Beiträge von AndiG

    mir ließ es keine Ruhe und ich habe mich noch mal ran gemacht


    vorweg, meinen„Fehler“ habe ich gefunden, denn ich hatte alles soweit schon richtig gemacht, aber schlichtweg viel zu wenig „gedreht“, um einen spürbaren Effekt zu erzielen; vermutlich war ich gedanklich beim Absorber, wo man ja nur in 5-Minuten Schritten drehen soll und da hatte ich vorher gelesen


    habe es „empirisch“ gemacht, wie Murmelchen es vorschlug, dabei einmal ganz erhöht und einmal ganz verringert, dazu daheim quasi einen Auflage-Anschlag aufgebaut, und richtig mit Kopf an die Schaftbacke und so und siehe da, da merkt man es im Trockenabzug deutlich im Finger und hört/spürt es auch


    von der Umstellschraube habe ich (noch) die Finger gelassen, aber in der Ebene, wo sie jetzt als Grundeinstellung liegt, bin ich nun im ersten drittel der Verringerung


    mal schauen, hätte noch ca 1/3 Weg bis zur geringsten Einstellung ohne „umzustellen“ und werde das Donnerstag beim Training mal testen


    Danke euch allen nochmal Murmelchen  AndreasJ  Hugo165

    ich hatte meine Fragen auch direkt an Feinwerkbau gestellt

    • eignet sich für die (gelegentliche) Pflege des Nußbaum-Holzschaftes Ballistol Universal-Öl; zur eher regelmäßigen Pflege z.B. nach jedem Training / Wettkampf würde ich lediglich mit einem Tuch trocken abwischen?
    • ich verstehe richtig, Sie raten von Filzstopfen zum durchschießen als "Laufreinigung" ab?
    • in der Bedienungsanleitung wird von geölten Dochten gesprochen, welches Öl eignet sich dafür am Besten?
    • sollte der Bereich Schieber / Absorber "gepflegt" werden, wenn ja wie/womit?


    heute kam die Antwort, sehr umfassend und eindeutig, daher ein dickes Lob an den Feinwerkbau-Service


    ➢ Äußerliche Reinigung/Pflege: Nach jedem Schießen mit einem weichen Baumwolltuch abreiben. Den Nussbaum Schaft können sie in größeren Abständen mit einem leicht öligen Tuch abreiben. Ballistol können sie verwenden.

    ➢ Reinigung des Laufinneren nach ca. 500 Schuss

    ➢ Zur Reinigung des Laufinneren, den Lauf mit Reinigungsschnur und einem trockenen Reinigungsdocht mehrmals durchziehen

    ➢ Filzpfropfen empfehlen wir nicht unbedingt. Mit der Zeit besteht die Gefahr, dass Filzpartikel in das Ventilsystem gelangen und Probleme verursachen.

    ➢ Ist der Lauf stärker verschmutzt, einen mit einem Waffenöl ihrer Wahl leicht geölten Docht durchziehen und anschließend mit trockenen Putzdochten wieder entölen, bis diese keine Öl- und Schmutzspuren mehr zeigen

    ➢ Nach jeder Laufreinigung ist ein kurzer „Einbleivorgang“ notwendig (ca. 10 Schuss), da sonst anfangs Präzisionsschwankungen auftreten können

    Die Systeme der Feinwerkbau - Luftdruckwaffen arbeiten über längere Zeit wartungsfrei und sollten daher nur in längeren Zeitabständen nachgeschmiert werden.

    Ggf. einmal jährlich alte Fettrückstände von den Abzugsteilen vorsichtig entfernen und die Abgangskanten wieder leicht mit Feinwerkbau Spezial-Gleitfett neu einfetten. Das Schieberrohr in dem der Absorber läuft, kann hinter dem schwarzen Verschlusskopf hauchdünn mit FWB Spezialgleitfett geschmiert werden. Darauf achten dass kein Öl oder Fett in das Innere des Absorbers gelangt. Das würde die Funktion des Absorbers, die auf Reibung basiert außer Kraft setzen.

    wenn „links“ gleich „im Uhrzeigersinn bedeutet, passt es

    gemäß Anleitung

    a) Vorzugsgewicht
    Drehung des Rändelringes (44) nach links (im Uhrzeigersinn) erhöht,
    Drehung nach rechts (gegen Uhrzeigersinn) verringert das Vorzugsgewicht.


    b) Druckpunktgewicht
    Drehung des Rändelringes (45) nach links (im Uhrzeigersinn) verringert, Drehung nach rechts (gegen Uhrzeigersinn) erhöht das Druckpunktgewicht


    muss ich später mal testen….

    also stimmt die ursprüngliche Beschreibung oben nicht und es wäre wie folgt?


    a) Vorzugsgewicht

    Zeigefinger in Abzugsgsfenster.

    Bewegung der Rändelmutter in Uhrzeigerrichtung (verringert),

    Bewegung der Rändelmutter gegen Uhrzeigerrichting (erhötht).

    b) Abzugsgewicht / Druckpunkt

    Daumen in Abzugsfenster.

    Bewegung der Rändelmutter in Uhrzeigerrichtung (erhöht),

    Bewegung der Rändelmutter gegen Uhrzeigerrichting (verringert).

    ich will nur an die Rändelschrauben und auch nur an die 45, habe aber irgendwie den Denkfehler bei links/rechts


    daher die Frage ob das wie oben. mit dem Uhrzeigersinn beim Druckpunkt stimmt?

    und noch gleich die Frage hinterher…. kann ich die Einstellung im Trockenmodus „nachvolllziehen“?


    Abzugsgewicht

    Daumen in Abzugsfenster.

    Bewegung der Rändelmutter in Uhrzeigerrichtung (verringert),

    Bewegung der Rändelmutter gegen Uhrzeigerrichting (erhötht).

    ich erwecke mal diesen alten Thread….


    mein vorheriges LG transportierte ich im Futteral

    das Neue passt da nicht mehr ohne weiteres rein u.a. wegen der Visiererhöhungen und ich möchte auch die Auflageschiene nicht jedes mal abmontieren…. also wird es im originalen Koffer transportiert.

    der passt auch 1A in den Kofferram und die Waffe ist top geschützt, aber jetzt zum „Problem“

    zu einem Schießstand kann ich laufen….600m

    den Futteral konnte ich wie einen Rucksack tragen, der Koffer ist das deutlich unhandlicher


    gibt es irgendwelche Möglichkeiten, mit Schlaufen oder ähnlichem, den Gewehrkoffer wie einen Rucksack oder zumindest mit Schulterschlaufen zu transportieren? gibt es „Tragesysteme“? habt ihr Ideen?

    ich habe meinen alten Seeack vom Speicher geholt, ist eine Notlösung die zwar funktioniert, aber auch irgendwie instabil und unhandlich ist….


    Danke euch :)

    ich muss mal nachhaken, kann jemand das bestätigen?
    habe dazu obige Beschreibung vom @herr der Ringe nochmal kopiert


    a) Vorzugsgewicht

    Zeigefinger in Abzugsgsfenster.

    Bewegung der Rändelmutter in Uhrzeigerrichtung (verringert),

    Bewegung der Rändelmutter gegen Uhrzeigerrichting (erhötht).

    b) Abzugsgewicht

    Daumen in Abzugsfenster.

    Bewegung der Rändelmutter in Uhrzeigerrichtung (verringert),

    Bewegung der Rändelmutter gegen Uhrzeigerrichting (erhötht).


    mir geht es um den Druckpunkt, denn der Vorzug bis zum Druckpunkt passt, aber zum auslösen des Schußes muss ich zu viel Kraft aufwenden und Widerstand überwinden, das mag ich verringern


    Habe auch noch mal den Ausschnitt aus der aktuellen BDA eingefügt

    der Centra hat zwei…. macht für mich einen präziseren Eindruck, die Verarbeitung und Ausarbeitung ist gefälliger

    will den KT und Diopter in Standard von FWB nicht schlecht reden, wird funktionieren, aber ich persönlich finde, dass die MEC/Centra Teile einfach wertiger sind und besser zum Rest passen, geben mir ein besseres Gefühl

    bin just nach meinem ersten Jahr der Wieder-Aktivität im Schießsport von einem Walther LG 400 Blacktec auf ein FWB 800 W umgestiegen

    das FWB liegt mir sehr gut und ich habe nach drei Trainingseinheiten und einem „Wettkampf“ schon gute 5 Ringe (Zehntelwertung) rausgeholt

    ein 800er reichte mir, weil ich schieße Wettkämpfe „nur“ in der Bruderschaft, trainiere aber auch noch in einer „SSG“ (Landesleistungszentrum & Bundesliga) - die freistehend Mannschaften schießen Walther, Auflagemannschaften überwiegend FWB


    Korntunnel und Diopter habe ich aber beim FWB direkt gegen meine MEC/Centra Teile getauscht; der FWB Korntunnel hätte zwar das Centra Glas-Ringkorn aufnehmen können, aber mich störte der Kornfuß mit nur einer Schraube und dann ist er halt matt

    Diopter habe ich das Spy Long; das Teil ist einfach state of the art, wenn man mich fragt; die Klicks sind absolut nachvollziehbar - optisch, gefühlt und man hört es auch


    Thema Ansorber beim 800er

    fragt man Händler, Nutzer und wir haben im Nachbardorf einen alten Herrn, der sehr viele Gewehre repariert und wartet, macht der nicht öfter Probleme als bei anderen, zudem ist er recht einfach einstellbar

    wichtig sei:

    - Kartusche hin und wieder komplett leeren, damit evtl entstandenes bzw vom befüllen hinein gelangtes Kondenswasser raus kommt

    - Kartusche nicht im Gewehr verschraubt belassen, wenn nicht genutzt

    - kein Öl o.ä. im Bereich des Absorbers

    - keine Filzstopfen, weil sich davon bei Schußabgang Fasern lösen und in Richtung Luftsystem und auch Absorber gelangen können

    hier KÖNNTE es einen Zusammenhang geben - RE: V0 plötzlich bei 180m/s

    weil Silikonspray Teile in der Feinmechanik gut gleiten lässt, aber gerade heute habe ich mit Klingner wegen der leichten Riefen telefoniert, dort sagte man mir ich solle schmieren. Da die FA. Feinwerkbau Silkonpaste in der Tube anbietet, habe ich das Absorberrohr mit dem Zeugs leicht eingerieben und sofort eine Beseitigung des Geräusches festgestellt.

    man müsste sich mal das Sicherheitsdatenblatt des Feinwerkbau Spezial Gleitfett zukommen lassen, denn ich habe meine Zweifel, dass es sich dabei um eine Silikonbasis handelt; eher vermute ich Vaseline, was "mineral-ölisches", was auch eher zum Geruch passt, denn ich rieche eine leichte Paraffin-Note


    Silikonfette die durch Zugabe von Verdickern aus Silikonöl entstehen sind wasserunlöslich, vor allem aber stark wasserabweisend, hydrophob

    Vaseline ist war ebenfalls wasserunlöslich, aber nicht hydrophob nach meinem Stand


    anders gesagt, kommt nun Feuchtigkeit an die geschmierten Stellen, würde Vaseline vermutlich eher "emulgieren", alles auf Silikonbasis hingegen würde das Wasser "abwerfen" und damit kann es ohne Probleme an Stellen gelangen, wo es nicht hin darf;

    nicht unterschätzen darf man dabei, dass wir immer von Wasser sprechen, aber selbst feinstes Kondenswasser wenn man die Waffe aus der heimischen Wohnung ins Auto und danach an den Schießstand bringt, wo jedes mal andere Temperaturen und Luftfeuchtigkeit herrschen, kann einen für den Menschen schier unsichtbaren Kondens-Wasser-Film erzeugen, auf Silikonen wäre dieser als feinste "Tropfen" auflagernd, die dann abreißen, insb. z.B. wenn Luftzug durch Druck etc. entsteht und bei mechanischer Bewegung wird das Wasser einfach über die Schmierstellen verteilt

    Danke Murmelchen für die Erklärung

    wie @StefanD ja sagte, erlaubt die FBW Vario Verstellung eine Auslagerung von Diopter und Korntunnel;

    habe beides nach Links um die gleiche Schraubenzahl ausgelagert, beim Diopter ist da durch den größeren Abstand etwas mehr Auslagerung als vorne beim Korntunnel und bin dabei bewusst noch nicht ganz an Maximum gegangen und der erste Anschlag fühlte sich direkt sehr gut an, Schaftbacke noch ein gleich wenig justieret, fertig

    der erste Schuss eine 8, am Spy gedreht, zweiter Schuss eine 10, passt und ich bin glücklich

    zum "Ergebnis" hatte ich ja in Beitrag 12 auch schon verlinkt: RE: Hallo vom Niederhein