Beiträge von Sunny

    Guten Tag,

    bei unserer Rika Auswertemaschine leuchten die LEDs gleichmäßig. Habe die weiße LED Leiste gesäubert. Ergebnis: beim ersten anschalten funktioniert die Auswertung. dann dreht sie wieder ununterbrochen durch.

    Würde gerne die weiße LED Leiste austauschen. Wo bekomme ich so eine her? Oder wie kann ich die mir veileicht selber herstellen.

    Viele Grüße

    Was Du mal versuchen kannst, ist die Scanner-Leiste etwas anzukippen, die wird ja mit vier Schrauben von der Seite befestigt. Wenn du sie etwas gekippt montierst, kann das dein Problem lösen. Einfach leicht lösen, Gerät einschalten und etwas ankippen und schauen, ob die Walzen stoppen. Vorsicht festschrauben und dann paar Mal testen.

    Hallo,

    Wie Matze schon geschrieben hat, es liegt zumeist an der LED Leiste. Die muss einen bestimmten Helligkeitsbereich haben, damit das ganze funktioniert. Ist nur nicht einfach, passende LEDs zu bekommen. Es sind glaube ich immer sechs in Reihe und das zehnmal. Ich habe in die Zuleitung einen Widerstand eingesetzt, damit die LEDs dunkler sind. Heute sind die LEDs alle heller als damals…

    Das Gerät ist leider blöd programmiert, man hätte die LED Leiste nur anschalten sollen, wenn die Walzen auch drehen, dann würden sie vermutlich ewig halten.

    Die weiße Leiste ist der Scanner, den gibt es heute nicht mehr. Ich habe einen ähnlichen gefunden, aber noch nicht getestet.

    Druckköpfe gibt es auch nicht mehr, es gibt allerdings einen, welchen man verwenden kann, er druckt dann allerdings etwas schwächer.

    Viele Grüße

    Oliver

    Er schießt aber kein KK sondern 45 ACP. Da ist nicht nur der Druck größer 🤨

    Genau das meinte ich ja, er soll grundsätzlich keine Feuerwaffen benutzen, ein KK ist auch eine Feuerwaffe. Es geht hier um das grundsätzliche Verbot, ohne Unterschied. Und jeder wird zugeben, dass zwischen KK und 45 ACP ein klitzekleiner Unterschied ist. Daher wird es möglicherweise an der Eingeschränktheit (er ist halt nicht zu 100% gesund) eines Herzschrittmacherträgers liegen, dass sich der Hersteller absichern will. Wie gesagt, am besten den Hersteller fragen.

    Ich finde hier manche Antworten irgendwie etwas an der Frage vorbei. Es hat ganz klar kein Kardiologe gesagt, dass er das nicht mehr darf, sondern es steht im Handbuch des Herstellers des Herzschrittmachers. Warum steht das da drin? Weil der Hersteller sich zu 100% absichern will. Klar, Schießsport ist nciht so verbreitet wie Fußball und somit ist es vielleicht normal, dass ein Kardiologe darauf keine Antwort hat (mutmaßen darf er in seiner Position und der Verantwortung nicht).

    Technisch betrachtet ist der Herzschrittmacher eine Überwachung deinses Herzens mittels eines EKG's und schaut, ob dein Taktgeber (Sinusknoten) korrekt arbeitet, oder ob es da Aussetzer gibt. Wenn ja, dann übernimmt er die Anregung der Herzkammern durch einen Minischock. Es ist jetzt halt die Frage, ob eine der Funktionen durch eine Feuerwaffe beeinflusst werden kann. Ich würde jetzt mal behaupten, dass ein Schuss mit einem KK Gewehr darauf keinen Einfluss haben sollte. Es wäre veilleicht in dieser Sache hilfreich, den Hersteller mit genau der Frage zu kontaktieren und den Grund dafür zu hinterfragen.

    Hallo zusammen,

    ich würde gerne das Abzugszüngel an unserem Walther LG200 wechseln, da es die Leute es immer wieder schaffen, dass es sich verstellt.

    Aktuell ist folgendes Züngel verbaut:

    Ich würde das jetzt gerne durch ein normales "Fingergeformtes" ersetzen. Wir wollen für das Gewehr jetzt auch nichts teures oder sonst etwas tolles kaufen, ist halt schon ein altes Gewehr. Daher hatte ich bei den Walther Züngeln geschaut. Da gibt es allerdings nur das Züngel für das LG400:

    Das hat allerdings einen Versatz in der Achse und ich glaube nicht, dass das beim LG200 sinnvoll wäre. Ich bin bei der Suche dann auf das Züngel von der LP400/AP20 gestoßen, welches evtl. auch passen würde:

    Jetzt mal meine Frage an die Walther Profis, passt das von der Aufnahme (rund)? Oder haben die andere Durchmesser? Würde das funktionieren? Oder hat jemand einen guten Tip für ein günstiges Züngel?

    Oliver

    Ich denke einmal mit Feinmechaniker Know-How meinen die jemanden, der auch mit seinen Fingern solche doch kleinen Dinge händeln kann und der etwas Gefühl für die kleinen Schrauben hat. Die müssen halt fest sein, aber nach fest kommt dann irgendwann ab ;) Ist aber eh nur die eine Schraube für den Ladehebel, also nichts wirklich schwieriges (in meinen Augen). Wenn man es nciht selbst machen könnte, dann hätte FWB kein Video erstellt und verfügbar gemacht.

    Moin zusammen,

    also das ist doch anhand des Videos in zwei Minuten erledigt wenn man die andere Feder hat. Das ist jetzt nun wirklich nichts, wo man etwas kaputt oder wirklich falsch machen kann. Es hilft grundsätzlich ungemein, wenn man sich ein bisschen mit der Technik seines Gewehres näher beschäftigt. So kann man Probleme schon am Anfang erkennen oder sich auch mal selber helfen 😎

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    ich weiß das Thema ist schon uralt, aber es gibt leider im Netz wenig bis gar keine Informationen zu den RIKA Geräten. Ich hatte jetzt meine erste RIKA SAG2 auf dem Schreibtisch. Habe sie defekt recht günstig erworben. Es war halt mal wieder so ein Versuch, entweder es klappt oder halt nicht. Was soll ich sagen, ausgepackt und angeschlossen und angeschaltet, Rollen laufen sehr lange und irgendwann kam die Meldung Scannerbereich verschmutzt. Wie vom Verkäufer auch beschrieben. Okay, Gerät mal zerlegt, da hatte sich schon mal jemand an einer Reparatur versucht, ein Pin vom Scannerkabel war schon mal gelötet und das Kabel war falsch geroutet. Gut, optisch nichts zu entdecken, Kondensatoren, Lötstellen soweit ok. Mal alles gereinigt und Scanner mal ausgebaut. Mal im zerlegten Zustand eingeschaltet, Spannungen geprüft am Netzteil, alles (leider) ok. Dann ist mir durch Zufall aufgefallen, dass das Gerät normal startet und in den Bereit Modus geht, wenn der Scanner nicht auf die weiße LED Leiste zeigt. Das war schonmal ganz interessant, somit scheint die Elektronik soweit noch in Ordnung. Vorher hatte ich noch gesehen, dass der man bei der Fehlermeldung sich anzeigen lassen kann, wo der Sanner die Probleme erkannt hat. War aber nur bedingt aufschlussreich. Dann habe ich einmal die weiße Abdeckung der LED Leiste abgebaut. Dabei ist mir aufgefallen, dass manche LEDs schwächer leuchten als andere. Ich habe daraufhin die weiße Plexiglasabdeckung durch eine neu angefertigte klare Abdeckung ersetzt. Dann muss man nur noch den Scanner etwas im Winkel justieren und Gerät startet ohne Fehlermeldung.

    LG Scheiben werden einwandfrei gelesen und nachdem ich das Farbband des Druckers erneuert hatte auch bedruckt. Also zusammenfassen als Tip mal für andere Leute, es kann einfach an der richtigen Justage des Scanners (viel lässt sich da nicht einstellen) liegen oder aber die LED Leiste ist einfach zu schwach geworden. Man könnte jetzt alle 50-60 LEDs ersetzen oder aber wie ich eine andere Abdeckung nehmen, so dass mehr Licht an den Scanner kommt.

    Viele Grüße

    Hallo,

    Ich habe selber keine K12. Aber da bis jetzt niemand geantwortet hat, gebe ich mal eine generelle Antwort. Wie gesagt, ich habe keine K12, daher weiß ich nicht wie das mit dem Dry-Fire Umschalten ist, bei meiner P8x geht es nur im gespannten Modus. Die Frage bezüglich Kartuschenwechsel ist mir nicht ganz klar. Wegen der Lagerung mit oder ohne Druck gibt es einen anderen Thread, man muss abwägen zwischen Verschleiß an der Kartuschen/Regulator-Gewinde oder Verschleiß an den Dichtungen/Federn in der Pistole. Da wird es keine einheitliche Meinung zu geben.

    Von Öl würde ich grundsätzlich abraten, Öl hat in System mit Druckluft wenig zu suchen. Öl ist leichter flüchtig und kann eventuell irgendwo ins System geraten, wo es nicht hingehört. Ich würde wenn selten und dünn wenig Spezialfett (z.B. von FWB, gibt es auch von den anderen Herstellern) an das Gewinde machen. Das schützt das Gewinde und der Kartuschenwechsel geht leichter.

    Viele Grüße

    diebstahl.
    eine unserer vereinswaffen ist nach über 2 jahrzehnten heimgekehrt. etwas lädiert, aber dank seriennummer identifizierbar.
    einmal bei der Kripo im System als verloren gemeldet, ist die sachlage dann klar.

    Moin,

    irgendwie finde ich solche grundlosen Verdächtigungen unangemessen. Nicht alles was günstig ist, muss gleich geklaut sein. Es gibt halt Leute die Geld wie Heu haben und wo nichts irgendeinen Wert hat oder irgendwie geschätzt wird. Ist aber glaube ich ein Gesellschaftsproblem heutzutage. Nur um dich zu beruhigen, die Nachfrage bei der Kripo hat ergeben, dass die Waffe nicht zur Fahndung ausgeschrieben ist. Eigentlich möchte ich gar nicht wissen, wie viele geklaute Sachen gehandelt werden :/

    Oder lässt von euch jeder die Seriennummer bei der Kripo prüfen, wenn er mal eine gebrauchte Waffe kauft?

    Ansonsten allen einen Guten Rutsch und weiterhin Gut Schuss ;)

    Also, ich kenne die Lp201 nicht und das was du da zerlegt hast, ist nicht der eigentliche Regulator. Der Regulator ist das schwarze Teil mit dem silbernen Kartuschen Anschluss. Das was da noch liegt, ist das eigentliche Ventil samt Feder. Vermutlich ist bei dir die Ventildeckeldichtung (Teil 62) zerbröselt. Schau dir das mal anhand der Zeichnung an. Soweit ich weiß, gibt es keine Teile, welche man am Regulator beservicen kann. Sollte wirklich der Regulator defekt sein, dann mal bei Walther wegen Reparatur anfragen. Ich glaube nicht, dass es den Regulator noch als Neuteil gibt. Es gibt aber eine Möglichkeit auf den LP400 Regulator umzurüsten, aber dann brauchst du auch eine andere Kartusche. Ob sich das wirtschaftlich rechnet weiß ich nicht.

    Genau da liegst du absolut richtig. Obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass diesen Effekt die Hersteller nicht bedacht haben.

    Und genau dass soll ja die Doppelte Druckkammer verhindern.

    So wie das Teil in dem Video oder beim 900er schon eingebaut .

    Doppelte Druckkammer ist bestimmt die beste Lösung, macht den Druckminderer aber komplizierter, schwerer und auch teurer.
    Theoretisch wäre es auch möglich Regulator mit noch kleinerem Ausgleichsport zu fertigen, würde aber anfälliger für Verschmutzungen oder auch Korrosion sein. Man kann das Ganze auch minimieren, indem man den Arbeitsbereich des Regulators verkleinert (Kartusche nur bis 170 bar laden ist ja nichts anderes). Mich würde mal die Erfahrungen von Walther Gewehren interessieren, da die ja mit 300bar Kartuschen ausgestattet sind. Da müsste der Effekt ja noch viel deutlicher sein.

    Also, man muss sich das Prinzip der Druckminderer einmal anschauen, es gibt eine Seite mit hohem Druck (Kartusche), ein Ventil welches federbelastet geschlossen wird und und eine kleine Bohrung/Kanal welches für den Ausgleich sorgt, bis der Druck im Regulator zusammen mit dem Federdruck das Ventil in Richtung Kartusche schließt und im Regulator der eingestellte Druck (ca. 70-80bar) ist. Dieser Druck wird dann schlagartig durch den Schlagbolzen, welcher das Ventil Richtung Lauf öffnet, freigesetzt. In genau diesem Moment kommt natürlich wieder minimal Druck aus der Kartusche mit dazu, was zu einem gewissen Mehrdruck Richtung Diabolo sorgen kann. Und dieser Druck wird einfach höher sein, wenn die Kartusche 200bar hat, als wenn nur noch 160-170bar darin sind. Das wäre zumindest für mich eine mögliche Erklärung.

    Wirklich klasse wenn man vorher nachher sieht. Hat es sich den zum Schluss für Dich gerechnet?

    Schönes Fest

    Michael

    Also ich habe jetzt eine tolle P8x und einiges über die Pistole gelernt. Und rein finanziell war es auch ein super Geschäft, bei FWB 150€ für den Griff und 150€ für die übrigen Teile. Gebrauchte Kartusche von Egun für 13€. Koffer war 70€ mit Versand. Und die Pistole war weniger als der Griff. Man könnte es als Schnäppchen bezeichnen 😎.


    Wünsche ich dir auch.

    Oliver

    Es gibt vermutlich für jede Vorgehensweise einen Grund. Ich würde aber aufpassen, jeder Hersteller hat eine andere Konstruktion und man kann die Vorgehensweise welche von einem Hersteller gemacht wird, nicht automatisch auf Waffen anderer Hersteller übertragen.
    An dem Beispiel einer FWB P8x, Kartuschengewinde und auch Regulator sind beides aus (weichem) Alu und das Gewinde ist relativ kurz. Wenn die Kartusche unter Druck dran bleibt, wird hauptsächlich nur die Ventilfeder und der Ventilbolzen belastet. Die Feder kostet keine 2€ und ist in 5 min gewechselt. Dafür würde ich keinen Schaden an den Gewinden von Regulator oder der Kartusche in Kauf nehmen. Das kann aber z.B. bei einer Walther LP300 ganz anders sein.

    Hallo zusammen,

    ich bin persönlich bis jetzt reiner Hobby-Schütze, es macht einfach Spaß auf dem Schießstand zu schießen, mir fehlt momentan aber noch die Zeit für mehr Training. Finde aber insgesamt die Technik hinter dem ganzen interessant und das war auch der Anlass für diese Projekt.

    So, warum jetzt Restauration in der Überschrift? P8x ist doch eine ziemlich neue Pistole, zumindest bei FWB das aktuelle Modell.

    Ich bin in einem bekannten Auktionshaus über eine Anzeige gestolpert, wo jemand eine P8x als Ersatzteilträger oder zur Reparatur anbot.

    Ich glaube, das ist mit Abstand die vom Zustand schlechteste Pistole, welche ich je gesehen habe. Ich kenne die Historie nicht, aber die sieht aus wie nach Desert Storm oder was auch immer, dreckig, zerkratzt, Schrauben fest usw. Der Preis war aber interessant und es war eine Herausforderung, ob man das Teil wieder zum laufen bekommt.

    Nachdem ich sie dann in den Händen hatte, folgte erst einmal eine Grobreinigung und ein kleiner Funktionstest: kaum zu glauben, das teil hat noch geschossen 8|

    Danach folgte eine Komplettzerlegung, wo z.B. die Laufschrauben und alle Schrauben am Druckminderer ausgebohrt werden mussten. Bestandsaufnahme ergab eine relativ lange Liste an zu ersetzenden Teilen: alle Schrauben neu, Dichtungen und Systemrelevante Federn, und was halt sonst nicht mehr zu retten war. Es war zumindest ersichtlich, dass hier jemand an der Pistole geschraubt hat, der absolut keine Ahnung hatte. Z.B. der Ladehebel wird mit zwei Federgelagerten 2mm Kugeln in den Endpositionen gehalten, hier war eine 1.6mm Kugel im Ladehebel fest, so dass sich die Kugel in das Gehäuse gefressen hat. Der Schaden beeinträchtigt die Funktion zum Glück nicht, aber sagt halt einiges aus. Da halt der Ausgang des Prokjektes offen war, habe ich einige Teile erst einmal neu lackiert, vielleicht tausche ich sie später noch aus: Laufmantel, Separator, Kimmenträger.

    Es gab leider auch Stellen, wo durch mechanische Bearbeitung Material fehlte, einmal am Systemgehäuse unterhalb der Sicherung, der Separator war vorne verformt, vermutlich durch einen Sturz und am Laufmantel fehlte an einer Stelle auch etwas. Ich hab diese Stellen mit Knetmetall aufgefüllt und gefeilt.

    Wie schon gesagt, Laufträger und Separator wurden neu matt schwarz lackiert und das Systemgehäuse vorerst mit Revell schwarz so gut wie möglich ausgebessert. Laufmantel wurde auch nochmal poliert und den Ladehebel neu schwarz brüniert.

    Eine richtige Friemelarbeit war das zerlegen und wieder zusammenbauen der gesammten Kimme, sind ziemlich viele kleine Federn und Kugeln :sweating:

    Ich wollte zwar nach einem gebrauchten Griff Ausschau halten, aber man ist ja dann doch ungedultig und so habe ich einen neuen bei FWB mitbestellt und auch gleich noch den passenden Koffer.

    Und so schaut das gute Stück jetzt aus:

    Probeschießen macht richtig Spaß, V0 konstant um die 150m/s eingestellt mit 0,53 RWS, einzig Abzugsgewicht muss noch richtig justiert werden.

    P.S. der Ladehebel ist natürlich von Ü-Ei, ein bisschen was für die Optik muss ja auch sein.

    Das schöne an so einem Projekt ist immer, dass man die Waffe verstehen lernt und man z.B. dann auch weiß, wie der Absorber funktioniert und warum man diesen kleinen roten Plug zum Transport einsetzen sollte.

    So, und nun allen ein schönes Weihnachtsfest und weiterhin Gut Schuss 8)