Beiträge von Murmelchen

    Wie man mal wieder an den Kommentaren hier sieht,

    Divide et impera ist universell und funktioniert immer.


    Mit nachdenklichem Schützengruß

    Murmelchen - Sportschütze, hält das Bedürfnisprinzip in seiner jetzigen Form aber für völlig überzogen


    Apropos, die Grünentante könnte ihren Blick ja auch mal auf die Schweiz richten. Passt nämlich besser zu unserem Kulturkreis. Auch dort gibt es ganz viele Waffen und auch in Österreich ist der Selbstschutz ein anerkannter Bedürfnisgrund. Von den sogenannten amerikanischen Verhältnissen, die es in der Realität so ja selbst in den USA nicht gibt, kann aber in beiden Ländern überhaupt keine Rede sein. Im Gegenteil, die Menschen dort gehen genauso oder sogar eher friedfertiger miteinander um und die Missbrauchsrate der legal besessenen Schusswaffen ist genauso wenig signifikant wie bei uns. Mein ja nur.

    Wie wirkt sich bei einer so hohen Visierlinie wohl ein Verkantungsfehler aus?

    Hallo,

    auch wenn das oft vermutet bzw. behauptet wird, eine Visierlinienerhöhung hat keine Auswirkungen auf den Verkantungsfehler. Der Verkantungsfehler hängt nur von der Distanz zum Ziel und von der Rasanz des Geschosses ab.

    Das Thema wurde hier im Forum schon mehrfach ausführlich behandelt. Bei Bedarf sollte die Suchfunktion helfen.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Bliebe auch und gerade in Bezug auf den Fragesteller noch anzumerken, dass man für den Erwerb und Besitz in Deutschland eine waffenrechtliche Erlaubnis benötigt, auch wenn das Teil jetzt schon gut 100 Jahre auf dem Buckel haben dürfte und ausschließlich als reinrassiges Sportgerät, wie man heutzutage wohl sagen würde, gedacht war.

    Zusätzlich wird auch noch eine weitere waffenrechtliche Erlaubnis für die Einfuhr nach Deutschland benötigt.

    Und da haben wir dann auch eine der Ursachen für den nicht vorhandenen Markt. Das Teil ist sicher erhaltenswert und würde sich sicher auch gut in einer schönen Vitrine machen, aber wenn man den ganzen Aufwand dafür betrachtet ... Und ja, selbst die Sache mit der Vitrine geht in Deutschland so nicht (mehr).


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Hallo,

    das ist eine Langenhan Modell 1893 von Fritz Langenhan aus Zella-Mehlis (Suhl) in Thüringen.

    Die war so um die Jahrhundertwende mit eine der besten Scheibenpistolen.


    In dem Zustand ist das sicher ein Sammlerobjekt. Über den Marktwert kann ich allerdings nichts sagen.

    Eine Suchmaschine deiner Wahl dürfte da aber sicher noch etwas weiterhelfen.


    Mist, Basti war schneller (und Carcano sowieso). Egal, der gute Wille zählt.


    Mit besten Grüßen

    Murmelchen

    Hallo Freunde und nur mal so nebenbei,

    Lilo Breker hat mit Einfachatmung damals inoffiziellen Weltrekord 391 geschossen.

    Liselotte Breker schoss 1989 beim Weltcup in Zagreb 392 und 100,4 Ringe und stellte damit auf die damals gerade neuen (verkleinerten) Scheiben sogar einen offiziellen Welt- und zusätzlich mit 492,4 Ringen auch noch einen neuen Finalweltrekord auf.

    Und dieser Weltrekord wurde auch erst 1998 beim Weltcup in München durch die Russin Svetlana Smirnova überboten. Selbst der der Finalweltrekord konnte erst 1996 durch Jasna Sekaric beim Weltcupfinale in Näfels in der Schweiz überboten erden.

    Soviel Zeit muss sein und Ehre, wem Ehre gebührt.

    Ist schon erstaunlich, dass die gute Lilo heutzutage selbst in Sportschützenkreisen kaum noch bekannt ist.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Ach Karlchen,

    ist schon bitter, wenn man erkennen muss, dass man selbst so einer Fake News aufgesessen ist, wo man doch dachte, damit könne man mal wieder so richtig schön die verhassten ach so bösen Legalwaffenbesitzer aufmischen.

    Da bleiben dann nur noch diese grotesken und absurden Schein- und Rückzugsgefechte und der Rückgriff auf ein 2 Jahre altes und in der Tat fragwürdiges Urteil. Was hat dieses Urteil mit den Falschmeldungen zu tun, um die es hier geht? Und warum soll es unangenehme Fragen aufwerfen?

    Wenn wegi82 dieses Urteil hier diskutieren will, warum eröffnet er dann nicht einfach einen neuen Beitragsstrang, wo gerade er doch auch sonst immer so gerne auf die Einhaltung der Forenregeln pocht, jedenfalls wenn es ihm in den Kram passt oder er mit seiner Agitation nicht mehr weiter kommt.

    Und wer weiß, vielleicht antwortet ja sogar jemand. Aber seit wann besteht darauf ein Anspruch, zumal die Mehrheit der Foristi hier doch wohl inzwischen erkannt haben dürfte, welch ein Quell der Freude Diskussion mit wegi82 immer sind.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    P.S. und immer noch nichts zu dem Artikel von johannes. Hmm warum wohl? Will man da was verschweigen? Jetzt auf einmal kleinlaut? Hmm da könnte man sich ja fast was denken...

    Ich dachte, es wäre inzwischen allen Beteiligten hier klar, dass auch die DW-Meldung eine Falschaussage enthält, die dem Leser suggerieren soll, diese 24531 Waffen wären innerhalb des letzten Jahres verschwunden oder entwendet worden.

    Zitat

    So waren Ende Januar 2018 insgesamt 24.531 Waffen im Nationalen Waffenregister als gestohlen oder abhandengekommen registriert.

    ...

    Die Zahl entspricht einer Steigerung von rund 18 Prozent im Vergleich zum Januar 2017.

    Der letzte Satz ist so schlicht falsch, denn die Zahl 24531 entspricht mitnichten der Steigerung von rund 18 Prozent innerhalb eines Jahres. Genau dieser Eindruck soll aber suggeriert werden.

    Es ist die Differenz zwischen der Zahl und der in der Antwort der Bundesregierung genannten Zahl des Vorjahres, die hier der Steigerung innerhalb des Jahres entspricht.

    Aber selbst diese um den Faktor 6, ich wiederhole, um den Faktor 6 kleinere und damit auch deutlich unspektakulärere Zahl bedeutet nicht, dass diese Waffen letztes Jahr auch tatsächlich verloren oder entwendet wurden. Es bedeutet nur, dass diese Fälle im letzten Jahr zusätzlich zu den schon bestehenden Daten in das NWR eingegeben worden sind. Wir wissen, dass der Abgleich der Daten mit den tatsächlichen Eintragungen und den tatsächlich noch vorhandenen Waffen noch längst nicht von allen Behörden abgeschlossen wurde. Es liegt dabei in der Natur der Sache, je älter die erfassten Daten sind, um so größer wird die Unsicherheit. Niemand kann deshalb auch sagen, wann diese Verluste wirklich stattgefunden haben. Da wir hier aber von Fällen über einen Zeitraum von 40 oder gar noch mehr Jahren reden, aus denen sich diese Zahl 24531 zusammensetzt, spricht schon mehr als nur einiges dafür, dass es sich bei den Fällen überwiegend um Altfälle handelt, die erst jetzt entdeckt und ihren Eintrag in das NWR gefunden haben. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, der Großteil dieser Waffen (und Waffenteile) existiert vermutlich schon gar nicht mehr oder schlummert ganz friedlich in Verstecken, die keiner mehr kennt.

    Sicher sind in den letzten 40, 50 Jahren auch etliche Waffen verloren gegangen oder wurden auch entwendet. Ich kenne selbst einige Fälle. Nur lief der Umgang damit damals auch noch deutlich entspannter ab. Schusswaffen wurden noch als Gebrauchsgegenstände angesehen und waren Teil des Alltags. Wir erinnern uns, bis 1972 konnte man als Volljäriger selbst großkalibrige Repetierer und Flinten einfach so und ganz ohne Registrierung bei Quelle oder Neckermann per Katalog bestellen. Und wenn da mal bei einer Treibjagd ein Gewehr verloren ging oder nach dem späteren Besuch der Pöttckeskirche am anderen Tag nicht mehr auffindbar war, dann wurde der Verlust halt gemeldet, zumindest von den ganz besonders gesetzestreuen Bürgern, und gut war. Ein Fass wurde deswegen aber nie aufgemacht. Und mir sind auch keine Fälle bekannt, wo solche Waffen für wirklich kriminelle Taten eingesetzt wurden. Mag auch vorgekommen sein, aber nie in einem signifikanten Umfang.

    Und zuletzt, wer garantiert denn, dass diese Eintragungen denn auch alle wirklich stimmen. Wir erinnern uns an die 'Schießgewehre', die 'Gartenflinten' und selbst meine schöne 'Machtbüchse', die alle ihren Eintrag in das neue NRW fanden. Bei einer 'derart hohen Datenqualität' wäre es doch sehr verwunderlich, wenn sich da nicht auch noch ganz andere Kloppse eingeschlichen hätten. Zur Erinnerung, wir reden hier über einen Zeitraum von wenigstens 40 Jahren und von über 500 Behörden, die bis zur Einführung des NWR alle ihr ganz eigenes System der Datenerfassung und -pflege betrieben.

    Apropos Behörden: Bezieht man die 24531 Verluste auf die letzten 46 Jahre, so lange existiert das alte, neue Waffengesetz schließlich jetzt schon, dann ergibt sich bei den über 500 Behörden in diesem, unserem Lande ein durchschnittlicher Verlust von ziemlich genau einer, ich wiederhole, von einer Waffe pro Behörde und Jahr.

    Keine Frage, man muss schon ein ganz besonderer Geist sein, um da von ausufernder Waffenkriminalität zu faseln.

    Und ich bin mir auch jetzt schon ziemlich sicher, das auch Du, lieber wegi82, mir auch jetzt wieder auf deine ganz besondere Art und anhand weiterer Verdrehungen und Behauptungen zeigen wirst, dass meine Aussagen doch total falsch sind, diese tollen Machwerke unserer Qualitätspresse hingegen aber auf jeden Fall total richtig sind. Denn wir wissen ja inzwischen, es kommt nicht wirklich auf wahr oder falsch an, es zählt nur die richtige Gesinnung im großen vaterländischen Krampf gegen das Böse oder so.

    Also zusätzlich zur "Lügenpresse", "Fake News", "Meinungsterror", haben wir jetzt auch noch "Propaganda Organ" und "EU-Kritik".

    Jetzt warte ich eigentlich nur noch auf: "Das wird man wohl noch sagen dürfen" und "ich bin zwar kein XXXX aber, blablabla"

    Ja sicher doch, übt man an solchen Machwerken und Manipulationen Kritik, dann muss man ja zwangsläufig ein ganz Brauner sein. Ist ja auch viel einfacher so, denn mit so einem muss man sich dann ja auch nicht mehr auseinandersetzen. Sorry, aber genauso funktioniert Meinungsterror.

    Ich habe schon Links von der Mitte gewählt, da warst Du noch gar nicht auf der Welt , mein kleiner Freund. Und ich sehe mich auch heute noch überwiegend als Linker. Ich glaube nur nicht an deren Lösungen noch bin ich so eindimensional, dass ich nicht auch für liberale Bürgerrechte im Sinne einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung eintrete. Mein Hauptproblem mit der SPD und den Grünen ist deshalb auch eher der massive Rechtsruck, den gerade diese beiden Parteien in den letzten beiden Jahrzehnten vollzogen haben. Wir erinnern uns, es war die SPD zusammen mit den Grünen, die erstmalig nach 1945 wieder deutsche Soldaten in sinnlose Kriege in aller Welt schickten und es waren gerade auch die Grünen, die dabei die moralische Deutungshoheit für sich beanspruchen. Und es war auch Rot-Grün, die dann den größten Sozialabbau in der Geschichte der Bundesrepublik betrieben haben, von der Ausstellung der ganzen Freibriefe für die turbokapitalistischen Zocker mal abgesehen. Es waren deren Entscheidungen, die die ganzen Verwerfungen, nicht nur in Deutschland, mit denen wir es heutzutage zu tun haben, aus meiner Sicht wesentlich mitverursacht haben.

    Soviel zu meiner Person. Aber hey, da ich ja auch für ein liberales Waffenrecht eintrete, kann ich ja nur ein ganz Brauner sein oder so. Keine Frage, wir sind wieder weit gekommen.

    Wenn man den Artikel der Ruhr-Nachrichten nach der reißerischen Zeile ein wenig weiter lesen würde könnte man erfahren was wirklich drin steht. Eigentlich nichts anderes als in den anderen Medien. Aber wer schon nach dem ersten Satz zur Decke geht der nimmt vermutlich jeden Satz für bare Münze.

    Ersetzte 'reißerisch' durch 'grobe Falschaussage', dann stimmt es. Aber Du hast sicher recht, solange so ein Beitrag zur eigenen Gesinnung passt, spielt die Falschaussage ja keine Rolle. Im Gegenteil, es ist doch gerade die Schlagzeile, welche in den Köpfen der unbedarften und ahnungslosen Leserschaft hängen bleiben soll und auch bleibt. Und so soll es ja auch sein.

    Entlarvender kann man sich ja gar nicht mehr äußern. Scheiß doch auf die ganzen moralischen und ethischen Grundsätze, solange es nur zum eigenen Weltbild passt und den eigenen Interessen dient. Schließlich gehört man ja zu den einzig wahren Guten, da darf man das.


    Wie ich schon schrieb, wir sind wieder weit gekommen. Und die nächsten Faschisten laufen ganz sicher nicht mit der Maske der Faschisten herum.


    Mit sozialdemokratischem Schützengruß

    Murmelchen

    24.531 Waffen in Deutschland verschwunden

    24.531 Waffen sind in Deutschland im vergangenen Jahr einfach verschwunden.

    So formulieren es die RuhrNachrichten als Unterschlagzeile am 21. März 2018.

    Wie kommt so eine grobe Falschaussage zustande? Ist es einfach nur die schlichte Unfähigkeit, so eine dpa-Nachricht auch nur ansatzweise richtig zu erfassen und dann auch noch wenigstens halbwegs fehlerfrei wiederzugeben? Denn diese Aussage lässt sich so ja in keiner Weise aus der dpa-Meldung ableiten. Mag sein. Eine Lüge wäre es dann zwar nicht, denn diese setzt ja bekanntlich Bewusstsein voraus. Trotzdem sollten die Herrschaften dann aber doch besser 'etwas mit Holz machen' oder so.

    Oder ist es es etwa doch das berühmte 'noch ein Schüppchen' drauflegen, weil es doch so schön zum eigenen Weltbild passt oder sogar, um gezielt noch ein bisschen mehr Stimmung zu machen, egal ob nun aus Kalkül oder aber auch aus ideologischen Gründen. Sollte es so sein, dann ist es aber auch eine bewusste und gezielte Manipulation und damit auch verdammt nah an der Lüge dran.


    Mit bestem Schützenruß

    Murmelchen

    Danke JohannesKK mit dem letzten Artikel setzt du mir nun wirklich ein Lachen von einen Ohr zum anderen ins Gesicht. :D das ist nun wirklich eines meiner Waffenlobbyhighlights im ersten Quartal 2018. Danke dafür!

    "Ich fürchte nicht die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.“

     Autor unbekannt, wird oft Theodor W. Adorno zugerechnet

    Wir sind schon wieder weit gekommen!


    Mit bedenklichem Schützengruß

    Murmelchen

    Der Ösi lacht sich einen Ast, weil er euch mit seinem "dumm stellen" über sein Stöckchen springen lässt. Einfach ignorieren

    Ach Quatsch. Der rennt doch zum Lachen immer erst in den Keller.

    Und das mit dem "dumm stellen" glaube ich auch nicht, denn dazu müsste er ja ...

    Der kann nur nicht verknusen, wenn man ihm widerspricht. Dann zeigt er seine wahre Größe.


    Wie auf einmal die ganzen Hater die Fresse halten können :D

    MfG euer Mitarbeiter der BRD GmbH

    Wer so etwas in einem Sportschützenforum absondert, der diskreditiert sich doch selbst. Und wer dergleichen mit schöner Regelmäßigkeit von sich gibt, der diskreditiert sich für immer.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Neues Waffenregister

    Zahl der Waffendiebstähle weniger alarmierend als angenommen

    FAZ aktualisiert vom 23.03.2018

    http://www.faz.net/aktuell/politi…n-15509312.html

    Wobei der letzte Satz des Artikels so immer noch falsch ist und auch falsch bleiben wird.

    Es ist aber immerhin ein Anfang und wohl auch ein Zeichen, dass sich die Zeiten doch etwas geändert haben. Ich behaupte einfach mal, noch vor ein paar Jahren wäre so eine Richtigstellung selbst von der FAZ wohl so noch nicht gekommen.

    Deshalb auch Hut ab vor der FAZ. Leider werden die anderen "Leidmedien" dem guten Beispiel wohl nicht folgen, die Korrektur mit der gleichen Vehemenz unters Volk zu bringen wie den vorangegangenen Verriss, bei dem ja überhaupt nicht hinterfragt wurde, wie diese Zahlen denn überhaupt zustande gekommen sind, und ob die Schlussfolgerungen, die die Grünen daraus ableiten, denn überhaupt haltbar sind. Wie war das noch, ein Beleg für die ausufernde Waffenkriminalität, die stärker bekämpft werden muss? Haha, geschissen, Herr Rotz!


    Noch Fragen, wegi82?


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Da die Anfrage auf das ZWR bezogen ist lässt sich es ganz leicht nachvollziehen in welchem Zeitraum die Waffen verschwunden sind. Ebenso lässt sich auch ganz leicht ausrechnen wie viele Waffen in nur einem Jahr (letztes Jahr) verschwunden sind.

    Mit Verlaub, Herr wegi82,

    wenn man so offensichtlich von der ganzen Materie überhaupt keine Ahnung hat,

    dann sollte man einfach auch mal die Fresse halten.


    Das ist so mal wieder völliger Mumpitz, was Du hier von Dir gibst.


    Murmelchen

    Tach auch und auch nur ganz kurz:

    Wofür steht denn dieses BLB-Zeichen unter oder neben dem CIP N? Dass da seit einiger Zeit CIP statt des schönen "Bundesgeiers" verwendet wird, ist bekannt. Aber danach folgt doch normalerweise (immer noch) das Ortszeichen des jeweiligen Beschussamtes und weder national noch international gehört dieses auf dem vorliegenden Revolver verwendete Zeichen - zumindest nach meinem Kenntnisstand - zu den üblichen Verdächtigen.

    Für einen Händler aus NRW wäre doch eigentlich Köln zuständig und die verwenden oder verwendeten in ihrem Zeichen doch diese drei Krönchen, oder?

    Und wird nicht auch die Jahreszahl üblicherweise nur zweistellig entweder als Nummer oder in kodierter Form mit Buchstaben aufgebracht?


    Nach langer Zeit und auch nur ganz kurz aber wie immer mit bestem Schützengruß

    Murmelchen


    Disclaimer: Ich habe keine Ahnung, wie das mit dem gewerblichen Import und dem Beschuss so läuft, noch kenne ich mich mit den Beschusszeichen wirklich fundiert aus. Deshalb besteht auch kein Grund zur Panik. Ich bin nur neugierig. Und ein bisschen "Spaß" mit einer "interessant nummerierten" Schusswaffe hatte ich auch schon mal.

    Freunde,

    ernsthaft, welcher Sportschütze schüttet schon seine Diabolos oder auch Patronen lose in seine Tasche oder seinen Koffer, um sie dann auf dem Schießstand erst mühsam wieder einzeln einzusammeln und zumindest in eine Entnahmevorrichtung zu stecken? Das könnte ich mir ja noch vorstellen, wenn jemand ein paar Schuss .50BMG abgeben möchte oder auch bei einem Wurfscheibenschützen, der nur ein oder zwei Serien schießen möchte und zusätzlich zum Koffer nicht auch noch einen sperrigen Karton Patronen mitschleppen möchte. Die gängigen 25er-Packungen sind schon etwas zu dick für einen flachen Gewehrkoffer, einzeln passen die Patronen aber bequem rein. Und auf dem Schießstand packt dieser Schütze die Patronen ja in der Regel eh in seine Jackentasche. Da ist es dann auch egal, ob er sie einzeln aus den Koffer holt oder aus der Verpackung. Aber ansonsten stellt sich hier doch die Sinnfrage, zudem gerade die Diabolos oder auch die .22lfB ja auch nicht wirklich völlig unempfindlich sind.

    Nur darum geht es hier doch gar nicht.

    Es geht darum, ob es auch rechtlich zulässig ist, Munition auch zusammen mit einer Schusswaffe in einem Behältnis zu transportieren?

    Und eigentlich hätte man die ganze Sache hier schon nach Beitrag #7 beenden können, denn darin hat DuffyDuc auf ein Schreiben des DSB verwiesen, welches von keinem Geringeren als Jürgen Kohlheim verfasst wurde, einem ehemaligen Verwaltungsrichter, der als Vizepräsident des DSB maßgeblich an der Entstehung des neuen Waffengesetzes beteiligt war, und in dem wörtlich steht:

    "Munition darf grundsätzlich mit der Schusswaffe zusammen – auch in einem Waffenkoffer –
    transportiert werden. Diabolos für Luftdruckwaffen gelten in Deutschland nicht als Munition."

    Manche Dinge sollte man einfach auch mal so stehen lassen und akzeptieren, auch wenn sie nicht der eigenen Auffassung oder Sichtweise entsprechen.

    Und wer weiterhin seine Munition getrennt von der Waffe transportieren möchte, kann das ja auch gerne tun. Nur sollte er daraus aber keine Mission ableiten und Schützen, die das anders handhaben, Verantwortungslosigkeit oder Schlimmeres an den Kopf werden.


    Mit bestem Schützengruß und in diesem Sinne

    Frank

    Hallo Ritter,

    so richtig kann ich mir (noch nicht) vorstellen, wie der nicht richtig passende Handstopp die Ursache für Schmerzen in der Schulter des Stützarms sein könnte. Druckschmerzen im Bereich der Hand ja, vielleicht auch noch im Arm, aber auch in der Schulter?

    So richtig kann ich mir eh nicht vorstellen, woher die Schmerzen in der Schulter (des Stützarms) herkommen sollen, was jetzt aber auch nicht heißen soll, das es nicht möglich wäre. Ich bin ja auch kein Arzt und habe von medizinischen Dingen eh nur wenig Ahnung. Auch kenne ich deinen Anschlag nicht. Nur würde ich (trotzdem) auch fast vermuten wollen, dass da mit deiner Schulter etwas generell nicht stimmt. Ich habe jedenfalls noch nicht gehört, dass ein Schütze über Schmerzen im Bereich der Schulter des Stützarms klagte und ein bisschen länger bin ich ja auch schon in dem 'Geschäft'. Wie schon geschrieben, Druckschmerzen im Bereich der Hand, auch Schmerzen im Bereich des Ellenbogens, wenn ungünstig aufgesetzt oder dieser anatomisch etwas von der Norm abweicht, aber keine Schulterschmerzen. Auch kann der Schießriemen je nach Material und Lage und Position drücken oder sogar durch die Kanten etwas einschneiden. Aber ich kann bei mir jedenfalls schon ziemlich fest am Schießriemen ziehen (lassen), ohne das sich dieser Zug auch nennenswert auf die Schulter überträgt. Zwar hängt das auch ein bisschen davon ab, wie und wo der Riemen am Arm befestigt ist, aber es sollte nicht dazu führen, dass da Schmerzen in der Schulter auftreten. Dazu gehört auch, dass man für den Rumpf des Körpers eine möglichst natürliche Position beibehält, die Schultern also in Verbindung mit dem Rücken auch weiterhin möglichst ein T bilden und die Schultern weder anspannt noch nach vorne oder zur Seite verschoben werden.

    ... desto näher der Ellenbogen an der Schulter dran ist (sprich Winkel ist kleiner)

    Auch mit der Beschreibung habe ich (noch) etwas Verständnisschwierigkeiten. Welcher Winkel ist denn damit gemeint? Anschlags- und auch schießtechnisch bietet es jedenfalls eher Vorteile, den Ellenbogen (ohne die Schulter) möglichst weit nach vorn zu schieben. So findet man in der Regel einen besseren Auflage- oder Aufstützpunkt für den Ellenbogen, man gewinnt in der Regel auch etwas an Höhe und kann so zusätzlich den Schaft auch noch etwas weiter vorne 'greifen', was wiederum der Festigkeit im Anschlag zugute kommt. Auch würde ich das so auch noch eher als eine Entlastung für dein Schulterproblem ansehen, vermute aber, wie ich und auch mein Vorschreiber ja schon anmerkte, dass der Anschlag nicht die Ursache für die Schmerzen ist, sondern dass da schon generell etwas nicht stimmt, der Anschlag also nur der Auslöser ist.

    Aber, wie ich auch schon öfter hier schrieb, solche Diagnosen können so ja nie mehr als nur Vermutungen sein. Um da überhaupt etwas konkreteres sagen zu können, müsste ich deinen Anschlag und deine Schießtechnik schon sehen können und zwar am besten direkt vor Ort auf dem Schießstand. Selbst ein paar Fotos von Dir im Anschlag sind dagegen nur ein schwacher Ersatz, aber immer noch besser als nur der Austausch in Schriftform.

    Vielleicht kannst Du ja mal ein paar aussagekräftige Fotos von Dir im Anschlag einstellen.

    Und vielleicht solltest Du auch mal einen Medizinmann wegen der Schulter aufsuchen. Dem kannst Du dann ja auch die Fotos zeigen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Uta,

    das Problem wird vermutlich in Verbindung mit einer Jacke, die in den Schultern (und an den Armen) nicht richtig passt, sprich dort noch zu weit ist, durch den Zug des Schießriemens verursacht. Der Schießriemen ist vermutlich an der Jacke recht hoch so fixiert, dass der Zug von außen kommt. Das ist eine weit verbreitete Lehrmeinung, mit der (unter anderem) erreicht werden soll, dass sich der Pulsschlag nicht auf das Gewehr überträgt. Leider führt das aber auch oft und besonders dann, wenn die Jacke nicht gut in den Schultern und an den Armen sitzt, dazu, dass es die Jacke nach und nach über die Schulter zieht und der Anschlag dadurch auch nach und nach immer tiefer sinkt.

    Man könnte das Problem sicher durch eine noch besser in den Schultern und an den Armen sitzende Jacke entschärfen, nur wenn man mit der Jacke auch Stehend schießt, dann kann diese auch immer nur ein Kompromiss sein. Passt die Jacke für Stehend, ist sie für Liegend in der Regel schon etwas zu weit und passt sie für Liegend, ist sie Stehend wiederum in der Regel etwas zu eng.

    Als weitere Lösung bietet sich an, den Riemen so zu befestigen, dass er eine neutrale Position einnehmen kann. Er wird dazu nicht mehr gegen das Drehen um den Arm fixiert, sondern nur noch gegen das Absinken durch z. Bspl. eine Schlaufe gehalten. Die Zug- und Haltekraft wird dann gleichmäßig auf beide Enden der Schlaufe um den Arm verteilt, während vorher der äußere Teil stärker und der innere weniger belastet wurde.

    Wenn man allerdings den Zug von außen gewohnt ist, kann das für den Schützen schon eine deutliche Veränderung bedeuten bis dahin, dass er damit erst mal nicht mehr klar kommt. Bringt man den Schießriemen in eine neutrale Position, so ist es auch nötig, den Schießriemen etwas kürzer einzustellen und zusätzlich ist es oft auch nötig, den Stützarm etwas weiter nach innen zu setzen, da der Zug jetzt ja nicht mehr von außen kommt und das Gewehr je nach Anschlag so die Tendenz enthält, etwas nach außen zur Abzugshand zu kippen.

    Problem dabei ist auch, dass man dadurch auch den Pulsschlag auf das Gewehr übertragen kann. Das muss aber nicht sein, so dass man die Maßnahme ruhig mal ausprobieren sollte. Und sollte sich der Pulsschlag doch übertragen, so sollte man auch mal schauen, ob nicht innen am Arm eine Schalle oder Kante des Riemens gerade genau auf die Stelle drückt, wo die Schlagader verläuft.


    Des weiteren kann auch der Schießriemen weiter unten am Arm befestigt werden. Das bringt zwar in der Regel nicht nur in Bezug auf die Jackenproblematik Vorteile, sondern kann die Schießleitung auch langfristig verbessern, stellt aber für die meisten Schützen, die ja in der Regel mit einer hohen Schießriemenposition anfangen, erst mal eine so große Veränderung dar, dass ich das auch nur empfehlen würde, wenn ich diese Umstellung auch vor Ort begleiten könnte und mit dem Schützen auch einen Dialog führen und ihn auch beobachten könnte.

    Aber, wie schon am Anfang vermutet, die Ursache dürfte in einer immer noch nicht optimal sitzenden Jacke in Verbindung mit dem hoch sitzenden und von außen ziehenden Schießriemen zu suchen sein. Versucht dort mal in kleinen Schritten zu optimieren. Schaut euch auch mal an, wo die Schießriemenaufhängung an der Jacke befestigt und welche Auswirkungen das in Bezug zur Krafteinleitung zur Jacke hin hat. Wenn diese Befestigung nämlich zu weit hinten angebracht ist, dann begünstigt das dieses 'Über die Schulter ziehen der Jacke'. Möglicherweise reicht es schon, wenn ihr die Befestigung (mit etwas handwerklichem Geschick) etwas weit nach vorne versetzt.

    Ein Satz aussagekräftiger Fotos, welcher neben der Schützin im Gesamtanschlag auch ein paar Details der Schießriemenaufhängung zeigt, könnte uns uns bei der Analyse womöglich auch noch etwas weiterbringen. Denn ohne den Anschlag und essen Details (am besten vor Ort) sehen zu können, sind das hier ja alles auch nur Vermutungen und immer auch nur ein bisschen wie stochern im Dunkeln.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo,

    Eigentlich habe ich dieses Forum aufgesucht, um mein Einsteigerwissen erweitern zu können und nicht um mich verarschen zu lassen.

    gerade dann solltest Du aber auch etwas defensiver agieren und einen geschilderten Sachverhalt, denn Du ja (noch) gar nicht beurteilen kannst, nicht gleich als Verarsche abtun. Schon dein zweiter Beitrag hier war in der Hinsicht ja nicht so ganz prall. Ihr Schweizer rühmt euch doch immer, dass ihr viel diplomatischer und rücksichtsvoller miteinander umgeht als wir Brüder aus dem 'großen Kanton'.

    Die Schützen, die hier schreiben, meinen es sicher (fast) alle gut. Nur verfügen sie alle aber auch über recht unterschiedliche Erfahrungen, eine unterschiedliche Wahrnehmung und daraus resultierendes Wissen und Können. Die Spanne reicht hier vom absoluten Anfänger und Hobbyschützen bis hin zu auch international erfahrenen Spitzenschützen.

    Und gerade der no.limits verfügt über einen immensen Erfahrungsschatz und braucht sein Können hier auch niemanden mehr zu beweisen. Der Mann weiß schlicht, worüber er schreibt. Das trifft nicht auf alle hier zu, auf ihn aber schon. Zugegeben, auch dass kannst Du nicht unbedingt wissen oder beurteilen, andere hier aber schon.

    Leider gibt es dann auch noch Zeitgenossen, die können einfach nicht gut damit umgehen, dass ihnen jemand überlegen ist und einfach mehr drauf hat als sie selbst. Dem wirklich etwas entgegensetzen können sie natürlich auch nicht und so endet das dann auch schon mal in plumpen Pöbeleien oder Versuchen, die Person an sich zu diskreditieren. Nicht schön, aber leider zutiefst menschlich. Schlauer wäre es ja, dass, was der andere da sagt, erst mal auf sich einwirken zu lassen, sich mit dem Inhalt auseinanderzusetzen und daraus möglicherweise auch noch etwas zu lernen. Aber, dazu müsste man ja schlau sein, zumindest etwas. Gut, lassen wir das. ;)

    Hallo no.limits du musst wohl einen SSP knacks haben ,oder ein kleiner HASSER .

    Und deshalb ist auch so eine Antwort unpassend.

    Möglicherweise ist die Wahrnehmung von no.limits ja auch einfach nur eine andere. Er nimmt möglicherweise Dinge wahr, die anderen gar nicht auffallen, weil seine Wahrnehmung viel ausgeprägter ist und er auch über entsprechende Vergleichsmöglichkeiten verfügt. Wir alle verfügen über eine sehr unterschiedliche Wahrnehmung und unsere Wahrnehmung ist auch nicht objektiv.

    Nur mal als Beispiel: Ich habe schon immer gerne auch mal die Sportgeräte anderer Schützen ausprobiert, wenn sich die Gelegenheit dazu bot. Hauptsächlich, um mal zu sehen, wie andere ihre Anpassungen und Einstellungen vorgenommen haben und um dadurch möglicherweise auch Anregungen für eigene Verbesserungen zu erhalten. Meine Erfahrungen beziehen sich dabei zwar in erster Linie auf den Gewehrbereich, bei den Pistolen sind die Unterschiede aber noch viel größer. Und ihr glaubt gar nicht, wie groß da die Bandbreite nur allein bei den Abzugseinstellungen ist. Ich habe da schon Abzüge erlebt, die nach endlosem Vorzugsweg gleich in den vollen Kriechgang übergingen, von den Schützen, denen das Teil gehörte und die auch oft ganz passable Schützen waren, aber als kurzer und trockener Druckpunkt beschrieben wurden. Gerade ob ein Abzug kriecht oder nicht, wird von vielen Schützen oft sehr unterschiedlich wahrgenommen. Probiert es ruhig mal selbst aus, ihr werdet staunen, oder auch nicht. Sollte letzteres zutreffen, dann wisst ihr danach jedenfalls, wo eure Defizite liegen. :)

    Mit bestem Schützengruß

    Frank