Beiträge von isi56

    Warum das denn nicht? Natürlich es fair, wenn für alle die gleichen Bedingungen gelten. Was wäre denn sonst fair? Variable Regeln? Keine Regeln?

    Ja, das stimmt. Aber dann sollten für alle die gleichen schlechten Bedingungen herrschen.

    Und auch wenn Du Deinen erster Satz relativiert hast, noch ein paar Worte dazu. Wir müssen nicht zurück zur Steinzeit des LG-Schießsports.

    Mir ist es egal, ob jemand neben mir im RWK mit dem Seitenspanner und der Jeanshose schießt (was wirklich auch so stattfindet!) oder ob jemand im vollen Ornat antritt mit neuestem Walther Gewehr und Munition, die von Nonnen bei Vollmond unter Gebeten von Hand hergestellt wurde. Denn das ist die Entscheidung von jedem Einzelnen selbst, wie weit er aufrüstet. Zumindest theoretisch, denn natürlich setzt das Bankkonto bei dem einen oder anderen doch ein Limit. Aber ob ich bei einem Wettkampf, der zur Qualifikation für einen höheren Wettbewerb geeignet ist, eine Auflage vorgesetzt bekomme, die mich 2-5 Ringe kostet, oder ob ich irgendwas mitbringen kann, worauf ich immer schieße und was speziell auf mich angepasst ist – das ist eben nicht mehr meine Entscheidung! Da finde ich, ist es von einem Verband, der die Höhe der Schuhe, die Breite der Laufgewichte und die Länge der Reisverschlüsse reglementiert, nicht zu viel verlangt, dass er dafür sorgt, dass es (annähernd) gleiche Voraussetzungen von Seiten der Landesverbände für die Schützen gibt.

    München Hochbrück hat keine Auflagen? Na dann müssen sie sich eben welche besorgen, wenn es in die SpO geschrieben werden würde. Von uns wird ja auch verlangt, dass wir neuen Regeln folgen – auch wenn es Geld kostet, oder bereits investiertes Geld vernichtet.

    Ich wäre auch dafür, daß der BSSB mal 100 Auflageböcke für Hochbrück anschafft. :D Bin die ewige Schlepperei leid. Eigenen Bock mitnehmen zu müssen, ist ja auch nicht meine Entscheidung. :grumpy:

    Ich habe mir vor ein paar Wochen das gleiche Modell gekauft, da ich ab dieser Saison Sen I bin.
    Ich habe das Gewehr mit einer verstellbaren Iris ausgestattet, um auf die verschiedenen Lichtverhältnisse auf den Ständen reagieren zu können.
    Außerdem ein 0,75er Adlerauge mit verstellbarem Ringkorn (ohne Balken), ein verstellbares Duplex-Vario und eine Visierrückverlagerung. Als Auflageschiene einen "Katamaran Eco". Außerdem habe ich mir noch die Zusatzgewichte für die Vario-Visierung gegönnt.
    Farbfilter habe ich (noch) nicht im Einsatz.

    So ist mein Gewehr auch ausgerüstet. Ist wohl grad der allgemeine Standard bei Auflage. Werksdiopter habe ich behalten und bin zufrieden, allerdings kommt noch eine Gehmann Diopteroptik 0,0 dazu. Die Original-Schaftbacke habe ich gegen ein kleines Hölzchen (a la LG 500) getauscht. Einfache Diopteriris ohne Farbe, dafür Farbfilter im Korntunnel.

    Vielleicht sollte er sich im Thema Gewehr an seinem Verein orientieren, wenn dort fast alle eine Marke nutzen sollte er sich als Neuling auch in diese Richtung orientieren. Nur so kann ihm von den Vereinskollegen geholfen werden und er kann mal was von ihnen nutzen bzw. testen. Treffen tun die Gewehre alle was, wenn ich aber mit einem Exot in meinem Verein antrete ist die Unterstützung begrenzt da wenig passt bzw. das Wissen über die Waffe fehlt. Feinwerkbau hat so seine eigene Welt, Anschütz, Tesro und Walther passen schon mal mit den Visierungen zusammen.

    Gruß

    Peter

    So habe ich es auch gemacht. Habe mich für eine Marke (Tesro) entschieden, die zu der Zeit bei uns im Verein so gut wie alle Auflageschützen geschossen haben. Ich konnte problemlos alle Zubehörteile ausprobieren und es war immer einer am Stand, der mir beim Einstellen/Schrauben helfen konnte. Markenspezifische Tipps haben mir auch geholfen.

    Ich will auf jeden Fall bei der Landesmeisterschaft in München wieder auf's Trepple, und für's Trepple bei der DM in Hannover muß ich noch dran arbeiten (KK-Auflage). LGA krieg' ich's nicht gebacken. Hab' da aber auch keine Ambitionen, da reicht mir der Klassenerhalt im Rundenwettkampf (Bezirksoberliga, höher geht's bei uns nicht).

    Bei uns im Süden werden auch ganz gerne TESRO Gewehre hergenommen. So eins zum Beispiel:

    https://buinger.com/Tesro-Match-Lu…tion-30-Auflage

    isi56 , Du meinst es wird gemessen vom Boden hoch bis zur Oberkante Knie.
    Dann multipliziert mit 1,12 würde auch bedeuten plus 12%.

    Nun ein Frage zum Sinn der Hockerhöhe für das Schießen.
    Ich sitze doch stabil, wenn beide Sohlen auf dem Boden sind.
    Würde das die Staqbilität verbessern, wenn ich den Hocker höher machen würde und nur
    noch mit den Fussspitzen den Boden berühren würde?

    Ja, genau (12 %). Als ich vom Stehen zum Sitzen gewechselt bin, konnte mir der Stuhl erst mal auch nicht hoch genug sein. Durch Ausprobieren verschiedener Sitzhöhen merkt man dann aber, mit welcher Höhe man sich am stabilsten fühlt. Manche Sitzendschützen behaupten, je tiefer der Schwerpunkt desto besser. Ich persönlich bin 2 cm unterm Höchstlimit. (Aber die Schuhsohlen müssen ja sowieso den Boden vollflächig berühren.) In Dortmund schreiben sie dir nach der Hockerkontrolle das Höchstmaß auf die Startkarte. In Hannover nicht.

    Wenn ich mich nicht irre🤔

    Sitzend, Oberschenkel im rechten Winkel zum Körper und die Schuhsohlen voll auf den Boden.

    Das ergibt die Sitzhöhe, die der Körpergröße angepasst ist.

    So habe ich es in Dortmund gesehen.

    Kann aber auch falsch liegen 🤔

    Falls mal keine Tabelle zur Hand ist: Höchster Punkt vom Knie x Faktor 1,12 ergibt die maximale Stuhlhöhe. Leider weiß ich nicht mehr wo das mit den 1,12 jemals getanden hat. Kommt aber hin, wenn man die Werte vergleicht.

    Darum hatte ich ja geschrieben, in so einem Fall kann man offene LM durchführen.

    In Bayern sind die Bezirksmeisterschaften eher eine Hoffnungsrunde. Man kann sich vom Gau durchmelden lassen und so den Bezirk überspringen. Den Bezirk schießt man nur wenn es knapp werden könnte.

    Bei uns im Bezirk (Schwaben) kommt es auf die Disziplin drauf an. Mußt genau hinchauen, ob die Limitzahlen zum Bezirk nicht höher sind als zur Landesmeisterschaft. Beispiel 2025 für KK 100 m Auflage: Sen. II Bezirk 299 Ringe, Land 295 Ringe, Sen. IV Bezirk 298, Land 294. Also im Zweifel Bezirk überspringen.

    Ich schiesse im Winter immer mit Fleecepulli und einer Fleeceweste, Mütze, Jeans und Adidas Handball Spezial Schuhen- geht bis 319 Ringen somit. Im Sommer mit T-Shirt und auch mal kurzer Sporthose- auch damit klappts mit 318 -319 Ringen. Mir ist es einfach zuviel Aufriss mit der Umzieherei. Außerdem hab ich gar keine Vollmontur mehr. ;)

    Kann man Luftgewehr auch im Freien schiessen? :X Oder wie oder was? :/

    Ich schieße nur mit Weste (rechts und links kurzer Ärmel), habe allerdings erst als Auflageschütze mit dem Schiessen begonnen, und somit waren mir Jacke/Hose/Schuhe fremd. Allerdings würde ich mir keine Sitzend-Weste mehr kaufen, da in der Hüfte etwas Stabilität verloren geht. Dann doch lieber über den Stuhl hängen lassen. Beim KK-Schiessen schaffe ich es allerdings nicht, immer das Gleiche unter der Weste zu tragen. Bei 30 Grad geht kein Pulli und bei 0 Grad (so wie heute) kein T-Shirt. :D

    Beispiel aus meinem Haus:

    Wir wohnen in Bayerisch-Schwaben. Ein Bezirk, der von Nord nach Süd 210 km weit ist. Warum ich das weiß? Wir wohnen quasi ganz im Norden. Die Bezirksmeisterschaften finden z.T. in Kempten und Lindau statt. Dorthin fahren wir, je nach Verkehr, 2 1/4 bis 3 Stunden einfache Strecke. Nach München zur Bayerischen und Deutschen sind es 133 km und wir brauchen dafür ca. 80 Minuten. Es macht null Spaß morgens um 8 Uhr einen Start bei der Bezirksmeisterschaft zu haben. Da melde ich lieber zur Bayerischen direkt durch.

    Und dann hast du auch noch am gleichen Tag zwei Disziplinen an zwei verschiedenen Wettkampfstätten und kannst über die Käffer rumpeln.

    Ich schieße zwar auch 1.41, aber ausschließlich mit Diopter; daher nur stiller Mitleser. Komme mit ZF (Schmidt & Bender) nicht wirklich klar. Müßte die Vergrößerung so weit runter drehen, da kann ich gleich mit Diopter schiessen. Solange ich das Gewackel sehe, trau' ich mich nicht abzudrücken. =O

    Das mit dem "ohne Probleme bei der BM durchgekommen" halte ich für übertrieben. In Hochbrück haben sie es mit der Kontrolle der Schaftkappe ziemlich genau genommen. (Kenne jemanden, der hätte 2 mm absägen sollen.) Alles, was andeutungsweise fadenscheinig war, mußte auf die Vorrichtung.

    Bei welcher Waffe hatte er ne Handballenauflage dran?

    Es ist ein Anschütz Match 54 im Walther-Schaft mit "Besenstilgriff". Der Griff ist vermutlich eine ältere Rarität. Foto hab' ich leider keins, Kollege ist im Urlaub. Bei der BM Auflage war die Waffenkontrolle eigentlich vor allem auf die 25 mm fixiert. Alles, was verdächtig aussah, mußte auf die Vorrichtung.