Beiträge von jomei

    Dann ist doch alles in Ordnung, du kannst die Fehler beschreiben.

    Nachdem du einen Scheibenstand hast kannst du mal Kugelfangschießen probieren. Ohne Scheibe auf den leeren Kugelfang schießen. Ganz normal vorbereiten, auf deine Nullstellung einrichten, dann die Scheibe wieder reinholen. Durch das fehlende Ziel kann man sich leichter auf den Ablauf und das saubere Abziehen konzentrieren. Nach 10/20 Schuß, wenn du vom Gefühl her gut drauf bist Anschlagskontrolle, ggf. Nullstellung kontrollieren. Dann ein paar Schußbilder schießen. 5/10 Schuß ohne die Scheibe reinzuholen. Schußzahl irgendwas um 30 oder wenn du willst mehr. Dabei auch wieder auf den sauberen Ablauf und sauberes Abziehen konzentrieren. Danach noch eine Serie zur Leistungskontrolle. Im Regelfall wird zu Ergebnisfixiert geschossen. Wichtiger ist jedoch sauber zu Arbeiten, dann kommt das Ergebnis von alleine. Wenn irgendwas stört oder du den Schuss nicht rausbringst, komplett absetzen und nochmal von vorne.

    Mir hat das immer geholfen mich aus wesentliche zu konzentrieren und vor Wettkämpfen kein Ergebnis im Kopf zu haben. Egal ob es im Training bescheiden oder sehr gut läuft, mich hat das oft eingeholt und das Wettkampfergebnis war besch…..

    Nach deinen Scheiben würde ich sagen 9er sind gut, 10er sehr gut, 8er akzeptabel. Alles was darunter ist scharf nachdenken, Nullstellung kontrollieren, den Murks vergessen und auf den nächsten Schuss konzentrieren.

    Hansaxel Die Würfel sind ja gefallen, es ändert sich nach nichts mehr. Leben kann ich auch damit.

    Wie schon geschrieben sehe ich das Problem im Verhalten des BSSB. Es geht auch um die zukünftige Verbandspolitik. Für mich wieder ein Beleg für undurchsichtige Verbandspolitik. Genauso unglücklich agiert der BSSB im Bereich Waffenrecht. Aber das ist ein anderes Thema.

    Um mal wieder die Kurve hin zum Ursprungsthema zu kriegen.

    Ich betrachte das immer vom Neuling aus. Da muss man erstmal die Stärken rausfinden und ob im Wettkampf die Nerven halten. Wenn ein Schüler/Jugendlicher bereit ist in den Leistungssport zu gehen, dann braucht er zwingend die Unterstützung von den Eltern, Verein und der übergeordneten Strukturen. Hier ist der erste Schritt der Gau- und/oder Bezirkskader. Damit haben wir in den letzten Jahrzehnten gute Erfahrungen gemacht. Damit bekommt man auch viel Know-how in den eigenen Verein.

    Das Auflagegewehr war nur ein Beispiel. Mir ging es darum, dass der Einstieg nicht erst ab 5.000 € und mehr möglich ist. Am Geld kommt man leider nie ganz vorbei.

    Das die Verbände den Sportlern Grundgehälter zahlen war nie die Idee. Aber es sollten Zuschüsse möglich sein, z. B. für Ausrüstung etc. Falls das nicht schon so ist.

    Neuner und Dahlmeier ragen heraus, die kann man nicht als Standard nehmen.

    Kritisch ist immer der Übergang von der Schule zur Ausbildung. Da steht der Sport schnell mal in Konkurrenz zum Brötchenerwerb. Auf letzteres ist man angewiesen. Hierzu ist m. E. auch eine bessere Öffentlichkeitsarbeit notwendig. Hier ist noch Luft nach oben. Vielleicht gelingt es ja mal BMW oder Mercedes dafür zu begeistern. Übrigens da können auch wir uns an die Nase fassen, der YouTube Auftritt des DSB hat leider nur 3.000 Abonnenten.

    Das kann funktionieren wenn beide Parteien wollen und an einem Strang ziehen. Daran hat es wohl hier gefehlt und wenn nun die Trennung nicht so einvernehmlich abgelaufen ist, findet sich für Schützen typisch die Schuld bei den anderen besonders beim Verband.

    Genau da liegt doch der Hund begraben. Wenn schon auf Vereinsebene vieles schiefläuft und Verbandsseitig eine greifbare Lösung nicht genützt wird, dann haben wir ein Problem. In einer anderen Diskussion geht es um die Frage warum die Schützen des DSB im internationalen Vergleich hinterherlaufen.

    Hier wird mit Zähnen und Klauen eine Entscheidung verteidigt, die kontraproduktiv war.

    Was Carcano über Petersaurach schreibt, dass kann man bestenfalls als despektierlich bezeichnen. Die „Kunststofffolienfabrik“ ist übrigens eines von 16 Werken der RKW SE. Einem Schwergewicht in der Branche mit ca. 2.800 Mitarbeitern.

    In gleicher Weise geht es über den Verein weiter. Da werden 65,- € Jahresbeitrag als stolzer Beitrag und eine Aufnahmebeitrag von lächerlichen 20,- € als prohibitiv abschreckend bezeichnet. Vom Jahresbeitrag bekommt der BSSB 8,46 und der DSB 4,30 €.

    Ich hab keine Ahnung was er damit sagen will, mit dem Problem hat es nichts zu tun.

    Auch der Rest geht am Problem vorbei. Ist bestenfalls eine Verschleierung des Umstandes, dass gegen eine Lösung im Sinne der Schützen agitiert wurde. Sehr aufschlussreich sind ja auch die Äußerungen auf Facebook, https://www.facebook.com/share/p/1MPiQv4x6q/.

    Folgender Post von Maren Prediger ist doch sehr Aufschlussreich und ich habe keinen Widerspruch dagegen gefunden.

    Maren Prediger

    Jan-Erik Aeply zunächst: wir haben nicht am 14.03. telefoniert. Es handelte sich um ein zweigeteiltes Telefonat (aufgrund von Verbindungsstörungen) am 24.03.2025. Diesen Kontakt habe ich initiiert, nachdem ich am 21.03. davon erfahren habe, dass bei Veranstaltungen des BSSB massiv Meinungen gegen das Team und die Ligaordnungsänderung geäußert wurden, sowie Gerüchte verbreitet wurden. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der BSSB meines Wissens nach keinen Kontakt zu den Funktionären meiner Mannschaft gesucht.

    Soweit ich mich erinnern kann, sind wir überein gekommen, dass abgewartet wird, wie der genaue Wortlaut der Ligaordnungsänderung gestaltet wird. Danach hat sich auch weiterhin niemand des BSSB bis zur Abstimmung des DSB Generalvorstands mit uns zusammengesetzt.

    Jedoch wurde nach unserem Telefonat bei mehreren Veranstaltungen deinerseits angekündigt, gegen eine für meine Mannschaft positive Entscheidung mit Einsprüchen vorgehen zu wollen und Mannschaften Unterstützung bei etwaigen Einsprüchen in Aussicht gestellt.“

    Ich sage jetzt ausdrücklich, wenn dies so zutrifft, dann ist der betroffene Funktionär untragbar.

    Ein Katzensprung nach Nürnberg oder Fürth, für die die Nürnberg nicht mögen, sagt der immobilien Makler. Zur Metropolregion Nürnberg zählt sich schon Ansbach. Erfolgreiche Vereine in kleinen Orten gibt's immer mal.

    Erfolgreiche Vereine in kleinen Orten, dass ist bei uns in der Ecke eher die Regel und nicht die Ausnahme.

    Am ersten Satz die zweite Hälfte ab "daraufhin", am zweiten Satz ebenso die zweite Hälfte ab "die Änderung"; also beidesmal das eigentlich Rechtliche.

    Wir können langatmig über Formulierungen diskutieren. Das bringt aber nix.

    Fakt ist jedoch, dass der Ligaausschuss dafür war und Funktinäre des BSSB quergeschossen haben. Damit hat sich der Landesverband gegen seine Schützen gestellt. Das ist kein Verhalten, dass Vertrauen schafft. Genau um dieses unsägliche Verhalten geht es..

    Ich geb jetzt mal meinen Senf als Gewehrschütze dazu. Aber da wird der Unterschied zur Pistole nicht so groß sein.

    Deine Schußbilder sind rund, daher dürften da keine großen Anschlagsfehler da sein. Ich vermute du schließt aufgelegt. Da hast du ein relativ ruhiges Zielbild, dies verführt dazu lange zu zielen. Das Zielbild „brennt“ sich ins Auge ein und du merkst nicht, dass du nicht mehr drauf bist. Oder es passt was nicht im Anschlag. In beiden Fällen absetzen, nicht abziehen. Wichtig ist bei jedem Schuss kurz nachdenken was hat gepasst und was nicht. Immer dran denken ein gewackelter 10er ist auch ein schlechter Schuss.

    So wie ich das jetzt verstehe ist, deiner Meinung nach, nichts mehr zu machen. Diese Einstellung bringt uns aber nicht weiter.

    Für den Einsteigerbereich braucht man keine Highend Auflagegewehre. Jugend Gewehre liegen bei 1500,-€ +/- je nach Modell und Anspruch. Dann kommt noch die restliche Ausrüstung dazu.

    Jeder Verein zahlt ja für die übergeordneten Verbände eine Umlage, je Mitglied. Gleichzeitig kann man ja durch Veranstaltungen Einnahmen generieren. Wir machen beim Stadtfest Lichtgewehrschießen, eine Essens Bude, beim Weihnachtsmarkt Getränke und einen Faschingsball.

    Schon zu meiner Anfängerzeit stellte der Verein Gewehre, dies wurde konsequent ausgebaut und immer wieder die alten durch neue Gewehre ersetzt. Es kam Schießkleidung dazu, in verschieden Größen. Dreh- und Angelpunkt ist die Jugendleitung, die sind mit viel Herzblut bei der Sache.

    In letzten rund 50 Jahren wurde ein Schützenhaus gebaut, von 12 auf 20 LG/LP-Stände erweitert. Die KK-Stände wurden erneuert, die Anlage renoviert. Und noch einige andere Dinge. Hier stecken unzählige, freiwillige Arbeitsstunden der Mitglieder und auch von Nichtmitgliedern drin. Gleichzeitig haben und hatten wir immer ein gutes Verhältnis nur zur Stadt. Gerade wenn es um Anschaffungen für die Jugend geht ist immer ein offenes Ohr und Geldbeutel da. Auch in den Landkreisen gibt es Budgets, aus denen man Fördergelder bekommen kann. Auch das ist ein Baustein zum Erfolg. Ich hab schon Schießanlagen gesehen, da will man freiwillig nicht rein. Da wurde gefühlt seit 50 Jahren so gut wie nichts gemacht.

    Im Gau und im Bezirkskader werden die Schützen ebenfalls unterstützt.

    Es muss ja nicht nur der öffentliche Dienst sein, auch Firmen unterstützen Schützen. Alleine, dass diese für den Sport freigestellt werden, problemlos Urlaub bekommen ist schon was. Sowas machen selbst Handwerksbetriebe. Dazu gehört natürlich auch dies von Vereinsseite bekannt zu machen.

    Den Sportlern bei Bundeswehr, Polizei usw. Muss man auch eine Perspektive für danach bieten, indem die in den ganz normalen Dienst übernommen werden.

    Auch darf man nicht vergessen, nicht jedes Jahr kommt ein Überflieger, nach meiner Erfahrung hat man das Glück (als Verein) nur etwa alle 10 Jahre. Insgesamt ist auch die gesellige Seite wichtig. Ohne die funktioniert es auch nicht.

    Die Spitzenergebnisse sind ja nicht gefallen im Gegenteil s. Bundesliga.

    Vor 20-30 Jahren waren die Starterzahlen bei der DM geringer, ich erinnere mich noch daß DM keine volle Woche dauerte. Das könnte das ein Grund für ein früher höheres Limit sein?

    Hätte nie gedacht dass schießen so günstig ist meinte eine Mutter als der Junior LM mit dem Luftgewehr wurde als Selbstzahler. Vorher war er Skifahrer, Kaderangehöriger so zum einordnen.

    Sport ist wenn Du weiter kommen selten kostenlos und bringt nur in Ausnahmen am Ende wirklichen finanziellen Gewinn.

    Da können wir im Vergleich zu China oder Indien am besten gleich einpacken?

    Wir haben aber auch viele neue Disziplinen, vor 30 Jahren war Aufgelegt noch kein Thema, 50m Stehen, Mixed war auch nicht da. Von der Seite wurden die Meisterschaften auch umfangreicher. Gerade im KK-Bereich ist der Pool kleiner geworden.

    Es geht nicht vorrangig um die Kosten für Ausrüstung etc. Es gibt vermutlich wenige Sportarten bei denen der Amateur auf Augenhöhe mit dem „Profi“ ausgerüstet sein kann. Es geht um die Ausbildung, das Training.

    Einen Schüler auszurüsten, da liegen schnell mal 3 - 4000€ auf dem Ladentisch. Das ist dann noch lange nicht High End. Aber hier können Verein, Gau, Bezirk unterstützen. Wir haben im Verein diverse Gewehre, Jacken, Hosen etc. damit können wir einen optimalen Enstieg bieten. Unser Schüler der zweifacher Bay. Meister wurde schießt mit einem Vereinsgewehr.

    Nein nicht einpacken, die Handvoll Schützen und Schützinnen gilt es zu finden und zu fördern. Da gehört dann auch eine berufliche Perspektive dazu. Wenn ich sehe welche Summen im Profisport bewegt werden, da ist der Unterhalt für für einen Schützen für Kleingeld zu haben.