Beiträge von Murmelchen

    Hallo Dan und natürlich Asterix,

    bei der Erlaubnis kommt es drauf an, um welche Erlaubnis und damit auch WBK es sich handelt. Karl liegt da schon richtig. Aber um das Problem noch etwas zu vergrößern, kann es durchaus sein, dass die zuständigen Behörden hier auch noch nicht ganz rechtskonforme Auffassungen vertreten. Haben wir hier im Forum schon mal diskutiert. Stichwort Widerruf Gelbe WBK ohne Einträge.

    Beim Überlassen kommt es auch noch auf den Zweck an. Das WaffG unterscheidet hier zwischen dem vom Bedürfnis umfassten Zweck (max. einen Monat) auf der einen und der sicheren Verwahrung und Transport (jeweils befristet) auf der anderen Seite. Siehe § 12 (1) 1 WaffG. Haben wir hier auch erst vor kurzem angesprochen.

    Für Büchsenmacher und Waffenhändler gelten (zum Teil) andere gesetzliche Vorschriften als für Schützenvereine und Sportschützen. Daher ist das ein eher ungünstiger Hinweis.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Nils,

    auch das würde ich so nicht stehen lassen wollen.

    Zum Impuls: m * V: Masse des Geschosses * dessen Geschwindigkeit, vektorielle Größe

    Dieser Impuls ist immer vorhanden und wirkt damit auch entgegengesetzt auf das Gewehr. Impulserhaltung.

    Das Gewehr 'will' sich also nach hinten in Bewegung setzen. Geht aber nicht, da durch Schulter oder in einer Rest oder auf dem Tisch durch Reibung am Ort gehalten. Also macht es eine Ausgleichsbewegung (normalerweise) nach oben. Hängt vom Angriffspunkt der Kraft und vom Schwerpunkt des Gewehres ab.

    Diesen Impuls kann man durch spezielle Konstruktionen soweit ausgleichen und damit dämpfen, dass er kaum bis gar nicht mehr wahrnehmbar ist. Absorber.

    Man beachte die Entwicklung der LGs: Zuerst waren da die Federspanner (Federspeicher), wo eine Feder auf einen 'schweren' Kolben im Inneren des Gewehrs wirkte. Diese Teile hatten alle einen heftigen Prellschlag (Geschoss und die Masse des Kolbens), waren aber in der Schussentwicklung sehr langsam. Dann hat man versucht, diesen Prellschlag auszugleichen, z. Bsp. bei den Diana durch gegenläufige Kolben oder bei den FWB 150/300 durch das gelagerte Oberteil, welches nach hinten gleiten konnte. Der Prellschlag wurde so ganz gut ausgeglichen, aber die Gewehre blieben durch die bewegten Massen träge. Ein Sprung in der Entwicklung stellten dann die FWB 600 und weitere Nachfolger wie Anschütz 2001 dar. Hier gab es keine schweren Kolben mehr, es wurde nur ein Ventil geöffnet und nur noch das Geschoss verursachte den Impuls oder Prellschlag. Danach erfolgte eine kontinuierliche Entwicklung über CO2 bis hin zur heutigen Pressluft. Durch weitere Verringerung der beweglichen Teile und durch spezielle Konstruktionen (Absorber) konnte die Schussauslösezeit weiter verringert werden und der Restimpuls fast ganz beseitigt werden.

    Zwischen einer FWB 601 oder Anschütz Super Air 200X und einer sagen wir mal FWB 700 oder Anschütz 8002 liegen deutlich wahrnehmbare Unterschiede. Wer das so nicht wahrnimmt, kann ja mal Auflage oder Sitzend schießen. Die Wahrnehmung des Restimpulses würde ich da gar nicht so stark bewerten wollen, es ist die schnellere Schussauslösezeit, welche nach meiner Erfahrung den zwar kleinen, aber doch deutlich bemerkbaren Unterschied ausmacht. Stichwort Halten und Nachhalten. Ich jedenfalls, obwohl weiß Gott kein Spitzenschütze, kann mit den modernen Pressluftteilen jedenfalls leichter Zehen knipsen als mit meiner betagten Anschütz 2001 oder einer FWB 601.

    Wer es nicht glaubt, möge es mal in aller Ruhe ausprobieren.


    timmcilrath

    Lass doch mal von Dir ein paar schöne (möglichst lotrecht und winkelig zur Schießbahn) Fotos im Anschlag machen. Die ersetzen zwar keinen Trainer vor Ort, aber hier gibt es ein paar Schützen/Trainer, welche so doch grobe Schwachpunkte sehen können und Dir dann vielleicht mit ein paar Tipps weiterhelfen können.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Kloaner_Schütz,

    wie stark ein Schütze diesen von Modellgeneration zu Modellgeneration unterschiedlich starken Hüpfer der Waffe bei der Schussabgabe wahrnimmt, ist sehr individuell verschieden.

    Du liegst aber sicher richtig, dass bei dem Anfrager hier und seinem bisherigen Leistungsstand das von ihm angesprochene Mündungsspringen nicht nur Ursache des Gewehrs ist und damit ein neues Gewehr das Problem auch nur bedingt besseren kann.

    Es wäre daher auch ganz gut, wenn timmcilrath mal etwas genauer beschreiben könnte, wie sein Schussablauf so aussieht und wie stark er die Hüpfer wahrnimmt. Ein paar Versuche auf eine weiße Scheibe oder den Kugelfang könnten dabei sicher auch nicht schaden.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Die nationale Unterteilung in A und B gibt es ja auch noch nicht wirklich lange. Ein Argument war damals eine bessere oder behutsamere Heranführung an die Damen- und Schützenklasse und auch an die internationalen Leistungsklassen.

    wegi82

    Eine nationale Sportordnung macht in einem Land mit einem hohen Schützenanteil, von denen nur ein sehr kleiner Teil überhaupt auf wirklich nationaler Ebene schießt, von internationaler ganz zu schweigen, schon Sinn. Von daher würde ich mir sogar eher wünschen, dass der DSB nicht alle ISSF-Regeln gleich 1 : 1 in die SpO mit aufnimmt, oder noch besser, dass hier stärker zweigleisig gefahren würde. Nur ein Beispiel: Bestimmte Regeln, welche international Sinn machen, aber auch nicht immer nur aus ausschließlich sportlichen Gründen beschlossen worden, wie zum Bsp. die Maße der Blenden, machen auf einer Kreismeisterschaft überhaupt keinen Sinn. Schuhe mit Watschelgang, Tasche auf der Jacke und der gleichen mehr gehen in eine ähnliche Richtung. Wenn man das alles bis ganz nach unten zu heftig durchzieht, erschwert oder verbaut man nur den Einstieg und vergrault die Freizeitsportler.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Meines erachtens gingen 75% der Diskussion am Thema vorbei.


    Aus meiner Sicht nicht, denn je länger ich mich mit der Thematik und der Attacke aus Bremen beschäftige, so mehr scheint mir, geht es den Protagonisten nur vordergründig um eine Waffensteuer. Das langfristige Ziel dieser Herrschaften ist der ein Komplettverbot jeglichen privaten Schusswaffenbesitzes und die damit verbundene Abschaffung des Schießsports. Nur darum geht es letztlich und wir wären gut beraten, das auch so zu sehen.


    Hier noch ein paar Zitate aus der Radiosendung:

    Björn Tschöpe:

    "Der Schießsport ist eine legale Freizeitbeschäftigung. Noch!"


    Roman Grafe:

    "Der Prof. Heubrock trägt Mitverantwortung für den Amoklauf von Winnenden."

    "Kohlheim ist ein Propagandist des Todes."

    "Zur Schützentradition gehören auch Amokläufe"


    Mit welcher Legitimation und Berechtigung wird so ein Typ eigentlich in so eine Sendung geladen?


    Noch eine Anmerkung zu den angeblich hohen Verstößen gegen die Aufbewahrungsvorschriften. Wir hatten das Thema ja hier im Forum schon mehrfach behandelt und dabei festgestellt, dass diese Behauptungen so haltlos sind. Leider leisten hier die handelnden Behörden der Legendenbildung auch noch Vorschub, da sie die Zahlen regelmäßig unseriös darstellen und so den Eindruck hoher Verstöße suggerieren. Bisher hat mir jedenfalls noch niemand die genaue Art dieser angeblichen Verstöße genannt. Es gab auf der anderen Seite aber bisher so gut wie nie konkrete Zahlen, wonach diese Verstöße zum Verlust der Erlaubnisse geführt haben. Den Hinweis auf die oft schlechte bis fehlende Sachkenntnis mancher Kontrolleure verkneife ich mir jetzt hier aber.

    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Kloaner_Schütz,

    ich kann den Kern deiner Aussagen nachvollziehen und Du liegst damit sicher auch nicht ganz falsch, aber einige deiner Aussagen zum Thema Mündungsspringen sind so nicht haltbar. Stichwort Impuls und Impulserhaltungssatz. Wenn Du das Schussverhalten deiner 601 aus einer Rest und mit Hilfe einer Messmethode analysierst (z. Bsp SCATT), dann wirst Du einen Ausschlag bis hoch in die 8 oder noch höher sehen können, welcher ohne Einwirkung durch den Schützen stattfindet. Beim Schießen nimmst Du diesen Impuls vielleicht nicht wahr, er ist aber vorhanden. Sollten Spannungen in deinem Anschlag und damit die Kräfte auf das Gewehr jetzt von Schuss zu Schuss schwanken, so macht sich das auch auf die Trefferlage bemerkbar. Beim KK ist das noch viel ausgeprägter. Die Schussauslösezeit spielt auch noch eine wichtige Rolle.

    Bestrebungen, bei den modernen LGs und LPs diesen Impuls noch weiter auszugleichen, zu kompensieren, machen daher schon Sinn. Die Waffe wird so für den Schützen in Bezug auf Anschlags- und Kraftveränderungen von Schuss zu Schuss noch etwas gutmütiger bzw. Fehler verzeihender.

    So ganz stimmt deine Aussage mit den 600/600 von früher auch nicht. Vergleiche mal die Ergebnisse im LG-Bereich von vor 25 Jahren sowohl in der Spitze als auch in der oberen Breite mit denen von heute. Das lässt sich nicht nur durch besseres Training und bessere Schießtechnik und die Schäfte und Klamotten erklären. Die modernen LGs erleichtern hohe Ringzahlen. Das kann man einfach nicht leugnen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo philbix,

    wenn Du den Duplex, den zweiten Ring, bei normaler Irisblende nicht mehr sehen kannst, dann ist dieser Ring entweder zu groß oder steht zu nah vor dem Diopter und damit auch vor dem ersten Ring, der Irisblende. Du könntest zusätzlich auch noch mit dem Auge zu weit weg von deiner Irisblende sein, sprich der Abstand Auge Iris ist zu groß.

    Ich hatte zwar bisher so einen Duplex noch nicht live zum Ausprobieren, aber den Ring kann man dabei doch verstellen oder verschieben, wenn ich das jetzt richtig sehe. Schieb den Ring mal weiter nach vorne in Richtung Laufmündung, wenn das noch geht. Andernfalls brauchst Du einen kleineren Ring oder einen längeren Träger für den Ring. Oder schieb den ganzen Diopter mal etwas näher zum Auge.

    Mit einer auf 2,0mm geöffneten Irisblende zu schießen, ist normalerweise nicht sehr sinnvoll, da Dir so die Tiefenschärfe verloren geht.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Wilhelm,

    vielen Dank für deinen Hinweis.

    Allerdings beziehen wir uns hier auf die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz, kurz WaffVwV, also quasi die Arbeitsanweisung zum Waffengesetz für die Verwaltung. Diese ist, obwohl am 4.11.2011 nach 8 Jahren endlich durch die Zustimmung des Bundesrates beschlossen, mangels Veröffentlichung durch den Bundesanzeiger immer noch nicht in Kraft. Stattdessen bietet der Bundesanzeiger zur Zeit einen Sonderdruck an. Deshalb auch meine Frage im vorherigen Beitrag. Das Land Baden-Württemberg soll übrigens angeblich schon gedroht haben, eine eigene, ergänzende Vorschrift zu erlassen, was ja wohl wirklich ein schlechter Witz ist.

    Die Allgemeine Waffengesetz-Verordnung (AWaffV) ist hingegen schon seit 2003 in Kraft und wurde zuletzt zusammen mit dem WaffG am 17.7.2009 geändert.


    frank17

    Die Drucksache 87/12 bietet ja im Prinzip kein Neuland. Die WBKs und der Waffenschein waren schon immer spezielle Vordrucke, nur passte der Vordruck für die Gelbe WBK nicht mehr zum neuen Gesetz, noch gab es, wenn ich jetzt richtig informiert bin, einen speziellen Vordruck für den Kleinen Waffenschein. Eine spezielle Vereins-WBK gab es bisher auch nicht. Was wohl auch kommen soll, sind einheitliche Formulare für die jeweiligen Anträge und die Begrifflichkeiten bei den Einträgen sollen für das Modul X-Waffe tauglich gemacht werden. Also keine Gartenflinten, Machtbüchsen* und Schießgewehre mehr. :D


    pustefix

    Die rechtliche Situation hatten wir ja für deinen Fall auch hier im Forum erarbeitet. Nur nützt einem das Gesetz für den Fall der Fälle erst mal wenig, wenn die handelnden Behörden und insbesondere deren Vollzugsbeamte das Gesetz nicht richtig kennen oder falsch auslegen. Auch darauf wurde hier ja schon hingewiesen. Daher war es in deinem Fall auch absolut richtig, sich erst mal direkt an die Behörden zu wenden. So ein eindeutiges Schreiben des Bundesinnenministeriums kann doch ganz hilfreich sein.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank - mischt die Begrifflichkeiten hier auch schon mal gerne - * hat auch ne Machtbüchse ^^

    Hallo ApfelRalf,

    ergänzend zum Tipp von Bully111 würde ich Dir noch empfehlen, die Ranglisten des Verbandes (NWDSB) in deinen Disziplinen mit Vereinen anhand der Bezirksliste zu vergleichen. So kannst Du auch schon mal grob abschätzen, ob der Verein auch sportlich aktiv ist und ob Du dort auch gleichgesinnte Schützen auf deinem Niveau oder auch besser erwarten kannst. Wenn es von den Ranglisten auch ein Archiv gibt, dann vergleiche auch ruhig mal über mehrere Jahre. So kannst Du erkennen, wie viele Schützen der jeweiligen Vereine regelmäßig an den Meisterschaften, Ligen und RWK teilnehmen und was sie so für Ergebnisse erzielen. Auf diese Art bekommst Du vorab eine Auswahl der Vereine in deiner Nähe, wo sich ein persönlicher Besuch lohnen könnte.

    Wenn ich das jetzt richtig gesehen habe, dann grenzen an deinen Wohnort grob sogar mehrere Bezirke. Die Liste mit den weiteren Bezirken findest Du auch auf der Verbandsseite. Vergleiche deshalb auch mal Vereine, welche vielleicht etwas weiter entfernt liegen, Dir aber möglicherweise bessere oder besser auf Dich zugeschnittene Bedingungen bieten können.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Zabbbi,

    das sind schon wirklich beeindruckende Ergebnisse!

    Es ist nämlich gar nicht so selbstverständlich, dass ein schon sehr guter jugendlicher LG-Schütze auch gleich am Anfang auch solche KK-Ergebnisse hinlegt, insbesondere auch nicht solche Liegend-Serien wie deine letzten. Dafür muss man schon das nötige Händchen mitbringen und auch intuitiv alles richtig machen.

    Du bist jedenfalls auf einem sehr guten Weg.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Im Norden geht mittlerweile ganz schön die Post ab. Gut so!

    Aus der NORDSEE-ZEITUNG:

    http://www.bremerhaven-wesermuende.de/Infothek/Waffe…euer_nz%201.pdf

    http://www.bremerhaven-wesermuende.de/Infothek/Waffe…euer_nz%202.pdf


    Ich habe es ja schon vor einiger Zeit gesagt, diese unsägliche Waffensteuer hat auch etwas Gutes an sich. Langsam aber sicher solidarisieren sich die Schützen und Legalwaffenbesitzer und auf breiter Front entsteht gerade ein bisher nicht gekannter Protest und Widerstand.


    Die ePetition hat nach gerade mal 2 Wochen Laufzeit schon fast 18 000 Mitzeichner. Auch hier weiter so.


    An die Adresse der Bundes-SPD sei noch gesagt, dass es auch unter den Schützen bisher viele traditionelle SPD-Wähler gibt. Solche wie die von dem Herrn Tschöpe angezettelte Aktionen sind sicher dazu angetan, auch diese Wähler 'nachhaltig' zu vergrätzen und lassen sicher auch bei vielen die Überlegung reifen, ihre Wahlstimme beim nächsten Mal, auch wenn es schwer fällt, einer anderen Partei zukommen zu lassen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank - auch Wechselwähler

    Der Hersteller soll wohl im Katalog angegeben sein. Den habe ich aber hier jetzt nicht zur Hand. Ich kann aber nachher mal auf dem Stand schauen, ob ich einen Katalog finde.

    dingo

    Diese Holme-Patrone geht ja schon eher in Richtung Oberklasse. Nach meinen Erfahrungen ist da auch die Wahrscheinlichkeit, das so eine Patronenserie dann auch aus dem eigenen Lauf gut geht, größer. Gerade bei den preiswerten Patronen war es jedenfalls bisher bei den Läufen, die ich getestet habe, eher so, dass die preiswerteren Patronen in der Regel auch etwas mehr streuten und nur manchmal ein gutes Schussbild lieferten. Ich will das nicht verallgemeinern, aber ich würde immer testen, gerade auch bei preiswerteren Patronen. Wer es gut drauf hat, der merkt natürlich auch aus der Schulter, ob eine Patrone gut geht, oder nicht. Nur sind da dann je nach Level auch immer noch Unsicherheiten drin.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Eh klar.


    Dir vielleicht. Ob das aber allen anderen Schützen immer auch wirklich so ganz klar ist, möchte ich doch etwas bezweifeln. Die regelmäßige alleinige Nennung von Marken und Produktnamen ohne Hinweise auf die Serien deute ich jedenfalls anderes. Zumal Frankonia auch nicht unbedingt der beste Ansprechpartner für einen Munitionstest ist. Machen die das überhaupt und wenn ja, wie? Ich vermute sogar, dass man dort nicht mal eben so eine bestimmte Serie nachkaufen kann, wenn man selbst getestet hat.

    Wenn ich teste dann aber mit Schaft.


    Ich auch, wobei aber auch das schon eine Wissenschaft für sich sein kann.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ein neutraler Bericht, welchen man ob seiner (seltenen) Neutralität bei dem Thema schon fast als positiv bewerten kann.

    Die Debatte im Landtag, welche ich mir heute Nachmittag angetan habe, war hingegen stellenweise wirklich erschreckend. Erschreckend auch deshalb, weil ich mich gefragt habe, ob über andere politische Themen auch regelmäßig Menschen bar jeden Sachverstandes entscheiden. Menschen, die den Eindruck erwecken, sie sind erst mal dagegen und die dann dieses Dagegen sein mit ein paar paar scheinbar irgendwo aufgeschnappten Phrasen begründen wollen. Menschen, die sich offensichtlich noch nicht einmal ansatzweise mit der Thematik beschäftigt haben. (Schuss)waffen sind halt böse, die braucht kein "vernünftiger" Mensch und deshalb muss so eine Steuer ja zweifelsfrei gut sein. Und dann auch noch diese vielen schrecklichen Waffenscheine und Besitzkartenbesitzer oder so. 8| Vielleicht sollten wir es mal zur Abwechslung mit Affenscheinen versuchen. :rolleyes:


    Von der rechtlichen Seite hat die Debatte so allerdings reichlich Munition für eine juristische Auseinandersetzung geliefert. Stichwort Lenkungssteuer und Erdrosslungssteuer und die beim Waffenrecht alleinige Zuständigkeit des Bundes.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Freunde, es bringt nichts, irgendwelche KK-Munition ohne Test zu kaufen.

    Wenn es ganz ungünstig läuft, dann bringt auch eine R50 aus der Maschine nur 95 Ringe und zwar aus einem sonst wirklich guten Lauf.

    Nicht die Marke ist entscheidend, die jeweilige Serie, das sogenannte Los, muss zum jeweiligen Lauf passen. Bei ganz preiswerter Munition muss man auch eher mal mit einzelnen Ausrutschern rechnen und ob da dann auch wirklich immer nur eine Serie im Karton ist, könnte man manchmal auch etwas bezweifeln.

    Zum Thema passende Munition gibt es hier im Forum schon etliche Beiträge, welche das Thema Serie und Munitionstest ganz gut erklären.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ja, der erste Damm ist gebrochen.

    Wenn der Beschluss jetzt nicht noch auf juristischem Wege gestoppt werden kann, dann droht ein Flächenbrand.

    Man könnte, wie es ja hier und auch anderswo schon einige vermutet haben, von einem gezielten Testballon ausgehen. Bremen wurde geschickt ausgewählt, um von dort aus die bisher massivste und bedrohlichste Kampagne gegen den legalen Waffenbesitz und damit auch gegen den Schießsport zu führen.

    Ich befürchte auch, dass mahnende Stimmen, welche ja bisher gerne wegen ihrer manchmal etwas harschen Wortwahl oder vermeintlicher Aggressivität in eine bestimmte Ecke gedrängt wurden, werden am Ende Recht behalten werden, obwohl das das Letzte ist, was solche Mahner wollen. Spätestens 2013 droht dem Schießsport in diesem Lande, so wie wir ihn bisher kennen, das Aus.


    Mit besorgtem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    am morgigen Donnerstag wird in der Bremer Bürgerschaft (Landtag) über die geplante Waffensteuer abgestimmt.

    Bisher haben fast 15 000 Bürger die Petition gegen diese Waffensteuer mitgezeichnet.

    Herr Tschöpe hält die Annahme der Petition für eine Farce.

    http://www.radiobremen.de/mediathek/index.html?id=064696


    Mit bestem Schützengruß

    Frank


    Apropos, die Mitzeichnungsfrist der Petition endet erst am 23.03. Es wäre wünschenswert, wenn die Bremer Schützen bis dahin noch weitere Unterstützung erfahren könnten. Mitzeichnen darf jeder Bürger auch unabhängig von einem Wohnsitz in Bremen.