Beiträge von Murmelchen

    Schaue mal beim zweiten Schuss. Dort gibt es die erste Großaufnahme. Bevor sie den Kopf absenkt, schaut sie noch mal mit offenem linken Auge Richtung Scheibe. Beim Absenken schließt sie dann aber schon das linke Auge, öffnet es noch mal kurz, nach dem sie ihre endgültige Anschlagsposition eingenommen hat, schließt es dann aber wieder bis nach der Schussabgabe. Also. ich müsste mich schon sehr täuschen, wenn das nicht so wäre. Es sieht aber bei ihr trotzdem ziemlich entspannt aus, nicht so wie bei Personen, welche das linke Auge wirklich nur durch richtiges Zukneifen geschlossen kriegen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo wegi82,

    im (langen) Final-Video 3x20 gibt es zwei Stellen, die Jamie Beyerle während der Schussabgabe von vorne zeigen. Leider weiß ich jetzt nicht mehr so genau, bei welcher Uhrzeit diese Einstellungen kommen. Dazu müsste ich mir das Video noch einmal anschauen. Mir schien es aber so, dass das linke Augenlid geschlossen war. Man konnte das jedenfalls trotz der Blende erahnen.

    Zu der Sache mit dem Visor: Ich finde solche Regeln immer etwas fragwürdig. Da man solche Sachen als Kampfrichter oft nur sehr schlecht erkennen kann und da ja auch manchmal nur Millimeter den Unterschied machen, führt so etwas zwangsläufig zu Ungerechtigkeiten und manchmal sogar zu Fehlentscheidungen. Stellen wir uns doch mal die Frage, ob durch das Berühren mit dem Mützenschirm wirklich eine Verbesserung und damit wirklich ein Vorteil auftreten kann. Mich würde es jedenfalls eher irritieren, wenn ich am Diopter anstoßen würde.

    Klar, Regeln sind Regeln. Aber wenig sinnvolle Regeln sollte man auch mal überdenken.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Amaya,

    zur Begründung wegen der BW-Stiefel: Nach Sportordnung DSB und ISSF darf die Schafthöhe der Schuhe nicht mehr als 2/3 der Schuhlänge betragen. Daher der Hinweis von Königstiger. Aber BW-Stiefel sind auch nicht optimal, da ja zum Laufen und nicht zum Stehen gemacht. Schau Dir mal einen Schießschuh an, dann verstehst Du warum. Du findest hier im Forum auch Empfehlungen zu guten Schuhen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Erzwo und Michael,

    ihr könntet euch ja auch, bevor ihr auf die Insel reist, erstmal den kommenden Weltcup in München vom 16. bis zum 23. Juni anschauen. Gut, für Dich, Erzwo, ist das ja auch schon fast wieder eine kleine Weltreise, aber für Dich, Michael, dürfte das doch noch von der Anreise her machbar sein. In München wird sicher auch weniger Gedränge herrschen als in London und der Eintritt dürfte auch frei sein.

    Allerdings bin ich ich da auch immer am grübeln. Ich sehe mir solche Wettkämpfe zwar immer sehr gerne an und wohne ja auch nicht ganz so weit im Norden wie Erzwo, aber dafür mal so eben 600km abreißen ist auch nicht ganz ohne. Eigentlich schade, aber na ja, man kann ja nicht immer alles haben.

    Apropos, die Finals liegen jetzt auch auf dem ISSF-Kanal als Videos vor.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo mazib,

    Du schriebst ja selbst, dass Du vor der Schussabgabe über dem Ziel stehst, nach der Schussabgabe aber im Ziel. Irgendwas muss da also bei der Schussabgabe passieren und genau diese Veränderung musst Du herausfinden. Mit deiner Ausrüstung dürfte das, wenn überhaupt, nur indirekt zu tun haben. Aber es sind, wie Dieter schon andeutete, auch nur kleine Nuancen im Millimeterbereich, die dazu führen, dass die Mündung sich auf 50m senkt.

    Kontrolliere sehr gewissenhaft deine Nullstellung und fühle in Dich hinein. Kontrolliere alle Spannungen, also deinen inneren Anschlag. Bleib einfach mal länger im Anschlag, ohne den Schuss auszulösen. Beobachte, ob Du dann immer noch zu hoch stehst.

    Zum Schluss noch ein aufmunterndes Sprüchlein: Zu hoch ist auf jeden Fall besser als zu tief. :D


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Michael,

    eure Annik hat da wirklich ein ganz tolles Ergebnis hingelegt. Die hatte ich ja bisher noch gar nicht auf meinem Radar. Die zweite Stehend-Serie ist nicht nur wegen der 99 Ringe, sondern auch vom Schussbild her schon absolute Sonderklasse. Aber die 199 Ringe Kniend sind auch Weltklasse.

    Schauen wir mal, wie sie sich heute schlägt und ob sie ihr Leistungsvermögen auch wieder abrufen kann.


    Mit bestem Schützengruß in die Schweiz

    Frank

    Hallo Freunde,

    ab heute werden in den USA, in Fort Benning, Georgia, die ersten Wettkämpfe des dritten ISSF Weltcups 2011 Gewehr und Pistole ausgetragen. Auch dieser Weltcup steht schon ganz im Zeichen der kommenden Olympischen Spiele 2012 in England, geht es doch auch hier wieder neben der erfolgreichen Teilnahme um die wichtigen Quotenplätze. Der DSB ist mit einer großen Abordnung deutscher Schützen und Schützinnen vertreten.

    Gewehr Damen/Herren

    Eva Friedel (Münstertal)
    Beate Gauß (Ammerbuch)
    Barbara Lechner (Triftern)
    Jessica Mager (Solingen)
    Sonja Pfeilschifter (Ismaning)

    Daniel Brodmeier (Niederlauterbach)
    Maik Eckhardt (Dortmund)
    Henri Junghänel (Breuberg)
    Tino Mohaupt (Suhl)
    Armin Rothmund (Brigachtal)
    Jürgen Wallowsky (Oberkotzau)

    Pistole Damen/Herren

    Munkhbayar Dorjsuren (München)
    Monika Karsch (Regensburg)
    Claudia Verdicchio-Krause (Buchheim)

    Hans-Joerg Meyer (Wolfenbüttel)
    Christian Reitz (Raunheim)
    Florian Schmidt (Frankfurt/Oder)
    Ralf Schumann (Stockheim)
    Abdullah Ustaoglu (Karlsruhe)
    Philipp Wagenitz (Dresden)

    Der Finalzeitplan des Weltcups in Fort Benning (alle Angaben Ortszeit/MESZ – 6 Stunden):

    Montag, 16.05.11

    15:15 Uhr Luftgewehr Herren
    16:00 Uhr Luftpistole Damen

    Dienstag, 17.05.11

    12:30 Uhr Sportgewehr Damen
    15:15 Uhr Luftpistole Herren

    Mittwoch, 18.05.11

    15:45 Uhr Sportpistole Damen

    Donnerstag, 19.05.11

    13:40 Uhr Freie Waffe Herren

    Freitag, 20.05.11

    13:15 Uhr Luftgewehr Damen

    Samstag, 21.05.11

    13:30 Uhr Schnellfeuerpistole Herren

    Sonntag, 22.05.11

    11:30 Uhr Kleinkalibergewehr Liegendschießen Herren
    15:30 Uhr Freie Pistole Herren

    Diese Angaben wurden der Seite des DSB entnommen.


    Die ISSF bietet zwar zur Zeit wohl keinen Live Stream mehr von den Finals an, aber zumindest die Videos werden wohl auch wieder relativ zeitnah auf den YouToube-Kanal der ISSF gestellt werden.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Amaya,

    auch von mir ein herzliches Willkommen bei den Meisterschützen.

    Wie dingo schon sagt, dass mit deiner Jacke kriegen wir auch noch hin. Zur Not machen wir hier eben auch noch eine virtuelle Änderungsschneiderei auf. :thumbup:


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Du hast mit Sicherheit Talent, sonst würdest Du gar nicht erst an solche Ergebnisse rankommen. Auch wenn das ja einige Trainer nicht so gerne hören, aber ohne ein gewisses Talent (also Fähigkeiten, die man mitbringt) hilft der beste Trainingsfleiß nicht, um wirklich gut zu schießen. Aber natürlich muss man auch als talentierter Schütze etwas tun, um wirklich gut zu werden und zu bleiben.

    Einen kleinen Tipp hätte ich aber möglicherweise doch noch für Dich. Ich weiß jetzt nicht, ob Du schon ein Trainingsbuch führst. Aber gerade im Dreistellungskampf kann die gewissenhafte Aufzeichnung (Einstellungen, Bedingungen, aber auch Eindrücke und Gefühle) Dir wirklich helfen, deinen Level zu stabilisieren, insbesondere, wenn Du hier nicht ganz so oft zum Training kommst, wie mit dem LG.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Der Durchmesser richtet sich sogar, wie der Königstiger schon sagt, hauptsächlich nach der Fußgröße bzw. Länge und ist auch noch etwas vom Winkel abhängig, mit dem man den Fuß im Anschlag abspreizt . Letzteres sollte man aber sowieso eher weniger praktizieren, weil der Schuh dann weniger Last tragen kann und man dann außerdem fast immer hinten zu tief sitzt. Wichtig ist dafür ein gut passender Schuh mit möglichst steifer Sohle. Die ISSF hat da aber mittlerweile etwas gegen. Stichwort Watschelgang.

    Ideal ist der Durchmesser, wo sich das Gewicht (die Kräfte) möglichst gleichmäßig auf die Fuß- bzw. Schuhspitze, auf den Spann (die Rolle) und auf das Knie verteilt . Die Rolle sollte also nicht zu groß gewählt werden, damit nicht das Hauptgewicht auf dem Spann lastet. Das führt dann unweigerlich zu Druckschmerzen, ohne dass der Anschlag dadurch wirklich bessert bzw. fester wird. Die meisten im Handel erhältlichen Rollen sind eher zu groß.

    Ein kleiner, aber oft gut funktionierender Trick bei Druckschmerzen ist das Lockern der Schnürbänder im Bereich des Spanns.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Apfelbaum,

    ich möchte noch einmal etwa mehr auf deine Anmerkungen eingehen. Eine komplette gleichzeitige Scharfstellung auf Scheibe und Ringkorn ist optisch nicht möglich, da das Auge immer nur auf eine bestimmte Entfernung fokussieren kann. Damit der Eindruck der gleichzeitigen Schärfe entsteht, bedient sich der Mensch im Prinzip eines Tricks und schaltet die Fokussierung schnell hin und her. Das ist aber anstrengend und ermüdet das Auge und gelingt auch in jungen Jahren noch besser. Durch das Adlerauge und auch durch den guten Kontrast der Meytonanlagen wird dieser Schärfenunterschied noch verstärkt und oft erst dann auch richtig bewusst wahrgenommen. Ein getöntes Glaskorn würde diesen Effekt sogar auch noch weiter verstärken.

    Es ist aber nicht so, dass man unbedingt das Korn und die Scheibe gleichzeitig scharf wahrnehmen muss, um zu treffen. Nach meiner Erfahrung ist eine leichte Unschärfe der Scheibe durchaus zu akzeptieren und man sollte sein Hauptaugenmerk auf ein sauberes und nicht zu kleines Korn richten. Es gibt im Gegenteil beim Schießen, auch Liegend, oft das Problem, dass man, dadurch, dass man zu gut sieht, es auch perfekt machen will und damit unbewusst wieder Spannungen im Anschlag aufbaut oder etwas ruppiger auslöst.

    Ab vielleicht ist auch deine Brille im Gegensatz zu deinem Eindruck doch nicht optimal angepasst. Der Dioptrienwert muss auch nicht unbedingt mit dem der Alltagsbrille übereinstimmen. Da sind Abweichungen durchaus möglich. Vielleicht solltest Du ja mal zu einem Optiker gehen. Aber nur zu einem, der auch etwas vom Schießen versteht. Hier im Forum wird immer Müller-Manching (bei Ingolstadt) empfohlen. Ist aber natürlich nicht so optimal von der Anfahrt her, wenn man eher im Norden wohnt.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Amaya,

    so aus der Ferne ist so eine Beurteilung ja immer so eine Sache. Aber zumindest optisch vom Rücken her scheint mir die Jacke nicht zu eng zu sitzen. Kann sich die Jacke denn, wenn Du den Oberkörper verdrehst, über die Hüfte mitdrehen? Oder sitzt sie dort so stramm, dass sie sich dann nur verwindet.

    Wie Johann schon andeutete, kann es auch nur am Schnitt und Material des Armes liegen. Insgesamt scheint mir die Armlänge der Jacke eh etwas zu kurz geraten zu sein. Möglicherweise auch etwas zu eng und auch nicht richtig verdreht eingesetzt, wie bei Schießjacken sonst üblich.

    Aber generell kann man schon sagen, das die Konfektionsgrößen bei Schießjacken immer nur ein (grober) Richtwert sind. Das sind ja nur ein paar wenige Richtmaße und jeder Hersteller schneidet seine Jacken auch immer etwas anders. Du kannst zwar einer bestimmten Konfektionsgröße entsprechen, trotzdem aber an der einen oder anderen Stelle anatomische Abweichungen haben. Bei einem Pullover oder Hemd spielt das dann oft keine Rolle, da diese Teile sich ja auch immer etwas anpassen. Bei einer steifen Schießjacke aber schon.

    Man muss aber auch sagen, dass die meisten neuen Schießjacken durch ihre Steifheit am am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig sitzen und sich erst nach ein paar Durchgängen richtig anpassen und sich auch erst dann wieder das Gefühl für den Anschlag einstellt.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo mazib,

    die Problematik mit dem zu frühen Auslösen kenne ich zwar (mach ich auch gerne), aber letztendlich ist das die Folge der nicht passenden Nullstellung. Im Grunde ist es ja nicht verkehrt, wenn man beherzt auslöst und das auch kann. Nur muss sich dazu auch das richtige Zielbild einstellen. Tut es das nicht und man ist als Schütze schon mental voll auf das Abziehen fixiert, löst man dann auch irgendwann aus. Es gibt ja auch Schützen, die stehen sehr gut in der Mitte, kriegen aber den Schuss nicht raus und wenn dann doch, meistens zu spät. Der mental fließende Übergang vom Halten zur zeitigen Schussabgabe ist ja auch eine der großen Schwierigkeiten oder die große Kunst beim Schießen. Aber wer zügig auslösen kann, hat glaube ich doch Vorteile, auch wenn dann eher wie bei Dir das Risiko besteht, den Schuss auch zu früh auszulösen.

    Du schreibst, das Du nach der Schussabgabe immer sauber auf dem Spiegel stehst, nur eben vorher nicht. Das bedeutet dann aber, dass Du vorher noch Spannungen im Anschlag hast, die sich nach der Schussabgabe auflösen. Im Grunde gibt es hier nur eine Lösung. Du musst ergründen, welche Spannungen das sind (vermutlich im Stützarm) und diese dann reduzieren.

    Natürlich könntest Du auch die Schaftkappe etwas tiefer setzen, aber das ist ja nicht die Ursache, sonst würdest Du ja nicht nach der Schussabgabe sauber im Ziel stehen. Auch Erzwos Vorschlag mit der Visierjustierung ist zwar machbar, geht aber doch auch mehr in Richtung Teufel und Beelzebub, also eher eine Notlösung im Wettkampf, wenn sonst gar nichts mehr geht.

    Wenn Du allerdings das Problem mit dem LG nicht hast, dann kann da natürlich auch etwas mit der Schafteinstellung des KKs anders sein, welches dazu führt, das Du (unbewusst) etwas drückst oder anspannst. Leg doch mal die Gewehre übereinander und vergleiche dann mal. Wie sieht es denn mit der Scheibenhöhe aus? Da gibt es ja bei KK doch mehr Toleranzen und Abweichungen. Vielleicht richtest Du das KK-Gewehr von der Höhe her auch (unbewusst) so ein, wie Du es beim LG gewöhnt bist und stehst dann, weil die KK-Scheibe etwas tiefer hängt, zu hoch.

    Aber wie gesagt, auf Grund deiner Beschreibung dürfte meine Vermutung mit den (unbewussten) Spannungen vor der Schussabgabe wohl am naheliegendsten sein.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Arrrgh, ich wusste doch, dass da immer noch Bockmist drin ist. Sollte vielleicht ich besser Filosof werden und mich nicht mehr mit diesem ganzen Rechen-Quatsch beschäftigen. :wacko:

    Also, noch einmal von ganz vorn:

    KK Gewehr 50m: Durchmesser der Zehn: 10,4mm Radius: 5,2mm Geschossradius: 2,8mm Innenzehn: 5,0mm

    Der Abstand zwischen der Scheibenmitte und Geschossmitte bei einer 10,0 beträgt 5,2mm + 2,8mm = 8,0mm. So passt das auch mit den weiteren Ringabständen auf der Scheibe. Der Zehntel-Abstand beträgt dann 0,8mm.

    Für die weitere Betrachtung gilt dann der schon oben beschriebene Weg. Die Differenz zwischen Radius der 10 und Radius Innenzehn beträgt 2,7mm. Bei einer 10,3 beträgt dann der Abstand von der Scheibenmitte zum inneren Geschossrand 2,8mm und bei einer 10,4 2,0mm. Das heißt, bei einer 10,3 hat man noch keine Innenzehn und bei 10,4 ist man schon etwas drin.

    Man braucht also auf der KK-Scheibe 50m Gewehr einen Treffer > 10,3.


    Wer möchte, kann das ja mal für die Lupi-Scheibe nachrechnen. Da dort die Zehn 11,5mm groß ist, aber die Innenzehn auch 5,0mm, reicht dann auch eine 10,4 nicht mehr zum Berühren der Innenzehn. Damit nähern wir uns dann auch wieder der 10, 5 von Zabbbi.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo pustefix,

    diese Pufferpatronen in Kaliber .22lfB oder .22lr sind wirklich nur bunter und teuerer, taugen aber nicht wirklich. Die Teile aus Plastik sind oft schon nach ein paar "Schüssen" kaputt. Eine leere Hülse ist da viel besser und natürlich auch billiger. Nur sollte die aber dann auch nach ein paar Auslösungen etwas gedreht werden, damit der Schlagbolzen nicht immer wieder auf die gleiche Stelle trifft.

    Ohne Hülse kann in der Tat der Schlagbolzen brechen und auch das Patronenlager beschädigt werden.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank


    PS Dein Deutsch ist doch ausgezeichnet. Bei mir wäre da vermutlich schon alleine die Grammatik deutlich schlechter. Ich verstehe in Italienisch außer pronto und bella macchina kaum ein Wort. Ach ja, von amore habe ich glaube ich auch schon mal gehört. Aber die Sprache klingt immer sehr schön, insbesondere schnell gesprochen.

    Hallo wegi82,

    ich habe mir die Sache auch noch einmal durch den Kopf gehen lassen und ich muss eingestehen, ich habe in Bezug auf die 10,5 auch Stuss geschrieben.

    Die 10 der KK-Scheibe Gewehr beträgt 10,4mm und deren Innenzehn 5mm. Ein Zehntel ergibt also 1,04mm. Wenn man jetzt mal die Radien der Zehn und der Innenzehn mit 5,2mm und 2,5mm betrachtet, dann beträgt diese Differenz 2,7mm. Eine 10,2 reicht also noch nicht zur Berührung der Innenzehn, eine 10,3 ist aber schon drin. Also kann man hier sagen, Werte > 10,2 ergeben eine Innenzehn. Bei LG ist es halt >= 10,2.

    Komplizierte Sache. Radius und Durchmesser sollte man immer auseinander halten. Gibt sonst, wie man sieht, nur peinliche Fehler. Hoffe, ich habe da jetzt nicht noch einen weiteren Bug drin.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Apfelbaum,

    bei mir ist es eher anders herum. Ich komme normalerweise auf Ständen mit Meyton-Anlage sehr gut zurecht und treffe dort auch meistens etwas besser. Gute Erfahrungen habe ich bisher im LLZ in Dortmund und auf dem Stand in Oppenwehe gemacht, wobei letzterer natürlich durch seine offene Bauweise und Ausrichtung etwas windanfällig ist. Nur eine Raumanlage mit Meyton behagte mir bisher vom Zielbild nicht so ganz. Aber da vermute ich, dass es eher an den verwendeten Strahlern zur Raumausleuchtung lag. Hatte da auch etwas mit Reflexen zu kämpfen.

    Ich schieße bisher in Bezug auf die Visierung eher nackt, also nur Diopter mit Irisblende und vorne leicht getöntes Plastikkorn so um 3,6 mm (normale Visierlänge ohne Tube) mit Wasserwaage und, da kurzsichtig, mit Schießbrille ( so ca. -2,5 Dioptrien). Ich schieße fast auch nur noch Liegend und bin auch in der Altersklasse, aber noch etwas jünger.

    Probleme bekomme ich in letzter Zeit immer mehr bei nur schlecht ausgeleuchteten Bahnen mit herkömmlichen Scheiben. Gerade in der Dämmerung bei schlechter Vorfeldbeleuchtung und dann noch Strahlern auf der Scheibe geht mein Schussbild auf. Filter nehmen mir dabei subjektiv immer noch mehr Licht weg. Dürfte aber auch daran liegen, dass ich eine gewisse Tendenz zur Nachtblindheit habe.

    Mit einem Adlerauge habe ich bisher keine guten Erfahrungen gemacht. Trotz deutlicheren Zielbildes gehen mir auch damit die Schüsse regelmäßig weg. Bilde mir auch ein, ich nehme damit auch das Zielbild nicht mehr als Ganzes wahr, sondern taste den Rand ab. Eine Diopteroptik wäre schon schön, da ich dann wegen des Dioptrienausgleichs auf die Brille verzichten könnte. Aber auch damit komme ich bisher trotz guten Zielbildes nicht wirklich zurecht.


    Aber da wir uns ja alle sehr stark in unserer Wahrnehmung unterscheiden, könnte bei Dir wirklich ein Filter helfen, im Freien vielleicht sogar noch besser ein Polfilter. Vielleicht hilft Dir auch ein ein oder zwei Zehntel kleineres Korn, um so wieder ein vergleichbares Zielbild zu erhalten, da ja der Kontrast auf Meyton höher ist. Allerdings finde ich die normalen Farbfilter nicht fein genug abgestimmt. Ich selbst empfinde den Unterschied zwischen mit Filter und ohne Filter immer auch in Bezug auf die Helligkeit als zu krass. Aber wie schon gesagt, das ist wohl auch sehr individuell unterschiedlich. Im Grunde hilft hier nur ausgiebiges testen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Aber wir verharmlosen doch nicht die mögliche Gefahr, die von den Waffen ausgehen kann. Im Gegenteil, wir gehen deshalb eben besonders verantwortungsvoll damit um. Das erste, was ein Einsteiger wohl auf jeden Stand zu hören bekommt, sind die Sicherheitsregeln. Und sollte wirklich jemand mal unsicher agieren, macht der das garantiert nicht lange.

    Aber weil das genauso ist und auch schon immer so war, wird unser Sport auch von den Versicherern in Bezug auf das Risiko (Verletzungen und Unfälle) als nahezu bedeutungslos eingestuft. Wir liegen damit eben, was das Risiko angeht, fast auf der gleichen Ebene wie Schach.


    Das Bild von der ach so gefährlichen Sportart Schießen ist in Wirklichkeit auch nur ein weiteres Zerrbild.


    dingo hat doch hier schon mal was vom Fußball selbst in der Holzhackerklasse gesagt, wo es oft nur mit einer Hundertschaft BePo geht. Bei uns gehen bei der DM fast 10 000 an den Start, alle bewaffnet und da braucht es nicht einen einzigen Polizisten als Aufpasser. (Höchstens mal wegen Zuparken der Bundesstraße. :rolleyes: )


    Mit bestem Schützengruß

    Frank - der meint, wir sind jetzt wiedermal etwas weit vom Thema abgewichen. Schön. ^^