Beiträge von frank17

    Ich besitze 'Wege des Gewehrs' und durfte neulich in 'Olympisches Gewehr Schiessen' blättern. Letzteres werde ich mir wohl ebenfalls kaufen oder schenken lassen. Es beschreibt m.E. viel mehr praktische Details und geht viel mehr in die Tiefe. Zudem ist sind Illustrationen und optische Aufbereitung noch gelungener, aber das ist ja nur das i-Tüpfelchen.
    Es gibt allerdings auch kritische Stimmen zu dem Werk - s. Kundenrezensionen bei amazon.

    Zunächst ging ich ebenfalls felsenfest davon aus, dass auch in Bayern Bundesrecht gilt - dabei bleibt es auch. Wie ich allerdings gerade gesehen habe, gibt es aber wohl einen völkerrechtlichen Vertrag, der hier ebenfalls zum Tragen kommt. Jener steht in der Normenpyramide oberhalb des einfachen Bundesrechts (s. Art. 25 GG).
    Das war auch schon mal Thema beim ersten Versuch, die WaffVwV ins Leben zu rufen, s. BR-Drucksache 81/18/06.

    Warum allerdings diese Extrawurst nur für BY gebacken wurde, müsste gesondert rechechiert werden.

    Inkl. einiger Impressionen vom Bundesligafinale sowie Videos von Spitzenschützen.


    Schönes Material, danke. Meins hat nur Erinnerungswert, 250mm Brennweite aus der Hand sind nicht wirklich vorzeigbar.

    An Hans Jörg Meyer sind meine Augen lang und häufig hängen geblieben. Seine Körperhaltung hat recht wenig mit dem idealen Technikmodell zu tun, (siehe die Ganzkörperaufnahmen)?
    Aber auch bei den LG-Schützen gab es etliche abseits vom Idealmodell - jeweils der lebende Beweis dafür, dass Recht hat, wer trifft.

    Eine Hammerleistung von allen Beteiligten, für mich hat es sich gelohnt, hinzufahren. Wahrscheinlich hätte es jede Mannschaft verdient gehabt, den Titel nach Hause zu tragen. Für Elsen war es als Ausrichter natürlich die Krönung.

    Schon faszinierend, wie dicht sich dort Sieg und Niederlage waren. M.E. ist das keine Frage des prinzipiellen Könnens, sondern ob man es in der entscheidenden Situation mehr als 40 Mal abrufen kann - möglichst ohne jeden Aussetzer.

    Es war mein erster BuLi-Besuch, auf ein solches Spektakel war ich nicht gefasst. Stimmung und Lautstärke waren ein Mix aus Disco, Faschingsumzug und Almabtrieb. Ein fast ununterbrochener Höllenlärm, dessen Schalldruck sicher auch noch bei den Schützinnen und Schützen körperlich zu verspüren war. Ich könnte mich dabei sicher nicht konzentrieren.

    Danke an alle Beteiligten, die 700km waren es wert.

    die Jugend und die Senioren können gar nicht genug betreut werden


    Stimme zu. Jedoch sollte dabei die Altersgruppe zwischen 20 und 45 nicht vergessen werden. Gerade diese ist in vielen Vereinen stark ausgedünnt. Aus meiner Sicht ist es eine der wichtigsten Aufgaben einer Vereinsführung, diese Lücke zu schließen.

    Die Idee, jemanden bei einem Jedermannschießen o.ä. abzugreifen, fruchtet nicht nachhaltig, wenn der-/diejenige hinterher sich selbst überlassen bleibt. Die Gefahr, Interessierte wieder zu verlieren, ist besonders groß, wenn keine aktiven Mitglieder in der gleichen Altersgruppe / Disziplin vorhanden sind. Jemand, der nicht sehr schnell Anschluss findet, kommt erfahrungsgemäß nach 3-4 Terminen nicht wieder.

    Dem/der Neuen muss also vom ersten Tag an signalisiert werden, dass er/sie für den Verein wichtig ist. Das funktioniert nur durch sofortiges Kümmern - hierzu muss jemand zu Verfügung stehen, der diese Rolle dauerhaft wahrnimmt.

    Ich habe unzutreffend formuliert und daher eine falsche Fährte gelegt. Ich meinte tatsächlich:

    "Angemessen sind vorbehaltlich des Vorliegens eines tatsächlich strafrechtlich relevanten Sachverhalts die jeweils ersten beiden Aufzählungspunkte der mutmaßlichen Folgen."

    Mit ging es um die Ausstrahlung auf die jeweilige Gruppierung.

    dingo: kannst Du den Ausgangspost entsprechend modifizieren und #2 / #3 löschen? Habe meine Botschaft sonst leider selbst verwässert ...

    ankknüpfend an eine aktuelle Berichterstattung mal folgende Überlegungen:

    Zitat

    Fall A

    Waffenlager ausgehoben
    VIERNHEIM (dpa). In der Wohnung eines Sportschützen im südhessischen Viernheim haben Zollfahnder ein riesiges Waffenlager ausgehoben. Die Ermittler stellten zwei Maschinengewehre, neun Sturmgewehre, zwei Maschinenpistolen, neun Kurzwaffen und mehr als 62500 Schuss Munition sicher. Auch 22 Nebel- und Farbgranaten, drei Übungshandgranaten und zehn Handgranatenzünder nahmen sie aus der Wohnung eines 46-Jährigen mit. Der Mann lebt mit seiner Frau und einem minderjährigen Sohn in einem Mehrfamilienhaus und bewahrte einen großen Teil der Munition unter seinem Bett auf.

    Zitat

    Fall B

    Waffenlager ausgehoben
    VIERNHEIM (fiktiv). In der Wohnung eines Profi-Fußballers im südhessischen Viernheim haben Zollfahnder ein riesiges Waffenlager ausgehoben. Die Ermittler stellten zwei Maschinengewehre, neun Sturmgewehre, zwei Maschinenpistolen, neun Kurzwaffen und mehr als 62500 Schuss Munition sicher. Auch 22 Nebel- und Farbgranaten, drei Übungshandgranaten und zehn Handgranatenzünder nahmen sie aus der Wohnung eines 46-Jährigen mit. Der Mann lebt mit seiner Frau und einem minderjährigen Sohn in einem Mehrfamilienhaus und bewahrte einen großen Teil der Munition unter seinem Bett auf.


    Was ist jetzt der Unterschied zwischen Fall A und Fall B?

    Der Sachverhalt ist nahezu identisch, lediglich die Zuordnung des vermeintlichen Bösewichts zu einer Gruppierung ist unterschiedlich. Hinterfragen wir mal zunächst nicht die Qualität der Recherchen und der darauf basierenden Berichterstattung, sondern unterstellen wir fallübergreifend den gleichen, potentiell strafrechtlich relevanten Sachverhalt. Dann ergibt sich mit großer Wahrscheinlichkeit Folgendes:

    Fall B: Der Betroffene wird bestraft. Er ist hinterher weiterhin Profi-Fußballer. Das Ansehen der Profi-Fußballer im Allgemeinen ist nicht beschädigt. Der Fall gerät sehr schnell in Vergessenheit.

    Fall A: Der Betroffene wird bestraft, er verliert seine Zuverlässigkeit. Er ist hinterher kein Sportschütze mehr. Das bereits beschädigte Ansehen der Sportschützen im Allgemeinen wird erneut beschädigt. In der Öffentlichkeit festigt sich das Bild der bösen Sportschützen immer mehr ... man erinnert sich ja an ‚viele’ solcher Fälle.


    Angemessen ist vorbehaltlich des Vorliegens eines tatsächlich strafrechtlich relevanten Sachverhalts der jeweils erste Aufzählungspunkt der mutmaßlichen Folgen. Die weiteren Folgen werden ausschließlich über die (völlig unnötige?!) öffentliche Zuordnung des Betroffenen zu einer bestimmten Gruppierung gesteuert. Ungeschicklichkeit/Unbedarftheit oder mediale Stimmungsmache in böser Absicht?

    62500 Schuss könnten übrigens auch 125 Dosen Diabolos sein, die völlig unbedenklich durch Jedermann unter oder auch auf dem Bett aufbewahrt werden können und dürfen. Allerdings wäre das ja auch keine Munition. Ob u.a. dieser feine, aber entscheidende Unterschied hier bedacht und hinterfragt wurde?

    Zitat

    Der XWaffe-Dolmetscher ist ein Softwarewerkzeug, das die Mitarbeiter/-innen der Waffenbehörden an ihren Arbeitsplätzen bei der Erfassung der Waffendaten im laufenden Betrieb unterstützt. Er hilft ihnen dabei, bei der Erfassung neuer Daten oder der Bearbeitung von Bestandsdaten die Waffendaten im korrekten XWaffe-konformen Format einzugeben und zu vervollständigen.


    Die dort verlinkten Dateien lassen erkennen, in welchem Umfang zukünftig Daten erhoben bzw. ausgetauscht werden.

    als Kontrastprogramm eine weitere E-Petition: Waffenrecht - Aufnahme von Laserpointern in das Waffengesetz vom 30.09.2011, bitte nicht mitzeichnen!

    Wenn schon Laserpointer als gefährliche Gegenstände Waffen gleichgestellt werden sollen, wie müssten dann wohl an Schäften befestigte und mit Zielvorrichtungen versehene Laserpointer behandelt werden?

    [sarcasm]
    Ich habe gleich mal überprüft, ob ich zukünftig die sachgerechte Verwahrung meines CD-Players gewährleisten könnte. Alles im grünen Bereich - es ist noch Platz: Gehäuse im A-Schrank, ausgebauter Laser im B-Innenfach. Nicht zugriffsbereit, nicht einsatzbereit und gegen Entwendung gesichert ...
    [/sarcasm]

    Der DSB bezieht damit eindeutig Stellung,


    Zunächst finde ich es gut, dass eine solche umfassende Stellungnahme meines Verbandes samt Verweisen auf relevante Quellen existiert. Interessieren würde mich der Anlass des Interviews, wer der Interviewer war und auf welche Weise mit welcher Wirkungsbreite eine Veröffentlichung stattfand (Angaben dazu habe ich nicht gefunden bzw. übersehen).

    Bei genauerer Betrachtung ist allerdings festzustellen, dass der DSB sich ausschließlich auf seine Mitglieder, seine Disziplinen sowie den 'gemeinsamen Sport in seiner jetzigen Form' fokussiert. Sicher trifft es zu, dass genau das seine ureigenste Aufgabe ist; die besondere Betonung lässt allerdings auch befürchten, dass ein Schulterschluss mit anderen Verbänden und ein Bekenntnis zu den dortigen Disziplinen ausdrücklich nicht ins Auge gefasst ist.
    Für bedenklich halte ich die Feststellung zu den Alleingängen einzelner Mitglieder. Ich selbst halte auch nicht jede in den letzten Wochen beobachtete Aktivität für angemessen oder angebracht, aber ein Maulkorberlass auf der Grundlage einer oberflächlich verallgemeinernden Feststellung will mir ganz und gar nicht gefallen.

    ganz grob einsetzen Grobanschlag Atmung Kopfdrehung Zielen (von "Oben" in die SCheibe fahren) Druckpunkt und am Anfang muss der Schuß in den ersten 5 Sekunden "fallen".


    Hallo Dieter,

    Du hattest es mir diese Methode ja schon mal persönlich empfohlen und sie dann hier im Forum auch mind. 2 Mal gepostet. Ich habe mal den Mut zur Veränderung aufgebracht und diese Methode am Freitag und heute praktiziert. Durch Mitzählen habe ich mich dazu gezwungen, jeweils innerhalb von 5 Sekunden auszulösen. Ich musste an beiden Tagen nur einen Schuss der Serie absetzen, d.h. jeweils 39 Mal hat es funktioniert. Ergebnis in beiden Fällen 364 und damit über meinem Vorjahresschnitt. Ich bleibe dran. Danke.

    Gruß
    Frank

    Ich rede nicht von Schießschuhen sonder von meinen alltagsschuhen


    Das hatte ich so verstanden - deshalb auch die Vermutung, dass Dein Alltagsschuhwerk zum Schießen nicht sonderlich geeignet ist. Grundsätzlich solltest Du nämlich auch bei Alltagsschuhwerk den Unterschied den Unterschied zwischen ungeschnürt und geschnürt feststellen können.
    Ein Schießschuh bringt weitere Stabilität, vorausgesetzt er passt und ist geschnürt.

    ... binde ich mir die, bringt das überhaupt etwas ??


    Ein (Schieß-)Schuh stabilisert Deinen Fuß und ist damit ein wesentlicher Baustein für den unteren äußeren Anschlag. Ohne Schnürung wäre die Inverstition sinnlos. Wenn Du keinen Unterschied zwischen ungeschnürtem und geschnürtem Zustand feststellst, ist das derzeit verwendete Schuhwerk vielleicht nicht sonderlich geeignet (Sohle nicht gerade oder zu flexibel, Schuh selbst zu flexibel oder zu groß, keine Stütze über den Knöchel, ...).

    Hallo Matze,

    gut, dass Du gleich Bilder beigefügt hast, ohne wäre eine Beurteilung nahezu unmöglich. Ich habe den Eindruck, Du stehst stark im Hohlkreuz. Das könnte eine Ursache für Deine Schmerzen sein.
    Die Bilder, die Dich von der Seite zeigen (sollen), kann ich nicht seriös beurteilen (grobe Auffälligkeiten erkenne ich auf den ersten Blick aber nicht). Es wäre besser, wenn die Bilder nicht schräg, sondern rechtwinklig zu Dir aufgenommen wären. Dazu mus der/die Fotograf/in selbst sehr dicht am Schießtisch stehen.

    In der Ausgestaltung seiner internen Spielregeln ist ein Verein recht frei. Wenn es verbindlich und transparent festgelegt ist - z.B. durch Satzung - sind sicher viele Dinge möglich und letztlich für die Mitglieder auch verpflichtend, die für Außenstehende evtl. höchst seltsam anmuten könnten.
    Neben der positiven Vereinsfreiheit git es auch die negative Vereinsfreiheit, beides Ausprägungen von Grundrechten. Man hat sowohl das Recht, sich einem Verein mit seinen Spieregeln anzuschließen als auch das Recht, genau das nicht zu tun. Jede/r kann prizipiell selbst und frei entscheiden, sich den damit verbundenen Freuden und/oder Lasten zu unterwerfen oder auch nicht.

    Sonderabgaben ohne ausreichende Legitimation sind aus rechtlicher Sicht dagegen problematisch. Allerdings treffen da ggf. Recht und Brauchtum aufeinander, eine Situation, in der es letztlich eher nur Verlierer geben wird. Ein Streit um 50ct dürfte keine echten Gewinner produzieren.

    Es gibt ganz verschiedene Ausgangslagen. ...


    Danke für diese Situationsanalyse. Je nach Sichtweise könnte sie einen Anreiz liefern, sich darüber aufzuregen, aber ich werde das ganz sicher nicht tun.

    Mir tut es gut, mir der Vielfalt bewusst zu sein und dabei hilft mir der Beitrag. Er trägt zur Erkenntnis bei, dass nicht jedes 'Rezept' auf jede Ausgangslage passen kann. Er kann allerdings auch dazu anregen, durch Blick über den eigenen Tellerrand Ansätze zu identifizieren, mit denen andere auf ihre Weise erfolgreich sind. Wenn sich davon etwas im eigenen Umfeld adaptieren lässt, wächst vielleicht der eigene Erfolg und/oder die Zielgruppe vergrößert sich. Neuhochdeutsch 'best practice' genannt ...