Regeln und Maße für LG/Auflage nach SpO 2025

  • Noch eine Einlassung in Verbindung mir einem anderen Antrag:

    Wir haten uns in München auch über Sinn und Zweck der „neuen“ Regel bezüglich der Schaftkappen unterhalten. Diese Regel hat für sehr viel Unmut und Unverständnis geführt.
    Ich würde mich freuen, wenn diese Regeländerung nochmals überdacht werden würde.
    Vielleicht macht es Sinn, die Sache von unterschiedlichen Blickwinkeln erneut zu betrachten.

    LP 500 Expert E
    Steyr Challenge E
    M150 -ST- mit ZF

    Der Unterschied zwischen: "geiler Wettkampf heute" :) oder: "ich reiß' hier gleich die Hütte ab" :angry: ist oft nur eine 9,9 !

    Einmal editiert, zuletzt von Digedag (12. November 2025 um 17:18)

  • Ernüchterndes Ergebnis aus der BA Sportschießen:

    Antrag 54: Einführung ist gerade erst erfolgt; das Thema wird weiterhin bei Wettkämpfen beobachtet, evaluiert und danach frühestens Herbst 2026 erneut aufgegriffen (Anlage TK 48)
     Beobachtung bis nach der DM Auflage LG, Besprechung vertagt auf nächstes Jahr

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    Der Unterschied zwischen: "geiler Wettkampf heute" :) oder: "ich reiß' hier gleich die Hütte ab" :angry: ist oft nur eine 9,9 !

  • Man kann sicher über die inhaltlichen Details und Vorschläge diskutieren. Fakt ist doch, dass die bestehende Regel massive Probleme bei ihrer Einhaltung verursacht und Schützen individuell benachteiligt. Dass man hier so leichtfertig die Chance vergibt, einen offensichtlichen Fehler zu korrigieren, und die Schützen ein weiteres Jahr ihrem Schicksal überlässt, stimmt mich einfach nur traurig. Was genau soll denn da "beobachtet" und "evaluiert" werden? Das ist für mich nur das "Aussitzen" eines unbequemen Themas.

    LP 500 Expert E
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    Der Unterschied zwischen: "geiler Wettkampf heute" :) oder: "ich reiß' hier gleich die Hütte ab" :angry: ist oft nur eine 9,9 !

  • Manchmal habe ich das Gefühl, daß in der TK keine (aktiven) Schützen, sondern nur Funktionäre sitzen. Irgendwie scheinen die nicht verstanden zu haben, welche Probleme viele Schützen mit der aktuellen Regelung haben. Zudem haben die offenkundig auch keine Ahnung von menschlicher Anatomie. Bei einem 18jährigen "Hungerhaken" mag das alles noch funktionieren. Die "gereifteren" Schützen, zu denen ich auch gehöre, haben sehr häufig ganz andere Körpermaße als so ein "Hungerhaken".

    Bis vor einigen Wochen habe ich noch mit meiner 800 basic aufgelegt geschossen. Die Gummikappe mußte ich ganz nach unten schieben. Zusätzlich hat mir Mike Eckhart vergangenes Jahr noch eine Hülse zur stärkeren "Neigung" montiert. Sonst hätte ich mich beim Zielen ziemlich stark verkrümmen müssen. Das obere Horn lag dadurch genau vor meinem Schlüsselbein. Nicht oben drauf. Erst recht nicht auf der Schulter! Es kam wie es kommen mußte. Eine heftige Debatte bei der techn. Abnahme vor meiner ersten BM. Obwohl ich die Hülse bereits demontiert hatte. Ich sollte die Gummischaftkappe einfach noch oben schieben, damit mein Gewehr wieder regelkonform wäre. Der Anschlag wäre dann viel zu weit oben gewesen. Sollte ich aus der Hüfte schießen oder was? Fragte ich dann nur. Antwort: Wir sind für die Regel nicht verantwortlich. Wir müssen nur auf die Einhaltung achten.

    Wie gesagt. Funktionäre. Nicht gemeint sind die Herrschaften bei den techn. Abnahmen. Die können nix dafür! Die müssen das jedoch ausbaden und den Ärger der Teilnehmer ertragen.

    (Ich glaube hier fehlt ein "kopfschüttel smiley")

    Steyr Challenge E (Hier bei mir im Westen fast schon ein Exot!)

    Centra Spy long (24 Klick), Centra Katamaran, 0,5 Adlerauge, verstellb. Ringkorn 5 - 7 mm

    "Kommen sie zu uns in den Schützenverein! Schießen lernen, Leute treffen!"

    Meine Sucht? Mich selbst immer weiter verbessern zu wollen. Mal schauen wie weit ich komme. Bin ja erst fortgeschrittener Anfänger.:saint:

  • Manchmal habe ich das Gefühl, daß in der TK keine (aktiven) Schützen, sondern nur Funktionäre sitzen. Irgendwie scheinen die nicht verstanden zu haben, welche Probleme viele Schützen mit der aktuellen Regelung haben. Zudem haben die offenkundig auch keine Ahnung von menschlicher Anatomie. Bei einem 18jährigen "Hungerhaken" mag das alles noch funktionieren. Die "gereifteren" Schützen, zu denen ich auch gehöre, haben sehr häufig ganz andere Körpermaße als so ein "Hungerhaken".

    Bis vor einigen Wochen habe ich noch mit meiner 800 basic aufgelegt geschossen. Die Gummikappe mußte ich ganz nach unten schieben. Zusätzlich hat mir Mike Eckhart vergangenes Jahr noch eine Hülse zur stärkeren "Neigung" montiert. Sonst hätte ich mich beim Zielen ziemlich stark verkrümmen müssen. Das obere Horn lag dadurch genau vor meinem Schlüsselbein. Nicht oben drauf. Erst recht nicht auf der Schulter! Es kam wie es kommen mußte. Eine heftige Debatte bei der techn. Abnahme vor meiner ersten BM. Obwohl ich die Hülse bereits demontiert hatte. Ich sollte die Gummischaftkappe einfach noch oben schieben, damit mein Gewehr wieder regelkonform wäre. Der Anschlag wäre dann viel zu weit oben gewesen. Sollte ich aus der Hüfte schießen oder was? Fragte ich dann nur. Antwort: Wir sind für die Regel nicht verantwortlich. Wir müssen nur auf die Einhaltung achten.

    Wie gesagt. Funktionäre. Nicht gemeint sind die Herrschaften bei den techn. Abnahmen. Die können nix dafür! Die müssen das jedoch ausbaden und den Ärger der Teilnehmer ertragen.

    (Ich glaube hier fehlt ein "kopfschüttel smiley")

    Ist alles nachvollziehbar.

    Aber vergesst dabei mal nicht, warum es zu solchen extremen Eingriffen durch die TK gekommen ist.

    Beschiss auf der ganzen Linie.

    Ich hatte vor der Änderung der 1.4.6. bei jedem Wettkampf mindestens zwei schwarze Schafe mit dabei, die das Gewehr wie eine Panzerfaust auf die Schulter gelegt haben.

    Dass ist jetzt endlich vorbei und hoffentlich kommt dass nicht so schnell wieder.

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • Wenigstens einer der sich freudX(

    Die schwarze Schafe disqualifizieren wäre einfacher gewesen

    Du hast doch auch schon einigen Wettkämpfen teilgenommen.

    Wie viele Schützen wurden bei dir wegen "auflegen auf der Schulter" disqualifiziert?

    Und Jetzt kommt bitte nicht, dass bei deinen Wettkämpfen keiner auf der Schulter aufgelegt hat.

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • Tja, das alte Problem, bei den unteren Meisterschaften auf GAU- und Bezirksebene wird nicht, oder nur oberflächlich kontrolliert. Auf der Landesmeisterschaft kommt das böse Erwachen.

    Dann kommen noch so aberwitzIge Szenen dazu, der Betreuer einer Jugendlichen wollte die Pritsche zum Liegendschießen fasst quer stellen. Sie schoss in einem Mix aus Stehend- und Liegendanschlag. Also völlig abwegig.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Ohne wirklich im Thema zu sein. Werden Änderungen evtl. zu wenig kommuniziert und deren Hintergründe nicht oder zu wenig erläutert? Änderungen sind oft blöd, wenn sie Gewohntes nicht mehr möglich machen. Das Wissen um das Warum sorgt vielleicht für mehr Verständnis oder Zustimmung.

    Wenn irrelevant oder sachlich nicht zutreffend bitte einfach überlesen :X

    Wenn früher alles besser war, dürfte morgen heute also gut gewesen sein.

  • Du hast doch auch schon einigen Wettkämpfen teilgenommen.

    Wie viele Schützen wurden bei dir wegen "auflegen auf der Schulter" disqualifiziert?

    Und Jetzt kommt bitte nicht, dass bei deinen Wettkämpfen keiner auf der Schulter aufgelegt hat.

    Klar habe ich bei einigen Wettkämpen mit gemacht

    Ich schaue aber nicht in erster Linie auf andere was die machen und Regelverstöße ist Sache des Veranstalters und wenn die nichts unternehmen werde die anderen bestraft was ein Schwachsinn

  • Tja, das alte Problem, bei den unteren Meisterschaften auf GAU- und Bezirksebene wird nicht, oder nur oberflächlich kontrolliert. Auf der Landesmeisterschaft kommt das böse Erwachen.

    Wahre Worte, Schütze ist halt gewohnt dass auf der unteren Ebene das Regelwerk zum Wohle der Schützen ausgelegt wird.

  • Ist alles nachvollziehbar.

    Aber vergesst dabei mal nicht, warum es zu solchen extremen Eingriffen durch die TK gekommen ist.

    Beschiss auf der ganzen Linie.

    Ich hatte vor der Änderung der 1.4.6. bei jedem Wettkampf mindestens zwei schwarze Schafe mit dabei, die das Gewehr wie eine Panzerfaust auf die Schulter gelegt haben.

    Dass ist jetzt endlich vorbei und hoffentlich kommt dass nicht so schnell wieder.

    Eine verbindliche Regelung, die allen gerecht wird, ist mit Sicherheit nicht einfach zu bewerkstelligen. Das ist auch mir bewusst.

    Das mit den schwarzen Schafen sehe ich sehr ähnlich! Bestes Beispiel ist wohl das webinar-Video vom WSB (?). Da wurde ein sitzend schießender Kollege gezeigt, der einen "Haken" am Gewehr hatte, der oben auf der Schulter auflag. Das nenne auch ich Beschiss! Zumal so etwas nicht unbedingt für jeden realisierbar und individuell passend ist. Wie gesagt: menschliche Anatomie.

    Daher sind m. M. nach entsprechende Änderung nicht nur sinvoll, sondern auch notwendig, damit es in Zukunft nicht mehr zu solch unfairen Umbauten kommt. Gleiche Voraussetzungen für alle bei den Wettbewerben sind in meinen Augen essentiell. Daher sind sinnvolle Änderungen zu begrüßen!

    Aber die Kommunikation der Verbände ist in vielen Fällen absolut verbesserungswürdig. Leider habe ich das allein in den letzten drei Jahren (Seit dem bin ich erst aktiver Schütze) immer wieder erleben müssen. Die Kommentare in meinen beiden Vereinen, in denen ich aktiv bin, fielen entsprechend aus. Die Erregung war schon ziemlich groß. Auch die "Messrahmen" auf verschiedenen Wettbewerben fiel deutlich unterschiedlich aus. Auch dies führte zu Unmut bei vielen Teilnehmern bei der techn. Abnahme. Da gab es durchaus einigen "Diskussionsbedarf"! Vor allem wenn es nur um Millimeter ging.

    "Haste Werkzeug dabei, um es zu ändern? Du könntest ja...." war der Standardspruch den ich zu hören bekam. "Nö, wie soll ich das auch ändern?" Bei Ablehnung hätte ich zusammengepackt und wäre nach Hause gefahren. Das wollten die Veranstalter aber auch nicht. Mit meinem alten "Holzprügel" hatte ich jedoch bisher Glück gehabt. Sie haben es mit einem Vermerk so gerademal noch durchgehen lassen. Als Neuling bestand ohnehin nicht die "Gefahr" das ich Platz eins erreiche. Ein Grund mehr, mir ein neues Sportgerät zuzulegen.

    Aber darüber hinaus werde ich langsam den Eindruck nicht los, daß man nicht nur die Schützen mit den Vorschriften alleine lässt, sondern auch viele Ausrichter, die auf die Einhaltung der Regularien achten müssen! Von der "schussfesten" Kenntnis der techn. Vorschriften mal ganz abgesehen.

    Bei der Wortwahl der TK "beobachten und Evaluierung" entsteht nicht nur bei mir der Eindruck des Aussitzens eines Problems durch de TK auf.

    Aber ich lasse mir die Freude an meinem neuen Sport nicht nehmen. Ich richte mich nach den Regeln und versuche das Beste daraus zu machen. Etwas anderes bleibt einem derzeit sowieso nicht.

    Also. Allzeit "gut Schuss" und viel Erfolg euch allen.

    Steyr Challenge E (Hier bei mir im Westen fast schon ein Exot!)

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    "Kommen sie zu uns in den Schützenverein! Schießen lernen, Leute treffen!"

    Meine Sucht? Mich selbst immer weiter verbessern zu wollen. Mal schauen wie weit ich komme. Bin ja erst fortgeschrittener Anfänger.:saint:

  • Wenigstens einer der sich freudX(

    Nein – wir sind mindestens zwei ^^

    Die schwarze Schafe disqualifizieren wäre einfacher gewesen

    Es bleibt wohl für immer das Geheimnis der Kampfrichter, warum das Verbot des Auflegens auf die Schulter so lax gehandhabt wurde. Vielleicht weil es eben schwierig nachzuweisen ist, wo die Schulter beginnt und aufhört und weil sie nicht wollten, dass es endlose, fruchtlose Diskussionen bei der WK und auf dem Stand gibt...

    Tatsache ist aber, dass dieses Auflegen und die Verlängerung des oberen Flügels der Schaftkappe enorme Blüten getrieben hat. Auch auf den Lehrgängen in Wiesbaden wurde das so gezeigt, vorgemacht und als Optimum für den Schützen dargestellt – was es ja auch ist, nur war es eben nicht erlaubt.

    Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis es dem Fass den Boden ins Gesicht haut... oder so...8o

    Ich finde die neue Regelung ok. Sie ist nachmessbar und auch der ängstlichste KR kann auf den Zollstock zeigen und hat "Rechtssicherheit".

    Für einige ist die neue Regelung von Nachteil...?!
    Tja, die alte war das auch – nämlich für diejenigen, die das Reglement nicht bis zum Bersten ausgedehnt haben, die nicht umgebaut und gebastelt haben, um zu sehen, was noch geht bevor die rote Karte kommt.

    Klar gibt es Benachteiligungen durch die Natur, die unseren Körper eben mehr oder weniger geeignet für diesen oder jenen Anschlag machen, so ist das Leben. Da kann niemand was dafür. Mit 165cm und 98kg habe ich Probleme beim Kunstturnen. ISSO! Aber das ist sozusagen "gottgegeben" und das ist mir lieber, als eine Benachteiligung durch feige oder faule KR, oder andere Gründe, die uns verborgen bleiben.

  • Tja, das alte Problem, bei den unteren Meisterschaften auf GAU- und Bezirksebene wird nicht, oder nur oberflächlich kontrolliert. Auf der Landesmeisterschaft kommt das böse Erwachen.

    Ja, das stimmt, auf den unteren Ebenen gibt es kaum, oder gar keine Kontrollen. In Bezug auf das bemängelte "Auflegen auf der Schulter" war das aber durchgängig von der KM bis zur DM so, dass es niemanden interessiert hat – weder bei der Waffenkontrolle noch auf dem Stand. Das kann man als nicht den Bezirken oder Kreisen ankreiden. Da stank der Fisch vom Kopf her.

  • In den meisten Verbänden sind die Teilnehmerzahlen am Meisterschaften stark rückläufig da will man diese doch nicht auch noch mit genaueren Regelauslegungen reduzieren. Wird doch eh jeder bis zur LM ohne Limit durchgewunken.

    Auch die modernste und teuerste Waffe trifft nicht allein,

    ein altes FWB LG P 70 tuts auch.

    Aber, ohne Training geht nix.

  • Auch dies führte zu Unmut bei vielen Teilnehmern bei der techn. Abnahme. Da gab es durchaus einigen "Diskussionsbedarf"! Vor allem wenn es nur um Millimeter ging.

    "Haste Werkzeug dabei, um es zu ändern? Du könntest ja...." war der Standardspruch den ich zu hören bekam. "Nö, wie soll ich das auch ändern?" Bei Ablehnung hätte ich zusammengepackt und wäre nach Hause gefahren. Das wollten die Veranstalter aber auch nicht. Mit meinem alten "Holzprügel" hatte ich jedoch bisher Glück gehabt. Sie haben es mit einem Vermerk so gerade mal noch durchgehen lassen. Als Neuling bestand ohnehin nicht die "Gefahr" das ich Platz eins erreiche. Ein Grund mehr, mir ein neues Sportgerät zuzulegen.

    Deine Denkweise ist absolut nachvollziehbar.

    Aber jeder Schütze hat die aktuelle SpO zu kennen und deren Maße.

    Wenn ich weiss, dass ich mich im Grenzbereich befinde und die Waffenkontrolle mal etwas anders oder ungünstig misst,

    dann habe ich immer schnell mein Werkzeug griffbereit, um dass schnell abzuändern.

    Man sollte immer einen Plan-B mit sich führen, oder man fährt nach Hause.

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • Vor Bezirksebene wird bei uns in keiner Disziplin kontrolliert, es sei denn die Widrigkeit ist offensichtlich für jeden sofort erkennbar.

    Wenn früher alles besser war, dürfte morgen heute also gut gewesen sein.