei den anderen nicht ein. Seit dem ist die Stimmung im Verein ganz gut. :)

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • Kogge hat Recht, Kinder und Jugend kommen nicht mehr von alleine in die Vereine.
    Wir müssen Angebote machen und um Mitglieder werben.

    In Remscheid funktioniert das gut, wir haben neue Mitglieder und um jedes neue Mitglied kümmert sich jemand.

    Linksschütze
    P8X
    GSP Atlanta
    FWB 800 Wood Basic
    Anschütz 8002
    Anschütz1903

  • Genau das ist es poolbaucenter, wenn ihr nicht in der Lage seit euren Verein zusammen zu halten und nicht an einem Strang zieht, dann gute Nacht. Wenn ihr drei geteilt seit, dann muss doch der Vorstand von vornherein darauf achten das ihr trotzdem eine Einheit seit. Wir haben auch die Traditionsschützen sogar in der Überzahl und wenige die Sportschießen machen da sind wir noch im wieder Aufbau. Aber wir machen alles gemeinsam. Gehen wir zu Schützenfesten und Pokalschießen, dass machen wir gemeinsam. Wie heißt es so schön, so wie man sich bettet so liegt man. Wir haben bei uns einen großen Verein ca. 300 Mitglieder, überwiegend Großkaliber Pistole und Bogen. Aber eben auch die Schützentrachtenträger die überwiegend die Tradition machen. Aber der Verein hält zusammen, eigene Veranstaltungen da sind die Leute da, auch die Bogenschützen. Die Bogenschützen schießen im Winter sogar LG Auflage weil es draußen zu kalt ist mit dem Bogen. Also, meine Meinung es liegt sehr viel am Verein wie es läuft, ein guter Vorstand, ist dreiviertel der Miete.

  • Kogge hat Recht, Kinder und Jugend kommen nicht mehr von alleine in die Vereine.
    Wir müssen Angebote machen und um Mitglieder werben.

    In Remscheid funktioniert das gut, wir haben neue Mitglieder und um jedes neue Mitglied kümmert sich jemand.

    AndreasJ,

    vor ca. 30 Jahren habe ich einen sehr klugen und netten Mann kennen gelernt der aus Remscheid war. Leider ist er zu früh verstorben, er hat hier eine Frau kennen gelernt eine Kollegin meiner Frau. So trieb es ihn an die Nordsee Küste. Ich weiß leider nicht mal mehr seinen Namener er war in Remscheid bei der Stadt wenn mich nicht alles täuscht und er hat auch viel für den Schützenverein und ich glaube auch für andere Vereine in Remscheid getan. Der gab mir sehr gute Ratschläge die uns damals sehr geholfen haben. Ich habe nie vergessen, als er mal sagte, wenn Du beim Bürgermeister im Büro stehst, hast Du gewonnen. Soweit bin ich nicht gekommen, aber der Mann war gut der wußte wie man was macht.

  • Wir haben derzeit nur ganz wenige Jungschützen beim Luftschießen. Der Nachwuchs von den Traditonsschützenvereinen kommt eigentlich nur gelegentlich bei uns vorbei und wechselt auch nicht zu uns in den Sport oder zu unserem Verein.

    Umgekehrt beim Großkaliber- Pistolenschießen finden sich massenhaft Neueinsteiger. Das sind natürlich nur Erwachsene, obwohl hier keine Altersbeschränkung vorliegt.

    Das Luftschiessen an sich zieht einfach nicht gut, und bei GK müssen die etablierten Vereine seit Jahren die Beitrittswerber in große Zahl abweisen.

    Früher standen die Menschen einander näher. Was blieb ihnen auch übrig, so ganz ohne Feuerwaffen.

    It’s nice to be a Preiss.
    It’s higher to be a Bayer.
    And it's a Gottesgab to be a Schwab.
    But the highest you ever werden kann, is to be an Austrian!

  • Ich komme ursprünglich aus Wuppertal und wohne in Radevormwald. Der Bürgermeister (ich habe ihn auch gewählt) heißt Johannes und ist ein Schützenbruder in dem Verein in Radevormwald.

    Ich arbeite in Remscheid und den Bürgermeister kenne ich noch nicht, ist eine Frage der Zeit.

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