Beiträge von Königstiger

    Carcano , ich muss meine Aussage ergänzen und präzisieren.

    Meine Vorgänger waren sehr streng, sie haben Mindest-Zeiträume vogegeben.

    Ich bin kein Trainer, ich beobachte die Ergebnisse und achte auf die Sicherheit.
    Wer vor Ablauf des Zeitraums gut genug ist, darf mit den Vereins-Spopis trainieren.
    Ich vertrete die Interessen der Schützen und muss die Vorgaben des Vorstands und des Schießsportleiters umsetzen.
    Das kann schwierig werden, wenn es um Befürwortungen für die erste WBK geht oder die 3. Kurzwaffe.

    Was ist in euren Augen denn "gut genug" ?

    Wenn verläßlich die Scheibe getroffen wird, oder wenn alle Schüsse im schwarzen sind ?

    Und, der Verein "befürwortet " nicht die WBK sondern bestätigt lediglich die stattgefundenen Schießtermine, mehr nicht. Diese Bestätigung kann der Schütze notfalls auch auf dem Rechtsweg einklagen.

    ...Es gibt ja angeblich noch eine große Zahl von Vereinen mit Aufnahmestopp, die müssten sic€h nur mal sinnvoll Organisieren und der Schießsport wäre gerettet sogar ohne die auszehrenden Abgaben an die DSB Verbände.

    ...Der Schütze der früher mit einer Waffe über Jahrzehnte hinkam hat muß heute kaum daß er das er die Scheibe trifft sich schon Gedanken um das Bedürfnis für die 7. oder 8. Waffe machen.

    Welche "auszehrenden Gebühren" ?

    Das sind gerade mal, hier den hessischen Schützenverband betreffend:

    Ab 21 Jahren: 7,00 € pro Mitglied (HSV-Anteil) + ca. 3,10 € (LSBH) + 0,14 € (DOSB) + 5,80 € (DSB), also insgesamt 16,04 €

    Darüber regen sich dann besagte Schützen auf.

    Verwechsele nicht Aufsicht und Schießleiter.

    Daß eine Aufsicht da sein muß ist ja klar, aber warum ein Schießleiter ? Wenn ich irgendwo als Gast geschossen habe war noch nie ein Schießleiter anwesend, zumindest habe ich das nicht mitbekommen.

    Ich wäre - im Gegensatz zu dem was Omega24v dazu meint, dessen Ansichten ich in aller Regel sehr schätze - immer noch für eine weitgehende Abschaffung der Spezialbekleidung. Alleine aus Kostengründen um Nachwuchs zu gewinnen der dann auch langfristig dabei bleibt. l….

    Du meinst "langfristige Behandlung beim Orthopäden und Physiotherapeut" ?

    Ich bin eher der Meinung daß ohne spezielle Bekleidung der Sport überhaupt nicht ausgeübt werden sollte.

    Auflageschiessen geht ohne Zehntelswertung nicht. Erstaunlicherweise haben wir in der Schweiz im Nachwuchsbereich Gewehr bereits im Teenager-Alter voll ausgerüstete Schützinnen und Schützen während im Pistolenbereich kaum persönliche "Sportgeräte" anzutreffen sind. Speziell, aber Tatsache!

    Das ist nicht nur in der Schweiz so sondern hier in Deutschland auch.

    Zweimal falsch. Es gibt mehr, nur nicht in Vereinshand (wo natürlich auch DSB Schützen schießen können). Und in Alsfeld kann jeder Schießen der bezahlt, nur halt nicht ohne BDMP Schießleiter.

    Wozu sollte ich einen BDMP Schießleiter brauchen wenn ich 2 - 3 Stunden trainieren will ?

    Es gibt beim DSB die Disziplin 1.90 GK Liegendkampf

    ...

    Man muss in Deutschland 'nur' einen 300 m Stand finden

    Da gibt es noch genügend von.

    Also in Hessen gibt es 3.

    Bei der Wiesbadener SG und bei der SRK Wetzlar. Beides vereinseigene Stände. Auf letzterer wird auch die LM ausgetragen.

    Und es gibt noch einen BDMP eigenen Stand in Alsfeld, allerdings lassen die dort keine DSB Schützen schießen.

    Guten Tag

    Ich bin der Neue hier, und vielen Dank für die Vorleistung die Im Forum gemacht wurde

    Meine Dienstwaffe war 223, was mir aber jeweils nicht so spass gemacht hat. haben mich daher fürs nächst grössere, 308 entschieden

    eine tollen Tag wünsche ich

    Hallo Adlan, zwischen .223 und .308 gibt aber noch einiges dazwischen.

    Ansonsten herzlich willkommen im Forum.

    Während ich mich heute dazu entschlossen habe, in den Schützenverein in meiner direkten Nähe einzutreten, las ich hier die neuen Regeln ab 01.01.2026.

    Ist es korrekt, dass "steife" Schießschuhe nicht mehr erlaubt sind?? Ich war nämlich gerade dabei, mir die Sauer Schießschuhe für Luftpistole zu ordern. Diese sind ja - genauso wie die Schuhe für Luftgewehr - mit einer flachen, starren Sohle ausgestattet.

    Das verunsichert mich jetzt......:/

    Die Regeländerung betrifft die ISSF und deren Verbände welche diese übernehmen. Der DSB ist davon nicht betroffen. Das wird noch ein paar Jahre dauern.

    Oh mein Gott - die 1980er haben angerufen und wollen ihre Vorurteile wieder haben.

    Was genau ist an Dienst nach Vorschrift schlecht oder falsch? Im Arbeitsvertrag stehen Rechte und Pflichten beider Parteien. Arbeitgeber lassen sich bzw werden gefeiert, wenn sie das vertraglich vereinbarte Gehalt pünktlich zahlen.

    Arbeitnehmer sollen am besten unentgeltlich Überstunden leisten, 247 erreichbar sein, trotz Krankheit arbeiten und dankbar sein, dass sie überhaup arbeiten dürfen.

    Diese Zeiten sind Gott sei Dank vorbei. Wenn mein Arbeitgeber möchte, dass ich bei ihm arbeite, dann muss er auch etwas bieten und mir entsprende Freiräume gewähren. Macht er das nicht, soll er die Stelle neu ausschreiben und sich jemand Neues suchen.

    Genau so ist es, wer seine Fachkräfte halten bzw. neue erreichen will muss diesen mittlerweile etwas bieten. Zum Glück hat mein Arbeitgeber dies bereits seit geraumer Zeit erkannt.

    Job-/Deutschlandticket, Jobrad, EGYM Wellpass Firmenfitness, Kinderweihnachtsfeier etc. Beim jährlich in Europa ausgetragenen Konzernweiten Fußballturnier wird dann auch schon mal auf Firmenkosten im Flugzeug angereist.

    Nur, wie schon erwähnt, für einzelne Mitarbeiter Sonderurlaub, Nutzung der Firmenwagen zur Anreise zu den Wettkämpfen wird nicht genehmigt, leider.

    Das ist dann aber doch eine spezielle Geschichte! Die ISSF verkündete damals, dass sie keine speziellen Pistolen und schon gar keine spezielle Munition mehr für die Disziplin OSP wollte. Tja, was haben wir heute? Spezielle Pistolen und spezielle Munition für die Disziplin OSP. Aber neu entwickelt und von den Schützen neu gekauft. So wurde eine schützenfreundlich gedachte Neuerung der ISSF zum Bumerang.

    Der Wechsel von .22 kurz zu .22 lr und Verbot der Handschuhgriffe war mitnichten aus Schützenfreundlichkeit gedacht. Ich denke daß vielmehr die Leistungsdichte der Hauptgrund der Umstellung war.

    Auszug aus der Veröffentlichung der TK


    "Festlegung zu den ISSF-Bekleidungsregeln ab 01.01.2026

    Nach der Überprüfung der Bekleidungsregeln, die die ISSF nach den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles durchführen will..."


    Bedeutet dies daß die neuen Regeln innerhalb der ISSF nur bis zu diesem Zeitpunkt nur temporär gelten ?

    Das muss ja auch ins nationale Regelwerk übernommen werden. Die neue Sportordnung ist ja schon raus. Kommen durch die Neuerungen noch Änderungen der 2026er Sportordnung auf uns zu? Oder ist da bis 2027 nichts zu befürchten?

    Wie dellfritz99 schon sagte muß gar nichts ins nationale Regelwerk übernommen werden. Das war schon früher so.

    Auf die Schießbekleidung bezogen wird man sich seitens des DSB sich das ganz genau überlegen was das für Auswirkungen hätte.

    1. Die Hersteller der Schießbekleidung könnten wegen der schlagartig hohen Nachfrage gar nicht so viel produzieren.

    2. Viele Schützen würden sich überlegen ob sie das überhaupt mitmachen wollen. Gerade diejenigen die sich kürklich erst für vielGeld neu eingekleidet haben könnten ggf. daraufhin das Schießen aufgeben.

    Ohne Limits, da kann man sich die Meisterschaften auf den unteren Ebenen eigentlich sparen. Z. B. werden in Bayern die 300 m Disziplinen als offene Meisterschaften durchgeführt. Zur Deutschen gibt es dann wieder Limits.

    Hier in Hessen bzw. in meinem Bezirk verlangt der Bezirkssportleiter daß die 300m Wettbewerbe "quasi in Eigenverantwortung" ausgetragen werden, soll heißen, in Ermangelung eines 300m Standes auf welchem die Bezirksmeisterschaft ausgetragen werden kann muß man sich selbst darum kümmern irgendwo schießen zu können.

    Das Ergebnis wird dann von diesem Verein bestätigt und dann an den Bezirkssportleiter für die Quali zur LM gemeldet.

    Den Blödsinn mache ich seit geraumer Zeit nicht mehr mit.

    Was ist denn der Zielgedanke hinter dem Board? Ich weiß schon lange, dass es das gibt aber der Sinn hat sich mir noch nicht erschlossen.

    Ich meine, ich wackle ja eh schon viel zu viel – da brauch ich doch nicht noch ein Tool, um das zu verstärken...:D

    Oder ist das so ähnlich gemeint, wie Sprungtraining mit Bleiweste oder Boxen mit Zusatzgewichten an den Handgelenken?

    Der Sinn und Zweck des Balanceboards ist das Wackeln zu erhöhen um somit den Gleichgewichtssinn bzw. das dafür erforderliche Muskelempfinden zu schulen.

    Umso stabiler wird das Stehen auf dem normalen Boden.

    Du musst das Trainieren was dir am meisten Schwierigkeiten bereitet und weniger das bei dem deine Fertigkeiten schon gut sind.

    Wenn du weist daß du schon zu viel wackelst, warum machst du dir keine Gedanken warum das so ist bzw. was die anderen Schützen machen die weniger wackeln.

    Training bedeutet, testen, ausprobieren, analysieren... einfach immer nur Serien schießen um auf ein möglichst hohes Ergebnis zu kommen ist kein wirkliches Training denn gemütlich locker vom Hocker auf dem heimischen Stand ein hohes Ergebnis zu schießen bedeutet nichts. Das kann jeder.

    Nur das Ergebnis im Wettkampf zählt, nichts anderes.