Beiträge von Murmelchen

    Mein Favorit St. Hubertus Elsen verliert leider gegen den Bund München. Nach einem ebenbürtigen Start in den ersten Serien brachen die Elsener leider in der letzten Serie ein.

    Für eine kleine Überraschung sorgten allerdings, wie schon gesagt, die SG Hamm und die KKS Nordstemmen mit ihren Siegen über die starken Vereine der Südgruppe.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Das sieht mir schon nach einem riesigen Problem aus. Einige Punkte, die wir hier auch schon angesprochen haben, kommen darin zumindest nach Lektüre des Artikels auch zum Vorschein. Was mich verwundert, ist, wie ein Bezirk meint, er müsse sich gegen seinen Verband stellen, wo er doch nur Gliederung und Teileinheit dieses Verbandes ist. Aber ich kann die Sache jetzt erst mal nur als Außenstehender beurteilen.

    Hat keiner Lust, das mal zu diskutieren?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Aber nur als Trainingssystem um zu sehen, wie der Schützling wackelt, denke ich, dass du es schon verwenden kannst.


    Lass Dich dabei aber besser nicht erwischen. Bei solchen Sachen kennt unsere Staatsmacht normalerweise kein Pardon und da wird regelmäßig mit ganz großen Kanonen auf Spatzen geschossen. Hinzu kommt, dass viele dieser Verstöße nicht mehr als Ordnungswidrigkeiten gehandelt werden, sondern sehr leicht auch strafrechtliche Konsequenzen haben können und Unwissenheit schützt hier garantiert nicht vor Strafe.

    Wer mal nachlesen möchte, wie man es besser nicht machen sollte, kann sich ja mal im Forum WO den folgenden Beitragsstrang In Justizias Mühlen - Eine BW-Patrone von 1966 - 2800 EUR Strafe für Lehrer durchlesen. Wobei man hier natürlich auch gut sagen könnte, soviel Dummheit gehört auch ordentlich bestraft. Dass solche "Heinis" regelmäßig als Lehrer agieren dürfen, irritiert mich auch immer wieder. Aber sonst ist die Sache schon ganz schön traurig.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Das Gewehr war so schön blau... so sehe ich das doch auch


    Na ja, die Mädels setzen da halt manchmal etwas andere Prioritäten. :love:

    Aber zum Thema: Der neue Precise-Schaft von Anschütz wird zwar auf Grund seiner Funktionalität generell gelobt, aber, und jetzt mach ich auch mal einen auf Mädchen, für mich sieht das Dingen ganz schwer nach Blechbüchse oder Konservendose aus. Klar, so etwas ist gerade bei Neuheiten immer etwas umstritten und beim Schießen kommt es auch nicht wirklich auf das Aussehen an. Aber für mich spielt das doch auch ein bisschen eine Rolle und ich bin in solchen Sachen auch ein wenig konservativ.

    Aber objektiv vermute ich, dass die neue Schaftkappe am LG auf Dauer die Jacken reihenweise "fressen" wird. Ob das die wirklich beste Lösung für eine Schaftkappe ist, wage ich zu bezweifeln. Ich würde da, sollte das 9003 für mich eine Option sein, ähnlich wie dingo wohl auch eher zum älteren Schaft greifen. Aber wie schon gesagt, das ist sicher subjektiv.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Die Sache mit den Lasern war auch schon, wenn ich mich jetzt nicht irre, nach den alten Waffengesetz nicht erlaubt. Daher verwenden die Systeme zur Ziel-Weg Darstellung ja auch Kameras und die Emissionen gehen von Ziel aus. Aber keine Angst, die Sache ist längst verjährt.

    Übrigens, der Matthias Stich ist immer noch rein stilistisch einer der besten LG-Schützen. Dem seinen Anschlag und seine Technik kann man auch heute noch zum Maßstab nehmen. Er war zu seiner Zeit auch einer der ersten, die das konsequente Schnellschießen praktiziert haben. Schade, dass er heute nicht mehr aktiv ist.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo dingo,

    deiner Beschreibung nach könnte es sich schon um ein Gewehr mit Schaft der neueren 1807 Modellreihe handeln. Die gab es mit der Backe aus Kunststoff, aber auch in Holzausführung. Der Schaft ist auch heute noch ganz brauchbar. Die Backe ist zwar nach oben hin etwas spitz, was speziell Liegend etwas störend sein kann. Aber das kann man ja bei Bedarf leicht ändern. Auch der Abstand Pistolengriff zum Abzug ist nach heutigen Maßstäben etwas groß. Das muss aber je nach Hand auch kein Nachteil sein.

    Eigentlich kannst Du bei so einem Gewehr, sollte es gut gepflegt sein, nicht viel falsch machen. Für manche dieser Gewehre werden oft Erlöse von über 500 EUR erzielt und manche Händler bieten diese Gewehre sogar oftmals noch in der Region von 700 bis 800 EUR an. Das X sollte in deinem Fall auch noch etwas bringen, auch wenn der Königstiger die Sache jetzt etwas entmystifiziert hat, und der Hämmerli-Diopter stellt auch schon alleine einen Wert dar. Die werden oft noch in der Region von 150 EUR und höher gehandelt.

    Ob das Gewehr einen schweren Matchlauf hat, kannst Du am besten am Übergang vom System zum Lauf erkennen. Bei den normalen Läufen ist dieser konisch und bei den schweren Läufen rechtwinklig mit kleiner Stufe. Die schweren Läufe sind aber nicht unbedingt von der Schussleistung her besser, sondern eben nur schwerer und etwas länger und machen das Gewehr eher kopflastig. Sie sind aber auf jeden Fall seltener und daher auch gefragter.

    Ob der Lauf noch in Ordnung ist, kannst Du grob testen, indem Du einen VFG-Propfen durch den Lauf schiebst. Du solltest dann noch einen deutlichen Widerstand spüren, der in Bereich des Patronenlagers und noch wichtiger, im Bereich der Mündung deutlich stärker ausgeprägt sein sollte. Das ist zwar noch keine Garantie für eine gute Schussleistung, aber doch ein wichtiges Indiz.


    Fazit: Wenn Du einen guten Preis in Bezug zu den oben genannten Angaben aushandeln kannst, machst DU bei einem gut erhaltenen Gewehr sicher nichts falsch.


    Ich habe mal zu Orientierung ein Photo mit einem Schaft der 1807 Reihe beigefügt. Dort siehst Du auch den neuen Abzug und das neue Schloss mit dem größeren gebogenen Kammerstengel.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo dingo,

    ohne genau zu wissen, um was für eine Match 54 es sich handelt, ist es mir nicht möglich, hier eine Größenordnung zu nennen. Handelt es sich bei dem Gewehr wegen der verstellbaren Backe möglicherweise um eine 1411 mit schwerem Match-Lauf? Die sind noch recht begehrt. Oder ist der Schaft nicht serienmäßig? Was für ein Schloss und Abzug sind verbaut? Noch die alte Ausführung mit geradem Kammerstengel und Flügelsicherung, oder schon die neue Version mit dem neuen Abzug? Gewehre aus der Übergangszeit zur 18xxer Serie mit den X-Nummern sich auch recht begehrt. (Wobei das X nicht das bedeutet, womit es oft angepriesen wird). ;)

    Vielleicht kannst Du ja ein paar aussagekräftige Bilder von dem Teil machen. Dann kann ich eventuell eher etwas was zu den Preisen sagen. Wenn es erstmal etwas weniger öffentlich sein soll, auch nur direkt an mich.


    Der Hämmerli Diopter ist auch noch recht gefragt und bringt regelmäßig gutes Geld. Aber hier würde es sich möglicherweise auch anbieten, den getrennt anzubieten. Bringt nach meiner Beobachtung und meinen Erfahrungen oft mehr als im Paket.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    zum TEC-HRO Touch kann ich jetzt direkt nichts sagen, aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sich die Abzugsschienen der Hersteller doch etwas unterscheiden. So war es mir nicht möglich, den FWB Abzugszüngel, wie er an den 60X Modellen und an der LP 100 verwendet wurde, vernünftig fest an meine an meine 1813 bzw. mein LG 2001 zu schrauben. Ohne jetzt genau nachgemessen zu haben, schienen mir die Anschütz-Schienen etwas dünner (schmaler) zu sein. Um das FWB-Züngel dort fest zu bekommen, hätte ich die Klemmung bzw. Schraubung wohl etwas überdrehen müssen. Ich habe das dann gelassen.

    MEC bietet den MEC Trigger wohl in verschiedenen Ausführungen für die einzelnen Fabrikate an.

    Wenn TEC-HRO die Klemmung universal ausgelegt hat, dann mag das wohl auch so gehen. Aber wenn sie ein bestimmtes Maximaldrehmoment angeben und man mit diesem das Züngel bei bestimmten Fabrikaten nicht richtig fest bekommt, dann würde ich TEC-HRO am bestem mal um eine Stellungnahme bitten. Diese Züngel sind ja teuer genug und so kleine Schraubverbindungen vermurktst man doch ganz schnell.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ich habe den VESA-Local-Bus auch nur der Sicherheit halber erwähnt. Aber es ist nicht sehr wahrscheinlich, da dieser Bus nur sehr kurz am Markt war und sich nie richtig durchsetzen konnte. Für industrielle Steuerungskarten wurde er, wenn überhaupt, nur sehr selten eingesetzt.

    Aber zur Sicherheit hier mal ein Bild:

    Der untere kurze Slot ist der ältere 8 Bit XT-Standard. Darüber sind dann 6 16 Bit ISA Slots abgebildet. Die beiden braunen (wie frank17 schon anmerkte) Slots auf der linken Seite stellen den VESA-Local-Bus da. Aber wie schon gesagt, ist nicht sehr wahrscheinlich. Ich gehe daher davon aus, dass es sich um eine Karte für den 16 Bit ISA-Bus handelt.


    Es gab in den frühen Jahren so "tragbare" kleine Monster, die man aber nicht wirklich als Laptops oder Notebooks nach heutigen Maßstäben bezeichnen konnte. Die hatten manchmal auch Steckplätze. Sie sind aber heute nur noch sehr schlecht zu bekommen und bei Defekten wegen der oft verwendeten Spezialbauteile auch nur schlecht bis gar nicht reparierbar. Bleibt also nur noch der Austausch des Rechners bzw. des Motherboards. Zumindest die Zicken mit dem BIOS sollten sich so beheben lassen.

    Ach ja, das Problem mit dem BIOS könnte auch daran liegen, dass die Stützbatterie alle ist. Das ist meistens eine Knopfzelle. Der Typ CR2032 war damals dafür sehr verbreitet.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Glaube, Sitte, Heimat - ach ne, das ist ja jetzt doch mehr die traditionelle Ecke.

    Aber "Aus alter Wurzel neue Kraft" ist doch auch ganz schön, oder etwa nicht?


    Heute mit traditionellem Schützengruß

    Frank


    PS: Es gibt natürlich auch kleine Lästermäuler, die übersetzen das erste Motiv mit
    "Wir glauben, dass die Sitte bei uns keine Heimat mehr findet". ;)

    Hallo Sebastian,

    das dürfte tatsächlich ein Motherboard mit ISA-Steckplätzen sein, zumindest dann, wenn die Elektronikkarte auch in den sichtbaren freien Slot neben der Karte passt. Es gab auch Boards mit dem VESA-Local-Bus, wo dann die ISA-Slots nach rechts hin noch erweitert wurden. Kann ich so auf dem Photo schlecht sehen, da die Karte ja länger ist.

    Aber wie gesagt, ich denke, es ist eine Karte für den ISA-Bus.


    Motherboards dafür gab es so bis Mitte bis Ende der 90er Jahre. Die Prozessoren waren da Pentium II bis III mit Slot-1 Steckplatz und Intel BX oder TX-Chipssatz. Möglicherweise gab es sogar auch noch Boards mit dem moderneren Sockel 370 mit ISA-Slot. Da müsste ich aber jetzt erst mal nachschauen. Auf jeden Fall bekommt Du solche Boards noch in der Bucht. Da sollte dann auch noch WIN XP drauf laufen. Allerdings dürfte es dabei, wie schon gesagt, Probleme mit der Ansteuerung der Karte geben. Also doch besser mit Win 98 SE ausstatten. Du musst aber ein bisschen aufpassen mit dem richtigen Speicher und dem Netzteil. Das war so die Übergangsphase von AT nach ATX-Standard.

    Äähm, ich schreibe das hier jetzt so aus dem Gedächtnis. Daher sind kleine Ungenauigkeiten möglich. Ist ja auch schon etwas länger her, dass die Technik aktuell war.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Zabbi,

    ich hoffe jetzt mal, Du hast dich durch meine Frage nach deinem schießsportlichen Werdegang nicht genötigt gefühlt, hier zu viel persönliches von Dir preiszugeben. Das mit deinem Großvater tut mir leid. Ich kann Dich da möglicherweise sogar ganz gut versehen, denn auch meine Großeltern sind innerhalb eines Jahres noch relativ jung verstorben, als ich so 11 oder 12 Jahre war. So richtig düstere Gedanken hatte ich zwar nicht, aber hab wohl in der Zeit auch viel so vor mich hingeträumt und auch in der Schule nachgelassen. Auf jeden Fall kann es manchmal ganz hilfreich sein, wenn man sich auch über solche Sachen austauscht und darüber spricht. Ich vermute eh, dass es gerade in unserer heutigen Zeit für junge Menschen nicht immer ganz so leicht ist. Ich glaube, zu meiner Zeit war da manches wirklich noch einfacher. Zumindest dann, wenn man ein bisschen Glück mit seinen Eltern hatte (das kann man sich ja nicht aussuchen) und dann am besten noch auf dem Land aufwuchs.

    Deine schießsportliche Entwicklung ist auf jeden Fall erstaunlich. Da scheinst Du ja wirklich mit reichlich Talent gesegnet zu sein und auch das richtige Händchen für zu haben. Aber geh die Sache auch weiterhin mit einer gewissen Lockerheit an. Ein bisschen Ehrgeiz ist gut und hilfreich, aber es darf nie verbissen werden. Am wichtigsten ist neben allen Erfolgen und Fortschritten immer noch die persönliche Freunde an der Sache.

    Der Schießsport ist auch deswegen so toll, weil wir ja doch alle irgendwie so etwas wie eine große Familie sind. Wir gehen fast immer pfleglich und freundschaftlich miteinander um und die meisten von uns ticken ja auch auf eine bestimmte Art ähnlich.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Warum hieß das 600er bei euch IKEA-Gewehr??


    Wegen dem hellen Schichtholz. Das war damals noch ganz neu. Vorher gab es die Schäfte ab Werk quasi nur in dunklen Holztönen. Dieses helle Schichtholz hat wohl einige an die Produkte eines bekannten schwedischen Möbelhauses erinnert.

    Aber ernsthaft, damit ich hier nicht noch falsch verstanden werde. Ich finde Farbe im Schießsport gut, wobei welche Farbe natürlich Geschmackssache ist. Wir müssen ja nicht mehr alle wie die Waldschrate rumrennen und tarnen müssen wir uns auf dem Schießstand eigentlich auch nicht.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank


    PS: Habe ich Dir eigentlich schon gesagt, dass Du mal eine ganz Große im Schießsport werden kannst, wenn Du so weiter machst. Darf ich mal etwas indiskret fragen, wie Du zum Schießsport gekommen bist und wie deine Entwicklung bisher so verlaufen ist?

    Hallo Freunde,

    die Sache mit Andreas Hofer ist gar nicht so ungewöhnlich. Selbst hier in Westfalen gibt es mit der Schützenbruderschaft "Anderas Hofer" Gladbeck einen Verein mit dem Namen des Tiroler Freiheitskämpfers.

    Wir Westfalen sind ja auch nach den Bayern zusammen mit den Tirolern die Besten im Schierßen. :thumbup:


    janeS

    Hihi, also ich finde so einen Schaft in Baby-Rosa mit roten Krickeln doch sehr schön. Aber man kann das noch steigern. Schon vor über 20 Jahren kam bei uns mal eine Schützin mit zart weißem Schaft mit rosa Wölkchen drauf an. Das sah vielleicht sch... aus.

    Also, wenn ich mal groß bin, will ich auch so einen Schaft. :D


    Wisst ihr eigentlich, dass die ersten FWB 600 bei uns nur IKEA-Gewehre hießen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo wegi82,

    Zwischen schießen und etwas dabei sportlich betreiben liegen aber schon Welten!


    Keine Frage. Aber etwas sportlich betreiben ist von Breitensport bis Leistungssport auch ein weites Feld.

    Aus Spaß kann man ja viel schießen bzw. ab und an etwas treffen aber aus sportlicher Sicht würde ich nicht von Pistole auf Gewehr und umgekehrt wechseln.


    Das mag so für Dich zutreffen. Aber ich kenne Schützen, die bis hin zur DM zeitgleich Pistole und Gewehr geschossen haben und damit durchaus erfolgreich waren. Zwar gibt es nicht so viele Schützen, die Pistole und Gewehr gleichzeitig schießen, aber es ist durchaus möglich, auch als Leistungssport, wobei ja auch der Begriff Leistungssport eine Frage der Definition ist.


    sobigrufti

    Diese überzogene Reglung mit den Bedürfnisnachweis gehört nicht nur meiner Meinung nach in die Tonne. Aber das ist wieder eine andere Baustelle.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo red gecko,

    auf die Frage kann es sicher keine allgemein gültige Antwort geben, höchstens unterschiedliche Sichtweisen.

    Es gibt Schützen, die betreiben nur eine Disziplin und es gibt Schützen, die schießen fast jede Disziplin, auch über Waffengattungen wie Gewehr und Pistole hinweg, wobei letzteres aber etwas seltener ist.

    Es gibt natürlich auch für beide Varianten gute Argumente. Der Zeitaufwand wurde ja schon angesprochen. Wenn man nur eine Disziplin schießt, kann man sich natürlich im Rahmen seiner Zeit gezielter darauf konzentrieren. Aber man hat je nach Disziplin auch nur wenige Starts im Jahr. Wenn es mal nicht so läuft, kann das auch schon mal etwas frustrierender sein. Bei weiteren Disziplinen hat man da dann auch weitere Chancen.

    Manche Disziplinen ergänzen sich auch ganz gut. Dazu zähle ich jetzt mal alle statischen Stehend-Disziplinen mit Langwaffen. Liegend und Kniend sind dann zwar schon unterschiedlich, haben aber auch viele Gemeinsamkeiten. Für die Kurzwaffen gilt ähnliches, wobei es da natürlich auch Unterschiede wie die statischen Disziplinen wie LP und FP im Verhältnis zu den dynamischen Disziplinen gibt. LP ist auch anders als GK-Kurzwaffe. Ein kleines Problem sehe ich manchmal bei den Abzügen. Es ist schon ein Unterschied, ob ich jetzt den Abzug einer FP oder den eines Match-Gewehrs betätige, oder aber den Abzug einer Sport- oder Gebrauchspistole. Ist aber auch nur eine Frage der Übung, wobei man aber sagen muss, dass sich hier die Schützen mit der Umstellung unterschiedlich schwer tun.


    Ich würde als Fazit sagen wollen, man soll ruhig alles mal ausprobieren und dann dass, was man vom Zeitaufwand her ohne Probleme schießen kann, auch betreiben. Ich schieße schwerpunktmäßig nur noch die Disziplinen, die für mich auch ohne großen Trainingsaufwand meistens nicht zu frustrierend enden und überlege mir anhand meiner Zeit von Jahr zu Jahr neu, in welchen Disziplinen ich starte.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Sebastian,

    Es handelt sich um eine Karte, die direkt am Mainboard aufgesteckt wird.


    wie schon schon gesagt, es ist entscheidend, ob es sich um eine Steckkarte mit den normalen seriellen und parallelen Schnittstellen handelt, oder ob es sich um eine spezielle Elektronik auf der Karte handelt. Sollte letzteres zutreffen, dann brauchst Du zumindest einen Rechner mit einem Steckplatz für diese Karte. Aber selbst alte Rechner oder Motherboards mit ISA-Steckplätzen kann man noch gebraucht kaufen. Allerdings läuft dann auf diesen Rechnern moderne Software, wenn überhaupt, dann nur sehr träge.

    Da ich aber das Noptel nicht persönlich kenne, sind meine Angaben hier etwas Spekulation. Aber vielleicht reichen ja meine Anmerkungen trotzdem, um Dir einen möglichen Weg aufzuzeigen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Mitch,

    erstmal auch von mir ein herzliches Willkommen. Ich komme grob gesagt auch aus deiner Ecke, bin aber in Sachen Schießsport normalerweise südlich der Ruhr unterwegs. Für die Kyffhäuser starte ich allerdings auch schon mal im Kreis Unna-Hamm.

    Wenn Du das mit der starken Abweichung bei anderen Gewehren nicht erwähnt hättest, hätte ich ja fast geraten, erstmal die gesamte Visierung am eigenen Gewehr zu überprüfen. Kann ja immer mal sein, dass sich da durch z. Bsp. einen gar nicht bemerkten Umfaller etwas verbogen hat. Ich hatte mal einen älteren Anschütz-Diopter, wo die Bohrung nicht mehr richtig mit dem Korntunnel fluchtete. Ich habe das erst richtig gesehen, nachdem ich eine Irisblende mit vergrößernder Optik einschraubte, mich aber vorher immer über Reflexe gewundert.

    Aber so denke ich, dass dingo mit seiner Vermutung richtig liegen könnte. Wie sieht es denn bei Dir mit der Kurzwaffe aus? Da müssten dann doch auch ganz schöne Abweichungen auftreten. Ach ja, bist Du dienstlich auch im Kreis Unna unterwegs, oder arbeitest Du weiter westlich in der großen Stadt?

    Suche doch mal einen Augenarzt auf. Der müsste eigentlich das Problem erkennen können. Aber für die Anpassung einer eventuell nötigen Schießbrille würde ich Dir einen Optiker mit Spezialisierung auf das Sportschießen empfehlen. Normalen Optikern fehlt da doch zu oft das nötige Fachwissen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ich finde jetzt nicht die speziellen Karten auf der Seite von Noptel. Wenn es sich um eine Karte handeln sollte, die direkt über den Bus des PCs angesprochen wird, dann geht das mit einem Laptop normalerweise nicht, da die Laptops solche Steckplätze in der Regel nicht besitzen.

    Aber bei den alten PCs waren auch die seriellen und parallelen Schnittstellen oft nicht direkt auf dem Motherboard integriert, sondern wurden über Steckkarten realisiert. Sollte es sich um eine solche Karte handeln, dann kann das Gerät auch an einen Laptop angeschlossen werden. Allerdings haben fast alle modernen Laptops auch keine seriellen oder parallelen Schnittellen mehr zumindest nach außen hin geführt. Manchmal hilft dann eine Dockingstation. Bliebe noch das schon von Geronimo angesprochene Problem mit modernen Betriebssystemen wie WIN XP aufwärts. Bei diesen Betriebssystemen kann nicht mehr direkt auf die Schnittstellen zugegriffen werden, sondern nur noch über Treiber. Oft wird aber bei speziellen Geräten wie dem Noptel die Schnittstelle etwas anders angesprochen, als normal. Ohne spezielle Treiber geht das dann oft nicht.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank