Beiträge von Omega24v

    Hallo Tom,
    ich betreue mehrere Vereine und dort gibt es auch viele verscheidene Arten von Monitoren und deren Montage.
    Ein Verein hat 14" bzw. 15" auf der Brüstung stehen, der andere Verein hat 17" an der Decke montiert und der dritte Verein hat 19" an einem Ausleger unten am Schießtisch montiert. Ich kenne noch einen Nachbarverein der hat 21" auch am Schießtisch montiert.
    Da es ja kaum noch 14" bis 17" Monitore gibt, außer im Refurbished Segment, bleiben dir wahrschenlich nur 19" oder größer.
    Ich habe die letzten Monitore bei recycle-it.de geholt, waren 17" für ~15€ das Stück. Wir hatten in einem anderen Verein das Glück das ein IT Leiter eines großen Unternehmen uns 19" Monitore geschenkt hat.
    Ich würde auf jeden Fall mal im refurbished Markt schauen, dort gibt es Monitore auch mit Garantie für kleines Geld.
    Wenn du möchtest kann ich dir ein paar Bilder von den Montagen schicken.

    naja, ich bin seit 1980 aktiv, und "damals" haben wir schon Munitionstests gemacht, sowohl LG als auch KK.
    Es gab auch früher schon mehrere Sorten Munition. Aus der Erinnerung heraus würde ich sogar behaupten wollen das die Qualität und die Trefferkreise damals in der Breite besser war als Heute.
    Es gab von RWS z.B. die .22, Rifle Match und R50 oder von Eley die Standard, Club und Tenex, dazu noch ein paar Billg Produkte wie CCI, Swartclip, Remington usw.
    Mit Sicherheit sind die 599 damals auch nicht mit irgendeiner Muni aus dem Regal des Waffenhändler geschossen worden.

    ich könnte mir vorstellen das der Auflageschütze (DSB) nicht nur an seinem Sportgerät und seiner Ausrüstung arbeitet sondern auch stark an sich selbst, wohingegen der Benchrester sehr viel mehr Wert auf Sportgerät und Material legt.

    Das ist z.B. auch die Erfahrung die ich bei uns im Verein gemacht habe. Da kommen Jungs zum "Training" in T-Shirt und Jeans aber mit Sportgeräten und Material für Tausende €, schießen ähnlich den Benchrestern auf einem Bock aufgelegt sitzend auf einem Stuhl, und wundern sich das Sie auf 50m das Schwarze der großen Vorderladerscheibe kaum treffen. Dann ist das Material schuld und nach 10 Schuß wird die Waffe gewechselt, aber mit der nächsten wird es auch nicht besser, trotzdem ist wieder was mit der Waffe oder der Munition. Die Munition machen die Jungs natürlich auch selbst, "der gekaufte Kram taugt ja nichts!"

    Wenn ich versuche ihnen ein bisschen Anschlags- oder Abzugstechnik zu vermitteln werde ich dann belächelt, ich habe ja keine Ahnung davon und ich soll doch weiter meine Pillen beschleunigen.
    Ist eigentlich Schade, ich würde ja gerne weiter helfen.

    Super, das ist ne klasse Arbeit! Danke HdR
    da kann man ja schön sehen das "Meilenweit Voraus" aus dem anderen Beitrag dann doch eher nicht zutrifft.

    90 Schuß eines Auflage Schützen sind im TK mehr als 2mm kleiner als 50 Schuß eines Benchrest Schützen.
    Da würde ich mir echt Gedanken machen als Benchrester, fest aufgelegt auf nem Tisch schlechter als ein Stehender Schütze der nur einen wackeligen Auflagepunkt hat.

    da würde ich jetzt mal die Frage stellen wollen ob die BR Schützen eine Auflage DM bei gleicher Auswertungsmethode dominieren könnten?

    ich glaube das ist nicht wirklich vergleichbar.
    Beim DSB wird ja nur der Vorderschaft aufgelegt und die Schaftkappe wird in die Schulter gesetzt, zudem wird mit Diopter und Ringkorn geschossen und Stehend bzw. ab einem gewissen Alter auf einem Hocker.
    Wenn ich das als DSB´ler richtig sehe liegt beim Benchrest das Gewehr komplett auf, es gibt ein Zielfernrohr und der Schütze sitzt am Tisch.

    Bei der letzten DM KK 50m Auflage hat der Deutsche Meister im Schnitt etwa eine 10,4 geschossen, selbst Platz 50 hatte in etwa noch eine 10,1 im Schnitt.
    Wenn ich dann aus dem Link oben die Scheibe sehe, dann wird das wohl schwierig für die Benchrester wenn das Gewehr an der Schaftkappe nur in der Schulter gehalten werden darf und man dazu noch Stehend schießen muss. Ein weiteres Problem dürfte das Zielfernrohr sein, denn das Wackeln wird dadurch ja noch verstärkt.

    Was machen jetzt die Bench Rest Schützen besser als der leistungsorientierte Gewehrschütze in anderen Verbänden, besonders im DSB?

    mich würde mal interessieren wie groß die Ziele und die Entfernungen sind beim Benchrest und was da so für Ergebnisse geschossen werden, rein Interessehalber um mal einen Vergleich zu haben.
    Unsere 10 bei KK 50m ist z.B. 10,4mm groß und das schwarze 112,4mm.

    ja, ich war schon bei RWS in Fürth, dort wird der Lauf direkt an der Kammer in Bleiklötze gespannt, das fand ich auch etwas merkwürdig.
    Bei den meisten Tests wird ja der Schaft eingespannt, wobei es ja da auch verschiedene "Schießmaschinen" gibt.

    Welche mit Federn um den Rückschlag abzufedern, welche mit Federstahlt der die Schulter simulieren soll, und ganz feste die garnicht nachgeben.
    Was da das Optimum ist weiß ich auch nicht.
    Komischerweise komme ich mit der Munition vom RWS Test genausogut klar wie mit der vom Test bei Allermann oder bei meinem Waffenhändler im Westerwald.
    Ich glaube das mit Einspannen oder aufgelegen ist auch ein bisschen Geschmacksfrage und Kopfsache.

    bei einem Munitionstest sollte man meiner Meinung nach so gut wie jede verfälschende Variable von Vorne herein ausschließen.
    Dazu gehören z.B. Vibrationen, Wind, Regen, Zielfehler oder auch wackelnde Scheiben in den Scheibenhaltern.

    Wenn man also den Lauf, oder den Schaft einspannen und auf einem geschlossenen Stand testen kann ist das wahrscheinlich die beste Grundlage für einen Test.

    Ich habe aber auch schonmal ein Video gesehen das Heinz Reinkemeier gemacht hat, dabei hat er mit einem Luftgewehr einen Test gemacht mit einem Scatt und das Gewehr auf einen Sandsack aufgelegt. Mit dem Scatt hat er "gezielt". Ehrlich gesagt glaube ich nicht das man so ein wirklich aussagefähiges Ergebnis bekommt, da meiner Meinung nach hier zu viele Variablen zu Fehlern führen können.

    laut Kapitel 9 der Sportordnung die ja für die Auflagedisziplinen ist, ist der Schaft frei.

    Bei dem Kapitel "Gewehr" steht bei LG zumindest der Punkt 1.4.7 dabei der die Schaftkappe regelt, und das steht bei der auflage Liste eben nicht dabei.

    Daher könnte man davon ausgehen das es bei LG auch erlaubt ist eine Hakenkappe zu verwenden, aber sicher bin ich mir nicht.
    Zumindest habe ich bei LG bisher auch nur eine Schützin gesehen und gefragt ob man das darf und sie meinte das sie damit sogar auf der DM geschossen hätte. Darauf hin habe ich mal im Verein einen mehrfachen Deutschen Meister im Auflage Schießen befragt und er meinte das es LG nicht erlaubt wäre, nur KK.
    Also am Besten Herrn Furnier beim DSB oder Herrn Meyer (Kampfrichter und Sportwart Bezirk Altenkirchen) fragen. Herr Meyer weiß sowas!

    ich hatte mal bei einem Munitoinstest für mein Feinwerkbau KK eine GECO .22 gefunden, die war wirklich sehr gut.

    Auch auf meinen Anschütz KK lief diese Serie noch relativ gut.
    Der Test ist aber auch schon gut 20 Jahre her.

    Aktuell schieße ich nur noch mit dem Anschütz, und daraus aktuell eine SK Match und noch Restbestände von RWS Rifle Match.
    Die SK ist vom Allermann und war auch noch bezahlbar, die RWS sind direkt vom Teststand in Fürth aber da weiß ich den Preis nicht mehr.

    Manchmal hat man beim Test einfach Glück und erwischt eine gute Serie von No-Name Munition, z.B. Alljagd, Top-Shot oder Allermann usw., denn auch die werden ja irgendwo bei RWS, Eley, Lapua/SK gefertigt.

    als ich noch in der Jugend war haben unsere Pistolenschützen immer große Stückzahlen an CCI oder Wichester XPert gekauft, die gingen im Gewehr überhaupt nicht.