Beiträge von poolbaucenter

    Unser Jugendgruppe nimmt in diesem Jahr wieder am "Ostereierschießen" in Leipzig teil.

    Das ist ein Spaß für die ganze Familie und eine tolle Ablenkung im Training, auf die Meyton-Osterscheibe zu schießen.

    Das lockert das Training immer etwas auf, auf diese Scheibe zu trainieren. (wer keine Meyton-Anlage hat, kann sich diese Scheibe auch ausdrucken)


    Ansonsten machen wir ein "Punkte-Schießen" mit Zehntelwertung . (der beste Schuss bekommt einen Punkt)

    6 Jugendliche gegeneinander und wer zuerst 10 Punkte hat, hat gewonnen.

    Auch das wird von der Jugend eher als Spaß angesehen und nicht als ernsthaftes Training.

    Dass hat den Vorteil, das sich ein schlechter Schuss, nicht auf das Gesamtergebnis auswirkt und der Druck wird damit genommen, weil nur jeder einzelne Schuss zählt.

    An welchen Stellen hast Du dann noch für zusätzliches Gewicht gesorgt? Ich hatte den Katamaran zum einen wegen der Auflage und des gleichzeitig höheren Gewichtes angebracht.

    Da gebe "Obelix" recht.

    meine FWB 900 Auflage ist mit den ganzen Anbauteilen schon auf 5400g. Die 100g lasse ich mir Luft und gehe nicht nicht ans Limit.

    Aber auch Gewichte am Schaft des LGA werden überwertet.

    Ihr legt die nicht abziehende Hand auf den Vorderschaft oder hängt diese unten an den Griff.

    Das sind dann 4-8kg Armgewicht (je nach Körperbau) die auf den Schaft drücken oder dran ziehen.

    Was sollen den dann noch 100-200g Gewicht im Auflageteil bringen????

    Grüße Holger

    dass das Auflage-Gewehr eine Materialschlacht geworden ist, ist ja bestimmt jeden klar.

    Und dann immer der Spruch "der Fehler steht hinter dem Gewehr" - stimmt schon lange nicht mehr.

    Ich zähle mich absolut nicht zu den guten Schützen, es ist einfach nur das Gewehr, welches ich so abgestimmt und aufgerüstet habe.

    Jeder Mittelklasse Schütze, den ich mit meinem Gewehr schießen lasse, erreicht nach kurzer Zeit 106er Serien.

    Ich bin ein Quereinsteiger und schieße erst wieder seit 2 Jahren aktiv LGA. (nach 12 Jahren Pause)

    und im zweiten Jahr den dritten Platz bei der DM 2024 in Dortmund. Das stinkt doch bis zum Himmel. Oder nicht.??

    Eh man beim Freistehenden LG an einem Finale teilnehmen darf, vergehen Jahre und tausende von Stunden harten Training.

    Beim "Auflage LG" brauchst du nur 7000€ und jemand der dir die Grundlagen und Tricks zeigt.

    (Sorry Mike, jetzt beißt du bestimmt wieder in deine Tastatur)


    ""manchmal versteh ich dich nicht. Was ist eine normales Niveau für dich?""

    normales Niveau liegt für mich zwischen 315 bis 318 Ringen.

    Es geht ja immer noch um Sport und es sollten auch gute Schützen die Möglichkeit haben, die nicht die finanziellen Mittel haben, sich Ringe zu erkaufen, vorn an der Spitze mit schießen zu können.

    "Jetzt könnt mir mich alle wieder zerreißen" :/

    Lächerlich ist, sich mit den Regeln anderer Länder zu messen, und dann das auch noch als viel besser als bei uns darzustellen. Ja, andere Länder, andere Sitten. Ist eben so, muss aber auch nicht besser sein.

    Es ist nur darüber geredet wurden, mit welchen Maßnahmen man die Ringzahlen wieder auf ein normales Niveau bringen kann, so dass auch gute Schützen mit Standardgewehren wieder eine Chance haben.

    Und ich habe hier nur das Beispiel der Schweiz aufgeführt, die ohne Adlerauge schießen müssen.

    Genau das ist das "Kernproblem". Die Ursache des ganzen (Regel)Unsinns liegt darin, dass es viele Schützen gab, die mit großem Einfallsreichtum die Regel 9.7.2 "unterwandert" haben, d.h. die Schaftkappe regelwidrig auf der Schulter aufgelegt haben, obwohl es lt. SpO. verboten war und ist. Nun wäre es relativ einfach gewesen, eine etwas genauere Definition von "auf der Schulter aufgelegt" zu formulieren - aber nein, stattdessen wurden diese ganzen unsinnigen Regeländerungen durchgeführt, die nur darauf abzielen, per se ein auflegen der Schaftkappe auf der Schulter zu unterbinden.
    Lieber DSB: gebt einfach klarere Regeln und Definitionen heraus und was noch viel wichtiger ist, schult und ermutigt eure Kampfrichter, einheitlich auf die Einhaltung der Regeln zu achten, ggf. Verstöße zu sanktionieren und notfalls auch eine DQ auszusprechen.
    Ich bin mir sicher, dass würde viel mehr Schützen dazu "animieren", sich an geltende Regeln zu halten.

    Haben wir es nicht in Berlin gesehen. :/

    Was nützen uns solche Regeln, "genauere Definition von "auf der Schulter aufgelegt"., wenn die Kampfrichter das nicht umsetzen.

    und "ggf. Verstöße zu sanktionieren und notfalls auch eine DQ auszusprechen", nicht durchziehen.

    Bei jedem meiner Wettkämpfe erlebe ich 2-3 solche schwarzen Schafe , die es aber meistens auch aus Unwissenheit machen.

    Ich habe noch nie eine Disqualifikation beim oder nach dem Wettkampf in der Auflage - Disziplin erlebt.

    Auch hier muss ich dir wiedersprechen. Die Freihandschützen schießen doch auch ohne Adlerauge und treffen Serien von 106-108. es kommt immer auf den Schützen an.

    Stimmt, aber die haben schon immer ohne Adlerauge trainiert und kennen es nicht anders.

    Und dann hat die Jugend (bis 40 Jahre) viel bessere Augen und der Wechsel zwischen Nah und Fern sehen klappt noch richtig gut. (Akkommodation)

    Bei uns doch schon lange nicht mehr. =O

    Ich schieße bei uns ja die Jugendgewehre ohne Adlerauge ein.

    Bei mir ist da bei 106,0 Ringen Schluss, und da muß ich mich auch sehr konzentrieren und das geht richtig auf die Augen .

    Aus welchem Grund sollte man die Ergebnisse runter bekommen? Die, die für ihren Erfolg arbeiten, würden auch zeitnah auf dem alten Niveau sein. Ist doch nichts anderes wie z. Bsp. bei Gerd, der mit der „neuen“ Regel bzw. Umstellung seiner Kappe besser schießt als vorher.
    Oder sollen schwächere mehr Chancen haben mal aufs Treppchen zu kommen.
    Ich sehe keinen Sinn darin zu versuchen die Ergebnisse zu minimieren.
    Es gab schon immer Ausnahmen im Sport oder anders gesagt bessere als andere und das wird auch so bleiben.
    Mit solchen Regeländerungen werden ja nicht nur Schützen „bestraft“ sondern auch Hersteller von z. Bsp. Adleraugen oder bei den Kappen.

    Da bin ich voll bei dir

    adt hatte den Einwand mit der "Reduktion der hohen Resultate" gebracht.

    Bei der Kappenregelung wird man zwar mal ganz kurz einen Einbruch vermerken, aber bis Dortmund hat es sich wieder erholt.

    Die Schweiz regelt das über das Verbot der Optik und Adlerauge.

    .......nur so als Aussenstehender, habe gedacht, dass das Ziel der neuen Regel eine deutliche Reduktion der hohen Resultate sein soll oder so??? So wie ich es sehe eine Regel die am Ziel vorbeischiesst.


    P.S. in der Schweiz wurde diese Regel drei Wochen vor der Schweizermeisterschaft eingeführt und hat Gültigkeit. Wieso weiss vermutlich ausser dem Ressortverantwortlichen keiner da wir kein Adlerauge verwenden dürfen und unsere Resultate allgemein sowieso viel tiefer als bei euch liegen.

    Ich fand euer Video aus der Schweiz richtig gut

    Da waren richtig gute Schützen am Start und man kann hier genau erkennen, wie sich ein schießen ohne Adlerauge, auf die Ergebnisse auswirkt.

    Viel mehr 10,2 oder 10,3 als bei unseren Wettkämpfen.

    Glarner Sommercup 2023 - Auflageschiessen

    .......nur so als Aussenstehender, habe gedacht, dass das Ziel der neuen Regel eine deutliche Reduktion der hohen Resultate sein soll oder so??? So wie ich es sehe eine Regel die am Ziel vorbeischiesst.


    P.S. in der Schweiz wurde diese Regel drei Wochen vor der Schweizermeisterschaft eingeführt und hat Gültigkeit. Wieso weiss vermutlich ausser dem Ressortverantwortlichen keiner da wir kein Adlerauge verwenden dürfen und unsere Resultate allgemein sowieso viel tiefer als bei euch liegen.

    Nicht ganz.

    Diese Regeländerung ist eher dafür gedacht, den Beschiss Einhalt zu gebieten.

    Wir haben bei uns im Verein auch schon über die Schweizer Regeln diskutiert.

    Um die Ergebnisse runter zu bekommen, ist ein Verbot der Adleraugen ein guter Schritt, der auch sofort Wirkung zeigen würde.

    Ihr dürft ja auch keine Optik am Diopter haben. Nur die Gehmann 0.0 wurde bei euch zugelassen.

    In München wurden sogar doppelte Optiken geschossen. Am Diopter und Adlerauge.

    Das konnte aber nur ein sehr geübtes Auge erkennen.

    Hier hatte der Kampfrichter keine Chance gehabt, dass zu erkennen.

    Man hat von der Optik die Zahlen der Dioptrien abgekratzt und einen Farbfilterring drüber geschoben.

    Und dass ist auch einer der vielen Gründe, warum Gerhard den Auflageschützen nicht über den Weg getraut hat. :D

    Danke Sven, so habe ich das noch nicht gesehen und die Kampfrichter bestimmt beim messen auch nicht .

    Wie Andi schon schreibt, hat der BDSH dieses Problem schon erkannt.

    Hier ging es aber um das Füllstück und nicht um den nach unten überstehenden Träger.

    Ich bin mal über den Einfallsreichtum unserer Schützen gespannt.

    Ich dachte die neue Regelung gibt keinen Spielraum für Basteleien und Beschiss.

    Aber falsch gedacht 🤔

    OK. Da gebe ich dir Recht . 👍😉

    Aber da geht es wieder in die Richtung "bewusstes Bescheißen"

    Warum kann man sich nicht einfach an die Zeichnung halten.

    Jetzt weiss ich wenigstens, warum in der SpO das Wort "normalerweise" eingefügt wurde.

    Sorry, hast Recht, soweit habe ich nicht gedacht, das man bewusst den Träger mit in den Anschlag nimmt.

    Du musst auch mal lesen was man schreibt!

    Ich habe das Bild hier aus dem Thread, um Yoda65 eine Frage zu beantworten, weil es Schaftkappen gibt, wo man eben das Befestigungselemnt nicht verschieben kann!

    Da ich ebenso die X-Line von FWB verwende, habe ich das unterste Element auch ganz unten sitzen und der schwarze Träger steht unten nicht über.

    Aber nichts desto trotz, beantworte mir bitte meine Frage, wer sagt, dass das Befestigungslement bei der Messung nicht beachtet wird?

    War ja deine Aussage. ;)

    Wenn der Träger nicht mit der Jacke in Berührung kommt, ist das auch kein Messpunkt für die 25mm.

    Der Träger ist ja bei Überstand auch kein Messpunkt für die 20mm.

    Und der Träger ist ja auch kein Messpunkt für die 153mm.

    Nur wenn ich bewusst den Träger als Kappe benutze, wird der mit vermessen.

    Aber wer macht so etwas? Und was ist der Sinn?

    Sagt wer?

    Wenn es heißt "tiefster Punkt...berührt" dann ist das aus meiner Sicht der tiefste Punkt der die Jacke/Schulter berührt.

    Das wäre ja super wenn es nicht beachtet wird, denn dann kann ich ja das Zwischenstück mit als Anlage nutzen, sozusagen als unteres Element.

    Noch ein bisschen bearbeiten, damit etwas mehr Gripp besteht...

    Warum schraubst du nicht das fehlende Teil unten dran?

    Das erspart dir sinnlose Diskussionen bei der Kontrolle.

    Du kannst den Träger auch nach oben nehmen.

    Liegt dein Träger etwa an der Jacke an?

    Der Träger wird nicht beachtet.

    Wenn du das Mittestück noch etwas runter schiebst wäre es besser, bei der Kontrolle.

    Oder schraub das fehlende Teil einfach unter wieder dran.

    Ich habe eben auch mal das ein und andere "Regelkonform" eingestellt, und kann wie AndiG bestätigen, dass wenn man die Schränkung des Hinterschaftes 90° zur Laufachse einstellt, also gerade, das Gewehr dann viel zu tief liegt. Selbst dann, wenn die ganze Schaftkappe komplett nach unten gestellt wird. Ich finde mit der 25 mm Einstellung des oberen Flügels laut Vorgabe Sportordnung keinerlei Halt mehr in der Schulter, das Gewehr rutscht im schlechtesten Fall beim Abziehen weg. Es hilft nur einklemmen in der Schulter, also "verkrampfter" Anschlag mit den entsprechenden Ausreissern.

    Beim MY10 Masters am letzten Wochenende in München sind von den 20 Schützen, nur 3 Schützen nicht klar gekommen.

    Und das waren die drei Schützen, die sich bis zum Schluss gewehrt haben umzubauen.

    Die Finalergebnisse waren über dem Niveau von der DM in Dortmund 2024.

    Kaum was unter 106er Serien.

    Die neue Regelung war dort überhaupt kein Thema.

    Das ist auch bei keinem etwas gerutscht.

    Hier im Forum haben doch Gerd und Andi absolut tolle Tips zum Umbau und Test gegeben. Besser geht es nicht.