Petersaurach BuLi Lizenz

  • Fakt ist jedoch, dass der Ligaausschuss dafür war und Funktionäre des BSSB quergeschossen haben.

    Insbesondere der mit zuständige Direktor der Bayernliga. Er hat sich übrigens an ziemlich (wenn nicht sehr) versteckter Stelle auch netzöffentlich dazu geäußert.

    Und er heißt wie? Naaa ?

    Eben !

    Carcano

  • Carcano, was hat er denn gesagt/geschrieben?

    Ich halte es für nicht ganz unwichtig, auch die Sicht des BSSB zur Kenntnis zu nehmen. Sie findet sich auf Facebook, und zwar auf dem Wall von "dasligateam", in den 46 Kommentaren zu dessen Posting vom 6. Mai 2025. Wenn der direkte Link klappt:

    https://www.facebook.com/share/p/1MPiQv4x6q/

    Ein Detail ist dabei durchaus von Bedeutung: der Gesamtvorstand des DSB hat den Antrag auf Änderung der Ligaordnung nicht etwa abgelehnt. Er hat ihn - sei es aus Gründen, sei es aus Vorwänden, das mag jeder selbst beurteilen - in dieser Sitzung "lediglich" vertagt und zurückgestellt, bis zur Vorlage eines "verbesserten" Änderungsvorschlags. Clever...? Vielleicht.

    Carcano

    Einmal editiert, zuletzt von Carcano (23. August 2025 um 14:27)

  • Was sagen denn das Regelwerk dazu?

    Kennt das jemand außer Carcano?

    Hier ist meine etwas längere Antwort an Hansaxel, die ich offline vorbereiten musste:

    Es dürfte hier für den Zugang das Beste und Richtigste sein, die Sache vom letzten Stand ausgehend rückwärts zu betrachten.
    Und das können wir durchaus mit den eigenen (Abschieds-)Worten der aufgelösten Abteilung Ligasport tun. Diese Abteilung bestand aus zwei Bundesligamannschaften, die sich am Ende einen Verein hielten; nicht etwa umgekehrt (so jedenfalls de facto, nicht de iure). Sie hatte sich auch im wesentlichen selbst zu finanzieren. Liest man genau, und vor allem die äußerst aussagekräftigen Aussagen im unsichtbaren Fettdruck zwischen den Zeilen, so wird vieles klar(er):

    "Nach der Sitzung des DSB Generalvorstands Anfang Mai und der ersten offiziellen Meldung des DSB zu unserer Lizenzübertragung, hatten wir einen Einspruch bei der ersten Instanz des DSB eingelegt.
    Dazu haben wir am 17.06.2025 eine Einschätzung der 1. Instanz erhalten, die uns das letzte Stück Hoffnung auf einen Start in der kommenden Saison genommen hat. Daraufhin haben sich der Vorstand des Vfl Veitsbronn und Vertreter unserer Mannschaft am 22.06.2025 getroffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
    Schweren Herzens haben wir uns dafür entschieden, in Anbetracht aller Konsequenzen für die gesamte Bundesliga, alle Schützen und alle beteiligten Vereine, den Einspruch fallen zu lassen.
    Damit endet die Geschichte einer Bundesliga-Gründungsmannschaft & ein Kampf für die Schützen, der seit vier Jahren andauert.
    Wir möchten uns hiermit auch für die Bemühungen, den Willen und die Kooperation des DSB bedanken und bedauern die vehemente Vorgehensweise und die Quertreiberei des Bayerischen Sportschützenbundes und das jetzige Ergebnis zutiefst."

    Soweit das Zitat aus der Website.
    Die Beendigung/Auflösung der "Abteilung Ligasport" war bereits am 15.02.2025 als TOP 9 für die Hauptversammlung des Schützenvereins Petersau angekündigt worden und wurde dann am 15.03.2025 von der Mitgliederversammlung des Vereins (§ 14 I 3 der Satzung) antragsgemäß beschlossen. Die Ligaabteilung hatte es also nicht vermocht, bis zu der erst im Mai erfolgenden Entscheidung des Gesamtvorstandes des DSB zu warten, um sich die Option einer etwa notwendigen vorläufigen Fortsetzung offenzuhalten - bemerkenswert. Mutet so prima facie nach einem Fall von "selber schuld" an...

    Nun zum Vereinsumfeld: Petersaurach ist ein mittleres Dorf (2000+ Einwohner), im brandenburgisch-lutherischen Mittelfranken. Es gibt eine Kirche und eine Volksschule. Gewerbefleiß wird durch eine Kunststofffolienfabrik repräsentiert.
    Durch einen Bahnhaltepunkt ist es qua Kleinbahn Wicklesgreuth-Windsbach mit der Zivilisation verbunden, deren nächstes Oberzentrum Ansbach ist. Ein Blick in Google Maps auf Petersaurach zeigt, dass man da nicht unbedingt tot überm Zaun hängen möchte; berühmtestes Gemeindemitglied war eine (angebliche) Hexe im Jahre 1594. Wikipedia weiß: "Für Ortskundige gilt vor allem die Kirchweih in Petersaurach mit der Wahl der Kärwasau (fränkisch für Kirchweihsau) als besondere Attraktion." Wohl deshalb gibt es dort jetzt wenigstens schnelles Glasfaser-Internet.

    Ja, und am Ortsrand gibt es einen Schützenverein mit kleinem Schützenhaus (12 reine Druckluftwaffenstände; na ja, und ein Lichtgewehrstand) und 190 Mitgliedern bei einem Jahresbeitrag von stolzen 65 €, Aufnahmegebühr sind geradezu prohibitiv abschreckende 20,- €. Aber der Ortsrand ist eigentlich überall nicht weit weg.

    Und wenn man einen längeren Blick in die - schlecht geschriebene und schwer verständliche - Ligaordnung wirft, dann stellt man fest, dass die entscheidenden Bestimmungen innerhalb dieser die folgenden sind:
    Ziffer 3.1 Satz 2: "Die Übertragung einer Bundesliga- bzw. Regionalligalizenz auf einen anderen Verein ist nicht möglich."
    Ziffer 3.7, über Ausscheiden aus den Ligen und Abmeldung durch den Verein, darin u.a. Satz 4: "Scheidet die Mannschaft eines Vereins freiwillig aus der Ligaorganisation aus gilt sie als aufgelöst."
    Ziffer 4.8 regelt die Möglichkeit von Einsprüchen, und Entscheidungen des Gesamtvorstandes sind davon (natürlich) sowie nicht erfasst. Das weitere Vorgehen hier regelt sich mithin nicht nach Unterziffer 4.8.3, sondern direkt nach Sazung und Rechtsordnung des DSB. Es also wäre vielmehr das DSB-Gericht 1. Instanz direkt (ohne vorangehenden Einspruch) anzurufen, was die Petersauer auch getan haben.

    Was dann geschah, ist in dem Zitat zu Anfang dieses Postings zwar etwas schief und gefärbt, aber dennoch rekonstruierbar beschrieben. Die Petersauer hatten geglaubt, angesichts der Ermutigung durch den verstorbenen Gerhard Furnier, und angesichts des Vorschlags des Ligaausschusses, wo Furniers Geist noch wehte, für eine für das Projekt notwendige Änderung der Ligaordnung, werde die nach Ziffer 2.1 Satz 2 der Ligaordnung, § 4 Abs. 2 Satz 2, § 13 Abs. 3 b) der DSB-Satzung erforderliche Beschlussfassung des Gesamtvorstandes als des dazu berufenen zweithöchsten Organs des DSB nur noch eine unproblematische Formsache sein, ein Abnicken halt.
    Und genau diese Erwartung erwies sich als falsch.

    Eine Anrufung der Delegiertenversammlung als obersten DSB-Organs wäre noch möglich gewesen (§ 14 Abs. 2 a) und Abs. 5 b)), wobei es fraglich ist, ob die Petersauer zunächst einen Antragsberechtigten dafür gefunden hätten, und dann das erforderliche 2/3-Quorum für die Überstimmung des Gesamtvorstandes.

    Die Rolle und Zuständigkeit des stattdessen angerufenen Rechtsorgans, nämlich des DSB-Gerichts 1. Instanz, ergibt sich aus § 15 Abs. 8 c) der DSB-Satzung und § 5 Abs. 3 der DSB-Rechtsordnung.
    Und dieses DSB-Gericht 1. Instanz hatte nun durch den Vorsitzenden einen schriftlichen Hinweisbeschluss erlassen (gestützt auf § 9 Abs. 18, § 11 Abs. 10 der Rechtsordnung), und dargelegt, warum es die Klage schon in limine für gänzlich aussichtslos halte. Über die genauen Gründe schwiegen sich die Petersauracher freilich (wohlweislich) aus und warfen stattdessen Nebel, wobei sie bemerkenswerterweise auch einige Versatzstücke des BSSB in ihren Text aufnahmen (s.o.).
    Es ist aber tatsächlich einfach zu verstehen (traurigerweise), wenn man das Obige gelesen hat. Letztlich wurzelt das in der Gewaltenteilung im DSB, und im Fehlen einer rechtsverbindlichen Selbstbindung des Gesamtvorstandes im konkreten Fall.

    Wäre Furnier noch am Leben gewesen, wäre die Sache vielleicht, ja wahrscheinlich vorher im Gesamtvorstand anders ausgegangen; mit ihm legte sich keiner gerne an, auch nicht der BSSB.

    Carcano

    3 Mal editiert, zuletzt von Carcano (23. August 2025 um 14:55)

  • Nun zum Vereinsumfeld: Petersaurach ist ein mittleres Dorf.......
    Durch einen Bahnhaltepunkt ist es qua Kleinbahn Wicklesgreuth-Windsbach mit der Zivilisation verbunden, deren nächstes Oberzentrum Ansbach ist. Ein Blick in Google Maps auf Petersaurach zeigt, dass man da nicht unbedingt tot überm Zaun hängen möchte.

    Ein Katzensprung nach Nürnberg oder Fürth, für die die Nürnberg nicht mögen, sagt der immobilien Makler. Zur Metropolregion Nürnberg zählt sich schon Ansbach. Erfolgreiche Vereine in kleinen Orten gibt's immer mal.

    Wäre Furnier noch am Leben gewesen, wäre die Sache vielleicht, ja wahrscheinlich vorher im Gesamtvorstand anders ausgegangen; mit ihm legte sich keiner gerne an, auch nicht der BSSB.

    Vermutlich hat die Mannschaft Furnier deswegen in die Sache eingebunden, nur nicht mit dem Ableben gerechnet und mit neuen Leuten ändert sich manchmal die Richtung.

    Danke für die umfangreiche Arbeit.

  • Ich weiß ja nicht wer wo wohnt, bin mir aber sicher dass ein Blick auf Google Maps keine abfällige Bemerkung über die Gemeinde Petersaurach rechtfertigt und vielleicht findet sich in den Statuten irgendwo ein Passus dass es mindestens 100k Einwohner braucht um in entsprechenden Ligen zu schießen. Hochtrabendes Funktionärsgehabe hin oder her.

    Wenn früher alles besser war, dürfte morgen heute also gut gewesen sein.

  • Ein Katzensprung nach Nürnberg oder Fürth, für die die Nürnberg nicht mögen, sagt der immobilien Makler. Zur Metropolregion Nürnberg zählt sich schon Ansbach. Erfolgreiche Vereine in kleinen Orten gibt's immer mal.

    Erfolgreiche Vereine in kleinen Orten, dass ist bei uns in der Ecke eher die Regel und nicht die Ausnahme.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Was Carcano über Petersaurach schreibt, dass kann man bestenfalls als despektierlich bezeichnen. Die „Kunststofffolienfabrik“ ist übrigens eines von 16 Werken der RKW SE. Einem Schwergewicht in der Branche mit ca. 2.800 Mitarbeitern.

    In gleicher Weise geht es über den Verein weiter. Da werden 65,- € Jahresbeitrag als stolzer Beitrag und eine Aufnahmebeitrag von lächerlichen 20,- € als prohibitiv abschreckend bezeichnet. Vom Jahresbeitrag bekommt der BSSB 8,46 und der DSB 4,30 €.

    Ich hab keine Ahnung was er damit sagen will, mit dem Problem hat es nichts zu tun.

    Auch der Rest geht am Problem vorbei. Ist bestenfalls eine Verschleierung des Umstandes, dass gegen eine Lösung im Sinne der Schützen agitiert wurde. Sehr aufschlussreich sind ja auch die Äußerungen auf Facebook, https://www.facebook.com/share/p/1MPiQv4x6q/.

    Folgender Post von Maren Prediger ist doch sehr Aufschlussreich und ich habe keinen Widerspruch dagegen gefunden.

    Maren Prediger

    Jan-Erik Aeply zunächst: wir haben nicht am 14.03. telefoniert. Es handelte sich um ein zweigeteiltes Telefonat (aufgrund von Verbindungsstörungen) am 24.03.2025. Diesen Kontakt habe ich initiiert, nachdem ich am 21.03. davon erfahren habe, dass bei Veranstaltungen des BSSB massiv Meinungen gegen das Team und die Ligaordnungsänderung geäußert wurden, sowie Gerüchte verbreitet wurden. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der BSSB meines Wissens nach keinen Kontakt zu den Funktionären meiner Mannschaft gesucht.

    Soweit ich mich erinnern kann, sind wir überein gekommen, dass abgewartet wird, wie der genaue Wortlaut der Ligaordnungsänderung gestaltet wird. Danach hat sich auch weiterhin niemand des BSSB bis zur Abstimmung des DSB Generalvorstands mit uns zusammengesetzt.

    Jedoch wurde nach unserem Telefonat bei mehreren Veranstaltungen deinerseits angekündigt, gegen eine für meine Mannschaft positive Entscheidung mit Einsprüchen vorgehen zu wollen und Mannschaften Unterstützung bei etwaigen Einsprüchen in Aussicht gestellt.“

    Ich sage jetzt ausdrücklich, wenn dies so zutrifft, dann ist der betroffene Funktionär untragbar.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • So viel vernagelte Dummheit und Bräsigkeit ist selbst in diesem Forum selten. Aber offenbar wurde hier der Provinzler "in seines Nichts durchbohrendem Gefühle" (ja, Schiller) genau getroffen; was nun doch wieder freut. Es geht nicht darum, ob man lieber im Kaff oder lieber in der Großstadt wohnt. Immerhin gibt es nahe bei Petersaurach auch seit über 65 Jahren eine nicht nur regionale, sondern bundesweit bedeutende Bildungseinrichtung.

    Nämlich die *Zollhundeschule*. Das ist nichts Geringes.

    Sondern geht um die Wurzel des Konflikts. Auf der einen Seite ein dörflicher Kleinverein mit Mini-Stand, ohne finanzielle und sportliche Möglichkeiten, der selbst seine Heimwettkämpfe auswärts abhalten muss. Dessen größtes Sporteignis des Jahres das stets sehnlich erwartete Sauschießen ist (Sieger bekommt den dekorierten Saukopf, Letzter das Sauschwänzchen).

    Und auf ihm aufsitzend wie eine doppelte Orchidee auf dem Baum, zwei Mannschaften mit Spitzensportlern tlw. von weit her, von nicht nur nationaler Bedeutung sondern tlw. von Weltklasse.

    Dieser sportliche und vor allem mentalitätsmäßige Kontrast umreißt den Konflikt, der am Schluss trotz intensiven Bemühens unlösbar geworden war. Was traurig ist.

  • Ich bin mehr als verwundert über den kompletten Fall. In Schwaben, dem Heimatbezirk von G. Furnier, wurde letztes Jahr in der Bezirksoberliga ein Startplatz/Lizenz von einem Verein auf einen anderen übertragen. Hintergrund war die Auflösung von Bergstetten. Einzige Auflage des Bezirks war, dass die komplette Mannschaft für den neuen Verein als Stammmannschaft eine Saison antreten muss.

    Warum geht sowas in der Bezirksoberliga und in der Bundesliga nicht?

  • Was Carcano über Petersaurach schreibt, dass kann man bestenfalls als despektierlich bezeichnen. ....

    Es geht nicht darum, ob man lieber im Kaff oder lieber in der Großstadt wohnt. ......

    Zu oft wird in Foren bei Nebensächlichkeiten um Szenenapplaus gekämpft.

    Sondern geht um die Wurzel des Konflikts. Auf der einen Seite ein dörflicher Kleinverein mit Mini-Stand, ohne finanzielle und sportliche Möglichkeiten, der selbst seine Heimwettkämpfe auswärts abhalten muss...............


    Und auf ihm aufsitzend wie eine doppelte Orchidee auf dem Baum, zwei Mannschaften mit Spitzensportlern tlw. von weit her, von nicht nur nationaler Bedeutung sondern tlw. von Weltklasse.

    Das kann funktionieren wenn beide Parteien wollen und an einem Strang ziehen. Daran hat es wohl hier gefehlt und wenn nun die Trennung nicht so einvernehmlich abgelaufen ist, findet sich für Schützen typisch die Schuld bei den anderen besonders beim Verband.

  • Ich bin mehr als verwundert über den kompletten Fall. In Schwaben, dem Heimatbezirk von G. Furnier, wurde letztes Jahr in der Bezirksoberliga ein Startplatz/Lizenz von einem Verein auf einen anderen übertragen. Hintergrund war die Auflösung von Bergstetten. Einzige Auflage des Bezirks war, dass die komplette Mannschaft für den neuen Verein als Stammmannschaft eine Saison antreten muss.

    Warum geht sowas in der Bezirksoberliga und in der Bundesliga nicht?

    Der Verein Petersaurach hat sich nicht aufgelöst.

    In der Bezirksoberliga bleibt die Sache in einem Bezirk und betrifft nicht auch noch einen anderen Landesverband.

    Die Sache ist vielleicht sogar geregelt.

    In der BL kamen auch schon mal Schützinnen aus den USA . Geld auch wenn es überschaubare Spesen sind spielt schon eine Rolle.

    Einmal editiert, zuletzt von Hansaxel (24. August 2025 um 11:16)

  • Der Verein Petersaurach hat sich nicht aufgelöst.

    In der Bezirksoberliga bleibt die Sache in einem Bezirk und betrifft nicht auch noch eine anderen Landesverband.

    Die Sache ist vielleicht sogar geregelt.

    In der BL kamen auch schon mal Schützinnen aus den USA .

    In Petersaurach hat sich aber die für die Mannschaft zuständige Abteilung aufgelöst, was in diesem Fall der Vereinsauflösung gleichkommt.

    Die Sache bleibt zwar in einem Bezirk, betrifft aber unterschiedliche Gaue. Der Bezirk Schwaben hat mit gut 90.000 Mitgliedern mehr Mitglieder als zahlreiche Landesverbände,z. B. Thüringen und Sachsen zusammen.

    In der Bezirksoberliga kamen auch schon öfters Ausländer zum Einsatz. Das ist auch wenig verwunderlich, ist das Niveau doch vergleichbar mit der 2. Bundesliga Ost.

  • Leachimsachet

    Oben habe ich ja schon geschrieben dass es mit Furnier vermutlich anders gelaufen wäre.

    Ich finde, dass sich die Schützen da mal wieder selbst im Wege stehen. Bei anderen Sportarten ist die Weitergabe einer Liga-Lizenz auch kein Problem.

    Aber ich habe in diesem Forum gelernt, dass die Bundesliga so wie sie ist ja schon mega attraktiv ist, Zuschauer sogar Eintritt zahlen und das Niveau einmalig ist. Warum sollte man also irgendwas an diesem System verändern, das die Liga evtl sogar für Sponsoren attraktiver machen würde. So nach dem Motto:


    Lupi Bundesliga Red Bull Leipzig gegen Tesla Grünheide.

  • Tesla??! Dann würden bei den Ultras die Leipziger Bengalos wohl gegen Handgranaten (NVA; RGD-5 und RG-42) eingetauscht werden...

    😱☠️

    🤣🤣🤣 Und schwupp wären wir weltweit in der Presse.

    PS: Die Namen waren bewusst provokant gewählt.

  • Die DSB-Ausländer(einsatz)liste ist mit 8 Seiten schon ziemlich lang und geht weit über Europa hinaus.

    https://bundesliga.dsb.de/fileadmin/DSB.…_08.10.2024.pdf

    Carcano

    Und genau das ist doch ein Argument dafür eine Lizenz weitergeben zu dürfen. Laut Forum hier ist doch das Niveau so einmalig und zieht Ausländer an. Dann wäre es doch klug, die Lizenzen an finankräftige Vereine zu geben, die sich solche Leute leisten können. Die meisten erhalten ja wenigstens ihre Reisekosten erstattet. Bevor jetzt wieder das Gejammer losgeht: ja,natürlich gab und gibt es auch Ausländer, die sogar noch Geld mitbringen und alle Kosten selbst tragen.