Beiträge von Murmelchen

    Und so richtig 'Neuland' ist das jetzt auch nicht, also nicht der Quatsch mit dem grünen Gras beim BDS, sondern die Regel mit den Schutzbrillen beim DSB, oder?

    Zitat aus der alten SpO DSB, gültig ab 1.01.2009:

    7.0.5.2 Schutzbrillen
    7.0.5.2.1 Beim Vorderladerschießen müssen Brillen sowie ein Seitenschutz für
    beide Augen getragen werden. Regel 0.5.4.5 ist nicht anzuwenden.
    7.0.5.2.2 Die Verwendung von Irisblenden ist zulässig.
    7.0.5.2.3 Kontaktlinsen ersetzen keine Schutzbrille.

    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Wilhelm hat zwei Fragen gestellt. Das sollte eigentlich auch für Dich an den kleinen Zeichen hinter den jeweiligen Sätzen erkennbar sein. Eine eher rhetorische Frage und eine, welche im Prinzip schon längst beantwortet wurde. Durch unsere Passivität und Uneinigkeit. Da hätte es deines Beitrages nicht auch noch gebraucht.

    Wilhelm fragt zurecht, ob wir Schützen uns alles gefallen lassen müssen. Nein, natürlich nicht! Aber dazu müssten wir uns wehren! Mehr als ein paar zarte Einsprüche von nur sehr wenigen Schützen - und ein paar Trittbrettfahrern mit ihren oft ganz eigenen Interessen - kommen da aber seit Jahren nicht. Die große Mehrheit schweigt, warum auch immer. Und ein paar ganz Spezielle sehen sich sogar noch regelmäßig genötigt, die wenigen, welche dagegen halten, auch noch zu diskreditieren und ihnen in den Rücken zu fallen.

    Also bleibt es dabei. Wir werden diese Angriffe auch weiterhin über uns ergehen lassen müssen, da wir nicht bereit sind, der Sache ein Ende zu bereiten. Was wir zweifellos könnten, würden wir uns solidarisieren und geschlossen auftreten. Aber da wir das nicht hinkriegen (wollen), wird auch weiterhin mit uns gemacht werden. Bis zum bitteren Ende!


    Mit trotzdem bestem Schützengruß

    Frank

    Die genannten 15 000 Vereine sind auch vom DSB 'ausgeliehen'. Der BHDS bringt es hingegen zwar nur auf gut 1000 Vereine, aber damit immerhin auch auf mehr als eine halbe Millionen Mitglieder. Doppelmitgliedschaften gibt es übrigens auch. Die Gesamtzahl aller Schützenvereinigungen in ganz Deutschland würde ich eher in Richtung 40 - 50 000 schätzen.

    Und auch der als Gegenpol gezeigte Verein aus dem Raum Siegen-Wittgenstein ist eben ein Schieß- und Schützenverein und keine (katholische) Bruderschaft. Aber warum soll man sich auch vorher etwas schlau machen, wenn man so einen Beitrag produziert. Merkt ja eh kaum einer und macht ja auch nur Arbeit. Und für ein bisschen Stimmung machen reicht es ja auch immer. Dafür sorgen dann schon die Wörtchen 'Toleranz' und 'zeitgemäß'.

    @GroMar Natürlich ist der Beitrag nicht neutral. Er bezieht ganz klar eine Position.


    Wahrscheinlich halten es auch viele unserer Mitbürger nicht mehr für so ganz zeitgemäß, wenn z. Bsp. Geschiedene genötigt werden, ihren Beruf in einer Einrichtung unter katholischer Trägerschaft aufzugeben. Ist aber auch noch immer gängige Praxis. Und auch da steckt die katholische Kirche hinter. Würde man aber die Frage stellen, ob ein Muslim oder eine Muslimin auch in einem christlichen Kindergarten oder einer konfessionellen Schule als Erzieher oder Lehrkraft arbeiten dürfe, wäre ich mir einer mehr oder weniger allgemeinen Zustimmung durch die Bevölkerung nicht mehr ganz so sicher.

    Bliebe zum Schluss auch noch die Frage, ob Toleranz auf Dauer auch dann funktionieren kann, wenn es immer nur eine Einbahnstraße ist. Aber diese Frage blendet man dann wohl doch lieber aus.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank


    Da wird ein einziges Mal etwas für den Breitensport getan, sogar etwas richtig gut Durchdachtes,
    unter Berücksichtigung der Alterstrukturen und mit riesigem Erfolg und schon gräbt
    man dem Leistungssport das Wasser ab?
    Wie das denn?


    Warum hängt der Breitensport denn vom Anschlag ab? Praktiziert man etwa sofort Leistungssport, wenn man Stehend schießt?

    Das Auflageschießen hat zweifelsfrei seine Berechtigung und ich habe auch Respekt vor den Leistungen, welche viele ältere Schützen bringen. Aber der Erfolg und die Dominanz des Auflageschießens hat in vielen Vereinen auch dazu geführt, dass dort quasi nur noch Auflage geschossen wird. Es ist dadurch zum Teil auch deutlich schwerer geworden, Einsteiger für das Stehend-Schießen zu motivieren, auch, weil einfach die Vorbilder fehlen. Zudem muss man sich Stehend auch erst einmal ein gewisses Niveau erarbeiten, während es normalerweise auch einem eher untalentierten Einsteiger leicht fällt, aufgelegt auch vermeintlich halbwegs akzeptable Ergebnisse zu schießen. Es spielt dabei auch so ein bisschen die Macht der großen Zahlen eine Rolle. Und der Zeitgeist. Man möchte schnelle Erfolge, aber ohne auch wirklich etwas dafür tun zu müssen. Hinzu kommt noch, dass so langsam auch das Wissen in den Vereinen um die Anschläge und das Wissen, wie man diese vermittelt und auch trainiert, verloren geht.

    Wobei 'freistehend' angesichts der zugelassenen Ausrüstung ja auch eher relativ zu sehen ist. Wenn ich mich in meinen Outfit nur noch mit Mühe hinsetzen kann und keine lägere Strecken mehr laufen, ist das für mich nicht freistehend sondern Schießen mit Exoskelett.


    Die spezielle Bekleidung der Gewehrschützen dient - neben einer gewissen Schutzfunktion - in erster Linie dazu, das Leistungsvermögen der Schützen anzugleichen, auch wenn damit sicher auch eine Leistungssteigerung verbunden sein kann. Es ist nämlich ein, wenn auch immer noch weit verbreiteter Irrtum, nur das Einheitsgewehr und möglichst spartanische Ausrüstung würden die Chancengleichheit sichern. Würde man nämlich alle nur noch mit einem Einheitsgewehr ohne weitere Ausrüstung schießen lassen, so würden sich nur diejenigen durchsetzen, welche die genau passenden anatomischen Voraussetzungen dafür mitbringen würden. Wir Menschen unterscheiden uns nämlich auch in vielen kleinen Details wie der Position der Hüfte, der Armlänge und sogar dem Längenverhältnis zwischen Ober- und Unterarm. Daraus ergeben sich gerade im Anschlag Stehend zum Teil gravierende Vor- und Nachteile. Die Schießbekleidung kann diese Unterschiede zwar nicht völlig ausgleichen, aber doch etwas milderen und somit auch dem Schützen, der durch seine Anatonie etwas bennachteiligt ist, zu etwas besseren Möglichkeiten verhelfen. Die kleidung kann aber immer nur etwas unterstützen, sie alleine macht aus niemanden einen auch nur halbwegs guten Schützen.

    Aber ich sagte ja schon, um so etwas auch richtig beurteilen zu können, muss man sich auch schon etwas intensiver mit der ganzen Materie beschäftigen. Gepflegte Vorurteile allein helfen da jedenfalls nicht.

    So nebenbei, schon mal mit Schießbekleidung geschossen? Ich vermute nein, denn einen anderen Schluss lassen deine obigen Äußerungen eigentlich nicht zu.

    Und warum sollte aufgelegt Schießen nicht auch irgend wann einmal Leistungssport werden?


    Es ist auch jetzt schon Leistungssport. wenn auch kein internationaler Sport. Dass es seit Jahren eine DM gibt, ist Dir doch nicht etwa entgangen, oder? Die entsprechenden Limitzahlen sind Dir bekannt? Das ist nämlich bei den DM des DSB noch etwas anders, da kommt nicht jeder mal eben so hin. ;)


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Die ISSF informiert, dass für alle Finale der Anfang September in Granada, Spanien anstehenden 51. ISSF Weltmeisterschaft eine Live-Übertragung durch die Eurovision angeboten wird und fordert gleichzeitig ihre Mitgliedsverbände auf, ihre Medienanstalten zu informieren, dass dieses Anbot besteht und abgerufen werden kann..

    http://www.issf-sports.org/news.ashx?newsid=2114


    Ob wir davon wohl auch etwas in Deutschland zu sehen bekommen? Ich befürchte eher nicht.


    Aber vielleicht könnten wir alle - und ausnahmsweise auch mal wirklich wir alle - ja eine kleine konzertierte Aktion starten und unsere Rundfunkanstalten mal anschreiben. Und wenn schon, dann auch bitte so richtig schön altmodisch mit Brief und Siegel.

    Ob es was bringt? Keine Ahnung. Vermutlich wird es aber auch schon daran scheitern, weil sich kaum einer von uns selbst diese kleine Mühe machen wird, so einen Brief auch wirklich zu schreiben. Eine konzertierte Aktion wird es nämlich auch nur dann wirklich, wenn auch eine kritische Masse, wie es so schön heißt, erreicht werden kann.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Sind wir uns in der Diskussion überhaupt klar dass es um einen Beitrag von unter 5€ an den DSB geht, oder bin ich da falsch informiert?


    Ich befürchte, zumindest einem Teil der Diskutanten ist hier noch nicht einmal die Struktur des DSB klar. Das soll aber natürlich niemanden abhalten, auch seine ganz offensichtlich nur auf Hörensagen und Vorurteilen basierenden Thesen hier zu äußeren.

    Der Jahresbeitrag, welcher von den Landesverbänden an den DSB abgeführt wird, beträgt zur Zeit

    3,30EUR für Erwachse
    3,05EUR für Junioren
    2,30 für Schüler und Jugendliche

    Gerade beim DSB kann deshalb auch von einem 'Monsterverband', wie hier geäußert wurde, überhaupt keine Rede sein. Im Gegenteil, gerade auch angesichts der Größe ist der DSB nicht nur personell eher schlank aufgestellt.

    Und wo wir schon beim Thema sind, die Förderung des Wettkampf- und auch des Spitzensports ist eine der (elementaren) Aufgaben des DSB. Man könnte sogar sagen, ohne diese Aufgaben bräuchte es den DSB gar nicht. Eine berechtigte Frage wäre hingegen, auch angesichts der Relation zwischen den Teilbeträgen, welche die jeweiligen Landesverbände für sich beanspruchen und welche dem DSB zugebilligt werden, ob es von Seiten der Landeverbände oft so nötig ist, das Rad immer wieder neu erfinden zu wollen, statt hier auf den DSB zurück zugreifen. Erfahrungsgemäß kann der DSB bestimmte Aufgaben einfach kompetenter und auch effektiver bearbeiten und es ist deshalb auch oft einfach nicht nötig, dass diese Arbeit dann auch noch von jedem der 20 Landesverbände noch einmal und und dazu auch noch oft viel dilettantischer durchgeführt wird. Aber wenn man natürlich nur 'klein klein' denkt und die Welt auch nur aus der Fritzchen-Perspektive kennt, dann ... .

    Und auch das oft geäußerte Vorurteil, der DSB wäre ja nur durch die ganzen Traditionsschützen so groß, stimmt nur bedingt oder gar nicht. Ich kann jedenfalls hier für meine Gegend und auch für ganz NRW sagen, dass die traditionen Schützenvereine in aller Regel nur dann auch im WSB und damit auch im DSB sind, wenn sie zumindest auch über eine mehr oder weniger aktive Schießsportabeteilung verfügen, welche auch über die Vereinsebene hinaus Wettkampfsport betreiben möchte.

    Zur Verdeutlichung: Der WSB verfügt zur Zeit über knapp 90 000 Mitglieder, der nur regional tätige Sauerländer Schützenbund hingegen über 160 000 Mitglieder.

    In meiner kleinen Heimatstadt gibt es 10, ich wiederhole, 10 Schützenvereine. Davon sind nur 2 Mitglied im WSB. Schießsport als Breitensport wird hingegen in fast all diesen Vereinen betrieben. Auch in der größeren Nachbarstadt mit sogar 15 Schützenvereinen sind nur 4 Vereine auch Mitglied im WSB.


    Und noch etwas, es gibt sicher auch beim DSB viele Problembereiche und auch Punkte, die absolut kritikwürdig sind und gerade auch ich halte es auch für sinnvoll, wenn diese Punkte auch offen angesprochen werden, aber wenn man doch ganz offensichtlich etwas ganz anderes als den jetzigen Sportverband DSB haben möchte, wobei mir trotz einiger recht wortreicher Beiträge hier immer noch nicht so ganz klar ist, was überhaupt gewollt wird, dann sollte man sich doch besser um einen eigenen Verband kümmern, wo man diese Ideen dann auch verwirklichen kann. Und schenkt man den Äußerungen hier Glauben, so gibt es diese 'tollen' Verbände doch schon. Verbessern kann man nämlich nur etwas, wenn zumindest eine gemeinsame Basis und ein gewisser Konsenz darüber besteht, was man überhaupt möchte. Und dieser Grundkonsens besteht in Bezug auf den DSB nun mal darin, den Schießsport nach bestimmten Regeln als Wettkampfsport auch überregional und sogar auch international zu fördern und dafür auch bestimmte Strukturen zu schaffen und auch anzubieten. Das schließt natürlich auch den Breitensport nicht aus, wobei ich hier allerdings schon oft etwas Schwierigkeiten alleine mit der Begriffsbestimmung habe. Aber wie schon gesagt, für den reinen Breitensport - was immer das in Bezug auf den Schießsport auch sein soll - auf Vereinsbasis braucht man streng genommen keinen DSB, lassen wir jetzt mal den gesetzlichen Unsinn mit dem Anerkannten Schießsportverband außen vor.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Das ändert aber nichts an der Tatsache dass es an den betroffenen sächsischen Schützen liegt die Regeln zu ändern.


    Es ist (nach SpO) eine DSB-Meisterschaft, auch wenn der jeweilige Landesverband der Veranstalter ist und das möglicherweise deshalb auch anders sieht. Daher ist es wohl auch eher Aufgabe des DSB, darauf hinzuwirken, dass die (gemeinsam erarbeiteten und auch beschlossenen) Spielregeln auch eingehalten werden. Aber wer weiß, vielleicht ist das ja auch bisher nur noch niemandem so richtig aufgefallen.

    Allerdings sollte man schon fragen ob bei der Ermittlung der Besten und darum scheint es meiner sicher falschen Meinung nach zu gehen, soviel Rücksicht auf die eher schwächeren Teilnehmer genommen werden muss.l


    Andere Bedingungen können für den einen oder anderen Teilnehmer sowohl als auch zu jeweiligen Vor- und Nachteilen führen und gerade bei einer Sportart wie dem Schießen, wo sich vieles auch im Kopf abspielt, kann das schon dazu führen, dass das Resultat auch anders ausfällt. Mit Rücksicht auf die Schwächeren hat das aus meiner Sicht nichts zu tun.


    Wo steht die Regel in der SpO?


    Es wurde hier schon erörtert.

    Limitzahlen für Hochbrück

    Die jeweiligen Schusszahlen (außer für die Schüler) werden nicht durch die SpO fest vorgegeben.
    Die Schusszahlen stehen aber in der Ausschreibung des DSB zur DM (Regelnummer 5.6). Und diese Vorgabe ist auch für die jeweiligen LM verbindlich, denn nach SpO ist der jeweilige Landesverband erst für die Meisterschaften unterhalb der LM verantwortlich.

    http://www.dsb.de/media/EVENTS/2014/DM/DM_allg..pdf

    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Wenn das jetzt ein Problem ist weil die Sachen schon in der Qualifikation wie die Großen 60 Schuss schießen, läge es doch in erster Linie an den Teilnehmern der sächsischen LM dagegen vorzugehen.


    Das kann und wird sicher für einige Schützen so zutreffen. Es kann aber auch sein, dass es Schützen gibt, welche 'gerne' die letzte Serie in einem Wettkampf versemmeln, aus welchen Gründen auch immer. Die könnten wiederum profitieren.

    Fazit: Es ist einfach nicht das Gleiche, auch wenn man das selbst nicht so sieht oder für bedeutungslos erachtet.

    Es mag ja sein, daß viele andere LVs es anders machen


    Es machen alle anderen Landesverbände anders und sicher auch, weil das die verbindliche Regel ist.

    Es ist doch eigentlich auch ganz einfach. Wenn einem bestimmte Regeln nicht passen, dann muss man eben dafür eintreten, dass diese geändert werden. Wenn man dafür aber keinen Zuspruch und keine Mehrheiten findet, dann muss man das eben akzeptieren oder es mit letzter Konsequenz ganz sein lassen. Aber sich einfach über die Regeln hinwegsetzen geht gar nicht.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ist eine wahnsins leistung ...


    In der Tat! Vor allem auch in der Konstanz. Auch von meiner Seite aus meine Hochachtung.

    Aber täusche ich mich, oder hast Du erst auf deine 'alten Tage' noch ne Schüppe draufgelegt, denn ehrlich gesagt und bitte sieh mir das nach, so richtig hatte ich Dich bisher nicht auf meinem Radar. Kann aber auch schlicht daran liegen, dass wir, wenn auch Nachbarn, doch unterschiedlichen Landesverbänden angehören.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ich zitiere mal unseren österreichischen Freund wegi82 in Höchstform:

    Regeländerungen der ISSF

    Zitat

    Was Sinn macht ist egal. Der Schütze hat sich an die gültigen Regeln zu halten (und diese auch zu kennen)!


    Das scheint dann ja wohl nur für den (gemeinen) Schützen so zu gelten, oder?

    Noch einmal und dazu auch ganz langsam. Es gibt eine verbindliche Ausschreibung, in der diese 40 Schuss explizit für die Landesmeisterschaften vorgegeben sind. 19 Landesverbände halten sich an diese Ausschreibung, nur ein Landesverband tanzt aus der Reihe, aus welchen Gründen auch immer.


    Aber egal, wozu brauchen wir überhaupt Regeln. Soll doch jeder machen, was er will.

    Aber beschwere sich dann bitte auch keiner über Willkür und Ungerechtigkeiten.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Dann Game of Thrones, The Last Ship und Falling Skies, das nimmt mich richtig mit ...


    Aber nicht übertreiben. ;)

    Nachher antwortest Du noch auf die Frage, warum Du so gut schießt so wie der Nordkoreaner 72 in München.
    Und das gibt dann wieder nur Mecker. :P


    Apropos Ausgleichssport: Ganz wichtig sind auch die Nahrungsergänzungsmittel. Besonders die mit Felsquellwasser ...


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Auf der aktuellen Starterliste zu den DM ist sie auch nicht mehr vorhanden. Ist die Disqualifikation somit auf 3x20 erweitert worden?


    Auf der Startliste, welche ich zur Zeit auf der DSB-Seite einsehen kann und welche mit Stand: 19.07 20:00 Uhr gekennzeichnet ist, ist Sonja sowohl für 100m als auch 3x20 und jeweils für Niedersachsen aufgeführt. (Seite 95)

    http://www.dsb.de/media/EVENTS/2…iessen_2014.pdf

    ?(

    Oder liegts etwa daran, dass die Frauen 3x20 schießen, während den Damen 100m vorbehalten ist. :P


    Ernsthaft und unabhängig von der Frage, ob die Disqualifikation berechtigt ist, ich habe es schon mehrfach gesagt und ich sage es auch jetzt wieder, ich finde es beschämend, wie man mit Deutschlands bester Schützin der letzten Jahrzehnte umgeht.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank


    Tut mir ja wirklich leid (aber nicht weh), daß sich der Rest von Deutschland nicht an die DSB Sportordnung hält.


    19 Geisterfahrer und nur ein Sehender? ;)

    Wo steht denn bitte schön in der SpO, dass diese 60 Schuss bei der LM verlangt werden sollen?

    In der Ausschreibung DSB steht hingegen ganz klar 40 Schuss. Und diese Ausschreibung ist auch verbindlich, denn nach SpO ist der jeweilige Landesverband erst für die Meisterschaften unterhalb der LM verantwortlich.

    Und nochmal, das ergibt so ja auch Sinn. Stichwort Qualifizierungswettkampf.


    @Gilchen
    Ich wollte es ja nicht so krass ausdrücken, also das mit der Blödheit, aber gerade bei dieser ganzen Vorschießgeschichte gilt doch eigentlich immer, wo ein Wille ist, da findet sich auch ein Gebüsch oder so. 8)


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    vielleicht weil es in Sachsen kein Problem ist?


    Es ist aber auch dann ein Problem, auch wenn das nicht alle erkennen können oder wollen.

    Es handelt um einen Qualifizierungswettkampf, bei dem die besten Schützen aus 20 Landesverbänden ermittelt werden. Damit das möglichst fair abläuft und auch damit auch alle möglichst die gleiche Chance haben, sich zu qualifizieren, muss das auch möglichst gleich ablaufen. Und es ist nun mal ein Unterschied, wenn auch für manche vielleicht mehr als für andere, wenn statt 40 Schuss 60 verlangt werden und dann nur die ersten 40 Schuss für die Qualifikation genommen werden.

    Außerdem können dann auch noch so komische Dinge, wie hier schon erwähnt wurde, passieren, wo sich dann einer mit einer höheren Platzierung nicht für die DM qualifiziert, jemand mit einer schlechteren hingegen doch.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Freunde, das Problem ist hier nicht, ob nun 60 oder 40 Schuss geschossen werden. Das Problem ist die Uneinheitlichkeit. Aber für die 40 Schuss LM gibt es gute Gründe, welche auch schon genannt wurden.

    Ich hab mal etwas recherchiert. Die Sachsen sind tatsächlich der einzige Landesverband, welcher das mit den 60 Schuss so praktiziert. Kurioserweise anhand des Archivs sogar schon seit über 10 Jahren. Warum ist das denn bisher noch keinem aufgefallen bzw. warum hat denn da bisher noch keiner ein Problem drin gesehen? Der DSB bekommt doch normalerweise die kompletten Ranglisten der LM zugeschickt. Da sollte das doch eigentlich auffallen, oder?

    Wenn ich das jetzt richtig gesehen habe, dann arbeiten die auch mit dem System David21. Kann man da denn so einfach aus den 60 Schuss ein Qualifikationsergebnis extrahieren? Ich kenne mich damit nicht aus.

    Die Ausschreibung der Sachsen ist stellenweise eh etwas kurios. Bei einigen BM werden 40 Schuss genannt, bei anderen fehlen die Angaben. Und bei der LM wird zwar auf diese 60 Schuss hingewiesen, es wird aber, sollte ich jetzt nichts überlesen haben, nirgends erwähnt, wie die Qualifikationszahlen festgelegt werden.

    @Gilchen

    Erzähl doch mal etwas mehr zum Fall Sonja, wenn Du möchtest. War die Disqualifikation denn zumindest dem Regelwerk entsprechend halbwegs sauber oder von der Regelauslegung her fragwürdig? Für Kaderschützen gibt es doch eine besondere Regel. Aber die bezieht sich wohl nur auf den Einzelstart, oder?

    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Wenn du nicht gezwungen bist, den Belag abzumachen, lass es, werde ihn auch wieder versuchen anzunähen ;)


    Was da auf den letzten DM bezüglich der Popoflecken gelaufen ist, war eigentlich ein Unding, denn es gab niemals eine irgendwie verbindliche Grundlage, wonach auch irgendwelche Regeln oder Regeländerungen der ISSF auf Zetteln zum offiziellen Regelwerk des DSB gehören.

    Daher wundert es mich auch, dass das wohl alle Betroffenen so mit sich machen lassen haben und es keine Protestwelle gab.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank


    Hallo Frank, es besteht aber die Möglichkeit, das "derjenige" mit seinen Gedanken schon etwas weiter war, nicht richtig zugehört hat und in Bezug auf die ISSF-Regeln bei 60 Liegend die 1/10 Wertung genommen hat. Ich würde das dann als sehr gute Leistung bezeichnen. Wurde dieser Sachverhalt überprüft?

    Ich wünsche noch ein schönes Wochenende.

    Es grüßt Claus-Dieter

    Hallo Claus-Dieter,

    hab das erst jetzt gelesen.

    Es wäre natürlich genial, würde deine Vermutung hier zutreffen.

    Aber der Fall liegt jetzt auch schon wieder etwas zurück, da gab das mit der Zehntelwertung nur in den Finale und war wohl auch dem meisten 'Wald- und Wiesenschützen' so noch gar nicht bekannt. Es war auch ganz eindeutig so, dass die entsprechende Person die ganz normale 10er-Wertung angewendet hat und diese Ringe so auch aufgeschrieben hat. Der oder die Fehler kamen erst beim mehr oder weniger schriftlichen Zusammenzählen auf und selbst meine Anmerkung, man könne in so einem Falle auch 'einfacher' nur die 'Miesen' zählen, brachte keine Besserung.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ach Karl, ich weiß ja, dass es für Dich nicht immer so ganz einfach ist ... ;)

    Es ging wohl eher um die Befürchtung, einigen Herren der Schöpfung könne wohl ein Zacken aus der Krone fallen, wenn alle Welt (so ganz offensichtlich) sehen könne, die Mädels könnten ja möglicherweise doch die besseren Schützen sein.

    Du erinnerst Dich, in Montreal 1976 gab es da die Nummer zwischen Lanny Bassham und Margaret Murdock.


    Wir 'liberalen' Deutschen haben das übrigens noch deutlich länger so praktiziert, aber dann auch eingestellt. Ich erinnere mich noch gut an ein Finale 3x40 in Hochbrück Anfang der Neunziger oder so, wo eine gewisse Silvia Sperber erst durch Stechschuss von Jürgen Billharz bezwungen werden konnte.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Zumal es ja immer noch nicht ganz unbegründete Vermutungen gibt, die unterschiedlichen Schusszahlen wären damals hauptsächlich nur deshalb von der ISSF bzw. UIT eingeführt worden, um die Vergleichbarkeit der Leistungen von Männlein und Weiblein zu erschweren.

    Wenn ich mich jetzt nicht irre, wurde das zuerst 1984 bei den Olympischen Spielen so praktiziert. Davor wurden auch international nur 40 Schuss verlangt und es gab die Trennung nach Geschlechtern noch nicht.


    Aber egal, mich würde ja immer noch am meisten interessieren, bei welchen Landesverbänden 60 Schuss verlangt werden?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank