Ich denke daß Anschütz nicht aus Gründen der Präzision den Laufansatz Patronenlagerseitig des 54.30 anders fertigt und die Ausfräsungen für die Auszieher wegläßt.
Es werden vielmehr fertigungstechnische Gründe sein. Bei einem eingeschraubten Lauf müsste der Anfang des Gewindes immer 100% im richtigen Winkel zu den Ausziehernuten sein. Die kleinste Ungenauigkeit dessen würde bedeuten daß der in die Systemhülse eingeschraute Lauf verdreht zum Schloß stehen würden und die Auszieher nicht in die Nuten passen.
Nicht anders als bei den Laufherstellern wie Shilen, Lilja, Krieger etc.
Man darf nicht vergessen, Anschütz ist nichts anderes als Großserie, also möglichst viele automasierte Arbeitsschritte und wenig Handarbeit.