Beiträge von Lanfear

    Ich finde das am Stand auch völlig daneben. Auf der einen Seite Kleidervorschriften erlassen und dann sowas..

    Vorschläge für eine Mannschaftskleidung sind dem Schützen schon Zumutung genug.

    ISSF Dress Code Concept

    Auch an die Diskussion über die Jeans könnte man denken.

    Die Anspielung von @MichaelB auf den angedachten ISSF-Dresscode war zu vermuten und ist mir nicht entgangen. Da der aber für die Bundesliga gar nicht zur Debatte steht, hätte ich gerne gewusst von ihm gewusst, worauf er seine m.E.n. unzulässige Verknüpfung zwischen dem Nichtahnden des Abstellen einer Flasche Sekt am Schießtisch und der Einführung von Kleidervorschriften stützt.

    Der ISSF-Dresscode-Vorschlag ist noch nicht beschlossen. Außerdem müsste er dann noch in die Sportordnung oder das Regelwerk für die Bundesliga übernommen werden. Es ist völlig abwegig, dass das passiert. Bisher hat der DSB auch die international geltende Blue-Jeans-Regel nicht in die Sportordnung aufgenommen und wird das absehbar auch nicht. Warum sollte er das denn bei einem noch viel umstritteren Dresscode machen?

    Der Druckverlauf lässt sich sehr gut automatisieren und braucht dann keine hohe Konzentrationsleistung.

    Wie mache ich das am besten? Ich bekomme die Kombination von gleichmäßigen Druckaufbau und langsamer Halteraumannäherung nicht hin. Eines von beiden ist (meist) kein Problem, aber ich konzentriere mich immer entweder auf das eine oder das andere.

    Wenn wir davon ausgehen - und das beschreibst du ja auch so - dass du dich nur auf eine Sache konzentrieren kannst, musst du das andere automatisieren. Das Zielen kann nicht automatisiert werden, also muss es das Auslösen sein. das machst du im Trockentraining beim Schiessen auf den leeren Kugelfang sowie beim Schiessen auf weisse Scheibe. Manche nehmen eine schwarze Scheibe, damit sie die Löcher nicht sehen.

    Hugo165 Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, glaube ich, dass Du hier eine Antwort auf eine Frage gibst, die von mikki- nicht gestellt wurde. Vielleicht verstehe ich es aber auch einfach nicht.

    Ich beschränke mich auf den Präzisionsschuss, so wie ich ihn aus dem Technikleitbild des DSB kenne, Im Technikleitbild ist das zugehörige Technikelement das Abziehen. Darin enthalten ist der Druckverlauf, der über den gesamten Bewegungsablauf stattfindet. Im Technikleitbild ist das Konzept enthalten, dass der Druck während der Arbeitsphase, also in der entscheidenden Phase der Annäherung an den Halteraum vom Druckpunktniveau ausgehend auf ein Niveau von 80-90% angehoben wird (Aktive Druckerhöhung). Nach dem Ankommen im Halteraum soll dann bei optimalen Zielbild der verbleibende Restdruck von 10-20% gefühlvoll überwunden werden bis der Schuss bricht.

    Je weniger Restdruck noch zu erbringen ist, desto geringer die Gefahr eines Abzugsfehlers. Das ist die Idee, die nach meinem Verständnis hinter dem Konzept steht. Ich stehe hinter diesem Konzept und vermittle das auch so. Bei der Frage der Aktiven Druckerhöhung gibt es Spielräume für die technische Umsetzung bei jedem Sportler. Mir ist bewusst, dass nicht einfach ist, während der Arbeitsphase kontinuierlich den Druck bis auf das gewünschte Niveau zu erhöhen. Ich glaube, dass das überhaupt nur möglich ist, wenn der Sportler sich sehr langsam dem Halteraum nähert. Der in der Arbeitsphase zu bestreitende Weg in den Halteraum bietet eine Bandbreite an Möglichkeiten, wann und wie der Sportler den Druck auf das gewünschte Niveau erhöhen soll. Letztlich ist gar keine kontinuierliche Methode erforderlich. Es wäre auch eine stufig gestaltete aktive Druckerhöhung denkbar. Welche Variante der Druckerhöhung und bis zu welchem Niveau der Sportler das umsetzen kann, hängt sehr stark von den individuellen Fähigkeit ab. Ich tue mich schwer eine bestimmte Variante zu empfehlen. Das kann am Ende auch nicht isoliert betrachtet werden. Das ganze muss auch gesamtkoordinatorisch mit dem Zielen und Atmen zusammengefügt werden. Wenn der Sportler sich das alleine erarbeiten will, braucht es ein sehr hohes Maß an Eigenreflexion. Viel einfacher ist es mit einem Trainer, der die richtigen Fragen stellt, die Klaviatur der technischen zielführenden Abläufe und das in passende Trainingsaufgaben umsetzt.

    Im Ergebnis muss ich mikki- die Antwort auch schuldig bleiben. Per Ferndiagnose wage ich mich da nicht dran, ihm was zu empfehlen.

    Doch - schießt ihr Wettkämpfe? Womöglich Liga? Wie schaut es mit der Zulassung aus? Daraus kann sehr leicht ein Strick gedreht werden!???

    In Hessen derzeit kein Problem, da alle am Markt befindlichen Anlagen zur Durchführung von Liga- und Rundenwettkämpfen zugelassen sind. Für Wettkämpfe auf DSB-Ebene (z.B. ab 2. Bundesliga) ist wohl eine DSB-Zulassung erforderlich.

    Hast du eine? Ich habe eine und noch nie einen gewechselt. Die einzigen, die ich überhaupt kenne, die welche wechseln sind OSPler. Der 6te Schuss trocken muss irgendwann bezahlt werden. Aber diese Aussagen geisterten damals schon rum und hatten mich leicht verunsichert. Nix geblieben.
    Habe eher andere Probleme, egal ..

    Schlagbolzenbruch bei den Pardini Sportpistolen ist kein exklusives Problem der Schnellfeuerschützen. Das kommt regelmäßig auch bei anderen Schützen vor. Daher ist man als Sportler oder Betreuer gut beraten, Ersatzschlagbolzen oder wenn nur wenig Zeit verbleibt einen Ersatzverschluss im Wettkampf dabei zu haben. Die nötige Coolness in einem Finale nach einer Störung wegen Schlagbolzenbruch erst mit der Ersatzwaffe zu schießen und dann den Verschluss zu tauschen, hat nicht unbedingt jeder. Wie das geht, kann man sich in Finale Schnellfeuerpistole beim Junioren-Weltcup in Suhl dieses Jahr bei Florian Peter. Ab Minute 20:30 wird es spannend. Da will er schießen und seine Waffe spielt aber nicht mit: https://www.youtube.com/watch?v=ZRJ-f6UQxp4

    In München habe ich es bei der DM dieses Jahr mehrfach erlebt, dass bei einer Störung keine Auszeit genommen wird, obwohl das dort sehr problemlos möglich ist. Kommt aber auch mal bei einer Europameisterschaft bei den Junioren vor, dass keine Auszeit genommen wird.

    Ganz nebenbei wollte ich noch anmerken:

    Korrekt ist SFP für Schnellfeuerpistole und nicht OSP. Das steht nämlich für Olympiasstützpunkt und ist daher beim DSB schon länger nicht mehr im Sprachgebrauch für Schnellfeuerpistole.

    Hab nochmal deren Homepage gesichtet:
    https://cdn.website-editor.net/90516910252b45…rt-4b9489fb.png

    es werden Teiler ausgegeben.
    Das Messkonzept jedoch lässt mich zweifeln, ob die "so genau" sind.

    Mangelns 9er Kreis kann zwar ein angezeigter Teiler nicht angezweifelt werden - da Ring steht no!! - aber den optischen Systemen mute ich mehr Präzision zu.

    Warum lässt Dich das Messkonzept an der Genauigkeit zweifeln? Da steht auf der Internetseite "bewährte robuste Ultraschalltechnik". Was könnte ein optikbasiertes System denn besser als ein schallbasiertes System?

    Ich geb mich geschlagen :S die Welt wird für mich nicht untergehen wenn jemand Schüsse auf ne weiße Scheibe abgibt.

    Für mich klang Dein Kommentar zur weißen Scheibe ein wenig so als sei das seit längerem Konsens, dass weiße Scheibe im olympischen Pistolenbereich nicht mehr zu empfehlen ist. Wäre das so, dann hätte ich echt was nicht mitbekommen. Daher meine Frage nach den Urhebern dieser Aussage. Dass die Aussagen auf Landesebene im Gewehrbereich getätigt worden sind und die einzige schriftliche Referenz ebenfalls aus dem Gewehrbereich kommt, beruhigt mich etwas. Ich erlaube mir für die Gewehrdisziplinen kein Urteil, da fehlt es mir an Sachkompetenz. Ergo kann ich auch nicht sagen, ob es in diesem Bereich passen würde. Insofern passt mein Weltbild in Sachen Weiße Scheibe bei Pistole noch und alles ist gut,

    Ich hatte mal auf nem Leergang gehört, dass das Schießen auf die weiße Scheibe gar nicht mehr so trainiert wird weil der Schütze schlauer ist und nach dem ersten Einschuss eh wieder das Zielen auf diesen anfängt.

    Kannst Du den Urheber dieser Aussage benennen? Meine Erfahrungen gehen in eine andere Richtung. Ich habe noch keinen Trainer kennengelernt, der so eine Aussage getätigt hat. Ich habe an andere Stelle die Möglichkeiten mit der weißen Scheibe bei Pistole schon mal ausgeführt: Trainingstagebuch eines Komplettanfängers

    Die Konzentration muss beim Druckverlauf UND beim Visieren liegen. MMn sollte man möglichst nahe am tatsächlichen Zielbild trainieren.

    Meines Erachtens nach ist das kaum zu leisten. Sich auf zwei Technikelemente zu konzentrieren, halte ich für sehr schwierig und ist nach meiner Einschätzung auch nicht nötig. Der Druckverlauf lässt sich sehr gut automatisieren und braucht dann keine hohe Konzentrationsleistung. Ich spreche in dem Zusammenhang lieber von Aufmerksamkeit. Die ist nur schlecht teilbar. Ich vermittle immer, dass ein sehr hoher Anteil von ca. 90% der Aufmerksamkeit für das Zielen aufgewendet werden sollte. Der Rest steht z.B. für den Druckverlauf zur Verfügung. Den Druckverlauf versuche ich meinen Sportlern als eine Art Hintergrundprozess zur vermitteln, der weitestgehend automatisch stattfindet. Manche sprechen vom "unbewusstem" Auslösen. Mir gefällt der Begriff aber nicht. Er erweckt den Eindruck als sei man an dem Auslöseprozess nicht willentlich beteiligt.

    Wenn ein erheblicher Teil der Konzentration/Aufmerksamkeit auf den Druckverlauf verwendet werden muss, steigt nach meiner bisherigen Erfahrung die Zielfehlerquote. Ich denke, dass ist die Konsequenz daraus, dass sich Zielen nicht oder nur unzureichend automatisieren lässt. Die visuelle Differenzierungsfähigkeit ist dabei nicht alleine entscheidend. Der Sportler muss auch die richtigen Konsequenzen aus den wahrgenommenen Informationen ableiten und umsetzen. Das geht nach meiner Erfahrung nur mit einem hohen Maß an Aufmerksamkeit auf diese Vorgänge. Die Bereitschaft von Schützen Zielfehler zu akzeptieren ist eine echte Seuche. Die meisten Schützen mit denen ich arbeite, verschenken ihre Ringe eher selten beim mangelhaften Druckverlauf, sondern oft beim Zielen.

    Das Training auf das tatsächliche Zielbild zu beschränken, halte ich für keine gute Idee. Variationstraining wäre hier ein Stichwort. Unterschiedliche visuelle Anforderungen beim Training des Technikelements Zielen, halte ich im Rahmen des Techniktrainings für sinnvoll. Das können z.B. andere Scheiben mit unterschiedlichen z.B. nicht runden Scheibenspiegeln sein. Am Markt gibt es Dreieck- oder Viereckscheiben oder Scheiben mit rundem Spiegel, aber anderer Farbe.

    Wie genau / ungenau ist der Sensor? Gibt es merkbare Unterschiede, wenn

    • die selbe Person ihren Finger neu für einen neuen Schuß anlegt
    • eine andere Person die Waffe bedient?
    • Ist das in der Software überhaupt eindeutig ablesbar?

    Die FSR liefern reproduzierbare Druckverläufe. Welche Person da den Finger anlegt ist egal. In TRICS lassens ich mehrere Druckverlaufsmessungen einer Person übereinander legen.

    Danke für die Informationen. Das TRICS scheint ja recht neu zu sein. ich hatte noch nie zuvor davon gehört oder gelesen.

    Das TRICS System gefällt mir zur Montage an eine Waffe sehr gut. Der Sensor ist dünn, kostengünstig, flexibel und wird aufgekittet. Andererseits ist das wohl auch der Grund dafür, daß man vermutlich nur den Verlauf der Abzugskraft messen und darstellen kann, nicht aber deren Betrag. Zumindest sieht es auf den Bildschirmfotos so aus, weil die Software dazu keine Skalenteilung für die Höhe der Abzugskraft hat.

    Verwendest Du / Ihr das TRICS System noch? Und wie setzt ihr das im Training ein?

    TRICS gibt es seit dem 01.07.2015. Die Messungen sind quantitativ nicht zu gebrauchen. Welche Kraft am Sensor anliegt, lässt damit wohl nur grob schätzen. Für qualitative Messungen sind die Sensoren brauchbar. Also für die Frage, ob eine Druckerhöhung oder Reduzierung im zeitlichen Vergleich stattfindet sind sie verwendbar. Ein Druckverlauf oder Druckstufen lassen sich damit visualisieren. Ist mir aber im Regelfall zu aufwändig für den Effekt. Außerdem kommt noch der Effekt dazu, dass sich die Schussauslösung nicht sicher anhand der Messdaten des Sensors ermitteln lässt. Dazu bräuchte ich eine zusätzliche Detektion wie z.B. beim Scatt.

    Zum TRICS kann ich noch anmerken, dass eine Visualisierung in Echtzeit nur im nicht aufgezeichneten Sensortestmodus möglich ist. Während einer Aufzeichnung der Messdaten werden die Werte in eine Textdatei geschrieben und stehen für eine zeitgleiche visuelle Anzeige nicht zur Verfügung. Damit könnte ich noch leben. Was mich aber deutlich stört, ist die sehr eingeschränkte Konfigurationsmöglichkeit der Vorwerte für den Druckbereich. Voreinstellen lässt sich nur 1000 Gramm, 500 Gramm und 150 Gramm. Bei 500 Gramm reicht die Anzeige bei der LP bei mir nicht aus. Die Messwerte liegen außerhalb des Anzeigebereichs und bei 1000 Gramm ist der Anzeigebereich zu groß. Ein variabel einstellbarer Wert für den jeweiligen Sensor würde hier Sinn ergeben. Ich benutze das System daher so gut wie nie.

    Hier mal das Ergebnis einer Messung mit der LP im Sportpistole Präzi Messmodus:

    >SCATT Trigger Sensor die Kraftwerte am USB- Port abliefert.

    Hab mal was von einem alten VBS-DevKit (scattsdk) gehört. Da soll auch das Format erkärt werden oder rauszulesen sein.

    Finden kann ich aber keinen. Vielleicht hat den einer irgendwo. Oder ein Mythos.

    Kein Mythos. Gab es auf der alten Scatt.com-Seite vor der Neugestaltung zum Download. Alternativ einfach mal nach scattsdk.zip suchen.

    Funktioniert allerdings nur mit der Scatt-Professional-Software. Via Windows-Scripting Host können aus vorhandenen Scatt-Dateien weitere Messwerte in txt/csv-Dateien oder Excel-Dateien generiert werden, die die Scatt-Professional-Software nicht anbietet. Ist ein tolles Werkzeug für den ambitionierten Scatter.

    Unter Win64-Systemen müssen die Skripte mit der 64Bit-Kommandozeile ausgeführt werden, sonst geht es nicht: %windir%/SysWoW64/cmd.exe

    Was es noch gibt: https://github.com/zliobaite/Scatt-analysis

    Die tun ungefähr das Gleiche, um nachträglich noch weitere Analysen durchführen zu können.

    Das basiert auf der gleichen Schnittstelle und gibt weitere Anregungen was mit dem Scatt SDK machbar ist.

    Drucksensor Scatt:

    Da ich keine Dokumentation zum Scatt SDK kenne, ist man da auf die paar Skripte angewiesen, die es zu finden gibt. In einem der Skripte wird auch ein Pulswert ausgelesen, ob es etwas vergleichbares auch für den Drucksensor gibt, kann ich nicht sagen. Gesehen habe ich bisher nichts.

    jahrelang waren es Eure Kameraden, jetzt habt Ihr hiermit Probleme, ich glaube es wohl kaum??????????????

    Was ist das denn hier.

    Der Beitrag geht an der Realität vorbei und wird auch durch viele Fragezeichen nicht realistischer.

    Ich nehme mir auch schon zu Lebzeiten keinen Urlaub für einzelne Vereinsmitglieder. Warum sollte ich da bei deren Tod damit anfangen. Das ist in etwa wie die Erwartungshaltung, dass der 1. Vorsitzende am runden Geburtstag vorbei kommt und ein Geschenk mitbringt.

    Urlaub nehme ich nur bei handverlesenen Mitgliedern ohne die der Verein nur schwer vorstellbar ist oder gewesen wäre.

    Ich habe mit der Arduino-Entwicklungsumgebung immerhin eine laufende Druckanzeige hinbekommen. Da bekommt man immerhin eine visuelle Rückmeldung über das was der Finger am Sensor macht. Das ist aber schon Jahre her. Ich habe mir das was aus dem Internet zusammengesucht. Leider habe ich nichts aufgehoben. Mir stand dann zwischenzeitlich ein TRICS-System zur Verfügung.

    Aber hier findest Du evtl. was: https://learn.adafruit.com/force-sensitiv…sr/using-an-fsr

    der stand erfüllt ja die bedingungen der schießstandrichtlinie.

    Aber dem Kasper vom BuLi passt das nicht. Welch trottel.

    mfsg daniel

    Leider reicht das Erfüllen der Schießstandrichtlinie für einen Wettkampf in der 2. Bundesliga nicht aus. Da muss eben auch die Ligaordnung und die Ausschreibung beachtet werden. Siehe dazu die Tz. 4.2 und 4.3 der Ausschreibung. Wer hier der Trottel ist, lass ich mal offen.

    Ja die Voraussetzungen sind recht hoch, es gibt hier im Kreis einen guten Verein (Windecken) die ihren Luftdruckstand umgerüstet haben weil sie Bundesliga schießen wollen und schießen ihre Heimkämpfe jetzt woanders weil die 10 Stände nicht in einer Reihe sind. 6 Schützen schießen nach links 4 nach rechts mit einem Mittelgang = wurde nicht zugelassen.

    Da stimmen Deine Ausführungen nicht ganz. Es sind 8 Stände in die eine Richtung und 3 in die entgegengesetzte. Der Verein hat dort mit einer Ausnahmegenehmigung in einer Saison in der 2. BL West seinen Heimwettkampf austragen können. Es war aber absehbar, dass es bei dieser einen Ausnahme bleiben würde. Dass die Schützen nicht alle in dieselbe Richtung schießen, ist da m.E.n. auch gar nicht so sehr das Problem. Kritisch ist eher, dass sich die Paarung auf Position 5 und 4 mit ihren Rücken recht nah stehen. Da kann keine Aufsicht mehr durchgehen, ohne jemanden zu stören. Ein Herausnehmen eines Sportler zum Coaching ist damit nur sehr schwer möglich. Das hat mich als einem der Trainer eines gegnerischen Teams in der 2. BL West in der betreffenden Saison dazu veranlasst, mich über die dortigen Bedingungen auf dem Wettkampfbericht zu beschweren. Ich war da übrigens nicht der einzige.

    Die Vorgaben für die Liga sind ja auch nicht neu. Sollte der Stand tatsächlich im Hinblick auf die 2. BL so ausgebaut worden sein - was ich aber erheblich bezweifle - dann ist das ein Planungsfehler.

    @SigX5

    Ich auch nicht, aber unsere ältere Generation sieht nicht das praktisch oder sinnvollere, sondern nur das ein Umbau die Hälfte eines Neukaufs ist.

    Sie würden maximal noch mitgehen, wenn wir die alten Lupis verkauft bekommen.

    Dann sollte vielleicht auch die ältere Generation den Umbau machen? Ich würde die Dinger so verkaufen und dann was Neueres kaufen. Meistens gibt für Neuanschaffungen Zuschüsse. Außerdem kann man die Neuanschaffungen auch an die neuen Nutzer vermieten. Der Verein muss ja nicht immer alles kostenlos zur Verfügung stellen.