Beiträge von Bromfiets

    Den Sport attraktiver machen? Wie denn? Wenn ich mir überlege, wieviele Schützenvereine es bei uns in Deutschland gibt, sollte das wohl kein Problem sein!?

    Wenn ich erlebe, daß es selbst viele Mitglieder aus den BSV´s, BSG´s usw. gibt, die ebenfalls nicht schießen gehen, kann es für mich nur zwei Gründe geben. Entweder sind das alles nur Partybiester, oder sie haben sehr schnell gemerkt, daß es doch sehr viel Zeit und Mühe erfordert halbwegs konkurenzfähig zu werden. Da is nix mit peng peng und Sieg!

    Und nun muss man sich mal unbedarfte Zuschauer vorstellen. Die wissen überhaupt nicht, was in den Schützen vorgeht. Was alles notwendig ist um dahin zu kommen wo die Schützen sind. Egal auf welchem Niveau die auch immer schießen mögen. Dies den potentiellen Zuschauern nahe zu bringen, ist da noch schwieriger.

    Was in den Filmchen aus Korea zu sehen ist, hat mir gut gefallen. Und die haben auch nicht auf sehr hohem Niveau geschossen. Und dennoch war in den Hallen eine super Stimmung. Was für mich aber wohl eher an der Aufmachung der Veranstaltung(en) und der Mentalität der Menschen dort liegt. "Alte Säcke", die eher der Vereinsmeierei verfallen sind, habe ich da auch nicht gesehen. Bei uns ist das meinen eigenen Erfahrungen nach oft der Standard.

    Wenn ich die Atmosphäre bei unseren Veranstaltungen so betrachte.... ebenfalls meinen eigenen Erfahrungen nach, ich schiesse wettbewerbsmäßig aber auch erst seit Sommer ´23, hat das sehr wohl mit unserer eigenen Mentalität zu tun. Bei meiner ersten Kreismeisterschaft hat mir mein Schießleiter im Vorfeld schon gesagt/gewarnt, daß am dortigen Veranstaltungsort keine Wand oder so vorhanden ist. Anders als bei den Schießständen in meiner Gegend. Das es dort ziemlich "rummelig" zugeht. Direkt hinter den Schützen wird diskutiert, laut geraunt, gejohlt und/oder gelacht. Bei meiner ersten LM in Dortmund war es ähnlich. Das auszublenden fiel mir aber erstaunlicherweise recht leicht. Inzwischen habe ich mir mal Filme von BuLis angeschaut. Kevelaer usw., da war es noch krasser mit der Lautstärke. Davon dürften sogar "unbedarfte" Zuschauer angetan sein.

    Aber der Umgang mit Waffen jeglicher Art hat in D keinen besonders guten Ruf/Stand. Als ein Nachbarverein einen neuen Schießstand in einem Nebengebäude einer Schule fand, hättet ihr mal erleben sollen, was es da für einen Aufruhr in der Öffentlichkeit gegeben hat! Komisch, die gleichen Leute gehen aber gerne zu den Schützenfesten samt Umzug durch den Ort. Und sie schauen sogar beim Vogelschiessen gerne zu. Und dennoch kommt da gar kein Massensport bei raus. Dann noch von ordentlichen Pubikumszahlen zu träumen...? Hmm.

    Mein Fazit aus der Diskussion: Ich begrabe den Gedanken an LuPi- Auflage lieber wieder :stunned:

    Warum denn nur? Mehr als frei stehend zappelt man da auch nicht rum. Ich habe mir sogar eine LPa bestellt. Gestern erst! Ich habe ab und an mal die Vereinswaffe geschnappt und ohne Auflageunterbau geschossen. Fühlte sich ein wenig komisch an. Aber was soll´s?

    Welche Auflageständer sind bei der DM in Dortmund? Hat jemand ein Foto davon?

    Ich denke auf Fotos wird man da auch keine neuen Erkenntnisse gewinnen können.

    Bei der letzten LM dort fand ich ein seeehr wackeliges Exemplar vor. Im Anschlag stand das Ding aber wie eine 1! Trotz Verbogenem Ständer und einer einigermaßen rutschigen Auflageschiene an meinem damaligen Gewehr.

    Meine kleine Anmerkung zu #128, Frage zwei.

    Solange man mit dem LG im Anschlag „aufgelegt“, egal ob sitzend oder im stehenden Anschlag, bedingt von der Altersklasse abhängig, nicht mehr wie 327,0 Ringe bei 30 Schuss erzielt , gibt es immer wieder veränderungen.
    Es ist ja das Schöne am schießen, dass es nicht nur von der optimalen Haltung abhängig ist.

    Hallo Max.

    Dir ist schon klar, daß man die 327 nur erreichen kann, wenn man 30 mal eine 10,9 schießt! Und das hintereinander ?

    Ein solches Ergebnis ist nicht möglich! Da es einfach eine Multiplikation der 10,9 ist. Also ein rein rechnerischer Wert!

    Schon beim Munitest sieht man sehr deutlich, dass es einen Streukreis gibt. Und das mit einem fixierten Gewehr! Meine Steyer hat einen Streukreis von lediglich 5,5 mm erreicht! Und das mit regulären Diabolos von RWS.

    Unter dieser Prämisse kann man ein solch hohes Ergebis in der realen Welt niemals erreichen!!

    Bromfiets

    Eine Frage hätte ich noch: Viele Auflageschützen haben sich zusätzlich einen Griff angebracht.

    Wie baust du bei dir die nötige Spannung auf?


    Gruß Peter

    Den Griff habe ich, wie zuvor beschrieben, demontiert. Einige Vereinskollegen sind auch nicht gerade begeistert davon und raten eher ab.

    Die Spannung nach unten erfolgt einfach dadurch, daß ich meine linke Hand kurz vor der Ladebucht oben auflege und den Arm entspannt nach unten hängen lasse. So ein Arm wiegt schon einige Kilo!

    Hier mal ein schnell geschossenes Foto:

    Lieber Peter,

    ich bin am Nordrand des Ruhrgebiets zu Hause.

    Das Gewehr habe ich tatsächlich online beim Baur bestellt. Er bot es ziemlich komplett an. Mit Centra Auflageschiene, Long Spy, Viesierlinienerhöhung und ´nem Untergriff. Angrabbeln durfte ich eine Challenge jedoch schon eine Weile vorher. Eine Rundenwettkampfgegnerin hat so eine. Auch eine E. Ich fand sie einfach gut. Also die Waffe! Da war´s ohnehin um mich geschehen. Als ich zum ersten mal geschossen habe, habe ich natürlich den Untergriff ausprobiert. Da ich mein Gewehr ankanten muss, war der Untergriff eher kontraproduktiv. Also weg damit. Die Visierung habe ich komplettiert mit einem 0,5er Adlerauge, verstellb. Ringkorn und einer Irisblende mit Farbfilter, die ich von meinem alten Gewehr übernahm.

    AndiG Der Ladehebel war auch mein größter Grund zur Sorge. Aber nicht aus dem von dir genannten Grund. Sondern weil ich befürchtete, daß mir jemand den Ladehebel verbiegt, wenn sie im Waffenständer steht. Die meisten rechnen einfach nicht mit dem abstehenden Teil.

    Nach nunmehr fast einem halben Jahr, stellte sich für mich heraus, daß alle "Befürchtungen" unbegründet waren. Auch beim Nachladen auf der Auflage rutscht und wackelt nix. Liegt möglicherweise an der anderen Auflageschiene.

    Ich finde das Gewicht ebenfalls richtig gut. Und den Abzug finde ich einfach großartig.

    Hallo Peter!

    Na! Was habe ich da nur angerichtet? :saint:

    Ja, die Mumpeln werden genau wie bei FWB direkt in den Lauf geschoben. Der Ladehebel ist, anders als bei den anderen Herstellern, entweder links oder rechts (kann man sich aussuchen) hinter dem "Verschluss" angebracht. Er wird horizontal nach hinten bewegt. Er beschreibt dabei einen Kreisbogen. Nach dem Laden wird der Hebel noch ein Stück weiter nach hinten gezogen um den Mechanismus zur Schussabgabe zu spannen. Dann einfach wieder nach vorne damit und man ist schussbereit! Um das wirklich zu verstehen, ist ein Video nötig. Mit Worten allein ist das schwierig.

    Hier mal ein paar Bilder:

    Da isse! Mein Schätzken!

    Verschluss zu.

    Verschluss halb offen.

    Verschluss ganz offen.

    Hier die Ladebucht.


    Ich habe das gute Stück seit dem 08.10.25. Kurz drauf habe ich erstmal einen Munitest gemacht. Der Hersteller gibt 4,49er an, mit denen er den Schusstest ausführt. Ich habe herausgefunden, daß es bei mir 4,48er sein müssen. Dabei kam ein Streukreis von 5,5mm heraus, bei ca. 160m/sek.

    Das man das Gewehr vor dem Schießen einschalten, und danach auch wieder ausschalten muss, sollte klar sein. Die Einstellerei verläuft denkbar einfach. Es wird auch das passende, gute Werkzeug dafür mitgeliefert. Mit einem bischen gesundem Menschenverstand schafft das jeder. Die Feinjustierung erfolgt dann später. Mich hat ein Schützenbruder im Anschlag fotografiert. Da konnte ich selber sehen, ob ich noch nachbessern oder meine eigene Haltung hätte ändern müssen.

    Über das Gewehr kann ich nur sagen, daß alles butterweich und samtig abläuft. Der Oberhammer für mich ist jedoch der Abzug. Wenn man den Abzugszüngel nach dem Vorlauf langsam weiter nach hinten zieht, macht es irgendwann Peng. Die Schüsse gehen derart trocken ab, das man nur staunen kann. Und ja die Waffe ist lauter als alle anderen. Mein Kumpel sagte mir, er höre jedes mal schon von weitem heraus ob ich gerade schiesse. "Klingt fast wie ein KK."

    Und sie ist schwer! So wie sie auf dem ersten Foto daliegt, bringt sie satte 5,45kg auf die Waage. Wenn ich sie jemandem in die Hand drücke, wird erst mal ein wenig gestöhnt. Weil mit dem Gewicht rechnen sie nicht.

    Von einer FWB 800 basic aufgel. kommend, habe ich mich sofort um 3-4 Ringe verbessert. Will sagen, sie passte mir sofort. Sie fühlte sich einfach richtig für mich an. Sie schiesst genau dahin, wohin ich ziele.

    Du mekst schon. Ich bin nach wie vor schwer begeistert!

    Ich hoffe, das ich dir ein wenig weiterhelfen konnte.

    LG, Michael

    Hallo zusammen,


    als Händler, die eine grössere Auswahl vorhalten fallen mir spontan MEC (Dortmund), Klingner (Hannover & Bremervörde) Holme (grosse Auswahl eher nur in Erding) ein.

    Dortmund dürfte für ihn erheblich zu weit sein. Aber da gibts noch den Baur in Igling. Das ist ca. 30 km von Augsburg entfernt. Der hat (soweit ich weiß) eine ziemlich große Auswahl. Ich habe bei ihm schon 2 Gewehre gekauft. Und da hatte ich echt die Qual der Wahl. Obwohl .... ich wußte schon sehr genau, was ich wollte. Grundsätzlich gilt: Bei online Käufen sollte man ziemlich genau wissen, was man möchte.

    Zu Nr. 89

    Moin Max319. Das mit der "Feinwerkbaumafia" wird bei uns schon seit vielen Jahren scherzhaft gesagt, da fast alle eine FWB haben. Früher haben dich manche sogar ein wenig schräg angesehen, wenn du eine abweichende Meinung hattest. FWB und sonst gar nix, hieß es bei vielen. In den Nachbarvereinen gilt in meiner Gegend das gleiche Motto. Mit meiner Steyr bin ich nun so ein "Ketzer" und Exot. Macht aber nix. Hauptsache ich bin mit meiner pew-pew zufrieden.

    Also, alles nicht so ernst nehmen!

    Moin Peter.

    Ich habe erst vor 2,5 Jahren mit dem LG-Schießen richtig angefangen. Vor über 20 Jahren mal reingeschnuppert, es aber nach ´nem knappen Jahr wieder aufgegeben. Da hatte noch ein anderes Hobby Vorrang.

    Auch wenn´s nervt, hier kommt trotzdem mein Werdegang. Nur um zu verdeutlichen, wie man vorgehen kann, oder wo man auch Geld verbrennen kann! Das Vereinsgewehr mit dem ich anfing, eine FWB 600, war alles andere als schlecht. Da aber mehrere Leute damit schossen, mußte ich jedesmal am Diopter herumkurbeln. Nach drei-vier Wochen habe ich entschieden mich dem Hobby zu verschreiben. Die Vereinswumme war jedoch nix für mich. Also mußte ein eigenes Gewehr her. Eines, das ich auf mich alleine einstellen kann und sonst niemand dran rumstellt.

    Mein Budget lag damals auch bei 2.000+. Das Gegenstück von Walther hätte ich lieber gehabt. Aber nun ja, die war damals nirgends zu bekommen. Es wurde eine FWB 800 basic Auflage. Hübsch mit der Holzschäftung. Wenig später kam noch eine Schießjacke, ein Adlerauge, ein verstellbares Ringkorn und eine Irisblende hinzu. So ausgerüstet schoß der Holzprügel recht gut. Wenige Wochen nach Erhalt, habe ich auf Anhieb die Stadtmeisterschaft in meiner Altersklasse gewonnen. Im darauf folgenden Jahr fuhr ich zur Bezirksmeisterschaft und danach zur Landesmeisterschaft. Ich finde sie heute noch hübsch. Aber das Gewehr an mich anzupassen war alles andere als einfach! Manches ging gar nicht! Was mir auch auffiel, war die extreme Munitionsfühligkeit der 800er Serie. Der Kompensator (das Ding, das den Rückschlag bei Schussabgabe ausgleichen soll) verstellte sich auch recht leicht. Unerklärliche Ausreißer waren die Folge.

    Ende September letzten Jahres hatte ich aber die Schnauze voll. Ein vernünftiges Gewehr mit vielen Möglichkeiten zu Anpassung an mich sollte her. Da war mir auch das Budget egal. "Ich hab´s ja!" In einem Nachbarverein schoß eine Dame eine Steyr Challenge. Wir haben uns lange unterhalten. In die Hand genommen habe ich es auch mal. Aber sie ist kleiner als ich, hat wesentlich kleinere Hände usw. Danach habe ich versucht jede Menge Infos zu dem Gewehr ranzuschaffen. Da gibt´s nur leider nicht viel. Da viele andere Gewehre überhaupt nicht lieferbar waren, kam mir das Angebot von Baur gerade recht. Ich habe mich vor meinem Kauf jedoch lange mit Herrn Baur telefonisch unterhalten. Danach stand es fest. Ich schlage zu!

    Nun bin ich Eigentümer einer Steyr Challenge E! Nach diversen Anpassungen ging es dann zum ersten Schießen. Mittlerweile muß ich sagen, die Steyer ist echt ein Knaller! Und meine eigene Schussleistung stieg auf Anhieb um 3-4 Ringe. Bestes Trainingsergebniss war 316,8, toll! Allerdings hat mich das gute Stück auch mal eben schlanke vier mille gekostet. Hat aber auch alles dran, was ich brauche. Na gut, das Adlerauge, vorgenanntes Ringkorn und Irisblende habe ich vom alten Gewehr übernommen, welches ich letzte Woche verkauft habe. Im Nachhinein muß ich gestehen, die FWB war ein Fehlkauf! Wer billig kauft, kauft zweimal, passt in meinem Fall durchaus. Nicht falsch verstehen! Sie schoß gut! Aber nur so lange sie einwandfrei war.

    Also, lange Rede, kurzer Sinn! Was ist wirklich sinnvoll am Anfang? Eine Schießjacke macht einen riesen Unterschied. Das Gewehr verrutscht nicht mehr so leicht. Vor allem im Sommer bekommt man keine Scheuerstellen unter´m Hemd oder T-shirt. Da würde ich nach meinen eigenen Erfahrungen zuerst zuschlagen. Wenn MEC nicht zu weit von dir entfernt ist, fahre dahin und probiere einige Jacken aus.

    Was das Gewehr angeht, hast du ja schon geraten bekommen noch eine Weile zu sparen und dir was "richtiges" zuzulegen! Wenn du die Schnauze vom Vereinsgewehr endgültig voll hast, investiere richtig. Dreieinhalb bis Viertausend mußt du aber schon einrechnen.

    Wenn du "Dein" Gewehr" gefunden hast, wird´s dir vermutlich wie vielen anderen ergehen. Das gute Stück verbleibt zumeist ein oder zwei Jahrzehnte bei dir. Der Schießleiter meines Vereins hatte seine Waffe bis vor kurzem über dreißig Jahre! Da relativiert sich der hohen Anschaffungspreis wieder.

    Meine Erfahrung in Sachen Waffenkauf war bisher aber eher ernüchternd. Praktisch kein einziger Händler hatte damals eine der gewünschten Waffen vorrätig. Vor Ort ausprobieren war also nicht. Da mußte man anscheinend echt Glück haben. Oder du fährst den Tank leer und besuchst überregional Händler. Zunächst würde ich mir jedoch die Waffen der Schützenbrüder und -schwestern anschauen. Aber Achtung! Hier im Westen regiert zumeist die "Feinwerkbaumafia"! Einige Walther sind jedoch auch zu finden. Eine Anschütz habe ich hier aber noch nie gesehen. Steyer hatte ich bis vergangenes Jahr auch nicht auf´m Zettel. Wie auch immer. Ich habe "meine Waffe" gefunden. Und ich liebe sie inzwischen.

    Ist alles nachvollziehbar.

    Aber vergesst dabei mal nicht, warum es zu solchen extremen Eingriffen durch die TK gekommen ist.

    Beschiss auf der ganzen Linie.

    Ich hatte vor der Änderung der 1.4.6. bei jedem Wettkampf mindestens zwei schwarze Schafe mit dabei, die das Gewehr wie eine Panzerfaust auf die Schulter gelegt haben.

    Dass ist jetzt endlich vorbei und hoffentlich kommt dass nicht so schnell wieder.

    Eine verbindliche Regelung, die allen gerecht wird, ist mit Sicherheit nicht einfach zu bewerkstelligen. Das ist auch mir bewusst.

    Das mit den schwarzen Schafen sehe ich sehr ähnlich! Bestes Beispiel ist wohl das webinar-Video vom WSB (?). Da wurde ein sitzend schießender Kollege gezeigt, der einen "Haken" am Gewehr hatte, der oben auf der Schulter auflag. Das nenne auch ich Beschiss! Zumal so etwas nicht unbedingt für jeden realisierbar und individuell passend ist. Wie gesagt: menschliche Anatomie.

    Daher sind m. M. nach entsprechende Änderung nicht nur sinvoll, sondern auch notwendig, damit es in Zukunft nicht mehr zu solch unfairen Umbauten kommt. Gleiche Voraussetzungen für alle bei den Wettbewerben sind in meinen Augen essentiell. Daher sind sinnvolle Änderungen zu begrüßen!

    Aber die Kommunikation der Verbände ist in vielen Fällen absolut verbesserungswürdig. Leider habe ich das allein in den letzten drei Jahren (Seit dem bin ich erst aktiver Schütze) immer wieder erleben müssen. Die Kommentare in meinen beiden Vereinen, in denen ich aktiv bin, fielen entsprechend aus. Die Erregung war schon ziemlich groß. Auch die "Messrahmen" auf verschiedenen Wettbewerben fiel deutlich unterschiedlich aus. Auch dies führte zu Unmut bei vielen Teilnehmern bei der techn. Abnahme. Da gab es durchaus einigen "Diskussionsbedarf"! Vor allem wenn es nur um Millimeter ging.

    "Haste Werkzeug dabei, um es zu ändern? Du könntest ja...." war der Standardspruch den ich zu hören bekam. "Nö, wie soll ich das auch ändern?" Bei Ablehnung hätte ich zusammengepackt und wäre nach Hause gefahren. Das wollten die Veranstalter aber auch nicht. Mit meinem alten "Holzprügel" hatte ich jedoch bisher Glück gehabt. Sie haben es mit einem Vermerk so gerademal noch durchgehen lassen. Als Neuling bestand ohnehin nicht die "Gefahr" das ich Platz eins erreiche. Ein Grund mehr, mir ein neues Sportgerät zuzulegen.

    Aber darüber hinaus werde ich langsam den Eindruck nicht los, daß man nicht nur die Schützen mit den Vorschriften alleine lässt, sondern auch viele Ausrichter, die auf die Einhaltung der Regularien achten müssen! Von der "schussfesten" Kenntnis der techn. Vorschriften mal ganz abgesehen.

    Bei der Wortwahl der TK "beobachten und Evaluierung" entsteht nicht nur bei mir der Eindruck des Aussitzens eines Problems durch de TK auf.

    Aber ich lasse mir die Freude an meinem neuen Sport nicht nehmen. Ich richte mich nach den Regeln und versuche das Beste daraus zu machen. Etwas anderes bleibt einem derzeit sowieso nicht.

    Also. Allzeit "gut Schuss" und viel Erfolg euch allen.

    Manchmal habe ich das Gefühl, daß in der TK keine (aktiven) Schützen, sondern nur Funktionäre sitzen. Irgendwie scheinen die nicht verstanden zu haben, welche Probleme viele Schützen mit der aktuellen Regelung haben. Zudem haben die offenkundig auch keine Ahnung von menschlicher Anatomie. Bei einem 18jährigen "Hungerhaken" mag das alles noch funktionieren. Die "gereifteren" Schützen, zu denen ich auch gehöre, haben sehr häufig ganz andere Körpermaße als so ein "Hungerhaken".

    Bis vor einigen Wochen habe ich noch mit meiner 800 basic aufgelegt geschossen. Die Gummikappe mußte ich ganz nach unten schieben. Zusätzlich hat mir Mike Eckhart vergangenes Jahr noch eine Hülse zur stärkeren "Neigung" montiert. Sonst hätte ich mich beim Zielen ziemlich stark verkrümmen müssen. Das obere Horn lag dadurch genau vor meinem Schlüsselbein. Nicht oben drauf. Erst recht nicht auf der Schulter! Es kam wie es kommen mußte. Eine heftige Debatte bei der techn. Abnahme vor meiner ersten BM. Obwohl ich die Hülse bereits demontiert hatte. Ich sollte die Gummischaftkappe einfach noch oben schieben, damit mein Gewehr wieder regelkonform wäre. Der Anschlag wäre dann viel zu weit oben gewesen. Sollte ich aus der Hüfte schießen oder was? Fragte ich dann nur. Antwort: Wir sind für die Regel nicht verantwortlich. Wir müssen nur auf die Einhaltung achten.

    Wie gesagt. Funktionäre. Nicht gemeint sind die Herrschaften bei den techn. Abnahmen. Die können nix dafür! Die müssen das jedoch ausbaden und den Ärger der Teilnehmer ertragen.

    (Ich glaube hier fehlt ein "kopfschüttel smiley")

    Juchuuuu. Zeter und Mordio! Jetzt ist der Krieg auch hier ausgebrochen!!!!!

    Auch wenn ich schon lange kein "Christ" mehr bin, so erinnere ich mich an den Satz: "Wer da ist ohne Sünde, der werfe den ersten Stein."

    Auch an: "Im Krieg schießen Menschen aufeinander die sich nicht kennen. Angezettelt von Menschen die sich sehr gut kennen, aber niemals aufeinander schießen würden!"

    Im Zeitraum der olympischen Spiele wurde kein Krieg geführt. Vielleicht sollte man dahin wieder zurück kommen?

    Aber bei unseren Politikern, die allesamt machtgeil sind wie sonst was, wird das bestimmt nix! Schuld oder Unschuld gibt´s bei den Ganoven nicht!

    Müssen wir dabei mitmachen? Nix da sage ich! Unser Hobby ist friedlicher Natur. Und dabei soll es auch bleiben. Wegen mir und meinetwegen sollten alle an den Spielen teilnehmen dürfen. Die Spiele sollen dem Frieden dienen und der Gemahnung an alle, sich gefälligst daran zu halten!

    Die Idee finde ich im Prinzip sogar gut. In meiner Gegend machen wir das andauernd. Abgesehen davon, daß wir gerne mal zu anderen Vereinen zum gemütlichen Üben auf deren Ständen gehen, finden jedes Jahr Stadtrundenwettkämpfe statt. Kreisrundenwettkämpfe sind auch immer spannend. Womit aber nicht der ganze Sportkreis gemeint ist, sondern der Kreis (RE) in dem wir wohnen. Dort lernt man sehr schnell als Anfänger (zu denen ich mich nach gut zwei Jahren seit Hobbybeginn auch noch zähle), wie unterschiedlich die Schießstände ausfallen können. Alles im Rahmen eines jeweiligen Wettkampfabends. Von Löchern in Pappe, bis Löcher in der Luft (E-Anlagen) ist da alles dabei. Die Beleuchtung und die Räumlichkeiten spielen auch eine riesen Rolle. Die äußeren Umstände können da, ob man will oder nicht, durchaus Streß erzeugen. Denn man möchte natürlich gut abschneiden! Das Winterhalbjahr ist damit gut gefüllt. So gestärkt geht´s dann zu den Wettkämpfen auf Verbandsebene. So kommt bei mir nie Langeweile auf. Und mit der Zeit lernt man kennen, daß wir Schützen wie eine große Familie sind. Ein tolles Erlebnis!

    Puh, da habe ich mal wieder mehr geschrieben als gewollt. Ich hoffe den "alten Hasen" nicht allzuviel "Altbekanntes" erzählt zu haben. Aber mein Beitrag soll sich auch eher an die "Anfänger" richten, um ihnen den Mut zu geben einfach mit zu machen. Wirklich verlieren kann man nicht! Nur gewinnen!