Beiträge von Murmelchen

    Tja, jetzt is es mir aber auch egal, die Gewehrdisziplinen kuck ich eh net, also kann ich das Olympiaprogramm ab sofort links liegen lassen

    Möglicherweise wäre es ja schlauer, auch die Schießsportdiziplinen zu schauen, die einen persönlich nicht so interessieren. Aus Solidarität und damit auch die Vielfalt der Disziplinen erhalten bleibt, aber hauptsächlich eben auch, damit zukünftig auch verstärkt die Disziplinen überragen werden, die man selbst gerne sehen möchte.

    Zumindest besteht ja die Möglichkeit, dass die Medienanstalten auf die Einschaltquoten reagieren.


    Um 20 Uhr geht es übrigens mit Doppeltrap inklusive deutscher Beteiligung weiter.


    Wäre doch eine gute Gelegenheit, oder?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Schieß-Finale mit meisten Zuschauern im ZDF
    Das ZDF verzeichnete mit dem Schieß-Finale bei der Olympia-Übertragung am Dienstag die meisten Zuschauer.

    Durchschnittlich 6,43 Millionen Menschen sahen das Finale der Frauen mit der Sportpistole bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, was einem Marktwert von 21 Prozent entspricht. Sportschützin Monika Karsch (Regensburg) hatte in einem packenden Finale eine spektakuläre Aufholjagd hingelegt, aber letztlich 6:8 gegen die Griechin Anna Korakaki verloren und Silber gewonnen. (Quelle: Eurosport - übernommen vom SID)

    Noch Fragen!

    Also, am fehlenden Interesse kann es schon mal nicht liegen, wie ja oft sogar von den Relativeren und den ganz besonders schlauen Verständnisaufbringern aus den eigenen Reihen gern? behauptet wird.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Gratulation an Monika und natürlich auch an Heidi aus der Schweiz.

    Das war Werbung für den Schießsport!


    Aber mal unter uns,

    wer hat denn die offiziellen Klamotten designed? Deutschland von Sinnen?


    Nur gut, dass die strahlende Monika so leicht nichts entstellen kann.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Keine Frage!

    Und so wie es jetzt aussieht, haben wir uns wohl eh zu früh gefreut.

    Jedenfalls finde ich bisher den Livestream für das Finale LG der Männer gleich um 17 Uhr noch nicht. Die werden doch wohl jetzt nicht wieder in das alte Schema, wonach es nur eine Übertragung bei Deutscher Beteiligung gibt, verfallen.

    Dann sollte es aber ordentlich Mecker geben.


    Sorry, aber ob jetzt irgendwelche Ruder-Vorläufe wirklich soviel interessanter für die Mehrheit der Zuschauer sind?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    fairerweise sollten wir aber auch berücksichtigen, dass es erst die zweiten olympischen Spiele sind, wo uns die Möglichkeit geboten wird, diese Finale über das Internet per Livestream zu schauen. Früher hieß es ja fast immer, übertragen wird nur bei deutscher Beteiligung, wenn überhaupt. Und Ranglisten, ich erinnere mich noch an Zeiten, da konnte man die Ergebnisse erst einen Monat später in der DSZ nachlesen. Ich meine auch, dass sich die Qualität der Darbietungen gegenüber London verbessert hat, jetzt mal unabhängig vom Kommentator. Ich konnte jedenfalls bisher alle Finale ohne Störungen oder Unterbrechungen verfolgen, obwohl ich hier auf dem Lande nur eine 2 MBit/s Leitung habe.

    Was man aus meiner Sicht aber noch etwas verbessern könnte, wäre die komplette ständige Einbindung der Ergebnisse in Echtzeit in das Bild. Ist aber auch nicht so ganz einfach, da man da dann natürlich immer einen Kompromiss zwischen der Größe und Anschaulichkeit der Darstellung und dem verbleibendem Bildbereich eingehen muss. Die jetzige Darstellung mit oft zwei Schützen ist zwar auch nicht schlecht, aber zu oft passiert dann gerade auf den anderen Positionen das interessantere Ereignis bzw. fällt dort gerade der wichtigere Schuss.

    Aber wie gesagt, das soll jetzt keine Kritik sein. Es ist nur als Anregung gedacht oder, wenn man so will, ein kleiner Verbesserungsvorschlag.


    Hoffentlich nutzen auch viele von uns das Angebot, um den Sendern auch das Interesse zu signalisieren und wer weiß, vielleicht bekommen wir ja so auch noch mal eine schöne Reportage von den Deutschen Meisterschaften im Fernsehen geliefert.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Heute waren übrigens auch die Bogenschützen gezeigt worden. Wahnsinn, wie die auf 70m treffen!!!

    Jetzt wo Du es schon ansprichst, mal etwas ketzerisch gefragt, warum kriegen wir denn da keine Mannschaft hin?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Das Finale wurde unter

    http://rio.sportschau.de/rio2016/live/index.html

    im Livestream übertragen.

    Das ZDF bietet unter

    http://rio.zdf.de/live/

    für Morgen etwas ähnliches.


    Und unter

    http://rio.sportschau.de/rio2016/videos…lympia4708.html

    gibt es noch eine Zusammenfassung vom LP-Finale.


    @Califax

    Die ganz große Kunst beim Schießen liegt halt hauptsächlich im treffen. ;) Und das ist auch eigentlich ganz gut so. Stell Dir mal vor, mein Freund @wegi82 und ich sollten über die B-Note entscheiden. :saint:

    Ne, aber hast scho recht, manchmal fragt man sich schon, ob manche überhaupt wegen ihrer Technik treffen oder doch eher trotz ihrer Technik. :whistling:


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Das war wohl ein Satz mit X für Walther, Anschütz und Co. 8x Feinwerkbau im Finale und wenn ich´s richtig gesehen habe, waren es nicht deren Topmodell, was die Medaillen geholt haben oder wie habt Ihr´s gesehen?

    Auch wenn das jetzt sicher ziemlich subjektiv ist,

    ich glaube, Walther liebt man entweder oder auch nicht. Bei Anschütz macht man hingegen selten was falsch. Das ist solide Ware, aber auch nicht wirklich aufregend und Feinwerkbau baut wahrscheinlich nicht nur nach meinem Empfinden immer noch die ästhetischsten oder wenn man so will, hübschesten Luftgewehre. Und ich vermute mal, etwas spielt so etwas bei der Auswahl auch eine Rolle und bei den Mädels wahrscheinlich noch etwas mehr, wo doch manchmal sogar schon der Fingernagellack zum Gewehr passen muss. Wäre ich jetzt ein Chauvi, würde ich wohl sagen, das FWB ist halt das typisches Frauengewehr. :saint:

    Aber abgesehen davon war ja FWB bei den LGs mit Einführung der Vorkomprimierer ähnlich wie früher Anschütz bei den KK-Gewehren auch lange Zeit absolut dominierend. Und ein bisschen wirkt das sicher auch heutzutage noch nach.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Wirklich schade, wobei aber auch der vierte Platz, wenn auch undankbar, wahrlich kein schlechtes Ergebnis ist.

    Das Finale war auch sehr spannend und eine gute Werbung für den Schießsport.


    Und die Amerikaner sind zu Recht die mit großem Abstand erfolgreichste Schießsportnation.

    Was machen die besser als wir, wo wir doch schon alleine aufgrund unserer Größe besser dastehen müssten?

    Wie schaffen es die Amerikaner immer wieder, gerade bei dem wichtigsten Ereignis für Sportschützen die höchste Leistung abzurufen? Ist es der größere Wille zum Sieg? Muss man eventuell Amerikaner sein, um dieses Selbstbewusstsein und die daraus resultierende mentale Stärke mitzubringen oder liegt es auch an der psychologischen Vorbereitung und Einstellung verbunden mit dem größeren Teamgeist?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ich hätte ja Rajmond auch gerne mal getroffen

    Vielleicht hast Du ja mal die Möglichkeit, zum ISAS nach Dortmund zu kommen. Sowohl Raymond als auch Harald waren jedenfalls in diesem Jahr noch da. Das ist zwar von Thüringen - Du kommst doch aus Thüringen - auch wieder etwas weit, lohnt sich aber auf jeden Fall. Auch wenn ich als Westfale da sicher auch etwas befangen bin, kann ich doch sagen, es gibt wohl kaum einen anderen so hochkarätigen internationalen Schießsportwettbewerb wie den ISAS mit einer solchen Atmosphäre. Gerade der unmittelbare Kontakt zu den Zuschauern, die im Gegensatz zu manch anderen Wettkämpfen auch immer in großer Zahl anwesend sind, macht den besonderen Reiz aus. Und da auch die großen Firmen und Ausrüster nahezu komplett mit ihren Service- und Verkaufsständen anwesend sind, lohnt sich auch ein Besuch in dieser Hinsicht. Der ISAS findet jedes Jahr Mitte bis Ende März im Landesleistungszentrum des WSB in Dortmund statt.

    Alternative wäre wohl der Weltcup in München. Ist aber von der Atmosphäre her nicht ganz mit Dortmund vergleichbar. In Suhl finden nach meinem Kenntnisstand zur Zeit ja 'außer' dem Juniorenweltcup keine so großen internationalen Wettkämpfe statt.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ohhh cool, also kennst du ihn ja sozusagen "persönlich".

    Nicht wirklich. Wir haben nur ein paar Worte ausgetauscht. Hauptsächlich habe ich ihm dabei natürlich gesagt, dass es mir eine Ehre ist, ihm den Vortritt zu überlassen.

    Wen ich aber etwas besser kenne und mit wem ich mich auch schon öfter mal unterhalten habe ist der Harald Stenvaag aus Norwegen, auch einer der ganz Großen im Schießsport. Der gehört nämlich bei unserem ISAS in Dortmund quasi zum Inventar und zwar vom Beginn an. Ich müsste nachsehen, glaube aber, es gibt kaum einen ISAS, den er seit 1984 ausgelassen hat.

    Dort in Dortmund während des ISAS fand übrigens auch die Begegnung mit Rajmond statt. Ist aber inzwischen auch schon wieder lange her.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank - kann das mit dem Alter inzwischen auch nicht mehr so richtig leugnen ?(

    Der Rajmond war und ist nicht nur einer der weltbesten Gewehrschützen, er ist auch ein sehr netter Kerl. Der wollte mir sogar mal den Vortritt am Anschütz-Servicewagen lassen. :)

    Zu Warren, ich würde mal sagen, er ist ähnlich wie Rajmond in einem Alter, wo die Tagesform eine immer größere Form spielt. Auch wenn die Tagesform sicher immer eine Rolle spielt, so merke ich doch auch an mir, dass deren Auswirkungen mit zunehmendem Alter größer werden.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Beim Liegend auf jeden Fall sollten Torben Grimmel, Henri Junghaenel auf Medaillenplätzen sein oder was meint ihr?

    Warren Potent sollte man dabei aber auch nicht vergessen und obwohl ich durch die deutsche Beteiligung natürlich ein bisschen befangen bin, drücke ich dem zumindest auch ein Däumchen.

    Ist aber bei der Leistungsdichte eh schwierig, sich da festlegen zu wollen.

    2012 gehörte Sergei Martynow ganz sicher auch zum engeren Kreis der Favoriten, den Belgier Lionel Cox hatten aber wahrscheinlich nur sehr wenige auf ihrer Rechnung.


    Apropos, wie war das noch 72 in München mit dem Nordkoreaner? Also bei Exoten besser hinterher keine allzu 'schlauen' Fragen stellen. ;)


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    So richtig gut kommt das schachern mit Toten nicht an

    Mag sein,

    nur wenn man sich erst einmal auf die Ebene "Wenn dadurch auch nur ein Menschenleben gerettet werden kann, ist es die Sache doch wert" einlässt, kann man es eh auch gleich lassen.

    Damit ich hier nicht falsch verstanden werde, einem Betroffenen billige ich eine solche Sichtweise zu, nicht aber dem Staat und als Grundsatz für eine allgemeine Rechtsprechung.

    Denn dann ist eine rationale Abwägung überhaupt nicht mehr möglich und auch die Frage, ob die angedachten Maßnahmen überhaupt erforderlich und zudem auch noch geeignet sind, Verbesserungen zu schaffen. stellt sich dann nicht mehr. Und was bedeuten dann schon die (ja eh nur seltsamen) Interessen von ein paar Millionen Menschen, wenn es doch um ein Menschenleben geht. Auf der Ebene kann man jede egal wie absurde Maßnahme fordern und auch rechtfertigen.

    Zu einer abwägenden rationalen Bewertung gehört hingegen, dass man auch die Fritzchen-Ebene, zu der ja auch die Logik, wonach niemand erschossen werden kann, wenn keine Schusswaffen vorhanden sind, verlässt. Ich sehe allerdings ein, dass gerade das für viele Zeitgenossen heutzutage schon eine offenbar schier unüberwindbare Hürde darstellt.

    Nur was ist die Lösung? Etwa singen?

    Vielleicht sollte man sich ja besser doch etwas mehr mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und dem dazu in enger Beziehung sehenden Übermaßverbot beschäftigen. Auf diesen Grundsätzen basiert oder basierte zumindest bisher nämlich unser Rechtssystem und unsere, wie war das doch noch, unsere freiheitlich demokratische Grundordnung. Und dazu gehören dann auch so schöne Begriffe wie Erforderlichkeit, Geeignetheit und Angemessenheit. Und nein, das sind keine Floskeln und Worthülsen.

    Aber hey, das ist doch viel zu kompliziert und dazu müsste man ja auch noch denken. Ne, dann doch lieber singen.


    Mit wie immer bestem Schützengruß

    Frank

    Dieser Roman Grafe lügt nicht nur wie gedruckt, er führt sich zudem auch noch mit schöner Regelmäßigkeit wie ein ganz großes Arschloch auf. So nannte er vor einigen Jahren in einer öffentlichen Diskussionsrunde unseren Vizepräsidenten Jürgen Kohlheim einen Propagandisten des Todes, der sein Leben schon zu Ende gelebt habe. Anders ausgedrückt, er hat sich für ihn ein möglichst frühes Ableben gewünscht.

    Aber was kann man gegen eine solche Art der Berichterstattung tun? Ich fürchte nicht viel. Die Kommentarfunktionen werden ja seit einiger Zeit bei solcher Art Berichterstattung bewusst und wohl auch wohlweislich gar nicht mehr erst freigeschaltet, der Presserat ist ein Papiertiger, von der Politik kann man keine Unterstützung erwarten und ob Briefe an die Redaktion viel bringen, ich befürchte auch nicht. Die machen das ja bewusst und sehen sich als Berichterstatter einer Mehrheit sozusagen im Kampf gegen das Böse. Und dieses Böse sind natürlich wir!

    Egal, ein wohlformulierter sachlicher und mit belegbaren Fakten versehender Brief kann sicher auch nicht schaden und wenn das viele von uns machen, wer weiß?

    Aber wahrscheinlich könnte man sich noch am ehesten etwas Eindruck über die Auflageschiene verschaffen. Nur dazu sind wir leider nicht genug und zudem auch nicht einig genug.


    Apropos, in dem Artikel wird ja auch auf den illegalen Waffenhändler eingegangen, der unter anderem auch Schusswaffen über das inzwischen berühmt berüchtigte Dark Net gehandelt haben soll und der zwischen zu fünfeinhalb Jahren verurteilt wurde. In allen Berichten wird dieser Täter als Sportschütze bezeichnet. Abgesehen davon, dass der Begriff ja nicht geschützt ist und sich jeder so nennen kann, kann doch in so einem Fall nur die waffenrechtliche Einstufung eine Rolle spielen. Aber der Mann hatte gar keine waffenrechtliche Erlaubnis als Sportschütze, er hatte überhaupt keine waffenrechtliche Erlaubnis. So einen Menschen dann aber trotzdem und immer wieder in dem Zusammenhang als Sportschützen zu bezeichnen, ist schon mehr als perfide und zeigt sehr schön, wie diese Art der Berichterstattung inzwischen funktioniert.


    In dem Zusammenhang mal etwas böse gefragt, wie viel Hirn darf man eigentlich bei unseren Volksvertretern voraussetzen, die sich bei Taten, wo die Waffen über irgendwelche dunklen Kanäle illegal aus den Ausland beschafft wurden, hinstellen und schreien, wir müssen das Waffenrecht (mal wieder) verschärfen. Fehlt nur noch, dass man auch nach Taten wie der in Nizza mit 84 Toten - Tatmittel entwendeter LKW - das Waffenrecht verschärfen muss. Ernsthaft, kann man solchen Menschen wirklich zutrauen, verantwortungsvoll über und für ein Volk von 82 Millionen Menschen zu entscheiden und zu handeln?

    Das sind 9 Tote im Jahr.

    Es sind weniger, da der feine Herr nicht nur lügt, sondern auch noch eine ganz besondere und nur ihm eigene Zählweise pflegt. Interessant, die Bundesregierung geht von 18 Sportschützenopfern für den Zeitraum von 2000 bis 2014 aus, insgesamt wohlgemerkt.

    Bis vor kurzem lag Grafe noch bei durchschnittlich 5 Toten pro Jahr und selbst da hat er schon nachweislich mehr als großzügig gezählt. Was er inzwischen da noch alles für Fälle
    hinzugezählt hat, um auf diese neuen Hochrechungen zu kommen, weiß ich nicht, ist aber auch egal. Demnächst zählt er wahrscheinlich auch noch die Fälle mit, wo das Opfer auch durch eine Schusswaffe eines Sportschützen getötet worden sein könnte, auch wenn es nur das gemeine Messer und Mutti die Täterin war. Dann käme er wenigstens auf Steigerungsraten von über 2000 Toten pro Jahr.

    Die 5 oder auch 9 Toten durchschnittlich jedes Jahr, zeigen doch eindeutig, dass legale Schusswaffen bei den Tötungsdelikten keine signifikante Rolle spielen. Es handelt sich dabei fast immer um Beziehungstaten, die leider auch in unserer Gesellschaft immer wieder vorkommen und bei denen, und das ich auch jedem Fachmann bekannt, das Tatmittel nahezu beliebig ist. Zudem bedeuten die durchschnittlichen Zahlenwerte ja auch noch, dass angesichts der spektakulären Einzeltaten mit vielen Toten, die ja der wirkliche Aufhänger sind, dass auch Jahre ins Land gehen ohne auch nur eine einzige solche Tat.

    Angesichts der vielen täglichen, ich wiederhole, täglichen und nicht jährlichen Toten anderer Bereiche in unserer Gesellschaft kann man es fast schon als grotesk bezeichnen, sich immer wieder und mit solcher Energie nur einseitig auf ausgerechnet den Bereich zu konzentrieren, bei dem die tatsächliche Opferzahl schon äußerst gering ist und auch immer war und wo das Vorhandensein der Schusswaffe ganz sicher auch nicht der Grund für die Tat ist und zudem auch noch mehr als fraglich ist, ob die Tat nicht ohne Vorhandensein einer Schusswaffe auch mit anderen Tatmitteln begangen worden wäre. Und davon kann man zumindest bei den Beziehungstaten ausgehen.


    Mit bestem Schützengruß und trotzdem schönen Sonntag

    Frank

    Hallo Freunde,

    der Württembergische Schützenverband 1850 e.V. warnt nach einem Hinweis des LRA Esslingen vor falschen Waffenaufbewahrungskontrolleuren.

    Ich erlaube mir mal, den Text des WSV hier einzufügen, da ich nicht weiß, wie lange der dort über den Direktaufruf zur Verfügung steht.


    Information zu den Aufbewahrungskontrollen

    Liebe Sportschützen/innen,
    wir möchten aus aktuellem Anlass darauf hinweisen, dass es bei den unangemeldeten Waffen-Aufbewahrungskontrollen Probleme gibt. Das LRA Esslingen hat uns gebeten die nachfolgende Information weiterzugeben.
    Im Moment sind Personen unterwegs, die sich als Mitarbeiter der Waffen-Behörde ausgeben, um sich so Zutritt zu den Wohnräumen der Waffenbesitzer zu verschaffen. Dort werden die Waffen nur sehr oberflächlich angeschaut aber dafür sehr genau nachgefragt und nachgeschaut u.a. wie die Wohnräume gesichert sind.
    Bitte lassen Sie keine fremden Personen, die Waffenaufbewahrungskontrollen durchführen wollen, sich aber nicht ausweisen, in Ihre Räumlichkeiten. Kontrolleure der Behörden haben einen Dienstausweis, den Sie sich genau anschauen sollten. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie die Behörde, um sich zu versichern, dass tatsächlich bei Ihnen eine Kontrolle durchgeführt werden soll.
    Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen bereits aufgenommen. Es ist nicht auszuschließen, dass sich solche Vorkommnisse auch außerhalb des Landkreises Esslingen ereignen können oder bereits ereignet haben. In solch einem Fall bitte unbedingt bei der zuständigen Behörde melden.

    Quelle: http://www.wsv1850.de/


    Weitere Informationen gibt es auf der folgenden Seite:

    https://www.gsvbw.de/archive/1733


    Bliebe nur noch anzumerken, dass diese Warnung sich zwar in erster Linie auf das Gebiet des LRA Esslingen bezieht, ganz sicher aber nicht darauf beschränkt ist und eine solche 'Heimsuchung' jeden legalen Waffenbesitzer in ganz Deutschland treffen kann. Also seid schön vorsichtig.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank - fragt sich gerade, wie die wohl an die Adressen gekommen sind

    Und um die 20 TN für ganz Bayern je GK-Diszi in der Schützenklasse , Zulauf im WK-Bereich ist für mich was anderes ...

    ... insbesondere wenn man bei solchen Betrachtungen die doppelte bis dreifache Teilnehmerzahl der Alters- und Seniorenschützen einfach außen vor lässt, von den Limitzahlen an sich mal ganz zu schweigen. Wie nennt man das dann eigentlich, ein Zerrbild? Hier von einem Manipulationsversuch zu sprechen, wäre sicher auch völlig abwegig, oder?

    Ich kann Dir jedenfalls versichern, nicht nur in meinem Kreis und das meine ich mit 'unteren Ebenen' stellen die GK-Kurz Schützen inzwischen nach den Auflageschützen teils mit Abstand die größten Teilnehmerzahlen. Übrigens sehr zu meinem Leidwesen, aber nicht wegen dem Zulauf bei den GK-Disziplinen, sondern weil so klassische Disziplinen wie der Dreistellungskampf schon gar nicht mehr stattfinden und selbst für Liegend trifft das inzwischen nach der letzten Attacke durch diese massive Zeitverkürzung und wie auch von mir schon prophezeit auch zu.

    Aber da gibt es halt zuviele Meinungen,

    Ich würde es eher gepflegte und auch geförderte Vorurteile nennen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank