Beiträge von Michael Kuhn

    In unserem Gau wurde heute die 2012er Gaumeisterschaft durchgeführt.
    579 Ringe, 196-191-192, habe ich mir gegönnt.
    Dabei habe ich alleine in der ersten 20-Sekunden-Serie 5 Miese geschossen. Schußbild etwa 3 cm links tief.
    Zurückzuführen war das auf schlechte Handhaltung meinerseits. Hatte die Waffe nicht hoch genug und flächig genug eingesetzt. Man kann nicht oft genug betonen, wie wichtig das korrekte Einsetzen der Hand in den Griff ist.
    Durch falsches oder unterschiedliches Halten ändert sich auch die Geometrie beim Abziehen, was dann eben zu abweichenden Schußbildern wegen veränderter Fingerkräfte führt.
    An der richtigen Stelle wären das nämlich 5 Zehner gewesen.......

    Für Carcano: Die verwendete Munition war wieder Eley Tenex -also nicht besonders schwach- zumindest für die Hämmerli 280 hat sich wieder gezeigt, daß der härtere Rückstoßimpuls dieser Gewehrpatrone bei korrekter Muskelspannung zu schnellerem Rückführen der Mündung führt als bei ausgewiesenen -zarten- Schnellfeuerpatronen. Das mag aber bei Waffen mit Dämpfungssystem anders sein, habe da noch keine großartigen Versuche durchführen können.

    Gruß
    Michael

    Ja, Zebo.
    Und man sollte geflissentlich nicht so blöde sein, den Hinweis auf das nationale Waffenregister und die daraus resultierenden Schlußfolgerungen des Schreiberlings nicht als Munition zu verwenden.

    Auch ist eine vorbeugende Beschneidung der Grundrechte jedes Menschen, egal ob Kommunist oder Nazi, nicht hinnehmbar.
    Die neuen Blockwarte etablieren sich, in vorauseilendem, unbedingtem Gehorsam.
    Traurig.

    Ich.

    Einen Beweis für Deine Aussage gibt es natürlich nicht.
    Es ist sehr wohl möglich, mit dem Luftgewehr oder der Luftpistole spät anzufangen und trotzdem in kurzer Zeit zu großen Erfolgen zu kommen.

    Beispiel:
    Ein 8-jähriges Kind muß 10 Jahre ausgebildet werden, um mit 18 zur Olympiade fahren zu können. Du wirst sicherlich 4-5.000 Kinder zur Auswahl haben müssen, um eines dorthinzubringen.

    Einen 30-jährigen Schießsportanfänger bringe ich in 5 Jahren soweit. Den suche ich mir aus hundert aus.

    Wobei wir jetzt schon wieder beim Thema Hochleistungssport wären. Millionen werden für den Erfolg einer Handvoll Leute verblasen. Millionen, die im Breiten- und normalen Leistungssport besser untergebracht wären, aber auch bei der Neumitgliederwerbung und dem Erhalt bestehender Mitglieder.

    Ich stelle die Vielseitigkeit des Sports in den Vordergrund.
    Druckluft, Kleinkaliber, Großkaliber, Armbrust, Bogen, Airsoft.
    Die Vielseitigkeit der Disziplinen. Meisterschaften und Ligabetrieb, Freundschaftsrunden.
    10 Meter, 25 Meter, 50 Meter, 100 Meter, 300 Meter, 500 Meter, 1000 Meter. Zwischendistanzen.
    Statisches und Dynamisches Schießen.
    Mit Hut und ohne Hut. Mit Jacke und ohne Jacke.

    Die meisten "sportfremden" reduzieren im Geiste den Schießsport auf das Luftgewehrschießen und sind ganz erstaunt ob der Vielfältigkeit unseres schönen Sports. Auch realisieren viele zuerst nicht, daß Schießsport ernsthaft betrieben sehr wohl "Sport" ist, sprich genau das bietet, was andere Sportarten auch versprechen.

    Hinzu kommt, daß man sich im Schießsport relativ schnell die einen oder anderen Lorbeeren erkämpfen kann, was zusätzlich anspornt.

    So ein Tag der offenen Tür mit kostenlosen Attraktionen und Angeboten kostet den Verein nicht die Welt, sollte aber neue Mitglieder bringen.
    Ein- bis zweimal im Jahr, vorher sich von der Zeitung die Werbung sponsoren lassen, ein paar Wurfblätter kostenlos von den Mitgliedern verteilt kommt sicher ein guter Querschnitt der Bevölkerung. Wenn sich die Mitglieder dann auf die ins Raster passenden Leute "stürzen" klappt das schon. Kaffee und Kuchen kann man auch noch an solchen Tagen verkaufen, um die Vereinskasse aufzubessern.......

    Lieber Queel,
    es ist immer besser, sich an Fakten zu orientieren als an Gefühlen.
    Ich kann Deine Gefühle verstehen, rational betrachtet gibt es aber keinen Grund für Deine Aggressivität und Traurigkeit.
    Es ist so, wie es ist.

    Mach' Du Deinen Job, bringe Deine Altersgenossen mit zum Schießen, dann hast Du genausoviel getan. Ich habe doch der Jugendarbeit nicht die Daseinsberechtigung abgesprochen, nur eine andere Lösung aufgezeigt, oder?

    Vielleicht liest Du nochmal, was ich oben geschrieben habe. Da steht auch was zum Thema Kinder.......

    Dan,

    ich kann keine Probleme mit dieser Zielgruppe erkennen. Nicht alle beginnen ein Studium, aber die meisten Arbeitnehmer stehen da schon "mitten im Leben". Ein dreißigjähriger mit Frau und Kind, das ist die Zukunft! Karriere und Hobby dürfen sich nicht ausschließen. Wenn doch: Unbrauchbar. Es gibt genug andere. Vor allem Migranten aus dem Osten mit Haus und Familie kämen dann auch mal "unter die Leute".

    Meine Strategie wäre eine ganz andere:

    Es muß zwangsläufig die Mitgliedergruppe 25-50 Jahre verstärkt rekrutiert werden. Hier ist das größte Loch, das auch durch nochsoviele Jugendliche nicht geschlossen werden kann.

    Diese Altersgruppe bringt automatisch (nicht alle, aber viele) die eigenen Kinder mit in den Verein. Dadurch fallen dann normalerweise genug "Dabeibleiber" an um die Karre aus dem Dreck zu ziehen.

    So und nicht anders war das zu allen Zeiten, warum sollte man das Rad neu erfinden?

    Nur weil irgendwelche Strategen beim DSB nur nach absoluten Zahlen schauen und nicht wo diese herkommen/herkamen? Ein Abgleich der Mitgliedernamen würde dem einen oder anderen schön die Augen öffnen.........

    Also: 25-50-jährige müssen die Zielgruppe sein, keine Kinder!

    Wenn ich einen Link zu einem meiner Beiträge setze, ist dies ein Angebot zur Diskussion auf meinem Blog.
    Diese wurde bisher von noch keinem "Meisterschützen" genutzt.
    Keine Anmeldepflicht, keine Realnamenpflicht, kein gar nichts.

    Wenn meine Beiträge nicht willkommen sind, laß' ich es in Zukunft bleiben.

    Aber ich gebe Dingo in einem Recht: Eine Insel der Glückseligen sollte für den deutschen Sportschützen schon erhalten bleiben. Das Meisterschützenforum ist der ideale Ort dafür.

    Eher bin ich dafür die Leute richtig zu informieren und nicht dafür, dass jemand sein eigenes wirtschaftliches Hemd retten will.

    Was Du hier schreibst, ist an Dummheit nicht mehr zu übertreffen. An Frechheit und Chuzpe auch nicht.
    Der Rest Deines Geschreibsels zeugt zwar ebenfalls von nicht viel Restintelligenz, interessiert mich aber nicht weiter.

    Du hast jetzt mehrfach angesprochen, ich würde meine Arbeit nur aus wirtschaftlichen Gründen machen. Dazu kann ich Dir nur sagen, informiere Dich über die Menschen, über die Du schlecht sprichst, bevor Du solchen Dummquatsch abläßt.

    Meine Firma ist der weltweit größte chemische Konzern in Familienbesitz. Tetra macht weniger als 1 Promille unseres Umsatzes aus. Wenn das wegfällt, merken wir es noch nicht mal.

    Trotzdem habe ich wegen meiner Arbeit hier in Deutschland nicht unerhebliche Umsatzeinbußen, die Bestrafungsaktionen in Handel und Verkauf, initiiert durch von mir angeprangerte Personen machen sich mittlerweile doch ganz schön bemerkbar. Trotzdem lasse ich nicht nach.

    Und da willst Du unbedarftes Lichtlein etwas von wirtschaftlichen Interessen erzählen?

    Verkriech' dich wieder in Dein Troll-Loch zurück..............