Beiträge von Murmelchen

    Hallo Fieli,

    ... es gibt einen Zwang die WBK zurück zu geben wenn man keine Waffe eintragen lässt.

    genau diesen Zwang gibt es nicht. Das Gesetz gibt diesen Zwang gar nicht her, genau das Gegenteil ist sogar der Fall.

    Aber statt hier endlos zu debattieren, schauen wir doch besser einfach mal in das Gesetz.

    § 14 Erwerb und Besitz von Schusswaffen und Munition durch Sportschützen

    (4) Sportschützen, die dem Schießsport in einem Schießsportverband nach § 15 Abs. 1 als gemeldetes Mitglied nachgehen, wird abweichend von § 10 Abs. 1 Satz 3 unter Beachtung des Absatzes 2 Satz 2 Nr. 1 und Satz 3 eine unbefristete Erlaubnis erteilt, die zum Erwerb von Einzellader-Langwaffen mit glatten und gezogenen Läufen, von Repetier-Langwaffen mit gezogenen Läufen sowie von einläufigen Einzellader-Kurzwaffen für Patronenmunition und von mehrschüssigen Kurz- und Langwaffen mit Zündhütchenzündung (Perkussionswaffen) berechtigt. Die Eintragung von Waffen, die auf Grund dieser unbefristeten Erlaubnis erworben wurden, in die Waffenbesitzkarte ist durch den Erwerber binnen zwei Wochen zu beantragen.

    Abgesehen mal von den ja auch nicht ganz unwichtigen und für den Großteil der Mitmenschen wohl auch recht eindeutigen Begriffen "unbefristet", "Erlaubnis" und "berechtigt" steht dort mit "wird abweichend von § 10 Abs. 1 Satz 3" auch der entscheidende Passus, dass die Sache mit dem Verfall nach einem Jahr für diese Art der Erlaubnis eben gerade nicht gilt. Und eindeutiger geht es doch kaum noch, oder.

    § 10 Erteilung von Erlaubnissen zum Erwerb, Besitz, Führen und Schießen

    (1) Die Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von Waffen wird durch eine Waffenbesitzkarte oder durch Eintragung in eine bereits vorhandene Waffenbesitzkarte erteilt. Für die Erteilung einer Erlaubnis für Schusswaffen sind Art, Anzahl und Kaliber der Schusswaffen anzugeben. Die Erlaubnis zum Erwerb einer Waffe gilt für die Dauer eines Jahres, die Erlaubnis zum Besitz wird in der Regel unbefristet erteilt.

    Vor diesem Hintergrund formuliere ich auch ganz eindeutig, ich halte die offenbar immer stärker in Mode kommende Praktik, Inhabern einer Erlaubnis nach § 14.4 diese nur deswegen wieder zu entziehen bzw. mit dem Entzug zu drohen, nur weil von der Erwerbsberechtigung kein Gebrauch gemacht wird, für unzulässig. Nach meiner Rechtsauffassung stellt diese Praktik sogar einen Verstoß gegen des geltende Waffenrecht dar.

    Und Du liegst auch falsch, wenn Du die WBK nur auf den Erwerb und Besitz reduzierst, zumal das Waffenrecht diese Begriffe ja deutlich anders als normal umgangssprachlich verwendet definiert. Erst durch diese Erlaubnis besteht eben auch die Möglichkeit, zu leihen, besteht die Möglichkeit zu verwahren und zu befördern. Sie stellt nach unserem Waffenrecht eben auch erst die Berechtigung zum Umgang mit bestimmten Waffen dar. Zudem weist die WBK den Inhaber auch als Sachkundigen aus.


    Apropos, unterstellen tue ich Dir auch nichts. Auch das interpretierst Du nur in den Text hinein.

    Und Du irrst auch, wenn Du meinst, dass man als Einzelner nichts ausrichten kann. Gewiss ist hingegen, dass man auf keinen Fall etwas ausrichten kann, wenn man es erst gar nicht versucht. Und wirklich schwierig wird es auch nur immer erst dann, wenn man es mit Zeitgenossen zu tun hat, die jeden Widerspruch gleich als persönlichen Angriff auffassen, gell. Und auch wenn man zu dem Schluss kommen kann, die Anzahl dieser Zeitgenossen nimmt gerade in letzter Zeit stark zu, ich kann Dir auf jeden Fall versichern, es sind (noch) nicht alle so, auch nicht bei den Behörden.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Wenn man dann ein Jahr lang keine Waffe eintragen lässt, hat man auch kein Bedürfnis mehr für die WBK, also ist diese ein zu ziehen.

    So so, das Bedürfnis manifestiert sich also durch den Eintrag in die WBK. Das müsste doch dann aber auch bedeuten, solange ein Eintrag vorhanden ist, besteht auch ein Bedürfnis, oder?

    Ist das wirklich so? Vielleicht solltest Du die Dir zu eigen gemachte Argumentationskette deiner Behörde ja doch noch mal etwas durchdenken.

    Wie ist denn dieses ominöse Bedürfnis überhaupt definiert?

    Was bedeutet denn die Erteilung einer waffenrechtlichen Erlaubnis nach §14.4?

    Was bedeuten die waffenrechtlichen Begriffe Umgang, Erwerb und Besitz?

    Und ganz praktisch, warum sollte z. Bsp. ein Funktionär, der selbst gar keinen Bedarf an einer eigenen Waffe hat, aber im Rahmen der Aufgaben, mit denen er vom Verein, Verband usw. beauftragt wurde, zu denen in aller Regel auch der regelmäßige Umgang mit erlaubnisplichtigen Schusswaffen gehört, nicht auch ein Anrecht auf eine waffenrechtliche Erlaubnis haben. Die WBK Gelb wurde doch gerade als eine Art Erleichterung für Sportschützen eingeführt und genau das bietet sie ja auch, nämlich die Erlaubnis zum Umgang mit bestimmten erlaubnisplichtigen Schusswaffen.

    Und zu guter Letzt: Wie verhält sich denn dieser Pseudozwang zum Erwerb und Eintrag mit dem doch ansonsten so gerne zitierten 'Grundsatz' "Möglichst wenig Waffen ins Volk"?

    Bis dahin bohren wir kleine Löcher und legen uns nicht mit der Behörde an. Was nutzen mir die Eier wenn ich dann keine Waffe mehr habe.
    Manchmal ist Diplomatie besser als mit dem Kopf durch die Wand und stur auf sein vermeintliches Recht zu pochen.

    Sicher. Und solange diese Einstellung bei einem weiten Teil der Schützen herrscht, werden 'Sie' mit ihrer Mission auch weitermachen. Solange, bis auch irgendwann auch noch das letzte Luftgewehr verboten ist.

    Ich glaube, es ist mal wieder an der Zeit, den Herrn Juncker zu zitieren:

    "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

    Ganz aktuell: Die Politik der vielen Nadelstiche und der Vergrämung, welche ja zumindest diejenigen von uns, die sehen wollen, schon immer vorausgesagt haben, geht munter weiter. Erst wurde hier im Kreis das Kinderkönigsschießen mit der Armbrust untersagt und jetzt darf diese Armbrust selbst nicht mehr ohne die Erfüllung weiterer Auflagen - Stichwort Schießstätte - bei vereinsinternen Feierlichkeiten verwendet werden. Dabei handelt es sich um eine extra dafür gefertigte Armbrust, die von der Energie her weit unter einer 10m Match-Armbrust bleibt und welche normalerweise nur fest eingespannt auf einer Lafette geschossen wird. Einem weiteren aktiven Verein wurde erst mal der komplette Schießstand (Druckluft, KK und Vogelstand) wegen der doch angeblich ach so neuen Schießstandrichtlinien dicht gemacht. Die Änderungen werden mit mindestens 50 000 EU veranschlagt. Versteht sich, dass die Anlage so schon Jahrzehnte besteht und bisher nie beanstandet wurde.


    Und das alles in einem Kreis mit bisher absolut vorbildlicher Behörde, bei dem aber inzwischen wohl auch wie fast überall im mit Verlaub rot-grün versifften* NRW die 'Altlasten' entsorgt und durch neue Besen ersetzt wurden.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank * sieht sich eigentlich immer noch eher links von der Mitte - im Sinne von Willi Brandt

    Das Messgerät misst aber gar nicht nicht die Energie, sondern berechnet sie nur anhand der vorher eingegeben Masse der zu testenden Geschosse. Und wenn man da dann falsche Angaben macht, dann kommen da eben auch falsche Energieangaben bei raus.

    Wichtig wäre hier einfach zu wissen, wie schwer diese K&T Grün Diabolos denn nun wirklich sind.


    Verwendet man die gemachten Angaben 182 - 184 m/s und 8,9 J, dann müssten die Geschosse die folgenden Massen aufweisen:

    m = 2E / V²

    182 m/s, 8,9 J --> 0,537 g

    184 m/s, 8,9 J --> 0,526 g

    Das kann schon passen, da 0,53 g ja eine gängige Masse für die etwas schwereren Match-Diabolos ist. Nur ist dann die Energie, die das Gewehr liefert, in der Tat etwas zu hoch. Das ist aber auch wieder nicht so ungewöhnlich, denn der Druckminderer lässt sich ja in einen bestimmten Bereich einstellen und und kann sich daher auch verstellen. Außerdem gehen die Hersteller gerne an das Maximum und die Vorgehensweise ist dabei wohl so, dass die V0 auf 175 m/s eingestellt wird. Das ist wohl auch die behördliche Vorgabe und wenn man dann dafür etwas schwere Diabolos verwendet, liegt man eben auch etwas über den 7,5 J.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Tach auch,

    ich habe bisher keine Gewichtsangaben zu den K&T Grün gefunden, aber sollte deren Masse nur 0,45 Gramm betragen, so wie ja auch bei anderen Marken, welche besonders für Lupis angeboten werden, so ist eine Anfangsgeschwindigkeit von ca. 182 m/s völlig in Ordnung.

    E = 1/2 m V² : Energie E in Joule, Masse m in kg, Geschwindigkeit V in m/s

    -> V = Sqrt(2E/m) : E = 7,5 J

    m = 0,45 g : V = 182,6 m/s

    m = 0,50 g : V = 173, 2 m/s

    m = 0,53 g : V = 168,2 ms


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Dieter,

    3. Die Form sowie die Amplitude der Schwingung sind willkürlich ( gleiche Vo - verschiedene Kurve )

    die V0 ist aber in der Regel nicht konstant. Auch bei den besten Patronen - wir reden hier über KK - gibt es von Schuss zu Schuss Abweichungen, manchmal sogar recht große. Und wenn man sich überlegt, wie viele Parameter schon allein darauf Einfluss haben, der Zündsatz und dessen gleichmäßige Zündung, das eigentliche Pulver, dessen Menge und Konsistenz und der gleichmäßige Abbrand, das Geschoss und dessen Beschaffenheit, dessen Masse und Massenverteilung, dessen Sitz in der Hülse und selbst die Hülse, das Patronenlager und zuletzt sogar der Lauf, dann wundern einem die Schwankungen auch nicht. Andererseits sind diese V0-Abweichungen auf das Schussbild wiederum oft auch nur recht klein, was vermuten lässt, dass man so einen Parameter auch wieder nicht isoliert betrachten kann.

    4. Die Position der Mündung beim Geschossaustritt ist damit auch willkürlich.

    Ich würde nicht sagen, willkürlich. Es scheint jedenfalls so zu sein, dass man mit den sogenannten Barrel Tunern darauf zumindest einen gewissen Einfluss nehmen kann. Es besteht auch in meinem Schießumfeld ein gewisser Konsens darüber, dass sich die KK-Gewehre im Sprungverhalten bei der Schussabgabe im Anschlag unterscheiden, wobei man die Ursache dafür sicher auch wiederum nicht nur auf die Position der Mündung reduzieren kann. Aber z. Bsp. gerade die FWB-Gewehre der ersten Generationen waren dafür bekannt, dass Schützen, die mit anderen Marken mit schöner Regelmäßigkeit eine schöne Zeichnung der Mündung 'produzieren' konnten, sich oft über das seltsame und variierende Sprungverhalten der Mündungen der FWB-Gewehre wunderten oder davon irritiert waren.


    Wenn man den fest mit dem Schaft verschraubt schwingt er weniger, damit habe ich einen kleineren Streukreis.

    Die Erfahrungen mit Gewehren, wo der Schaft mehr oder weniger fest mit den Lauf verbunden ist, oder wo der Lauf auch nur (an bestimmten Stellen) am Schaft anliegt, sprechen aber eher dagegen. Andererseits gibt es auch Schaftkonstruktionen wie die von Maik Eckhardt, wo der Vorderschaft direkt mit dem Lauf verbunden ist, die wohl auch funktionieren, auch wenn sie sich bisher noch nicht so richtig durchsetzen konnten.

    Ein kurzer, dicker Lauf scheint die Sache hingegen wohl doch zu verbessern, aber das kollidiert ja auch wieder ein bisschen mit anderen Parametern, die ein Gewehr für einen Schützen gut handhabbar und schießbar machen.

    Fasst man alles zusammen, dann scheint es wohl wirklich so, dass wir zwar alle ein bisschen wissen, aber keiner über wirklich gesicherte Erkenntnisse verfügt. Deshalb ist es auch völlig legitim, alle Aussagen und auch Vermutungen, die es bei dem Thema so gibt, kritisch zu hinterfragen. Nur den Schluss, dass diese Tests aufgrund der ganzen Unsicherheiten ja gar nichts bringen können, sollte man aber besser nicht ziehen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Gold für Christian Reitz!

    Wir sind wieder zurück auf der olympischen Bühne.

    Und diese Spiele dürften für die Schützen wohl auch schon jetzt als die bisher erfolgreichsten Spiele aller Zeiten in die Geschichtsbücher eingehen.


    Schauen wir mal wie lange diesmal wenigstens der Respekt anhält.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Einfach nur grandios!


    Aber mal unter uns gesagt,

    die aktuell erzielten olympischen Rekorde der Schützen sollte man besser nicht zu stark betonen. Damit gibt man sich nur als Noop zu erkennen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Bastian,

    bei einem Munitionstest kommt es immer auf den Einfluss der Waffe an, denn genau darum geht es ja. Ein Munitionstest an sich, wo der Einfluss der Waffe möglichst ausgeklammert wird, ist sinnlos, denn was hätte man denn davon? Doch höchstens die Aussage, dass die Serie gut sein könnte, wenn man doch nur die passende Waffe dafür finden würde. Das mag ja vielleicht noch für den Hersteller interessant sein, nicht aber für den Schützen, der die bestmögliche Munition für seine Waffe finden möchte.

    Es geht sogar noch weiter, der ganze Aufwand wird von uns Schützen ja nur deshalb betrieben, um eine Munitionsserie zu finden, die hinterher auch aus der Schulter aus der jeweiligen Waffe eine möglichst gute Leistung bringt. Und weil sich die Verhältnisse aus der Schulter doch signifikant von der festen Einspannung in einer Vorrichtung unterscheiden, haben sich schon etliche und durchaus auch kluge Köpfe Gedanken gemacht, wie sie dieses Verhalten am besten nachbilden können.

    Trotzdem gibt es bisher noch nicht die eine über alle Zweifel erhabene Testmethode und wird es vermutlich auch nie geben.

    Schau Dir mal einige der Testergebnisse von Eley an und vergleiche die darin aufgezeigte Streuung mit den Ergebnissen, die heutzutage im Liegendkampf geschossen werden. Da bleibt dann nicht mehr viel Luft für Schützenfehler.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Mein Excel rechnet mir da für 2016 eine 11,6 aus ...

    Besser nicht, das gäb dann wieder Mecker wegen gedopter Scheiben, oder so. ;)


    Apropos, die Kommentare im ARD Social Stream sind auch nicht schlecht.


    "Kann es sein das Fr. Engleder aus Bayern kommt ?"

    "Niemals! Frau Engleder ist ganz klar Flensburgerin... :D"


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Aber man beachte auch die gewaltige Steigerung: ;)

    2004: 0,0
    2008: 4,4
    2012: 7,6
    2016: ?

    Ernsthaft, ich halte ihn nach wie vor für einen der, wenn nicht sogar für den größten Gewehrschützen und mich würde es auch nicht wundern, wenn er am Sonntag (dann mit einer 10) Gold schießt.

    Ok, da hab ich die Jahre auch etwas durcheinander gebracht

    Na ja, zumindest die grobe Richtung stimmte ja schon mal und das kann selbst im Schießen, wie ja gerade auch das Beispiel Emmons zeigt, auch schon viel wert sein. :D


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo @HaJoxyz,

    Bei KK, LG/LP gehe ich davon aus, dass die Lagerungunerheblich ist.

    gegen diese Aussage spricht aber, dass (mehr oder weniger) komplett eingespannte KK-Läufe in aller Regel engere Schussbilder produzieren. Schau Dir dazu mal die Vorrichtungen an, mit denen die Hersteller ihre 'schönen' Schussbilder produzieren, die den Waffen beigefügt sind.

    Man vergleiche diese Schussbilder nur mal mit den Ergebnissen, welche zum Bspl. von Eley nach deren Testmethode produziert werden. Und Eley hat natürlich auch ein Interesse an guten Ergebnissen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    28 Jahre nach Sylvia Sperber holt mit Barbara Engleder wieder eine deutsche Gewehrschützin olympisches Gold!


    Sie hat sich an die alte Regel gehalten, nur raus mit dem Schuß, a 9er wirds immer.

    Nicht immer, frag mal Petra Horneber.

    Oder, wenn es ganz besonders speziell werden soll, auch den Amerikaner Matt Emmons.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hi,

    wirklich hochinteressant!

    Ich glaube, ich habe hier schon mal geschrieben, dass wir vor vielen Jahren mal (mit einfacheren Mitteln) versucht haben, dass jeweilige Schwingverhalten aber auch die Reproduzierbarkeit der Mündungsposition zu erfassen und dabei dann auch feststellen mussten, dass da schon unser Standboden und noch viel stärker, unsere großen hängenden Zuganlagen einen Einfluss hatten.
    Und genau da wird es dann auch schwierig. Wir konnten zwar diesen Einfluss nachweisen, aber eben nicht, wie groß der Einfluss auf den Test wirklich ist.

    Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass es bisher keine wirklich wissenschaftliche Basis für die Durchführung solcher Tests gibt.


    Aber sehe ich das jetzt richtig? Gummibänder für den Messaufnehmer?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Habe das grade nicht mehr so im Kopf, wir sehen nachher dann 9 Schuß Kniend, 9 Schuß Liegend, und nach weiteren 9 Schön uß Stehend scheidet dann die erste Schützen aus???

    Kniend und Liegend werden jeweils 15 (3 x 5) Schuss gemacht. Nach weiteren 2 x 5 Schuss Stehend scheiden die beiden Schwächsten aus. Danach wird dann nach jedem weiteren Schuss eliminiert.

    Ziemlich haarig sind dabei die jeweiligen Zeiten zum Umbau zwischen den Anschlägen.
    Zwischen Kniend und Liegend stehen dafür nur 7 min und zwischen Liegend und Stehend nur 9 min inklusive Probe zur Verfügung. Da muss Frau schon sehr gut organisiert und zielgerichtet arbeiten.


    Drücken wir Barbara die Daumen!


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Leider läuft es für beide Damen nicht so Pralle, das ein Einzug ins Finale schon so gut wie ausgeschlossen ist.

    Noch ist nichts verloren! Es fehlen Barbara zur Zeit nur 2 Ringe auf den Finalplatz und Eva 3.

    Und gewonnen wird der Dreistellungskampf immer noch im Stehend-Anschlag.

    Aber @wegi82s Landsfrau ist schon saustark.


    Apropos: Die Bogenschützin Lisa Unruh schießt heute Abend im Viertelfinale.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank