Wieder mal ein Fall, bei dem die gutgläubige Abgabe unerwartete Konsequenzen hat:
Frau gibt Munition ab und kassiert Anzeige
Beiträge von frank17
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Das Dokumentations- und Informationssystem für Parlamentarische Vorgänge liefert die Information, dass der Vorgang an die Ausschüsse verwiesen wurde:
Ausschuss für Innere Angelegenheiten (federführend), Ausschuss für Agrarpolitik und Verbraucherschutz, Ausschuss für Frauen und Jugend
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vielleicht ist über die Kontaktdaten in dieser Sicherung noch etwas herauszufinden - auf der damit geöffneten Seite auf 'Impatient?' klicken
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Zitat von dingo
... und dem ehrenamtlich Tätigen müssen auch noch andere Mitglieder helfend zur Seite stehen. Nur so zusammen geht es.
Das passt zu meinem aktuellen Weltbild. Eine stabile, qualifizierte und motivierte Führungscrew und die Wahrnehmung einzelner Aufgaben auch oder vornehmlich durch andere - falls Du das so gemeint hast. Delegation ist das Stichwort, sowohl für wiederkehrende Aufgaben als auch für Projekte.Bei den kritischen Anmerkungen zum Ehrenamt habe ich einige Assoziationen gehabt. Ich habe Ehrenamtler gesehen, denen ihr Amt unendlich wichtig ist (tw., weil es ihnen überhaupt erst die Möglichkeit gibt, zu bescheidener Bedeutung zu kommen). Wenn diese allerdings so sehr in ihrem Amt und sich selbst ruhen, dass andere nichts machen dürfen und die Entwicklung des Vereins gleichzeitig bestenfalls stagniert, dann geht es mittelfristig bergab. Oft dabei gehört: das Geschimpfe über andere Mitglieder, die nicht mehr kommen und nicht mehr helfen; die Frage warum das wohl so ist, wurde nicht gerne gehört. Ebenso gerne vorgetragen: die typischen Opferstories. Folge: Altersgruppe 18-45 de facto ausgestorben, Perspektive für den Verein duster. Wenn sich die Natur die derzeitigen 'Macher' Stück für Stück zurück holt, geht das Licht aus. Ging die Kritik am Ehrenamt in diese Richtung?
Zitat von CarcanoDen Landessportbünden ist das übrigens bereits klar.
Meinst Du die Ausbildungsreihe zum Vereinsmanager? Ich bin mir nicht sicher, ob diese die Zielgruppe wirklich erreicht. Diejenigen, die entsprechend geprägt sind um so etwas anzunehmen, sind wohl in vielen Vereinen gar nicht vorhanden. Andere sehen keine Notwendigkeit, 'das haben wir früher auch nicht gebraucht'. -
frank17: Hast du ein Bild von eurer Konstruktion?
hat ein wenig gedauert, musste erst zum Stand fahren
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Monitore fixieren oder frei verschiebbar lassen?
Unsere Monitore sind auf drehbaren Armen an unseren Einzeltischen befestigt und damit stufenlos seitlich verstellbar (Drehwinkel ca. 100 Grad, jeweils bis knapp über um die vordere Ecke des Tischs hinweg). Die Verstellmöglichkeit wird regelmäßig genutzt.
Wenn die Standkonstruktion eine solche Möglichkeit zulässt, würde ich ihr den Vorzug vor dem Verschieben einräumen. -
noch ein paar Ausgaben mehr, sehr schön, vielen Dank!
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Starke Zeitschrift, vielen Dank!
Ich habe die vohandenen Ausgaben gerade nur überblättert, da ist viel Stoff zum intensiven Lesen drin! -
Die Themen sind zwar wichtig, aber es will sich einfach keiner beteiligen, weil es mit Arbeit verbunden ist.....
Ich kenne noch andere Widerstände, auf die diejenigen treffen, die sich engagieren wollen. Wenn das Umfeld nicht ebenfalls von einem Missstand ausgeht, dann gibt es dort kein großes Bedürfnis, etwas zu ändern. Sowohl aus dem beruflichen Umfeld als auch aus der Vereinsarbeit weiß ich mittlerweile, dass man für niemanden ein Problem lösen kann, das derjenige nicht selbst als solches empfindet. Man wird sehr leicht selbst zum Problem und aktiviert das Immunsystem. -
Zitat von Dan More
Und wieder kann man sehen, dass nichts von dem, was gesagt wird, auch verstanden wird.
Hierin sind mögliche Ursachen und Lösungsansätze beschrieben.Zitat von Dan MoreUnd wenn dies bedeutet, dass ich eine BDMP SLG gründen muss, dann mache ich auch das. Hauptsache im Verein tut sich was.
Ein guter Ansatz. Erkennen, dass man die Vergangenheit (und i.d.R. andere Menschen) nicht ändern kann und selbst was tun oder sich verändern. Zum Jahreswechsel hatte ich den Verein gewechselt. Im alten gab es auch Vieles, was mich belastet hat. Ich hatte nur andere Worte als Du dafür genutzt, mit dem Wechsel meinen Frieden gefunden und danach auch auf niemandem rumgehackt. Der alte Verein war/ist ja exakt so, wie ihn die tatsächlich absimmenden Mitglieder haben wollen, incl. aller Querelen, m.E. Perspektivlosigkeit usw.. Fluch der Demokratie.Wir könnten jetzt die soziologische Studie anreichern. Interessanterweise handelte sich es nämlich auch um einen DSB-Verein. Allerdings gehe ich nicht von einer validen Stichprobe aus. Ich bezweifle, dass die Mehrheit der dortigen Mitglieder vom DSB überhaupt mehr als dessen Namen kennt, den DSB schließe ich daher als Ursache in diesem Fall aus. Daher sehe ich auch hier keinen Ansatz, per Kollektivhaftung andere Verbandsmitglieder dafür verantwortlich zu machen.
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Zitat von Dan More
... dann erwarte ich im Gegenzug, dass die LG/LP Sportgschützen tolerieren, dass es Schützen gibt, die überweigend nur GK schießen.
Ich akzeptiere das. So weit ich es erkennen kann, auch andere Forumsteilnehmer.Zitat von Dan MoreAuch und vorallem von diesen Vereinen erwarte ich dieselbe Toleranz, die von mir ihnen gegenüber erwartet wird. ...
Vielleicht gibt es noch keinen gemeinsamen Bezugspunkt für die wechselseitig eingeforderte Toleranz? Toleranz im Hinblick auf die sportliche Ausrichtung ist das Eine, Toleranz im persönlichen Umgang mit dem Gegenüber ist das Andere. Ich glaube, bei Ersterem ist der Graben nicht so tief.Zitat von Dan MoreWenn aber solche idiotischen Kommentare von Gauschützenmeistern den Medien mitgeteilt werden: ...
Schon mal drüber nachgedacht, die Betroffenen selbst anzusprechen? In eine Kollektivhaftung werden die Wenigsten eintreten wollen. Darüber hinaus lässt sich nach meinen bescheidenen Erfahrungen die Vergangenheit nicht ändern. Gesagtes bleibt gesagt, es muss ja deshalb nicht richtig gewesen sein. Gilt im Übrigen für jeden? -
Revolver ist tatsächlich eine der Disziplinen, an der ich teilnehme. Also wie macht man da die Kennzeichnung? Jemand mit praktischer eigener Erfahrung hier?
Schau Dir mal die Safety Disc an. -
Die Schafteinstellung der Optik geht nicht gut- entweder ist das Ringkorn scharf oder die Scheibe- beides geht nicht einzustellen
Das darf nicht wundern, die Optik ist unschuldig. Dein Auge(!) hat nur eine begrenzte Tiefenschärfe, die zudem mit dem Alter i.d.R. abnimmt. Niemand kann auf die Visierung und das Ziel gleichermaßen scharf stellen. Wenn behauptet, er kann das dennoch, dessen Auge wechselt dauernd und sehr schnell die Fokussierung zwischen Ziel und Visierung, Junge, ausgeruhte Augen schaffen das, aber es strengt sehr an, da der Augenmuskel permanent stark beansprucht wird.
Als Gewehrschütze solltest Du das Korn scharf sehen und etwaige Korrekturmittel darauf einstellen. -
Um noch mal auf das Schussbild zu kommen.
Das kann auch gut damit zutun haben das die Hüfte eingedreht ist.
Stimme zu! Dieser Effekt war in meinem Erfahrungsschatz schon zu sehr verblasst. Ich war gerade seit 4,5 Wochen das erste Mal wieder auf dem Stand und habe anfänglich mit 5 Schuss eine ähnliche Diagonale geschossen. Glücklicherweise erinnerte ich mich an Deinen Kommentar. Linke Hüfte ~2cm weiter nach rechts und Ruhe war. Danke!
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@BBF: Danke für die Info! Kann man als Zuschauer teilnehmen oder können nur gemeldete Starter an der Veranstaltung teilnehmen?
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Der Einsatz eines (Laser-)Lichtpunktgewehrs mit einer Differenzierung lediglich nach 'Treffer' und 'Nichttreffer' konnte und kann ich persönlich nicht viel abgewinnen. Die Gründe dafür wurden in den letzten paar Beiträgen dieses Threads erwähnt - Lichtpunktschießen hat aufgrund der völlig anderen physikalischen Eigenschaften mit 'richtigem' Schießen nicht allzu viel zu tun.
Nach meinen Beobachtungen ist ein solches Gerät durchaus als Publikumsmagnet bei öffentlichen Veranstaltungen geeignet. Im regulären Training hat das Interesse dann aber recht schnell nachgelassen - nach meiner Einschätzung u.a., weil das System die Trefferlage nicht nachhält und von daher kein Regelkreis zwischen Wahrnehmung, Handlung und Ergebnis aufgebaut werden kann.
Ich habe dennoch für meinen alten Verein ein Lichtpunktgewehr mit Biathlon-Ziel organisiert, um unter-12-Jährige auf legalem Weg an den Schießsport heranzuführen. Für einen längerfristigen(!) Einsatz bei gleichzeitigem Motivationserhalt der Kleinen fehlten mir jedoch gute Ideen. Der richtige 'Biathlon'-Einsatz könnte eine brauchbare Variante sein, dieser ließ sich jedoch im 1-Mann-Betrieb bei gleichzeitiger Betreuung der scharf schießenden Jugendlichen nicht verwirklichen. Biathlon ist zudem sicher nicht als Einstieg in das statische Präzisionsschießen zu sehen.Ergänzend zum scharfen LG-Training nutze ich ab und an ein Scatt-System. Es liefert mir einerseits wichtige Erkenntnisse über den Verlauf jedes einzelnen Schusses, die mir ansonsten verborgen blieben oder zumindest nicht hinreichend bewusst würden.
Andererseits kann ich mit dem System Trainingsdefiziten entgegen wirken, falls ich den Stand nicht aufsuchen kann, da es die Ergebnisse auch ohne scharfen Schuss ermittelt und aufzeichnet. Im Luftdruck-Bereich ist ein Scatt-System aus meiner Sicht ein zeitweise akzeptabler Ersatz für das scharfe Training. Schon für KK-Trockentraining kann ich mir ein Scatt-System als Zielersatz nicht vorstellen, da Rückstoß und Mündungsreaktion fehlen.Mein Fazit: sowohl Lichtpunktschießen als auch Zielwegerfassungssysteme haben eine Existenzberechtigung und können unseren Sport bereichern. Ihr sinnvoller Einsatz ist aber begrenzt und sie können das 'richtige' Schießen niemals völlig ersetzen. Nur deshalb würde ich sie aber weder verbieten noch verteufeln wollen.
Ich will nicht ausschließen, dass angesichts der politisch wirkenden Kräfte 'Schießen mit Licht' ein Gefährdungspotential gegenüber dem klassischen Schießsport darstellt. Ich denke aber, dass wir nicht dadurch überzeugen können, es nur deshalb abzulehnen. Gewichtiger und durchaus zutreffend scheint mir die Argumentation zu sein, dass es eine Ergänzung, aber keinesfalls ein Ersatz für das richtige Schießen sein kann.
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Ich habe in der Zeit meiner Mitgliedschaft in diesem Forum gelernt, dass der Schießsport artenreicher ist, als mir vorher bewusst war. Das war eine wichtige Lehre für mich, wenngleich nicht alle neu entdeckten Facetten zu meinen persönlichen Neigungen passen. Trotzdem bin ich bereit, auch andere als die von mir ausgeübten Varianten zu akzeptieren. Bedauerlich finde ich allerdings den Tonfall, der zwischenzeitlich ab und an gepflegt wird. Das hatte ich unter Sportlern bislang nicht so erlebt.
Gerade aus dem Urlaub zurück, habe ich mich über die starke Polarisierung in mehreren Threads erschrocken. Zumindest unterschwellig schwang da häufig mit 'wenn Du nicht meiner Meinung bist, dann bist Du mein Gegner, den ich beschimpfe und bekämpfen muss'. Was it denn passiert, dass es dazu gekommen ist? Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit impliziert, eine eigene, ggf. abweichende oder auch gar keine Meinung zu einem Thema haben zu dürfen. Das Grundrecht auf Vereinsfreiheit impliziert auch die sog. negative Vereinsfreiheit, nämlich sich einem (bestimmten) Verein nicht anzuschließen. Das dürfte doch reichen, dass jeder seinen Frieden finden kann?
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Ist das ein Schritt in die richtige Richtung? Oder lieber wieder zurück zu der etwas geraderen Körpergrundhaltung?
Das Gewehr liegt jetzt deutlich höher, der Kopf ist viel gerader als vorher. Diese Veränderungen dürften sich positiv auswirken. Die Bildqualität ist für die weitre Beurteilung leider nicht optimal. Der neue Anschlag erscheint mir allerdings zu sehr gekrümmt, weniger im Sinne von Hohlkreuz, mehr im Sinne der sog. 'Bananenstellung'. Es sieht so aus, dass der Oberkörper sehr/zu weit nach hinten gelehnt ist, was wohl zu einer zusätzlichen Instabilität führt. Ich denke, dass Ihr bezüglich seitlichen Lage des Laufs einen Mittelwert zwischen 'vorher' und 'nachher' anpeilen solltet. Bezugspunkt dabei ist der Spann des Fußes des Standbeins, der Schwerpunkt des Gewehrs sollte senkrecht darüber stehen.Ansonsten bin ich mir nicht sicher, ob man aus dem Schussbild auf eine auf die Schützin zurück zu führende Tief-Komponente schließen kann. Du hast nichts über Ihre Vorgeschichte, Entwicklung und Leistungskonstanz geschrieben. Ohne weitere Indizien würde ich ein paar Klicks "bei T" drehen, um erstmal das Schussbild in die Mitte des Spiegels anzuheben. Der diagonale Verlauf des Schussbilds kann die Folge von Kippbewegungen sein - sowohl beim 'vorher-' als auch beim 'nachher-' Anschlag.
Ihr habt jetzt eine recht starke Verkantung, die sauber reproduziert werden muss, um eine konstante Trefferlage sicherzustellen. Eine Verkantungskontrolle (z.B. durch drehbares Korn mit Querbalken) ist aus meiner Sicht erforderlich. Wenn die Visiereinrichtung keinen Verkantungsausgleich hat, müsst Ihr zur Einstellung der Trefferlage i.d.R. beide Dimensionen (H/T bzw. L/R) anpassen.
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Salzburger Dolomitenhof - hier mal ein Hotel in Österreich (5524 Annaberg) mit eigenem Schießstand: 6* 10m und 3* bis 100m
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Bei uns in Hessen gibt es meines Wissens gerade mal 2.
Und noch einer bei der Wiesbadener SchützenGesellschaft 1843 - 1860 e.V. mit 10(!) 300m-Ständen. -
Was es nicht alles gibt ...
Ein weiterer Nachteil der Rasterbrillen liegt in der massiven Einschränkung des Gesichtsfeldes ..., der Rest liest sich auch nicht gerade überzeugend.
Was stört so bei der Benutzung einer Schießbrille? Während des Zielens interessiert ja nur ein sehr enger Kegel, alles außerhalb würde eh nur ablenken. Nervig kann es allerdings werden, wenn man beim Hantieren mit der Waffe sowohl mit als auch ohne Schießbrille nicht genau genug sieht, was man eigentlich tut. Ist das das Problem? Ich kenne das vom Gewehrschießen (da müsste ich mir wohl die Halswirbel rausoperieren lassen, um durch die Brille auf den Tisch sehen zu können) und weiß auch keinen guten Rat. Eine Bifokal- oder Gleitsichtbrille wäre sicher nicht tauglich.