Beiträge von Murmelchen

    Hallo Freunde,

    mit etwas Verzögerung hier noch ein paar Anmerkungen meinerseits.

    Nach meiner Erfahrung und Auffassung kann der Haken manchmal mehr Probleme als Nutzen speziell im Anschlag Liegend bereiten. Der Haken legt den Anschlag ziemlich rigide fest. Stimmt dessen Einstellung nicht, so wird der Schütze quasi in einen Anschlag gezwungen. Das für eine ungezwungene Kopfhaltung und auch für eine saubere gradlinige Krafteinleitung (Impuls) bei der Schussabgabe sinnvolle halsnahe Einsetzen der Schafkappe wird zudem durch den Haken erschwert. Deshalb gibt es ja jetzt auch schon diese Kappen mit dem seitlich versetzbaren Haken. Ob das aber auch bezüglich der Krafteinleitung so wirklich so gut ist, weiß ich nicht. Viele Schützen benutzen jedenfalls den Haken Liegend auch nur als eine Art Referenz und Führung für das immer gleiche Einsetzen. Das kann man aber auch ohne diesen Haken hinkriegen. An besten setzt man dazu die Kappe mit Hilfe der Abzugshand auf ihren richtigen Platz.

    Oft liest und hört man auch, die Kappe soll möglichst formschlüssig in der Schulter sitzen. Theoretisch mag das wohl auch stimmen, aber lässt sich das praktisch auch überhaupt optimal lösen. Schon die Jacke liegt ja nicht überall komplett ohne Luft am Körper an. Mir scheint es daher fast so, dass eine Kappe, welche definiert zweipunktförmig aufsitzt, sogar von Vorteil sein könnte. Es gibt auch solche Kappen, welche nach diesen Überlegungen konstruiert wurden. Man denke dabei auch an die älteren Standardschäfte. Durch die Höhenbegrenzung der Schaftkappe bei diesen Schäften saß diese bei vielen Schützen Liegend eh nur im oberen Bereich sauber auf dem Schlüsselbein, also mehr oder weniger punktförmig. Schießen konnte man aber so auch, wie ja der Königstiger weiter oben auch schon anmerkte.

    Ein Problem dabei will ich aber auch nicht verhehlen. Sitzt die Kappe nur mehr oder wenig punktförmig, so kann sie sich ja auch viel leichter drehen. Bei einem Anschlag, bei den die seitlichen Kräfte, welche auf das Gewehr wirken, nicht immer ganz sauber im Gleichgewicht sind, kann das dazu führen, dass das Gewehr die Tendenz hat, sich zu um die Zielachse zu drehen und auch bei der Schussabgabe unregelmäßig springt.

    Ich habe jedenfalls Liegend schon mit Haken (Kappe ähnlich 1813, aber oben auch noch mit separat verstellbarem Flügel, gab es mal von Stopper) und ohne (alte 1407, 1907 und Keppeler Alu ohne den Pin) geschossen. Zwar muss ich ohne Haken mehr auf das saubere Einsetzen achten, aber dann meine ich, ist da kein wirklicher Unterschied. Von Gefühl her empfinde ich es passender und auch angenehmer ohne Haken. Und meine Fehler haben in der Regel auch andere Ursachen.


    reinhold

    Mit den vielen unterschiedlichen Gewehren tust Du dir vermutlich wirklich keinen Gefallen, wie auch schon angemerkt wurde. Die beiden FWB könnten Dir allerdings auch noch zusätzlich das Leben etwas schwerer machen, denn gerade bei den älteren Modellen gab es oft Ausführungen mit ziemlich zickigen Läufen. Auch hatten diese Modelle oft auch noch die Eigenschaft, bei der Schussabgabe etwas seltsam zu springen. Wobei, es gab natürlich auch immer Schützen, welche auch mit den älteren KK von FWB sehr gut klar kamen.

    Aber nun zu deinem Problem. Vorab, auch wie Benmaster meine ich, dass 570 nach knapp über einem Jahr gar nicht so schlecht sind. Aber darüber wird es Liegend natürlich auch erst richtig interessant und will man höher, muss man wirklich pedantisch sein. Ein Freund von mir hat mal gesagt, käme er mit dem KK Stehend auch so ab wie Liegend, würde er wohl nur Zehner schießen. Aber Liegend reicht es schon aufgrund der großen Kräfte (und der doch relativ langsamen Patrone), welche auf das Gewehr wirken, nicht, 'einfach' nur im Ziel zu stehen. GK ist da schon wieder einfacher. Aber beim KK Liegend ist es oft nur ein sehr schmaler Grad, welcher darüber entscheidet, ob man die Schüsse regelmäßig sauber in der Mitte gruppiert, oder aber wild in der Neun rumstochert, oft noch verbunden mit herberen Ausreißern.

    Wie sehen denn so deine Schussbilder aus? Gelingt es Dir denn auch regelmäßig, gute Serien am Maximum zu schießen, wo Du auch vom Gefühl her nach der Schussabgabe sagen kannst, das hat gepasst und die Schüsse sitzen dann auch da, wo Du sie vermutest? Oder zeichnen sich deine Serien mehr oder weniger alle durch eine unregelmäßige gestreute Verteilung der Schüsse aus, wo dann die Anzahl der Zehner mehr oder weniger zufällig das Ergebnis bestimmt? Oder schießt Du oft bewusst viele gute Zehner, ziehst Dir aber dann das Ergebnis mit etlichen Ausreißern bis in die Acht oder sogar schlimmer wieder herunter? Wie sieht es denn aus, wenn Du dich zum Schießen auf deinem Stand hinlegst? Bist Du dann auch nach ein paar Schüssen zum Aufwärmen auch sofort wieder in der Mitte, oder musst Du dann oft erst wieder Korrekturen der Trefferlage vornehmen?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo KruemelNB,

    bei meinem gestrigen Beitrag ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen. Ich habe Dich da wohl mit einer anderen Schützin verwechselt, als ich von deinen Proportionen und deiner Armlänge schrieb. Vergess das also. Das Problem mit dem vermeintlich zu tiefen Anschlag und dessen wirkliche Ursache ist aber durchaus öfter anzutreffen und könnte daher auch für Dich zutreffen.

    Wie schon geschrieben, überprüfe das mal in aller Ruhe unter Berücksichtigung des von mir Gesagten. Wenn Du möchtest, kannst Du gerne auch mal ein paar Bilder von Dir im Anschlag hier einstellen. Das ersetzt zwar auch keinen richtigen Trainer vor Ort, aber einige der Schützen und Trainer, die hier im Forum aktiv sind, haben schon einen ganz guten Blick für mögliche Probleme.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Kruemel,

    hier mit etwas Verspätung auch noch mein Senf dazu. :)


    MiSawi hat schon mehre "Stellschrauben" genannt. Es gibt noch weitere. Die Sache mit der breiteren Fußstellung ist so allerdings nur bedingt richtig oder kann so auch leicht missverstanden werden. Eine breitere Fußstellung führt erst mal dazu, dass man auch tiefer steht. Eine etwas höhere Position der Hüfte kommt dadurch zustande, dass man das zur Stützhand zugehörige Bein nahezu senkrecht stehen lässt und dabei nur das andere Bein abspreizt und dazu auch noch die Hüfte etwas Richtung Ziel vorschiebt.

    Aber eine weitere Anmerkung sei mir hier erlaubt. Etliche Schützen stehen gar nicht wirklich zu tief. Das ist oft nur das Resultat von unbewussten Korrekturen, weil der Schütze direkt nach dem Einsetzen des Gewehrs oft erst mal etwas zu hoch steht. Dann wird oft der eigentlich passende Anschlag unbewusst wieder etwas aufgelöst, die seitliche Lage des Oberkörpers etwas zurückgenommen, die Einsetzschulter hochgezogen, die Seite mit dem Stützarm noch etwas tiefer gezogen und schwupps, steht man zu tief und dazu auch noch weniger stabil. Das sind alles auch oft nur kleine Korrekturen, aber sie führen oft zusammen zu dem Resultat.

    Das muss jetzt natürlich so nicht auch auf Dich zutreffen, aber in der Praxis ist das gar nicht so selten. Ich kenne ja jetzt auch deinen Stehendanschlag noch nicht, aber von den Proportionen und deiner Armlänge von den Bildern Liegend her sollte es Dir schon möglich sein, auch Stehend einen Anschlag mit passender Höhe zu finden.

    Teste deine Nullstellung am besten mal in aller Ruhe beim Tockentraining. Wenn Du das zu Hause machen willst, dann richte die Scheibe aber sehr gewissenhaft auch auf die (relativ) gleiche Höhe wie auf deinem Stand aus. Bei kürzerer Entfernung muss sie dann je nach Körpergröße entweder etwas höher oder tiefer hängen. Besser ist es aber vermutlich gerade am Anfang, Du machst das auf deinem gewohnten Stand, wenn dieser wenigsten halbwegs die vorgeschriebene Scheibenhöhe einhält (1,40m +- 0,05m bezogen auf den Schützenstand). Dann gehe mal in den Anschlag, schließe dabei wirklich die Augen, beim wirklichen Schießen ist es besser, nur den Blick abzusenken, fühle in Dich und achte besonders auf entspannte Schultern und den Stützarm und schaue dann durch die Visierung, wo Du wirklich stehst. Wiederhole diesen Vorgang öfter und schaue Dir dabei auch an, wie groß deine Abweichungen bezüglich des Haltepunktes bzw. Halteraums da jeweils sind.

    Solltet Du dann wirklich (immer noch) zu tief stehen, sehen wir mal weiter. Hilfreich wären dabei dann wahrscheinlich auch wieder ein paar aussagefähige Bilder von Dir im Anschlag.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    http://www.dorstenerzeitung.de/lokales/dorste…;art921,1783716

    Zitat aus der obigen Meldung:

    „Allzu oft werden wir mit den Großkaliberschützen in einen Topf geworfen, und wenn irgendwo wieder ein Amoklauf geschieht, geraten die Sportschützen immer wieder unter Generalverdacht“, klagt Manfred Gwosdz, früherer Fachwart Sportschießen im Stadtsportverband Dorsten.


    So habe ich mir das mit dem Aktionstag eigentlich nicht vorgestellt, leider aber doch befürchtet, zumindest stellenweise. Wenn auch (mal wieder) die wage Möglichkeit besteht, das der Funktionär das so nicht gesagt oder gemeint hat, so steht doch zu befürchten, dass es so gesagt wurde und auch so gemeint war. Es ist einfach dieser berühmt berüchtigte Tellerrand, der wohl leider auch für viele von uns Schützen eine scheinbar unüberwindbare Hürde darstellt.

    Dabei könnte es doch so einfach sein. Man bräuchte sich ja nur mal selbst die Meisterschaften GK im eigenen Kreis oder Bezirk anschauen. Meine letzte Erinnerung diesbezüglich ist noch recht frisch. Ich war als Mitarbeiter auf der KM 9mm und .357. Das war für mich die entspannteste und kameradschaftlichste Veranstaltung seit langer Zeit. Man höre und staune, es wurde dabei sogar regelmäßig gelacht. Und man glaubt es ja kaum, trotz dieser wirklich entspannten Atmosphäre so ganz ohne Verbissenheit wurden dabei mit 393 bzw. 390 Ringen auch noch absolut rekordverdächtige Ergebnisse erzielt.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo wegi82,

    übersetze einfach, was da steht. Rule Interpretations and Enforcement Procedures.

    Es gibt die (beschlossenen) Regeln und es gibt zusätzlich diese Interpretationen.

    Eine Interpretation bestehender gültiger Regeln soll dessen richtige Auslegung und Anwendung (bei Unklarheiten) ermöglichen. Sie ist aber nicht dazu da, diese Regeln zu ergänzen oder gar zu verändern und damit auszuhebeln. Eine Interpretation darf nicht im Widerspruch zum Regelwerk stehen.


    Und das ist jetzt nicht nur einfach so meine eigene Meinung, das ist (bisher) ein allgemein anerkannter Grundsatz. Wird aber leider in letzter Zeit nicht nur bei Sportordnungen oft nicht mehr eingehalten, sondern teilweise sogar auch schon nicht mal mehr bei Gesetzen und deren Verordnungen und den Anweisungen dazu. Macht die Sache dadurch aber auch nicht besser.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo wegi82,

    die Verwendung von Lappen oder Matten ist bis jetzt auch nach den ISSF-Regeln erst mal grundsätzlich nicht gestattet. Dieses Interpretationspapier von 2011, welches auch die auch problematische Regelauslegung mit den 150mm ab Hosenbund für die Gesäßpolster enthält, sagt nur, dass es einem Schützen auch erlaubt ist, das Flecken, statt es auf besagtes Maß zu reduzieren, auch komplett von der Hose zu trennen und dann lose zu verwenden. Gerade letzteres ist aber auch mehr als fragwürdig, denn es ist keine Interpretation des zur Zeit gültigen Regelwerks, sondern steht stattdessen sogar im Widerspruch dazu. Nur wenn solche Sachen eben auch immer einfach so von den Schützen hingenommen werden, dann werden sie auch durchgezogen. Und genug Befürworter für auch noch den sorry allerletzten Scheiß finden sich ja unter den Schützen immer, wie man sieht.

    Dabei verstehe ich sogar die Problematik mit den Flecken, nachdem einige 'findige' Hersteller diese bis hin zum Hosenbund ausdehnten, trotz eindeutigem Bild in den Regelwerken. Nur die angedachten Lösungen für das Problem sind so nicht tauglich und bestrafen zudem auch noch Schützen mit bisher regelkonformer Ausrüstung.

    Meine (schon etwas ältere) Hose hält übrigens diese geforderten 150mm ein. Aber ich werde ganz sicher nicht die Hose kaputt schippeln, wenn die neue Regel auch so in die SpO übernommen wird. Aus dem Alter bin ich raus. Dann lass ich es lieber ganz sein oder schieße nur noch 'Just for Fun'.


    ironclaw

    Der DSB dürfte da (leider) wohl eher selbst mitmischen. Ich vermute sogar, einige dieser Änderungen könnten auch direkt auf sorry Deutschem Mist gewachsen sein. Unser (erkrankter) Bundessportleiter ist der Chairman of the ISSF Technical Committee und die ISSF hat auch ihren Sitz in München.


    Damit hier kein falscher Eindruck entsteht, ich habe nichts gegen Bemühungen, die den Schießsport auch wirklich fairer, interessanter und meinetwegen auch zukunftsfähiger machen sollen. Nur muss man aber solche gravierenden Änderungen auch immer erst mal gründlich auf ihre Tauglichkeit und auch auf ihren Sinn hin überprüfen und dieses auch so mit den Betroffenen kommunizieren und es ihnen auch vermitteln. Und daran scheitert es doch zur Zeit ganz massiv. Und dabei muss man auch zwischen solchen Sachen wie den Finalregeln und solchen Änderungen an der Ausrüstung unterscheiden, welche für die meisten Schützen eh keinen Einfluss auf deren Leistung haben, sie aber zwingen, teilweise massive Änderungen an der Ausrüstung vorzunehmen.

    Und wenn die ISSF wirklich meint, den Sport in eine Art Schießzirkus für nur wenige 'Profis' umwandeln zu müssen, dann muss man auf nationaler Ebene eben eigene Wege gehen. Nur meine Meinung.

    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo ironclaw,

    formal beschlossen sind diese Änderungen noch nicht. Das soll wohl erst im November auf der/den dann anstehenden Sitzungen der ISSF geschehen.

    Aber das oben angefügte Papier der ISSF ist auch kein Entwurf mehr und auch kein Diskussionspapier. Die Regeländerungen werden dort schon als 'approved' bezeichnet. Leider ist das Wörtchen 'approved' in diesem Zusammenhang mehrdeutig (von geprüft bis hin zu genehmigt) und es scheint wohl zur Zeit so zu sein, dass nur der innere Zirkel der ISSF oder Teile davon genau weiß, wie es wirklich gemeint ist und auch, wie diese Regeländerungen denn nun genau ausfallen sollen. Etliche Beschreibungen dieser Änderungen sind ja in dem obigen Papier nur so unscharf formuliert worden, dass man sich darunter noch alles mögliche vorstellen kann, oder auch nichts.

    Aber, wenn man mal in die englischsprachigen Foren wie http://www.targettalk.org/ schaut, wo sich auch Schützen aus den näheren Umfeld der nationalen Verbände zu Wort melden, so findet zur Zeit wohl kein Dialog von Seiten der ISSF statt, zumindest kein mehr oder weniger öffentlicher Dialog und es gibt daher auch bisher keine weiteren Information über den weiteren Ablauf.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank


    zukünftig? steht jetzt schon in den Regeln... also reg dich nicht über Dinge auf die bisher schon so gehandhabt wurden!


    Wo soll das denn stehen?

    Zur Zeit gibt es nur den (zusätzlichen) Zettel (der ISSF) mit den 150mm und separate Lappen oder dergleichen sind nicht erlaubt.
    Zukünftig (ab 1.01.2013) sollen die Gesäßpolster komplett verboten werden, dafür aber eben solche Art separate Lappen oder Matten erlaubt sein.

    Das ist schon noch ein ziemlicher Unterschied, oder?


    Wie sprunghaft und wie mir scheint, wohl auch unüberlegt die ISSF hier vorgeht, sieht man gut daran, dass in dem Entwurf der Regeländerungen noch so Sachen wie das Verbot der Tasche auf der Jacke standen, etliche der jetzt schon als 'approved' bezeichneten Änderungen dort hingegen noch gar nicht aufgeführt waren.

    Die Sache mit den Gesäßpolstern ist deshalb auch (im Gegensatz zu den Nähten an der Jacke) so problematisch, weil das jeder sofort sieht und es deshalb auch zukünftig schon auf der KM ein großes Thema für Heißkisten sein wird.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    .. und beim örtlichen Jahrmarkt mal nachfragen ...


    Genau solche Sachen liebe ich. Wo habe ich etwas von Jahrmarkt und Schießbude geschrieben?


    Vielleicht bist du aber immer nur einfach dagegen wenn ich was schreibe?


    Bild Dir da mal nicht zu viel ein. Ich reagiere einfach nur (gelegentlich), wenn jemand zu viel Stuss schreibt. Und mir ist es dabei auch völlig egal, ob derjenige sich nun wegi82 oder Dan oder auch meinetwegen BBF nennt. Kann man hier auch weiter oben nachlesen.

    Ich hätte das dämliche Thema auch nicht mehr angesprochen, hättest Du Dich nicht genötigt gesehen, es mal wieder aufzuwärmen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    merkst du was?


    Mach Dir da mal keine Sorgen. Das passt so schon, wenn auch möglicherweise nicht für dich. :)

    Beachte es einfach als eine Art Vertrauen in den geneigten Leser, von dem ich einfach immer noch annehme, dass er auch differenzieren kann und auch mal dem einen oder anderen kleinen Sprung folgen kann.

    klär mich mal auf ...


    Och ne! Auch das noch. Ne, tut mir leid, ich fürchte, das wird nicht klappen. Ich bin mir da meiner persönlichen Grenzen durchaus bewusst. ^^


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Wenn das tatsächlich Deine Interpretation von Sport oder Schießsport ist, dann gute Nacht! Dann haben wir noch größere Probleme, als Gedacht.


    Keine Sorge, es ist nur seine Definition, wobei ich mir in diesem Fall auch noch nicht einmal wirklich sicher bin, ob er überhaupt so genau weiß, was eine Definition überhaupt ist.

    Jedenfalls bleibt er sie ja uns bis jetzt auch noch schuldig. Er sagt ja immer nur, was (in seinen Augen) kein Sport ist.


    Jedenfalls mit amüsiertem Schützengruß

    Frank

    Hallo Chris,

    macht euch doch mal nicht alle so verrückt.
    Nur weil es international zu Regeländerung kommt heißt es doch noch lange nicht, dass sie auch national umgesetzt werden können.
    Das Nächste Jahr steht eh schon fest und da gibt es auch keine neuen Regeln.


    Die Regeln der ISSF wurden in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern, in der Vergangenheit fast immer nahezu 1:1 übernommen. In Deutschland gelten daher diese Regeln auch schon bis hinunter auf die Kreisebene und selbst, wenn dort keine speziellen Bekleidungskontrollen durchgeführt werden oder wurden, Äußerlichkeiten wurden auch dort schon immer geahndet.

    Eine neue Sportdordnung wird es 2013 bei uns auch nicht deshalb nicht geben, weil der DSB nicht mit den Änderungen der ISSF einverstanden ist, sondern einzig und allein wegen der Blockadehaltung und -politik des BVA und dessen übergeordneter Behörde (Ministerium).

    Start at zero.....
    Also bei OSP wurde die neue Regel glaub ich recht gut angenommen so das was ich gehört habe.
    Ich finde diese Regelung garnicht so schlecht.
    Die meisten Wettkämpfe werden doch in mehreren Durchgängen geschossen.
    Der eine Durchgang hatte mit Wind und Wetter oder sonst etwas Glück und die anderen Pech.
    Jetzt kommen alle ins Finale... Warum dann nicht einfach dort den direkten Vergleich zählen lassen?


    Ich kann nicht wirklich erkennen, warum OSP jetzt interessanter oder gar zuschauerfreundlicher geworden sein soll. Für Personen ohne Zugang zu dem Sport ist es wahrscheinlich sogar eher unattraktiver geworden, da jetzt noch zähflüssiger und länger dauernd.
    Aber es entwertet einfach die vorher erbrachte Leistung. Diese ganzen Vergleiche mit anderen Sportarten hinken auch, weil es einfach nicht das gleiche ist, ob ich nun 3x40 schieße oder 10 Schuss auf Zehntel. Es soll derjenige gewinnen, welcher die beste Gesamtleistung erbringt und nicht der mit dem möglichen Lucky Punch. Und es ist doch auch gerade spannend, ob jemand unter dem Druck des Finales seinen scheinbar komfortablen Vorsprung auch halten kann. Und da gab es schon regelrechte Dramen, wie wir alle wissen. In London wurde doch gerade der Schießsport auch sehr gut angenommen. Die Finale waren alle ausverkauft und das Publikum ging sogar (auch wegen der guten Moderation) mit. Was will man mehr? Warum Sachen ändern, die funktionieren? Nur wegen der nur alle vier Jahre einmal stattfindenden Spiele?

    Wenn man sich mal die Namen der Unterzeichner der Petition durchliest, so scheint das wohl auch die absolute Mehrheit der internationalen Schützen und Trainer so zu sehen.


    Aber es ist auch nicht mein Hauptthema. Mich stören am meisten diese wilden Regeländerungen im Bereich Ausrüstung, wo bei dem meisten davon ja noch nicht einmal der Grund dafür oder der Sinn erkennbar ist.

    Die meisten Probleme werden diese Änderungen, sollten sie so durchkommen, denjenigen Schützen bereiten, welche auf Vereinsbasis so bis hin zur LM mitschießen. Gerade diese Schützen werden nicht einsehen, warum ihre teuer erworbene Ausrüstung (mal wieder) wertlos geworden ist. Und während früher solche Änderungen noch oft widerwillig akzeptiert worden sind, so steht zu befürchten, dass sich das etliche Schützen heutzutage, wo sie als Schützen doch oft eh schon die Buhmänner der Nation sind, das nicht mehr so einfach gefallen lassen, da der Sinn einfach nicht vermittelbar ist. Etliche werden dann wohl aufhören und wieder stirbt der Breitensport ein Stückchen mehr.

    Du darfst das auch nicht zu einseitig auf den Pistolenbereich bezogen sehen. Die krassesten Änderungen im Bereich Ausrüstung treffen den Gewehrbereich. Erkläre doch mal einem Schützen, warum er das Gesäßpolster von seiner Hose entfernen muss, wodurch möglicherweise die ganze Hose zerstört wird, sich aber dann zukünftig so eine Art Lappen oder Matte zwischen Po und Fuß klemmen darf.

    Außerdem erstmal warten wie wirklich die einzelnen Regeln aussehen.


    Wenn die Regeln erst mal beschlossen worden sind, ist es für Änderungen zu spät. Dann hat man als Schütze nur noch die Wahl, sie zu befolgen oder aufzuhören.

    Deshalb ist es auch so wichtig, dass die Probleme im Vorfeld kommuniziert werden. Und das ist auch noch ein weiterer Punkt der Kritik. Diese Kommunikation findet von Seiten der ISSF, aber auch von Seiten der nationalen Verbände bisher nicht statt. Die aktiven Schützen wurden erst gar nicht gefragt. Ihnen werden die Änderungen einfach nach dem Motto "Friss oder stirb" vorgesetzt. Das ist einfach kein Modell für einen modernen Sportverband.


    Und so etwas kann man wohl auch nur machen, wenn man davon ausgehen kann, dass die große Mehrheit der Schützen das mit sich machen lässt, wobei viele meinen, sie wären ja (erst mal) gar nicht betroffen und nicht wenige, denen es wohl auch völlig egal ist.

    Parallelen im Verhalten der Mehrheit der Schützen sind leider auch in Bezug auf andere Bedrohungen des Schießsports erkennbar.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Nur Schießen macht auch Spaß ist aber dann kein Sport. Aber dies ist ein anderes Thema (verstehen aber einige immer noch nicht und muss daher in diesem Thread nicht weiter diskutiert werden).


    Das liegt weniger an einem Verständnisproblem , sondern an deiner recht eigenwilligen Definition des Sportbegriffs.

    Noch einmal und extra für Dich auch ganz langsam, lieber wegi82: Es gibt keine allgemeingültige Definition des Begriffs Sport. Somit kann auch deine sehr einschränkende Definition nicht allgemeingültig sein. Logisch, oder? Aber es steht Dir natürlich auch weiterhin frei, das anders zu sehen. Vor dem genannten Hintergrund wäre es aber trotzdem wünschenswert, dass dann auch als Meinungsäußerung zu kennzeichnen.

    Nur ein kleines Beispiel fürs bessere Verständnis: Wenn hier (in meiner Region) jemand einfach nur so durch die Gegend läuft (jogging), dann sagt die überwiegende Mehrheit meiner Mitmenschen dazu, er/sie betreibt Sport (Laufsport). Das ist jetzt weder Wettkampf- noch Leistungssport geschweige denn Spitzensport, aber für die Mehrheit der Menschen ist das trotzdem Sport. Du kannst es gerne anders sehen, aber es ist dann eben auch nur deine (abweichende) Meinung.


    Und genauso gibt es auch Schützen, die kommen mit schöner Regelmäßigkeit auf den Stand, machen ein paar Löcher in die Scheiben, wobei schon der Anspruch besteht, das möglichst mittig zu tun, quatschen danach noch ein bisschen, und gehen dann wieder. Diesen Menschen gefällt das so, es macht ihnen Freude und auch sie betreiben zweifelsfrei Schießsport. Und niemand hat das Recht, diesen Menschen ihr Tun durch verquaste Begriffsdefinitionen abzusprechen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ich würde sogar mal behaupten wollen, dass wohl alle Schützen mehr Gewicht auf dem jeweiligen Stützarm haben.

    Aber zu wenig oder kaum Druck oder sagen wir besser mal Halt im bzw. mit dem Arm der Abzugshand kann oder ist natürlich auch ein Problem. Dafür kann es mehrere Gründe geben und damit auch unterschiedliche Lösungen. Manchmal kann aber auch schon alleine die Verwendung einer kleinen zusätzlichen Matte nur für die Arme das Problem entschärften. Und so eine Matte kann auch sonst noch Vorteile bieten.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    ich möchte ja eure Diskussion hier nur ungern unterbrechen, aber ein paar kurze Anmerkungen scheinen mir hier doch nötig.


    Geronimo

    1 Teiler = 1 Hundertstel Millimeter. Und um die Genauigkeit gängiger Auswertemaschinen mal etwas aussagekräftiger zu überprüfen, reicht es, die Scheiben einfach mal mehrfach mit unterschiedlicher Orientierung, sprich gedreht, in die Maschinen einzuführen.


    Dan

    Speziell Dir würde ich empfehlen, Dich erst mal etwas mit dem statischen Gewehranschlag beschäftigen, bevor Du hier wiedermal allzu wilde Thesen aufstellst. Dann wüsstest Du auch, dass die jeweilige Körperkraft dabei kaum eine Rolle spielt. Was nicht bedeutet, dass man einem Zwerg gleich 5kg aufs 'Auge' drückt. Aber es gibt hier im Forum etliche gute Beiträge, wie man (auch sehr zarte) Kinder an das (Gewehr)schießen heranführen kann. Übrigens spielt dabei auch die von Dir mangels Ahnung immer wieder abfällig als 'Ritterüstung' titulierte Schießbekleidung eine sehr wichtige Rolle. Des weiteren war der Schießsport noch nie ein tauglicher Sport für alle. Der Schießsport war immer und ist ein sehr spezieller Sport, der auch schon immer nur einen bestimmten Typus von Menschen angezogen hat. Diese Menschen gibt es auch heutzutage noch. Deshalb muss man auch nicht krampfhaft versuchen, irgendetwas vermeintlich Spaßiges für die Massen zu erfinden. Da herrscht schon ein Überangebot. Mann muss sich schon die Mühe machen, diese speziellen Menschen zu finden und diese dann auch richtig fördern. Und genau daran fehlt es leider heutzutage in vielen Vereinen.

    Mal etwas provokativ gefragt, wie will man jungen Menschen die Faszination und vor allem auch die nötigen Grundlagen vermitteln, wenn man selbst keinen Zugang und auch kein Wissen über diesen Sport hat? Dann landet man fast zwangsläufig nur beim Auflageschießen*, wenn überhaupt.

    Das oben von mir Gesagte ist sicher auch nur ein Aspekt. Gesellschaftliche Veränderungen wie auch die heutzutage deutlich geringere Bereitschaft, sich längerfristig etwas zu erarbeiten wollen, spielen sicher auch eine Rolle. Trotzdem scheint mir der obige Aspekt mit der wichtigste Grund zu sein, warum das (insbesondere) mit dem Nachwuchs in vielen Vereinen nicht mehr klappt.


    Weitere Anmerkungen: Die einstellbaren Gewehre und auch die Ausrüstungen machen den Sport gerade fairer, weil sie helfen, die jeweiligen körperlichen Unterschiede auszugleichen. Müssen alle mit dem Standardgewehr (Einheitsgewehr) schießen, haben nur die einen Vorteil, denen das Gewehr auch passt. So Sachen wie Armlänge, Position der Hüfte und auch das Verhältnis von Unter- zu Oberarm spielen da eine wichtige Rolle. Allerdings nutzen einem die Möglichkeiten auch nicht viel, wenn man man gar nicht weiß, wo es drückt.

    Eine GSP taugt deutlich weniger zum Einstieg in das Pistolenschießen als eine gute Match-LP. Wenn auch Du das erkennst, wird es auch mit Dir weiter aufwärts gehen. Und Schonzeitbüchsen, was willste denn damit anstellen? Schlecht schießende Jägerlein produzieren?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank


    * Das Auflageschießen, wie es heutzutage von vielen Senioren betrieben wird, ist ein höchst anspruchsvoller Sport. Ich habe vor diesen Leistungen absolut Respekt. Aber diese Art des Schießens unterscheidet sich aber auch deutlich von der Art Auflageschießen, welche mangels Plan sozusagen als Notlösung und/oder als Ergänzung zum geselligen Teil angeboten wird.

    Das Gerücht, dass irgendwo mit diesen Lichtdingern auch nur ansatzweise halbwegs ernsthaftes Auflageschießen betrieben werden soll, halte ich daher auch für nicht glaubwürdig. Das mag ja so gerade noch für die Bespaßung taugen, so nach dem Motto, wer trifft den Spiegel, aber für viel mehr bringen die Dinger doch gar nicht die nötige Präzision mit.

    Hallo Bene,

    dieses Schreiben gibt nur den Inhalt der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum WaffG (Bundesrecht) wieder, bietet aber dem betroffenen Bürger keine weitere Rechtssicherheit, da nur Anweisung für die Verwaltung. Indirekt belegt dieses Schreiben aber auch, dass es bisher wohl und gerade auch in Bayern auch durch (zu) restriktive Anwendung und Auslegung des Waffenrechts zu Problemen gekommen sein muss und auch ist.


    Zu den einzelnen Punkten:

    Um nicht unter den Anscheinsparagraphen zu fallen, wird auch in dem Schreiben der flächige Einsatz von Neonfarben gefordert und/oder eine deutliche Abweichung der Größe als Kriterium genannt. Zudem muss das auch noch durch Außenstehende (waffentechnische Laien?) klar erkennbar sein. Es bleibt damit in nicht unerheblichem Maße Auslegungssache, zumal die mir bekannten Lichtgewehre diese Kriterien (flächige Neonfarben, Größe) bisher so zum großen Teil gar nicht erfüllen. Rechtssicherheit sieht in meinen Augen jedenfalls anders aus, insbesondere in Zeiten, wo ja schon das Hantieren mit einer Bohrmaschine, ich wiederhole, Bohrmaschine, zu einem SEK Einsatz führen kann.


    In Bezug auf § 27 (4) wird auch nichts Neues mitgeteilt. Es bleibt Ermessenssache der zuständigen Behörde.


    Begrüßenswert ist allerdings, dass § 12 (1) Nr. 3b wenigstens thematisiert wird, da gerade dieser Punkt und dessen Auslegung nach dem Willen des Gesetzgebers bisher wohl nicht wenigen Behörden gänzlich unbekannt war. Ich befürchte aber, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es bei einer eventuellen Kontrolle eines so Beauftragten nach wie vor zu erheblichen Problemen bis hin zur Klärung vor Gericht kommen kann. Es ist zwar richtig, dass eine freizügige Auslegung des Paragraphen 12 (1) Nr. 3b wohl erklärter Wille des Gesetzgebers ist und dieses so auch in der Verwaltungsvorschrift dargelegt wird, das Gesetz ist in diesem Punkt aber immer noch höchst konfus. So fehlt nach wie vor der zumindest aus meiner (Laien)sicht unter Paragraph 38 zwingend nötige Bezug auf den Pragraphen 12 (1) Nr. 3b. Angeblich ja nur ein Redaktionsfehler.

    Wir haben früher auch oft von der damals auch noch rechtlich eindeutigen Möglichkeit Gebrauch gemacht, unseren Mitgliedern ohne rechtliche Erlaubnis für die Teilnahme an Meisterschaften usw. Vereinswaffen zu überlassen. Nur bei der jetzigen Rechtslage verkneife ich mir diese Möglichkeit, ganz einfach, weil ich niemanden den möglichen Ärger (und weitere Konsequenzen) bei einer möglichen Kontrolle durch (fast immer in diesen Punkten) völlig ahnungslose Vollzugsbeamte zumuten möchte.

    Wir hatten schon den Fall, wo von einer volljährigen Schützin (selbst Beamtin) für den ordnungsgemäßen Transport (verschlossenes Behältnis im verschlossenen Kofferraum) ihres Match-LGs der 'Kleine Waffenschein', ich wiederhole, der 'Kleine Waffenschein' verlangt wurde.


    Also, es bleibt wohl auch weiterhin schwierig. Und ja, ich habe trotzdem ein sonniges Gemüt. :)


    In diesem Sinne und mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Child,

    ich versuche mal, mich deinem Problem von der etwas anderen Seite zu nähren. Vorweg, etwas Druck in der Schulter muss nicht verkehrt sein, aber kannst Du denn so bei deiner jetzigen Schaftlänge den Pistolengriff noch gut erreichen und sauber (um)fassen? Wie sieht es aus, wenn Du die Schaftkappe mal in deinen Ellenbogen stellst. Kommst Du dann auch noch gut an den Griff ran, ohne deine Finger schon strecken zu müssen? Die Finger sollten beim Zugreifen noch möglichst rechtwinklig zur Hand und zum Arm stehen.

    Sollte das nicht mehr vernünftig passen, so musst Du in der Tat deinen Schaft kürzen. Aber eine MEC bringt Dir da auch keinen wirklichen Vorteil. Willst Du nicht den Schaft selbst kürzen (bei Alu recht aufwendig) so könnte Dir höchstens eine selbst gefertigte und gebogene Kappe aus dünnem Stahlblech weiterhelfen. Ein Schütze hat hier im Forum so etwas vor einiger Zeit schon mal gezeigt. Vielleicht meldet er sich ja.

    Aber nun direkt zu deiner Bewegung nach rechts beim Auslösen. Vielleicht steht ja durch die Verschiebung nach hinten jetzt auch nur dein Abzugszüngel zu weit hinten. Überprüfe das mal und schiebe das Züngel mal bei Bedarf wieder etwas weiter nach vorne. Das Züngel sollte so stehen, dass die beim Auslösen durch den Finger übertragene Kraft genau nach hinten wirkt.

    Für weitere Überlegungen wären vielleicht auch ein paar aussagekräftige Fotos von Dir im Anschlage ganz hilfreich.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Minimag,

    im Prinzip hat sich auch nach den zwölf Monaten nichts getan. Es soll diesen Zettel von Gerhard Furnier bzw. der technischen Kommission DSB geben, aber ich selbst habe diesen Zettel noch nie gesehen und weiß auch nicht, wo man ihn einsehen oder runterladen könnte.

    Und genau da liegt aus meiner Sicht auch das Problem mit diesen Zetteln. Sie sind nicht allgemein und zentral verfügbar. Wie soll den da einheitlich entschieden werden von Flensburg bis Garmisch?

    Hinzu kommt ja auch noch, dass diese 0,75 Dioptrien zur Zeit noch im Widerspruch zur geltenden SpO mit der Regel 0.5.4.1 stehen, zumindest nach meiner Auffassung. Solche Zettel sollten auch höchstens unklare Regeln interpretieren, aber nicht bestehende Regeln der jeweils gültigen SpO verändern oder dazu konträr stehen. Alles andere bringt nur Probleme und schürt, wenn es ganz hart kommt, sogar böses Blut.

    Aber gut, die Sportleitung des DSB scheint das wohl etwas anders zu sehen.


    Das dürfte in nächster Zeit sowieso noch recht lustig werden, da ja zur Zeit sich das BVA generell weigert, überhaupt weitere Sportordnungen zu genehmigen. Und die ISSF steht ja auch schon scharrend vor der Tür.


    Apropos, das mit dem Wackelfaktor ist jedenfalls absolut zutreffend. Manchmal kann daher auch etwas weniger mehr sein.


    Jedenfalls mit bestem Schützengruß in den schönen Norden

    Frank