Beiträge von Murmelchen

    Für den WSB (Westfälischer Schützenbund) beträgt der aktuelle Jahresbeitrag für Erwachsene ab 21 Jahre 17,00 € für Aktive und 6,00 € für Passive sowie für Jugendliche 8,50 € für Aktive und 5,50 € für Passive. Hinzu kommt unabhängig von der Größe des Vereins ein Sockelbeitrag von 150,00 €. An den DSB gehen davon ca. 3,50EUR.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Wilhelm,

    auch wenn ich ja in diesem einen speziellen Punkt nicht mit Dir übereinstimme, was kein Problem ist, deine Mission in diesem einen Punkt sogar für gefährlich halte, was ein Problem werden kann, so haben deine sonstigen Beiträge und deine darin zum Ausdruck kommenden Sichtweisen doch fast immer Hand und Fuß.

    Ich hoffe, dass Du auch in diesem einen Punkt zukünftig Recht behalten wirst, befürchte es aber nicht


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo UeberPac,

    was ist denn mit den Schießkladden genau gemeint? Was wann wer so geschossen hat? Gesetzliche Vorschriften außer den weiter unten genannten kenne ich darüber nicht. Aber da solche Kladden, wenn sie schon ordentlich geführt werden, ja immer auch zeitgeschichtliche Dokumente sind, ist es sicher auch sinnvoll, diese möglichst der Nachwelt zu erhalten.

    Auch Mitgliederlisten usw. sollten sorgfältig geführt werden und möglichst auch für die folgenden Generationen aufbewahrt werden. Besondere Vorschriften, welche sich aus den BGB (Vereinsrecht) ergeben, kenne ich so aus den Stegreif jetzt aber nicht, ist aber auch nicht so mein Spezialgebiet. Vielleicht wissen andere dazu mehr.

    Bilanzen, Buchführungsunterlagen, Buchungsbelege und Jahresabschlüsse müssen zehn Jahre lang aufbewahrt werden.

    Zu den gesetzlichen Vorschriften (WaffG):

    Vereine, welche einem anerkannten Schießsportverband angehören, müssen einen Nachweis über die Häufigkeit der schießsportlichen Aktivitäten jedes ihrer Mitglieder während der ersten drei Jahre, nachdem diesem erstmalig eine Waffenbesitzkarte als Sportschütze erteilt wurde, führen.

    Das Ausscheiden von Vereinsmitgliedern, welche WBK-Inhaber sind, ist der zuständigen Behörde unverzüglich zu melden.

    Weitere Auflagen ergeben sich für Vereine als Schießstandbetreiber. Das hängt aber von den jeweiligen Auflagen für die Schießstätte ab und kann die Nutzung der Schießstätte betreffen, der Plan der jeweiligen Aufsichten oder auch der jeweils vorgeschriebene Reinigungsplan sein, wobei aber eine Protokollierung einzelner Nutzer der Schießstätte normalerweise nicht zwingend vorgeschrieben ist.

    Für die Aufbewahrungsdauer solcher Dokumente gibt es zum Teil auch verbindliche Vorschriften, welche Du aber im Zweifel am besten bei deiner für euch zuständigen Waffenbehörde nachfragen solltest.


    Vereinsmitglieder sollten besser selbst ein Schießbuch zwecks Bedürfnisnachweis führen und die Vereine sollten ihre Mitglieder auch auf diese Möglichkeit hinweisen, wenn sie selbst nicht genau protokollieren, wann und mit was jemand so schießt.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Wenn jemand mit dem dominierenden Auge zielt, dann ist es sogar gut möglich, dass er auch ganz ohne Blende auskommt. Das hat dann sogar etliche Vorteile. Einfach mal probieren, selbst wenn es am Anfang etwas ungewohnt erscheint.

    Ich hege manchmal die Vermutung, etliche Schützen nutzen diese Blenden nur deshalb, weil sie es nicht anders kennen und meinen, dass müsse so sein.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Wie ich sehe, ist der Laufmantel genutet und der Korntunnel wird dort direkt geklemmt. Hatte das etwas anders in Erinnerung und dachte, der Korntunnel würde auf das vordere Gewicht geklemmt. Gut, dann entfällt diese Fehlermöglichkeit. Aber möglicherweise liege ich doch nicht so falsch mit meiner Vermutung und der ganze Laufmantel hat sich während deiner Montage gedreht. Der wird ja auch nur zusammen mit dem eigentlichen Lauf an zwei Stellen geklemmt.

    Bei deiner Abweichung von 60mm müsste der Korntunnel, wenn sonst alles noch stimmt mit dem Gewehr, einen Versatz von fast 5mm aufweisen.

    Schau doch mal, ob der Korntunnel und damit auch der Laufmantel auch noch wirklich genau fluchtet, sprich, bei genau aufrecht stehendem Gewehr auch selbst wirklich senkrecht steht und keine Verdrehung um die Rotationsachse gegenüber dem Diopter aufweist.


    Deine Visierlinienerhöhung hast Du bei deiner Montage aber auch ganz bestimmt nicht verändert, denn diese kann man ja auch seitlich versetzen. Ich hatte vor einem 100m Wettkampf mal mit den üblichen Klicks auf diese Distanz justiert, aber vergessen, dass ich dabei auch den Korntunnel getauscht hatte, und mich dann schwer gewundert, dass ich noch nicht einmal auf der Scheibe war. Dabei waren diese Korntunnel in der Höhe etwas unterschiedlich. Was ich damit sagen will: Manchmal sucht man die Fehler an der falschen Stelle, weil man etwas ganz anderes unberücksichtigt lässt oder sich nicht mehr daran erinnert.


    Zu denn Schrauben: Die sollte man alle nur mit Gefühl und den dazu passenden Werkzeugen handzahm anziehen. Sinnvoll ist es aber, diese Schrauben bzw. die geschraubten Elemente auch mal von Zeit zu Zeit oder vor wichtigen Wettkämpfen auf festen Sitz zu überprüfen. Es gibt leider auch Konstruktionen, die nicht viel taugen und wo sich die Schraubverbindungen dann auch oft wieder lösen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo dadl_vof,

    nach dem Strahlensatz ergibt sich bei einer angenommenen Visierlänge von 800mm bei einem Versatz des Korntunnels von 1mm eine Abweichung von 12,5mm auf der 10m entfernten Scheibe.

    x_Scheibe = 10 000mm * x_Korntunnel / 800mm

    Bei einem Versatz des Korntunnels von 1mm würde man statt in der Zehn auf der LG-Scheibe schon in der Sechs landen und bei einem Versatz von 2mm, welcher einer Abweichung von 25mm auf der Scheibe entspricht, würde der Treffer schon eine Null ergeben.

    1mm halte bei einem Korntunnel, dessen Klemmung ordentlich Spiel hat und durch separate Klemmen erfolgt, nicht für völlig abwegig. Diese Nuten und Schwalbenschwänze für die Montage der Korntunnel weisen ja leider alle etwas abweichende Formen und Maße von Fabrikat zu Fabrikat auf und deshalb arbeiten die Hersteller von Fremdzubehörteilen oft auch mit etwas größeren Toleranzen bei den Klemmungen. Außerdem wird auch noch oft gemurkst. Bei meiner Anschütz 1807 sitzt z. Bsp. der Schwalbenschwanz leicht schief auf dem Lauf. Aber, für deine Abweichung von 80mm auf der Scheibe müsste der Korntunnel schon einen Versatz des Korntunnels von von mehr als 6mm aufweisen. Das kann so nicht sein.

    Frage: Kann es sein, dass Du Dich mit dieser Angabe von 80mm bzw. 8cm vertan hast? Bei einer Abweichung von 80mm lägen die Schüsse schon längst nicht mehr auf der LG-Scheibe.

    Andere Möglichkeit: Hast Du bei deiner Montage auch die serienmäßigen Gewichte an der Mündung demontiert? Wenn ich jetzt nicht falsch liege, werden diese Gewichte ja nur einfach so auf den Laufmantel geschoben und geklemmt und müssen deshalb auch ausgerichtet werden. Werden diese Gewichte nicht genau fluchtend montiert, können da schon Abweichungen auch von Millimetern entstehen, was die Lage der Schüsse in der Null erklären würde.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Reinhold,

    die Sache mit den Finale Änderungen - Start from Zero - sehen fast alle aktiven ISSF-Schützen deutlich anders. Schau Dir mal dazu die Petition von Rajmond Debevec und Niccolo Campriani an. Die Namen der Unterzeichner dort lesen sich wie das 'Who is Who' des internationalen Schießsports.

    Das Hauptproblem ist aber, diese zum großen Teil gravierenden Regeländerungen werden bzw. wurden im Vorfeld gar nicht mit mit den Aktiven kommuniziert. Selbst das gewählte Athleten-Kommitee ist bzw. war nicht in diesen Prozess eingebunden, wie man von Rajmond erfahren konnte. Es selbst hat inzwischen deshalb auch aus Protest sein Amt innerhalb der ISSF niedergelegt.

    Das gleiche gilt ja auch für den DSB. Diese Regeln werden, ohne sie vorher mit den Schützen zu kommunizieren, einfach so in die SpO übernommen und gelten dann ausnahmslos verbindlich selbst für die kleinsten Wettkämpfe auf Kreis- und sogar Vereinsebene.

    Und dann wundert man sich dann über rückläufige Mitgliederzahlen.


    Apropos Englisch: Das Machwerk mit diesen Änderungen wurde wohl zuerst in Deutsch verfasst und dann ins Englische übersetzt. Man munkelt sogar hauptsächlich von einen Einmannunternehmen. Über diesen Umweg werden dann wohl auch wieder diese famosen Signalfähnchen ihren Weg in unsere SpO zurückfinden. Wie war das doch noch, am Deutschen Wesen soll die Welt genesen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Bei dem Bericht im Frühjahr, habt ihr alle auf Simon Wölfl eingedroschen, weil er es gewagt hat die heilige Kuh Großkaliber anzugreifen und habt die Losung ausgegeben: Lieber gar nicht mit der Presse, die machen eh aus einem Interview was sie wollen und machen den Inhalt und die Aussagen kaputt!


    Das mit dem Simon stimmt so nicht und das kann man hier auch nachlesen. Er war selbst nicht glücklich über den Bericht und auch er fühlte sich dabei gewaltig über den Tisch gezogen.

    Und ja, es ist ganz klar besser, im Zweifel den Reportern das Bildmaterial zu verweigern und ihnen keine Interviews zu geben. Fast alle Berichte der letzten Jahre wurden manipuliert, um den Schießsport und die Sportschützen und deren Tun in ein schlechtes Licht zu rücken. Schon vergessen oder gar nicht mitgekriegt? Keine Berichterstattung ist im Zweifel deutlich besser als diese ständigen Verrisse mit Gewalt und Amok.

    Wenn ihr es besser wisst, dann werdet aktiv und schreibt verschiedene Sender, vielleicht machen sie ja dann mit euch eine Reportage und/ oder Interview. Ihr könnt aber auch über die neuen Medien (Internet) selbst Videos produzieren und publizieren, in denen ihr alles besser macht. Ich persönlich finde es sehr schade, wenn immer nur gebetsmühlenartig kommt: Ich bin es leid mein Hobby zu verteidigen ,die böse Stimmungsmache der Medien und einzelner Gruppen gegen meinen Sport, ...


    Wir hätten deutlich weniger Probleme, wenn es nicht ausgerechnet in unseren Reihen so viele Ja-Sager und mit Verlaub Schleimer hauptsächlich aus dem Umfeld der Funktionäre geben würde, welche auch noch den letzten Schmähbeitrag irgendwie gutheißen, selbst ein scheinbar gestörtes Verhältnis zu den im Schießsport verwendeten Waffen nach außen signalisieren, einen Teil der Schützen mit anderen Disziplinen selbst ausgrenzen, heimlich von einer waffenlosen Zielsportwelt träumen und daran auch aktiv arbeiten.

    Die Presse hat sich auch deshalb so auf unseren Sport eingeschossen, weil es keinen nennenswerten Widerstand gibt, weil wir das so zulassen, für deren Machwerke sogar Verständnis aufbringen und uns lieber gegenseitig zerfleischen. Auch Du trägst mit dazu bei.

    Wacht endlich auf und werdet im real life aktiv und schwingt nicht nur im Internet große Reden und hört auf andere auf schärfste zu kritisieren, die ein sehr gutes Bild von unserem Sport in den Medien (mit-) zeichnen.


    Du meinst also tatsächlich, der Beitrag, um dem es hier geht, welcher wiedermal einen - in der Realität überhaupt nicht vorhandenen - Zusammenhang zwischen unserem Sport und Gewalt und Amok konstruiert, wenn auch etwas weniger reißerisch als gewöhnlich und welcher auch unserer Seite etwas mehr Platz einräumt, liefere damit ein gutes Bild von unserem Sport?

    Und da erdreistest Du dich dann auch noch, anderen Schützen, welche nicht deine offensichtlich ziemlich beschränkte Wahrnehmung haben, Parolen wie 'Wacht auf' an den Kopf zu werfen.


    Apropos: Warst Du es nicht, der das verschärfte Waffenrecht auch deshalb begrüßte, weil damit jetzt angeblich das Problem mit den Messern gelöst sei? Na ja, das erklärt schon einiges, rechtfertigt aber auch nicht alles. Gerade zu dem Punkt mit den Messern gibt es Informationen, welche es geradezu zu einem erschreckenden Lehrstück machen, wie Gesetzgebung in unserm Lande funktioniert. Stichwort Videovorführung im Bundestag.


    Mit leicht verärgertem Schützengruß

    Frank

    Hallo dingo,

    dieses 'Geschmäkle' wurde künstlich geschaffen, von einer kleinen Gruppe mit oft ganz eigenen Interessen. Es hat mit der Realität nichts, aber auch gar nichts zu tun. Und nicht nur Du weist das.

    Wir können uns dagegen wehren, oder es als gegeben hinnehmen. So einfach ist das. Wehren wir uns nicht, wird sich das Zerrbild irgendwann soweit in den Köpfen der Menschen festsetzen, dass Konsequenzen unausweichlich sein werden.

    Aber wirklich schlimm finde ich, wenn selbst einem Teil unter uns Sportschützen dieser Sport nicht ganz koscher zu sein scheint, zumindest der Teil davon, den man selbst nicht betreibt Da kommt dann bei fast jeder Gelegenheit das Spielchen 'gute Disziplin', 'böse Disziplin' und da wird dann auch das vermeintliche Heil in der waffenlosen Zukunft gesucht.

    Wo bleibt da der Realitätscheck?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    ... und jeder außer mir meint daß sei so in Ordnung?


    Nein Tom, nicht jeder außer Dir. Auf keinen Fall!


    Ne ehrlich, verstehe ich nicht.


    Ich auch nicht. Und ich bin mir inzwischen auch gar nicht mehr so sicher, was ich ärgerlicher finden soll, diese Art der Berichterstattung oder diese seltsamen Reaktionen etlicher Sportschützen darauf, von denen man doch annehmen sollte, dass sie alle die Realitäten und die Fakten kennen.

    Es ist zwar mehr als ermüdend, es immer wiederholen zu müssen. Aber gut, vielleicht nützt es ja doch noch bei dem einen oder anderen als Anregung für ein paar kritische Gedanken.

    Diese ganze verzerrte Wahrnehmung beruht fast ausschließlich auf der extremen medialen Ausschlachtung zweier spektakulärer Einzeltaten und den darauf basierenden Kampagnen einer kleinen Minderheit unserer Mitbürger, oft noch verbunden mit deren ganz eigenen Interessen. Eine Statistik eines dieser Mitbürger, welcher sich die Mühe gemacht hat, alle vermeintlichen Tötungsdelikte in Verbindung mit Sportwaffen in den letzten 20 Jahren zu zählen, kommt auf durchschnittlich 6 solcher Delikte pro Jahr. Dabei ist noch zu berücksichtigen, dass er es mit der Zählweise nicht immer so ganz genau nimmt. Da werden dann auch schon mal gerne mit dem Messer oder mit bloßen Händen durch vermeintliche Sportschützen verübte Taten locker mitgezählt, oder die illegal besessenen Schusswaffen eines Franzosen. Egal, sei es drum. Wichtig ist bei solch einer Betrachtung aber, dass es in unserem Land ca. 2 Millionen Legalwaffenbesitzer gibt, welche je nach Schätzung zwischen 6 und 10 Millionen Schusswaffen besitzen.

    Zum Vergleich: Täglich, nicht jährlich, sterben auf unseren Straßen durchschnittlich 12 Menschen, nehmen sich durchschnittlich 20 Menschen selbst das Leben, sterben je nach Schätzung alleine ca. 20 bis 40 Menschen nur durch mangelnde Hygiene in unseren Krankenhäusern.

    Ist es angesichts solcher Zahlen nicht mehr als sonderbar, warum man sich immer und immer wider und fast ausschließlich nur auf den einen Bereich stürzt, bei dem das tatsächliche Risiko minimal ist, schon immer minimal war und bei dem deshalb selbst ein Totalverbot keine wirkliche Besserung bringen würde.

    Und nein, ich will hier nichts relativieren, ich möchte nur den Blick für die tatsächlichen Verhältnisse schärfen.


    Wollvieh

    Ich stimme Dir in der Bewertung dieses Herrn Schober zu, der Rest ist aber sehr dünnes Eis und/oder kann gründlich missverstanden werden. Es spielt nämlich überhaupt keine Rolle, ob eine Schusswaffe tödliches Potenzial besitzt, solange sie nicht als Waffe genutzt wird. Und das machen Sportschützen bekanntlich nicht.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    MdB Reinhard Grindel | Ziel im Visier

    Schau an, der Herr Grindel. Da darf das Lichtpunktdingens dann ja auch nicht fehlen. Was habe ich nebenan geschrieben?

    Apropos SV Behringen: Das scheint mir doch eher ein ziemlich traditionell ausgerichteter Schützenverein zu sein. Von Schießsport findet man auf deren Seite im Internet jedenfalls nur sehr wenig und das Wochenende der Schützenvereine wird dort auch nicht erwähnt, weder unter Aktuelles noch unter Termine. Dafür aber das wohl dort ziemlich wichtige Schweineverschießen, was ja auch nicht verkehrt sein muss. Aber selbst das Lichtpunktdingens, auf welches der Herr Grindel ja auch so viel Wert legt, findet man dort nicht.

    Gut, das mag jetzt alles dieser Internetseite geschuldet zu sein, etwas seltsam mutet es aber schon an, oder?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Bene,

    ... und bekomm keinen sauberen Kontrast auf den Scheibenspiegel.


    diesen Passus verstehe ich nicht. Meinst Du damit wirklich ein optisches Problem, sprich, der Spiegel erscheint Dir nicht mehr genug kontrastreich, oder willst Du damit ausdrücken, dein Resultat, also die Lage deiner Schüsse stimmt nicht mehr mit deinem Abkommen bzw. mit deiner Wahrnehmung dessen überein?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Frank,

    eine mehr als verfahrene Situation.

    Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, ob es nicht auch noch ganz andere Lösungen für das Problem geben könnte.

    Wie wäre es denn, wenn sich der komplette Süden des bisherigen RSB zusammen mit der Pfalz zu einem neuen 'richtigen' Landesverband formieren würde und der Norden des RSB eine Fusion mit dem WSB eingeht. Das wäre dann auch die Lösung für das jetzige Gehampel mit den Fachverbänden in den jeweiligen Landessportbünden.

    Ein Problem im RSB war ja schon länger die zentrale Lage halbwegs geeigneter Stände für die LM und dieses Problem hat sich jetzt durch die Abspaltung Teile des Südens noch verschärft. Soweit ich weiß, wurden diese Jahr schon einige Disziplinen der LM im LLZ des WSB durchgeführt und wenn man sich mal so die Lage der jeweiligen Verbände auf der Karte anschaut, dann wäre obige Lösung sicher nicht die schlechteste, auch bezüglich der Wege zu den jeweiligen Wettkampforten.

    Es muss aber bei all diesen Überlegungen auch darauf geachtet werden, dass die Rheinländer sich nicht als Verlierer fühlen. Dies scheint mir zur Zeit wohl ein Hauptgrund mit für deren Entscheidungen zu sein, wobei man sich natürlich auch fragen sollte, ob hier nicht auch schon länger die jeweiligen Interessen von Verband und den Mitgliedern differieren.

    Die zahlenmäßige Größe der neuen Verbände wäre auch insbesondere in Bezug auf den gemeinsamen Erhalt geeigneter Sportstätten und deren möglicher Aus- oder sogar Neubau an möglichst zentral gelegenen Orten ein Vorteil. Gewachsene Strukturen und Föderalismus hin und her, es ist nicht mehr wirklich einsehbar, warum der DSB aus 20 Landesverbänden bestehen muss, welche es alle auch noch scheinbar jeweils als ihre vorrangige Aufgabe ansehen, das Rad immer wieder neu zu erfinden.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank - mag die Rheinländer, auch wenn er sie nicht immer versteht ;)

    Hallo Kogge,

    ich bin ein DSBler, ich bin nicht nur ein immer noch aktiver Schütze vorwiegend in den olympischen Disziplinen, sondern auch langjähriger Funktionär, ich gehöre keinem anderen Schießsportverband an, außer den Kyffhäusern. Ich schieße kein GK, jedenfalls nicht wettkampfmäßig, sondern nur mal sporadisch, wenn sich eine Gelegenheit bietet. Ich gehöre allerdings auch zu den Schützen, welche eine Differenzierung zwischen GK und KK für ziemlichen Schwachsinn halten. Das machen die Antis und wer das so auch als Schütze macht, der muss sich auch gefallen lassen, gefragt zu werden, welchen Zweck er damit verfolgt.

    Aber auch ich, und nicht nur ich, habe ein großes Problem damit, wenn eine fragwürdige Technologie unter dem Vorwand der sonst angeblich nicht mehr möglichen Jugendarbeit vorangetrieben wird, welche heimlich den Weg in eine waffenlose Zukunft des Sports bereiten soll.


    Unkerei und Blödsinn? Waffenlobby? Ja, die gibt. Die setzt sich für die Interessen von Rheinmetall und anderen ein. Und die Firma Armatix gibt es auch noch. Die Sportschützen hingegen haben keine wirkliche Lobby.

    Ich würde nicht nur Dir mal dringend empfehlen, Dir aufmerksam die letzte Sitzung der Expertenrunde Waffenrecht im Deutschen Bundestag anzuhören. Warum hat denn da wohl der CDU-Mann Grindel unseren Vize Kohlheim schon fast angegangen wegen dieser Lichtpunktdinger? Diese Technologie wird mittlerweile nicht nur von so fragwürdigen Personen wie dem Herrn Roman Grafe dankbar aufgenommen, nein, auch vermeintlich gemäßigte und wohlwollende Politiker aus dem bürgerlichen Lager springen schon darauf an.

    Und nein, dabei geht es nicht um eine angeblich so tolle Lösung für die Nachwuchsarbeit, nein es geht dabei ganz eindeutig um einen Ersatz, welcher es ermöglicht, die sportliche Nutzung von Schusswaffen überflüssig zu machen.


    Vor diesem realen Hintergrund finde ich es (nicht nur von Dir) schon mehr als schwach, mahnende und kritische Stimmen hier in eine bestimmte Ecke drängen zu wollen. Ich unterstelle Dir nicht, diesen waffenlosen Schießsport zu wollen. Aber auch Du fördert diesen Weg mit deiner scheinbar nur kurzfristigen Sichtweise und deine Hoffnung, man kann doch nicht, ist angesichts der Zeichen der Zeit mehr als trügerisch.

    Noch einmal, ich weiß, dass es Schützen und Funktionäre in unseren Reihen gibt, welche mit der Promotion dieser Leuchten genau das Ziel verfolgen, den Schießsport zu einem waffenlosen Sport zu machen. Es wird zur Zeit nur (noch) nicht öffentlich zugegeben.


    Alles Blödsinn, was ich hier schreibe? Bestimmt nicht. Man braucht auch nur mal ein bisschen logisch darüber nachzudenken, dann sollte man auch erkennen, dass der Aufwand, welcher zur Zeit betrieben wird, nur dann auch wirklich Sinn macht, wenn man damit langfristig größere Ziele als nur diese fragwürdige Kinderbespassung verfolgt.


    Und Schützen wie unser Gerhard hier, dessen Waffenphobie einem ja schon beim Lesen der Beiträge regelmäßig förmlich anspringt, haben ja auch schon zugegeben, dass sie auch mit einer waffenlosen Zukunft des 'Schießsports' keine Probleme hätten. Im Gegenteil, ich kann nicht anders, ich muss schon fast unterstellen, dass es sogar der heimliche Wunsch zu sein scheint.


    Mit trotzdem bestem Schützengruß

    Frank

    Du weißt doch genau, dass der DSB das bereits vor einiger Zeit fast spruchfertig hatte, bevor mal wieder eine Sportwaffe für einen Massenmord missbraucht wurde und es nicht mehr darum ging das Mindestalter zu senken, sondern eine weitere Erhöhung zu verhindern.


    Mal wieder? Das ist in dem Zusammenhang die übliche suggestive Manipulation, wie wir sie schon lange von unseren Medien und den Antis her kennen. Sicher, immer wieder werden ja auch in unserem Land Sportwaffen für Massenmorde missbraucht. Dabei beruht die ganze Hetze fast ausschließlich auf genau zwei spektakulären extrem überzeichneten und von der Presse ausgeschlachteten Einzeltaten in den letzten 10 Jahren.

    Um so betrüblicher ist es daher für mich, wenn selbst Sportschützen oder Funktionäre diese Propaganda übernehmen und sie auch noch sogar gezielt für ihre kruden Thesen einsetzen.

    Und auch sonst stimmt die Sache mit der Initiative zur Senkung der Altersgrenzen so nicht. Diese Initiative lief vor Winnenden. Wie ich weiter oben schon schrieb, knickte der damalige Innenminister ein, nachdem fast die komplette Presse einen Sturm der 'Entrüstung' entfacht hatte.

    Aber das auch nur so vorweg.


    Wir können hier noch seitenweise über den Sinn oder Unsinn der frühen Nachwuchsförderung und die vermeintlichen Probleme in unseren Vereinen schreiben. Das trifft alles nicht den Kern und ich werte vieles von dem, was ich hier so lesen darf, deshalb auch als weiteres Ablenkungstheater.

    Es geht hier einzig und allein darum, dass hier eine mehr als zweifelhafte Technologie quasi durch die Hintertür mit dem langfristigen Ziel eingeführt und etabliert werden soll, den Weg weg von den Schusswaffen hin zu einem waffenlosen 'sauberen' Sport auch für Gutmenschen zu gehen.

    Ich weiß, dass das Wunsch und Ziel von Funktionären ist, auch wenn es bisher nicht öffentlich zugegeben wird.

    Dabei betreiben wir eine der sichersten und am wenigsten unfallträchtigen Sportarten, die es auf dieser Welt überhaupt gibt. Und die Missbrauchsrate? Siehe weiter oben. Warum also nur? Nur weil eine kleine Minderheit (mit allerdings recht großem Einfluss) damit ein eingebildetes und eingeimpftes Problem hat und denen unser schöner Sport nicht passt?


    Jedem Schützen sollte klar sein, dass diese Art Simulatoren, welche in Wirklichkeit mit präzisem Schießsport nicht das geringste zu tun haben, trotzdem wie keine zweite Technologie geeignet sind, weitere Schusswaffenverbote bis hin zu einem Totalverbot zu legitimieren. Manche von uns nehmen das nicht nur billigend in Kauf, nein, sie wollen es sogar so. Sie träumen von einem waffenlosen Sport.

    An die geneigten Mitleser: Wir können das einfach so hinnehmen, wir können die weitere Einführung dieser Simulatoren aber auch konsequent ablehnen. Noch haben wir diese Möglichkeit. Fragt sich nur, wie lange noch.


    Benmaster

    Es stimmt leider nicht, dass niemand diese Simulatoren als (langfristig vollständigen) Ersatz etablieren möchte. Ich weiß, dass es so ist und diejenigen, welche sich bisher getraut haben, das hinter verschlossenen Türen auch so zuzugeben, sind auch (leider) nicht ganz ohne Einfluss in unserem Verband bzw. in den Verbänden. Und genau deshalb muss dieses Thema auch leider immer wieder kommuniziert werden. Denn leider arbeiten diejenigen Schützen bzw. Funktionäre unter uns beharrlich an ihrer Zukunftsvision. Die Alternative wäre schweigen und es einfach in Kauf zu nehmen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Auf die Idee, daß sich der viertgrößte Sportverband Deutschlands ruhig auch mal für eine Senkung des Mindestalters einsetzten könnte ist man aber noch nicht gekommen?


    Doch schon, sogar schon öfter. Das letzte Mal hatte man den damaligen Innenminister Scheuble soweit, dass dieser damit aus der Deckung kam.

    Aber dann entfachte unsere Qualitätspresse sofort wieder einen Sturm der 'Entrüstung' und Scheuble ruderte zurück.

    Wenn so etwas wirklich klappen soll, dann bedarf es dazu wirklich einer großen konzentrierten Aktion aller Schützen in Deutschland. Ich will nicht ausschließen, dass es mit richtig viel Druck klappen könnte, vermute aber, dass es selbst für so eine Aktion an der fehlenden Einigkeit und Solidarität unter den Schützen und deren Trägheit scheitern würde.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Wartet mal ab, bis die 'richtigen' Kräfte an die politische Macht kommen.

    Nicht nur der Herr Tschöpe von der SPD mag es nämlich gar nicht, wenn die bösen Schützen die doch so wichtigen Altersgrenzen auf dem Weg zu einem vollwertigen Mitbürger unserer ach so gewaltfreien Gesellschaft mit solchen Anscheinswaffen einfach so unterlaufen. Wie war das noch, unsere Schulen sollen gewaltfreie Räume sein.

    Da hilft nur eins, ein bisschen an den richtigen Paragraphen drehen, und schon passt es wieder.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Tom, Du wirst hier keine vernünftigen Antworten auf deine mehr als berechtigten Fragen bekommen. Zwischen den Zeilen steht aber auch so genug.

    Sie werden einfach weitermachen auf ihrem Weg in die schöne neue waffenlose Zukunft. Auch deshalb, weil scheinbar nur sehr wenige von uns damit echte Probleme haben. Den meisten scheint es wohl egal zu sein oder sie sehen die reale Gefahr (wiedermal) nicht.

    Erst wenn das letzte Luftgewehr verboten wurde, werden einige wohl merken, dass man mit Licht gar nicht schießen kann.

    Aber auch dann wird es wieder heißen: "Das konnten wir ja nicht wissen und das haben wir so auch nicht gewollt"


    Mit aufrichtigem Schützengruß

    Frank - lässt sich auch nicht so leicht in eine bestimmte Ecke drängen

    Ich hätte da ja so zwischendurch erst mal noch eine Frage.

    Wie ich gerade schon in einem anderen Zusammenhang geschrieben habe, besteht das Verbot des Schießens für Kinder unter 12 Jahren (auf Schießstätten) ja schon seit 72/76. Genau genommen war das alte Gesetz dabei sogar noch restriktiver, da eine behördliche Ausnahme nur jeweils individuell, aber eben nicht auch pauschal wie heute auch nach § 3 (3) WaffG möglich war.

    Nur wissen wir alle, dass wir damals, ich sage mal, so bis Mitte der Neunziger überhaupt keine Nachwuchsprobleme im Schießsport hatten, obwohl es ja die tollen Leuchten damals noch gar nicht gab. Wie war es denn dann damals ohne den Einsatz der heute angeblich so zwingend nötigen Lichtpunktdinger überhaupt möglich, eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit zu leisten?


    So nebenbei, wie man durch verschärfte Konzentration auf die heute unter Zwölfjährigen und dann auch noch unter Zuhilfenahme einer für den Schießsport mehr als brisanten Technologie das drängende Problem der schon länger in den Vereinen fehlenden 30 - 45-Jährigen, welche dann möglichst auch noch bereit sind, auch Aufgaben in den Vereinen zu übernehmen und helfen, die jetzt schon oft fehlenden Strukturen für einen erfolgreichen oder sogar nur halbwegs funktionierenden Sportbetrieb wieder aufzubauen, bleibt mir auch völlig schleierhaft. Und nein, das liegt sicher nicht an meiner möglicherweise auch manchmal etwas speziellen Sichtweise.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank