Alles anzeigenHallo,
ich nochmal,
ich verstehe vor allem immer nicht, wie Sportschützen das was da abläuft gut heißen können, denn eins muss uns im Endeffekt klar sein:
Hier will jemand das Waffenrecht in dem, wie es gedacht ist, umgehen, um den größtmöglich Profit daraus zu ziehen und unter Umständen auch eine Gruppe von Menschen zu Bewaffnen, die laut aktuellem Waffenrecht (zurecht) keinen Zugang zu Waffen bekommen kann.
Und egal wie man es sieht, das macht es für die Leute, die das Schießen tatsächlich als Sport betreiben wollen im Großen und Ganzen nur immer schwieriger, weil dabei natürlich unter Umständen auch der Sport als solcher betroffen ist.
Gruß
Sebastian
PS: Ich bin gerne Sportschütze, aber ich kann nicht verstehen, wie manche der Meinung sein könnten, dass ein freier Zugang zu Waffen, ala USA (2024 49,175 Tote durch Schusswaffen pro 1 Mio Einwohner im Vergleich zu ca 1 Toten pro 1 Mio in Dt), unser Leben besser machen könnte.
Waffengebrauch in den USA, ein kompliziertes Thema. soweit ich weiß ist ein großer Anteil der Toten auf Bandenkämpfe zurückzuführen, in der Regel mit illegalen Waffen. Auf dem Land dauert es teilweise sehr lange bis die Polizei vor Ort ist. Da ist man dann schneller im Bereich der Notwehr. Es gibt auch sehr große Unterschiede im Waffenrecht zwischen den Bundesstaaten, eher laxer in Texas etc. und deutlich strenger an der Ostküste.
Lt. Statista waren es 2024 nur 16.725 Tote, ohne Selbstmorde in den USA. Unter dem Strich gibt es aber wenig Anhaltspunkte, dass ein strenges Waffengesetz zu weniger Taten führt. Tschechien, Österreich und die Schweiz haben ein lockeres Waffenrecht als wir und trotzdem keine höheren Todeszahlen, in der Schweiz sind diese sogar geringer.
Legale Waffen spielen so gut wie keine Rolle im kriminellen Bereich. Da hat man andere Waffen im Einsatz.