Hi SebastianL , das mit dem SPoF verstehe ich. Über die Transportverschlüsselung hab ich mir erstmal weniger Gedanken gemacht, da ich davon ausgegangen bin, dass die Anlage in einem isolierten Netzwerk betrieben wird. MQTT mit USER/PW sollte daher erstmal genügen (meine Meinung).
An die Kalibrierung habe ich auch schon gedacht, ich frage mich ob der Stand-Computer dies tatsächlich macht oder der Rahmen selbst. Kenne das Protokoll auch noch nicht, weil einfach keine Zeit dagewesen ist. Wir haben ja erst am Freitag von Papierscheibe auf die Rahmen umgestellt.
Falls der Rahmen noch "dümmer" ist und nur einen Haufen Lichtschrankendaten über die Leitung bläst und das dann am StandPC ausgerechnet wird wäre es natürlich blöd.
Bei uns ist es aktuell so: Es gibt 4 Stände, mit Messrahmen, die laufen in ein Meyton Gateway. Das hat diese runden Stecker für Stromversorgung und Datenkommunikation. Von der Kiste aus geht dann eine Netzwerkleitung ab zum Switch. Der ist auf höhe der Schießstände, dort gibt es unter jedem Tisch jeweils einen StandPC mit Bildschirm und Steuerung. Im StandPC ist auch noch ein DisplaySplitter verbaut. Der SteuerPC mit Suse Linux ist auch am Switch mit einem Kabel angeschlossen, genau wie der Drucker.
Wenn ich dich richtig verstehe, dann bekommt der StandPC einen RPI als ersatz, der direkt mit dem Rahmen kommuniziert?
Bei meiner PV-Anlage habe ich z.b. einen RS232-Adapter von Waveshare, der die Schnittstelle über TCP-IP bereitstellt. Auch sowas wäre z.B. denkbar, wenn man eine Lösung (Nur ein Kabel nach vorne) präferiert.
Man könnte den PI auch gleich am Messrahmen anschließen, geht natürlich auch. aber dann entweder mit langen Kabel, oder mit UI über http und z.B. nen Tablet vorne am Stand (per WLAN)...
Jetzt zu der Variante die ich im Kopf hatte:
Messrahmen -> MCU -> (WIFI/LAN) --> RPI --> Bildschirm/Steuerung am Stand)
Auf dem RPI läuft dann jeweils pro Stand ein Broker z.B. Mosquito, eine UI Anwendung, oder ein HTTP Endpunkt der das UI anzeigt. (Denkbar wäre hier den PI im Kioskmodus zu booten und dann automatisch den Browser mit der UI direkt zu starten.
Vorteil dieser Lösung wäre, dass man komplett auf die Kabel verzichten kann (nicht muss), weil jeder Messrahmen sich über die MCU per WLAN mit dem jeweiligen RPI verbinden würde. Die Stände funktionieren dann autark.
Bei MQTT gibt es QoS Stufe 2, die sicherstellt, dass die Nachricht (Treffer) nur 1mal auf jeden Fall zugestellt wird. Damit würde ich starten.
Natürlich könnte man auch noch stumpfer ran gehen, und einfach die serielle Schnittstelle bis zum PI brücken. Z.B. mit Waveshare Adapter oder einer MCU ginge das sicher auch. (Da gibt es sicher schon was fertiges)