Beiträge von frank17

    Zitat

    Wir legen großen Wert auf angenehme Atmosphäre, freundlichen Umgangston und toleranten Meinungsaustausch. Wir vereinen Sportler, Vereine und Verbände mit jeweils ganz eigenen Ansichten, Erfahrungen und Voraussetzungen. Das erfordert auch abweichende Meinungen zu akzeptieren und zu respektieren.


    Vor vier Tagen schrieb ich von Anzeichen von drohender Ausgrenzung und Zensur. Nach meiner Wahrnehmung sind wir spätestens jetzt mitten drin. Nicht jede Botschaft von jedem Poster gefällt jedem Leser. Darf das aber die Rechtfertigung sein, die Leitprinzipien des Forums über den Haufen zu werfen? Natürlich sind manche Ansprachen je nach Sicht der Dinge auch mal penetrant oder nervig. Auf sachlicher Ebene sollte das aber doch auszuhalten sein - wer die Hitze nicht aushält, mag nicht Koch werden! Angriffe auf persönlicher Ebene habe ich tendenziell in letzter Zeit eher seitens der Moderatoren wahrgenommen, aber das ist nur subjektive Einschätzung.
    Wenn ich Gerhard richtig verstehe, dann würde er sogar auf die weitere Zusammenarbeit mit Frank (Murmelchen) verzichten. Gerade jener hat sehr maßgeblich dazu beigetragen, dass dieses Forum zu einer hervorragenden Plattform für den Austausch zwischen Sportschützen werden konnte. Er hat sein Wissen zu sportlichen Belangen sowie zu Regelungen und zum Waffenrecht immer bereitwillig offenbart, häufig in einem Umfang und verbunden mit einem Zeitbedarf, den wohl kaum ein anderer leisten könnte. Das soll aufgegeben werden, nur weil er in manchen Dingen eine eigene Auffassung hat? Ich fasse es nicht. Im übrigen hat er die andere Auffassung durchaus nicht immer alleine.

    Prüft Ihr (das Team) doch bitte mal kritisch, in wie weit Ihr Euch noch in Eurem eigenen Zielkorridor bewegt (s. Forenregeln). Wenn Ihr die proklamierte Offenheit wirklich leben wollt, dann schafft es, andere Meinungen neben Eurer gelten zu lassen. Wenn nicht, ändert vielleicht besser die Zielgruppendefinition und das Motto des Forums.

    Unter Großkaliberschützen erlebe ich Toleranz, ohne dass die irgendwo gesondert ausgelobt wäre. Manch einer grinst über meine Luftpumpe, aber ich musste mich bislang nicht dafür rechtfertigen, wurde in keine Schmuddelecke gestellt und auch nicht als schießsportlicher Extremist behandelt.

    Zitat

    Sprechverbote und Tabus bestimmen den öffentlichen Diskurs

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    Obwohl unsere Verfassung jedem Bürger garantiert, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei äußern zu dürfen, beherrschen Sprech- und Denkverbote die bundesdeutschen Debatten.

    Zitat

    Und ob eine abweichende Meinung richtig oder falsch ist, ist gar nicht entscheidend – weit wichtiger ist, ob sie als moralisch gut oder schlecht dasteht.

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    Sprachverbote und Zensur vergiften die geistige Atmosphäre und lähmen die lösungsorientierte Debatte.

    nur einige Auszüge aus dem hier vorzufindenden Focus-Artikel

    Zitat von wegi82

    Wie willst du dies praktisch umsetzen können?


    Das hängt durchaus von den örtlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten, aber auch von der Kreativität und Motivation der Beteiligten ab.

    Beispiele von Menschen mit Weitsicht und Integrationsvermögen:

    • meine Ausbilder zum Trainer, die uns ermöglichten, disziplinübergreifend (Gewehr, Pistole, Bogen) zu hospitieren
    • meine Ausbilder zur Kitra-Lizenz, die mit uns zum Olympiastand gefahren sind, wo wir beim Bundestrainer auf Wurfscheiben schießen konnten
    • mein Ausbilder zum GK-KW-Schießen, der uns eine Einheit Bogenschießen unter einer fachkundigen Trainerin ermöglicht hat
    • mein Ausbilder zum GK-KW-Schießen, mich als Co-Trainer einsetzt und mich gebeten hat, u.a. das LG-Schießen vorzustellen (findet demnächst zum 2. Mal statt)

    Alles völlig außerhalb der momentanen didaktischen Schwerpunkte / Ausbildungsziele und tw. völlig außerhalb der persönlichen Neigungen. Nach meiner Einschätzung war es jeweils eine Bereicherung für alle Beteiligten. Danke für die nicht vorgenommene Abgrenzung - Beispiel und Leitbild für mich.

    Zitat von wegi82

    Klare Abgrenzung schaffen auch wenns einigen nicht passt!


    Das ginge sehr leicht über die Neugründung eines vom Schießsport unabhängigen Leuchtzielverbands. Ohne dabei andere über die Klinge springen lassen zu wollen und mutmaßlich völlig emotionsfrei. Ein m.E. bestechend einfacher Ansatz.

    Glücklicherweise sehe ich an anderen Stellen noch die Chance, ein Miteinander zu erreichen.

    Zitat von Califax

    wenn das Geld für die Nachwuchsförderung fehlt, dann würde es wirklich schmerzen


    M.E. schmerzt es eher an vielen anderen Stellen. Schön, dass der DSB (mein Verband) es erkennt und angehen will.

    Damit die Finanzierung zukünftiger wachsender Anforderungen möglich bleibt, wie zum Beispiel wissenschaftliche Studien zur objektiven Fundierung des Schießsports in der Gesellschaft, das Mitgliederprojekt „Ziel im Visier“, die Errichtung und Ausstattung des Deutschen Schützenmuseums sowie die Umsetzung des umfangreichen DOSB-Bildungskonzept, sowie die Forcierung von Zukunftsprojekten zur verstärkten Interessensvertretung der Schützen in Deutschland

    Jugendarbeit ist wichtig. Wichtig ist allerdings auch, es nicht dabei zu belassen. In den letzten ~30 Jahren war es allerdings überwiegend so, m.E. ein Hauptgrund für die heutige Situation.

    Scheuklappen


    Dann lass uns die doch mal gemeinsam ablegen und sehen, was an neuen Informationen und Ansichten an uns herangetragen wird. Ich sehe das als Anknüpfungspunkt, gemeinsame Interessen zu erkennen und zu verfolgen:

    Ohne auf Schuldzuweisungen zu kommen, müssten doch eigentlich alle Schützen/Innen bemerkt haben, dass das Schützenwesen insgesamt, der Schießsport insbesondere von der Gesellschaft negativ gesehen wird.

    Wir haben hier in Deutschland . m. E. nicht mehr die Zeit, größeren Schaden durch organisiserte Öffentlichkeitsarbeit, durch eigene, langfristige Arbeit abzuwenden.

    Angesichts der politischen Bedrohung, den Schießsport durch weitere Verschärfungen des Waffenrechts, insbesondere zum Nachteil des GK-Sports, sehe ich zur Zeit nur die Möglichkeit politisch zu agieren und Gemeinsamkeit bei der bevorstehenden Bundestagswahl zu demonstrieren, unterstützt von allen vorhandenen Lobbyeinrichtungen - ALSO ALLEN VERBÄNDEN und wirtschaftlich Beteiligten. Wenn ich etwas aus diesem Forum mitgenommen habe, dann ist es die Vorstellung, dass man nach dem Verbot des GK-Schießens auf Seiten der Ideologen auch keinen Halt vor den anderen Sportgeräten macht.

    edit: Katja Triebel verlässt das prolegal-Direktorium
    AUTSCH.

    Zitat von TAFKAS

    Der Aufsetzpunkt nahe am Brustbein ist verboten, Du musste ausserhalb der Brustwarze einsetzen!

    Zitat von shakin´hand

    Du meinst bestimmt LG stehend Freihand


    Das wäre mir auch für LG freihand fremd (wenngleich wohl ohnehin sinnfrei). Eine Volltextsuche über die komplette Sportordnung nach 'brustw' liefert nur einen einzigen Treffer: 'Armbrustwettbewerben'.

    Der DSB hatte mal in seiner Infothek unter "Ausbildung" / "Trainertipps" etliche Dokumente veröffentlicht, die heute wohl nicht mehr zur Verfügung stehen.
    Nachstehend des Urheberrechts wegen nur kurze Auszüge der hier relevanten Dokumente:

    • "Gib dem Schützen den richtigen Zucker" unterschied Einfachzucker (Schokoriegel, Kristallzucker, Torten) und Mehrfachzucker
      (Vollkornprodukte, Gemüse, Obst). Die Empfehlung für Schützen: halbe Banane, kräftiger Bissen vom Müsliriegel, tiefer Schluck aus der Iso-Flasche
    • "Fettarmes Essen": fettreiches Essen führt zu hohem Sauerstoffbedarf bei der Verbrennung, in Folge Müdigkeit. Empfehlung: Fettarmes Essen - liegt nicht so lange im Magen, wird schneller verbrannt, Nährstoffe stehen dem Körper schneller zur Verfügung

    Das habe ich noch bei meiner Internetrecherche gefunden:
    Birchwood Sight Black Spray

    Hat das von euch schon jemand getestet oder hat Erfahrungen damit?
    Eine Bezugsquelle in Deutschland habe ich "noch" nicht gefunden.

    guggsdu Gehmann-Katalog 2010, Seite 34: Produktnummer 748; 19,80€/100g-Dose lt. Endverbraucher-Preisliste 2012

    nicht gerade ein Schnäppchen?!

    Zitat von Geronimo

    Angst ist immer ein schlechter Ratgeber.


    Der Mainstream manchmal aber auch. Exkurs: Die Schwarmblödheit. Nur mal so, ist für alle Seiten was dabei.

    Seit ein paar Tagen verfestigen sich Extrempositionen auf den gegenüberliegenden Seiten der Skala. Der Tonfall wird immer rabiater, es zeigen sich Anzeichen von drohender Ausgrenzung und Zensur. Ein guter Nährboden für eine lose-lose-Situation?! Ohne Annäherung gibt es mit hoher Wahrscheinlichkeit nur Verlierer. Schade auch.

    • hier gab es schon mal einen kleinen Austausch
    • hierunter gibt es ein paar rudimentäre Angaben zu dos & don’ts
    • eine etwas wissenschaftlichere Auseinandersetzung zu kohlehydrathaltigen Getränken findest Du hier (wobei ggf. zu hinterfragen wäre, wer die Untersuchung mit welchem Ziel finanziert hat)


    Wichtig ist, Dinge zu vermeiden, die Deinen Organismus durcheinander bringen oder unnötig belasten. Was den Zuckerspiegel schnell hochtreibt (Traubenzucker, zuckerhaltige Getränke, ...) hält nicht lange vor - der Absturz folgt dann ggf. noch innerhalb des Wettkampfs.

    Das war jetzt alles noch ein wenig oberflächlich. Auch ich wäre neugierig auf weitere Informationen und gute Quellen.

    ... und gerade wenn man mit so einem Ding eine Gewichtsentlastung erzielen möchte, ist es doch fatal wenn man das Gewehr erst noch weiter anheben, dort einhängen muss, und erst dann einen ausbalancierten und rückenschonenden Anschlag einnimmt.


    Das kenne ich auch ... ich habe dann 'Schützenhilfe' geleistet, indem ich - neben dem betreuten Kind stehend - die Aufhängung um das Gewehr geführt habe. Das ist natürlich eine sehr (personal-)aufwändige Art der Betreuung.

    ... denn für die Federböcke die man auf den Stand stellt ist überwiegend eine Körpergröße von ungefähr 1,50 Meter notwendig.


    Ein Podest könnte doch helfen.

    Ich habe heute nach längerer Zeit wieder mal nach aktuellerer Software + Treibern recherchiert. Aktuell vorgefunden habe ich

    • SCATT Professional Version 6.30 from 22/01/2013
    • Drivers for all SCATT systems with Windows 8 support Version 2.12 from 23/01/2013

    Bei früheren Versionen der Software war es m.W. nicht möglich, den Speicherort der Datendateien zu verändern, er war mit 'C:\Scatt Catalog' vorgegeben (s.a. hier).
    Der Installationsdialog zur aktuellen Software beinhaltet die Option 'Select the folder in which Setup should install catalog files', damit kann ein abweichendes Verzeichnis für die Aufnahme der Datendateien bestimmt werden. Die beiden mitgelieferten Beispieldateien werden im Rahmen der Installation in diesem Verzeichnis abgelegt.
    Trotz großer Hoffnungen gestaltete sich der Einstieg zunächst sperrig: die Software war nicht dazu zu bewegen, auf das neue Datenverzeichnis zuzugreifen, der Zugriff erfolgte weiterhin auf das Verzeichnis 'C:\Scatt Catalog'. Ich habe mir danach wieder mal einen Wolf gegoogelt und diverse Bytes auf meiner Festplatte angesehen - erneut kein Hinweis darauf, wo der Pfad abgelegt ist (zumindest soweit offensichtlich erkennbar weder in Konfigurationsdateien noch in der Registry).
    Erfolgreich war dann das Ab- und wieder Anmelden des lokalen Benutzers (der das Tray-Icon 'Scatt Catalog' erzeugende unsichtbare(?!) Hintergrundprozess) hatte sich den alten Pfad gemerkt und zur Laufzeit nicht aktualisiert. Das erneute Suchen und Experimentieren wäre mir erspart geblieben, hätte ich den Rechner nach der Installation einfach gebootet. Da der Installationsdialog das nicht forderte und die Software im Übrigen korrekt startete, schien mir das nicht erforderlich.

    Das erfreuliche Ergebnis: meine Scatt-Daten liegen jetzt auf der Datenpartition, wo sie aus meiner Sicht auch hingehören.


    Das aktuelle Manual 'Scatt_USB_WS1_WM9_Manual_Eng.pdf' lässt sich erfreulicherweise präziser über die Montage des Sensors aus, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Es beschreibt auch die Montage eines 'Optical Sensor WS-M01' der u.a. für einen Einschub in einen 9mm-Lauf vorgesehen ist. Dessen Existenz war mir bislang nicht bekannt. Sicher kann eine Scatt-Analyse beim Trockenschuss von GK-Handfeuerwaffen nicht in die Breite und Tiefe gehen wie bspw. beim LG-Trockenschuss oder beim scharfen Schuss bei unter-Lauf-Montage, die mit diesem Sensor geschaffene Möglichkeit finde ich trotzdem interessant.

    Quellen s. hier

    Ich beantworte mal die Eingangsfrage für mich.

    Wenn und soweit {Licht|Leucht}-{Zielen|Schießen|Sport|Gymnastik}

    • ausschließlich als eine mögliche Einstiegsdisziplin für Kinder angesehen und genutzt wird, die ansonsten auf Grund der Altersbeschränkungen noch nicht an unserem Sport teilnehmen können, dann NEIN. Hier ist es aus meiner Sicht eine Bereicherung.
    • zukünftig als einzige Alternative für den Rest des Schießssports verbleibt, dann JA. Was dann übrig bleibt, wird vielleicht weiterhin 'Schießsport' genannt werden. Es wäre allerdings nicht mehr der Schießsport, wie wir ihn heute kennen und wie er von Manchen noch geliebt wird.

    Ansonsten leben wir zumindest Kraft Deklaration in einer Demokratie. Wesensmerkmal einer Demokratie ist, eine eigene Meinung sowohl haben als auch äußern zu dürfen. Auch darf man Entwicklungen für gut oder schlecht halten und sich entsprechend für oder gegen diese einsetzen. Andersdenkende als schlafmützig, dumm, ignorant, oberflächlich o.ä. zu bezeichnen oder sich über deren ggf. vergeblichen Einsatz zu belustigen halte ich für erbärmlich. Das gilt in beide Richtungen.

    Zitat von clarence

    Was muss in der Satzung drin stehen, dass wir die Werbetafeln aufstellen könnten?

    Dem Aufstellen von Werbetafeln dürfte eine Satzung meist nicht entgegen stehen. Es geht Dir doch um die damit verbundenen Einnahmen; in diesem Zusammenhang ist wichtig, was nicht in der Satzung stehen darf. Es gibt (ggf. selten?) Vereinssatzungen, die einen Erwerbsbetrieb dezidiert ausschließen.

    Zitat von mw_x

    sind die Werbe-Erträge sicher Spenden

    Das ist eine denkbare Gestaltungsmöglichkeit. Wichtig ist dabei, dass Spender und Spendenempfänger vom gleichen Szenario ausgehen und entsprechend handeln. Auf der einen Seite eine Einnahme als Spende deklarieren und auf der anderen Seite den Mittelabfluss als Betriebsausgabe - das könnte schief gehen.