Beiträge von AndiG

    ich hatte zuletzt immer wieder geschaut, wie es in dem Bereich „aussieht“, zudem beobachtet, dass es sehr temperatur - bzw umgebungsabhängig ist, wie der Ladehbel „aufspringt“

    auf dem Stand in der Bruderschaft ist es eher kalt und gefühlt feuchter, in der SSG eher Zimmertemperatur und defintiv trockenere Luft durch Klimaanlage


    das Feinwerkbau-Fett war mir dann teils zu „flüssig“ (ölig) und da ich im Bereich Schmierstoffe arbeite, habe ich mal etwas quer gelesen….

    schlussendlich habe ich, weil wir bei uns im Unternehmen nichts in „haushaltsüblichen Mengen“ haben, mal das Ballistol Vaseline Waffenfett ausprobiert und was soll ich sagen, TOP!

    mit der Fingerkuppe ganz leicht in bzw auf die obere Schicht vom Vaseline-Topf, dann hauchdünn (!) auch den Bereich des Rohres auftupfen, sichtbar überschüssige Vaseline mit einem flauschigen (Mikrofaser-) Tuch abtupfen und danach einfach ganz normal benutzen;

    nach etlichen Schüssen sammelt sicht dann evtl. vorne an schwarzen Verschluss ein bisschen „Belag“, den man an Ende wegwischen kann, aber der Verschluss bzw das Absorberrohr läuft absolut sauber, egal bei welcher Temperatur bzw unabhängig von den Bedingungen, dazu keine Riefen oder ähnliches mehr sichtbar 😎

    schließe mich Rabe74 an


    was er dir frazi64 sagen will, Feinwerkbau statt Walther


    ich stand vor einiger Zeit vor der gleichen Frage

    hatte bis dahin ein Walther LG400 Blacktec, ok, nicht das "Beste" aus der LG400 Serie und ich hatte natürlich auch Richtung Walther geschaut

    LG400 u.a. als Anatomic und dann zu Auflage aufrüsten, aber halt auch die anderen möglichen Walther Modelle

    dazu Anschütz, Steyr und gelandet bin ich schlussendlich beim Feinwerkbau 800 W, also die Holz-Variante


    wenn ich nun deinen Preisrahmen richtig einschätze, kann es bei dir durchaus auch in Richtung Feinwerkbau "900" gehen


    alles in allem der Tipp, sich die Gewehr sofern bei Händler vor Ort verfügbar, anzuschauen, in die Hand und vor allem auch mal in den Anschlag zu nehmen


    was ich zu meiner eigenen Entscheidung noch sagen kann und auch jedem mal raten würde auszuprobieren:

    gerade bei Feinwerkbau hat man ja, egal ob 800er oder 900er die Auswahl zwischen Alu und Holz, ohne nun bei den Holz-Varianten auf Einstellungsmöglichkeiten, mal abgesehen von der möglichen Schaft-Schränkung, verzichten zu müssen

    ich für meinen Teil bin mit der Holz-Variante "glücklicher", da relativ nah ans Gewichtslimit zu bringen und wie es im Flyer zum 800 W seinerzeit stand, ist die Schußabgabe und das ganze Gefühl einfach "wärmer" und mir persönlich liegt das! vgl.: Neues Feinwerkbau 800

    ich hatte beim Kauf meiner FWB 800 W den Umbau auf „Ladehebel links“ vom Händler durchführen lassen und bekam sie direkt so geliefert;

    dafür brauchte es eine andere Feder und die Tüte für das Teil lag dem Teileset bei, mit einem Zettel drin, dass das aber nun die „Rechtsfeder“ ist…


    für mich als Rechtsschütze, der mit der linken Hand lädt, war der mögliche Umbau ein Kaufargument, denn diesen Ergonomie-Gewinn möchte ich nicht missen, dann damit kann ich laden, ohne den Anschlag zu „verändern“ oder gar den Finger vom Abzug zu nehmen

    da ich vor kurzem selbst vor der Entscheidung stand, verlinke ich mal:

    AndiG
    31. August 2024 um 19:29

    Auch nicht, bist aber schon deutlich näher dran. :*

    Gesetz über die Kontrolle von Kriegswaffen, [Kriegswaffenkontrollgesetz] (nicht amtlich)
    Abkürzung: [KrWaffKontrG]


    ist ein Bundesgesetz bzw Ausführungsgesetz zu Artikel 26 Abs. 2 des Grundgesetzes


    Die Genehmigungsbehörde ist hierbei vor allem das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

    Kontrolle erfolgt in den Kriegswaffenbüchern auch durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA


    hatte erst vor einigen Wochen wieder eine "Online-Schulung" dazu im Konzern


    meine mich aber zu erinnern, das "Halb-Automaten" da keine Beachtung finden, solange nicht zum Voll-Automaten umrüstbar, aber kann mich irren


    Halbautomaten fallen daher eher unter das "einfache" deutsche Waffengesetz

    nicht falsch verstehen, denn ich zumindest gönne jedem seinen sportlichen Erfolg, insbesondere weil dieser auch meist mit viel und hartem Training einhergeht


    aber wie ich mit meinem Motorsport-Vergleich aufzeigen wollte, finde ich technisches Wettrüsten auf Materialebene zusäztlich zur sportlichen Komponente nur dann sinnvoll, wenn dafür innerhalb des gleichen Regelwerkes durch entsprechende „Klassenunterschiede“ nachvollziehbare Rahmenbedingungen geschaffen werden

    bleiben wir beim Beispiel Motorsport, so könnte es innerhalb der Alterklassen eine Art offene Klasse mit allen technischen Möglichkeiten bei der Ausrüstung runter bis zu einer Breitensport Klasse mit eher einfachen Mitteln geben

    das heißt im Umkehrschluss, dass die ersten 20% aller Ergebnisse nur durch Ausnutzung des Grenzbereichs möglich sind....

    OK,....für LG-A bedeutet das auf Basis der DM Ergebnisse:

    statt der bis zu 320+ Ringe wären Ergebnisse im Bereich von sagen wir 314+ deutlich realistischer

    Klasse 1 & 2 , um ca 200-222 Starter, davon 20%, ab ca. Position 40/44 realistische Ergebnisse

    ich weiß, dass ist jetzt ziemlich "böse" von mir, also nicht ganz auf die Goldwaage legen bitte


    grundsätzlich vergleiche ich den Schießsport und die dort verwendete "Ausrüstung" immer ein bisschen mit den Königsdisziplinen im Motorsport wie Formel 1, Rallye WRC, GT-Rennsport und Le-Mans Prototypen etc., aber selbst runter bis in den 24 Stunden "Breitensport"

    es gibt ein recht ähnlich geartetes Reglement, mit doch vielen, teils interpretativen Spielräumen; das Ergebnis:

    die Top Teams investieren Unsummen, lassen sich bspw. das Öl für jedes einzelne Rennen liefern, von "Teilen" mal ganz zu Schweigen und das eher mittelmäßig mit Budget ausgestattete Team oder gar "Breitensportler" fährt nur noch um die goldenen Ananas :D

    -> das ist dann ab einem bestimmten Punkt kein "Athleten-Sport" mehr, sondern technische Wettrüsten beim Material

    Wenn du dem Schützen seine Schaftkappe weg nimmst, ist er froh, wenn der Schuss auf der Scheibe bleibt. (übertrieben gesagt)

    Auch ältere Schützen (Sen III oder IV), die über Jahre mit "zum Teil aufgelegten Schaftkappen" geschossen und trainiert haben, fangen mit einem ganz neuen Anschlag von vorn wieder an.

    ich bin noch nicht lange genug dabei um das wirklich 100 % korrekt beurteilen zu können, aber so, wie ich es verstehe, sind die genutzten Kappen etc doch eher der Tatsache geschuldet, dass die Sportordnung recht "freizügig" ausgenutzt wurde...

    hätten die sich die Schützen in der Vergangenheit einfach an die SpO gehalten und die "Grauzone" nicht genutzt, müssten sie sich auch nicht umstellen

    ah, OK..... ich trainiere quasi immer "scharf" :D

    Holz bzw. Metall pur, das Problem mit dem Metall hatte ich zuletzt leider nur bei einem Wettkampf und wie gesagt, da schienen mehrere das Problem zu haben, so sie mit einer "kantigen" Auflage ausgestattet waren

    nein auch kein Klebeband. ist auch rutschhemmend.

    wir haben auf unseren Stand auch Holzauflagen, die wir mit dem transparenten dicken Tesa Kantenschutzband beklebt haben,

    um das Holz zu schonen.

    Das ist aber extrem Rutschhemmend.

    jetzt komme ich nicht mit....

    es darf KEIN Klebeband verwendet werden (sagt ja auch Obelix ), aber ihr habt auf den Holzauflagen "extrem rutschhemmendes Kantenschutzband", weil ihr das Holz schützen wollt...

    ich würde aber einfach Klebeband auf dem Metall aufbringen wollen und das ist nicht erlaubt?

    gerade mal in die Sportordnung geschaut:


    9.6 Auflage

    Die Auflagen müssen aus Rundmaterial mit maximal 50 mm Durchmesser oder aus Halbrundmaterial mit 25 mm im Radius und einer Länge von mindestens 100 mm ausgestattet sein.

    Die Auflagen dürfen mit glattem nicht haftendem Material / Flüssigkeit verkleidet / behandelt sein.

    Die Verwendung eigener Auflagen ist nur dann gestattet, wenn der Veranstalter keine zur Verfügung stellt.


    hieße, Klebeband wäre OK :)

    oder überlese/-sehe ich was

    blöde Frage, aber wäre es erlaubt, auf der Auflage eine Lage "Klebeband" (z.B. Gewebeband, "Gaffa Tape", selbst Pack- oder Malerkreppband würde vermutlich reichen...) anzubringen?


    denn ich hatte am Wochenende auch so ein Erlebnis...

    daheim bei der Bruderschaft haben wir Holz, da ist der Katamaran eine absolut sicher Sache

    in der SSG ist die Auflage aus Metall, aber aufgrund der Bauweise und vor allem wegen des sicheren Stand der Auflage auf dem Tisch, ist der Katamaran auch hier unproblematisch

    bei einem Wettkampf am Samstag dann jedoch die absolute Katastrophe, denn ich hatte keine Chance auch nur im Ansatz das Gewehr "fest" auf der Auflage zu halten, egal ob mit Hand auf dem Rack oder mittels ziehen am Untergriff


    als ich mich dann nach meinen Serien vom Stand in Wartebereich begab und von dort die anderen Schützen beobachtete, sah ich, dass im Grunde alle mit Katamaran und ähnlichen Auflagen das gleiche Problem hatten, die TEC-HRO oder auch Anschütz "solid" Nutzer scheinen es da einfacher zu haben

    zur Sicherheit mal füllen, ruhen lassen und die Luft komplett ablassen


    Feuchtigkeit/Kondensat bzw Rückstände voN Metallbearbeitubgsflüssigkeiten aus der Produktion können auch der Grund sein


    dazu mal die Gewinde säubern


    wer weiß, ob Nachbauten so „gut“ gefertigt sind, wie originale