Beiträge von frank17

    Eine Dreiviertelstunde ist recht kurz. Zudem ist bei der von Dir in Erwägung gezogenen Taktung keine Pause bzw. Reserve. D.h. Organisation, Logistik, Zuspätkommen, anfängliche Unruhe u.v.m. werden Dir die nominell 45min noch weiter verkürzen.

    Vielleicht ein Kompromiss zur Gestaltung einer Trainingseinheit:

    ~ 1.Hälfte (mit allen Jungschützen):

    • Begrüßung
    • Nachlese zum letzten Termin / Wiederholung / offene Fragen
    • Ziele & Inhalte für heute
    • ggf. Theorieeinheit
    • Anfänger/Leistungsschwächere schießen unter Betreuung / Anleitung
    • Erfahrene/Leistungsstärkere schießen frei und konzentrieren sich auf 1-2 Schwerpunkte


    ~ 2.Hälfte (nur noch die Fortgeschrittenen):

    • Nachlese zur 1. Hälfte
    • leistungsorientiertes Training
    • ggf. Wettkampfvorbereitung
    • Aufbau von Stressresistenz
    • ...


    Natürlich ist dieser Ansatz suboptimal, weil bei den Fortgeschrittenen das Neue bzw. die Vertiefung erst zum Schluss kommt. Die Schützen haben sich dann schon tw. verausgabt bzw. im unmittelbaren Anschluss nicht mehr die Möglichkeit, das Neue zu festigen.
    Alternativ, wenn möglich, die '2. Hälfte' auf einen anderen Termin legen; so hatte ich das mit der 'Leistungsgruppe' gedacht.

    Nach meiner Erfahrung definiert weniger das Alter, sondern eher der individuelle Leistungs- und Erfahrungsstand bzw. die individuelle Motivation die Demarkationslinie. Bei einer inhomogenen Gruppe (ich hatte bspw. keine Möglichkeit zu trennen) bleibt immer nur ein Spagat zwischen Unterforderung der Erfahrenen/Leistungsstärkeren und Überforderung der Anfänger/Leistungsschwächeren. Durch Jungschützen, die nicht regelmäßig zum Training kommen, wird das Ganze noch schwieriger. Diese müssen weiter aufgebaut werden, ohne die anderen - die dann schon weiter sind - auszubremsen bzw. zu langweilen.
    Ich habe letztlich in der einzigen mir wöchentlich zur Verfügung stehenden Trainingseinheit 'virtuelle' Gruppen gebildet. Zuerst gemeinsames Aufwärmen und Dehnen, Nachlese zur letzten Trainingseinheit und ggf. eine neue (theoretische) Lektion, danach je nach Ausbildungsstand bzw. Leistungsniveau unterschiedliche Aufgabenstellungen / Trainingsinhalte für die 'virtuellen' Gruppen. Ohne eine dezidierte Vorbereitung jeder Traingseinheit wäre das aus meiner Sicht nicht produktiv gewesen. Also vor jedem Training die Zusammensetzung der Gruppen und die Themen planen und vorbereiten ...

    Ich hatte zwischenzeitlich mal an eine Trennung zwischen allgemeinem Training auf moderatem Niveau und einer Leistungsgruppe nachgedacht. In meinem alten Verein war das aber nicht durchsetzbar.

    Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht. Wenn man niemanden hat, der einen selbst beobachtet und korrigiert, dann kann man sich böse Fehler einbauen, die man bei einem anderen sofort sehen und korrigieren würde. Das Schlimme ist, dass sich die Defizite langsam und unmerklich einschleichen, wie Dingo schon berichtet hat. Anfänglich lassen sich diese mehr oder weniger durch besondere Anstrengung kompensieren, irgendwann klappt aber fast überhaupt nichts mehr.

    Wenn jemand Bilder macht, kann das schon helfen. Am Besten in drei Dimensionen (beim Stehendanschlage von hinten von rechts und von links), die kann man dann selbst beurteilen. Bei meinen Bildern hat sich dann viel erklärt ... innerhalb eines Jahres hatte ich mir meinen Anschlag völlig verhunzt.

    Schlimm für mich war, dass es in meinem bisherigen Verein niemanden mit hinreichenem Wissen und/oder Leistungswillen gab. Nur im eigenen Saft schmoren wollte ich dann nicht mehr. Ich habe jetzt einen Verein gefunden, in dem gut ausgebildete Schützen mit ausreichend Leistungswillen und Potential sich gegenseitig unterstützen. Das ist mir eine 20km weitere Fahrstrecke und den zugehörigen Zeitaufwand wert.

    Einzelkämpfertum halte ich auf Grund meiner eigenen Erfahrungen für sehr mühsam, Ferndiagnose ist nur bedingt möglich. Es geht m.E. nichts über eine qualifizierte Betreuung vor Ort.

    Ich bin mir nicht sicher, ob man mit einer solchen Fragestellung zu einem seroiös interpretierbaren Bild kommen kann. Schließlich kommen hier mehrere zunächst völlig getrennte Sachverhalte zusammen.

    • Zunächst die Frage "Wie oft wurdet Ihr denn schon gezielt von der Polizei aufgehalten? " (ohne jeglichen Bezug zum Waffentransport) - vermutlich wird für jede/n Einzelnen im Schnitt die Vorkommenshäufigkeit dicht bei Null sein.
    • Eine Waffenkontrolle seitens der Polizei findet wahrscheinlich nur in einem Teil der Fälle statt, die vorher beim Anhalten betroffen waren. Wahrscheinlichkeit also noch dichter bei Null.
    • Eine Strafe/Bußgeld kommt allenfalls für einen Teil derjenenigen in Betracht, die bereits von den vorgenannten Ereignissen betroffen waren. Wahrscheinlichkeit ...?


    Ich glaube, dass man aus einer solchen Erhebung weder die Wahrscheinlichkeit eines 'Nichterwischtwerdens' ableiten kann noch etwa die die Intensität der Überprüfung von Sportschützen seitens der Polizei.

    Ungeachtet der Sinnhaftigkeit mancher Vorgaben zum Waffentransport begegnet es doch i.d.R. keinen praktischen Schwierigkeiten, sich daran zu halten. Wer sich bei einer Übertretung des Waffenrechts erwischen lässt, ist der Dumme (und das ist auch gut so). Statistiken über Eintrittswahrscheinlichkeiten halte ich für wenig hilfreich, zumal sie eine neue Angriffsfläche gegen unseren Sport bieten könnten.

    Regionalligakampf


    *daumendrück*

    Wie sind bei Euch die Spielregeln für Referate? Kannst Du die Gruppe einbinden, in dem Du Fragen in die Runde stellst - bspw. 'Was stellt Ihr Euch denn unter Sportschießen vor?'. Du könntest dann die Antworten sammeln, strukturieren und im Rahmen Deines Referats beantworten. Damit 'gewinnst' Du zum einen etwas Zeit und zum anderen wir die Gruppe besser aktiviert. Diese Strategie sollte in der Oberstufe doch erlaubt sein.

    Stell Dich zur Sicherheit mal drauf ein, dass auch kritische Anmerkungen zum Schießsport fallen könnten. Daraus solltest Du souverän reagieren können.

    ich schaff das nie bis montag


    Du weißt doch, dass Du mit positiver Einstellung an eine Herausforderung rangehen sollst (btw - ist das evtl. auch ein geeigneter Baustein für Dein Referat: mentales Training oder gar Training allgemein?)?!

    Ansonsten: hast Du Zugriff auf Fachliteratur (Reinkemeier / Bühlmann / Eckhardt / ...)? Da kannst Du doch Stoff für Tage rausholen?

    Du schaffst das! :thumbup:

    thema SPORTSCHIEßen aber ich fix. mich auf den gewehr bereich

    Wie wär's damit, zum Einstieg kurz die komplette Bandbreite des Sportschießens und im Anschluss daran (Hauptteil) den Bereich Gewehr vertieft darzustellen? Wenn Du dann noch auf die Disziplinen und die Klasseneinteilungen eingehst, dürften 30min schnell eng werden, selbst wenn Du Dich nur auf Luftgewehr beschränkst.

    Ich habe mir selbst etwas gebastelt. Gedruckt, gefaltet, getackert und im Format DIN A5 beim Training dabei.

    Vor dem Training: 'Wie war es beim letzten Mal?' / 'Auf was will ich heute besonders achten?'
    Nach dem Training: 'Wie war es heute?' / 'Was nehme ich mir für die Zukunft vor?'

    Ergebnisse kommen auch bei mir in eine Excel-Tabelle mit graphischer Aufbereitung. <ironie>Warum? Weil man das so macht, nicht, weil es einen Sinn hätte. Die Excel-Tabelle verbessert weder meine Ergebnisse, noch bekomme ich beim Wettkampf meinen Trainingsschnitt angerechnet.</ironie>

    Es ist grundsätzlich empfehlenswert, im Stehendanschlag den untersten Knopf der Jacke aufzulassen. Mit geschlossenem Knopf ist die Reibung zwischen Jacke und Hose viel größer, was zu folgenden Effekten führt:

    • Ausrichtung von Hüfte und Oberkörper können ggf. nicht bei jedem Schuss exakt reproduziert werden, weil die Drehung und Biegung der Wirbelsäule beim Aufbau des Anschlags manchmal abgebremst werden (viel schlimmer noch: wenn die 'klemmende' Jacke beim Auslösevorgang nachrutscht)
    • Verschleiß bei Jacke und Hose sind höher

    Wie schon mehrfach angesprochen ist der Faltenschlag nicht exakt reproduzierbar und auf keinen Fall langzeitstabil (die Jacke wird weicher und der zunächst als positiv empfundene Effekt fällt dann weg). Gut, wenn die Falten gleich am Anfang verschwinden.

    Vielleicht gibt es eine Alternative zum vorgeschlagenen Komplettverzicht auf den untersten Stift - falls Du die Halterung des untersten Stifts anders herum anschrauben kannst, so dass der Stift schräg nach oben statt schräg nach unten zeigt. Dann müsstest Du den Stift zwar deutlich kürzer heraus stehen lassen, aber in der Höhe dürfte das eine Menge ausmachen.

    Evtl. geht es nicht nur um die Nullpunktausrichtung, sondern auch darum, den Kopf gerade halten zu können, was auch bei tiefer liegendem Gewehr möglich wäre. In diesem Fall muss aber die Visierlinie erhöht werden. Nach der Änderung der Sportordnung haben es Langhälse zwar viel besser als zuvor, aber bei manchem reichen die 60mm immer noch nicht ganz. Vielleicht wird das ja irgend wann nochmals freizügiger. Wie bei vielen Dingen geht es hier ja nicht um das Erlangen eines Vorteils, sondern darum, körper(maß)bedingte Nachteile auszugleichen.

    Ansonsten: es gab ja schon Menschen, die sich zu Gunsten einer Wespentaillie einige Rippen rausoperieren ließen. Vielleicht könnten Gewehrschützen auch auf einen Halswirbel verzichten, um sich dem Gewehr anzupassen ... :thumbup:

    Morpheus: bei Dir ist in Sachen Visierlinienerhöhung noch Spielraum! Ich denke, eine höhere hilft Dir - natürlich musst Du dann die Grundeinstellung des Gewehrs wieder neu machen.

    Murmelchen

    Ich könnte sogar, wenn ich wollte, direkt von meinem Grundstück bis vor die Tür des eingezäunten und damit sicher befriedeten Schießstandes fahren.


    Das sehe ich ganz genau so, s.o.:

    wenn ein Hineinlegen und Herausnehmen nicht auf öffentlichem Grund erfolgen würde.

    Allerdings dürfte diese Situation (d.h. an beiden Enden der Fahrt kein öffentliches Gelände) häufig nicht zutreffen, deshalb meine Frage nach der Relevanz. Wenn ich selbst nicht durch mein Vorgarten-Beet zu meinem Auto laufen will, dann gehe ich ca. 8m parallel zu meinem Grundstück über die Straße und betrete dann über die Hofeinfahrt mein Grundstück wieder. Diese 8m trage ich mein Sportgerät lieber nicht offen. Einverstanden?

    autsch ;(
    Ein Landesverband kann im Rahmen seiner Kompetenzen die Ausgestaltung von Wettkämpfen und die in diesem Zusammenhang geltenden Spielregeln festlegen - an die man dann als Teilnehmer gebunden ist. Diese Regeln gelten dann im örtlichen und zeitlichen Kontext der betroffenen Wettkämpfe.

    Kein Landesverband (und auch kein Bundesverband) hat die Kompetenz, Regeln für den Transport von Waffen auf öffentlichem Grund aufzustellen. Die Regelungskompetenz hierzu steht ausschließlich dem (Bundes-)Gesetzgeber zu, der davon im Rahmen des Waffengesetzes und der Allgemeinen Waffenverordnung (ausgiebeig und nicht immer zweiefelsfrei) Gebrauch gemacht hat.

    Lohnt es sich wirklich, über eine im Kofferraum transportierte nicht weiter verpackte Waffe zu diskutieren? Selbst wenn eine in einem verschlossenen und vom Innenraum getrennten Kofferraum verwahrte Waffe im Sinne des Waffengesetzes zulässig transportiert werden könnte - wie käme sie in den Kofferraum und wieder aus diesem heraus? Das wäre in zulässiger Form nur möglich, wenn ein Hineinlegen und Herausnehmen nicht auf öffentlichem Grund erfolgen würde. Und ob der auf dem Vereinsgelände liegende Parkplatz des Vereins zur Schießstätte gehört, möchte ich weder mit einem Polizisten oder mit dem Staatsanwalt ausdiskutieren.

    Da wir um die 'Kinderschlösschen' eh nicht herum kommen, dürfen die gerne auch im Kofferaum zur Anwendung kommen. Dann ist die Waffe im Sinne des Waffengesetzes sogar doppelt sicher verwahrt :).

    hmmm ...

    also in der Regel suche ich nach einem Angebot, wenn mir etwas Bestimmtes fehlt. Dann suche ich primär nach einem bestimmten Artikel oder einem Artikel aus einer bestimmten Warengruppe. Normalerweise treibt mich nicht der Gedanke "was kauf ich mir denn heute von der Fa. XYZ" ;)

    Etwas anders sieht es aber aus, wenn ich schon ein Produkt besitze, für welches ich ein Ersatz- oder Zusatzteil benötige. Hier kann es vorkommen, dass nur noch Produkte des gleichen Herstellers in Frage kommen. Für diesen Fall könnte eine Sortierung nach Hersteller zweckmäßiger sein.

    Auf Deine abschließende Frage daher ein klares "ja!" :thumbup: