Beiträge von Murmelchen

    Katrin Quooß, die im obigen Beitrag portraitierte Trap-Schützin, hat beim Weltcupfinale in Al Ain (Vereinigte Arabische Emirate) die Silbermedaille gewonnen. Es ist ihr bisher größter Erfolg und ihre erste internationale Medaille.

    Aber auch die Siegerin, die erst 19 Jahre alte Italienerin Jessica Rossi, ist ein Phänomen. Bei der habe ich auch immer ein bisschen Angst, dass es sie beim Schuss umhauen könnte. So richtig wie eine "gestandene" Trap-Schützin sieht sie ja gerade nicht aus. Die mentale Präsenz merkt man ihr aber in jeder Sekunde an.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo frank17,

    Ich bin in diesem Fall weniger auf der Suche nach Schuldigen, sondern nach Zuständigkeiten oder noch wichtiger, nach einer verbindlichen Richtlinie.

    In diesem Fall weiß ich noch nicht einmal, ob die VBG wirklich zuständig ist, oder sich nur zuständig fühlt oder besser ausgedrückt, ob das unter Service läuft. Ich bin halt schlicht auf der Suche nach den ominösen, aktuellen und maßgeblichen Richtlinien, die es so scheinbar gar nicht gibt, auf welche sich aber mit schöner Regelmäßigkeit berufen wird. Da aber gegenüber den Sachverständigen oder Behördenvertretern in diesem Falle ein gewisses Abhängigkeitsverhältnis besteht, verkneift man sich auch schon mal ganz gerne allzu bohrende Fragen. Und dann gibt es da ja auch noch die ganz komischen Sachen, wo der Dorfsheriff zur Abnahme der Anlage kommt. Was meinste, wer da im Zweifel die Popokarte hat?

    Ich habe hier z. Bsp. die Schießstandrichtlinien DSB im Regal stehen. Das würde mir im Prinzip auch reichen, denn ich bin ja kein Schießstandsachverständiger und will auch keiner werden. Nur hätte ich trotzdem gerne die Sache mit der Maßgeblichkeit und Aktualität geklärt. Weiß denn sonst niemand näheres auf dem Gebiet?

    Apropos, wir könnten ja in der Zwischenzeit die bayerische Lösung wählen. Wir erkennen die Richtlinie des - hier jeweilige Organisation einsetzen - nicht an. Siehe deinen Fund mit der JuBaLi.


    Zebo

    Der Verweis von Wilhelm führt zu den Schießstandrichtlinien bei der VBG.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo frank17,

    die Richtlinie der VBG ist als von 2000 gekennzeichnet und scheint mir nach flüchtigem Überlesen mit der letzten Richtlinie, welche bisher vom DSB herausgegeben wurde, identisch zu sein.

    Nur soll diese ja angeblich, siehe auch sobigruftis Anmerkung, veraltet und nicht mehr maßgeblich sein.

    Aber sollte das so stimmen, dann müsste es doch inzwischen eine neuere Ausführung geben. Zudem verstehe ich immer noch nicht, wer jetzt wirklich maßgeblich ist. Auf der Seite des DSB wird das BMI angegeben. Wie habe ich denn dann die Seite der VBG zu verstehen, nur als Service oder doch verbindlich?

    Wir haben hier regelmäßig das Problem mit den Vogelständen. Wenn da ein neuer Sachverständiger kommt, muss man immer mit zum Teil zeitaufwendigen und oft auch kostspieligen "Sonderwünschen" rechnen. Ein Argument ist dann immer der Hinweis auf die angeblich nicht mehr maßgebliche Richtlinie und dass es inzwischen geänderte Auflagen gebe. Nur bitteschön, welche denn und wo findet man die?

    Wir hätten eigentlich ganz gerne eine Richtlinie, nach der wir uns auch wirklich richten können. :D


    Wilhelm möge uns verzeihen, dass wir den Beitragsstrang etwas erweitert haben.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank


    Apropos, bis nach Olsberg sind es dann doch noch ein paar Kilometer.

    Wo findet man denn diese angeblich neuen Richtlinien?

    Wenn ich das jetzt richtig sehe, dann sind die Richtlinien des DSB nicht mehr verbindlich oder besser gesagt maßgeblich, aber etwas neues (Stichwort BMI) gibt es doch noch gar nicht, oder?

    Hinzu kommt ja auch noch das Problem der Interpretation. Die jeweiligen Sachverständigen scheinen mir jedenfalls oft ihre ganz eigenen Ansichten zu haben. Schon die Abnahme und Regelüberprüfung scheint ja nicht nur je nach Land, sondern auch von Kreis zu Kreis unterschiedlich zu laufen. Zuständig sind die Behörden. Sie können ihre eigenen Sachverständigen damit beauftragen, können aber auch externe Kräfte nutzen oder der Verein kann selbst jemanden damit beauftragen, sofern die Behörde das akzeptiert.

    Ich habe ja den leisen Verdacht, dahinter steckt Methode. Rechtssicherheit sollte doch eigentlich etwas anders aussehen, oder?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo wegi82,

    ich weiß nicht, wer da was macht und wie sie es machen, aber bei Armatix gehen bei mir die roten Lämpchen an. Frag doch mal bei Dir nebenan nach, wie das so in der Schweiz gelaufen ist. Stichwort Segmüller.

    Außerdem scheint es ja wohl auch so zu sein, dass zwischen dem eigenen Anspruch und dem, was in der Öffentlichkeit ankommt, eine gewisse Diskrepanz besteht.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ich auch,

    wobei ich jetzt natürlich nicht weiß, was sie denn nun so genau zum WaffG gesagt haben.


    Diese Art der Öffentlichkeitsarbeit ist und kann aber nur ein Teilbereich sein, schon deshalb, weil die Bevölkerung nicht über weitere Verschärfungen bestimmt und im Zweifel auch nicht dagegen protestiert, selbst dann nicht, wenn man die Schützen (sonst) für nette und ungefährliche Leute hält.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Kleiner Tipp: Man sollte mit dem Gewicht nicht ganz an das Limit gehen, sondern eine kleine Reserve von mindestens 25g, besser noch 50g für nicht ganz so präzise Waagen einkalkulieren. Viele der Waagen bei der Waffenkontrolle wurden schon lange nicht mehr kalibriert und können deshalb durchaus auch Abweichungen vom tatsächlichen Gewicht anzeigen. Da aber diesen Anzeigen aber erfahrungsgemäß trotzdem höchste Autorität eingeräumt wird, steht sonst bei der Waffenkontrolle erst mal dumm da, wenn das Teil 5,51kg anzeigt.

    Holzschäfte können durch Wasseraufnahme auch ihr Gewicht verändern.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Kurze Zwischenfrage:

    Für die Schießstände waren (und sind zur Zeit wohl auch noch) die Schießstandrichtlinien, herausgegeben vom DSB, maßgeblich. Mit der Änderung des Waffengesetzes zum 01.04.2008 sollen zukünftig die Schießstandrichtlinien vom Bundesministerium des Innern (BMI) veröffentlicht werden.

    Wie kommt da jetzt die BVG ins Spiel?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Wilhelm,

    ich meine, mich schwach erinnern zu können, dass sogar mal nur 0,80m Breite für den jeweiligen Schützenstand zulässig gewesen wäre. Aber unter 1,0m bekommt man heutzutage wohl keinen Stand mehr genehmigt. Manchmal wird auch ohne 3-Stellung sogar auf 1,20m gefußt. Macht ja auch einen gewissen Sinn, auch wenn die Vereine oder Standbauer natürlich auch darauf bedacht sind, den vorhandenen Raum möglichst gut auszunutzen und Bahnen (oder zumindest Platz für weitere) kann man ja nie genug haben.

    Aber gerade, wenn auch 3-Stellung angesagt ist, sollte man den Platz und den Abstand nicht zu eng wählen. Wenn man zum Beispiel die Scheiben nicht mehr richtig wechseln kann, ohne Gefahr zu laufen, an die Pritsche zu stoßen, dann ist das nicht nur unschön, sondern im Wettkampf ein echtes Hindernis. Aber auch im alltäglichen Betrieb sollte immer genug Platz vorhanden sein, um die jeweiligen Schützen auch gut betreuen zu können. Man sollte auch bedenken, dass es gerade bei Pritschen mit Minimalmaßen (0,8m) auch nötig sein kann, diese wegen der Ausrichtung des Schützen auf das Ziel auch schräg zu stellen.

    Apropos, auch hinter den Schützen sollte immer genügend Platz sein. Ist leider auch nicht bei jedem Stand gegeben.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Geronimo,

    die sogenannten Mauscheleien, die Du ansprichst, sehen oder vermuten nicht wenige Schützen gerade im FWR, also genau der einzigen Interessenvertretung, zu der sich der DSB bekennt und von der er sich vertreten lässt. Man beachte dabei nur alleine die Aktivitäten der Firma Armatix.

    Gerade, weil sie sich eben von dieser Interessenvertretung und vom DSB und seinen Landesverbänden nicht wirklich und richtig vertreten fühlen, haben sich engagierte Schützen zu neuen Interessengemeinschaften wie prolegal zusammengeschlossen. Hier handelt es sich um eine Bewegung, welche von der Basis ausging. Diese Idee bzw. dieser Ansatz wurde gerade auch von engagierten DSB-Schützen getragen und verwirklicht. Siehe die Veranstaltung in Forst.

    Wenn eine gewählte Präsidentin eines Landesverbands wie Frau Lange sich hinstellt und die verdachtsunabhängigen Kontrollen nach § 36 WaffG begrüßt, dann fühle ich mich und sicher auch viele andere Schützen nicht richtig vertreten. Im Gegenteil, damit fällt man auch mir in den Rücken.

    Es gibt etliche weitere fragwürdige Punkte, die sich durch die Politik und Strategie des DSB und der Landesverbände der letzten Jahre ziehen. Warum brauchen wir (als einziger Sportverband) eine Sportordnung, die behördlich genehmigt werden muss? Warum brauchen wir überhaupt diese sogenannten gesetzlich anerkannten Schießsportverbände? Warum muss das Bedürfnis jetzt vom jeweiligen Verband bescheinigt werden? Kann es nicht sein, dass hier die Interessen des DSB als eigenständige Organisation und die der Mitglieder und der Vereine nicht deckungsgleich sind.


    Solche und andere Punkte sollten in diesem Forum auch weiterhin diskutiert werden können. Wenn nicht hier, wo dann.


    Noch eine Anmerkung sei mir erlaubt. Machst Du es Dir nicht etwas zu einfach, wenn Du das zugegebenerweise etwas fragwürdige Auftreten hauptsächlich einer Person hier dazu nutzt, die Sorgen und auch die durchaus berechtigten Kritiken an den zur Zeit bestehenden Verhältnissen pauschal als unberechtigt und unerwünscht abzubügeln und Du die Protagonisten mit schöner Regelmäßigkeit zumindest unterschwellig als Waffennarren bezeichnest. Selbst wenn eine Sache (aus berechtigter Sorge oder fast schon aus Verzweiflung wegen der Trägheit der Masse) etwas aggressiv (das Wort wird hier oft überstrapaziert) vorgetragen wird, muss sie deswegen nicht automatisch falsch sein.

    Apropos, über das Thema Waffennarren könnten wir bei Gelegenheit auch noch mal reden. Es mag durchaus welche geben, nur sind das in der Regel nicht die Menschen, welche in unserem Land legal Waffen besitzen. Mir ist jedenfalls noch keiner über den Weg gelaufen und ich kenne recht viele legale Waffenbesitzer. Wenn es geografisch nicht so weit wäre, würde ich Dir gerne auch mal ein paar Menschen aus meiner Gegend vorstellen. Auch als Sportschütze kann und darf man auch Waffen sammeln und diese auch als technische Gegengenstände und sogar von der jeweiligen Ästhetik interessant und sogar schön finden. Man ist dann nicht automatisch ein schlechter Mensch.

    Ich glaube, unser Hauptproblem sind die Bilder in unseren Köpfen, entstanden durch viele schlechte Filme und jahrelange mediale Zerrbilder. Wir brauchen ja nur eine beliebige Zeitung oder das Fernsehen einschalten. Was sehen wir da? Mord und Totschlag und weitere Greueltaten, jeden Tag weltweit zusammen getragen. Vergleiche das mal mit deiner Realität? Wie oft kommt da wirklich Gewalt vor? Wir sind alle anfällig für Vorurteile, aber wir sollten diese Vorurteile niemals als Grundlage für unsere Entscheidungen und unser Handeln nehmen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Nur am Rande vermerkt,

    Frau Lange ist nicht vom WSB (Westfälischer Schützenbund v. 1861 e.V.), sondern die Präsidentin des Württembergischen Schützenverbandes 1850 e.V., kurz WSV.

    Die weiteren Erläuterungen von Dan beschreiben aber die Lage wohl recht zutreffend, zumindest meiner Sicht nach. Eine Diskrepanz zwischen den eigenen Vorgaben und dem, was davon in der Öffentlichkeit ankommt, besteht schon.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo giftzwerg, 8o

    Du könntest versuchen, den Griff durch entsprechende Spachtelmasse oder Kitt an den entsprechenden Stellen aufzudicken bzw. anzupassen. Den größeren Formgriff durch Bearbeitung (Materialabtragung) anzupassen wäre auch eine Möglichkeit, ist aber bei dem Schichtholz (oder Kunststoff) auch nicht ganz so einfach. Vielleicht kennst Du ja im Freundeskreis einen Schreiner oder so. Ein Orthopäde könnte sogar fast noch besser sein. Die wissen meistens auch, wie man solches Holz (oder den Kunststoff) richtig bearbeitet. Gehe auch bei Bedarf wegen der Spachtelmasse nicht in den Baumarkt, sondern lasse Dich im guten Fachhandel beraten.

    Anbieter von entsprechen Form- bzw. Maßgriffen für die Gewehre sind mir jetzt so auf Anhieb nicht bekannt, aber vielleicht können Dir ja da auch andere Foristi hier weiterhelfen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ich habe ja als echter Landjunge nichts gegen "gute" Landluft und würde da auch nie gegen wettern, wie manche Städter, die aufs Land ziehen und dann gegen die Hähne auf den Misthaufen prozessieren, aber wenn hier wieder mal Großkampftag angesagt ist, dann nützt auch das Verschließen der Fenster nicht mehr wirklich viel. Ich habe auch den Verdacht, die verwenden da nicht mehr einfach nur Gülle oder Mist, wie früher mal, sondern reinstes Güllehochleistungskonzentrat. Als Bauernparfüm geht das jedenfalls nicht mehr durch.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo MarksmanFC,

    ein guter Gewehr-Anschlag (statisch) zeichnet sich durch möglichst geringen Krafteinsatz aus. Das Gewehr soll nicht wirklich durch Muskeleinsatz (Muskeln zittern) gehalten werden, sondern der Körper soll eine Art Stativ bilden. Zwar erleichtert eine gewisse Körperspannung und Festigkeit wohl die präzise Schussabgabe, aber auch diese sollte eher passiv (durch Positionierung der Knochen und Bänder und die richtige Einstellung des Gewehrs) und nicht aktiv erzeugt werden. Ein Grundsatz lautet, dass das Gebilde aus Mensch und Gewehr immer als Einheit zu sehen ist. Das bedeutet, dass auch diese Einheit als Ganzes auf das Ziel ausgerichtet werden muss (bei Abweichungen in der Höhe gibt es etliche Maßnahmen der Korrektur) und nicht der Schütze nur das Gewehr Richtung Ziel "drückt".

    Aber der äußere und auch innere Anschlag ist ein recht komplexes Thema und per Ferndiagnose ohne weitere Anhaltspunkte wie aussagekräftige Bilder ist es fast unmöglich, hier wirklich zu helfen. Selbst nur mit Bildern ist es nicht ganz einfach. Am besten ist immer doch der direkte Dialog zwischen dem Schützen und Trainer auf dem Schießstand. Leider sind aber auch nicht immer auch gute Trainer vor Ort und nicht jeder Trainer passt auch zu jedem Schützen. Es wäre daher schon ganz hilfreich, wenn Du mal ein paar aussagekräftige Fotos von Dir im Stand machen lassen könntest. Aussagekräftig heißt hier, möglichst von allen Seitenfronten und dabei immer schön rechtwinklig aufgenommen.

    Hier im Forum solltest Du aber auch weitere gute Beiträge finden, welche Dir eine Grundahnung vom Anschlagsaufbau und auf was es dabei ankommt, vermitteln können. Literatur gibt es natürlich auch noch und hier sind sicher die recht umfangreichen Werke von H. Reinkemeier (Firma MEC) zu empfehlen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Mir ist das FWR bisher hauptsächlich im Zusammenhang mit der Firma Armatix aufgefallen!

    Bei Geschäftsmodellen dieser Art geht mir immer das Mützchen hoch. Es gibt ja mittlerweile unzählige Bereiche, wo mit Hilfe der Gesetzgebung dem Bürger unsinnige, aber immer teure Produkte oder Dienstleistungen "verordnet" werden.

    Leicht OT, passt aber gut zum Thema:

    Hier in NRW ist zur Zeit die Dichtigkeitsprüfung und die regelmäßig daraus resultierende aufwendige Sanierung mit fragwürdigen Mitteln auch der bisher funktionierenden privaten Abwasserkanäle der große Renner. Ich wohne in einem Wassergewinnungsgelände. Trotzdem wird hier die Kacke* tonnenweise auf die Felder gefahren. Da die heimische Kackeproduktion wohl nicht reicht, sorgen (vorzugsweise nachts) auch noch große Kacketanker* aus Holland für weiteren Nachschub. Scheint wohl alles ein einträgiges Geschäft zu sein. Egal, aber wehe, wenn bei den privaten Abwasserkanälen mal ein Tröpfchen Pipi entweicht. Der Bürger wird einfach per Gesetz verpflichtet, den ganzen Irrsinn zu bezahlen und leider, statt sich zu solidarisieren, lässt dieser sich das auch alles gefallen. Er findet es sogar regelmäßig noch gut. Ist ja auch immer für die Umwelt oder im Zweifel für die Sicherheit.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank


    *Bei Bedarf aus Gründen der Pietät bitte das Wort Kacke durch Gülle ersetzen

    Jürgen Kohlheim soll gesagt haben, dass dem DSB für weitere Lobby-Arbeit das Geld fehlt.

    Gut, warum verbessern wir hier die Situation nicht? 1 EUR pro Jahr dürfte selbst dem kleinsten Schüler nicht wirklich weh tun und Katja hat ja auch schon signalisiert, dass sie da auch weitere Möglichkeiten bei den Händlern und Firmen sieht.

    Was haben wir in der jetzigen Situation zu verlieren? 1 EUR? Können wir die Situation dadurch auch verschlimmern? Wohl kaum!


    Es wäre natürlich schön, wenn das wohl zur Zeit wohl aktivste Forum mit direktem DSB-Bezug dieser Idee eine Plattform einräumen könnte.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Wannewupp war schneller. Der Eingang spielt hier überhaupt keine Rolle. Es sind Sportstätten. Turnhallen und Sportplätze gibt es ja auch ganz selbstverständlich in und an den Schulen.

    Ich kenne auch Schulstände, wo der Zugang direkt über den Haupteingang der Schule erfolgt. Ja und! Die eigentlichen Stände sind immer durch mehr als solide Türen usw. gesichert, aber sicher nicht, um die Schüler zu schützen. Es ist sogar durchaus möglich, auch weitere Teile der Schule, zum Bspl. Räumlichkeiten für Waffenkontrolle oder die Auswertung bei größeren Meisterschaften zu nutzen. Wir haben das hier im Bezirk (WSB/NRW) über 40 Jahre so gemacht. Allerdings macht der neue Direktor, wohl auch angestachelt durch die Berichterstattung, jetzt in dieser Beziehung Schwierigkeiten. Dabei dürfte der Schießstand in "seiner" Hauptschule in einer Stadt mit sozialen Brennpunkten heutzutage wohl der einzige wirklich gewaltfreie Raum der ganzen Schule sein.

    Auch an Sobigrufti ein großes Lob.

    Zitat

    Eben aus dem Grund ja wir haben nur LG (in 5 Jahren "Wir haben nur Lichtgewehr")


    ... und in 10 Jahren haben wir auch keine Lichtgewehre mehr!


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Kogge,

    mit deinem Beitrag zeigst Du Größe.

    Meinungen und Sichtweisen ergeben sich ja immer aus der jeweiligen Situation und den zu der Zeit zur Verfügung stehenden Informationen. Standpunkte sollten aber nie in Stein gehauen sein. Es ist wichtig und richtig, den eigenen Standpunkt und die Ansichten von Zeit zu Zeit zu überdenken und es ist auch völlig legitim, die eigene Sichtweise aufgrund neuerer Erkenntnisse oder Einsicht zu revidieren. Nur wirkliche Blödmänner kriegen das nicht hin. Die haben halt immer nur ihre Meinung und die verteidigen sie auch meistens noch um jeden Preis mit Klauen und Zähnen, egal wie unsinnig diese Meinung auch ist.

    Ich schrieb ja bereits, ich sehe hier bei jedem von uns die aufrichtige Sorge um die Zukunft unseres Sports, auch wenn die Lösungswege und die vermuteten Notwendigkeiten für den Erhalt und auch die Wahrnehmung der Bedrohung oft recht stark voneinander abweichen. Auch kann ich mich glaube ich ganz gut in die Konfliktsituation hinein versetzen, die der eine oder andere von uns Schützen aufgrund seines Selbstverständnisses und dem Bild, welches mittlerweile durch die veröffentlichte Meinung gezeichnet wird, erlebt oder empfindet. Vorschnelle Reflexe in Richtung Distanzierung sind daher auch verständlich, aber leider weder zweckdienlich noch wirklich hilfreich.


    In diesem Sinne mit bestem Schützengruß

    Frank