Eine Dreiviertelstunde ist recht kurz. Zudem ist bei der von Dir in Erwägung gezogenen Taktung keine Pause bzw. Reserve. D.h. Organisation, Logistik, Zuspätkommen, anfängliche Unruhe u.v.m. werden Dir die nominell 45min noch weiter verkürzen.
Vielleicht ein Kompromiss zur Gestaltung einer Trainingseinheit:
~ 1.Hälfte (mit allen Jungschützen):
- Begrüßung
- Nachlese zum letzten Termin / Wiederholung / offene Fragen
- Ziele & Inhalte für heute
- ggf. Theorieeinheit
- Anfänger/Leistungsschwächere schießen unter Betreuung / Anleitung
- Erfahrene/Leistungsstärkere schießen frei und konzentrieren sich auf 1-2 Schwerpunkte
~ 2.Hälfte (nur noch die Fortgeschrittenen):
- Nachlese zur 1. Hälfte
- leistungsorientiertes Training
- ggf. Wettkampfvorbereitung
- Aufbau von Stressresistenz
- ...
Natürlich ist dieser Ansatz suboptimal, weil bei den Fortgeschrittenen das Neue bzw. die Vertiefung erst zum Schluss kommt. Die Schützen haben sich dann schon tw. verausgabt bzw. im unmittelbaren Anschluss nicht mehr die Möglichkeit, das Neue zu festigen.
Alternativ, wenn möglich, die '2. Hälfte' auf einen anderen Termin legen; so hatte ich das mit der 'Leistungsgruppe' gedacht.