Beiträge von Murmelchen

    Du bist doch hier der Vertreter des reinen Sports.

    Wie passt den da auf einer Sportseite, welche sich mit Olympia und dem olympischen Sportschießen befasst, dieser Verweis auf den Waffennarren von Lüttich hin?


    Apropos Meldungen. Meine Meldungen? Und wie kann ich denn mit Meldungen falsch liegen? Etwa Falschmeldungen? Welche?


    Aber Dir geht es hier schon noch um die Sache, oder?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Virginie,

    Liegend muss nicht unbedingt immer der beste Einstieg sein, schon wegen der ungewohnten Kopfhaltung. Außerdem wirken selbst aufgelegt immer noch ganz schöne Kräfte auf das Gewehr und die muss ein Anfänger neben den ganzen anderen neuen Sachen auch erst mal koordiniert kriegen.

    Versuche es doch mal sitzend von einen passenden Tischchen aus. Der Stuhl sollte dazu aber in der Höhe justierbar sein und am besten sogar der Tisch auch. Manchmal findet man sogar in manchen Vereinen sogenannte Anschießtische mit einem runden Ausschnitt. Die sind dafür ideal. Wenn diese Möglichkeit nicht besteht, dann würde ich es mit Stehend Auflage versuchen. Die meisten Kinder erlernen es auch so recht schnell und und auf dem Weg zum Stehend-Anschlag ist es auch eigentlich der logische Weg. Passende Zwischenschritte wären dann noch der Federbock oder die Pendelschnur, also eine Art Galgen mit einer Schlinge, womit das Gewehr unterstützt wird. So kann man auch bei zarteren Kindern oder Jugendlichen das Gewicht des Gewehres im Stehend-Anschlag am Anfang reduzieren.

    Aber versuche auf jeden Fall erst mal die Aufgabe Sportliches Schießen in Teilschritte bzw. Teilübungen zu zerlegen.

    Erkläre oder beschreibe zuerst das korrekte Zielbild und wähle auch jeweils das passende Ringkorn nach den Eindrücken und Beschreibungen der Kinder aus. Lieber etwas größer als zu klein. Im Zweifel probiere einfach mal mehrere aus. Da es ja deine Kinder sind, kann man wohl davon ausgehen, dass keine Sehfehler oder Schwächen vorliegen.

    Lass die Kinder dann ruhig auch erst mal ein paar Schuss auf eine weiße Scheibe abgeben, mit Schwerpunkt sauberes Auslösen. Dazu ist das SCATT als Kontrollmittel sehr hilfreich. Erkläre dazu den Abzug. Der sollte meiner Meinung nach am Anfang ein Druckpunktabzug sein und trocken, aber nicht zu niedrig eingestellt sein. Der Schütze sollte den Druckpunkt auf jeden Fall gut ertasten können, ohne das der Schuss gleich bricht und dann auch den Finger ohne Angst an den Druckpunkt legen können. Keine Angst, die Kinder lernen das schnell und man überfordert sie damit normalerweise auch nicht.

    Erkläre dann die Nullstellung und deren Kontrolle. Das ist im Grunde mit das wichtigste Schlüsselelement beim sportlichen Schießen und die noch hohe Bewegung in den Anschlägen deiner Kinder dürfte vermutlich auch mit darin begründet liegen, das dieser noch keine Aufmerksamkeit geschuldet wird.

    Kinder begreifen das in der Regel meist auch sehr schnell und oft schon nach kurzer Zeit stellen sich dann auch schnell Erfolge ein. Aber ein bisschen hängt es natürlich auch von jeweiligen Talent ab. Wir Menschen unterscheiden uns halt darin, solche feinsten Steuerungen, wie sie beim sportlichen Schießen nötig sind, auszuführen.


    Ein gewisser sobigrufti hat hier im Forum auch schon mal sehr ausführlich fast schon wie eine Art Kochrezept seinen schrittweisen Weg beschrieben, wie er Kinder an das sportliche Schießen heranführt. Auch diesen Weg halte ich für sehr geeignet, habe aber jetzt keinen direkten Verweis auf diesen Artikel. Vielleicht bemühst Du oder auch jemand anderes die Suchfunktion.


    Noch ein kleiner Hinweis. Sollten sich bei deinen Kindern Stehend Auflage schnell Fortschritte einstellen, dann ist es auf jeden Fall sinnvoll auch recht frühzeitig auf den Stehend-Anschlag zu wechseln. Bei zarten Kindern natürlich nur mit leichtem angepassten Gewehren und am besten auch mit Schießkleidung. Lässt man Kinder nämlich zu lange Auflage schießen, werden sie in der Regel schnell zu kleinen Profis und die Umstellung auf Stehend fällt dann oft sehr viel schwerer.

    Liegend und Kniend kann man, will man auch in Richtung 3P gehen, auch noch später, wenn erst mal die Grundlagen sitzen, lernen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    hier mal wieder ein 'schönes' Beispiel der suggestiven Manipulation der Medien, wenn es um das Thema Sportschießen geht.

    http://www.focus.de/sport/olympia-…aid_793752.html

    Es handelt sich dabei um eine Sportseite des Fokus mit Berichten von den olympischen Spielen. Hier wird Sonja Pfeilschifters Kritik am DSB aufgegriffen. Aber das soll hier nicht das Thema sein.

    Schaut euch mal die Seite weiter unten an. Es folgen Hinweise auf weitere Beiträge zum Thema Sportschießen. Aber dann folgt auch scheinbar so ganz beiläufig ein Hinweis auf das fast schon verjährte Attentat in Lüttich (Belgien) mit dem natürlich unvermeidbaren Waffennarren.

    Wenn das keine perfide suggestive Manipulation ist, was dann? Und es ist kein Einzelfall. So läuft das fast immer und schon seit Jahren.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Wer jetzt eine ähnliche Sichtweise pflegt wie MichaelB, der sollte sich einfach mal fragen, warum die Amerikaner so erfolgreich sind, wir aber nicht, obwohl wir im Prinzip die größere Schießsportnation, was ISSF angeht, sind.

    Ganz einfach, weil sie ihre besten Schützen unterstützen, ihnen nicht schon vorher die mentale Stärke absprechen, gleichzeitig aber ganz selbstverständlich mindestens eine Medaille erwarten und sie auch nicht, wenn es nicht klappt oder mal dumm läuft, auch noch hinterher mit Häme überziehen.

    Ein Matthew Emmons hätte nach dieser verqueren Sichtweise überhaupt nicht mehr nominiert werden dürfen, jedenfalls nicht in 3P. Aber auch ein Maik Eckhardt hatte schon vier Versuche bei Olympia und er ist sogar noch etwas älter als Sonja. Selbst Barbara Engleder hatte auch schon zwei Versuche.

    Aber der ganze Druck und auch die Häme wurde spätestens seit 2000 immer auf Sonja gepackt. Obwohl sie 2000 einen vierten und fünften Platz belegte, wurde sie schon damals böse verissen. Wie soll sich da das gerade im Schießen so wichtige und nötige Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen einstellen.

    In diesem Jahr wurde ihr noch übler mitgespielt. Ihr wurde schon vor den Spielen ganz klar das Vertrauen mit der Bevorzugung schlechterer Schützen in ihrer Paradedisziplin abgesprochen. Dann aber gleichzeitig ganz selbstverständlich eine Medaille in 3P zu erwarten, ist schon heftig. Man hätte sie besser gleich ganz zu Hause lassen sollen. Aber das ging ja nicht. Man hatte ja gar keine echten Alternativen. Und bei einem fast schon vorhersehbaren Scheitern konnte bzw. kann man sich ja wieder mal hinter Sonja verstecken. Man könnte es fast schon als perfide bezeichnen.

    Ich könnte jetzt auch noch mehr schreiben, aber das verkneife ich mir hier.

    Hier aber noch ein schon etwas älteres Dokument. Passt ganz gut zum Thema.

    https://meisterschuetzen.org/www.joachim-vo…gM02-09-00d.pdf


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    wenn jemand wirklich die Goldmedaille im Liegendschießen verdient hat, dann ist das Sergei Martynov. Niemand hat diesen Bewerb in den letzten Jahren so dominiert wie er. Die einzige Medaille, die ihm in seiner großen Sammlung noch fehlte, war eben diese olympische Goldmedaille.

    Und der alte Haudegen Rajmond Debevec ist auch noch immer für einen Platz auf dem Treppchen gut. Er scheint wohl dazu auch noch besonders die Fähigkeit zu besitzen, zum jeweiligen Höhepunkt hin seine volle Leistung abrufen zu können.

    Mit dem Belgier Lionel Cox dürfte hingegen wohl kaum jemand gerechnet haben. Schön das es auch noch immer mal wieder Schützen wie diesem Cox gelingt, quasi aus dem Nichts heraus den Sprung aufs Treppchen eines internationalen Schießsportbewerbs zu schaffen. Um so schöner, wenn das dann gerade auch noch bei Olympia gelingt. Erstaunlich war auch, dass er dabei auch nicht im Finale einbrach.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Kerzi,

    schau mal auf die folgende Seite des BVA (Bundesverwaltungsamt):

    http://www.bva.bund.de/cln_117/nn_215…html?__nnn=true

    Dort findest Du neben der aktuellen Sportordnung des DSB auch die Sportordnungen der anderen anerkannten Schießsportverbände und auch den aktuellen Fragenkatalog Waffensachkunde, allerdings jeweils ganz altmodisch als PDF.


    Und Dir, lieber Markus, würde ich einfach auch mal einen Blick in die SpO DSB empfehlen. Unter Punkt 0.6 findest Du dann auch ganz schnell den deiner Meinung nach ja beim DSB nicht existenten Schießleiter und dessen Aufgaben. Den Schießsportleiter findest Du hingegen in diesem Werk nicht. Warum wohl nicht? Danach schaust Du dann noch mal in diesen Beitragsstrang und vergleicht noch einmal in aller Ruhe, was Du und ich so geschrieben haben. Vielleicht wird Dir dann auch klar, warum ich das so geschrieben habe.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Sag mal, ist bei euch heute wieder Föhn oder so?

    Die Medien haben uns diese Misere fast ausschließlich eingebrockt und sie haben auch zu einem sicher nicht geringen Teil auch selbst zu diesen sogenannten Amokläufen beigetragen. Der Werther-Effekt ist wissenschaftlich klar belegt und auch ziemlich unumstritten.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Markus,

    schau Dir bitte das folgende Ausbildungskonzept des Hessischen Schützenverbandes an und vergleiche es mit meinen Anmerkungen.

    http://hessischer-schuetzenverband.de/Bildung/Ausbildungsstruktur.aspx

    Du findest im Waffengesetz weder die Begriffe Schießleiter noch Schießsportleiter.

    Versuche wenigstens ansatzweise, diese Begrifflichkeiten (DSB) zu trennen und richtig einzuordnen, bevor wir hier weitermachen. Quellen, wo Du dich im Zweifel schlau machen kannst, habe ich genannt.

    Die verwendeten Begriffe beim BDMP und was man darunter jeweils zu verstehen hat, kenne ich nicht. Aber wenn Dir schon beim DSB die richtige Zuordnung nicht gelingt, wie willst Du denn da zu richtigen Vergleichen kommen?


    Apropos, man kann über dieses Ausbildungskonzept und die Begrifflichkeiten sicher auch trefflich streiten, aber das ist hier nicht das Thema und würde Dich vermutlich auch völlig überfordern. Sorry.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Markus,


    Den Begriff "Schießleiter" gibt es beim DSB so nicht. Nur "Schieß - u. Standaufsicht"


    Ein Blick in die SpO des DSB sollte genügen, um sich vom Gegenteil zu überzeugen.

    Des weiteren findest man auf der Seite des DSB den Qualifizierungsplan, welcher aber noch nicht von allen Landesverbänden komplett so umgesetzt wurde.



    Schießsportleiter (DSB) und Schießleiter (BDMP) ist das gleiche.


    Das ist so schlicht falsch, weil der Schießsportleiter (DSB) im DSB die Position eines Organissators für den Sportbetrieb einnimmt, also eine Art Sportmanager darstellt. Er kann natürlich auch als Schießleiter und Aufsicht fungieren, wenn die dazu erforderlichen gesetzlichen Bedingungen erfüllt sind. Diese Voraussetzungen (Sachkunde und Berechtigung zur Aufsichtsführung) sind aber normalerweise durch die der Ausbildung zum Schießsportleiter vorgeschalteten Basislehrgänge in der Regel gegeben.

    Der Gesetzgeber fordert (völlig unabhängig von DSB oder BDMP) eine verantwortliche Aufsichtsperson bei jedem Schießen. Diese Person muss sachkundig sein, wobei diese Sachkunde nicht mit der Waffensachkunde nach § 7 WaffG gleichzusetzen ist.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank - nix ist einfach, niemals

    Hallo Geronimo,

    es vergeht mittlerweile kaum noch ein Tag, wo nicht 'neue' Verbotsforderungen durch die Presse gejagt werden. Teile der politischen Landschaft haben sich längst auf weitere Verbote und Einschränkungen des Schießsports festgelegt. Diese Forderungen gehen bis hin zu einem Totalverbot aller Feuerwaffen. Es gibt sogar Politiker mit Einfluss (auch bis hin auf Bundesebene), welche sich sogar auch für ein Verbot der Simulatoren (Lichtgewehre) einsetzen. Nicht nur in Bremen wurde inzwischen mit den generellen Gebühren für Kontrollen quasi eine Waffensteuer durch die Hintertür eingeführt. Gebühren in Höhe von teilweise mehren 100 Euro werden auch jetzt schon fällig, selbst wenn überhaupt keine Beanstandungen vorliegen. Geplant sind jährliche Kontrollen. Diese Gebühren treffen alle Schützen, welche erlaubnispflichtige Waffen besitzen, egal ob Zimmerstutzen oder hasse nicht gesehen Halbautomat.

    Alle diese Informationen wurden auch hier immer wieder publiziert.

    An fehlenden Informationen kann es also nun wirklich nicht liegen. Es kann darauf auch nur wenige Positionen geben, welche man dazu einnehmen kann.

    Man sieht diese Angriffe als unberechtigt und unverhältnismäßig an, erkennt die Gefahr für den gesamten Schießsport, zeigt sich solidarisch und überlegt, was man (auch als Einzelner) dagegen tun könnte.

    Man gibt sich weiterhin der trügerischen Hoffnung hin, es wird schon nicht so schlimm kommen, und wenn bestimmte weitere Disziplinen wirklilch verboten werden, ist es auch nicht weiter schlimm, da man damit eh nichts anfangen kann und diese Disziplinen auch nicht mag.

    Es ist einem eh scheißgegal, es nur ein Hobby, Druckluft wird wohl auch weiterhin Bestand haben, und wenn auch das keinen Spaß mehr macht, dann sucht man sich eben ein neues Hobby.

    Man ist ein heimlicher Sympathisant dieser Forderungen, möchte wieder seine Ruhe haben und befürwortet (heimlich) sogar eine Schießsportwelt nur bestehend aus Druckluft und Simulation.


    So einfach ist das letztlich und man kann diese Positionen auch nicht wirklich verschleiern, selbst wenn man, soll man Farbe bekennen, jedes Mal einen riesigen rhetorischen Eiertanz aufführt.


    Apropos, auf meine hier zuletzt ganz konkret gestellten Fragen habe ich bisher auch noch keine Antwort von Dir bekommen. Gut, Du bist mir hier auch nicht unbedingt Antworten schuldig, aber wenn das der auch von Dir immer wieder eingeforderte Dialog sein soll, dann spricht das schon eine klare Sprache.


    @Claus-Dieter

    Wozu braucht jemand (mehrere) Anschütz Super Match oder gar eine Walther GSP? Damit kann man Menschen umbringen. Niemand braucht für seinen Sport im Zweifel tödlich wirkende Waffen. So etwas kann unsere heutige Gesellschaft nicht dulden. Soviel Rücksicht muss sein und unsere Bürger haben einen Anspruch auf maximale Sicherheit. Da kann es nur einen Verzicht geben. Es ist nur ein (zweifelhaftes) Hobby.

    Merkste was?


    Mit wie immer bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo _Oli,

    das braucht er Dir gar nicht vormachen, das ist im Auflagebereich gar nicht so unüblich, wenn auch eine mehr als respektable Leistung. 400 von 400 werden Stehend ja auch geschossen, wenn auch nicht ganz so häufig.

    Wichtiger ist allerdings, was er damit (teilweise auch etwas zwischen den Zeilen stehend) zum Ausdruck bringen will. Man erinnere sich dazu auch mal an dingos Probleme und ob die dingo mitgeteilte Begründung so auch wirklich zutreffend war, ist fraglich.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Schießsportleiter <>* Schießleiter <> Verantwortliche Aufsichtsperson <> Waffensachkunde

    Schießsportleiter (nach DSB) -> Organisator des Schießsports im Verein (Verband)

    Schießleiter (nach DSB) -> Leiter einer Meisterschaft oder eines Wettkampfs

    Und nun?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank


    * ungleich

    Ich hatte gehofft das folgende nicht schreiben zu müssen: Würdet „ihr“ anderen Sportschützen auch nur einen Finger reichen, sie würden ihn ergreifen und „euch“ unterstützen, aber darauf können wir lange warten. Ihr hattet eure Chance.


    Ich fasse es einfach nicht. Da schreibt jemand wie frank17 aus echter Sorge um die Zukunft des Schießsports einen Beitrag, welcher mehr als angetan sein sollte, alle hier mal zum nachdenken anzuregen, und da kommst dann sofort wieder so ein, mit Verlaub, Schwachsinn.

    Wie passen denn eigentlich so Schützen wie mein Namensvetter und ich, aber auch etliche andere besorgte Schützen, welche hier auch mehr oder weniger regelmäßig ihre Besorgnis mitteilen, DSB-Schützen, welche oftmals selbst sogar 'nur' Druckluft und KK schießen, sich aber trotzdem oder auch gerade deshalb solidarisch zeigen, sich Solidarität wünschen und die Auffassung vertreten, nur ein gemeinsamer Widerstand gegen diese Angriffe kann uns noch helfen.

    Wenn man sich deine Beiträge hier so über einen längeren Zeitraum durchliest, dann kann man schon zu dem Schluss kommen, Du lauerst geradezu auf passende Gelegenheiten, diese 'anderen' Sportschützen, die ja für Dich eh eher frustrierte „Legalwaffenbesitzer“ aus dem Dunstkreis von Selbstverteidigung, Bürgerrechten und Eigentum zu sein scheinen, einseitig vorzuführen. Warum? Die hier Beiträge schreibenden Schützen, egal wie sie ihren Schießsport ausüben und welchen Verbänden sie angehören, sind sicher nicht das Maß aller Dinge.

    Aber hier geht es gar nicht darum, ob man bestimmte Positionen und Beiträge einzelner Schützen nun mag oder ob die immer auch so ganz sinnvoll sind. Hier geht es darum, dass bestimmte Gruppierungen in unser Gesellschaft mit immer mehr Einfluss und massiver Unterstützung weiter Teile der Presse versuchen, unseren Sport zu zerstören und verbieten. Sie versuchen es dabei auf allen Wegen und sollte es demnächst zu einem politischen Wechsel in diesem Lande kommen, dann wird als erstes mindestens GK-Kurz, also Disziplinen, welche auch in deinem Verband von vielen vielen Tausenden Schützen mit großer Begeisterung und Passion und ohne irgendwelche Missbräuche geschossen werden, der Gesetzgebung zum Opfer fallen.

    Und nun die Gretchenfrage. Wie beurteilst Du diese Situation? Auch als Bedrohung und wenn ja, was könnten 'wir' dagegen tun? Oder ist das Szenario für Dich etwa gar keine Bedrohung, weil es Dich ja nicht betrifft? Oder könnte es vielleicht sogar so sein, dass so ein weiteres Verbot in deinen Augen sogar (heimliche) Zustimmung finden könnte, weil auch Du bestimmte Waffen als ein Problem ansiehst und weil Du Dir daher auch einen Schießsport ganz ohne Feuerwaffen vorstellen kannst? Bürgerrechte und das Recht auf Eigentum scheinen ja für Dich auch eher eine untergeordnete Bedeutung zu haben, oder?

    Bin schon gespannt auf die Antwort, befürchte aber, mehr als eine Art weitere rhetorische Fingerübung werde ich hier wohl auch nicht erwarten können.


    Apropos, Schützen penetrant andere Disziplinen aufzunötigen, für welche diese sich gar nicht interessieren, ist auch irgendwie daneben, wenn auch sicher gut gemeint. Leben und leben lassen. So einfach ist das und so einfach könnte es auch sein. Allerdings, wer Sachen richtig beurteilen will, sollte sich auch entsprechend schlau machen.

    Mit trotzdem bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo _Oli,

    bereits der zweite Beitrag in diesem Strang beantwortet die Frage klar und eindeutig.

    Es ist erlaubt, aber Du musst den Schießstand abnehmen lassen und brauchst auch eine behördliche Erlaubnis.

    Das gilt auch für Druckluft, es sei denn, Du schießt nur gelegentlich und baust die dazu nötigen Einrichtungen wie Kugelfang usw. nur vorübergehend auf.


    Noch ein kleiner Hinweis. Als Sechzehnjähriger darfst Du eh nur auf einer Schießstätte unter Aufsicht und (schriftlich vorliegender) Einverständnis oder Anwesenheit des Erziehungsberechtigten schießen.

    Sorry, aber ich habe diese Gesetze nicht gemacht und was ich stellenweise davon halte, kann man hier in anderen Beiträgen nachlesen. Nur sollte man sich gerade im Waffenrecht besser an das Gesetz halten, will man keine unliebsamen Überraschungen erleben.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ach ja, wo ich den Benmaster gerade lese, Bruno Winzeler fehlt bei meiner Auflistung auch noch. Allerdings ist die Armbrust nicht mein Eigentum.

    Und Pistolen der Firmen FWB und Steyr habe ich auch mal besessen.


    Die Liste der Teilchen, welche ich schon mal in der Hand hatte und geschossen habe, ist allerdings auch deutlich länger.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank