Ja, das stimmt auf den ersten Blick.
Allerdings sind zu diesem Thema hier im Forum oft genug Empfehlungen gekommen, man solle nicht am falschen Ende sparen. Genau diese Aussagen haben mich ins Grübeln gebracht und letztlich auch dazu, mein ursprüngliches Budget zu überdenken und eher nach oben zu korrigieren.
Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass neue Gewehre – im Vergleich zu anderen Produktkategorien, die teilweise jährlich Updates oder sogar komplett neue Modelle erhalten – eher als träge zu bezeichnen sind. Große Innovationssprünge scheinen hier nicht in kurzen Abständen zu erfolgen.
Dazu kommt der Gedanke, dass ein mögliches neues Gewehr einer führenden Marke wie Feinwerkbau oder Walther im Jahr 2026 auch Chancen eröffnen könnte – insbesondere für jemanden, der ein günstiges gebrauchtes Gewehr sucht. Erfahrungsgemäß gibt es immer Schützen, die dann relativ spontan wechseln, weil sie unbedingt das Neueste besitzen möchten. Das führt zwangsläufig dazu, dass sich diese Schützen schnell von ihrem bisherigen Gewehr trennen.
Eine weitere Möglichkeit wäre, dass ein neues Modell erscheint, das vielleicht nicht in der absoluten Topliga mitspielt, dafür aber bewusst so positioniert ist, dass es sowohl für Schützen als auch für den Hersteller ein attraktives Upgrade darstellt.
Das mag auf den ersten Blick etwas illusionär klingen, würde aus meiner Sicht für einen Hersteller aber durchaus Sinn ergeben.
Daher bitte ich euch, meinen gedanklichen Ansatz zumindest nachvollziehen zu können.
Natürlich gibt es nun mehrere Möglichkeiten, diesen Beitrag zu kommentieren, zum Beispiel:
- „Dann kauf dir doch einfach ein Gewehr für 4.000 € oder mehr und schaffe dir eine großartige Basis.“
oder
- „Wenn du nicht so viel investieren möchtest, solltest du dir vielleicht einen anderen Sport suchen.“
oder – und das fände ich am hilfreichsten – ganz konstruktiv:
„Wenn du dich für Modell X von Hersteller Y entscheidest, hast du ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und zudem die Möglichkeit, mit diesem Gewehr zu wachsen. Damit macht man nichts verkehrt, da es nur einiger planbarer Upgrades bedarf, um gemeinsam mit diesem Gewehr die eigenen Fortschritte sinnvoll zu steigern.“
Und genau hier liegt meine Frage als Anfänger und Laie, der hier oft genug gelesen hat, dass man am Ende sonst „doppelt kauft“.
Was würdet ihr konkret empfehlen?
Gerade weil es diese Gewehre in einer Vielzahl von Ausführungen gibt, ist es für mich – und ich bitte hier um euer Verständnis – nicht immer klar erkennbar, welche Variante wirklich sinnvoll ist.
Hinzu kommt ja auch, dass immer wieder geschrieben wird, dass man als Anfänger schnell überfordert sein kann, wenn man tatsächlich alles einstellen kann.
Vielen Dank für eure Zeit, eure Geduld und eure Meinungen.
Gruß Peter