Beiträge von Mario

    Wobei man wohl ehrlicherweise gestehen muss, mit ner großkalibrigen Sportwaffe wärs wohl ebenso möglich gewesen, wenn man sie nicht richtig aufbewahrt. Aber schon seltsam, wo der Vater die ganzen Waffen herhat, die ja bis auf ein Kleinkalibergewehr keine Sportwaffen sind.

    "Neun Schüler, drei Lehrerinnen und drei Passanten hat der Amokläufer von Winnenden getötet. Mit einer Sportwaffe."

    Das stimmt doch gar nicht, zumindest wenn man dem DSB-Präsidenten Glauben schenkt. Das war eine Beretta.

    Ich finde es auch relativ einleuchtend, wieso Lamprecht so eine negative Einstellung zu Waffen insgesamt hat. Einmal natürlich, weil er selbst Opfer eines Amokläufers war, andererseits, weil er Waffen wirklich NUR als Tötungswerkzeug sieht, bedingt durch seinen Einsatz als Verteidiger in Berlin im 2. Weltkrieg. Da würde ich ihm und seiner Meinung überhaupt keinen Vorwurf machen. Etwas parteiisch fand ich nur die Moderatorin.

    Glücklich bin ich da nicht drüber das es erstmal zurückgestellt wurde.
    Aber wenn wir jetzt zu agressiv vorgehen, dann schadet uns das eher als es uns nützt.
    Mit der AKtion würd ich jetzt 3 oder 4 Monate abwarten bis es sich gelegt hat und dann wieder auf Kurs gehen sozusagen

    Würde ich auch so machen. Jetzt wieder die Schulen darauf hinzuweisen, halte ich für einen Schuss in den Ofen. Aber eben in einem halben Jahr oder so, wenn allen wieder klar ist, dass Sportschießen eben ein Sport ist und keine gewalttätige Ausbildung zu was auch immer, könnte man mal wieder Werbung machen.

    Meine Meinung. Ich spiele auch eher selten, und gegen gelegentliches Spielen, auch von "Gewaltspielen" ist denke ich nichts einzuwenden, solange man alt genug ist. Gefährlicher ist es, wenn man wirklich dauerhaft und stundenlang täglich spielt, weil man irgendeinen "Ausgleich" sucht oder was kompensieren will, oder wenn man zu jung ist und das Ganze gar nicht verarbeiten kann.

    An "brutale" Spiele kommen laut Gesetzgebung Kinder auch nicht ran, nur Counter Strike Source is meines Wissens nach eine Ausnahme, die ab 16 gekauft werden kann...
    [...]so sind Shooter generell ab 16 Jahren, wird auf "Menschen" geschossen, is das Spiel generell am 18 Jahren freigegebn,

    Also ganz so stimmt das nicht. Shooter sind generell ab 16, wenn zu viel Gewalt im Spiel ist (z.B. Unreal Tournament) oder alles zu realistisch ist (z.B. Crysis), sind Spiele ab 18. Wenn dann noch verfassungsfeindliche Symbole drin sind, wird das ganze auch mal indiziert (z.B. einige Spiele der Wolfenstein-Reihe). Aber es gibt auch sehr viele Spiele ab 16, wo auf Menschen geschossen wird, und das ganze sogar relativ realistisch (z.B. die gesamte Battlefield-Reihe).

    Vielleicht helfen Egoshooter sogar Aggressionen abzubauen.

    Nur bedingt. Ob es sonderlich gut ist, wenn man seine Wut damit auslässt, andere (wenn auch nur virtuell) zu töten, darüber kann man streiten. Ich persönlich halte das für nicht sonderlich gut. Da halte ich einen Boxsack für effektiver.

    Hallo

    Du hast Recht Zecke, es fällt einem nichts dazu ein. Wenn wir die Schützengemeinschaft jetzt nicht aufpassen, drückt man uns auch noch in diese Schablone als blutrünstige Bestien die sich mit Killerspielen aufgeilen dann ihre Waffen nehmen und alles platt machen.Ich habe leider gestern Abend nicht ganz die Tagesschau gesehen, aber noch mitbekommen wie eine Mutter und ihr Sohn unseren Sport runter machten, obwohl sie davon so viel Ahnung haben wie ?( ?( ?( . Das paßt zur Hauptsendezeit ganz toll, der Jugendsportleiter des Schützenvereins Vielander sah bei dem Interwev sehr blass aus geschickte Reporter nutzen das ja auch gleich aus. Wenn einer meint, er muß sich mit Dreck Killerspiele befassen, nun gut man kann es leider nicht verbieten, was eigentlich schade ist. Aber die Lobby der Hersteller dieser Sachen ist wohl zu stark, das wäre der richtige Ansatzpunkt aber es ist ja auch viel leichter die Schützen anzugreifen. Ich erwähnte es ja bereits in meinem ersten Bericht, jetzt kommen die Trittbrettfahrer aus ihren Löchern und versuchen uns und unseren schönen Sport in den Dreck zu ziehen. Jetzt ist der DSB gefragt, zusammen mit unserer Regierung die richtigen Hebel zu schalten.

    Kogge

    .

    Diesen Beitrag habe ich zufällig auch gesehen. Da wurde nach dem Motto berichtet: "Jugendliche werden im Schützenverein zu Waffennarren abgerichtet und lernen nicht nur Schießen". So auch die Mutter: "Ich bin davon überzeugt, dass die Jugendlicher nicht nur Schießen lernen, sondern schlimmeres" (sinngemäßes Zitat). Und "Schießen ist ein Einzelsport, der lauter Einzelkämpfer ausbildet".

    Davon, dass man beim Schützenverein einen Gemeinschaftssinn bekommt, wie er wohl bei keiner anderen Sportart zu finden ist, hat diese Frau wohl noch nicht gehört ?! Und das andere, was Kinder beim Schießen noch lernen dürften, sind keine Aggressionen, wie das hier wohl gemeint war, sondern Konzentration, Beherrschung und einen verantwortungsvollen Umgang mit Waffen. Ich bin zwar noch nicht mal volljährig (erst im Juni), aber ich hätte auch später als Erwachsener keine Bedenken, meine Kinder in einen Schützenverein gehen zu lassen.

    Hast du zufällig einen Link zu diesem Bericht ?

    Also ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass diese Spiele nicht so schlimm sind, wie sie immer dargestellt werden. Allerdings muss ich dazusagen - und das auch aus eigener Erfahrung - dass diese Spiele SEHR WOHL einen Einfluss auf dein Unterbewusstsein haben. Wenn man das nur hin und wieder mal spielt, finde ich das ok. Aber Leute, die jeden Tag spielen, und das zum Teil mehrere Stunden, halte ich wirklich für süchtig. Und du hast auch Recht mit der Tatsache, dass sie sich in eine virtuelle Welt zurückziehen, in der sie einen "höheren Rang" und mehr Rechte als im normalen Leben haben. Das ist aber auch von Person zu Person unterschiedlich. Ich habe das eigentlich immer als Strategie etc. angesehen und nicht als sinnloses virtuelles Töten. Aber ich habe vor einiger Zeit damit aufgehört, sowas zu Spielen, weil ich mal schweißgebadet aus einem Albtraum erwacht bin, der damit in Zusammenhang stand. Da hab ich mir gesagt: "So nicht", hab alle solchen Spiele deinstalliert und hatte seitdem auch nicht mehr das Bedürfnis danach.

    Das Problem ist, viele Spieler merken nicht, dass und v.a. wie solche Spiele Einfluss auf sie haben. Ich konnte auch damals als Spieler sehr gut Realität von Virtualität trennen, aber du hast Recht mit deiner Annahme, dass das viele u.U. nicht können.

    Vor allem jetzt im Wahljahr wird das so sein. Da sagt jede Partei überzeugt, sie müssten irgendein Problem beseitigen, das gar nicht (oder wahrscheinlich nicht) daran Schuld ist, nur damit sie gewählt werden. Die wahren Probleme, die du ansprichst, werden hierbei aber eher selten berücksichtig.

    Meine Meinung

    der vater war im schützenverein er hat sein sohn immer nur mal so mit genommen...
    aber ich finde ich es dumm wenn gesagt wird wie ich gerade gehört habe bei ntv das eine waffe kein sportgerät ist sondern eine waffe zum töten für uns sportschützen irgwie nicht respektiert werden schließlich ist es auch ein sport wie fußball oder von mir aus handball... nur manche mögen halt das nicht und gehen lieber zum schießen weil sie sich da mehr konzent. müssen usw...
    also ich finde das es ein sportgerät ist..

    Stand eben so da drin; ändert aber auch nicht viel am Sachverhalt.
    Und ich finde auch, dass ein Sportgewehr einfach ein Sportgerät ist. Sicher muss man sich vor Augen halten, dass mit diesem besonderen Sportgerät etwas passieren kann, aber das wird einem ja auch beigebracht.

    Soweit ich gehört habe, wurde er von seinem Vater dazu erzogen, der ebenfalls ein totaler Waffennarr ist und dem ja auch die ganzen Waffen gehören. Da sieht man mal wieder, dass den größten Teil die soziale Komponente ausmacht, in dem Fall die Erziehung von den eigenen Eltern.

    "Der mutmaßliche Täter soll Mitglied in einem Sportschützenverein gewesen sein".
    Welcher Verein lässt sojemanden bitte Mitglied werden oder bleiben ? Ich meine, so wie das klingt, muss das ja ein richtiger Waffennarr gewesen sein, der auch viel mit Krieg zu tun hat. Ein normaler Schützenverein lässt solche Menschen nicht Mitglied bleiben, die das Schießen vollkommen als militärische Aktion sehen. Es gibt ja schließlich noch die Aktion: "Sportschützen - Gegen Waffengewalt"
    Auf jeden Fall wirft das kein gutes Licht auf den Sport, auch wenn der Sport an sich absolut gar nichts dafür kann; im Gegenteil, normalerweise lernt man ja in einem Schützenverein den verantwortungsvollen Umgang mit einer Waffe.