Beiträge von jomei

    Waffengebrauch in den USA, ein kompliziertes Thema. soweit ich weiß ist ein großer Anteil der Toten auf Bandenkämpfe zurückzuführen, in der Regel mit illegalen Waffen. Auf dem Land dauert es teilweise sehr lange bis die Polizei vor Ort ist. Da ist man dann schneller im Bereich der Notwehr. Es gibt auch sehr große Unterschiede im Waffenrecht zwischen den Bundesstaaten, eher laxer in Texas etc. und deutlich strenger an der Ostküste.

    Lt. Statista waren es 2024 nur 16.725 Tote, ohne Selbstmorde in den USA. Unter dem Strich gibt es aber wenig Anhaltspunkte, dass ein strenges Waffengesetz zu weniger Taten führt. Tschechien, Österreich und die Schweiz haben ein lockeres Waffenrecht als wir und trotzdem keine höheren Todeszahlen, in der Schweiz sind diese sogar geringer.

    Legale Waffen spielen so gut wie keine Rolle im kriminellen Bereich. Da hat man andere Waffen im Einsatz.

    Kein Grund zum Verzweifeln.

    Wichtig ist nicht zu viel auf einmal zu wollen. Erarbeite erst mal deinen Anschlag, welcher Schusswert auf der Scheibe ist, dass ist erst mal zweitrangig. Da geht es erst mal darum, dass sich ein Gefühl für den Anschlag entwickelt.

    Den Anschlag kannst du auch zu Hause üben, da kannst du trocken trainieren. So kannst Du Dir schon mal den Grundanschlag erarbeiten und anschließend am Stand im scharfen Schuss testen.

    Gib einfach Nachricht wie das nächste Training gelaufen ist.

    Das Waffengesetz wurde wieder mal geändert. Meine Meinung dazu, es wurde mal wieder verschlimmbessert.

    Die Neufassung lautet wie folgt:

    Erlaubnisfreier Erwerb und Besitz


     1.1 Druckluft-, Federdruckwaffen und Waffen, bei denen zum Antrieb der Geschosse kalte
    Treibgase Verwendung finden, wenn den Geschossen eine Bewegungsenergie von nicht mehr
    als 7,5 Joule erteilt wird, und die das Kennzeichen nach Anlage 1 Abbildung 1 zur Ersten
    Verordnung zum Waffengesetz vom 24. Mai 1976 (BGBl. I S. 1285) in der zum Zeitpunkt des
    Inkrafttretens dieses Gesetzes geltenden Fassung oder ein durch Rechtsverordnung nach § 25
    Nummer 1 bestimmtes Zeichen tragen, sofern


              a) diese nicht nach ihrer Beschaffenheit in Bezug auf Geschosse mit einer Länge von mehr als
    30 mm mehrschüssig sind und


              b) die Bestätigung zum Aufbringen des Kennzeichens nach § 11 Absatz 6 Satz 4 der
    Beschussverordnung oder das Aufbringen des Kennzeichens nach § 11 Absatz 6 Satz 5 der
    Beschussverordnung nicht vor dem 24. Juli 2025 erfolgt ist;

    Die Neuregelung kann man ja durchaus so verstehen, dass beide Bedingungen a + b erfüllt sein müssen. Dadurch würden alle bisher erlaubnisfreien Waffen mit F im Fünfeck erlaubnispflichtig/WBK-pflichtig werden. Es gibt ja (fast) keine die die Genehmigung erst nach dem 24.07.25 erhalten haben. Das BMI hat zwar ein Statement veröffentlicht, dass dies nicht der Fall wäre, dies ändert jedoch am Gesetzestext nichts.

    Es gibt dazu noch keine Urteile, aber man kann es so auslegen, dass alle Druckluftwaffen mit F im Fünfeck erlaubnispflichtig geworden sind. In der Begründung zum Gesetzestext und im nachgeschobenen Statement des BMI wird dies zwar verneint, nur man muss auch mal vom schlimmsten Fall ausgehen. Der Text ist einfach schlecht formuliert.

    Vom BSSB habe ich dazu folgende Rückmeldung bekommen:

    „Um darüber hinaus etwaigen Fehlinterpretationen auch auf lange Frist entgegenzuwirken, scheint uns die Aufnahme einer diesbezüglich eindeutigeren Formulierung im Gesetzestext sinnvoll: Um die diesbezüglichen Möglichkeiten auszuloten, werden wir als BSSB den Sachverhalt und die bei uns hierzu eingehenden Rückmeldungen unserer Mitglieder bei der nächsten, regulären Besprechung mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration ausdrücklich thematisieren.“

    Meine große Bitte an alle, nehmt Kontakt mit euren Landesverbänden auf. Meine Erfahrung ist, dass hier nicht immer im Interesse der Aktiven gedacht wird. Je mehr Rückfragen dazu kommen um so deutlicher wird das Problem wahrgenommen. Die vorletzte Änderung war ja ein Schlag ins Kontor, nicht zuletzt deshalb weil DSB und die Landesverbände nicht öffentlich sicht- und hörbar protestiert haben.

    Aktuelle Entwicklungen sin auf der Internetseite des VDB https://www.vdb-waffen.de zu finden.

    Rinaki,

    jomei hat es schon recht gut beschrieben. Meine Frage: Du weist wie Du zur Nullstellung Komst? das ist der 1. Punkt wenn Du im Anschlag bist. Danach kommt erst der weitere Aufbau des Anschlags. Der Handschuh von Kruemelgirl ist gut. Wenn die Hand schmerzt, kann es auch am Handstop liegen.

    Ich empfehle Trainer oder Fachbuch zum KK-Schießen.

    Gruß

    Max319

    Die Erfahrung zeigt, dass Handschuh und Handstop in der Regel nicht ursächlich sind, für die Schmerzen. Es ist der Anschlag selbst. Daher bringt es wenig, viel Geld für minimale Verbesserungen auszugeben, wenn anders viel mehr rauszuholen ist. Ich hab auch 3 Handschuhe in der Tasche, der abgeranzteste, mit Zerfallserscheinungen war jahrelang mein Liegendhandschuh. Am einfachsten sind die Runden Handstops, da muss man nix einstellen. Ich nehm immer noch den von Feinwerkbau, war seinerzeit beim KK dabei. Den Anschütz 4751 mag ich gar nicht, zuviel Einstellerei.

    Trainingsinfos gibts auch im Internet, auf YouTube gibt es von Sauer unter Sauer Academy gibt es ne kleine Reihe zu den Grundlagen.

    So wie das verstehe bist Du mehr try and error unterwegs und Fehlerkorrektur geht mehr auf gut Glück. Das kenn ich aus eigener Erfahrung. Folgender Link sollte Dir weiterhelfen https://llzbw.de/wp-content/upl…nleitung_lg.pdf die Grundlagen sind für alle Waffen gleich.

    Ich beschreibe das jetzt mal für Rechtsschützen. Den Riemen der Schießjacke (an der Schulter rechts) so einstellen, das sich möglichst wenig oder keine Falten bilden. Der Zug vom Schießriemen muss von außen kommen, entsprechend einhängen. Kommt der Zug von innen, dann bekommt du deinen Puls auf die Waffe, die geht rauf und runter. Als groben Anhaltspunkt für das Setzen des Stützarmes, wenn du liegst und nach unten schaust, dann setz den Ellenbogen da auf wo die Nase hinzeigt. Dann schaust du über die linke Hand ob Du in Richtung Scheibe bist. Wenn Du den Riemen dran hast, im Anschlag bist musst Du noch auf die Scheibe kommen. Korrekturen Hoch/Tief bei großen Abweichungen über den Schießriemen, Feinkorrektur über den linken Ellenbogen, NIE DEN ELLENBOGEN SCHIEBEN, den Ellenbogen mit der rechten Hand nehmen etwas hochheben und „setzen“. Nach vorne kommst Du höher, nach hinten wirdˋs niedriger. Links und Rechts entsprechend. Nach jedem setzen des rechten Ellenbogens kontrollieren ob die seitliche Ausrichtung noch stimmt. Rechter Ellenbogen nach vorne, Gewehr geht nach links, rechter Ellenbogen nach hinten gehtˋs nach rechts. Achtung hier eher in mm statt in cm arbeiten. Immer mit Blindanschlag kontrollieren. Wenn du den rechten Ellenbogen zum Körper hinsetzt (hochheben, nicht schieben) wird der Druck in der Schulter höher.

    Und nun Gut Schuss 😃

    Hallo Rinaki,

    Ich mach den Scheiß😃 jetzt auch schon rund fünfzig Jahre. Beim Liegendschießen mache ich immer wieder die Beobachtung, dass zuviel Druck auf die Stützhand gebracht wird. Oft dadurch, dass der Riemen bis geht nicht mehr angezogen wird. Gleichzeitig ist zu wenig Druck in der Schulter. Da wird es schnell eine Nummer für Masochisten. Mit anderem Handschuh, Handstopp usw. verbrennst Du nur Geld.

    Ich hab jetzt nichts gefunden über deinen Leistungsstand. Möglicherweise erzähle ich was, dass Du schon kennst. Wenn du dich Einrichtest, lass den Handstopp locker, geh ohne Riemen in den Anschlag und schieb den Handstopp so lange bis die Höhe passt. Dann die Stützhand nicht mehr verschieben und den Handstopp ca. 1 - 2 cm vor der Kontaktstelle festschrauben. Den Riemen einhängen und kontrollieren ob Druck in Schulter und Hand ungefähr gleich ist. Ich schieße mit mehr Druck in der Schulter. Wenn dann alles passt und Du im Blindanschlag exakt auf der Scheibe bist, dann ein paar Schuß machen. Das Gewehr muss kurz und trocken springen. Hast du eine Schlangenline ist es ein Anzeichen für zu wenig Druck in der Schulter. Zur Kontrolle, im Training nach zwei/drei Schuss einen Trockenschuss machen. Da siehst Du dann ob Du mit Muskelspannung schießt.

    Hallo zusammen,

    mein Sohn ist mittlerweile 2,5 Jahre ein Schütze und nutzt ein Walther LG400 (mindestens 10 Jahre alt) vom Verein.

    Ich lese und höre nun immer wieder, dass ein neues Gewehr sich positiv auf die Leistung auswirken kann. Aktuell ist er bei 92-95 Ringe.

    Wie ist da eure Sicht?

    Dankeschön, Mac

    Die Leistungssteigerung geht meist über zwei Wege. Einmal ist es das eigene Gewehr, da geht man unbewusst engagierter an die Sache ran. Meist wird auch mehr trainiert. Das wirkt sich dann positiv aus. Zudem muss das Gewehr nicht nagelneu sein, ein gutes gebrauchtes tut es meist auch.

    Die Standarddiopterscheiben hab ich bei allen Gewehren schon beim auspacken rausgeschmissen und verstellbare Irisblenden eingebaut. Beim KK mit Farbfiltern. Inzwischen hab ich noch ein Adlerauge drin und schieße mit Schießbrille. Aber die Scheibe musst du nicht gestochen scharf sehen, das Ringkorn muss scharf sein.

    Ich habe mich für meine 900er bewusst gegen den Spy BR und für den Original FWB-Diopter entschieden.

    A) weil es vermutlich noch ne Weile dauert, bis mir 48Klicks wirklich was bringen

    B) ich mag die Regler und das satte, klare „Klick“ beim FWB.

    Was ich furchtbar finde: das „Plastikhäubchen“- was ja, wie man liest, gerne auch mal bricht.

    Gibt es hier vielleicht „Tuning“-Händler, die diese Kappe zum Austauschen aus was Hochwertigerem herstellen? :/

    Also ich hab mein P70 noch in DM bezahlt. Viel geschossen und die häßliche Kunststuffhaube ist immer nich in Ordnung. Benutz das Ding bis es das Zeitliche segnet.

    Da hier auch grad das Training erwähnt worden ist.
    Schießt ihr im Training eine andere/günstigere Munition als im Wettkampf? Und wenn ja, dann trotzdem nicht die günstigste?

    Unsere Jungschützin hat jetzt ihr erstes eigenes Gewehr. Mini Test ist klar, doch was im Training benutzten?

    Ist ein Walther 500 Expert

    Abhängig wieviel sie schießt, also Ringe. Normalerweise immer die gleiche Munition, macht bei LG nicht wirklich was aus und man spart am falschen Ende. Mit der gelben RWS hatte ich noch nie Probleme, oder dem Pendant von H&N. Die Preisklsse R10 immer eingeschossen.

    Man kann nicht sagen da passt die oder Munition. Lauf und Munition müssen zusammenpassen. Was in einer Waffe nicht funktioniert, liefert in einer anderen top Schußbilder.

    habe mich eh schon länger gefragt, ob Diabolo mit anderer als flacher Kopfform nicht präziser wären….

    Flachkopf macht halt schöne runde Löcher in der Pappe, aber was spricht gegen „spitz & abgerundet“ auf elektronischer Scheibe? gibt es da Beschränkubgen laut Sport-/Schießstandsordnung?

    Nimm die ganz normalen Flachkopf. Was schießt Du so im Schnitt?

    Wenn du die Munition erstmal nur für das Training brauchst und eine FWB 900 hast, empfehle ich dir die QY 4,50mm oder die RWS R10 mit 4,49mm

    Also ne R10 schießt man nur eingeschossen. Alles andere ist rausgeschmissenes Geld.

    Gretchenfrage ist immer auf welchem Niveau ist der Schütze. Schießt er um die 320, dann bringt die R10 nichts, da reicht die gelbe RWS locker. Die hab ich ungetestet bis ca 370 geschossen. Da ist mit verbessern des Anschlags, Fehlerbeseitigung z. B. beim Abziehen mehr zu holen. Geht an 380 und drüber dann nur eingeschossene Munition. Schon alleine um die Sicherheit zu haben, dass an der 9 die Munition nicht schuld ist.