Beiträge von jomei

    Tja, das alte Problem, bei den unteren Meisterschaften auf GAU- und Bezirksebene wird nicht, oder nur oberflächlich kontrolliert. Auf der Landesmeisterschaft kommt das böse Erwachen.

    Dann kommen noch so aberwitzIge Szenen dazu, der Betreuer einer Jugendlichen wollte die Pritsche zum Liegendschießen fasst quer stellen. Sie schoss in einem Mix aus Stehend- und Liegendanschlag. Also völlig abwegig.

    Ich hab mir mal die ganze Diskussion durchgelesen. Unter dem Strich, ist es/sollte es möglich sein Vereinswaffen durch einen Nichtberechtigten transportieren zu lassen. Ob dies auch für eine private Waffe gilt, dass wage ich zu bezweifeln. Aber egal.

    Die Möglichkeit des Transportes ist an enge Vorgaben geknüpft. Das dies zulässig ist, ist auch bei der Polizei nicht allgemein bekannt. Gleichzeitig besteht ein Risiko, dass der Papierkram nicht richtig erledigt wurde.

    Die alte, praxistaugliche Regelung gibt es nicht mehr. Stattdessen wurde mal wieder was geschaffen, dass nicht so einfach umsetzbar ist. Schon gar nicht von juristischen Laien. Selbst wenn es von einem Rechtsanwalt bestätigt wird, ist damit noch lange nicht sicher, dass es Richter und Staatsanwalt genauso sehen. Auch der Hinweis, dass man sich hier im Forum schlau gemacht hat, nützt absolut nichts.

    Also, um was geht es unter dem Strich? Es geht um Risikominimierung! Daher handhaben wir es im Verein so, dass der Transport nur von WBK-Inhabern mit Leihschein erfolgt.

    Sicher kann man es auch anders machen, das Risiko in eine Polizeikontrolle zu geraten ist überschaubar. Wenn die Waffe nicht sichtbar, Verbandskasten und Warndreieck unter dem Beifahrersitz liegen, dann kann es auch bei einer Kontrolle noch gutgehen.

    Aber will man das Risiko eingehen? Ich rate Martin dazu, mache es nicht, kein Transport ohne WBK und Leihschein. Der daraus möglicherweise resultierende Ärger ist es nicht wert.

    Wir leben in einem Land, in dem jeder sich eine Meinung bilden kann. Argumentativ hat sich bis jetzt kein 1.41. Schütze gemeldet, der es für sinnvoll hält, mit über 12x und einem beleuchteten Absehen zu schießen.

    Ja, jedem steht seine Meinung frei. Das ist auch gut und richtig. Dazu gehört allerdings nicht, dass diese von allen akzeptiert werden muss.

    Wenn ich mit über 12x und/oder beleuchtetem Absehen schießen würde, dann würde ich es nicht an die große Glocke hängen. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit kann man vernachlässigen. Nicht alles was gemacht wird, dass macht auch Sinn. Egal ob vom Reglement gedeckt oder nicht. Alleine der Umstand, dass etwas sinnlos ist, hält einige nicht davon ab es trotzdem zu tun.

    Doch, es geht genau darum. Kein Mensch hat bei 1.41 einen Vorteil durch eine Vergrößerung über 12x und beleuchtetes Absehen. Warum soll also da jemand bescheissen? Um sich selbst zu schaden?

    Das sagst du, andere sind da schnell anderer Meinung.

    Wie oft sieht man Schützen am Stand, denen man Nachhilfe in der Einstellung des Gewehres geben möchte. Andere bauen fasst alles dran was der Markt hergibt.

    Würde ich nicht, weil es manchmal nicht zutreffend ist. Ich erinnere mich da an David Kroll, der damals bei der Junioren-EM nach dem Finale disqualifiziert wurde, weil die Jacke, die am Tag zuvor anstandslos durch die Kontrolle gekommen war, nach dem Wettkampf vollgeschwitzt zu steif war.

    Bescheißen nenne ich das nicht, aber Leinenjacken reagieren einfach deutlich mehr auf äußere Einflüsse wie Temperatur und Feuchtigkeit als neuere Materialien.

    Das ist ein Fall unter blöd gelaufen fällt.

    Ich war da bei unzulässigen Um- und Anbauten an der Waffe. Aber wie gesagt, dass ist aus der Schublade kleine Boshaftigkeiten und nicht ganz ernst gemeint.

    Steht der Verstoß nicht im Normalfall mit dem Verweis auf den entsprechenden Punkt in der SpO ohnhin in der Ergebnisliste dabei?

    Wenn ich mich nicht ganz täusche, ja. Trotzdem würde ich „BESCHEIßER“ dahinter schreiben. Aber ich bin ja manchmal ein kleiner, gehässiger Geselle, wenn es um sowas geht.

    Waffenkontrolle schön und gut: wer sagt denn, dass danach nicht noch etwas verändert oder ganze Anbauteile getauscht werden? Ich mußte an der Bayerischen auch mal eine Schützin von Stand weg disqualifizieren, weil sie nach der Kontrolle eine Hakenkappe vom KK mit langem Haken montiert hat. Laut Startkarte hatte sie die Waffenkontrolle bestanden. Hätte ich sie dann schießen lassen sollen?

    Wasserdicht bekommt man das m. E. nur so, nach der Waffenkontrolle werden die Waffen in eine Verwahrung genommen. Der Schütze bekommt die erst am Stand ausgehändigt. Aber selbst so ist es nicht 100%ig. Z. B. ist ein Adlerauge fix, unbemerkt eingeschraubt.

    Es gibt einfach Zeitgenossen, die glauben über den Dingen zu stehen und aus falschem Ehrgeiz wird getrickst und betrogen. Manche wollen immer vorne sein, auch wenn die Leistung nicht passt. Mann hat ja schon immer in der ersten Mannschaft geschossen usw.

    Meine Idee wäre die ersten 10 oder 20 obligatorisch zur Nachkontrolle.

    Und wofür hat man nochmals die Nachkontrolle?

    Gerade die Kennzeichnung der Waffe macht es etwas schwerer. Bekanntlich gilt, wo ein Wille ist auch ein Gebüsch. Wenn einer Bescheißen will, dann macht er das. Dann wird halt nach der Kontrolle getrickst. Wasserdicht bekommt man das nicht, bzw. nur mit einem aberwitzigen Aufwand.

    Die Nachkontrolle sollte den Sinn haben, Kandidaten mit zweifelhaften Equipment zu prüfen.

    Ich suche einen Linksschaft für einen Anschütz 1807Z Zimmerstutzen.

    Da sollte ein Linksschaft für das 1807 passen und auch ein Schaft für das alte Match 54.

    Falls da jemand eine Idee hat wäre ich dankbar.

    Ich habe den Zimmerstutzen mit dem Rechtsschaft bekommen.

    Da sollte die Auswahl an Varianten ziemlich groß sein, die runden Systeme sind recht gut austauschbar. Da musst du ggf. ein bisschen schnitzen, du hast ja ein Rechtssystem.

    Allerdings wird das Angebot in Linksausführung überschaubar sein. Viel Erfolg bei der Suche.

    Vor allem sollte sowas nicht direkt am Wettkampf passieren!

    Bei der BM werden Aufkleber immer von der Waffenkontrolle aufgeklebt. Da ist dann schnell sichtbar ob die Waffe kontrolliert wurde.

    Bei der DM in München gab es die am Stand, auch wenn man bei der Kontrolle war.

    Ich halte den Ablauf, obligatorische Kontrolle und Kennzeichnung der Waffe für besser. Dann muss auch keiner am Stand rumwichteln. Wenn eine Aufsicht Zweifel hat, kann sie den Schützen zur Nachkontrolle schicken.

    Wir befüllen eine große Pressluftflasche. Falls Feuchtigkeit mit durch kommt, kann sich die absetzen. Nach jedem Füllen wird der Feuchtigkeitsabscheider entleert, dann ist auch kein Druck mehr drauf. Soweit ich weiß, dass direkte befüllen der Kartuschen ist nicht das gelbe vom Ei.

    Bevor du die Flasche verwendest, schau nach ob die noch verwendet werden kann. Die Flaschen müssen alle 10 Jahre geprüft werden. Wenn mit 200 Bar was passiert, gibts nen ordentlichen Knall. Wenn es dann noch Verletzte gibt, dann ist der Staatsanwalt auch gleich da.

    Fürs Motorrad bekommst du nur Schuhe die über den Knöchel gehen. Halbschuhe zieht es dir bei einem Sturz aus, die sind sinnlos. Auch haben die meist innenliegende „Panzerungen“ zum Schutz der Füße, der Knöchel.