Beiträge von jogo08

    Okay, mal meine persönliche Meinung zum Thema Streuung. 5,3 klingt supergut, aber ... was hilft die beste/pefekte Munition, wenn der Schütze eine Streuung im Bereich von 6 und mehr hat?

    Ein Tipp aus einem Youtube‐Video, nach jedem Schuß einen Knack drehen, hilft da minimal. Meine Erfahrung, als Beispiel: man schießt dreimal rechts, dreht jeweils bei Rechts, dann plötzlich 'oh Wunder' ein Schuß links und man dreht wieder zurück.

    Natürlich ist eine gute Munition sinnvoll, aber man sollte davon keine Wunderdinge erwarten! Der entscheidende Punkt ist immer noch der Schütze hinter dem Gewehr! Ich denke und hoffe, daß das hier niemand bestreiten wird. Grade am Anfang der 'Schießkarriere' wird einem alles Mögliche erzählt und geraten, leider auch häufig Unsinn.

    Training, Training, Training, das ist das Einzige was in den meisten Fällen hilft. Und gerne auch 'Sachen' ausprobieren.

    Auf jeden Fall schont das die Dichtungen. Die meisten meiner Schützenbrüder schießen mit Feinwerkbau. Da höre ich dann immer das Zischen beim rausdrehen der Kartusche. Ob das auf die Dauer gut für die Dichtungen ist, ist fraglich.

    Die Startgelder übernimmt bei uns auch der Verein, für alles Andere sind die Schützen selbst zuständig. Munition, Fahrtkosten, Verpflegung, ev. Unterkunft. Da kommen dann auch schnell mal 3‐stellige Beträge zusammen. Beispiel DM in München, wir hatten eine Schülerin am Start, ohne die freiwillige Unterstützung anderer Mitglieder, natürlich inkl. der Eltern, wäre das ein teures 'Vergnügen' gewesen.

    Aber der Hinweis auf Zuschüsse vom Kreissportbund war gut 👍 . Auch wenn ich nicht weiß, ob es das hier auch gibt.

    Offenbar ist es mit der Meyton‐Anlage möglich, eigene Scheiben herzustellen. Da wäre es dann ein leichtes, eine entsprechende Scheibe mit einer größeren 10 zu erstellen, aber - wenn man auf der Webseite des Vereins bei den Ranglisten die Teilerrangliste öffnet, da sind Schützen mit bis zu 8 0‐Teilern dabei. Eine Scheibe, die so eingestellt ist, daß z.B. eine 10,8 noch als 0‐Teiler angezeigt wird, kann ich mir auch nicht vorstellen.

    Was also ist das Geheimnis? Nur Superschützen mit Supergewehren und Supermunition am Start?

    Ein Schützenbruder von mir hat mal den Begriff der '10,9er‐Klammer' geprägt, die aufgesteckt, automatisch den Diabolo in die 10,9 lenkt. Aber sowas ist natürlich nur Fiktion. 8)

    Ist denn keiner der Veranstalter hier im Forum unterwegs und könnte das Rätsel auflösen?

    Ansonsten halte ich es auch für sehr unwahrscheinlich, das mit 'normaler Munition', auf einer normal eingestellten Meyton‐Anlage ohne Einspannen, solche Ergebnisse erzielt werden können.

    Mal zum Thema, ich habe meine Gewehrläufe bisher äußerst selten mit Öl gereinigt, Luftgewehr noch nie!

    Mein KK‐Gewehr ist mittlerweile ca. 45 Jahre alt, wird allerdings zugegebenermaßen nicht sehr häufig benutzt, der Lauf sieht aber, trotz des Alters, von innen noch immer gut aus und zeigt bisher keine Alterserscheinungen.

    Die regelmäßige Reinigung mit Öl halte ich daher auch für überflüssig. Da schließe ich mich der Mehrheitsmeinung hier an.

    Zum Thema mit dem Preisschießen und der verwendeten Scheibe, Polizistenduzer hat doch schon teilgenommen und müßte doch folglich mehr wissen. Ansonsten ist das doch nur raten ins Blaue.

    Kann ich nachvollziehen, ich selbst mache Trockentraining auch nur seeeehr begrenzt. Schieße fast ausschließlich s.g. 'Wettkampftraining', also immer mit der Maßmunition im Wettkampfmodus.

    Da ich beim Training nicht auf Ringe schaue, nehme ich auch Hausmarke, oder das, was grad weg muss.
    Training ist vorwiegend Technik (äußerer und innerer Anschlag, Atmung, Rhythmus, Zielvorgang, Abziehen, Nachzielen), da ist's ziemlich egal, ob das Diabolo in der 9,9 rechts oder der 10,8 hoch einschlägt.

    Warum schießt du dann überhaupt mit Munition und machst nicht gleich nur Trockentraining?