Ein Verkanten des Gewehrs kann visiertechnisch vorteilig sein.
Man sollte aber auch bedenken (z.B. Rechtsschütze), das Systemgewicht und der Schaftbackendruck liegt mehr auf der linken Kufe. Abzugsgriff und der Zug am Untergriff sind nach rechts ausgelagert.
Bei einem senkrechten Schaft bleiben Auflage- und Zugkräfte sowie Impulse immer mittig (symmetrisch) zum System.
Beiträge von Greyhound
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Will man zu 100% verhindern, dass etwas passiert, lasst keine Anfänger, keine Schützen mit neuen Waffen und keine Jäger auf die Stände.
Da bin ich völlig bei dir!
Überheblichkeit?
Nein, Tatsache wenn dicke Hosen auf DSB finanzierten Ständen unterwegs sind. -
sowas machen die Leute ja nicht freiwillig, sondern eher aus Schussligkeit. Man fängt halt beim ZF einschießen nicht auf 100m an, sondern halt die ersten Schüsse auf 25m. Einer hat letztens unbrauchbare Munition dabei gehabt. Höhendifferenz von nem halben Meter auf 50m (!!), völlig unterschiedlich geladen. Entweder waren da ein paar versehentlich doppelte Ladungen dabei oder der, der die geladen hat war nicht bei Sinnen…Schußligkeit eine zu schwache Bezeichnung. Hier trifft Dummheit und Blödheit den Rahmen.
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Hatte beide Modelle schon mehrfach (überwiegend das zweite Modell, Achsspiele, schräge abgenutzte Klinken beseitigen) in Wartung / Nacharbeit. Teile vom einen zum anderen Modell getauscht hab ich keine. Bin mir aber relativ sicher dass beide Abzugssysteme und deren Teile gleich sind. Die Fertigungsqualität (Oberflächen, Klinken, Passungen) ist bei der älteren TOZ 35 generell etwas höher.
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Die Berechnung von Bruno Bruckner ist komplett unrealistisch. Wie man aus der Physik weiß dreht sich ein Rotationskörper immer um seinen Rotationsschwerpunkt. Egal wie viele Umdrehungen das Diabolo auf seinem Weg zur Scheibe macht.
Außerdem streut ein Diabolo radial um das anvisierte Ziel. Zu Gunsten oder Ungunsten des Schützen.
Nunja ich möchte die vereinfachte Berechnung vom Bruno Brukner nicht unbedingt in Frage stellen. So könnte sie zumindest näherungsweise oder zum einfacheren Verständnis in Betracht gezogen werden.
Lutz Möller beschreibt in seinen Abhandlungen eine andere Betrachtungsweise:
Befindet sich das Geschoss im Lauf so sind Lauf und Geschossachse deckungsgleich.
Ein rotationssymmetrisches Geschoss fliegt erstmal die vorgegebene Richtung weiter.
Bei einem Geschoss mit verlagertem Schwerpunkt wechselt das Geschoss (beim verlassen an der Mündung) auf die Schwerpunktachse und fliegt in dessen Richtung weiter.
RexCramer vielleicht sind wir uns jetzt ein Stück näher.

Ich denke die Unwucht (und Unförmigkeit) eines Geschosses spielt bezüglich der Trefferlage eine wichtige Rolle. Wie stark und in welche Richtung bleibt dann Glückssache.
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Das sind aber deformierte Diabolos.
Nur die mittleren sind deformiert dargestellt. Beim rechten ist ein Axialer Versatz ersichtlich. Zwischen Laufachse und Schwerpunktachse ergibt sich eine Exzentrizität die bei Rotation dann ähnlich wirkt wie ein Baumaschinenrüttler.

Ich habe mal so einen abgeschossen R10 in Wasser aufgefangen und war schockiert, wie der Diabolo durch den Lauf zugerichtet und deformiert wurde.
Wasser ist nicht geeignet um Diabolos verformungsfrei aufzufangen. Die Diabolos verformen sich nicht im Lauf, sondern beim Aufprall auf die Wasseroberfläche. Mit einer 1-2m langen und mit Watte gefüllten Röhre klappt das besser.
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Guten Morgen,
auch wenn ich mir hier evtl. ein blutige Nase hole, ich halte das für Vodoo. Zumindest bei LuPi Freihand, auch bei Auflage.
Evtl. vielelicht macht das Sinn bei LG Auflage, aber selbst da. Die Abweichungen machen ja nicht sicher immer schlechtere Treffer.Wenn man sich die Arbeit machen will um alles auszuschließen und für den Kopf, ok.
Schöne Ostertage
Nunja, bei Lupi Freihand und auch bei Lupi Auflage mit einem 10tel-Ring Abstand von 0,8mm (da gebe ich Dir recht) mag das Ausrollen nicht wirklich einen Sinn machen.
Ein Augenmerk auf die äusserer Quallität der Diabolos scheint sich aber immer zu lohnen. Leider können die Fehler unterschiedlich in ihrer Art und so auch in ihrer Auswirkung sein. Und leider lassen sich nicht alle Fehler durch Wiegen, Messen und Betrachten erfassen und in ihrer Auswirkung zuordnen.
Ab hier finde ich die Möglichkeit des Ausrollens interessant. Es offenbart einen Fehler der gegenüber allen anderen Prüfmethoden im Verborgenen bleibt.
Bruno Bruckner beschreibt in einem Kapitel seines Buches die Auswirkung kleinster Axialer-Masseversätze beim Diabolo auf die zu erwartende Trefferabweichung.
Er bedient sich (Vereinfacht) folgender Berechnung:
Diabolo mit axialem Masseversatz z.B. 0,05mm, Drall 400mm, Entfernung 10000mm.
10000mm / 400mm = 25 Geschoßumdrehungen bis zum Ziel
25Umdr. x 0,05mm/Umdr. = 1,25mm Trefferabweichung
Dies entspricht 5 10tel Ringe. Womit sich unterschiedliche Streukreise, Ausreisser oder Qualitäten der unterschiedlichsten Lose erklären könnten.
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Was von Anfängern sehr oft vernachlässigt wird, ist das richtige einstellen des Griffstücks.
Nicht nur bei Anfängern.
Richtig, die Abzugsachse und deren Abzugsrichtung sind vorgegeben (Ausnahme TOZ-35). Züngelpossition (längs) und die Griffeinstellung /-gestaltung sollten der Lage der Fingergelenksachse angepasst werden um eine nahezu rechtwinklige, spannungsfreie Abzugsrichtung zu erreichen. -
Ein irreführendes Video das ordentlich für Missverständnisse sorgt. Es suggeriert dass beschädigte Diabolos keine große Einbuße in ihrer Präzision haben. So ein Blödsinn. Demnächst schmeiß ich mal ne Dose meiner mühevoll eingeschossenen Diabolos an die Wand. Macht ja nix, zusätzlich gleicht ja der Lauf noch alles aus.
Mein Niveau und Anspruch als Auflageschütze liegt leider etwas höher als das gezeigte Video. -
bei eingespanntem Gewehr:
- seitens des Diabolo kann es eigentlich nur eine Abweichung beim Gewicht sein, weil kleinste „Deformation“ des Diabolo gleicht der Lauf eigentlich relativ gut aus
- oder aber es lag einfach am Gewehr, vielleicht beim laden/spannen nicht den gleichen Druck von der Kartusche ins System befördert
Bei Gewichts- oder Druckunterschieden ist die Trefferlage entweder höher oder tiefer. Es gibt physikalisch keinen Grund warum die Trefferlage bei Gewichts- oder Druckunterschieden nach rechts oder links abweichen sollte.
Form- und Lageabweichungen des Diabolos zu seiner Symmetrieachse (Unwuchten und Asymmetrien) wie z.B. exzentrische Kelche oder Kopfplatten kann ein Lauf nicht beheben. Diese bleiben von der Herstellung, auf dem Weg, bis zum Ziel Bestandteil des Diabolos. Der Lauf bleibt immer der gleiche, das Diabolos ist bei jedem Schuß ein anderes. Wo kommen dann wohl die Ausreißer her?
da du ja ein sehr guter und vorallem konstanter Schütze bist, würde mich mal interessieren, ob du einen Unterschied feststellst, wenn du bei deiner FWB mal folgende Situationen vergleichst
- einmal spannen
oder, weil man gerade beim Ablauf unsicher ist und zur Sicherheit oder ausversehen
- ein weiteres mal spannt
- bzw ob es einen Unterschied macht, wie lange man den Spannhebel „hinten“ lässt vor dem verschließenWas soll das für einen Unterschied machen? Mit dem Spannhebel spannt man nur den Schlagbolzen und bringt den Stabilisator in seine Ausgangsstellung. Das Spannen hat auf Ventil und den Vorkammerdruck keinerlei Einfluss.
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Ich habe nur horizontale Ausreißer.
Vielleicht ist der Auflagedruck an den Kufen unterschiedlich. Beim Schuß lößt sich die Spannung der schwächeren Druckseite.
BeitragRE: Besonderheiten Pistole Auflage
Hallo zusammen,
@Albert X , wie oben schon mal erwähnt: "Da gäbe es viel zu schreiben".
Senkrecht
seien es die Grundlagen der Schießtechnik, im speziellen bei Auflage- Anschlag, Ausrichtung, Balance, Muskelspannung, Griff -Gestaltung -Ausrichtung -Neigung, Einsetzen, Greifen, Handlungsablauf, Atmung, Zielen, Visierbild, Halteraum, Abzugseinstellung, Abziehen, Nachhalten und Aufrechterhaltung der Konzentration -ist für dich ja zum Glück nachvollziehbar.
Waagrecht
Sind es zum Glück nur zwei…Herr der Ringe19. April 2021 um 17:37 -
71 Yards wären 65 Meter.
Richtig, das ist natürlich schon eine andere Hausnummer. Dieses Spiralen (Streuen) zeigt wenn auch in wesentlich kleinerem Ausmaß vermutlich schon auf 10m seine Auswirkungen.
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Moin zusammen.
Vielleicht kann mir hier jemand einen gute Tip geben:
Seit einiger Zeit verwenden wir die innovativen "LookBe4"-Diopter. Hier kann der Trainer im Hintergrund mittels einer App die entsprechenden Einstellungen wie links, rechts, hoch, tief aber auch Schränkung und Lichtdurchlass der Diopter vom Schützen vornehmen. Leider bricht die notwendige Bluetooth-Verbindung seit einiger Zeit ständig ab.
Das ist ja echt doof. Hab vor kurzem den Trainerschein gemacht und wollte zur besseren Einflussnahme auch gerne neuste Technik zum Einsatz bringen. Danke für den Hinweis.
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1015 fps 100% spiral flight with 8.4 gr JSB .177 pellets over 71 yards - YouTube
Die Videos sind sicherlich auf größere Distanzen. Ich denke Unwucht oder Aerodynamik kann sich schon -wenn auch gering- auf 10m bemerkbar machen. Immerhin macht das Diabolo ca. 25 Umdrehungen mit ca. 630km/h bis zur Scheibe.
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Mit dem Stab wackelt trotzdem immer der Aufnahmebock.
Die Ursache des Wackelns ist weniger der Stab sondern eher das Nachgeben der dünnen Kunststoffplatte vom Mikroskop. Die weichen linsenförmigen Gerätefüße begünstigen das Gautschen zusätzlich. Hier müsste nachgebessert werden.
Entweder die Gerätefüße entfernen, oder die Stativplatte nach hinten drehen und ordentlich beschweren, oder beides zusammen.
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poolbaucenter- Ich verwende einen etwas längeren Holzstab den ich mit einem Schrumpfschlauch überzogen habe. So viel besser ist diese Antriebsart jedoch auch nicht.
Nunja, vielleicht war es vergebene Mühe die zwei Animation als Vergleich zu erstellen. Auf dem Standbild kann ich jedoch die unterschiedliche Breite der Schwarzen Kopfkante gut erkennen. Auf 2Uhr ist sie breiter, auf 7Uhr ist sie schmäler. Ich kann mir gut vorstellen dass die Umströmung unterschiedlich ist.
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Vielleicht verhindert die dickere Wachsschicht insbesondere an der Krimpung den Luftaustausch der ja bei jeder Temperaturschwankung einhergeht.
Unabhängig von Sorte und Wachsmenge. Meine Erfahrung präzisionstechnisch ist eher negativ behaftet wenn das Wachs ungleichmäßig (einseitig) verteilt ist. Ich vermute die Auswirkung auf das Geschoss könnte ähnlich von Spurrillen bei Regen (Aquaplaning) sein. Insbesondere beim Fahrbahnwechsel merkt man die einseitige Auswirkung.
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Egal wie. Es gibt sehr viele Schützen die sich riesig über eine Platzierung bei der Keismeisterschaft freuen. Egal mit welcher Leistung. Ich klatsche und freue mich mit Ihnen.
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Murmelchen - Na dann, gute Besserung.